Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Belgien - Lösung des Staatenproblems
In Belgien gibt es schon lange den Streit um die Zukunft Belgiens, der hauptsächlich durch das Sprachproblem entsteht.
Eine belgische Einheit gibt es kaum mehr. Welches zukünftige Modell würdet ihr bevorzugen, wenn der Staat Belgien sich auflöst ?
Eine belgische Einheit gibt es kaum mehr.
Wunschdenken.
A poll taken on the 25th of September 2010 by La Libre Belgique, a francophone newspaper, showed that 40% of the Belgians were willing to return to a unitary Belgium (as the country was before the state reform of the 1970s). This percentage is to be compared with the 12% of the Belgians wanting a partition of the country and the 32% who desired a further federalization.
Quelle (http://en.wikipedia.org/wiki/Partition_of_Belgium)
Belgien als Kalifat könnte ich mir aber ganz gut vorstellen.
:thumbsup:
NukNuk
DreadfulGreat
01.11.10, 16:18
Belgien muss doitsch bleiben!
rondo bavarese
01.11.10, 16:21
War Belgien nicht mal bayrisch?
el spartaco
01.11.10, 16:22
War Belgien nicht mal bayrisch?oder spanisch?:cool:
rondo bavarese
01.11.10, 16:37
oder spanisch?:cool:
nix spanisch!
Belgische Schokolade ist mein :)
Wunschdenken.
Quelle (http://en.wikipedia.org/wiki/Partition_of_Belgium)
Belgien als Kalifat könnte ich mir aber ganz gut vorstellen.
:thumbsup:
NukNuk
Kein Wunschdenken.
Die Belgier haben sprachlich aufgeteilte Medien, sprachlich aufgeteilte Parteien und selbst führende Politiker beschäftigen sich ständig mit dem Problem und bereiten Lösungsvorschläge vor.
Welche Lösung nun die beste ist...hm...keine Ahnung.
Aber zumindest die paar Belgier, die ich kenne, plädieren für Teilung - schon lange. Und wenn sie von den alltäglichen Sticheleien bis Diskriminierungen zwischen den Volksgruppen berichten (zB Formulare nur in einer Sprache, Behördenmitarbeiter weigern sich, eine andere als "ihre eigene" zu sprechen, auch wenn eine betagte Dame vor ihnen steht usw.)...
Welche Lösung nun die beste ist...hm...keine Ahnung.
Aber zumindest die paar Belgier, die ich kenne, plädieren für Teilung - schon lange. Und wenn sie von den alltäglichen Sticheleien bis Diskriminierungen zwischen den Volksgruppen berichten (zB Formulare nur in einer Sprache, Behördenmitarbeiter weigern sich, eine andere als "ihre eigene" zu sprechen, auch wenn eine betagte Dame vor ihnen steht usw.)...#
Hauptsache ist doch ...
... alle amtlichen Formulare liegen überall, in allen Landesteilen, in türkischer Sprache aus und alle Mitarbeiter des ÖD besuchen türkische Sprachkurse!
:-D
Welche Lösung nun die beste ist...hm...keine Ahnung.
Aber zumindest die paar Belgier, die ich kenne, plädieren für Teilung - schon lange. Und wenn sie von den alltäglichen Sticheleien bis Diskriminierungen zwischen den Volksgruppen berichten (zB Formulare nur in einer Sprache, Behördenmitarbeiter weigern sich, eine andere als "ihre eigene" zu sprechen, auch wenn eine betagte Dame vor ihnen steht usw.)...
Kenne ein paar französischsprechende Brüsseler, die sich nicht als Belgier sehen, sondern eher als Franzosen.
Die hören viel französische Musik, leben die französische Kultur und sind sicher eher Franzosen als "Belgier".
Ich denke, dass es besser wäre, falls Belgien untergeht, wenn die jeweiligen Gruppen sich ihrem Stammvolk anschließen.
Das kann viele Streitereien vermeiden.
Außerdem gäbe es dann keinen Ärger mit Anerkennung der Staaten, EU Beitritt etc.
Der Sonderfall Brüssel könnte im Notfall ja dann einfach den Staat Belgien fortführen, obwohl dieser sich dann nur noch auf einen Stadtstaat begrenzt.
Das würde viel Arbeit und Probleme vermeiden.
rondo bavarese
01.11.10, 21:04
- / -
Volksgenosse Volksfront!
