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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Palästinakonflikt] USA drängen Israel zu Siedlungsstopp


Jurassic
27.07.09, 12:04
Die USA drängen weiter auf einen israelischen Siedlungsstopp. Nicht weniger als vier Abgesandte des amerikanischen Präsidenten Barack Obama werden in dieser Woche in Israel über eine Übereinkunft verhandeln.

Tel Aviv - George Mitchell, der Sondergesandte der US-Regierung für den Nahen Osten, wird nach einer zweimaligen Verschiebung endlich mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über einen umfassenden Siedlungsstopp verhandeln. Mitchell traf am Sonntag, von Damaskus kommend, in Israel ein. Zunächst traf er Verteidigungsminister Ehud Barak, der seinerseits für die Räumung von 23 illegalen Siedlungsaußenposten verantwortlich zeichnet. Nach Gesprächen mit der Palästinenserführung im benachbarten Ramallah ist das Treffen mit Netanjahu am Dienstag geplant.

Quelle (http://www.tagesspiegel.de/politik/international/nahost/Siedlungsstop-Barack-Obama;art2662,2857856)

Gideon
27.07.09, 14:51
Wird auch einmal Zeit, die sollen dort jetzt endlich Frieden finden.

mentecaptus
27.07.09, 14:53
Wird auch einmal Zeit, die sollen dort jetzt endlich Frieden finden.

Richtig. Genau wie zwischen Deutschland und Polen, wo eine unverrückbare Grenze festgeschrieben wurde und dies Basis einer friedlichen und zukunftsgerichteten Koexistenz ist. Bin genau Deiner Meinung!

Gideon
27.07.09, 14:55
Richtig. Genau wie zwischen Deutschland und Polen, wo eine unverrückbare Grenze festgeschrieben wurde und dies Basis einer friedlichen und zukunftsgerichteten Koexistenz ist. Bin genau Deiner Meinung!

Nun, die Deutschen wurden nie gefragt, ob sie das Land abgeben wollen :)
Sondern ein Staat, der nie die Berechtigung hatte über das Gebiet zu verhandeln hat es verschenkt.
Würden die Palestinänser nicht zufrienden geben mit dem Status Quo wäre das auch deren Recht.

Jurassic
27.07.09, 14:55
Richtig. Genau wie zwischen Deutschland und Polen, wo eine unverrückbare Grenze festgeschrieben wurde und dies Basis einer friedlichen und zukunftsgerichteten Koexistenz ist. Bin genau Deiner Meinung!

Wenn die Polen es den deutschen erlaubenwürden wieder ihre ehemaligen Gebiete zu besiedeln und ihnen eine gewisse Autonomie gewähren, könnte ich mich damit sogar fast anfreunden. Natürlich nur solange wir noch die BRD ertragen müssen :wink:

mentecaptus
27.07.09, 14:58
Wenn die Polen es den deutschen erlaubenwürden wieder ihre ehemaligen Gebiete zu besiedeln und ihnen eine gewisse Autonomie gewähren, könnte ich mich damit sogar fast anfreunden. Natürlich nur solange wir noch die BRD ertragen müssen :wink:

Es steht doch jedem frei, sich in Polen nierdezulassen. Das ist der Vorteil der Freizügigkeit in der EU. Und als Deutscher hat man in Polen besondere Minderheitsrechte, analog zu denen, die Deutschland den Dänen in SH oder den Sorben in Sachsen etc. gewährt.

Jurassic
27.07.09, 15:02
Es steht doch jedem frei, sich in Polen nierdezulassen. Das ist der Vorteil der Freizügigkeit in der EU. Und als Deutscher hat man in Polen besondere Minderheitsrechte, analog zu denen, die Deutschland den Dänen in SH oder den Sorben in Sachsen etc. gewährt.

Das Problem ist halt nur das man sich dann als Deutscher mit Polen abgeben muss, also zumindest rudimentär die polnische Sprache erlernen, seine Kinder auf polnische Schulen schicken, und für den polnischen Staat Steuern zahlen muss. Das schreckt manchen vielleicht doch ab, wenn dann müsste man eine Art Auswanderungswelle anstreben, sodass sich viele Deutsche in den selben Gebieten niederlassen, um so auch eine deutsche Infrastruktur einzurichten. Also quasi eine Wiederaufnahme der Ostkolonisation :grin:

mentecaptus
27.07.09, 15:04
Das Problem ist halt nur das man sich dann als Deutscher mit Polen abgeben muss, also zumindest rudimentär die polnische Sprache erlernen, seine Kinder auf polnische Schulen schicken, und für den polnischen Staat Steuern zahlen muss. Das schreckt manchen vielleicht doch ab, wenn dann müsste man eine Art Auswanderungswelle anstreben, sodass sich viele Deutsche in den selben Gebieten niederlassen, um so auch eine deutsche Infrastruktur einzurichten. Also quasi eine Wiederaufnahme der Ostkolonisation :grin:

