PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jetzt schlägt's 21: Die grünen Schuldenmacher


logiCopter
02.11.10, 13:58
Beim Reizthema Stuttgart 21 hat man sich inzwischen auf grüner Seite auf die Kosten für den Bahnhof eingeschossen. Wahrscheinlich kamen dem grünen Gutmenschen Tränen um ein paar Bäume und um den armen Juchtenkäfer für sein Demo-TamTam selber etwas mickrig vor.

Nun müssen also Kosten die betuliche grüne Besorgnis rechtfertigen, mit der man Tausende zum Widerstand aufruft.
Eifrig wird von Claudia & Co. das Gespenst der Staatsverschuldung beschworen.

Was liegt näher, als auch auf "solide" grüne Finanzplanungen mal ein Auge zu werfen:

Das aktuellste Beispiel ist wohl die rot/grüne Regierung von Frau Kraft in NRW.
Kaum im Amt plant man dort statt Schuldenabbau erstmal ein ordentliches Wohlfühlpaket für den Bürger (mehr Kita-Plätze - Abschaffung von Studiengebühren - etc.), wodurch insgesamt mehr als 9 Milliarden neue Schulden im laufenden Jahr in NRW fällig werden (http://www.rp-online.de/landtagswahl/nachrichten/Kraft-Rekordschulden-sind-notwendig_aid_878443.html). Für NRW bedeutet das eine bisher unbekannte Rekordverschuldung, für die Grünen sind das aber vermutlich nur Peanuts, da es ja um Wählerstimmen geht.

Zur Bundestagswahl 2009 hatten die Grünen für ihre Wähler ein ähnliches Rundumkonzept beschlossen, das 80 Milliarden Euro kostete.
So schöne Dinge wie die Anhebung der Hartz VI-Sätze sind darin zu finden (von 359 auf 420 Euro und das Einkommen des Partners wird nicht mehr mitgerechnet). Wohl, damit sich gering bezahlte Vollzeitarbeiter noch ein bisschen mehr verarscht vorkommen können bzw. ihre Sturheit aufgeben und endlich selbst zum weit einträglicheren Hartz VI-Status wechseln.
Außerdem sollte die 10 Euro Praxisgebühr wieder abgeschafft werden, da freuen wir uns natürlich alle, außer der AOK, der die Grünen leider nicht mitteilten, wie sie das dadurch entstehende Loch in ihren Finanzen hätte stopfen sollen.
Für ihre Studenten-Klientel hatten die Grünen nicht nur die Abschaffung der Studiengebühren geplant, sondern obendrauf noch bis zu 800 Euro monatlich pro Student.
Hinzugekommen wäre noch eine sogenannte "Kindergrundsicherung" (330 Euro pro Kind) die allein nochmal 20 Milliarden pro Jahr gekostet hätte, womit wir dann bei ca. 100 Milliarden gewesen wären.
Über die Finanzierung derartiger Kosten gibt's in dem Konzept natürlich nichts zu lesen. Als Opposition macht man sich über so lästige Einzelheiten wie Finanzierung lieber keine Gedanken.
"Wenn die Grünen regieren wird es teuer" stellte deshalb auch lapidar ihr langjähriger Haushaltspolitiker Oswald Metzger fest. Er hat die Partei übrigens inzwischen verlassen.

Und was lässt sich zur Schuldenmoral der einstigen SPD/Grünen-Regierung sagen ? Schaun mer mal:
Hier ist festzustellen, dass die rotgrüne Regierung von 1998 bis 2005 jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte, das "unsinnige" Projekt Stuttgart 21 zu stoppen.
Seltsamerweise hat es damals aber keinen der jetzt weinenden grünen Gutmenschen genügend gestört.

Ende 2011 wird auch voraussichtlich das rotgrüne Großprojekt einer russischen Gaspipeline nach Deutschland fertig sein. Putin kann dann der Ukraine und anderen abhängigen Staaten viel besser den Gashahn zudrehen, falls die nicht spuren, denn der Großkunde Deutschland wird dann nicht mehr mitbetroffen sein. Dafür gab's von Putin für Onkel Schröder auch einen einträglichen Chefsessel bei Gazprom.
Kosten für den rotgrünen Pipeline-Spaß: 7,5 Milliarden.

Die offiziellen Kosten für den Bahnhof in Stuttgart liegen derzeit bei 4,5 Milliarden. Die Grünen rechnen mit 7 Milliarden, na gut, streiten wir uns mal nicht kleinlich wegen ein paar Milliarden mit ihnen, der grüne Gutmensch ist ja bei den Milliarden sehr großzügig ... zumindest wenn's um eigene Großprojekte oder das Einschleimen beim Wähler geht ...

... und außerdem geht es in Stuttgart ja offenbar um Züge, die Licht und Sonne brauchen: http://www.youtube.com/watch?v=M72oTva_t2g&feature=related :cool:

Dyrnwyn
02.11.10, 14:02
Beim Reizthema Stuttgart 21 hat man sich inzwischen auf grüner Seite auf die Kosten für den Bahnhof eingeschossen. Wahrscheinlich kamen dem grünen Gutmenschen Tränen um ein paar Bäume und um den armen Juchtenkäfer für sein Demo-TamTam selber etwas mickrig vor.

Nun müssen also Kosten die betuliche grüne Besorgnis rechtfertigen, mit der man Tausende zum Widerstand aufruft.
Eifrig wird von Claudia & Co. das Gespenst der Staatsverschuldung beschworen.


Fast schon komisch, wenns nicht so traurig wäre: Ausgerechnet die Partei, die hauptsächlich verschuldet hat, daß die Kosten der Unterschichteneinwanderung schon zwei Drittel der gesamten deutschen Staatsverschuldung ausmachen, sorgt sich plötzlich um die Finanzen.
Jeder dritte Euro, den wir erwirtschaften, wird durch grüne Politik wieder verschwendet.

Countryjoe
03.11.10, 11:46
Mal abwarten wenn der Künast die Wovereit ablöst. Dann werden aber mal so richtig Schulden gemacht im dann grün-islamischen Berlin.

Stolzdeutscher
03.11.10, 16:00
Mal abwarten wenn der Künast die Wovereit ablöst. Dann werden aber mal so richtig Schulden gemacht im dann grün-islamischen Berlin.

Dann gibt es Döner beim Staatsbankett!

rondo bavarese
03.11.10, 16:23
Dann gibt es Döner beim Staatsbankett!

Das Kopftuchgirl (http://de.altermedia.info/images/RothClaudia.jpg) kann ja Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Forschung werden.

Berliner Senatoren (B11) leben übrigens üppig.
Das sind runde 11 Mille im Monat.
Selbstverständlich ohne Nebengeräusche. :-)