Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausländer = Ausländer, oder auch nicht!
Alienamazone
25.08.09, 20:16
Aus gegeben Anlass und um nicht in anderen Strängen vom Thema abzuweichen, würde ich gerne von Euch hören, welch Unterschiede ihr bei Menschen anderer Nationalität macht, die hier in Deutschland mit uns leben.
Sind alle Ausländer gleich gern oder weniger gern gesehen, oder macht es Unterschiede, welcher Nation diese angehören.
Ist es egal, ob Kurden, Türken, Araber, Schwarzer oder Japaner ?
Oft habe ich gelesen, dass vorallem die türkischen Migranten von Usern hier geschützt werden, wie sieht es jedoch aus mit den Ausländern aus Libanon?
Gleiches Recht für alle oder gilt dies Recht nur für die Türken in Deutschland?
Ist es egal, ob Kurden, Türken, Araber, Schwarzer oder Japaner ?
Ja.
Oft habe ich gelesen, dass vorallem die türkischen Migranten von Usern hier geschützt werden, wie sieht es jedoch aus mit den Ausländern aus Libanon?
Gleiches Recht für alle oder gilt dies Recht nur für die Türken in Deutschland?
Ja.
:)
Jon T Essberger
25.08.09, 20:21
Schwarzer ist eine Nation ?
Alienamazone
25.08.09, 20:21
Ja.
Ja.
:)
Das freut mich zu hören. Ich habe schon mehrmals gesehen, wie Türken und Araber sich gegenseitig missbilligen. Auch hier im Forum redet man meistens nur über die türkischen Ausländer. Als letztens die kleine Kurdin Tracy anwesend war, schien mir doch der Eindruck, Kurden wären bei manchen weniger gern gesehen, als Türken.
Alienamazone
25.08.09, 20:22
Schwarzer ist eine Nation ?
Hast du was zum Thema beizutragen?
Das freut mich zu hören. Ich habe schon mehrmals gesehen, wie Türken und Araber sich gegenseitig missbilligen. Auch hier im Forum redet man meistens nur über die türkischen Ausländer. Als letztens die kleine Kurdin Tracy anwesend war, schien mir doch der Eindruck, Kurden wären bei manchen weniger gern gesehen, als Türken.
Ich kenne es aus meinem Umfeld gar nicht, da Unterschiede zu machen. Meine beste Freundin ist kurdischer Abstammung, die Frau meines Lieblingscousins ist Armenierin, für mich ist das Alles gar kein Problem.
Und dass Tracy hier gestern nicht gut wegkam, lag sicherlich nicht an ihrer Abstammung. ;)
Edit: Das meistens nur über Türken geredet/geschrieben wird, liegt wahrscheinlich daran, dass sie einfach von der Zahl her in Deutschland am häufigsten vertreten sind.
In meiner (deutschen) Heimatstadt waren zb. die Marokkaner am häufigsten vertreten und hatten demensprechend einen schlechteren Ruf. War ganz schön, mal nicht der Sündenbock zu sein. :grin: (Scherz)
Ist es egal, ob Kurden, Türken, Araber, Schwarzer oder Japaner ?
Kurden, Armenier und Serben entfallen :D , sonst ja.
Gleiches Recht für alle oder gilt dies Recht nur für die Türken in Deutschland?
Ja, natürlich.
Hast du was zum Thema beizutragen?
Da Esses Frau dunkelhäutig ist, denke ich schon, er kann da sehr viel beitragen.
Ich würde die Frage übrigens provokanter stellen und fragen:
Muslimischer Ausländer = Ausländer, oder auch nicht?
Vollkommen kulturfremde Menschen sollten dieses Land verlassen,denn wenn sie hier bleiben tuen sie sich keinen Gefallen und uns Deutsche auch nicht.Ein ausländisches Kind sollte in seiner Kultur ein innländisches Kind werden,diese kulturfremden Menschen sollten doch auch an ihre Kinder denken,so wie der Fisch sich nur im Wasser wohl fühlt so fühlen sich auch Kinder nur in ihrer Kultur wohl.Liebe Ausländer verzichtet auf die Sozialhilfe euern Kindern zu liebe.Aussage einer Sachbearbeiterin vom Sozialamt Neukölln,wir haben hier Familien die schon in der 3.Generation bei uns Kunden sind,sieht so etwa ein selbstbestimmtes Leben aus.Also ich hätte mich vor meiner Familie geschämt wenn ich von Sozialhilfe gelebt hätte.
Alienamazone
25.08.09, 20:33
Da Esses Frau dunkelhäutig ist, denke ich schon, er kann da sehr viel beitragen.
Umso besser, dann müssen wir ja keine Wortspiele wegen Nation und Hautfarbe betreiben, wie er es versuchte. ;)
Alienamazone
25.08.09, 20:45
Ich kenne es aus meinem Umfeld gar nicht, da Unterschiede zu machen. Meine beste Freundin ist kurdischer Abstammung, die Frau meines Lieblingscousins ist Armenierin, für mich ist das Alles gar kein Problem.
Und dass Tracy hier gestern nicht gut wegkam, lag sicherlich nicht an ihrer Abstammung. ;)
Edit: Das meistens nur über Türken geredet/geschrieben wird, liegt wahrscheinlich daran, dass sie einfach von der Zahl her in Deutschland am häufigsten vertreten sind.
In meiner (deutschen) Heimatstadt waren zb. die Marokkaner am häufigsten vertreten und hatten demensprechend einen schlechteren Ruf. War ganz schön, mal nicht der Sündenbock zu sein. :grin: (Scherz)
Das ist natürlich eine logische und vernünftige Denkfolge. Aber hätte auch anders sein können. Viele mögen zwar Türken, weil eventuell Freunde unter ihnen sind, aber verachten dafür die Araber.
Wie bist du persönlich mit den Marokkanern ausgekommen?
Aus gegeben Anlass und um nicht in anderen Strängen vom Thema abzuweichen, würde ich gerne von Euch hören, welch Unterschiede ihr bei Menschen anderer Nationalität macht, die hier in Deutschland mit uns leben.
Sind alle Ausländer gleich gern oder weniger gern gesehen, oder macht es Unterschiede, welcher Nation diese angehören.
Ist es egal, ob Kurden, Türken, Araber, Schwarzer oder Japaner ?
Oft habe ich gelesen, dass vorallem die türkischen Migranten von Usern hier geschützt werden, wie sieht es jedoch aus mit den Ausländern aus Libanon?
Gleiches Recht für alle oder gilt dies Recht nur für die Türken in Deutschland?
Grundsätzlich bekommt jeder Ausländer von mir erst mal den gleichen "Credit".
Wer sich gut benimmt, dem Staat nicht zur Last fällt und sich integriert, wird von mir respektiert. Ich kennne z.B. keinen Japaner, auf den das nicht zutreffen würde.
Leider aber sieht das bei unseren [beleidigend] ganz anders aus. Hier kenne ich nur wenige, auf die das zutrifft- und die respektiere ich auch. Die anderen gehören abgeschoben.
Das ist natürlich eine logische und vernünftige Denkfolge. Aber hätte auch anders sein können. Viele mögen zwar Türken, weil eventuell Freunde unter ihnen sind, aber verachten dafür die Araber.
Wie bist du persönlich mit den Marokkanern ausgekommen?
Ich kenne es aus der Türkei, dass es dort einige gibt, die gewisse Vorurteile gegen Araber hegen, das möchte ich nicht bestreiten, aber speziell in Deutschland habe ich es jetzt noch nicht erlebt.
Ich persönlich hatte keine Probleme mit ihnen, weil ich einige gut kannte (durch die Fussballmannschaft meines Bruders), und ein wenig gilt da: "Kennste einen, kennste alle" :D
(...)
…ahja, Herberger… ich glaube kaum das du von deiner Frühverrentung, je einen Beitrag in die Solidarkasse einbezahlt hast… denn die liegt ja im Schnitt nicht über 750€…
Ergo was regst DU dich auf…unser einer muss mit seinem Steuergroschen… diese Bande von Rechten mit ernähren….:grin:
Jon T Essberger
25.08.09, 20:52
Umso besser, dann müssen wir ja keine Wortspiele wegen Nation und Hautfarbe betreiben, wie er es versuchte. ;)
Ich habe kein Wortspiel betrieben
meine "Dunkelhäutige Frau" ist, im Gegensatz zu mir, Deutsche
Kurden, Armenier und Serben entfallen
Zwei Kluge, ein Gedanke.
:-D
NukNuk
Freibeuter
25.08.09, 20:55
Da Esses Frau dunkelhäutig ist, denke ich schon, er kann da sehr viel beitragen.
Wer ist denn Esse ?:hae:
Jon T Essberger
25.08.09, 20:57
Ich kennne z.B. keinen Japaner, auf den das nicht zutreffen würde.
Schon mal etwas vom BIP gehört ?
Wer sich gut benimmt, dem Staat nicht zur Last fällt und sich integriert, wird von mir respektiert. Ich kennne z.B. keinen Japaner, auf den das nicht zutreffen würde.
