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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Jugendliche Migranten werden öfter angezeigt


*JM*
26.08.09, 00:29
Die Schweiz und Deutschland unterscheiden sich in einigen Bereichen so gut wie nicht. Und da gibt es einen interessanten Ansatz.

Schweizer werden weniger angezeigt

Die Unterschiede zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Schweizer Jugendlichen, wie sie die Polizeistatistik zeige, würden - weniger ausgeprägt - auch in den Befragungen sichtbar. Detailanalysen zum Anzeigeverhalten zeigten aber, dass mutmassliche Schweizer Täter halb so oft angezeigt wurden wie mutmasslich ausländische Täter, nämlich in 8 beziehungsweise 16,0 Prozent der Fälle.

Studie (http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/jugendgewalt_studie_universitaet_zuerich_1.598935. html)

Ich gehe davon aus, es wird bei uns nicht wesentlich anders sein. Bei einem autochthonen Jugendlichen neigt man ggf. eher dazu, da zu mahnen, das Gespräch zu suchen oder die Eltern zu kontakten, wo man bei einem "Ausländerkind" schon die Polizei einschaltet.

Da fällt mir ein guter Film ein. "Die Vorstadtkrokodile" in der Erstfassung. Da waren es Italienerkinder, die angeblich alle Straftaten begangen hatten. Als dann feststand, es war die Gang um "Martin Semmelrogge", wollte man wegen guter Nachbarschaft noch vertuschen. Man zeigt den Nachbar ja nicht an, aber die "Kanakerkinder", die kann man ins Fenster hängen.
Ich denke, da hat sich nicht viel verändert.

Cú Chulainn
26.08.09, 07:37
Na sowas.

Ob das wohl daher kommt?

http://www.thurgauerzeitung.ch/schweiz/standard/Vorurteile-ueber-Migranten-sind-leider-keine/story/26225144

Jugendliche mit Migrationshintergrund begehen doppelt so viele Gewaltdelikte
Eine neue Studie über Jugendgewalt bestätigt alle Vorurteile über Migranten.
.....

Ich gehe mal davon aus, dass es bei uns in Deutschland nicht wesentölich anders sein wird .....

opppa
26.08.09, 08:48
Die Schweiz und Deutschland unterscheiden sich in einigen Bereichen so gut wie nicht. Und da gibt es einen interessanten Ansatz.



Studie (http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/jugendgewalt_studie_universitaet_zuerich_1.598935. html)

Ich gehe davon aus, es wird bei uns nicht wesentlich anders sein. Bei einem autochthonen Jugendlichen neigt man ggf. eher dazu, da zu mahnen, das Gespräch zu suchen oder die Eltern zu kontakten, wo man bei einem "Ausländerkind" schon die Polizei einschaltet.

Da fällt mir ein guter Film ein. "Die Vorstadtkrokodile" in der Erstfassung. Da waren es Italienerkinder, die angeblich alle Straftaten begangen hatten. Als dann feststand, es war die Gang um "Martin Semmelrogge", wollte man wegen guter Nachbarschaft noch vertuschen. Man zeigt den Nachbar ja nicht an, aber die "Kanakerkinder", die kann man ins Fenster hängen.
Ich denke, da hat sich nicht viel verändert.

Du findest bestimmt anderswo noch mehr Nazis und Rasisten!

:grin:

Duc de Blangis
26.08.09, 09:12
Ich gehe davon aus, es wird bei uns nicht wesentlich anders sein. Bei einem autochthonen Jugendlichen neigt man ggf. eher dazu, da zu mahnen, das Gespräch zu suchen oder die Eltern zu kontakten, wo man bei einem "Ausländerkind" schon die Polizei einschaltet.


Sehen wir uns den Falle eines dir wohlbekannten Herrn an, der es andersrum versuchte: http://www.politikforen.net/showthread.php?t=53347

:-)

Das muss nicht sein.

herberger
26.08.09, 09:36
Das die mehr angezeigt werden kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen,denn es reicht doch schon der Satz "Ich weiß wo du wohnen",na wer da noch Lust hat eine Anzeige zu machen,der glaubt das sein Leben nicht aufregend genug ist.

Blue Max
26.08.09, 09:54
Schweizer werden weniger angezeigt

Die Unterschiede zwischen Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Schweizer Jugendlichen, wie sie die Polizeistatistik zeige, würden - weniger ausgeprägt - auch in den Befragungen sichtbar. Detailanalysen zum Anzeigeverhalten zeigten aber, dass mutmassliche Schweizer Täter halb so oft angezeigt wurden wie mutmasslich ausländische Täter, nämlich in 8 beziehungsweise 16,0 Prozent der Fälle.

Das halte ich für Müll.

Das die mehr angezeigt werden kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen,denn es reicht doch schon der Satz "Ich weiß wo du wohnen",na wer da noch Lust hat eine Anzeige zu machen,der glaubt das sein Leben nicht aufregend genug ist.

Eben. Opfer-Institutionen wie der Weiße Ring bestätigen das. Die Opfer haben Angst, zur Polizei zu gehen, entweder aus Poltical Correctnes oder weil sie Repressionen seitens der Täter befürchten.

Hinzu kommt, daß die Polizei total überfordert ist.

In den Ghettos und No-Go-Areas herrscht das Gesetz der Muslime. Die Polizei traut sich da gar nicht mehr rein.

Anzeigen gegen Ausländer wird oft gar nicht mehr nachgegangen, bzw. sind sowieso sinnlos, da selbst ausländische Intensivtäter schlimmstenfalls Bewährung zu befürchten haben.

rondo bavarese
26.08.09, 10:09
Da fällt mir ein guter Film ein.

