Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Tabu islamischer Verwandtenehen
Ich wollte gerade eine Antwort zu einem Off-Topic-Beitrag von Malta im NPD-Strang schreiben, als dieser gerade geschlossen wurde.
Ich halte das Thema für wichtig und eröffne deswegen mal einen eigenen Strang dazu.
Es sind in islamischen Gebieten VERWANDTENEHEN, das heißt, Cousin heiratet Cousine und das ist bei uns absolut statthaft und wird so praktiziert, weil es keinen Aufreger gibt - siehe § 1307 BGB. Auch im Islam ist untersagt seine Schwester zu heiraten.
(Hervorhebung von mir)
So wurde das auch im europäischen Adel gehandhabt, wie du bereits richtig festgestellt hast.
Heiratet mal einer seine Cousine, passiert nicht viel. Wenn das allerdings über mehrere Generationen gebräuchlicher Usus ist, besteht erhöhte Gefahr der Behinderung und Anfälligkeiten für Krankheiten für die Kinder aus solchen Ehen.
Das konnte man ganz gut in der Ahnenreihe europäischer Adelshäuser konstatieren.
Z.B. treten dann (vergleichsweise harmlose) Krankheiten wie die Rot-Grün-Blindheit vermehrt auf. Es kann aber natürlich auch vermehrt zu geistigen Behinderungen kommen, wenn sich bestimmte Allele häufen und es zu einer homozygoten Ausprägung kommt.
Es ist ein Tabuthema in Deutschland, daß vermehrt Kinder aus islamischen Familien (Araber und Türken) anfälliger für Krankheiten sind. Das hat mal eine Studie von Kinderärzten ergeben, die aber aus Gründen der Political Correctness nicht in den Medien thematisiert wurde.
Ich bitte um eine seriöse Diskussionsgrundlage fernab jeglicher politischer Hetze gegen Muslime, damit der Strang nicht auch geschlossen wird. :)
... aslo ich würd' hier zumachen ...
... aslo ich würd' hier zumachen ...
Warum?
Von mir aus kann das Thema auch allgemein diskutiert werden, ohne Bezug auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe.
....
Das wußte ich nicht. Dann, Strang bitte schließen!
Warum?
Weil keiner hier in der Runde über genug Fundiertes Wissen über das Thema verfügt und das Thema zwanghaft in der Hetze gegen Muslime endet. Dies wird - in diesem Fall sogar zurecht - von der Türken-Fraktion (t'schuldigung) moniert und das ganze G'schwätz hier wieder im fransigem Gosch endet.
Weil keiner hier in der Runde über genug Fundiertes Wissen über das Thema verfügt und das Thema zwanghaft in der Hetze gegen Muslime endet. Dies wird - in diesem Fall sogar zurecht - von der Türken-Fraktion (t'schuldigung) moniert und das ganze G'schwätz hier wieder im fransigem Gosch endet.
Ich habe darüber schon ein bißchen Ahnung von meinem Studium her. Aber du hast Recht. Es wird zu Hetze kommen.
Der Strang kann geschlossen werden!
Es ist ein Tabuthema in Deutschland, daß vermehrt Kinder aus islamischen Familien (Araber und Türken) anfälliger für Krankheiten sind. Das hat mal eine Studie von Kinderärzten ergeben, die aber aus Gründen der Political Correctness nicht in den Medien thematisiert wurde.
Aber verlinken kannst Du uns diese Studie doch sicher.
NukNuk
Freibeuter
25.08.09, 23:20
In Europa gab es diesen Schwachsinn nur bis zum Mittelalter, die Muslime praktizieren es noch immer.:banana:
Wenn wundert es also, dass viele Menschen behaupten , Muslime stecken noch im Mittelalter fest.
Ein weitere Grund mehr, sie nicht nach Europa zu holen.:grin:
Unbelehrbar
25.08.09, 23:24
Auf eigenem Wunsch hin und im Einvernehmen aller geschlossen!
Niemand ist betroffen und es ist eben so, dass unsere Gesetze (hier das BGB) genau spezifizieren, wer darf heiraten und wer nicht.
Schon klar, es sollte aber auch im Interesse der Muslime liegen, das Thema zu enttabuisieren:
Verwandtenehe: Türken sollen sich dem Problem stellen
Ausländerbeauftragte fordert bessere Aufklärung über die Risiken
Berlins Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) plädiert für mehr Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken bei Verwandtenehen. „Man sollte sich mit türkischen Medizinern zusammensetzen und das Thema mit großer Klarheit und sensibel angehen“, sagte sie auf Anfrage. Gestern hatte der Tagesspiegel über die große Verbreitung von Cousin-Cousinen-Ehen unter türkischen Berlinern berichtet und darauf hingewiesen, dass sich in diesen Ehen für die Kinder das Risiko einer genetisch bedingten Erkrankung verdoppelt.
