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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutsche Nachkriegsopfer


Dyrnwyn
26.08.09, 18:48
Was wenige wissen:

In den 3 Jahren nach der Niederlage wurden mehr Deutsche durch die Alliierten zu Tode gebracht, als während des Krieges Deutsche durch Nazis und Kriegseinwirkungen direkt ums Leben gekommen sind.

Eine Bilanz, die einigen Schönrednern der "Befreiung" die Augen öffnen sollte:

deutsche Nachkriegsverluste:
-Opfer der Aushungerungspolitik der Alliierten :
4 Millionen (erstmals berechnet von James Bacque, bestätigt durch die WHO in Genf, Einzelheiten z.B.in "die deutschen Nachkriegsverluste" von Heinz Navratil, Ares Verlag 2008)

-Vertreibungsopfer: 2,8 Millionen

-Tote unter den Kriegsgefangenen: 1,6 Millionen

-Opfer der roten Armee in Mitteldeutschland und Österreich 0,3 Millionen

-Sterbefälle in sowjetischen KZs und gefängnissen in Mitteldeutschland: 0,1 Millionen

gesamt: 8,8 Millionen nach dem Krieg durch die Sieger ums Leben gebrachte Deutsche

-----------------------------------------------------------------------
während des Krieges getötete Deutsche:

- Euthanasieopfer in Nazideutschland: knapp 100.000

- Diktaturopfer (meist im KZ umgekommene Oppositionelle, Homosexuaelle, Kriminelle, Zigeuner, Bekennende Christen, Kriminelle usw.): 125.000

-deutsche Juden: ca. 170.000

-Opfer des Bombenkriegs: ca 600.000

- deutsche Militärverluste: 4.250.000

gesamt: 5.145 Millionen Deutsche

Unglaublich:
Damit hat uns die "Befreiung" mehr Menschenleben gekostet als der gesamte Krieg, einschließlich des Bombenterrors.
An diese unzähligen Opfer gedenkt heute niemand mehr. Es gibt keine Feieren, keine Mahnmale, kaum Dokumentationen, sie sind aus dem öffentlichen Bewußtsein praktisch völlig getilgt. Hin und wieder werden Massengräber in Polen oder Ex-Jugoslawien entdeckt und schnell und hastig, ohne weitere Untersuchung, deklariert als "Kriegsopfer", wieder zugedeckt.
Über 8 Millionen Nachkriegstote sind im heutigen Deutschland unerwünscht.

nach: Heinz Navratil "Deutsche Nachkriegsverluste" (Quelle:s.o.)
James Baque "Der geplante Tod" (Ullstein 1993)
Michael Balfour "Vier-Mächte Kontrolle in Deutschland"(Droste verlag 1959)

Gideon
26.08.09, 18:55
Immer wieder erschreckend, wie unwissend manche sind.
Ich kenne Leute, die glauben Schlesien, das war doch irgendwas im Mittelalter in Russland ...
Gedenkt den Deutschen Opfern.

Dyrnwyn
26.08.09, 19:16
Immer wieder erschreckend, wie unwissend manche sind.
Ich kenne Leute, die glauben Schlesien, das war doch irgendwas im Mittelalter in Russland ...
Gedenkt den Deutschen Opfern.

Sowohl nach dem ersten als auch nach dem zweiten Weltkrieg gab es die Politik der Siegermächte, die Deutschen durch Hunger zu vernichten.
In den Monaten der "Hungerblockade" (8 Monate nach dem November 1918) starben dadurch ca. 1 Millionen Menschen.

Durch die Hungerpolitik der Alliierten in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg starben weitere knapp 4 Millionen Menschen. Es wurden Hilfslieferungen aus Irland und Spanien vernichtet, die Kalorienzahl auf bis zu 470 pro Person und Tag in der französischen Zone herabgesetzt. Agrarflächen vernichtet, Fabriken demontiert oder konfisziert, die deutsche Fischereiflotte versenkt. Allein durch Eisenhowers Politik verhungerten auf den Rheinwiesen etwa 1 Millionen deutsche "Kriegsgefangene" oder auch Zivilinternierte.
Noch schlimmer war es in der sowjetisch besetzten Zone. Neben dem Aushungern der Zivilbevölkerung wurden etwa 600.000 deutsche Frauen nach Rußland verschleppt, von denen ein Drittel nicht zurückkam. Über eine Millionen Frauen wurden in dort Opfer von Massenvergewaltigungen, unzählige Zivilisten ("politische Gefangene") starben in den Sowjet-KZs, ehemalige Nazi KZs, die einfach weiter betrieben wurden.
Und das Schicksal der deutschen Kriegsgefangenen in Rußland ist ja wenigstens einigermaßen bekannt.

Jon T Essberger
26.08.09, 19:44
4 Millionen (erstmals berechnet von James Bacque, bestätigt durch die WHO in Genf, Einzelheiten z.B.in "die deutschen Nachkriegsverluste" von Heinz Navratil, Ares Verlag 2008)



http://de.wikipedia.org/wiki/James_Bacque

Eine tolle Quelle, wissenschaftlich schon lange wiederlegt

Dyrnwyn
26.08.09, 21:27
http://de.wikipedia.org/wiki/James_Bacque

Eine tolle Quelle, wissenschaftlich schon lange wiederlegt

Der Wiki Artikel mit den Behauptungen von Bailer-Galanda ist reine Propaganda zur nachträglichen Reinwaschung der alliierten Ausrottungspolitik.

Nawratil schreibt mit Recht: "Die folgende Hungerkatastrophe beruhte also weniger auf einer Verkettung unglücklicher Umstände als vielmehr auf einer bewussten Politik der Militärregierung"
Bis Oktober wurden alle Hilfslieferungen des Roten Kreuzes zurückgehalten oder vernichtet. Das reichte, um die geschwächte Zivilbevölkerung sterben zu lassen.
Clemens Graf von Galen hielt am 1.7.45 eine flammende Predigt, in der er forderte: "Fort mit einer Haltung, die in der Hungersnot im deutschen Land untätig zuschaut in der unwahren Meinung, alle Deutschen sind Verbrecher und verdienen Tod und Ausrottung"
!946 sagt Feldmarschall Montgomery in einer Rede: "Die deutschen Lebensmittelbeschränkungen werden bleiben. Wir werden sie bei 1000 Kalorien halten" (die nicht einmal eingehalten wurden.)
Nur in der britischen Zone ging es vergleichsweise humaner zu.

Jon T Essberger
26.08.09, 21:30
Wer den Wind säht, wird den Sturm ernten

Jurassic
26.08.09, 22:21
Wer den Wind säht, wird den Sturm ernten

Eben drum hats die Polen 39 auch so übel erwischt, wa ?

V.V.S.O.P.
26.08.09, 23:18
Wer den Wind säht, wird den Sturm ernten


Irgendwie hab ich den Eindruck, das du Lynchjustiz gut findest:augenrollen:

Jon T Essberger
26.08.09, 23:28
Irgendwie hab ich den Eindruck, das du Lynchjustiz gut findest:augenrollen:

Nein

Aber es ist nun mal oft so daß Kriegsverlierer die meisten Opfer zu beklagen haben.

Krieg ist nun mal kein bunter Teller

Dyrnwyn
27.08.09, 09:30
Nein

Aber es ist nun mal oft so daß Kriegsverlierer die meisten Opfer zu beklagen haben.

Krieg ist nun mal kein bunter Teller

Was für ein dümmlicher Kommentar. Der Verlierer hat nur dann seine Existenz zu befürchten, wenn das Ziel der Sieger Ausrottung bzw. der Vernichtung der gegnerischen Wirtschaft ist, wie das 1945 der Fall war.
Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, vergleiche doch mal die Bedingungen, mit denen das deutsche Reich 1871 die unterlegenen Franzosen behandelt hat.
Das würde sicher Deinen Horizont bez. möglicher Kriegsmotive stark erweitern.

K.-H. Hirmer
27.08.09, 09:36
Was für ein dümmlicher Kommentar. Der Verlierer hat nur dann seine Existenz zu befürchten, wenn das Ziel der Sieger Ausrottung bzw. der Vernichtung der gegnerischen Wirtschaft ist, wie das 1945 der Fall war.
Verstehe. Deswegen sind wir heute auch Exportweltmeister. Weil unsere Wirtschaft von den Alliierten vernichtet wurde. :augenrollen:

V.V.S.O.P.
27.08.09, 09:40
Verstehe. Deswegen sind wir heute auch Exportweltmeister. Weil unsere Wirtschaft von den Alliierten vernichtet wurde. :augenrollen:


Nein, selbstverfreilich nicht, den Titel Exportweltmeister haben die Deutschen nur den Alliierten und den Türken zu verdanken, auf keinen Fall ihrer eigenen Tüchtigkeit.

K.-H. Hirmer
27.08.09, 09:46
Nein, selbstverfreilich nicht, den Titel Exportweltmeister haben die Deutschen nur den Alliierten und den Türken zu verdanken, auf keinen Fall ihrer eigenen Tüchtigkeit.

Dunkel ist der Rede Sinn.

PS: Danke für das - implizite - Eingeständnis, dass die deutsche Wirtschaft nicht von den Alliiertenn vernichtet wurde. Und der Vorredner deshalb Unsinn erzählt hat.

Dyrnwyn
27.08.09, 10:05
Nein, selbstverfreilich nicht, den Titel Exportweltmeister haben die Deutschen nur den Alliierten und den Türken zu verdanken, auf keinen Fall ihrer eigenen Tüchtigkeit.

der war gut..:grin:

Herr Bratbäcker
27.08.09, 10:25
Was für ein dümmlicher Kommentar. Der Verlierer hat nur dann seine Existenz zu befürchten, wenn das Ziel der Sieger Ausrottung bzw. der Vernichtung der gegnerischen Wirtschaft ist,

Krieg ist halt kein Computerspiel. Geht nicht nach dem Motto: Au , jetzt hab ich verloren, mach ich halt nen neuen Krieg.

Um dieses von den deutschen nach dem WK I versuchte Spielchen endgültig zu beenden und gleichzeitig die Demokratie im Teutonenland einzuführen, haben die Allierten halt erforderliche strengere Saiten bei den deutschen aufziehen müssen.

Gideon
27.08.09, 10:31
Nein, selbstverfreilich nicht, den Titel Exportweltmeister haben die Deutschen nur den Alliierten und den Türken zu verdanken, auf keinen Fall ihrer eigenen Tüchtigkeit.

Stimmt, die Türken haben Deutschland wieder mit Hilfe eines Flaschengeistes aufgebaut und die Alliierten uns von unnötigen Gebieten im Osten befreit, von vielen Millionen Menschen und von lauter unnützen Häusern und alten Gebäuden in den Städten.
Wir sollten uns entsprechend bedanken.

Herr Bratbäcker
27.08.09, 10:39
Stimmt, die Türken haben Deutschland wieder mit Hilfe eines Flaschengeistes aufgebaut und die Alliierten uns von unnötigen Gebieten im Osten befreit, von vielen Millionen Menschen und von lauter unnützen Häusern und alten Gebäuden in den Städten.
Wir sollten uns entsprechend bedanken.

Du meinst es zwar ironisch, aber im Kern hast Du sogar recht. Heute kräht kein Hahn meh nach den früher mal zu Deutschland gehörenden Gebieten. Sie würden die BRD nur belasten und man würde sie selbst dann nicht wollen, wenn die Polen die Gebiete der BRD schenken wollten.

Im Übrigen handelt es sich um alte slawische Gebiete, die die deutschen im Laufe ihrer Geschichte zusammengeraubt hatten. Die rechtmäßigen Besitzer haben ihr Land von den Allierten wieder zurück erhalten. So what?

K.-H. Hirmer
27.08.09, 10:59
Wir sollten uns entsprechend bedanken.
Sollten wir auch. Dafür, dass die Alliierten - insbesondere die osteuropäischen Völker - nicht mit uns gemacht haben, was wir mit denen vorhatten.

Wiedertäufer
27.08.09, 12:20
Nein

Aber es ist nun mal oft so daß Kriegsverlierer die meisten Opfer zu beklagen haben.

Krieg ist nun mal kein bunter Teller

War ja in dem Fall nicht so, die SU hatte die mit Abstand meisten Toten zu beklagen. Ansonsten stimmt es schon "Wehe dem Besiegten".

Glück im Riesenunglück war der herannahende kalte Krieg, ich will garnicht wissen, was sonst geschehen wäre.

ThiloS
27.08.09, 12:26
Was für ein dümmlicher Kommentar. Der Verlierer hat nur dann seine Existenz zu befürchten, wenn das Ziel der Sieger Ausrottung bzw. der Vernichtung der gegnerischen Wirtschaft ist, wie das 1945 der Fall war.
Wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht, vergleiche doch mal die Bedingungen, mit denen das deutsche Reich 1871 die unterlegenen Franzosen behandelt hat.
Das würde sicher Deinen Horizont bez. möglicher Kriegsmotive stark erweitern.

