V.V.S.O.P.
31.08.09, 19:52
Die türkische Justiz ermittelt gegen ein zehnjähriges Mädchen, weil es anderen Kindern kurdischen Sprachunterricht erteilt haben soll.
Wenn das Mädchen vor Gericht erscheinen müsse, werde sie auch dort Kurdisch sprechen, weil sie ohnehin kein Türkisch könne, kündigte Medya Örmek aus dem südostanatolischen Diyarbakir nach Medienberichten.
Medya hatte im Rahmen eines lokalen Kulturprojekts in ihrem Stadtteil zehn anderen Kindern in ihrem Elternhaus Kurdischkenntnisse beigebracht. Trotz mehrerer politischer Reformen in den vergangenen Jahren sind private Kurdischkurse nur unter strengen Auflagen erlaubt. Stadtteil-Bürgermeister Abdullah Demirbas verteidigte das Mädchen jedoch mit den Worten, sie sei lediglich einem Aufruf der Verwaltung gefolgt. "Sie ist unschuldig, sie hat nichts Verbotenes getan."
Initiativen aus Ankara
Das Ermittlungsverfahren erregt in der türkischen Presse nicht nur Aufsehen, weil es sich gegen ein Kind richtet, sondern auch, weil es zu einer Zeit eingeleitet wurde, in der sich die Regierung in Ankara um eine friedliche Beilegung des Kurdenkonflikt bemüht.
Wunderbar wie die Türkei wieder einmal ihre Europareife beweist.:augenrollen:
Naja in 100 Jahren ist sie möglicherweise da angekommen wo Europa heute schon ist, für mich ein weiterer Beweis das die Türkei nichts in der EU zu suchen hat.
Wenn das Mädchen vor Gericht erscheinen müsse, werde sie auch dort Kurdisch sprechen, weil sie ohnehin kein Türkisch könne, kündigte Medya Örmek aus dem südostanatolischen Diyarbakir nach Medienberichten.
Medya hatte im Rahmen eines lokalen Kulturprojekts in ihrem Stadtteil zehn anderen Kindern in ihrem Elternhaus Kurdischkenntnisse beigebracht. Trotz mehrerer politischer Reformen in den vergangenen Jahren sind private Kurdischkurse nur unter strengen Auflagen erlaubt. Stadtteil-Bürgermeister Abdullah Demirbas verteidigte das Mädchen jedoch mit den Worten, sie sei lediglich einem Aufruf der Verwaltung gefolgt. "Sie ist unschuldig, sie hat nichts Verbotenes getan."
Initiativen aus Ankara
Das Ermittlungsverfahren erregt in der türkischen Presse nicht nur Aufsehen, weil es sich gegen ein Kind richtet, sondern auch, weil es zu einer Zeit eingeleitet wurde, in der sich die Regierung in Ankara um eine friedliche Beilegung des Kurdenkonflikt bemüht.
Wunderbar wie die Türkei wieder einmal ihre Europareife beweist.:augenrollen:
Naja in 100 Jahren ist sie möglicherweise da angekommen wo Europa heute schon ist, für mich ein weiterer Beweis das die Türkei nichts in der EU zu suchen hat.