(...)
Im Tagesspiegel meldeten sich gestern etliche Leser, die erleichtert darüber sind, dass das Problem überhaupt einmal thematisiert wurde. „Seit Jahrzehnten haben wir damit zu tun, aber niemanden schien es zu interessieren“, berichtete etwa die Allgemeinmedizinerin Hella Wanckel. Sie arbeitete 25 Jahre lang in der Praxis ihres Mannes in der Potsdamer Straße in Tiergarten und später in einer Reinickendorfer Kindertagesklinik, wo der Anteil der türkischen Kinder mit frühkindlichen Gehirnschäden auffällig groß gewesen sei: „Viele von ihnen hatten eindeutige genetische Defekte durch zu nahe Verwandtschaft“, berichtet die Ärztin.
(...)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2155763
Schon klar, es sollte aber auch im Interesse der Muslime liegen, das Thema zu enttabuisieren:
Verwandtenehe: Türken sollen sich dem Problem stellen
Ausländerbeauftragte fordert bessere Aufklärung über die Risiken
Berlins Ausländerbeauftragte Barbara John (CDU) plädiert für mehr Aufklärung über die gesundheitlichen Risiken bei Verwandtenehen. „Man sollte sich mit türkischen Medizinern zusammensetzen und das Thema mit großer Klarheit und sensibel angehen“, sagte sie auf Anfrage. Gestern hatte der Tagesspiegel über die große Verbreitung von Cousin-Cousinen-Ehen unter türkischen Berlinern berichtet und darauf hingewiesen, dass sich in diesen Ehen für die Kinder das Risiko einer genetisch bedingten Erkrankung verdoppelt.
(...)
Im Tagesspiegel meldeten sich gestern etliche Leser, die erleichtert darüber sind, dass das Problem überhaupt einmal thematisiert wurde. „Seit Jahrzehnten haben wir damit zu tun, aber niemanden schien es zu interessieren“, berichtete etwa die Allgemeinmedizinerin Hella Wanckel. Sie arbeitete 25 Jahre lang in der Praxis ihres Mannes in der Potsdamer Straße in Tiergarten und später in einer Reinickendorfer Kindertagesklinik, wo der Anteil der türkischen Kinder mit frühkindlichen Gehirnschäden auffällig groß gewesen sei: „Viele von ihnen hatten eindeutige genetische Defekte durch zu nahe Verwandtschaft“, berichtet die Ärztin.
(...)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/art270,2155763
Fakten:
Bei Paaren, die völlig "unverwandt" sind, hast du einen Risikofaktor, der liegt bei ca. 3 % was Mißbildungen angeht. Immer vorausgesetzt, du verhältst dich als Schwangere "tadellos".
Bei Cousin/Cousine 1. Grades hast du ein Risiko von 5 %, dass es zu Mißbildungen kommt.
Bei Cousin/Cousine 2. Grades liegt das Risiko exakt so wie bei unverwandten Paaren.
Du kannst also sagen, das Risiko bei einer Spätgebärenden ist weitaus größer, dass sie ein mißgebildetes Kind bekomt, als bei Cousin/Cousine 1. Grades.
Das heißt, der Risikofaktor differiert um 2 Prozentpunkte. Das ist NICHTS.
Zwei prozent mehr behinderter kinder ist "nichts", *Jm* ?!
Zwei prozent mehr behinderter kinder ist "nichts", *Jm* ?!
Nicht 2% mehr behinderter Kinder, sondern die Wahrscheinlichkeit ein behindertes Kind zu bekommen, liegt bei 2%.
Zwei prozent mehr behinderter kinder ist "nichts", *Jm* ?!
Gemessen am Gesamtanteil dieser Form der Eheschließung? Ja. Rechne mal durch.
Nicht 2% mehr behinderter Kinder, sondern die Wahrscheinlichkeit ein behindertes Kind zu bekommen, liegt bei 2%.
Eben, das RISIKO liegt 2 % höher. Das Ist NICHTS.
Unbelehrbar
26.08.09, 00:25
Strang wieder geöffnet! Sollte es ausarten, dann wird er wieder geschloßen. Beiträge eingefügt.
Viel Spaß beim Diskutieren! :)
In Europa gab es diesen Schwachsinn nur bis zum Mittelalter, die Muslime praktizieren es noch immer.:banana:
Wenn wundert es also, dass viele Menschen behaupten , Muslime stecken noch im Mittelalter fest.