Wenn Du Dich in Polen wie auf Malle benimmst, wandern die eh alle aus Deiner Umgebung aus. Waschen würde bestimmt auch helfen. :-D

Jurassic
27.07.09, 15:07
Wenn Du Dich in Polen wie auf Malle benimmst, wandern die eh alle aus Deiner Umgebung aus. Waschen würde bestimmt auch helfen. :-D

Das wäre ja auch eine Art von Vertreibung... aber da hast du mich grade auf eine Idee gebracht, wie wir unter den Slawen Angst und Schrecken verbreiten können ohne direkt gegen das Völkerrecht zu verstoßen :haha:

mentecaptus
27.07.09, 15:08
Das wäre ja auch eine Art von Vertreibung... aber da hast du mich grade auf eine Idee gebracht, wie wir unter den Slawen Angst und Schrecken verbreiten können ohne direkt gegen das Völkerrecht zu verstoßen :haha:

Ja, "Muff. The new fragrance by Axel Schweiß".

Jurassic
27.07.09, 15:09
Ja, "Muff. The new fragrance by Axel Schweiß".

Wenn wir erstmal unsere HartzIV-Assis darüber schicken, werden sich die Polen noch ganz schön umgucken...

Gideon
27.07.09, 15:14
Wenn wir erstmal unsere HartzIV-Assis darüber schicken, werden sich die Polen noch ganz schön umgucken...

Ja, Mandy-Jaqueline und Dustin-Bronko werden da ganzschön aufräumen :D

mentecaptus
27.07.09, 15:14
Wenn wir erstmal unsere HartzIV-Assis darüber schicken, werden sich die Polen noch ganz schön umgucken...

Wieso? Meinste, die Polen kommen mit den vielen neuen Besserverdienenden nicht klar und sind neidisch?

Jurassic
27.07.09, 15:18
Wieso? Meinste, die Polen kommen mit den vielen neuen Besserverdienenden nicht klar und sind neidisch?

Nein, aber arbeitslos.

Yesterday
27.07.09, 16:25
Ja, "Muff. The new fragrance by Axel Schweiß".

…oh Shit, ich kann dir kein grün für diesen Spruch geben….das System weigert sich :grin:

Jurassic
27.07.09, 17:59
Eine Meldung, die Israel ungelegen kommt: Die Zahl jüdischer Siedler auf palästinensischem Gebiet hat einen neuen Rekordwert erreicht. Dabei haben die hochkarätigen Gäste, die gerade aus den USA anreisen, genau diese Siedlungen als größtes Hindernis im Friedensprozess ausgemacht.

Quelle (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638555,00.html)

mentecaptus
27.07.09, 18:05
Eine Meldung, die Israel ungelegen kommt: Die Zahl jüdischer Siedler auf palästinensischem Gebiet hat einen neuen Rekordwert erreicht. Dabei haben die hochkarätigen Gäste, die gerade aus den USA anreisen, genau diese Siedlungen als größtes Hindernis im Friedensprozess ausgemacht.

Quelle (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,638555,00.html)

Klar, die Siedlungspolitik verstößt ja auch gegen das Völkerrecht!

Es ist kein Problem, wenn sich Israelis in Palästina niederlassen - nur müssen sie halt die Palästinenser fragen und nicht ihre (israelische) Regierung. Ist umgekehrt ja auch nicht anders.

Blue Max
27.07.09, 19:08
Klar, die Siedlungspolitik verstößt ja auch gegen das Völkerrecht!

Es ist kein Problem, wenn sich Israelis in Palästina niederlassen - nur müssen sie halt die Palästinenser fragen und nicht ihre Regierung. Ist umgekehrt ja auch nicht anders.

Deine Meinung finde ich interessant. Aber könntest du als CDUler nicht mit ihr Probleme bekommen? Du weißt schon, daß die Union unverrückbar an Israels Seite steht wegen unserer "Erbschuld", und deswegen jegliche Kritik an Israels Politik offiziel verpönt ist?

Du bist ganz schön mutig! Aber Karriere werden Querdenker wie du in der CDU dann wohl keine mehr machen können, das ist dir doch wohl klar, oder?

Igni et ferro
27.07.09, 19:35
Klar, die Siedlungspolitik verstößt ja auch gegen das Völkerrecht!