In erster Linie fällt Dir Dreck ein

mentecaptus
26.08.09, 10:13
Ich gehe davon aus, es wird bei uns nicht wesentlich anders sein.

Unsere deutsche Statistik sieht komplett anders aus - was daran liegt, dass Russlanddeutsche nicht als Ausländer zählen, sondern als Deutsche. Daher liegt bei uns die Ausländerkriminalität statistisch auch deutlich niedriger, als "real". Und das wird sich auch solange nicht ändern, bis in den Statistiken nicht (auch) der Geburtsort aufgeführt wird. Dann wäre eine reelle Zuteilung möglich.

herberger
26.08.09, 10:23
Die Statistik würde noch anders aussehen,wenn alle BRD Bürger Strafanzeige stellen würden,nur die meisten Bürger gehen schon nicht mehr zur Polizei wenn es sich bei den Straftätern um Ausländer handelt,denn der Ärger und der Zeitaufwand sind größer als die Sache einbringt.

Duc de Blangis
26.08.09, 10:25
Die Statistik würde noch anders aussehen,wenn alle BRD Bürger Strafanzeige stellen würden,nur die meisten Bürger gehen schon nicht mehr zur Polizei wenn es sich bei den Straftätern um Ausländer handelt,denn der Ärger und der Zeitaufwand sind größer als die Sache einbringt.

Hmm...woher weißt du das?

Cú Chulainn
26.08.09, 10:31
Ich finde es ausserdem recht daneben, einen an sich schon sehr fragwürdigen Zeitungsartikel auf schlicht die in's eigene Konzept der Wirklichkeit passenden Aussagen zu reduzieren.

Betrachtet man den Artikel genauer, geht es darin eigentlich um den Vergleich zu zwei statistischen Verfahren zur Erfassung der Gewaltkriminalität bei Jugendlichen.

Eine Zahl bezieht sich auf den Anstieg der über Anzeigen erfassten Delikte

("Die bisher bekannten Fälle basierten auf Kriminalstatistiken. In diesen wird seit 1990 eine Zunahme der Gewaltdelikte Jugendlicher und junger Erwachsener um rund 160 Prozent nachgewiesen."),

die andere auf eine Umfrage unter Neuntklässlern

(" Das Pädagogische Institut der Universität Zürich hat 1999 und 2007 im Kanton Zürich jeweils über 2500 Neuntklässler zu ihren Erfahrungen als Opfer und Täter von Gewaltdelikten befragt. 2007 gab jeder Vierte an, in den vergangenen zweieinhalb Jahren einmal Opfer von Gewalt geworden zu sein. 1999 waren es 27,6 Prozent. 15,9 Prozent der Befragten gaben an, im letzten Jahr eine Gewalttat begangen zu haben. Vor acht Jahren waren es 16,2 Prozent.").

Es werden also reale Zahlen tatsächlicher Straftaten einer weit gefassten Personengruppe ("Jugendliche") den Zahlen einer Umfrage bei einem eng begrenzten Personenkreis ("über 2500 Neuntklässler") gegenübergestellt - und aus den Unterschieden behauptet, das Ergebnis wäre im sich inzwischen unterscheidenden Anzeigeverhalten begründet.

Klar.

Das die "Probanden" eventuell daran interessiert sein könnten, begangene Straftaten nicht "offiziell" zu machen scheint beim "pädagogischen Institut" niemanden zu interessieren.


Interessant ist auch folgende Aussage:

"2007 gab jeder Vierte an, in den vergangenen zweieinhalb Jahren einmal Opfer von Gewalt geworden zu sein. 1999 waren es 27,6 Prozent."

Hat jemand daran gedacht, mal zu fragen, wer in diesem Zeitraum mehrfach Opfer von Gewalt geworden ist (das es sog. "Opfertypen" gibt setze ich jetzt mal als bekannt voraus)?

Und wenn ja - wo sind diese Zahlen??

Auch für sich sprechend:

"Als problematisch wird die Entwicklung bei den Sexualdelikten bezeichnet: Das geschätzte Durchschnittsalter der Täter ist von 25 auf 21 Jahre gesunken, wie es gestützt auf die Angaben der Opfer hiess. Somit sei von einer Zunahme jugendlicher Täter auszugehen. Auch steige der Anteil von Mehrfachopfern."

25-jährige Jugendliche? Da kommt für mich der ungute Verdacht auf statistische "Bereinigungen" auf - und ausserdem die Frage, wie diese Zahlen durch Umfragen unter Neuntklässlern (oder werden die Schwitzer später eingeschult?) relativiert werden sollen....


Und nun zur letzten Aussage des Artikels (der für *JM* wichtigsten):

"Detailanalysen zum Anzeigeverhalten zeigten aber, dass mutmassliche Schweizer Täter halb so oft angezeigt wurden wie mutmasslich ausländische Täter, nämlich in 8 beziehungsweise 16,0 Prozent der Fälle."

Woher die Erkenntnis, "das mutmassliche Schweizer Täter halb so oft angezeigt wurden wie mutmasslich ausländische Täter"?
Wenn doch die "Fälle" nicht angezeigt, also nicht aktenkundig geworden sind?

Ich für meinen Teil ziehe eher die Erkenntnis hieraus, das "mutmasslich ausländische Täter" doppelt so häufig an Gewaltverbrechen beteiligt sind wie "mutmassliche Schweizer Täter" .....

herberger
26.08.09, 10:32
Hmm...woher weißt du das?

Ließt du denn keine TAZ:grin: