Kleinlok
14.11.10, 19:47
Seit Jahrzehnten wurden und werden in diesem Land öffentliche Gelder zum Fenster rausgeschmissen. Die dafür verantwortlichen, aber leider vollkommen verantwortungslosen Politiker jammern dann über die selbergemachten Haushaltslöcher und mahnen das Sparen an. Ein Sparen, das, wie sollte es anders sein, immer zu Kosten der sozial Schwachen, der Kultur, der Bildung und der Familien geht.
Für neue superteure Starfighter für die Luftwaffe, sinnlose Prestigeobjekte und verzockte Banken wird dagegen dann immer noch scheinbar problemlos das Füllhorn geschwenkt, das für diejenigen, die es am dringendsten brauchen könnten, angeblich leer ist. Und für eine Erhöhung der eigenen Diäten findet sich für diese verzockte Politkaste auch noch immer eine Ressource im sonst so ach so klammen Staatshaushalt.
Man kann nur kotzen angesichts dieser asozialen Handlungsweise und Selbstbedienmentalität und auch die schicksalsergebene Demut, mit dem dieses verdummte Volk sich diesen langjährigen Beschiss gefallen lässt, kann einen verschärften Brechreiz stimulieren.
Eine aktuelle Ausgabe von Volksbetrug plant derzeit die sächsiche Landesregierung, dort sollen ab nächstem Jahr 60 Mio Euro im öffentlichen Nahverkehr eingesprart werden. Während für ein neues Protzerdienstmobil sicher noch immer ein Haushaltstöpfchen geleeert werden kann, sollen die nicht Auto fahrenden Normalbürger abgehängt werden.
Dagegen machen die Grünen in Sachsen sinnvoll mit einer online-Petition Front, die ich eben gerade mit eigenen Worten ergänzt mitunterzeichnet habe.
http://www.mobiles-sachsen.de/protest/powermail/4733.html#c4733
Hier meine Version:
An den Präsidenten des Sächsischen Landtages,
Herrn Dr. Matthias Rößler
Sehr geehrter Herr Dr. Rößler,
ich will nicht, dass der öffentliche Nahverkehr in Sachsen ausgebremst wird. Der Ausbau von Bahn- und Busverkehr ist unverzichtbar. Deshalb fordere ich Sie und alle Abgeordneten des Sächsischen Landtages auf, die von der Regierung vorgeschlagenen Kürzungen bei den Nahverkehrsmitteln in Höhe von 7,5 Prozent abzulehnen.
Das sind meine Argumente:
Der ÖPNV ist in unserer auf Mobilität angelegten Gesellschaft ein wesentlicher Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge. Einsparungen in diesem Bereich betreffen in erster Linie gerade die Menschen nachteilig, die sich auf Grund eines eher niederen oder wirklich niedrigen Einkommens kein Auto leisten können bzw. ein solches aus umweltpolitischen Gründen nicht oder nur begernzt nutzen wollen.
Statt durch die anvisierten Kürzungen sowohl sozial- als auch umweltpolitisch sehr falsche Signale zu setzten, sollte in Zeiten sich weltweit verknappender Ressourcen und des Klimawandels von allen politischen Kräften alles unternommen werden, den ÖPNV attraktiv und bezahlbar, besonders für ärmere Menschen zu gestalten.
Statt der geplanten Kürzungen fordere ich einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Die Angebote sollen fahrgastfreundlicher gestaltet und besser vertaktet werden.
Thomas Schüller
Für neue superteure Starfighter für die Luftwaffe, sinnlose Prestigeobjekte und verzockte Banken wird dagegen dann immer noch scheinbar problemlos das Füllhorn geschwenkt, das für diejenigen, die es am dringendsten brauchen könnten, angeblich leer ist. Und für eine Erhöhung der eigenen Diäten findet sich für diese verzockte Politkaste auch noch immer eine Ressource im sonst so ach so klammen Staatshaushalt.
Man kann nur kotzen angesichts dieser asozialen Handlungsweise und Selbstbedienmentalität und auch die schicksalsergebene Demut, mit dem dieses verdummte Volk sich diesen langjährigen Beschiss gefallen lässt, kann einen verschärften Brechreiz stimulieren.
Eine aktuelle Ausgabe von Volksbetrug plant derzeit die sächsiche Landesregierung, dort sollen ab nächstem Jahr 60 Mio Euro im öffentlichen Nahverkehr eingesprart werden. Während für ein neues Protzerdienstmobil sicher noch immer ein Haushaltstöpfchen geleeert werden kann, sollen die nicht Auto fahrenden Normalbürger abgehängt werden.
Dagegen machen die Grünen in Sachsen sinnvoll mit einer online-Petition Front, die ich eben gerade mit eigenen Worten ergänzt mitunterzeichnet habe.
http://www.mobiles-sachsen.de/protest/powermail/4733.html#c4733
Hier meine Version:
An den Präsidenten des Sächsischen Landtages,
Herrn Dr. Matthias Rößler
Sehr geehrter Herr Dr. Rößler,
ich will nicht, dass der öffentliche Nahverkehr in Sachsen ausgebremst wird. Der Ausbau von Bahn- und Busverkehr ist unverzichtbar. Deshalb fordere ich Sie und alle Abgeordneten des Sächsischen Landtages auf, die von der Regierung vorgeschlagenen Kürzungen bei den Nahverkehrsmitteln in Höhe von 7,5 Prozent abzulehnen.
Das sind meine Argumente:
Der ÖPNV ist in unserer auf Mobilität angelegten Gesellschaft ein wesentlicher Teil der öffentlichen Daseinsfürsorge. Einsparungen in diesem Bereich betreffen in erster Linie gerade die Menschen nachteilig, die sich auf Grund eines eher niederen oder wirklich niedrigen Einkommens kein Auto leisten können bzw. ein solches aus umweltpolitischen Gründen nicht oder nur begernzt nutzen wollen.
Statt durch die anvisierten Kürzungen sowohl sozial- als auch umweltpolitisch sehr falsche Signale zu setzten, sollte in Zeiten sich weltweit verknappender Ressourcen und des Klimawandels von allen politischen Kräften alles unternommen werden, den ÖPNV attraktiv und bezahlbar, besonders für ärmere Menschen zu gestalten.
Statt der geplanten Kürzungen fordere ich einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Die Angebote sollen fahrgastfreundlicher gestaltet und besser vertaktet werden.
Thomas Schüller