Ein weitere Grund mehr, sie nicht nach Europa zu holen.:grin:
Nach § 1307 BGB ist das Gebahren kein Problem und niemand erfährt davon, heiraten Cousin und Cousine in Deutschland. Auch 1. Grades. Auch heute heiraten Cousins noch regulär in Deutschland und kein Hahn kräht danach, weil es gesetzlich und sogar kirchlich unbedenklich ist.
Behinderungen sind bei Cousinsehen nicht ausgeschlossen.
Im Judentum und im Islam sind solche ehen kein Problem, daher sind auch bestimmte Krankheiten im jüdisch orthodoxen Bereich in Amerika prozentual weiterverbreitet als bei anderen Menschen.
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
daher sind auch bestimmte Krankheiten im jüdisch orthodoxen Bereich in Amerika prozentual weiterverbreitet als bei anderen Menschen.
Quelle?
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
Begründung?
NukNuk
Igni et ferro
26.08.09, 00:52
Behinderungen sind bei Cousinsehen nicht ausgeschlossen.
Im Judentum und im Islam sind solche ehen kein Problem, daher sind auch bestimmte Krankheiten im jüdisch orthodoxen Bereich in Amerika prozentual weiterverbreitet als bei anderen Menschen.
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
Erzähl mal mehr dazu, danke
Alienamazone
26.08.09, 00:56
Fakten:
Bei Paaren, die völlig "unverwandt" sind, hast du einen Risikofaktor, der liegt bei ca. 3 % was Mißbildungen angeht. Immer vorausgesetzt, du verhältst dich als Schwangere "tadellos".
Bei Cousin/Cousine 1. Grades hast du ein Risiko von 5 %, dass es zu Mißbildungen kommt.
Bei Cousin/Cousine 2. Grades liegt das Risiko exakt so wie bei unverwandten Paaren.
Du kannst also sagen, das Risiko bei einer Spätgebärenden ist weitaus größer, dass sie ein mißgebildetes Kind bekomt, als bei Cousin/Cousine 1. Grades.
Das heißt, der Risikofaktor differiert um 2 Prozentpunkte. Das ist NICHTS.
Dennoch stellt sich mir die Frage, weshalb wird innerhalb der Verwandtschaft geheiratet und Kinder geboren, wo es doch so viele andere nicht Verwandte gibt?
Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Gefahr eines Mißgebildeten Kindes ist, aber sie wäre in jedem Falle unnötig.
Dennoch stellt sich mir die Frage, weshalb wird innerhalb der Verwandtschaft geheiratet und Kinder geboren, wo es doch so viele andere nicht Verwandte gibt?
Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Gefahr eines Mißgebildeten Kindes ist, aber sie wäre in jedem Falle unnötig.
Nochmals: Das Risiko liegt 2 % höher als bei unverwandten Paaren. Das ist so, als würde dir wer sagen "Bei Marlboro hast du ein Krebsrisiko von 30 und bei Camel von 32 %" - das ist nichts. Denn jeder Mensch denkt "Mich trifft es nicht".
Wieso Cousins heiraten? Da kann die Geldmengenmehrung eine nicht unerhebliche Rolle spielen. So bleibt die Knete in der Familie. Und meistens geht es dabei um Geld, das ist so.
Alienamazone
26.08.09, 01:03
Nochmals: Das Risiko liegt 2 % höher als bei unverwandten Paaren. Das ist so, als würde dir wer sagen "Bei Marlboro hast du ein Krebsrisiko von 30 und bei Camel von 32 %" - das ist nichts. Denn jeder Mensch denkt "Mich trifft es nicht".
Wieso Cousins heiraten? Da kann die Geldmengenmehrung eine nicht unerhebliche Rolle spielen. So bleibt die Knete in der Familie. Und meistens geht es dabei um Geld, das ist so.
Hm das kann sein, wie gesagt weiß ich nicht viel darüber.
Außer das bei Geschwistern das Risiko wohl sehr hoch ist.
Trotzdem schade wenn wegen Geldes geheiratet wird, statt sich seinen Lebenspartner ganz normal auszuwählen.
Behinderungen sind bei Cousinsehen nicht ausgeschlossen.
Behinderungen sind NIE auszuschließen. Das Risiko unterscheidet sich um marginale 2 %. Bei Spätgebärenden ist das Risiko weitaus höher.
Und was sagt das aus? Nichts. Korrekt.
Im Judentum und im Islam sind solche ehen kein Problem, daher sind auch bestimmte Krankheiten im jüdisch orthodoxen Bereich in Amerika prozentual weiterverbreitet als bei anderen Menschen.