Die japanische Gemeinschaft in Düsseldorf zb. ist für mich nicht wirklich integriert. Die bleiben unter sich, kaufen in japanischen Läden ein, gehen auf japanische Schulen und können oft nur rudimentäres Deutsch. Liegt aber auch daran, dass sie grösstenteils nur für eine gewisse Zeit nach Deutschland kommen und sich dementsprechend gar nicht erst integrieren wollen/brauchen.
…ahja, Herberger… ich glaube kaum das du von deiner Frühverrentung, je einen Beitrag in die Solidarkasse einbezahlt hast… denn die liegt ja im Schnitt nicht über 750€…
Ergo was regst DU dich auf…unser einer muss mit seinem Steuergroschen… diese Bande von Rechten mit ernähren….:grin:
So so,das glaubst du also,glaubst du aber auch das "kaum" mehr ist als "nix".
Ach so ein Antifaschist der einzahlt,der sollte Autogramm Stunden geben.
Die japanische Gemeinschaft in Düsseldorf zb. ist für mich nicht wirklich integriert. Die bleiben unter sich, kaufen in japanischen Läden ein, gehen auf japanische Schulen und können oft nur rudimentäres Deutsch. Liegt aber auch daran, dass sie grösstenteils nur für eine gewisse Zeit nach Deutschland kommen und sich dementsprechend gar nicht erst integrieren wollen/brauchen.
Gut, aber das finde ich verständlich. Daß eine Gruppe im Ausland bis zu einem gewissen Grad unter sich bleiben will, ist doch normal. Durch ihre Verhaltensweisen integrieren sie sich trotzdem, sind freundlich zu den Einheimischen und passen sich an.
Wenn aber in einer Grupe in der dritten Generation noch kein deutsch gesprochen wird, die Kriminalität extrem hoch ist, die Hartz4 Empfänger vorherrschend. Wenn sie in der Öffentlichkeit nur provozieren, ihre Frauen in vermummten riesigen "Ein-Mann-Zelten" umherwatscheln lassen, einer Steinzeitreligion huldigen, unverschämte Forderungen stellen: dafür habe ich kein Verständnis.
Ich muß aber auch sagen, daß ich einige Türken und Moslems kenne, die ganz anders sind, und das sind recht viele.
Goethe wird demnächst zensiert. Busch wurde meines Wissens nach schon beschnitten.
Goethe war übrigens ein großer Freund des Orients. Damals lebten auch noch keine 10 Millionen Moslems in Deutschland. Gäbe es heute nicht so viele hier, wäre mein Bild sicher auch ein anderes.
Die Grünen mit ihrem einmaligen Gesellschaftsumbau-Experiment sind eigentlich die größten Förderer der Ausländerfeindlichkeit.
Grundsätzlich haben alle Ausländer von mir die gleiche Behandlung zu erwarten, ich bin zu Russen nicht unfreundlicher als zu Jamaikanern,als Beispiel.
Ich mag aber,daran kann ich nichts ändern,Türken und Araber automatisch weniger. Es mag an Vorurteilen oder an gelesenen/gemachten Erfahrungen liegen,ich weiß es nicht,aber mein erster Gedanke ist immer "Oh ne...". Das gibt sich,wenn es anständige Menschen zu sein scheinen,sehr schnell,aber im ersten Moment ist das so,ich kanns nicht ändern.
Grundsätzlich sind mir Asiaten immer sympathisch,das kann ich mir auch nicht erklären. :hae:
Ich mag aber,daran kann ich nichts ändern,Türken und Araber automatisch weniger. Es mag an Vorurteilen oder an gelesenen/gemachten Erfahrungen liegen,ich weiß es nicht,aber mein erster Gedanke ist immer "Oh ne...". Das gibt sich,wenn es anständige Menschen zu sein scheinen,sehr schnell,aber im ersten Moment ist das so,ich kanns nicht ändern.
Gehst du mit ihnen denn anders um, wenn du sie kennenlernst?
Edit: bzw. Gehst du anders auf sie zu?
(...)
Grundsätzlich sind mir Asiaten immer sympathisch,das kann ich mir auch nicht erklären. :hae:
…ahja, mit dem Bumsbomber hin und mit dem Tripperclipper retour…bist du des Öfteren in Thailand?:D
(...)
Gleiches Recht für alle oder gilt dies Recht nur für die Türken in Deutschland?
Gleiches Recht für alle, Alienamazone. Sogar für Russlanddeutsche.
Es ist aber schwer von der Hand zu weisen, dass die Ausländer aus ganz anderen Kulturkreisen und politischen Systemen mehr Schwierigkeiten haben (ich schreibe hier absichtlich haben und nicht machen), sich an das Leben in D. anzupassen ...
Schwarzer ist eine Nation ?
Nein, eine politische Ausrichtung.
Ich habe kein Wortspiel betrieben
meine "Dunkelhäutige Frau" ist, im Gegensatz zu mir, Deutsche
Kann stimmen. Je nachdem wie Du "deutsch" definierst.
Aber Jurassic, nimms nicht so genau, vom "Mu-selmann" hat schon Goethe geschrieben. Das sollten die Betroffenen doch drüberstehen.
Die Sprache wandelt sich. Die Bezeichnung des Judentums als "mosaischer Glaube" war auch von einem Jahrhundert absolut neutral.
(...)
Grundsätzlich sind mir Asiaten immer sympathisch,das kann ich mir auch nicht erklären. :h ae:Und mir sind die Dunkelhäutigen weniger sympathisch, das kann ich mir auch nicht erklären. Fängt schon mit Arabern und Türken an :).
Gehst du mit ihnen denn anders um, wenn du sie kennenlernst?
Edit: bzw. Gehst du anders auf sie zu?
Nein,das kann ich nicht behaupten. In meinem engeren Freundeskreis sind keine Türken,aber ich kenne ein paar,die ich auch mag. Die behandle ich meines Wissens nach nicht anders. Vielleicht ordne ich sie in meinem Gehirn als positive Ausnahme ein,aber selbst das könnte ich nicht sicher sagen.
Auf sie zu gehe ich nicht. In meiner Gegend laufen die Türken entweder als Hopper herum,oder als mir unbekannte,ältere Menschen,oder mit einem feindseligen Blick. Drei Gründe,auf jemanden nicht zuzugehen,unabhängig von der Herkunft.
…ahja, mit dem Bumsbomber hin und mit dem Tripperclipper retour…bist du des Öfteren in Thailand?:D
Erwartest du auf so eine dümmliche Frage ernsthaft eine Antwort?
...
Auf sie zu gehe ich nicht. In meiner Gegend laufen die Türken entweder als Hopper herum,oder als mir unbekannte,ältere Menschen,oder mit einem feindseligen Blick. Drei Gründe,auf jemanden nicht zuzugehen,unabhängig von der Herkunft.
Gut, das kann ich verstehen. (Aber was sind Hopper? :D )
Gut, das kann ich verstehen. (Aber was sind Hopper? :D )
Na,da muss ich dir aber fix eine Bildungslücke schließen. ;-)
Hopper,auch Hip Hopper genannt,sind Fans des intellektuell nicht überfordernden Sprechgesangs a la Bushido,Fler,Eminem und wie der ganze Müll heißt. Sie zeigen ihre Vorliebe durch zu große,locker auf den Haaren sitzende Kappen,zu lange Hemden und Hosen in den Kniekehlen.
http://files.myopera.com/Teh%20H4mst0R/albums/311680/thumbs/Hip~Hopper.jpg_thumb.jpg
Gut, dachte ich mir schon, wollte aber sicher gehen. Schwöa, krass, Alda. :D
Jon T Essberger
25.08.09, 22:44
Gleiches Recht für alle, Alienamazone. Sogar für Russlanddeutsche.
Es ist aber schwer von der Hand zu weisen, dass die Ausländer aus ganz anderen Kulturkreisen und politischen Systemen mehr Schwierigkeiten haben (ich schreibe hier absichtlich haben und nicht machen), sich an das Leben in D. anzupassen ...
Nein, eine politische Ausrichtung.
Kann stimmen. Je nachdem wie Du "deutsch" definierst.
Die Sprache wandelt sich. Die Bezeichnung des Judentums als "mosaischer Glaube" war auch von einem Jahrhundert absolut neutral.
Und mir sind die Dunkelhäutigen weniger sympathisch, das kann ich mir auch nicht erklären. Fängt schon mit Arabern und Türken an :).
Selten soviel unterschwelige Xenophobie in einem einzigen beitrag gelesen.
Was ist in deiner Jugend schlimmes passiert ?
Selten soviel unterschwelige Xenophobie in einem einzigen beitrag gelesen.:eek:
Unterschwellige?! Wo denn? Ich bin nicht unterschwellig xenophob und rassistisch, sondern xenophob und rassistisch.
Was ist in deiner Jugend schlimmes passiert ?
Und wieder eine Frage der Definition des Wortes "schlimm". Wie bei der Frage nach der Definition des Deutschseins.
PS: Ace of Spades schrieb:
Da ich damit nicht klarkommen.....
Womit denn? Mit dem Deutsch?
:eek:
Unterschwellige?! Wo denn? Ich bin nicht unterschwellig xenophob und rassistisch, sondern xenophob und rassistisch.
Und wieder eine Frage der Definition des Wortes "schlimm". Wie bei der Frage nach der Definition des Deutschseins.
Eine Phobie ist eine Krankheit.
Wenn mich jemand so fragt, Melde ich, oder schlage dementsprechend zurück :schock:
Jon T Essberger
25.08.09, 23:01
:eek:
Unterschwellige?! Wo denn? Ich bin nicht unterschwellig xenophob und rassistisch, sondern xenophob und rassistisch.
nein, das bist du nicht.
dazu hast Du zuwenig Rückgrat.
Eine Phobie ist eine Krankheit.
Wenn mich jemand so fragt, Melde ich, oder schlage dementsprechend zurück :schock:
Ich schlage nicht zurück. Ich bin lediglich jetzt einfach ehrlich :). Das kann der Jon T Essberger nicht ertragen.
nein, das bist du nicht.
dazu hast Du zuwenig Rückgrat.Wozu brauche ich auch noch einen Rückgrat? Ich habe nicht mal Eier.
Alienamazone
25.08.09, 23:07
Nun, ich selbst bin mitten in Neukölln aufgewachsen. Schon in meiner Kindheit wurden am Rollbergviertel dort Kleinkriege in Massen geführt, die nicht unbedingt schön waren. Heute ist es wohl noch etwas schlimmer. Ich denke, vorallem in solchen Brennpunkt Bezirken, wohnen nicht unbedingt die Vorzeige-Ausländer, so das man entsprechend vielleicht eine andere Meinung von diesen bekommt, als wie jemand der auf dem Lande wohnt.
Prinzipiell bin ich selbst immer höflich zu anderen und hege auch keine Vorurteile gegen Ausländer, doch wenn man z.B. versucht, einer geschlagenen Frau zu helfen, um dann von dieser als ***** beschimpft zu werden, kommt man schon vom Glauben ab. Was solls, wenigstens hat man versucht zu helfen...
Natürlich kenne ich in meinem Umkreis auch sehr liebe Ausländer, jedoch ergeben diese eher die Minderheit hier. Die gut integrierten Türken, können manchmal selbst nur mit dem Kopf schütteln, wie zurück geblieben mancher ihrer Landsleute hier ist und beschweren sich über deren Benehmen, weil auch sie deshalb mit Vorurteilen der Deutschen leben müssen.
Prinzipiell bin ich selbst immer höflich zu anderen und hege auch keine Vorurteile gegen Ausländer, doch wenn man z.B. versucht, einer geschlagenen Frau zu helfen, um dann von dieser als ***** beschimpft zu werden, kommt man schon vom Glauben ab. Was solls, wenigstens hat man versucht zu helfen...
Kleine Anekdote: Ich bin mal mit Freunden auf einer Sylversterparty in einem Problembezirk gelandet. Um Mitternacht ging die Böllerrei los, und ein Mädel, auch eine Türkin, bekam was brennendes in die Kapuze. Ich also angefangen, auf die Kapuze zu schlagen. Dreht die sich zu mir um und meint "Ey, aufs Maul?" und ich so: "Neee, du brennst!" Auf einmal war sie dann ganz freundlich. :-D
ja, bitte
Von mir aus. Ich halte von Sextouristen nicht mehr,als die meisten Deutschen, nämlich gar nichts.
In Thailand,oder überhaupt in Asien,war ich leider auch noch nie. Das wird aber nachgeholt,irgendwann.
Nun, ich selbst bin mitten in Neukölln aufgewachsen. Schon in meiner Kindheit wurden am Rollbergviertel dort Kleinkriege in Massen geführt, die nicht unbedingt schön waren. Heute ist es wohl noch etwas schlimmer. Ich denke, vorallem in solchen Brennpunkt Bezirken, wohnen nicht unbedingt die Vorzeige-Ausländer, so das man entsprechend vielleicht eine andere Meinung von diesen bekommt, als wie jemand der auf dem Lande wohnt.
Prinzipiell bin ich selbst immer höflich zu anderen und hege auch keine Vorurteile gegen Ausländer, doch wenn man z.B. versucht, einer geschlagenen Frau zu helfen, um dann von dieser als ***** beschimpft zu werden, kommt man schon vom Glauben ab. Was solls, wenigstens hat man versucht zu helfen...
Natürlich kenne ich in meinem Umkreis auch sehr liebe Ausländer, jedoch ergeben diese eher die Minderheit hier. Die gut integrierten Türken, können manchmal selbst nur mit dem Kopf schütteln, wie zurück geblieben mancher ihrer Landsleute hier ist und beschweren sich über deren Benehmen, weil auch sie deshalb mit Vorurteilen der Deutschen leben müssen.
Ich bin ja der Meinung, dass diese integrierten Zuwanderer unter dem Pöbel am meissten leiden.
Manche der Lieferanten, die aus aller Herren Ländern stammen, auch teilweise Mohammedaner sind, fragen immer wieder:
Warum lasst Ihr das zu, warum unternehmt Ihr nichts dagegen.
Was will man Denen antworten ?
Ich weiß auch, aus eigener Erfahrung, dass dieser Mob nur maximal 10% ausmacht. Aber diese 10% sind der Wahnsinn :angry:
Jon T Essberger
25.08.09, 23:16
Die gut integrierten Türken, können manchmal selbst nur mit dem Kopf schütteln, wie zurück geblieben mancher ihrer Landsleute hier ist und beschweren sich über deren Benehmen, weil auch sie deshalb mit Vorurteilen der Deutschen leben müssen.
Ja.
Ist so.
da gebe ich dir recht.
Also gegen blonde Skandinavierinnen habe ich nichts. :kif:
http://s8.directupload.net/images/090825/ddcpjo5k.jpg (http://www.directupload.net)
Alienamazone
25.08.09, 23:22
Kleine Anekdote: Ich bin mal mit Freunden auf einer Sylversterparty in einem Problembezirk gelandet. Um Mitternacht ging die Böllerrei los, und ein Mädel, auch eine Türkin, bekam was brennendes in die Kapuze. Ich also angefangen, auf die Kapuze zu schlagen. Dreht die sich zu mir um und meint "Ey, aufs Maul?" und ich so: "Neee, du brennst!" Auf einmal war sie dann ganz freundlich. :-D
Das ist ja wenigstens noch eine lustige Erfahrung mit guter Endung. ;)
Aber sicher wirst du dir denken können, wenn man täglich mit Pöbelei und Gewalt in diesen Bezirken lebt, es irgendwann halt nicht mehr so lustig ist. Weder für den Deutschen, noch für die integrierten Ausländer.
Freibeuter
25.08.09, 23:25
Das ist ja wenigstens noch eine lustige Erfahrung mit guter Endung. ;)
Aber sicher wirst du dir denken können, wenn man täglich mit Pöbelei und Gewalt in diesen Bezirken lebt, es irgendwann halt nicht mehr so lustig ist. Weder für den Deutschen, noch für die integrierten Ausländer.
In Nord-Neukölln gibt es keine integrierten Ausländer , das ist eine multikriminelle Parallelgesellschaft.
Da gibt es nur integrierte Deutsche, integriert so lange, sie nicht den Mund aufmachen.
Jon T Essberger
25.08.09, 23:26
Das ist ja wenigstens noch eine lustige Erfahrung mit guter Endung. ;)
Aber sicher wirst du dir denken können, wenn man täglich mit Pöbelei und Gewalt in diesen Bezirken lebt, es irgendwann halt nicht mehr so lustig ist. Weder für den Deutschen, noch für die integrierten Ausländer.
Könnte es sein daß das Problem nicht die Ausländer sondern das soziale Gefüge ist ?
Das ist ja wenigstens noch eine lustige Erfahrung mit guter Endung. ;)
Aber sicher wirst du dir denken können, wenn man täglich mit Pöbelei und Gewalt in diesen Bezirken lebt, es irgendwann halt nicht mehr so lustig ist. Weder für den Deutschen, noch für die integrierten Ausländer.
Glaub mir, ich als integrierte Türkin habe schon oft genug unter Landsleuten leiden dürfen. Aber als Bonusschmankerl darf ich dann auch noch unter gewissen Deutschen leiden, die meinen, mich aufgrund meines türkischen Nachnamens (den ich ja nun nicht mehr habe) in eine Schublade stecken zu können. Ich verschliesse sicher nicht die Augen vor den Problemen, die es mit gewissen Ausländern gibt. Aber ich weigere mich, dies pauschal auf Türken/Muslime übertragen zu lassen. :) (Was ich dir grad nicht unterstelle.)
Das ist ja wenigstens noch eine lustige Erfahrung mit guter Endung. ;)
Aber sicher wirst du dir denken können, wenn man täglich mit Pöbelei und Gewalt in diesen Bezirken lebt, es irgendwann halt nicht mehr so lustig ist. Weder für den Deutschen, noch für die integrierten Ausländer.
Man muss die Realitäten sehen. Mit viel, viel Wohlwollen machen die Quertreiber 8 bis 10 % aller Migranten aus. Und weil 9 % (Mittelwert) quertreiben, kann man eben NICHT 91 % pauschal mit verurteilen. Das ist des Pudels Kern, die Quintessenz und nur darum geht es.
(...) machen die Quertreiber 8 bis 10 % aller Migranten aus. (...)
Dann liegt der Prozentsatz der Quertreiber bei den Migranten sogar niedriger, als der Prozentsatz der Quertreiber bei den Deutschen? Wahnsinn.
Sei auch Du selig.
Ja was will sie denn, die Foren-Ommse? Hm? Ja was hat sie denn? Ja was will sie denn sagen?
Grüble, *JM*, grüble ...
Ich weiß nicht aber irgendwie kommen mir die deutschen Integrations Bemühungen vor,wie die Betreuung von geistig behinderten Menschen,in den Schulen sollen moslem Kinder wie Hilfsschüler betreut werden.Das ist doch alles nicht normal.
Alienamazone
25.08.09, 23:52
Könnte es sein daß das Problem nicht die Ausländer sondern das soziale Gefüge ist ?
Das größte Übel die Ghettosierung. Wenig Schulbildung und viele Arbeitslose.
Ausländer müssen sich nicht integrieren, denn größenteils leben sie unter sich selbst. Die wenigen Deutschen dort passen sich dem Problem weitgehend an.
Man muss die Realitäten sehen. Mit viel, viel Wohlwollen machen die Quertreiber 8 bis 10 % aller Migranten aus. Und weil 9 % (Mittelwert) quertreiben, kann man eben NICHT 91 % pauschal mit verurteilen. Das ist des Pudels Kern, die Quintessenz und nur darum geht es.
Das ist schon klar, aber warum versagt der Selbstreinigungsprozess ?
Mir sagten diese Lieferanten, da wäre unsere Politik mit Schuld ??
Das ist schon klar, aber warum versagt der Selbstreinigungsprozess ?
Mir sagten diese Lieferanten, da wäre unsere Politik mit Schuld ??
Es gibt viele Faktoren, die da eine Rolle spielen. Nicht wenige Migrantengruppen haben das schon vor Jahren und Jahrzehnten erkannt. Sie haben gewarnt und wurden von den Politik abgeschmettert. Sie haben Programme angeboten und standen alleine da. Es wurden schulbeste Türken gefördert, es gab Preise für die besten Abis, die besten Azubis, die besten Studienabgänger und und und. Aber sie musste stets alleine tun, wurden eher von der Politik blockiert als gefördert. Das macht müde, denn man meint, die wollen das gar nicht.
Ergo haben auch die ihre Bemühungen eingestellt und am Ende trugen die Migrantenkids, die Hilfe gebraucht hätten, die Last. Hier nicht daheim, in der Türkei nicht daheim. Drum schafften sie sich eine "Zwischenidentität" und das ist das, unter man nun leidet.
Das ist schon klar, aber warum versagt der Selbstreinigungsprozess ?
Mir sagten diese Lieferanten, da wäre unsere Politik mit Schuld ??
Das ist ein wechselseitiges Problem. Die Ausländer, die in die "Problembezirke" hineingeboren werden, sehen ersteinmal keinen Grund, aus diesen auszubrechen. Sie kennen es ja nicht anders. Und wenn sie dann doch ausbrechen wollen, wird es schwierig für sie, weil sie von vornerein mit Vorurteilen zu kämpfen haben. Dies widerrum schlägt sich dann auf die Motivation nieder, überhaupt noch raus zu wollen. Weil viele sich denken: Egal, wie sehr ich mich abmühe, egal, wie sehr ich versuche, hier rauszukommen, mir werden die Möglichkeiten nicht gegeben. (Vom Umfeld aber auch vom Staat).
Es gibt einige Beispiele, in denen es Leute von ganz unten durch Fleiss und Kämpfe (nicht gewalttätiger Art) geschafft haben, rauszukommen. Ein Bekannter hat zb erst die Hauptschule beendet, ist dann auf die Real gewechselt, hat dann noch sein Abi gemacht, Medizin studiert und ist nun erfolgreicher Anästhesist. Aber der Weg dorthin war ungleich schwerer, als er für ein deutsches Kind gewesen wäre, einfach, weil er die doppelte Hürde zu nehmen hat, einmal das familiäre starre Umfeld, und einmal die Vorurteile die ihm entgegenschlagen.
Alienamazone
26.08.09, 00:02
Glaub mir, ich als integrierte Türkin habe schon oft genug unter Landsleuten leiden dürfen. Aber als Bonusschmankerl darf ich dann auch noch unter gewissen Deutschen leiden, die meinen, mich aufgrund meines türkischen Nachnamens (den ich ja nun nicht mehr habe) in eine Schublade stecken zu können. Ich verschliesse sicher nicht die Augen vor den Problemen, die es mit gewissen Ausländern gibt. Aber ich weigere mich, dies pauschal auf Türken/Muslime übertragen zu lassen. :) (Was ich dir grad nicht unterstelle.)
Das finde ich auch ein gutes Thema.
Ich weiß aus Erzählungen, wie schwer, vorallem türkische Frauen es haben, die sich integrieren möchten. Teilweise massive Probleme mit anderen Landsmännern oder auch innerhalb der Familie dadurch haben, vorallem wenn diese sich wie du, für einen deutschen Mann entschieden haben.
Auch wenn du es mir nicht unterstellst, möchte ich erwähnen, dass ich absolut keine Vorurteile gegen Ausländer habe. Ich differenziere sie, eigentlich wie du es auch tust. ;)
Es gibt viele Faktoren, die da eine Rolle spielen. Nicht wenige Migrantengruppen haben das schon vor Jahren und Jahrzehnten erkannt. Sie haben gewarnt und wurden von den Politik abgeschmettert. Sie haben Programme angeboten und standen alleine da. Es wurden schulbeste Türken gefördert, es gab Preise für die besten Abis, die besten Azubis, die besten Studienabgänger und und und. Aber sie musste stets alleine tun, wurden eher von der Politik blockiert als gefördert. Das macht müde, denn man meint, die wollen das gar nicht.
Ergo haben auch die ihre Bemühungen eingestellt und am Ende trugen die Migrantenkids, die Hilfe gebraucht hätten, die Last. Hier nicht daheim, in der Türkei nicht daheim. Drum schafften sie sich eine "Zwischenidentität" und das ist das, unter man nun leidet.
Armin Laschet meinte mal zu mir: "Toll, wenn es ein Türke schafft. Aber ihr alle werdet es nie schaffen" Das nenn ich mal Motivation, und das als Schirmherr eines Förderprogramms für türkische Jugendliche. Der Honk.
Na wenn die Probleme unlösbar sind,dann geht man doch erst recht nach Hause.
Das finde ich auch ein gutes Thema.
Ich weiß aus Erzählungen, wie schwer, vorallem türkische Frauen es haben, die sich integrieren möchten. Teilweise massive Probleme mit anderen Landsmännern oder auch innerhalb der Familie dadurch haben, vorallem wenn diese sich wie du, für einen deutschen Mann entschieden haben.
Auch wenn du es mir nicht unterstellst, möchte ich erwähnen, dass ich absolut keine Vorurteile gegen Ausländer habe. Ich differenziere sie, eigentlich wie du es auch tust. ;)
Meine komplette Familie ist sehr gut integriert, meine Eltern kamen auch nicht als Gastarbeiter her, sondern als Studenten. Deswegen gab es in meinem Umfeld (auch in der Türkei) keinerlei Probleme. Und es gibt mehr "von uns" als man allgemein denkt. Wir fallen halt nur nicht so auf. :D
Ja, das hatte ich von dir auch gedacht. :)
Na wenn die Probleme unlösbar sind,dann geht man doch erst recht nach Hause.
Sie sind nicht unlösbar, aber es erfordet Mitarbeit von BEIDEN Seiten.
Sie sind nicht unlösbar, aber es erfordet Mitarbeit von BEIDEN Seiten.
Und wieviel milliarden soll das noch kosten,aber in Europa gibt es seit 300 Jahre Auswanderung und Einwanderung in die Welt,aber solche Einwanderer hat die Welt noch nicht gesehen.
Das finde ich auch ein gutes Thema.
Ich weiß aus Erzählungen, wie schwer, vorallem türkische Frauen es haben, die sich integrieren möchten. Teilweise massive Probleme mit anderen Landsmännern oder auch innerhalb der Familie dadurch haben, vorallem wenn diese sich wie du, für einen deutschen Mann entschieden haben.
Auch wenn du es mir nicht unterstellst, möchte ich erwähnen, dass ich absolut keine Vorurteile gegen Ausländer habe. Ich differenziere sie, eigentlich wie du es auch tust. ;)
Da greift dann wieder das "Kurdenproblem".
Und wieviel milliarden soll das noch kosten,aber in Europa gibt es seit 300 Jahre Auswanderung und Einwanderung in die Welt,aber solche Einwanderer hat die Welt noch nicht gesehen.
Hä? Es kann doch nur im Sinne des Staates sein, die Integration zu fördern, denn je besser integriert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das derjenige arbeiten geht, Steuern zahlt und somit dem Staat nicht auf der Tasche liegt.
Alienamazone
26.08.09, 00:15
Meine komplette Familie ist sehr gut integriert, meine Eltern kamen auch nicht als Gastarbeiter her, sondern als Studenten. Deswegen gab es in meinem Umfeld (auch in der Türkei) keinerlei Probleme. Und es gibt mehr "von uns" als man allgemein denkt. Wir fallen halt nur nicht so auf. :D
Ja, das hatte ich von dir auch gedacht. :)
Das ist sehr vorbildlich, auch von deiner Familie her betrachtet.
Ehrlich gesagt, sehe ich hier in meinem Umfeld leider nicht sehr viele von solchen. Aber es freut mich immer wider, wenn man zwischendurch auch mal ein Positiv-Beispiel sieht, wie bei dir. :)
Hä? Es kann doch nur im Sinne des Staates sein, die Integration zu fördern, denn je besser integriert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, das derjenige arbeiten geht, Steuern zahlt und somit dem Staat nicht auf der Tasche liegt.
Na ja ich fürchte das eher der Staat pleite ist bis aus diesen Leuten eventuell Steuerzahler werden.
Das ist sehr vorbildlich, auch von deiner Familie her betrachtet.
Ehrlich gesagt, sehe ich hier in meinem Umfeld leider nicht sehr viele von solchen. Aber es freut mich immer wider, wenn man zwischendurch auch mal ein Positiv-Beispiel sieht, wie bei dir. :)
Vielleicht siehst du sie, und erkennst sie nur nicht? ;) Mir glaubt auch kaum jemand, dass ich Türkin bin. Einfach, weil ich nicht in die stereotypen Vorstellungen passe.
Das ist sehr vorbildlich, auch von deiner Familie her betrachtet.
Ehrlich gesagt, sehe ich hier in meinem Umfeld leider nicht sehr viele von solchen. Aber es freut mich immer wider, wenn man zwischendurch auch mal ein Positiv-Beispiel sieht, wie bei dir. :)
Richtig, du siehst sie nicht, da sie nicht auffallen.
Alienamazone
26.08.09, 00:22
Da greift dann wieder das "Kurdenproblem".
Ja, leider wo ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann.
Ein junges Mädchen, dass sich verliebte in einen Deutschen Jungen, mit dem sie hier zusammen leben wollte.
Sie wurde von der Familie bedroht und bekam auch von Seiten des Staates keinerlei Schutz. Die Polizei sagte, oft wäre es nur Familien Ehre Geschwätz, einschreiten könne man praktisch erst, wenn etwas passiert. :schock:
In dieser Beziehung passiert zu wenig zum Schutz der Leute, die sich auch integrieren möchten.
Ja, leider wo ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann.
Ein junges Mädchen, dass sich verliebte in einen Deutschen Jungen, mit dem sie hier zusammen leben wollte.
Sie wurde von der Familie bedroht und bekam auch von Seiten des Staates keinerlei Schutz. Die Polizei sagte, oft wäre es nur Familien Ehre Geschwätz, einschreiten könne man praktisch erst, wenn etwas passiert. :schock:
In dieser Beziehung passiert zu wenig zum Schutz der Leute, die sich auch integrieren möchten.
Ich habe da gleich noch einen interessanten Ansatz.
Alienamazone
26.08.09, 00:26
Vielleicht siehst du sie, und erkennst sie nur nicht? ;) Mir glaubt auch kaum jemand, dass ich Türkin bin. Einfach, weil ich nicht in die stereotypen Vorstellungen passe.
Doch, ich möchte behaupten, ich erkenne solche. ;)
Ich sage nicht, dass es hier keine wie Dich gibt, sondern man diese leider nur an der Hand abzählen kann. Der Großteil sind (entschuldige) Berg-Ausländer die den Fortschritt nicht mit erlebt haben.
http://www.politikarena.de/showthread.php?p=23859#post23859
Das kann auch MIT ein Grund sein.
Ja, leider wo ich aus eigenen Erfahrungen berichten kann.
Ein junges Mädchen, dass sich verliebte in einen Deutschen Jungen, mit dem sie hier zusammen leben wollte.
Sie wurde von der Familie bedroht und bekam auch von Seiten des Staates keinerlei Schutz. Die Polizei sagte, oft wäre es nur Familien Ehre Geschwätz, einschreiten könne man praktisch erst, wenn etwas passiert. :schock:
In dieser Beziehung passiert zu wenig zum Schutz der Leute, die sich auch integrieren möchten.
Definitiv! Allerdings sehe ich in der Hinsicht das Problem nicht nur bei Ausländerinnen, sondern bei Frauen insgesamt. Gewalt gegen Frauen wird oftmals leider nicht ernst genug genommen. :( Ehrenmorde, Familiendramen, verkloppte Weiber... egal welcher Nationalität, da muss noch ne Menge zum Schutz passieren.
Doch, ich möchte behaupten, ich erkenne solche. ;)
Ich sage nicht, dass es hier keine wie Dich gibt, sondern man diese leider nur an der Hand abzählen kann. Der Großteil sind (entschuldige) Berg-Ausländer die den Fortschritt nicht mit erlebt haben.
Da gebe ich dir prinzipiell recht. Ist ja auch logisch. Damals kamen wirklich nur die Bergbauern nach Deutschland als Gastarbeiter, Türken, die in ihrem Leben noch nicht einmal eine türkische Grossstadt gesehen hatten, geschweige denn eine deutsche. Menschen, die grösstenteils nicht mal anständig lesen und schreiben konnten. Sie kamen her, um zu arbeiten, brachten aber ihre veralteten Traditionen und Bräuche mit. Glaub mir, diese Türkein haben in der Türkei selbst teilweise einen schlechteren Ruf als hier. Aber dadurch kommt es, dass sie sich weder hier noch dort daheim fühlen, das schürt widerrum Aggressionen. Fieser Teufelskreis.
Alienamazone
26.08.09, 00:37
Definitiv! Allerdings sehe ich in der Hinsicht das Problem nicht nur bei Ausländerinnen, sondern bei Frauen insgesamt. Gewalt gegen Frauen wird oftmals leider nicht ernst genug genommen. :( Ehrenmorde, Familiendramen, verkloppte Weiber... egal welcher Nationalität, da muss noch ne Menge zum Schutz passieren.
Da gebe ich dir prinzipiell recht. Ist ja auch logisch. Damals kamen wirklich nur die Bergbauern nach Deutschland als Gastarbeiter, Türken, die in ihrem Leben noch nicht einmal eine türkische Grossstadt gesehen hatten, geschweige denn eine deutsche. Menschen, die grösstenteils nicht mal anständig lesen und schreiben konnten. Sie kamen her, um zu arbeiten, brachten aber ihre veralteten Traditionen und Bräuche mit. Glaub mir, diese Türkein haben in der Türkei selbst teilweise einen schlechteren Ruf als hier. Aber dadurch kommt es, dass sie sich weder hier noch dort daheim fühlen, das schürt widerrum Aggressionen. Fieser Teufelskreis.
Ja, was soll ich dazu sagen. Komplette Übereinstimmung zu deinem Beitrag.
Leider geben diese Berg-Leute ihre veralterten Traditionen hier auch weiter, so dass es auch für die Jugendlichen Nachfolger der Familie kein entrinnen daraus gibt.
:thumbsup:
Ja, was soll ich dazu sagen. Komplette Übereinstimmung zu deinem Beitrag.
Leider geben diese Berg-Leute ihre veralterten Traditionen hier auch weiter, so dass es auch für die Jugendlichen Nachfolger der Familie kein entrinnen daraus gibt.
:thumbsup:
:)
Bildung, Bildung, Bildung! Das ist der Schlüssel zu Allem. Viele wollen ausbrechen, wissen aber nicht wie. Hier muss angesetzt werden. Auch wenn es Kosten verursacht. Und Mühen kostet.
Igni et ferro
26.08.09, 00:47
Ja, was soll ich dazu sagen. Komplette Übereinstimmung zu deinem Beitrag.
Leider geben diese Berg-Leute ihre veralterten Traditionen hier auch weiter, so dass es auch für die Jugendlichen Nachfolger der Familie kein entrinnen daraus gibt.
:thumbsup:
Die Traditionen sind nicht das Problem, du würdest mit deinen Kindern auch am Nordpol Weihnachten und Ostern feiern.
Das Problem ist, zumindest sehe ich es so, das die - ich nenne jetzt mal alle in einem Sammelbegriff- Moslems die in Europa sind, quasi Ghettoisiert werden, sie bauen sich ihre Moscheen, dazu Einkaufscenter, Teestuben und und und... und in diesen Ghettos brauchen sie kein deutsch, spanisch, italienisch....
Sie reden in ihrer Muttersprache, werden verstanden, verstehen die anderen und bekommen alles was sie zum leben brauchen. Es besteht kein Bezug zum Gastland, keine Sprache, wozu auch? Mittlerweile lernen Mitarbeiter von Ämtern türkisch und arabisch um mit diesen Migranten in kontakt zu kommen.
Wie soll da eine Integration der Migranten stattfinden? Wie sollen deren Kinder ohne deutsche Sprachkenntnisse in der Schule bestehen?
Diese Parallelgesellschaften sind es, die den Einheimischen Angst machen und Abscheu auf die Zugereissten schürrt.
Es ist nicht die Aufgabe des Gastlandes die Kinder auch noch in der Gastlandsprache auszubilden bzw extra Schulen in deren Muttersprache zu errichten.
Doch was passiert mit jenen, die die Sprache des Gastlandes nicht erlernen wollen? Sie bleiben auf der Strecke, werden Sozialhilfeempfänger und/oder kriminell.
:)
Bildung, Bildung, Bildung! Das ist der Schlüssel zu Allem. Viele wollen ausbrechen, wissen aber nicht wie. Hier muss angesetzt werden. Auch wenn es Kosten verursacht. Und Mühen kostet.
Bildung Bildung ist das denn nicht auch der Schlüssel in der Türkei,vielleicht finden sie dort den Schlüssel schneller als in Deutschland.
Bildung Bildung ist das denn nicht auch der Schlüssel in der Türkei,vielleicht finden sie dort den Schlüssel schneller als in Deutschland.
Die Menschen sind HIER geboren.
Es ist nicht die Aufgabe des Gastlandes die Kinder auch noch in der Gastlandsprache auszubilden bzw extra Schulen in deren Muttersprache zu errichten.
Doch was passiert mit jenen, die die Sprache des Gastlandes nicht erlernen wollen? Sie bleiben auf der Strecke, werden Sozialhilfeempfänger und/oder kriminell.
Ein Ansatz hier wäre zb Sprachunterricht (verpflichtend!!!) schon ab dem Kindergarten zu geben. Das würde im Übrigen auch vielen deutschen Kindern zu Gute kommen, denn mal ehrlich, Deutsch verkommt bei der kompletten Bevölkerung immer mehr zu einem riesigen Defizit.
Bildung Bildung ist das denn nicht auch der Schlüssel in der Türkei,vielleicht finden sie dort den Schlüssel schneller als in Deutschland.
Irgendwie finde ich dich ziemlich unproduktiv und nervig.
Igni et ferro
26.08.09, 01:01
Ein Ansatz hier wäre zb Sprachunterricht (verpflichtend!!!) schon ab dem Kindergarten zu geben.
Wäre eine Möglichkeit, nur welchen Erfolg versprichst du dir, wenn sie ausserhalb des Unterrichts des Kindergartens nur in ihrer Landessprache reden? Und vor allem wieviel Stunden willst du den Kleingängern am Tag zumuten?
Das würde im Übrigen auch vielen deutschen Kindern zu Gute kommen, denn mal ehrlich, Deutsch verkommt bei der kompletten Bevölkerung immer mehr zu einem riesigen Defizit.
Woran das wohl liegen mag?
Doch wohl nicht an der Verblödung ihrer Eltern und Großeltern?!
Ein Ansatz hier wäre zb Sprachunterricht (verpflichtend!!!) schon ab dem Kindergarten zu geben. Das würde im Übrigen auch vielen deutschen Kindern zu Gute kommen, denn mal ehrlich, Deutsch verkommt bei der kompletten Bevölkerung immer mehr zu einem riesigen Defizit.
Nicht nur für die Kinder,auch für die Eltern. Wenn im Elternhaus nur türkisch gesprochen wird,verlernt das Kind seine Deutschkenntnisse möglicherweise wieder,bzw. es fehlt eine Möglichkeit,sie einzusetzen. Sowohl Kinder,als auch Eltern müssen die deutsche Sprache beherrschen.
Wäre eine Möglichkeit, nur welchen Erfolg versprichst du dir, wenn sie ausserhalb des Unterrichts des Kindergartens nur in ihrer Landessprache reden? Und vor allem wieviel Stunden willst du den Kleingängern am Tag zumuten?
Grossen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen, und grade im Kleinkindalter können Kids viel besser & einfacher lernen. Da reicht schon eine Stunde, in denen Grundlagen gebildet werden. Festigen kann es sich dann im Rest der Zeit.
@Tormentor: Natürlich sollten auch die Erwachsenen lernen. Aber da wird es halt schon viel schwieriger. Wer bringt nem alten Gaul schon noch Kunstreiten bei? Aber ja, Sprachkurse auch für Erwachsene. Verpflichtend.
@Tormentor: Natürlich sollten auch die Erwachsenen lernen. Aber da wird es halt schon viel schwieriger. Wer bringt nem alten Gaul schon noch Kunstreiten bei? Aber ja, Sprachkurse auch für Erwachsene. Verpflichtend.
Ich denke,für Alltagstauglichkeit dürfte es auch bei älteren Migranten noch reichen. Vorstellbar wäre,dass eine Türkin,der man zumindest die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt,öfter mal bei Deutschen einkauft oder ein Schwätzchen mit Deutschen beginnt. Sowas erleichtert das Lernen.
Ich denke,für Alltagstauglichkeit dürfte es auch beu älteren Migranten noch reichen. Vorstellbar wäre,dass eine Türkin,der man zumindest die Grundlagen der deutschen Sprache vermittelt,öfter mal bei Deutschen einkauft oder ein Schwätzchen mit Deutschen beginnt. Sowas erleichtert das Lernen.
Wünschenswert wäre es!
Ich hatte mal ne türkische Nachbarin. Die konnte echt kein Wort deutsch und kam mit jedem Scheiss zu mir. Ich sollte für sie mit dem Installateur sprechen, ich sollte für sie mit dem Hausmeister reden etc. Die war vollkommen hilflos.
Ich hab ihr dann irgendwann gesagt, dass sie so nicht weitermachen kann und hab ihr abends ein zwei Stündchen Deutsch beigebracht.
Nach drei Monaten kam ihr Mann zu mir runter und bedankte sich, weil er endlich die Olle auch mal loswurde. :D Stellt sich heraus, sie wollte es schon lange lernen, wusste aber noch nicht einmal, an wen sie sich damit wenden kann. Manchmal ist es noch nicht einmal der Unwille zu lernen, sondern die einfache Hilflosigkeit.
Wünschenswert wäre es!
Ich hatte mal ne türkische Nachbarin. Die konnte echt kein Wort deutsch und kam mit jedem Scheiss zu mir. Ich sollte für sie mit dem Installateur sprechen, ich sollte für sie mit dem Hausmeister reden etc. Die war vollkommen hilflos.
Ich hab ihr dann irgendwann gesagt, dass sie so nicht weitermachen kann und hab ihr abends ein zwei Stündchen Deutsch beigebracht.
Nach drei Monaten kam ihr Mann zu mir runter und bedankte sich, weil er endlich die Olle auch mal loswurde. :D Stellt sich heraus, sie wollte es schon lange lernen, wusste aber noch nicht einmal, an wen sie sich damit wenden kann. Manchmal ist es noch nicht einmal der Unwille zu lernen, sondern die einfache Hilflosigkeit.
Schöne Geschichte. =)
Hier wäre auch der Staat gefragt,Sprachkurse flächendeckend anzubieten.
Igni et ferro
26.08.09, 01:30
Grossen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen, und grade im Kleinkindalter können Kids viel besser & einfacher lernen. Da reicht schon eine Stunde, in denen Grundlagen gebildet werden. Festigen kann es sich dann im Rest der Zeit..
In welchem Rest der Zeit? Im Laufe der Jahre?
Natürlich sollten auch die Erwachsenen lernen. Aber da wird es halt schon viel schwieriger. Wer bringt nem alten Gaul schon noch Kunstreiten bei? Aber ja, Sprachkurse auch für Erwachsene. Verpflichtend.
Kurse werden in der VHS angeboten, da können Erwachsene nicht nur Grundlagen erlernen.
Schöne Geschichte. =)
Hier wäre auch der Staat gefragt,Sprachkurse flächendeckend anzubieten.
Genau das meine ich. :)
In welchem Rest der Zeit? Im Laufe der Jahre?
Kurse werden in der VHS angeboten, da können Erwachsene nicht nur Grundlagen erlernen.
Im Rest des Kindergartenalltages. Also quasi: Zum KG kommen, Stündchen lernen, bis Mittags spielen und dabei spielerisch die Sprache festigen.
Viele Ausländer wissen nichtmal, was eine VHS ist. Da muss eine aktivere Informationspolitik ablaufen.
K.-H. Hirmer
26.08.09, 08:50
Hier wäre auch der Staat gefragt,Sprachkurse flächendeckend anzubieten.
Gaenau das tut der Staat.
Als Anfangsinformation siehe hier:
Integrations- und Sprachkurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (http://www.integration-in-deutschland.de/cln_117/nn_283708/SubSites/Integration/DE/02__Zuwanderer/Integrationskurse/SpezielleKursarten/spezielleKursarten-node.html?__nnn=true)
So sieht Integration aus,in Hessen lernen Türkinnen auf Kosten der Steuerzahler Fahrrad fahren,na ja Kommentar eigentlich überflüssig.
Alienamazone
26.08.09, 12:58
Genau das meine ich. :)
Im Rest des Kindergartenalltages. Also quasi: Zum KG kommen, Stündchen lernen, bis Mittags spielen und dabei spielerisch die Sprache festigen.
Viele Ausländer wissen nichtmal, was eine VHS ist. Da muss eine aktivere Informationspolitik ablaufen.
Na für uns Deutsche gibt es im Ausland auch nicht wirklich viele Angebote.
Da ist man selbst dafür verantwortlich, die Sprache ect. zu lernen oder das Geld zum Lebensunterhalt zu verdienen.
Das ist normal auch keine Problem, wenn man sich nicht nur bei den Deutschen Touristen aufhällt, sondern bei den Inländern wo man lebt und sich damit auseinandersetzt.
Schweden, Finnland, Dänemark, die U.S.A., Spanien, Tschechien,.... bieten alle Kurse zum lernen der Sprache an.
Hier wäre auch der Staat gefragt,Sprachkurse flächendeckend anzubieten.
Gib's doch in jeder größeren Stadt.
Igni et ferro
26.08.09, 13:09
Schweden, Finnland, Dänemark, die U.S.A., Spanien, Tschechien,.... bieten alle Kurse zum lernen der Sprache an.
Gib's doch in jeder größeren Stadt.
Hadise schrieb (http://www.politikarena.de/showpost.php?p=23919&postcount=86) doch, das viele Ausländer garnicht wissen was eine VHS ist. Stellt sich die Frage, ob diese vielen Ausländer denn überhaupt wissen was eine Schule ist.
Gaenau das tut der Staat.
Als Anfangsinformation siehe hier:
Integrations- und Sprachkurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (http://www.integration-in-deutschland.de/cln_117/nn_283708/SubSites/Integration/DE/02__Zuwanderer/Integrationskurse/SpezielleKursarten/spezielleKursarten-node.html?__nnn=true)
Danke für den Link. Aber hast du mal versucht, von dort an konkrete Kursergebnisse für Städte zu kommen? Das ist so gut wie unmöglich für Nicht-Deutsch-Sprechende. :D Du wirst auf drei weiterführende Seiten geleitet, über die du dich "informieren" kannst. Für einen Ausländer sehr verworren.
Alienamazone
26.08.09, 13:14
Schweden, Finnland, Dänemark, die U.S.A., Spanien, Tschechien,.... bieten alle Kurse zum lernen der Sprache an.
Gib's doch in jeder größeren Stadt.
Sicher, aber darum muss man sich halt selbst kümmern.
Und natürlich sind die auch Kostenpflichtig.
Hadise schrieb (http://www.politikarena.de/showpost.php?p=23919&postcount=86) doch, das viele Ausländer garnicht wissen was eine VHS ist. Stellt sich die Frage, ob diese vielen Ausländer denn überhaupt wissen was eine Schule ist.
Es gibt kaum ein Land, in dem es KEINE Schulpflicht gibt. Das ist selbst in Italien so. Die Zusatzmöglichkeiten sind transparent zu machen. Es reicht nicht etwas anzubieten und das nicht publik zu machen.
Sicher, aber darum muss man sich halt selbst kümmern.
Und natürlich sind die auch Kostenpflichtig.
Nein, man muss sich nicht NUR selbst sachkundig machen. Es ist ensprechend zu publizieren, bekannt zu machen. Denn wie man sieht kann man in Deutschland auch OHNE Kenntnisse der Landessprache überleben. Deutschland kann es sich aber nicht erlauben, dass dies Standard wird. Darum MUSS mehr PR-Arbeit verrichtet werden, die Einrichtungen und deren Angebote bekannt macht. Das dann mit Kostenbefreiung und schon sollte es laufen.
Igni et ferro
26.08.09, 13:21
Es gibt kaum ein Land, in dem es KEINE Schulpflicht gibt. Das ist selbst in Italien so. Die Zusatzmöglichkeiten sind transparent zu machen. Es reicht nicht etwas anzubieten und das nicht publik zu machen.
Als ich 2000 nach Deutschland kam wurde mir eine Deutschkurs für Ausländer an der VHS im Ort angeboten, was ich auch nutzte.
Soweit ich weiß, wurde ein solcher ebenfalls tabasco angeboten.
Wenn nun gewisse Ausländer dieses Angebot nicht nutzen wollen, so ist es nicht die Schuld der VHS.
Sondern die von JM, weil er nicht in der Lage war, diese Ausländer ausreichend solche Kurse anzubieten und publik zu machen, denn er hätte ja als ehrenamtlicher Aussendienstmitarbeiter der VHS seinen Spezies die VHS und deren Kurse unterbreiten können.
Alienamazone
26.08.09, 13:24
Nein, man muss sich nicht NUR selbst sachkundig machen. Es ist ensprechend zu publizieren, bekannt zu machen. Denn wie man sieht kann man in Deutschland auch OHNE Kenntnisse der Landessprache überleben. Deutschland kann es sich aber nicht erlauben, dass dies Standard wird. Darum MUSS mehr PR-Arbeit verrichtet werden, die Einrichtungen und deren Angebote bekannt macht. Das dann mit Kostenbefreiung und schon sollte es laufen.
Ich meinte gerade Deutsche, die im anderen Land leben.
Haben es normal noch schwerer, da diese sich im Vergleich zu Ausländern hier, wirklich selbst durchschlagen müssen um Sprache zu erlernen oder genug Geld zum Lebensunterhalt verdienen. Aber das ist wider ein anderes Thema.
Natürlich sollte nicht nur von Integration geredet werden, sondern diese müssen auch sichtbar angeboten, aber auch von den Ausländern genutzt werden.
Als ich 2000 nach Deutschland kam wurde mir eine Deutschkurs für Ausländer an der VHS im Ort angeboten, was ich auch nutzte.
Soweit ich weiß, wurde ein solcher ebenfalls tabasco angeboten.
Wenn nun gewisse Ausländer dieses Angebot nicht nutzen wollen, so ist es nicht die Schuld der VHS.
Sondern die von JM, weil er nicht in der Lage war, diese Ausländer ausreichend solche Kurse anzubieten und publik zu machen, denn er hätte ja als ehrenamtlicher Aussendienstmitarbeiter der VHS seinen Spezies die VHS und deren Kurse unterbreiten können.
Natürlich hast DU - und das "zufällig" aber mal wieder völlig UNPRÜFBAR - exakt DAS erlebt, was JEDER REALEN und GELEBTEN Praxis völlig widerspricht. Es ist de facto NICHT gängige Praxis, dass Migranten auf Angebote hingewiesen werden. Ich kenne NICHT EINEN Fall, wo dies so war. Im Gegenteil. Ich kenne Fälle, die zu berichten ich mir spare, wo Menschen BLOCKIERT wurden oder ihnen eine Bezuschussung verweigert wurde, die Sprachangebote nutzen wollten.
Ich meinte gerade Deutsche, die im anderen Land leben.
Haben es normal noch schwerer, da diese sich im Vergleich zu Ausländern hier, wirklich selbst durchschlagen müssen um Sprache zu erlernen oder genug Geld zum Lebensunterhalt verdienen. Aber das ist wider ein anderes Thema.
Du hast noch nie "Goodbye Deutschland" gesehen, oder? :D (Scherz)
Natürlich sollte nicht nur von Integration geredet werden, sondern diese müssen auch sichtbar angeboten, aber auch von den Ausländern genutzt werden.
Genau. Wechselseitig. Das ist der Punkt. Weder darf der Staat sagen: "Schaut zu, wie ihr zurechtkommt" Noch dürfen die Ausländer sagen: "Los, tragt uns den Arsch hinterher und kümmert euch um uns."
Aber dafür müssen erstmal wieder die gängigen Vorurteile (von beiden Seiten) bekämpft werden.
Ich wäre zb. auch für einen konfessionsübergreifenden Religionsunterricht (oder auch einfach ein Fach mit dem Namen "Ethik", welches es ja schon in einigen Schulen gibt), das, abseits von Hinterhofmoscheen über den Islam informiert. Damit könnte man Hasspredigern und ähnlichem Gesocks die Basis entziehen.
Igni et ferro
26.08.09, 13:38
Natürlich hast DU - und das "zufällig" aber mal wieder völlig UNPRÜFBAR - exakt DAS erlebt, was JEDER REALEN und GELEBTEN Praxis völlig widerspricht. Es ist de facto NICHT gängige Praxis, dass Migranten auf Angebote hingewiesen werden. Ich kenne NICHT EINEN Fall, wo dies so war. Im Gegenteil. Ich kenne Fälle, die zu berichten ich mir spare, wo Menschen BLOCKIERT wurden oder ihnen eine Bezuschussung verweigert wurde, die Sprachangebote nutzen wollten.
Ich habe auf dem Landkreisamt, wo ich mich melden mußte, von der Ausländerbeauftragten eine Bekanntmachung in verschiedenen Sprachen bekommen.
Darauf stand auch drauf, dass, wenn ich interesse an einen kostenlosen Deutschkurs für Ausländer habe, ich mich in der VHS in der Strasse.... melden soll, was ich auch tat.
Dort wurde mir der Beginn des Kurses und die Zeiten aufgeschrieben und ich nutzte diesen Kurs.
K.-H. Hirmer
26.08.09, 13:47
Danke für den Link. Aber hast du mal versucht, von dort an konkrete Kursergebnisse für Städte zu kommen? Das ist so gut wie unmöglich für Nicht-Deutsch-Sprechende. :D
Kursergebnisse?
Also Statistiken, wie diese Kursangebote angenommen werden, habe ich. Allerdings in deutsch. Da hast Du recht. Wenn Du dir die aktuellen Ergebnisse herunterladen möchtest, kannst Du das hier tun:
Integrationskursbilanz 2008 (http://www.bamf.de/cln_092/nn_441592/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Publikationen/Integrationskurse/Integrationskursbilanz-2008.html)
Kursergebnisse?
Also Statistiken, wie diese Kursangebote angenommen werden, habe ich. Allerdings in deutsch. Da hast Du recht. Wenn Du dir die aktuellen Ergebnisse herunterladen möchtest, kannst Du das hier tun:
Integrationskursbilanz 2008 (http://www.bamf.de/cln_092/nn_441592/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/Publikationen/Integrationskurse/Integrationskursbilanz-2008.html)
Nein, ich meinte, ob du mal versucht hast, über die Seite zu einem konkreten Kursangebot zu kommen? Ist für Deutschsprachler einfach, aber für jemanden, der die Sprache eh nicht kann und der grade auf der Suche nach einem Kurs in seiner Stadt wäre, ist der Seitenaufbau und die Verlinkungen sehr unübersichtlich.
K.-H. Hirmer
26.08.09, 13:53
Nein, ich meinte, ob du mal versucht hast, über die Seite zu einem konkreten Kursangebot zu kommen? Ist für Deutschsprachler einfach, aber für jemanden, der die Sprache eh nicht kann und der grade auf der Suche nach einem Kurs in seiner Stadt wäre, ist der Seitenaufbau und die Verlinkungen sehr unübersichtlich.
Die Seite kann aber rechts oben auf türkisch umgeschaltet werden. Die Folgeseiten erscheinen dann auch auf türkisch. Hab*s gerade ausprobiert.
Wo ist das Problem?
Die Seite kann aber rechts oben auf türkisch umgeschaltet werden. Die Folgeseiten erscheinen dann auch auf türkisch. Hab*s gerade ausprobiert.
Wo ist das Problem?
Ach du Schande, das habe ich tatsächlich übersehen. Sah nur auf einer Seite ein Englisches Menü. Sorry, mein Fehler. :) Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. :D
Alienamazone
26.08.09, 14:00
Du hast noch nie "Goodbye Deutschland" gesehen, oder? :D (Scherz)
Genau. Wechselseitig. Das ist der Punkt. Weder darf der Staat sagen: "Schaut zu, wie ihr zurechtkommt" Noch dürfen die Ausländer sagen: "Los, tragt uns den Arsch hinterher und kümmert euch um uns."
Aber dafür müssen erstmal wieder die gängigen Vorurteile (von beiden Seiten) bekämpft werden.
Ne, aber mein ältester Sohn, ist "mal wider" selbst Ausländer in einem anderen Land. Mitten auf einem Dorf, wo wirklich niemand die deutsche Sprache spricht. Nicht einmal Englisch wird dort gesprochen.
Wenn er Glück hat, redet wer etwas unverständliches Kauderwelsch. :schock:
Kurse die er bereits in Berlin gebucht hatte, sind zu seinem entsetzten dort ausgefallen. Er schlägt sich also durch und lernt deren Sprache alleine, deswegen ist er ja in erster Linie auch dort und natürlich der beruflichen Erfahrung wegen. ;)
Ich weiß also, wie schwer es teilweise ist, Ausländer zu sein, auch wenn es unsere hier etwas einfacher haben.
Natürlich hast DU - und das "zufällig" aber mal wieder völlig UNPRÜFBAR - exakt DAS erlebt, was JEDER REALEN und GELEBTEN Praxis völlig widerspricht. Es ist de facto NICHT gängige Praxis, dass Migranten auf Angebote hingewiesen werden. Ich kenne NICHT EINEN Fall, wo dies so war. Im Gegenteil. Ich kenne Fälle, die zu berichten ich mir spare, wo Menschen BLOCKIERT wurden oder ihnen eine Bezuschussung verweigert wurde, die Sprachangebote nutzen wollten.
Dass man Ausländer überhaupt darauf hinweisen muss - den O-Ton entnehme ich Deinem Beitrag - ist eine Schande und ein Zeichen, dass es ausgerechnet die falschen Ausländer sind, die nach D. kommen. Es soll eigentlich der Wunsch des Migranten sein, die Sprache des Landes zu lernen, in dem er/sie sich länger aufzuhalten gedenkt.
Ich kenne hingegen zuhauf Fälle, in denen die Ausländer die Kurse abbrachen oder von der Teilnahme ausgeschlossen wurden , vor allem wegen unentschuldigter Fehlzeiten.
Ich hatte - zu meinem Glück - kein VHS-Kurs angeboten bekommen (das Niveau ist an einer VHS grottenschlecht) sondern konnte an einem Sprachkurs für Akademiker an einer Stiftung teilnehmen.
Ne, aber mein ältester Sohn, ist "mal wider" selbst Ausländer in einem anderen Land. Mitten auf einem Dorf, wo wirklich niemand die deutsche Sprache spricht. Nicht einmal Englisch wird dort gesprochen.
Wenn er Glück hat, redet wer etwas unverständliches Kauderwelsch. :schock:
Kurse die er bereits in Berlin gebucht hatte, sind zu seinem entsetzten dort ausgefallen. Er schlägt sich also durch und lernt deren Sprache alleine, deswegen ist er ja in erster Linie auch dort und natürlich der beruflichen Erfahrung wegen. ;)
Ich weiß also, wie schwer es teilweise ist, Ausländer zu sein, auch wenn es unsere hier etwas einfacher haben.
Ausgefallene Kurse sind natürlich ätzend. Andererseits lernt es sich im aktiven Umgang mit den Menschen viel leichter und auch spaßiger, insofern wird sich dein Sohnemann sicherlich gut durchschlagen können. :)
(Ja, dies würde natürlich auch für Ausländer in Deutschland gelten!)
Alienamazone
26.08.09, 14:14
Ausgefallene Kurse sind natürlich ätzend. Andererseits lernt es sich im aktiven Umgang mit den Menschen viel leichter und auch spaßiger, insofern wird sich dein Sohnemann sicherlich gut durchschlagen können. :)
(Ja, dies würde natürlich auch für Ausländer in Deutschland gelten!)
Eigentlich muß ich mir auch um meinen Sohn in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Ich weiß das er sich super durchschlägt. Ganz die Mutti halt. :D
Eigentlich muß ich mir auch um meinen Sohn in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Ich weiß das er sich super durchschlägt. Ganz die Mutti halt. :D
:-)
Grundsätzlich haben alle Ausländer von mir die gleiche Behandlung zu erwarten, ich bin zu Russen nicht unfreundlicher als zu Jamaikanern,als Beispiel.
Ich mag aber,daran kann ich nichts ändern,Türken und Araber automatisch weniger. Es mag an Vorurteilen oder an gelesenen/gemachten Erfahrungen liegen,ich weiß es nicht,aber mein erster Gedanke ist immer "Oh ne...". Das gibt sich,wenn es anständige Menschen zu sein scheinen,sehr schnell,aber im ersten Moment ist das so,ich kanns nicht ändern.
Grundsätzlich sind mir Asiaten immer sympathisch,das kann ich mir auch nicht erklären. :hae:
Es ist völlig normal, dass man mit Personenkreisen, bei denen schlechte Erfahrungen im Hinterkopf vorhanden sind, langsamer warm wird, bzw. sich diesen ganz verschließt.
Ich hab es mir schon länger abgewöhnt im Alltag auf Menschen anderer Nationalität zu zugehen, da kam einfach selten etwas Gutes raus. ;)
Es ist völlig normal, dass man mit Personenkreisen, bei denen schlechte Erfahrungen im Hinterkopf vorhanden sind, langsamer warm wird, bzw. sich diesen ganz verschließt.
Ich hab es mir schon länger abgewöhnt im Alltag auf Menschen anderer Nationalität zu zugehen, da kam einfach selten etwas Gutes raus. ;)
In Berlin wurde ich einmal beim Warten auf eine Freundin in einer Disko von einem Türken angesprochen,der sich mit mir sehr nett unterhielt,einfach so. Das ist mit ein Grund,wieso ich noch ein wenig Hoffnung habe,dass zumindest ein Teil der Zuwanderer dem Land mehr nützt als schadet.
Leider wird jede positive Erinnerung von drei negativen begleitet.
Vielleicht siehst du sie, und erkennst sie nur nicht? ;) Mir glaubt auch kaum jemand, dass ich Türkin bin. Einfach, weil ich nicht in die stereotypen Vorstellungen passe.
Ich kenne genug Aleviten, bei denen es ebenso ist. Bist Du auch Alevitin ?
Ich war jahrelang in der Türkei, und habe dort niemals einen derartigen Mob gesehen wie hier.
Aber in meiner Gegend sind die Türken allgemein in der Minderheit. Woher der meist sunnitische Rest kommt, ist mir unbekannt.
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