Es ist kein Problem, wenn sich Israelis in Palästina niederlassen - nur müssen sie halt die Palästinenser fragen und nicht ihre (israelische) Regierung. Ist umgekehrt ja auch nicht anders.

http://666kb.com/i/bb0e0hfwxtaelzdk1.gif

mentecaptus
30.07.09, 16:17
Wohnungsbau in Ost-Jerusalem

Netanjahu legt Projekt auf Eis

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Pläne für den Bau von rund 900 Wohnungen im besetzten Ost-Jerusalem auf Eis gelegt. Das meldete das israelische Fernsehen. Erst am Dienstag war Netanjahu in Jerusalem zu einem knapp dreistündigen Treffen mit dem US-Nahostgesandten George Mitchell zusammengekommen. Der amerikanische Präsident Barack Obama verlangt einen kompletten Baustopp für jüdische Siedlungen in den besetzten Palästinensergebieten.

Mehr... (http://www.n-tv.de/politik/Netanjahu-legt-Projekt-auf-Eis-article440505.html)

herberger
30.07.09, 17:43
Schon mal aufgefallen die deutsche Glotze spricht immer von jüdischen Siedlungen und nicht von israelischen,auch wird immer von einem Betonzaun gefaselt,obwohl es in der deutschen Sprache eigentlich Mauer heissen müßte.

Irgendwo habe ich gelesen die haben sogar 2 Indios zu Juden gemacht und sie in diesen Siedlungen verfrachtet.Die meisten Siedler sind jüd.relig.Irre die aus den USA angereist sind.

mentecaptus
30.07.09, 19:05
Schon mal aufgefallen die deutsche Glotze spricht immer von jüdischen Siedlungen und nicht von israelischen...

Weil es nicht unbedingt israelische Siedlungen sind, also vom Staat Israel ausgehende. So hat ein amerikanischer Jude vor Jahren einige Flächen in Ost-Jerusalem aufgekauft und baut dort Appartmenthäuser für Juden. Mit Billigung und Unterstützung der israelischen Regierung, klar, aber das sind eben keine israelischen Bauprojekte, sondern von Juden für Juden. Es ist also etwas mehr als eine semantische Unterscheidung.

herberger
30.07.09, 19:37
Weil es nicht unbedingt israelische Siedlungen sind, als vom Staat Israel ausgehende. So hat ein amerikanischer Jude vor Jahren einige Flächen in Ost-Jerusalem aufgekauft und baut dort Appartmenthäuser für Juden. Mit Billigung und Unterstützung der israelischen Regierung, klar, aber das sind eben keine israelischen Bauprojekte, sondern von Juden für Juden. Es ist also etwas mehr als eine semantische Unterscheidung.

Es lebe der feine Unterschied,Maschendrahtzaun äh nee Betonzaun.

Gerade in der Glotze gehört Peter Zadek ist als Sohn jüdischer Eltern geboren.Was heißt das,ist der deswegen kein Jude.BRD Schleimscheißer.

Ich bin als Sohn deutscher Eltern geboren,und das heißt kurz und bündig ich bin Deutscher.

mentecaptus
02.08.09, 16:59
Ansprüche aus 19. Jahrhundert ?

Siedler vertreiben Palästinenser

Israel schlägt alle Warnungen der USA in den Wind und hat den geforderten Siedlungsstopp ignoriert. Polizisten vertrieben zwei palästinensische Familien aus ihren Wohnungen in Ost-Jerusalem. Wenig später zogen Juden in die geräumten Wohnungen ein.

Mehr... (http://www.n-tv.de/politik/Siedler-vertreiben-Palaestinenser-article444608.html)

Itchy
02.08.09, 17:01
Polizisten vertrieben zwei palästinensische Familien aus ihren Wohnungen in Ost-Jerusalem. Wenig später zogen Juden in die geräumten Wohnungen ein.


Geil. Hat was von "damals"

mentecaptus
02.08.09, 17:03
Geil. Hat was von "damals"

...mit vertauschten Rollen.

Itchy
02.08.09, 17:12
in israel wird es eh keine ruhe geben, bevor eines der beiden völker vertrieben ist. mal sehen, wer den längeren atem hat. :banana:

Jurassic
02.08.09, 18:40
in israel wird es eh keine ruhe geben, bevor eines der beiden völker vertrieben ist. mal sehen, wer den längeren atem hat. :banana:

In dieser Hinsicht haben die Palästinenser/Araber den Juden einiges vorraus, sie sind ein hartes Leben gewohnt.

Platon
02.08.09, 20:51
Richtig. Genau wie zwischen Deutschland und Polen, wo eine unverrückbare Grenze festgeschrieben wurde und dies Basis einer friedlichen und zukunftsgerichteten Koexistenz ist. Bin genau Deiner Meinung!
aha und welche Grenze sollte das sein?