Ja, die haben sich "nur" Elsaß-Lothringen" wiedergeholt und knapp 5 Milliarden Francs an Reparaturzahlungen bekommen...

Außerdem musste Frankreich eine Reparation in Höhe von 5 Milliarden Francs leisten. Dieser Reichskriegsschatz wurde zu einem kleinen Teil (120 Mio.) im Juliusturm der Zitadelle Spandau eingelagert. Dieser Teil fiel nach Ende des Ersten Weltkrieges zurück an Frankreich.

Der größere Teil der hohen Kriegsentschädigungen war einer der Auslöser des Booms der Gründerzeit. Unter anderem wurden mit ihnen Infrastrukturmaßnahmen im ganzen Deutschen Reich finanziert (Poststationen in Ostpreußen, Kirchen und Schulen in der Pfalz und im Elsaß sind heute noch sichtbare Zeichen). Im Gegenzug wurde die französische Wirtschaft durch die Aufbringung der Kriegsentschädigungen in ihrer Entwicklung behindert. Das Deutsche Reich wurde in der Folge die größte Binnenvolkswirtschaft der Welt. Die Wirtschaftskraft ermöglichte dem Reich die Finanzierung einer hochmodernen und schlagkräftigen Hochseeflotte, die ebenso wie der Anspruch, neben Großbritannien und Frankreich als weitere Großmacht akzeptiert zu werden, das Misstrauen der bis zu diesem Zeitpunkt einzigen global agierenden Seemacht Großbritannien erregte.

"Grosszügig" geht jedenfalls anders...

Aber ganz, wie Du meinst...

Don
27.08.09, 12:26
Der Verlierer hat nur dann seine Existenz zu befürchten, wenn das Ziel der Sieger Ausrottung bzw. der Vernichtung der gegnerischen Wirtschaft ist, wie das 1945 der Fall war.


OK. Sie rotten aus und vernichten also die deutsche Wirtschaft, um dann 1948 selbige wieder mittels Marshallplan hochzupäppeln. Kann mal jemand den nicht vorhandenen Sinn dahinter erklären?

Herr_Rossi
27.08.09, 12:40
Gedenkt den Deutschen Opfern.
Man kann der Toten auch gedenken, ohne dabei eine nationalistische Show abzuziehen.

Dyrnwyn
27.08.09, 12:54
OK. Sie rotten aus und vernichten also die deutsche Wirtschaft, um dann 1948 selbige wieder mittels Marshallplan hochzupäppeln. Kann mal jemand den nicht vorhandenen Sinn dahinter erklären?

Das ist schnell erklärt, Don. Zur Zeit des Marshallplans hatten die Amis erkannt, daß die Deutschen ihnen lebend mehr nützten als tot: nämlich als lebende Schutzschilde gegen den Sowjetimperialismus. Der Morgenthau- und der Kaufmanplan sah ja noch die Totalausrottung in Form von Vernichtung der wirtschaftlichen Grundlagen und Sterilisation aller Deutschen vor.

Ihr Kriegsziel, die endgültige Brechung der deutschen Zentralmacht, hatten die Alliierten schon erreicht, nur hat sie dann der kalte Krieg überrascht und sie haben gemerkt, daß es besser war, ihre Beute am Leben zu lassen.
So kam es plötzlich zu Wiederbewaffnung Deutschlands und sogar zu allierten Ehrenerklärungen für ehemalige KZ-Wächter, die den vorherigen Propagandalügen zufolge ja alles Teufel und Unmenschen gewesen sein sollten.

Aber von diesen Dingen wirst Du kaum Ahnung haben.

K.-H. Hirmer
27.08.09, 12:58
Der Morgenthau- und der Kaufmanplan sah ja noch die Totalausrottung in Form von Vernichtung der wirtschaftlichen Grundlagen und Sterilisation aller Deutschen vor.
Der "Kaufmanplan" wurde zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd in Betracht gezogen. Auch vom Morgenthauplan hat man sich kaum dass er vorgestellt war wieder verabschiedet.

Dyrnwyn
27.08.09, 13:12
Im Übrigen handelt es sich um alte slawische Gebiete, die die deutschen im Laufe ihrer Geschichte zusammengeraubt hatten. Die rechtmäßigen Besitzer haben ihr Land von den Allierten wieder zurück erhalten. So what?

An diese stalinistischen Lügen glauben selbst die Polen heute nicht mehr. Habe selber gerade in Schlesien gesehen, wie entsprechende "Denkmäler" aus der Stalinzeit still und verschämt von den Polen abmontiert wurden.
Also mach nur so weiter: um so schneller werden einige hier aufwachen.

Dyrnwyn
27.08.09, 13:13
Der "Kaufmanplan" wurde zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd in Betracht gezogen. Auch vom Morgenthauplan hat man sich kaum dass er vorgestellt war wieder verabschiedet.

..aus den Gründen, die ich oben genannt habe. Was allerdings nichts daran ändert, daß durch absichtliche Verweigerung von Hilfslieferungen 4 Millionen Deutsche nach Kriegsende durch die Schuld der Alliierten verhungert sind.

*JM*
27.08.09, 13:13
Manchmal wünsche ich mir, man hätte den Morgenthau-Plan umgesetzt.

Dyrnwyn
27.08.09, 13:16
Manchmal wünsche ich mir, man hätte den Morgenthau-Plan umgesetzt.

Warum? Dann hättet Ihr heute doch niemanden, der Eure Hartz4 Leistungen erarbeitet.
Man sollte nie in die Hand beißen, die einen ernährt.

*JM*
27.08.09, 13:18
Der "Kaufmanplan" wurde zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd in Betracht gezogen. Auch vom Morgenthauplan hat man sich kaum dass er vorgestellt war wieder verabschiedet.

Es gab nicht einmal einen Kaufman-Plan. Es gab eine Veröffentlichung des Theodore Newman Kaufman in seinem eigenen Verlag, die aber außer ihm und seiner Familie kaum wer gelesen hat.

Aber es ist mittlerweile forenbezeichnend, dass hier Gestalten rumrennen, die sich nationalsozialistischer Propagande auf Klumpfuß-Göbbels und Stürmer-Niveau bedienen. Es wird von Tag zu Tag unappetitlicher.

K.-H. Hirmer
27.08.09, 13:18
..aus den Gründen, die ich oben genannt habe.
Nein.

Der "Kaufmanplan" wurde nie ernstgenommen und vom Morgenthauplan hatte man sich schon lange verabschiedet, als klar wurde, dass Deutschland zum Frontstaat im Kalten Krieg wird.

Was allerdings nichts daran ändert, daß durch absichtliche Verweigerung von Hilfslieferungen 4 Millionen Deutsche nach Kriegsende durch die Schuld der Alliierten verhungert sind.
Das ist nur eine revisionistische Geschichtslüge.

*JM*
27.08.09, 13:19
Warum? Dann hättet Ihr heute doch niemanden, der Eure Hartz4 Leistungen erarbeitet.
Man sollte nie in die Hand beißen, die einen ernährt.

Wer ist "eure"? Und du solltest jetzt sehr genau nachdenken und erst danach antworten.

K.-H. Hirmer
27.08.09, 13:21
Es gab nicht einmal einen Kaufman-Plan. Es gab eine Veröffentlichung des Theodore Newman Kaufman in seinem eigenen Verlag, die aber außer ihm und seiner Familie kaum wer gelesen hat.
Richtig.

Goebbels beschreibt auch in seinen Tagebüchern, wie er dieses Pamphlet Kaufmans zu Propagandazwecken im deutschen Volk verbreiten läßt. Offensichtlich mit Wirkung bis heute.

Aber es ist mittlerweile forenbezeichnend, dass hier Gestalten rumrennen, die sich nationalsozialistischer Propagande auf Klumpfuß-Göbbels und Stürmer-Niveau bedienen. Es wird von Tag zu Tag unappetitlicher.

In der Tat.

Herr Bratbäcker
27.08.09, 13:47
An diese stalinistischen Lügen glauben selbst die Polen heute nicht mehr. Habe selber gerade in Schlesien gesehen, wie entsprechende "Denkmäler" aus der Stalinzeit still und verschämt von den Polen abmontiert wurden.
Also mach nur so weiter: um so schneller werden einige hier aufwachen.

Kleiner Tipp: Guck dir einfach mal die politische Landkarte des 10. Jahrhunderts an.