Auch im Christentum sind diese Ehen VÖLLIG unbedenklich. Sogar die katholische Kirche erlaubt sie 1. Grades mir einem Dispens. In der evenagelischen Kirche ist das gar kein Thema und problemlos traubar.
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
Wäre das so, würden Staat und Kirche sie untersagen. Tun sie aber nicht. Von daher sind sie einwandfrei.
rondo bavarese
26.08.09, 01:05
Dennoch stellt sich mir die Frage, weshalb wird innerhalb der Verwandtschaft geheiratet und Kinder geboren, wo es doch so viele andere nicht Verwandte gibt?
Ich habe keine Ahnung, wie hoch die Gefahr eines Mißgebildeten Kindes ist, aber sie wäre in jedem Falle unnötig.
In ländlichen Gegenden ist es bis in die 60er auch bei uns zu Ehescließungen innerhalb der Verwandtschaft gekommen. Es gab sogar Gemeinden, die waren als Inzuchtsnester regelrecht verrufen. In der Hauptsache haben die Kinder psychische Probleme, also sie ticken nicht ganz richtig.
Hm das kann sein, wie gesagt weiß ich nicht viel darüber.
Außer das bei Geschwistern das Risiko wohl sehr hoch ist.
Trotzdem schade wenn wegen Geldes geheiratet wird, statt sich seinen Lebenspartner ganz normal auszuwählen.
Geschwisterehen sind im Islam lt. Koran absolut verboten.
22. Und heiratet nicht solche Frauen, die eure Väter geheiratet hatten, außer das sei bereits geschehen. Es war schändlich, zornerregend - ein übler Brauch!
23. Verboten sind euch eure Mütter und eure Töchter und eure Schwestern, eures Vaters Schwestern und eurer Mutter Schwestern, die Bruderstöchter und die Schwestertöchter, eure Nährmütter, die euch gesäugt, und eure Milchschwestern, und die Mütter eurer Frauen und eure Stieftöchter - die in eurem Schutze sind - von euren Frauen, denen ihr schon beigewohnt; doch wenn ihr ihnen noch nicht beigewohnt habt, dann soll's euch keine Sünde sein. Ferner dir Frauen eurer Söhne, die von euren Lenden sind; auch daß ihr zwei Schwestern gleichzeitig habt, außer das sei bereits geschehen; wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
24. Und (verboten sind euch) verheiratete Frauen, ausgenommen solche, die eure Rechte besitzt. Eine Verordnung Allahs für euch. Und erlaubt sind euch alle anderen, daß ihr sie sucht mit den Mitteln eures Vermögens, nur in richtiger Ehe und nicht in Unzucht. Und für die Freuden, die ihr von ihnen empfanget, gebt ihnen ihre Morgengabe, wie festgesetzt, und es soll keine Sünde für euch liegen in irgend etwas, worüber ihr euch gegenseitig einigt nach der Festsetzung (der Morgengabe). Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.
Alienamazone
26.08.09, 01:08
In ländlichen Gegenden ist es bis in die 60er auch bei uns zu Ehescließungen innerhalb der Verwandtschaft gekommen. Es gab sogar Gemeinden, die waren als Inzuchtsnester regelrecht verrufen. In der Hauptsache haben die Kinder psychische Probleme, also sie ticken nicht ganz richtig.
Ja und auch wenn es erlaubt war/ist kann ich es dennoch nicht nachvollziehen.
Ich habe sogar bei meinen Haustieren darauf geachtet, dass diese keine Inzuchttiere sind. ;)
Alienamazone
26.08.09, 01:09
Geschwisterehen sind im Islam lt. Koran absolut verboten.
Das ist auch gut so.
Danke!
Behinderungen sind bei Cousinsehen nicht ausgeschlossen.
...
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
Welche moralische Instanz hat dir diesen Unsinn eingetrichtert? Leben an sich ist niemals abzulehnen. Ob nun behindert oder nicht.
Das ist auch gut so.
Danke!
Der Koran geht ja noch weiter als unser Recht, denn da sind auch Stiefmütter verboten. Oder Schwiegermütter. Ansonsten ist es wie bei uns. Direkte Blutlinie ist ein No-Go. Geschwister, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels, Nichten und Neffen - alles strikt untersagt und es steht in islamischen Ländern unter harten Strafen, kommt es da zu Inzesthandlungen. Und glaub mir, die Strafen auf Pädophilie - siehe Marco - sind in der Türkei z. B. um ein Vielfaches höher als hier bei uns.
rondo bavarese
26.08.09, 01:24
Ja und auch wenn es erlaubt war/ist kann ich es dennoch nicht nachvollziehen.
Ich habe sogar bei meinen Haustieren darauf geachtet, dass diese keine Inzuchttiere sind. ;)
Naja, damals waren die Ursachen hierfür vielfältig.
Mangelnde Aufklärung, die Leute kamen praktisch nie aus dem Dorf usw.
Wer mit heutigen Wissen noch seine Cousine heiratet, geht bewusst ein hohes Risiko ein.
Ich kenne ein Paar (Cousin, Cousine), die wollen allerdings auch keine Kinder.
Naja, damals waren die Ursachen hierfür vielfältig.
Mangelnde Aufklärung, die Leute kamen praktisch nie aus dem Dorf usw.
Wer mit heutigen Wissen noch seine Cousine heiratet, geht bewusst ein hohes Risiko ein.
Ich kenne ein Paar (Cousin, Cousine), die wollen allerdings auch keine Kinder.
2 % über dem SCHNITT ist ein "hohes Risiko"? Ich hoffe du rauchst nicht, trinkst keinen Alkohol, treibst keinen Ballsport, lebst nicht in der Stadt, hast kein Mobiltelefon, isst kein Fast Food, nur selten Fleisch, fährst nicht Auto und hattest noch nie ungeschützten GV.
Alienamazone
26.08.09, 01:34
Der Koran geht ja noch weiter als unser Recht, denn da sind auch Stiefmütter verboten. Oder Schwiegermütter. Ansonsten ist es wie bei uns. Direkte Blutlinie ist ein No-Go. Geschwister, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels, Nichten und Neffen - alles strikt untersagt und es steht in islamischen Ländern unter harten Strafen, kommt es da zu Inzesthandlungen. Und glaub mir, die Strafen auf Pädophilie - siehe Marco - sind in der Türkei z. B. um ein Vielfaches höher als hier bei uns.
Ja, die türkischen Strafen sind wohl um einiges härter als hier bei uns.
Direkte Blutlinie muss auch verboten sein, um Behinderungen weitgehenst auszuschließen. Sowas wäre vorsetzliche Körperverletzung für mich.
2 % über dem SCHNITT ist ein "hohes Risiko"?
Um mal eine Lanze zu brechen:
Im Vergleich ist das Risiko fast doppelt so hoch (3% im Fall A; 5 % im Fall B). Kommt also auf die relative Sichtweise der Betrachtung an.
NukNuk
rondo bavarese
26.08.09, 01:52
2 % über dem SCHNITT ist ein "hohes Risiko"? Ich hoffe du rauchst nicht, trinkst keinen Alkohol, treibst keinen Ballsport, lebst nicht in der Stadt, hast kein Mobiltelefon, isst kein Fast Food, nur selten Fleisch, fährst nicht Auto und hattest noch nie ungeschützten GV.
Soso, wie Fastfood.
aus wiki
Als Soziale Inzucht wird ein durch Beruf und sozialen Stand geschlossener Heiratskreis verstanden, dessen Folge oft auch biologische Inzucht ist. Die Heiratspolitik eines sozialen Gefüges ist aber nicht die einzige empirisch nachgewiesene Ursache für genetische Inzucht.
Ebenso kann Inzucht auch als Effekt geringer Größe oder starker Abgeschlossenheit einer Bevölkerung auftreten - etwa auf einer kleinen Insel, in einem Gebirgstal oder gar in einem sozialen Ghetto.
Die seit altersher verbreiteten Verbote von Verwandtenheiraten bzw. Inzest (siehe auch Dispens) mit dem Versuch zu erklären, die möglichen, aber keinesfalls zwangsläufigen, negativen Effekte von Inzucht zu vermeiden, geht fehl. Einerseits waren diese möglichen Folgen zur Zeit der Entstehung der meisten Inzesttabus gar nicht bekannt, andererseits vermieden die meisten Inzesttabus – da sie zumeist auf Verwandtschaftslinien nur eines Geschlechts beschränkt waren – Inzucht nicht wirkungsvoll.
Durch die Heiratspolitik der europäischen Könighäuser kam es hier vermehrt zur Inzucht. So hatte Karl II. von Spanien nur 10 verschiedene Vorfahren in der 5. Generation, wobei 32 verschiedene Vorfahren normal wären.
Mit Deinen 2% liegst Du übrigens falsch.