Weil genau bei der Festlegung einer dauerhaften Grenze es Probleme gibt, weil Akteure auf beiden Seiten glauben langfristig noch Dinge für sich herausschlagen zu können die derzeit unerreichbar scheinen. Entweder weil man ein demographisches Übergewicht schafft (Palis) oder durch Schaffung von Realitäten wie der Judäisierung Jerusalems bzw. der Sperranlagen und Siedlungen (Israel).

Solange aber beide Seiten glauben langfristig im Vorteil zu sein gibt es überhaupt gar keinen Grund für sie Frieden zu schließen und damit natürlich verbunden große Opfer in den Ansprüchen zu bringen.

Als "praktisches" Beispiel lässt sich da das Thema Jerusalem anführen. Weil auf der einen Seite wage ich zu behaupten, dass ein Großteil der Israelis Jerusalem als ihre Hauptstadt ansehen, übrigens nicht "Westjerusalem" sondern "Jerusalem", während Ostjerusalem das zahlenmäßig mit Abstand größte Ballungsgebiet an Palis in der Westbank ist. Von daher wird die pal. Seite wohl kaum auf Ostjerusalem verzichten können während auch auf israelischer Seite eine erneute Teilung der Stadt kaum vermittelbar ist, schon gar nicht von den aktuellen Machthabern.
Allein schon die Ausgangslage ist also extrem schwierig und ein wirklicher Friedensvertrag würde beiden Seiten harte Opfer abverlangen, auch bei anderen Themen wie Flüchtlinge, Wasserversorgung, Sicherheit usw. Hierzu braucht es natürlich Verhandlungspartner die einmal zu so etwas bereit aber auch in der Lage sind, zumindest ohne am nächsten Tag den politischen bzw. physischen Tod zu erleiden. Angesichts der geradezu atomisierten Parteienlandschaft in Israel als auch der Spaltung der Palis in Hamas und Fatah ist das nach Lage der Dinge aber eher unwahrscheinlich.

Enigma
02.08.09, 21:01
habe mal einen ansatz in einem tom clancy roman gelesen , der gar nicht so doof ist .

jerusalem wurde ien art besatungszone wo eine neutrale macht für sicherheit sorgt (in dem falle schweizer soldaten) ,die garantiemächte waren die usa und saudi arabien und die stadtregierung bildete ein religionsrat aus jüdischen rabbinern und muslimen sufis .

straftäter konnten sich dann aussuchen ob sie nach israelischem recht oder nach saudischem bestraft werden wollten .

für palästina wurde eine wirkliche geberkonferenz geschaffen um bildungseinrichtungen ,häuser und wirtschaftsbetriebe zu schaffen und über den aufkommenden wohlstand sprengstoff aus der geschichte zu nehmen

mentecaptus
02.08.09, 21:02
@Platon

"Alles ist schwer, bevor es leicht wird." (Moslik Saahdi)


Ich kann dir nicht agen, wie die Einigung aussehen kann/soll. Beide haben Recht und beide haben Unrecht, ich bin in dem Konflikt auf beiden Seiten und auf keiner. Eine mögliche variante wäre, zwei Staaten zu schaffen, die beide jeweils ganz Jerusalem als Hauptstadt haben. Und die dortige Verwaltung und Kontrolle (zB über die Polizei etc.) wird gemeinsam und gemeinschaftlich von beiden Staaten organisiert. Nicht wie in Berlin mit Zonen, sondern ein einheitliches Gebiet, auf dem eine einheitliche Verwaltung einheitliche Kontrolle ausübt. Wie das in der Praxis laufen kann, das kann ich dir nicht sagen. Dazu fehlen mir die Details. Es ist, wie gesagt, nur ein Denkanstoß, vielleicht nicht mal ein guter.

Enigma
02.08.09, 21:05
@mente ..lies meinen beitrag:banana:

mentecaptus
02.08.09, 21:20
habe mal einen ansatz in einem tom clancy roman gelesen , der gar nicht so doof ist .

jerusalem wurde ien art besatungszone wo eine neutrale macht für sicherheit sorgt (in dem falle schweizer soldaten) ,die garantiemächte waren die usa und saudi arabien und die stadtregierung bildete ein religionsrat aus jüdischen rabbinern und muslimen sufis .

straftäter konnten sich dann aussuchen ob sie nach israelischem recht oder nach saudischem bestraft werden wollten .

für palästina wurde eine wirkliche geberkonferenz geschaffen um bildungseinrichtungen ,häuser und wirtschaftsbetriebe zu schaffen und über den aufkommenden wohlstand sprengstoff aus der geschichte zu nehmen

Ich habe früher gerne Clancy-Romane gelesen, aber diesen Vorschlag halte ich für nicht praktikabel. Eine Blauhelmmission kann nicht der Normalzustand werden, also Basis für einen Staat. Und sich aussuchen zu können, nach welchem Recht man bestraft wird, widerspricht meiner Rechtsauffassung völlig. Gleiches Recht für alle.