Gratuliere zu Deiner Ernennung zum GFM !:cool:
Die Belgier haben sprachlich aufgeteilte Medien, sprachlich aufgeteilte Parteien und selbst führende Politiker beschäftigen sich ständig mit dem Problem und bereiten Lösungsvorschläge vor.
Und? Gibt es in Sachsen und Schleswig auch. Trotzdem macht sich kaum jemand ernsthaft Gedanken darüber, diese Gebiete an Polen resp. Dänemark abzutreten. Ausserdem: Siehe Umfrage. Die Belgier wollen keine Auflösung ihres Landes. Und Du wirst auch weiterhin Deine grossdeutschen Phantasien nur unter der Bettdecke träumen dürfen.
:-)
NukNuk
Und? Gibt es in Sachsen und Schleswig auch.
Nein, nicht in diesem Ausmaß, ein unglaublich schwacher Vergleich.
Außerdem kann wohl jeder Sorbe deutsch und die Schleswiger eine sehr kleine Gruppe.
Trotzdem macht sich kaum jemand ernsthaft Gedanken darüber, diese Gebiete an Polen resp. Dänemark abzutreten.
Stimmt, das hat abgesehen von deinem schlechten Vergleich zwischen Wallonien/Flandern und Sachsen/Schleswig folgende Gründe:
- Sorben sind keine Polen, sondern ein eigenes Volk/ slawischer Stamm.
- Es gibt nur ca 50.000 Sorben von denen wohl jeder deutsch perfekt beherrscht. Ein eigener Nationalstaat wäre also sinnlos, vorallem da es nicht besonders viele reinsorbische Gebiete gibt und die BRD ihnen viele Rechte gewährt.
- Auch die dänische Minderheit in Deutschland ist gering und beträgt auch nur ca 50.000 Menschen.
Diese Minderheit ist Folge der schlechten Grenzziehung nach dem 1. Weltkrieg.
Den größeren Nachteil hat dort sicherlich die deutsche Minderheit in Dänemark getragen, nicht andersrum.
Zum Vergleich die Zahlen aus Flandern und Wallonien:
Ca 3,5 Millionen Einwohner in Wallonien, über 6 Millionen in Flandern.
Bedenkt man nun, dass 6 Millionen Niederländer außerhalb des Nationalstaats leben und dieser nur 16 Millionen Einwohner hat, so ist über ein Viertel des niederländischen Volkes nicht Teil des Nationalstaats.
Und selbst 3,5 Millionen Franzosen in der Wallonie sind ein Zustand, der so nicht sein muss.
Dass du die Dänen und Sorben bezüglich des Belgienproblems ansprichst ist sogar ein Schuß in dein eigenes Bein.
Denn selbst die Deutsche Minderheit in Belgien ist noch größer als das sorbische Volk und die dänische Minderheit und hat unter dem Staat Belgien noch am wenigsten zu leiden.
Dein Vergleich war nun zusammenfassend gesehen sinnlos und unvergleichbar mit dem Belgienproblem.
Ausserdem: Siehe Umfrage. Die Belgier wollen keine Auflösung ihres Landes.
Die Belgier wollen garnichts.
Sie wollen weder diesen Staat noch wollen sie eigene Staaten, da ihre Willenslosigkeit bezeichnend ist für die Parlamentarismus-Geschädigten Völker Europas.
Dieses Problem, dass sich nur durch wirtschaftliche Probleme verstärken kann und bei drohender Situation der EU wohl wird, wird einst nicht durch die Masse sondern durch die belgische Führung entschieden.
Und die hat das Problem längst erkannt.
Der Großteil der Bevölkerung ist natürlich unbewegt, wird er noch entsprechend ernährt.
Aber der Hunger hat schon immer die Menschen politikbegeistert gemacht.
Und unter dieser Begeisterung wird Belgien fallen. Schon die Vergangenheit hat gezeigt, dass, je größer die Probleme in der EU wurden Belgien gewackelt hat. Da muss man nur den Regierungsunwillen und die Probleme des Staates nach und auch schon vor der Finanzkrise betrachten.
Der Staat Belgien hat nur Nachteile für die einzelnen ethnischen Gruppen und ist nichtmehr als ein Überbleibsel antinationaler und antidemokratischer Monarchisten und weggeworfenes Spielzeug der irren Leopoldinen.
Und Du wirst auch weiterhin Deine grossdeutschen Phantasien nur unter der Bettdecke träumen dürfen.
Es ist bezeichnend für deine Unfähigkeit, dass du sinnlose Einwürfe produzierst und schlechte Vergleiche dazu verwenden willst um die Probleme der Nachkriegsordnung und der EU zu verdrängen. Probleme zu verschleiern beseitigt sie aber nicht und so wird ein EU Konservatismus euch nicht retten, war die EU doch immer nur das Spielzeug kriegsgeschädigter Feiglinge wie Kohl und co.
Und sollte Belgien fallen, was nicht unwahrscheinlich ist, oder der Staat reformiert werden mit Veränderung der Gebiete, so wäre ein Anschluß Eupen - Malmedy - St Vittens nicht Teil einer großdeutschen Lösung ( die an sich eigentlich nur eine Forderung nach Völkerrecht ist), sondern der sinnvollste Schluß.
So wäre es sinnlos wieder Minderheiten in neuen Staaten zu schaffen.
Daher ist der Vorschlag die ganze Wallonie der BRD zuzusprechen auch Blödsinn, da eine so große Minderheit nur Ärger macht.
Die Franzosen wären zweifelsohne am besten geeignet die Wallonie zu übernehmen, Flandern wohl groß genug einen eigenen Staat zu schaffen und selbst Brüssel in der Lage einen frankophon dominierten Stadtstaat zu errichten.
Und selbst die Eingliederung der deutschen Minderheit in die BRD sollte ob ihrer Nationalstaatsfeindlichkeit möglich sein, die im Endeffekt bloß Folge der antideutschen Propaganda ist.
Aber die Begeisterung bei der WM sollte selbst in Ostbelgien nicht unbemerkt geblieben sein und wenn man den Menschen dort die offene Hand reicht und ein starkes selbstbewusstes Auftreten an den Tag legt sollten alte Vorurteile und Lügengeschichten bekämpft werden können.
Im Endeffekt ist es nur wichtig endlich das Völkerrecht durchzusetzen, das seit 90 Jahren nur Vorwand der Hochfinanz ist die Welt mit Krieg zu überziehen.
Jetzt, wo Kriege in Europa unddenkbar sind muss das Völkerrecht mit der Zunge durchgesetzt werden.
Auch das der Deutschen.
Und das deutsche Volk erstreckt sich selbst heute noch weit über die Grenzen der BRD.
:-)
NukNuk[/QUOTE]
Dieses Geblubber in Deinem letzten Beitrag solltest Du Dir in einem oder zwei Jahren unbedingt erneut durchlesen. Und Dir anschliessend überlegen, warum die Eupener noch immer nicht zu Deutschland wollen und warum Belgien noch immer ein stabiler Staat ist.
:-)
NukNuk
Vielleicht solltest du auch wieder im Sandkasten mit Gandolf spielen :augenrollen:
Vielleicht solltest du auch wieder im Sandkasten mit Gandolf spielen
Vielleicht solltest Du Dir auch angewöhnen, in ernsthaften Diskussionen nicht immer nur mit Deinem lächerlichen völkischen Huppifluppi herumzuspringen.
:-)
NukNuk
Dieses Geblubber in Deinem letzten Beitrag solltest Du Dir in einem oder zwei Jahren unbedingt erneut durchlesen. Und Dir anschliessend überlegen, warum die Eupener noch immer nicht zu Deutschland wollen und warum Belgien noch immer ein stabiler Staat ist.
Was ist denn an dem Beitrag so schlimm?
Die Belgier, die ich kenne, sind schon lange der Meinung, daß ihr Staat besser aufgelöst gehört - vor allem, wenn es mal wieder keine Regierung gibt. :)
Aber sie nehmen es mit Humor (bis auf die Großelterngeneration, die unter keinen Umständen französisch sprechen würde) - haben allerdings auch Ausweichmöglichkeiten durch zusätzliche Staatsbürgerschaften bzw Aufenthaltsrechte.
Daß Belgien auch einige Sachen ganz gut macht (ich finde sogar, nachahmenswert!), mir fällt da spontan das Wahlregister und die elektronische Lohnsteuerkarte ein, ist ein anderer Punkt...
Daß Belgien auch einige Sachen ganz gut macht (ich finde sogar, nachahmenswert!), mir fällt da spontan das Wahlregister und die elektronische Lohnsteuerkarte ein, ist ein anderer Punkt...
Wenn aber die Bevölkerung daran gefallen gefunden hat würden doch Nachfolgestaaten bzw Regionen solche sinnvollen belgischen Neuerungen sicherlich übernehmen.
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