Verwandte 1. und 2. Grades (Vater-Tochter, Bruder-Schwester): ≈ 30% (≈ 50%)
Verwandte 3. Grades (Onkel-Nichte, Halbgeschwister) : ≈ 10% (≈ 15%)
Cousin-Cousine 1. Grades : ≈ 5 bis 6% (≈ 8%)
Cousin-Cousine 2. Grades : ≈ 3 bis 4% (≈ 5%)
Unverwandt : ≈ 2 bis 3% (≈ 4%)
Welche moralische Instanz hat dir diesen Unsinn eingetrichtert? Leben an sich ist niemals abzulehnen. Ob nun behindert oder nicht.
Natürlich ist die absichtliche Zeugung von Behinderten abzulehnen.
Fakten:
Bei Paaren, die völlig "unverwandt" sind, hast du einen Risikofaktor, der liegt bei ca. 3 % was Mißbildungen angeht. Immer vorausgesetzt, du verhältst dich als Schwangere "tadellos".
Bei Cousin/Cousine 1. Grades hast du ein Risiko von 5 %, dass es zu Mißbildungen kommt.
Bei Cousin/Cousine 2. Grades liegt das Risiko exakt so wie bei unverwandten Paaren.
Du kannst also sagen, das Risiko bei einer Spätgebärenden ist weitaus größer, dass sie ein mißgebildetes Kind bekomt, als bei Cousin/Cousine 1. Grades.
Das heißt, der Risikofaktor differiert um 2 Prozentpunkte. Das ist NICHTS.
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei.
Wenn einmal Cousine und Cousin heiraten, besteht kaum Gefahr (es sei denn, es liegen Erbkrankheiten bei den Eltern vor, da muß man sich vom Humangenetiker beraten lassen).
Es kommt aber auf die Generationenfolge an: D.h., wenn du unter deinen Ahnen mehrere Verwandte hast, steigert sich das Risiko. Hast du fast nur noch Verwandte unter deinen Ahnen, steigert sich das Risiko enorm.
Das Problem ist, daß Allele dann vermehrt homozygot auftreten. Oft tritt eine Krankheit dann auf, wenn beide Elternteile das betreffende Allel an ihre Kinder vererben.
Es kann dann auch zu einem Neuauftreten von Krankheiten kommen.
Heterozygote Träger (auch Konduktoren genannt) haben neben dem kranken Allel noch ein gesundes, was die Krankheit noch nicht ausbrechen läßt.
In Afrika ist beispielsweise das Sichelzellallel (Verformung der Erythrozyten, also der roten Blutkörperchen) vermehrt anzutreffen. Grund: Diese abnorm veränderten Erythrozyten schützen den Träger vor Malaria und bieten so einen Selektionsvorteil.
Allerdings nur, wenn der Träger heterozygot ist (also ein gesundes und ein krankes Allel besitzt).
Die Sichelzellanämie (Vermehrter Abbau von Sichelzellerythrozyten in der Milz, die bei Blutarmut auftritt) tritt nur bei homozygoten Trägern auf.
Ähnlich verhält es sich mit anderen Krankheiten: Konduktoren sind in der Regel gesund, wenn der Erbgang rezessiv ist - bei dominantem Erbgang erkranken sie auch - (es sei denn, daß betreffende Allel liegt auf dem X-Chromosom, dann erkranken männliche Nachkommen immer, da sie nur ein X-Chromosom besitzen; Mann: X+Y-Chromosom, Frau X+X-Chromosom), homozygote Träger sind krank.
Lange Rede, kurzer Sinn. Das vermehrte Auftreten von Krankheiten bei bestimmten Bevölkerungsgruppen, ist der Tatsache geschuldet, daß über viele Genrationen hinweg eine Cousinenehe stattfand.
Und das ist ja das Problem bei bestimmten Bevölkerungsgruppen: Sie sind prädestiniert für bestimmte Krankheiten, die bei ihnen gehäuft auftreten:
Das Tay-Sachs-Syndrom (eine Störung des Fettstoffwechsels) kommt z.B. gehäuft bei den Aschkenazim-Juden vor.
Türken in Deutschland, die der Unterschicht angehören - denn nur bei ihnen kommt ja die Verwandtenehe gehäuft vor - haben wiederum andere Krankheiten, u.s.w.
Cousinsehen sind aus biologischer und moralischer Sicht abzulehnen.
Wenn es eine einmalige Sache bleibt, nicht.
Quelle?
Es handelt sich hier um das Tay-Sachs-Syndrom (Störung des Fettstoffwechsels):
Epidemiologie
Die Häufigkeit der für die Krankheit verantwortlichen Mutation (Chromosom 15, Lokus 15q23-24, auch Alphakette genannt) ist bei Menschen jüdisch-osteuropäischer Herkunft auffällig erhöht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tay-Sachs-Syndrom
Es handelt sich hier um das Tay-Sachs-Syndrom (Störung des Fettstoffwechsels)
Abgesehen davon, dass Ihr beide wohl aus guten Gründen den nächsten Satz des Artikels, welcher da lautet
Sie kommt auch besonders häufig bei Franko-Kanadiern, Iren und Cajuns vor .
ausgelassen habt (woran das wohl liegen mag...?), möchte ich doch ganz gern eine Quelle von Volksfront geliefert bekommen, welche seine Aussage unterlegt:
daher sind auch bestimmte Krankheiten im jüdisch orthodoxen Bereich in Amerika prozentual weiterverbreitet als bei anderen Menschen.
Und zwar pronto, VF!
NukNuk
Abgesehen davon, dass Ihr beide wohl aus guten Gründen den nächsten Satz des Artikels, welcher da lautet
ausgelassen habt (woran das wohl liegen mag...?), möchte ich doch ganz gern eine Quelle von Volksfront geliefert bekommen, welche seine Aussage unterlegt:
Kann es sein, daß du das Gras wachsen hörst? :banana:
Ich habe die anderen Bevölkerungsgruppen nicht deswegen nicht genannt, weil ich Antisemit bin, sondern weil deine Frage speziell auf die Juden abzielte!
Und zwar pronto, VF!
NukNuk
Volksfront hat Recht: Es sind diese beiden Krankheiten, das Tay-Sachs-Syndrom und der Morbus Gaucher:
Häufigkeit
Weltweit liegt die Häufigkeit bei etwa 1:40.000 bis 1:60.000; somit geht man in Deutschland von etwa 2.000 Betroffenen aus. In der ashkenasi-jüdischen und in der türkischen Bevölkerung sind mit einer von 1.000 Personen relativ betrachtet deutlich mehr Menschen von Morbus Gaucher betroffen.
Das Gen tritt etwa bei 2 ‰ der Weltbevölkerung, jedoch bei 7 % der ashkenasi-jüdischen Bevölkerung auf.
http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Gaucher
Wo liegt jetzt dein Problem? :hae:
Duc de Blangis
26.08.09, 08:43
Aber verlinken kannst Du uns diese Studie doch sicher.
NukNuk
Zu diesem Thema erschien einst ein höchst interessanter längerer Artikel in der WELT:
[...]
Bei einer Ehe zwischen Cousin und Cousine wie im Falle der G.s liegt das Risiko für vererbte Erkrankungen fast doppelt so hoch wie bei Nichtverwandten. Statt bei rund vier, liegt es zwischen sechs und sieben Prozent. „Das ist immer noch nicht besonders hoch. Das Risiko steigt aber deutlich, wenn bereits Erbkrankheiten in der Familie liegen. Leider wissen Betroffene oft nur wenig über diese wichtigen Fakten“, sagt der Humangenetiker Professor Claus R. Bartram von der Universität Heidelberg. Auch weil das Thema in Deutschland immer noch ein Tabu ist.
[...]
=> Lesenswert (http://www.welt.de/vermischtes/article732888/Wenn_der_Cousin_mit_der_Cousine_schlaeft.html).
Der Koran geht ja noch weiter als unser Recht, denn da sind auch Stiefmütter verboten. Oder Schwiegermütter. Ansonsten ist es wie bei uns. Direkte Blutlinie ist ein No-Go. Geschwister, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels, Nichten und Neffen - alles strikt untersagt und es steht in islamischen Ländern unter harten Strafen, kommt es da zu Inzesthandlungen. Und glaub mir, die Strafen auf Pädophilie - siehe Marco - sind in der Türkei z. B. um ein Vielfaches höher als hier bei uns.
Fettdruck von mir!
Quod licet Iovi non licet bovi!
Wie alt war noch mal Aisha bei der Hochzeit und beim "Vollzug" der Ehe?
Cú Chulainn
26.08.09, 09:00
... und warum die Bilder von alten, bärtigen Säcken und ihren Kinderfrauen aus Afghanistan und Pakistan und die Berichte über die Scheidung einer Zwölfjährigen aus dem Jemen?
... und warum die Bilder von alten, bärtigen Säcken und ihren Kinderfrauen aus Afghanistan und Pakistan und die Berichte über die Scheidung einer Zwölfjährigen aus dem Jemen?
Was hat das mit Verwandtenehen zu tun? :hae:
Mit Deinen 2% liegst Du übrigens falsch.