Platon
02.08.09, 21:22
habe mal einen ansatz in einem tom clancy roman gelesen , der gar nicht so doof ist .

jerusalem wurde ien art besatungszone wo eine neutrale macht für sicherheit sorgt (in dem falle schweizer soldaten) ,die garantiemächte waren die usa und saudi arabien und die stadtregierung bildete ein religionsrat aus jüdischen rabbinern und muslimen sufis .

straftäter konnten sich dann aussuchen ob sie nach israelischem recht oder nach saudischem bestraft werden wollten .

für palästina wurde eine wirkliche geberkonferenz geschaffen um bildungseinrichtungen ,häuser und wirtschaftsbetriebe zu schaffen und über den aufkommenden wohlstand sprengstoff aus der geschichte zu nehmen
Das Problem bei der Lösung einer internationalen Verwaltung ist die zentrale Wichtigkeit Jerusalems für Israel und das Judentum. Einmal steht die Knesset in Jerusalem und kein Staat der Welt wird den Schutz des eigenen Parlaments fremden Truppen überlassen als auch die meisten Juden freiwillig nicht die volle Kontrolle über die Klagemauer und damit den Tempelberg wo eben auch direkt der Felsendom und die Al-Aksa-Moschee stehen aufgeben werden. Aufgrund der geographischen Lage, dass die Altstadt sich westlich des Tempelbergs erstreckt schließt das eine komplette Kontrolle der Altstadt mit ein.

Ich glaube wenn man die israelische Haltung verstehen will muss man sich auch mal den Ursprung von Israel bzw. des zionistischen Projekts vor Augen halten. Weil der pol. Zionismus entwickelte sich aufgrund von antijüdischen Progromen in Russland sowie allgemein dem Antisemitismus in Europa was im Holocaust ihren Höhepunkt fand. Sinn und Grundgedanke des Staates ist also nicht zuletzt Juden vor der Gewalt fremder Mächte zu schützen bzw. als Einstellung formuliert: Man verlässt sich auf Niemandem außer sich selbst.

Sich jetzt also auf den Schutz durch fremde Mächte zu verlassen würde in meinen Augen doch stark dem israelischen Selbstverständnis und ihrer Mentalität widersprechen. So das ich nicht glaube, dass man sich auf so etwas wie einer internationalen Verwaltung Jerusalems einlassen wird.

Platon
02.08.09, 21:30
@Platon

"Alles ist schwer, bevor es leicht wird." (Moslik Saahdi)


Ich kann dir nicht agen, wie die Einigung aussehen kann/soll. Beide haben Recht und beide haben Unrecht, ich bin in dem Konflikt auf beiden Seiten und auf keiner. Eine mögliche variante wäre, zwei Staaten zu schaffen, die beide jeweils ganz Jerusalem als Hauptstadt haben. Und die dortige Verwaltung und Kontrolle (zB über die Polizei etc.) wird gemeinsam und gemeinschaftlich von beiden Staaten organisiert. Nicht wie in Berlin mit Zonen, sondern ein einheitliches Gebiet, auf dem eine einheitliche Verwaltung einheitliche Kontrolle ausübt. Wie das in der Praxis laufen kann, das kann ich dir nicht sagen. Dazu fehlen mir die Details. Es ist, wie gesagt, nur ein Denkanstoß, vielleicht nicht mal ein guter.
Ich halte irgendeine juristische Konstruktion welches ähnliches ermöglicht bzw. der einen einzelnen Stadtteil bzw. einen Vorort Ostjerusalems zum Sitz der pal. Regierung erklärt für am sinnvollsten. Eine Zusammenarbeit auf polizeilicher Ebene ist dann natürlich schon aus geographischen Gründen unerlässlich.

Ein weiterer Knackpunkt in der Frage um Ostjerusalem ist dazu noch was eigentlich mit den Einwohnern passieren sollte im Falle einer Lösung wo Jerusalem komplett an Israel fällt. Was passiert mit diesen ich glaube 300 000 Palis welche keine israelischen Staatsbürger sind und wo eine Einbürgerung ein für Israel empfindliche Störung des demographischen Gleichgewichts zur Folge haben könnte. Ich hoffe, dass die Einbürgerung dieser Leute nach Israel der Preis für die vollständige Annektion der Stadt in Israel ist.

Die Alternative wäre die oft beschworene "Apartheits-Lösung" bei der Israel aber langfristig möglicherweise mehr verliert als bei der Einbürgerung dieser Leute.

