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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Deutsche Unfähigkeit


*JM*
26.08.09, 13:10
Die Berliner Deppen stellen derzeit ein Volumen von 15 Mrd € auf Messers Schneide. Damit wird die Existenz von Firmen massiv gefährdet. Vorsätzlich und wider besseren Wissens.

Deutschland tut sich keinen Gefallen
Ob Betonplatten für den Bosporustunnel oder Solartechnik für die Energiewirtschaft: Deutschland ist seit langem einer der wichtigsten Handelspartner der Türkei – mit großem Gewinn für beide Seiten. Nun wurde das Steuerabkommen mit der Türkei gekündigt.

Berlin - Von rund 25 Milliarden Euro Handelsvolumen zwischen beiden Ländern im Jahr 2008 gingen mehr als 15 Milliarden als deutscher Export in die Türkei. Doch für deutsche Firmen jenseits des Bosporus könnte in Zukunft die Planungssicherheit über Steuern und Gewinne ausfallen. Vor kurzem hat die Bundesregierung das seit mehr als 20 Jahren bestehende Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) mit Ankara gekündigt. Ab 2011 soll die bilaterale Übereinkunft nicht mehr gelten, die bislang vermeidet, dass Steuern gleichzeitig in Deutschland und der Türkei erhoben werden.

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„Deutschland erweist sich damit keinen Gefallen“, sagt auch Hans Weggenmann, zuständig für internationales Steuerrecht bei der Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner. Ein solches Abkommen regele „ein gemeinsames Begriffsverständnis“, wie etwa, was eine Betriebsstätte ist oder unter welchen Voraussetzungen Gewinne besteuert werden können. Für deutsche Unternehmen sei vor allem die damit geregelte Freistellung von Betriebsstättengewinnen und die Begrenzung von Quellensteuern wichtig. Ohne DBA kann es zu Liquiditätsnachteilen und Mehrfachbesteuerungen kommen.

Bei Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner fragen derzeit viele verunsicherte deutsche Unternehmer an, vor allem aus der Energiebranche, die in der Türkei boomt. Sollte sich die Bundesregierung nicht bis Ende 2010 mit Ankara einigen, folgt eine Zeit ohne Abkommen, was im schlimmsten Fall unberechenbare Steuerbelastungen für Unternehmer zur Folge haben kann. Eine solche Abkommenslücke ist laut Weggenmann durchaus möglich: „Solche Verhandlungen dauern normalerweise mehrere Jahre.“ Dabei wäre eine schnelle Lösung empfehlenswert, schließlich seien Investitionen in der Türkei gerade jetzt sehr interessant. Die Marktpreise seien niedrig, der Importbedarf groß. Und für Deutschland als Exportnation von erheblicher Bedeutung.

Berliner Irrsinn (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Steuerabkommen;art271,2881406)

So sind sie, die Berliner Hohldreher. Wenn mal was reibungslos funktioniert, finden sie einen Weg, das mit dem Hintern umzukippen.