Stimmt, denn ein Risko von 5 (% auf eine Mißbildung beim Kind) minus ein Risiko von 3 (% auf diese Mißbildung) macht ja nicht eine Differenz von 2, sondern national-neumathematisch ist das eine Differenz von 20, da ja die Null nicht zählt.
Türken in Deutschland, die der Unterschicht angehören - denn nur bei ihnen kommt ja die Verwandtenehe gehäuft vor - haben wiederum andere Krankheiten, u.s.w.
Das ist eben der Irrglaube. Die Ehe zwischen Cousin und Cousine ist bei TÜRKEN exakt so gestellt wie bei uns und exakt so angesehen wie bei uns.
Und du wirst es auch dort nicht finden, dass sich solche Verbindungen über Generationen ziehen, das heißt, es wird nicht dauerhaft verwandtschaftlich geheiratet. Nur sieht man es eben nicht ein, dass etwas, was gesetzlich und auf uns bezogen auch kirchlich nicht untersagt ist, hinter vorgehaltener Hand passieren soll.
Quelle?
Hier: (http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/07/04/a0156)
(...) Ein großer Teil der aschkenasischen Juden leidet an einem Gen-Defekt. Das ist zunächst nicht sensationell, sondern kommt häufig vor in Gemeinschaften, die jahrhundertelang eine geschlossene Gemeinschaft bilden (heute würde man "Parallelgesellschaft" sagen) und fast ausschließlich untereinander heiraten. Dieser Defekt ist für einige Krankheiten verantwortlich, die nur bzw. außergewöhnlich oft bei aschkenasischen Juden auftreten. Die Forscher stellten sich danach die Frage, warum ein solches Gen in der Evolution überlebte, wenn es doch nur Nachteile hat - dies würde ja dem genetischen Basisprinzip des Survival of the fittest widersprechen.
Ihre Hypothese ist, dass, wie bei anderen Gendefekten auch, das mutierte Gen sowohl Vorteile als auch Nachteile hat - und deswegen evolutionär überdauert, weil Erstere überwiegen. Sie glauben, dass dieses Gen für den aschkenasischen Intelligenzvorteil sorgt und für eine Gruppe, die jahrhundertelang in Europa von Grundbesitz und Macht ausgeschlossen war und in Händler- und Bankerberufe gedrängt wurde, ein besonderes Plus darstellte. Wissenschaftlich exakt beweisen lässt sich das nicht, aber es gibt immerhin ein paar Evidenzen, die die These stützen: So quellen die Kliniken, die die Aschkenasi-Krankheiten behandeln, förmlich über von Ingenieuren, Wissenschaftlern und Rechtsanwälten. (...)
:D
Fettdruck von mir!
Quod licet Iovi non licet bovi!
Wie alt war noch mal Aisha bei der Hochzeit und beim "Vollzug" der Ehe?
Was hat das mit dem Thema zu tun? Wo bleibt der Bezug zum Thema? Und was hat Mohammeds Ehe vor 1.500 Jahren mit dem heute in der Türkei praktizierten Recht zu tun, sieht man von strafbewehrter Religionshetze ab? Wie schaffst du es 3/4 eines Beitrages auszublenden, um dann pawlowesque eine reduzierte Wahrnehmung zu quasen?
Wie würde Spock sagen? Faszinierend.
rondo bavarese
26.08.09, 13:03
Was hat das mit dem Thema zu tun? Wo bleibt der Bezug zum Thema? Und was hat Mohammeds Ehe vor 1.500 Jahren mit dem heute in der Türkei praktizierten Recht zu tun, sieht man von strafbewehrter Religionshetze ab? Wie schaffst du es 3/4 eines Beitrages auszublenden, um dann pawlowesque eine reduzierte Wahrnehmung zu quasen?
Wie würde Spock sagen? Faszinierend.
Lesen (http://www.ndrtv.de/weltspiegel/20020310/tuerkei.html)
Wie die Praxis in den türkischen Dörfern ist,
will ich erst mal gar nicht wissen!
Lesen (http://www.ndrtv.de/weltspiegel/20020310/tuerkei.html)
Wie die Praxis in den türkischen Dörfern ist,
will ich erst mal gar nicht wissen!
Was hat das mit dem Thema Verwandtenehen zu tun, hm? Das erklärst du sicherlich gleich erschöpfend, oder?
Außerdem stützt der Bericht exakt das, was ich die ganze Zeit schreibe.
In Dyarbakir, der heimlichen Hauptstadt der Kurden
:D
Dürfte mit ein Grund für die Intelligenz der Juden sein.
Deswegen plädiere ich ja auch für die Abschottung Deutschlands, damit wir unsere Intelligenz ebenfalls erhalten. :)
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