Gerade was Jerusalem betrifft kann man es eigentlich nur falsch machen ...

mentecaptus
02.08.09, 21:39
Mein in diesem Zusammenhang ja öfter schon ins Feld gebrachte Zitat von Mahatma Ghandi ist immer noch richtig: "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg".

Enigma
02.08.09, 21:41
Mein in diesem Zusammenhang ja öfter schon ins Feld gebrachte Zitat von Mahatma Ghandi ist immer noch richtig: "Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg".

vielleicht sollten die palistinenser einfach ghandis weg verfolgen und mit sitzblokaden gegen die israelis demonstrieren (an den sidlungen und in ostjerusalem) wenn die israelis sich nicht beherrschen können . was ich durchaus erwarte (agressive siedler) dauert es warschenlich kein halbes jahr bis es eine zwei staaten lösung gibt:grin:

Igni et ferro
02.08.09, 22:11
vielleicht sollten die palistinenser einfach ghandis weg verfolgen und mit sitzblokaden gegen die israelis demonstrieren (an den sidlungen und in ostjerusalem) wenn die israelis sich nicht beherrschen können . was ich durchaus erwarte (agressive siedler) dauert es warschenlich kein halbes jahr bis es eine zwei staaten lösung gibt:grin:


Es geht den Palästinafreunden nicht um die Palästinenser, es geht ausschließlich um ihren Hass auf Juden.
Wenn Israel am Südpol gegründet worden wäre, hätten sie heute ein Herz für Pinguine.

Itchy
02.08.09, 22:14
Es geht den Palästinafreunden nicht um die Palästinenser, es geht ausschließlich um ihren Hass auf Juden.
Wenn Israel am Südpol gegründet worden wäre, hätten sie heute ein Herz für Pinguine.

das ist anzunehmen... ansonsten sind für rechte die palis ja eher "kanaken"

mentecaptus
02.08.09, 22:16
das ist anzunehmen... ansonsten sind für rechte die palis ja eher "kanaken"

Schon die NS-Oberen suchten ja den Schulterschluss mit radikalen Arabern gegen die Juden getreu dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund".

Jurassic
02.08.09, 22:17
Da bilde ich aber die Ausnahme :banana:

Itchy
02.08.09, 22:19
Schon die NS-Oberen suchten ja den Schulterschluss mit radikalen Arabern gegen die Juden getreu dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund".

die allianzen mit den arabern waren wohl eher rein strategisch gegen die engländer. rassisch haben die auch nicht mehr auf die araber gegeben als auf die juden selbst .

mentecaptus
02.08.09, 22:21
die allianzen mit den arabern waren wohl eher rein strategisch gegen die engländer. rassisch haben die auch nicht mehr auf die araber gegeben als auf die juden selbst .

Klar. Ethnisch betrachtet war es den Nazis egal, wer sie wie wichtig macht in der dritten Ebene des rassischen Unterhauses.

herberger
02.08.09, 22:44
Der Madagaskaplan stammte ja von Herzl,auch wenn er verworfen wurde aber auch da hatte man vor die Einheimischen nicht zu fragen,bei den von den Engländern vorgeschlagenen Uganda Plan wollte man wahrscheinlich auch niemanden fragen.

Aber man muß allerdings so ehrlich sein das der Zeitgeist der eurpäischen Mächte oder Kultur damals im 19/20. Jahrhundert so war,das man Nichteuropäer nie um ihre Meinung gefragt hätte und auch die Zionisten waren damals in der europäischen Kultur eingebunden.Und deswegen hätte auch keiner der handelnden Menschen ein Unrechtsbewußtsein haben können im Bezug auf Pallästina,was für mich ganz normal ist.

Igni et ferro
02.08.09, 22:47
Schon die NS-Oberen suchten ja den Schulterschluss mit radikalen Arabern gegen die Juden getreu dem Motto "der Feind meines Feindes ist mein Freund".

Die "radikalen Araber" wollten aber nicht "heim ins Adi Reich", darum war es den Hakenkreuzlern auch egal mit wem sie Schulterschluss übten.
Wären diese "neuen Herrenmenschen" in NS-Deutschland gewesen und hätten sich dort so aufgeführt wie sie es heutzutage machen, ich glaube, das da Ende im Gelände wäre, naja oder zumindest "Endstation Sehnsucht"

Igni et ferro
03.08.09, 03:08
Was heißt "jüdischer Staat (http://english.wafa.ps/?action=detail&id=12856)"?
Synonym des dunklen Albtraums des Rassismus.
Ausrottungskrieg gegen die Palästinenser.
Auslöschung von allem, was in Heimatland Arabisch bedeutet.
Auslöschung von 20% der Einwohner des jüdischen Gebildes, wahrscheinlich durch Verdrängung.
Gefährdung der gesamten arabischen Welt und der Sicherheit der gesamten Welt.
.....
So der politische Redakteur der WAFA.
Und er fragt: Wird die Welt einem theokratischen Gebilde erlauben obsolete rassistische Werte zu erben?

Wir haben wieder den Fall, dass da ein Araber Israel unhaltbare Vorwürfe macht, den Juden etwas vorwirft, was Araber nur allzu oft betreiben – und dann auch noch eine Frage gegen Israel stellt, die genau genommen nur gegen seine eigenen Leute gestellt werden kann:
Wer will denn rassistische Werte – keine Juden bei uns – durchsetzen?

Praktiker
03.08.09, 10:27
Geil. Hat was von "damals"

...du nimmst mir die Worte aus dem Mund:

Israel erinnert mich immer mehr an das Grossdeutsche Reich ,-
ich glaube, die Juden haben vor ihrer Vertreibung noch fleissig
beim Addi abgekupfert, wie man es richtig macht !

...naja, richtig vielleicht nicht,-aber effizient allemal...:banana:

Jurassic
03.08.09, 11:56
Wären diese "neuen Herrenmenschen" in NS-Deutschland gewesen und hätten sich dort so aufgeführt wie sie es heutzutage machen, ich glaube, das da Ende im Gelände wäre, naja oder zumindest "Endstation Sehnsucht"

In einem nationalen Deutschland wäre dies auch unmöglich gewesen ;)

Enigma
04.08.09, 11:39
Es ist die erste Vollversammlung seit 20 Jahren: Die palästinensische Fatah will sich vom militärischen Kampf gegen Israel verabschieden und mit Verfehlungen ihrer Verantwortlichen abrechnen

Die Zeit (http://www.zeit.de/online/2009/32/fatah-parteitag?page=1)

könnte es nun vorangehen?

mentecaptus
04.08.09, 12:19
Die Zeit (http://www.zeit.de/online/2009/32/fatah-parteitag?page=1)

könnte es nun vorangehen?

Hm... die Fatah ist ja bereits der "moderate" Arm der Intifada, während die Hamas immer wieder das Streichholz ans Pulverfass legt. So gesehen ist es ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg hin zu einer friedlichen und gemeinsamen Zukundft von Juden und Palästinensern,mehr aber wohl nicht. Ich lasse mich diesbezüglich aber gerne eines Besseren belehren.

Enigma
04.08.09, 13:14
Hm... die Fatah ist ja bereits der "moderate" Arm der Intifada, während die Hamas immer wieder das Streichholz ans Pulverfass legt. So gesehen ist es ein weiterer kleiner Schritt auf dem Weg hin zu einer friedlichen und gemeinsamen Zukundft von Juden und Palästinensern,mehr aber wohl nicht. Ich lasse mich diesbezüglich aber gerne eines Besseren belehren.

naja , vielleicht schafft man es ja eine art seperatfrieden zu schließen , so dass zumindest die westbank ein eigener staat wird

mentecaptus
04.08.09, 13:31
naja , vielleicht schafft man es ja eine art seperatfrieden zu schließen , so dass zumindest die westbank ein eigener staat wird

Ohne Jerusalem wird das Kapitel nie abgeschlossen werden.

mentecaptus
04.08.09, 14:07
US-Außenministerin Clinton verurteilt Häuserräumungen in Ost-Jerusalem

Scharfe Kritik von Hillary Clinton: Die US-Außenministerin nannte die Zwangsräumung der Häuser zweier palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem durch die israelische Polizei "zutiefst bedauerlich". Israel solle solch "provokative Aktionen" unterlassen.

Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640272,00.html)

mentecaptus
08.08.09, 00:44
ERSTER KONGRESS SEIT 20 JAHREN

Fatah versinkt in Machtkämpfen

Die einst so mächtige Fatah tagt in Betlehem erstmals seit 20 Jahren - und steht vor einer Zerreißprobe. Die Alte Garde der Palästinenser-Partei blockiert den Nachwuchs, Hardliner streiten mit Moderaten. Einig sind alle nur in einem: Israel soll schuld sein am Tod Jassir Arafats.

Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641230,00.html)

mentecaptus
08.08.09, 21:13
Konflikte

Mahmud Abbas als Fatah-Chef wiedergewählt

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas ist am Samstag in Bethlehem als Vorsitzender seiner gemäßigten Organisation Fatah wiedergewählt worden.

Eine überwältigende Mehrheit der 2500 Delegierten bestätigte Abbas per Handzeichen im Amt, das er nach dem Tod von Jassir Arafat 2004 übernommen hatte, wie ein Fatah-Sprecher mitteilte. Der erste Parteitag der gemäßigten Fatah seit 20 Jahren vertagte die Wahl des Zentralkomitees und des Revolutionsrats unterdessen bereits zum dritten Mal. Die Abstimmung ist nun für Sonntag oder Montag geplant. Wegen andauernder Streitigkeiten soll der Parteitag bis Dienstag dauern.

Mehr... (http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-mahmud-abbas-als-fatah-chef-wiedergewaehlt_aid_424411.html)

mentecaptus
09.08.09, 12:26
Fatah-Parteitag

Neues Programm: Widerstand mit allen Mitteln

Bethlehem - Die Fatah-Organisation des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas hat sich in ihrem neuen Programm für Widerstand mit allen Mitteln gegen die israelische Besatzung ausgesprochen. Nach Fatah-Angaben billigten die Delegierten am Sonntag bei einem Parteitag in Bethlehem einen entsprechenden Entwurf. Gleichzeitig heißt es in der Entscheidung, man strebe weiter nach einem gerechten Frieden in der Region.

Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak sagte am Sonntag, die Rhetorik und die Positionen der Fatah-Delegierten sei "schlimm und für uns inakzeptabel". Für den Konflikt im Nahen Osten könne es keine Lösung, sondern nur eine Einigung geben, betonte Barak. Er rief Abbas zu "ernsthaften Verhandlungen" mit Israel auf. US-Präsident Barack Obama müsse eine umfassende Regelung in der Region in Gang bringen.

Mehr... (http://derstandard.at/fs/1246544061158/Fatah-Parteitag-Neues-Programm-Widerstand-mit-allen-Mitteln)

mentecaptus
11.08.09, 19:52
KONGRESS IN BETLEHEM

Verjüngte Fatah-Führung ist ganz die alte

Weiter so statt Neuanfang: Nach 20 Jahren Stagnation hat die palästinensische Fatah ihre Führungsgremien frisch besetzt. Die erwartete Erneuerung blieb jedoch aus. In die Partei-Spitze wurden Männer gewählt, die das Geschehen de facto seit Jahren bestimmen.

Es war das, was man eine schwere Geburt nennt: Geschlagene sieben statt der angesetzten drei Tage brauchten die Delegierten des Parteitages der palästinensische Fatah, um die Posten des Zentralkomitees und des Revolutionsrats zu besetzen. Ihr erster Kongress seit 20 Jahren brachte die Organisation dabei an den Rande des Ruins.

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mentecaptus
17.08.09, 17:07
DSCHIHADISTEN IN GAZA

Al-Qaidas palästinensische Metastasen

Der erste Zusammenstoß zwischen Hamas und der noch radikaleren "Armee der Helfer Gottes" kostete zwei Dutzend Menschen das Leben. Dabei wird es kaum bleiben: Die Qaida-nahe Splittergruppe kündigt ein Nachspiel an, weitere Dschihadisten stehen gegen Hamas bereit.

Berlin - Es ist eine unverhohlene Drohung: "Wir waschen uns rein von jeder Verantwortung für das, was in den nächsten Tagen passieren wird... Erwartet unsere Antwort!" Wenn diese Ankündigung umgesetzt wird, dann dürfte dem Gaza-Streifen weiteres innerpalästinensischen Blutvergießen bevorstehen.

Denn die martialischen Töne stammen aus einem aktuellen Kommuniqué der militant-dschihadistischen Gruppe "Armee der Helfer Gottes", die sich erst am vergangenen Wochenende eine blutige Auseinandersetzung mit der Hamas geliefert hat - zwei Dutzend Tote waren das Ergebnis von schweren Gefechten, der Stürmung einer Moschee und mehreren Explosionen.

Seit über zwei Jahren regiert die Hamas den Gaza-Streifen de facto. Die konkurrierende Fatah-Bewegung ist in dem Landstrich mittlerweile extrem geschwächt. Immer mehr aber fordern nun andere Gruppen die Hamas heraus - solche, die ebenfalls islamistisch motiviert sind, sich ideologisch jedoch am Terrornetzwerk al-Qaida orientieren. Ihnen ist die Hamas zu lasch.

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mentecaptus
23.08.09, 13:14
Im besetzten Ost-Jerusalem

Pläne für neue Siedlung

Bei der Stadtverwaltung von Jerusalem sind laut einem Bericht kürzlich Pläne für eine neue jüdische Siedlung im besetzten Ostteil der Stadt zur Bewilligung eingegangen. Die Initiative für die Siedlung im Viertel Ras el Amud gehe von der ultrakonservativen Bewegung Elad aus, berichtete die Zeitung "Haaretz". Einer Studie zufolge wurden allein im Westjordanland seit Jahresbeginn fast 600 Siedlerwohnungen errichtet.

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