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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bundesregierung fordert Aufhebung von Todesstrafe durch Steinigung


Jurassic
13.08.10, 11:40
BERLIN: Die Bundesregierung hat den Iran aufgefordert, die Todesstrafe gegen die zur Steinigung verurteilte Sakineh Mohammadi Aschtiani aufzuheben. Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gegenüber der Zeitung "Die Welt" erklärte, sei die geplante Steinigung als menschenrechtsverachtende Hinrichtungsmethode auf das Schärfste zu verurteilen. - Das Steinigungsurteil gegen die 43-Jährige hat weltweit Proteste ausgelöst. Die zweifache Mutter soll mit dem Mord an ihrem Ehemann durch den Liebhaber einverstanden gewesen sein und die Tat mit angesehen haben. - Am Mittwoch hatte eine teilweise verschleierte Frau im staatlichen iranischen Fernsehen diese Vorwürfe gestanden. Aschtianis Anwalt sagte anschließend, seine Mandantin sei durch zweitägige Folter zu dem Geständnis gezwungen worden. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und Großbritannien verurteilten die Ausstrahlung.

Quelle (http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_5907482,00.html)

Soso... und seit wann hat dieses Demokrötenregime von Besatzer's Gnaden irgendwelche Forderungen an einen freien souveränen Staat zu stellen, mit dem es in keinerlei Verbindung steht ? Oder haben wir neuerdings irgendwelche politischen Abkommen mit dem Land der Arier ?

Und überhaupt... Steinigung ? Menschenrechtsverachtend ? Auf einem elektrischen Stuhl gegrillt oder mit Nervengift totgespritzt zu werden ist also humaner, oder was ?

Heim.at
13.08.10, 12:46
Man sollte den Ländern ihre Eigenarten lassen, und sich nicht in deren Kultur einmischen.

Immerhin sind die Perser die fortschrittlichsten der Muselmanen gewesen.

;-)

Gideon
13.08.10, 13:49
Mal wieder ein Denkfehler der BRDler, die in ihrem Gutmenschenwahn wieder Blödsinn fordern.
Es ist nicht wichtig wie jemand hingerichtet wird.
Wenn die einen Mörder mit Steinen totkloppen ist mir das egal, ist billiger als ein elektrischer Stuhl, können die meinetwegen im Iran so machen, ist ja nichts dagegen einzuwenden.
Aber wenn Leute wegen "Ehebruch" hingerichtet werden ist das was anderes.
Man sollte verurteilen, aus welchem Grund Menschen in solchen Staaten umgebracht werden und nicht wie.
Denn ob man einen Menschen totkloppt oder grillt ist gerade wurst.

Zeitzeuge
13.08.10, 14:02
Was irgendwelche Völker in ihren Ländern machen interessiert mich eigentlich eher sekundär, solange sie es hier nicht tun.
Wenn beispielsweise jemand in Kawukistan seine Frau oder Tochter tötet, weil diese vielleicht keinen Bock auf Allah hat, dann finde ich dies zwar furchtbar und würde diese Menschen gerne diesbezüglich überzeugen letztendlich ist es jedoch die Sache dieser Länder, bzw. der dort lebenden Menschen, ihrer Kultur und ihren gesellschaftlichen Überzeugungen.

Mr. Smith
13.08.10, 14:05
Gegen die Steinigung als Todesstrafe spricht nichts. Das geht schnell und ist mit etwas Glück sogar schmerzfrei. Da reicht ein gezielter Wurf gegen die Schläfe. Überdies verfallen die meisten Deliquenten sowieso bereits vor dem ersten Steinwurf in einen Schockzustand. Das macht die Sache noch erträglicher.

Zum Vergleich: Hinrichtungen in der Gaskammer dauern bis zu 15 Minuten. Die Opfer leiden hier, da es keinen Schockmoment gibt (abgesehen vom Schliessen der Tür vielleicht), bei vollem Bewusstsein. Auch bei Giftspritzen kann die Prozedur bis zu einer halben Stunde andauern. Und wenn die Schlinge beim Galgen nicht akkurat gelegt wurde, ersticken die Opfer qualvoll - auch bis zu zehn Minuten. Geholfen werden darf ihnen hierbei laut Gesetz übrigens nicht. Einmal gefallen ist gefallen.

Übrigens wurde die Frau nicht wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt, sondern wegen Verabredung zum Mord. Zwischen diesen beiden Vergehen liegen auch im iranischen Strafrecht Welten. Die Frau wäre wohl ebenso in den USA zum Tode verurteilt worden. Und hätte auf die Vollstreckung fünfzehn oder zwanzig lange Jahre waren müssen.

:(

NukNuk

Puderdose
13.08.10, 14:28
Ich persönlich verachte die Todesstrafe ! Für einen Mörder der zur Lebenslangen Haftstrafe verurteilt würde , wäre viel härter ; insbesondere wenn man diesen in totaler Isolation setzt bei nur Wasser und Brot. Hinzu sollte die Zelle und die Bekleidung so ausgestattet sein , das ein Selbstmord unmöglich ist.

MüderJoe
13.08.10, 15:59
Gegen die Steinigung als Todesstrafe spricht nichts. Das geht schnell und ist mit etwas Glück sogar schmerzfrei. Da reicht ein gezielter Wurf gegen die Schläfe. Überdies verfallen die meisten Deliquenten sowieso bereits vor dem ersten Steinwurf in einen Schockzustand. Das macht die Sache noch erträglicher.

Zum Vergleich: Hinrichtungen in der Gaskammer dauern bis zu 15 Minuten. Die Opfer leiden hier, da es keinen Schockmoment gibt (abgesehen vom Schliessen der Tür vielleicht), bei vollem Bewusstsein. Auch bei Giftspritzen kann die Prozedur bis zu einer halben Stunde andauern. Und wenn die Schlinge beim Galgen nicht akkurat gelegt wurde, ersticken die Opfer qualvoll - auch bis zu zehn Minuten. Geholfen werden darf ihnen hierbei laut Gesetz übrigens nicht. Einmal gefallen ist gefallen.

Übrigens wurde die Frau nicht wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt, sondern wegen Verabredung zum Mord. Zwischen diesen beiden Vergehen liegen auch im iranischen Strafrecht Welten. Die Frau wäre wohl ebenso in den USA zum Tode verurteilt worden. Und hätte auf die Vollstreckung fünfzehn oder zwanzig lange Jahre waren müssen.

:(

NukNuk


Soviel ich weiß ist die Steinigung eine sehr qualvolle Todesart,da absichtlich keine großen Steine genommen werden dürfen,die einen zu schnellen Tod bewirken könnten?Generell hab ich nichts gegen die Steinigung einzusetzen.Wer andere Menschen ermordet,vergewaltigt etc. kann meiner Meinung nach nicht erwarten dass er einen schmerzfreien Tod bekommt.

Runa
13.08.10, 16:24
Übrigens wurde die Frau nicht wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt, sondern wegen Verabredung zum Mord. Zwischen diesen beiden Vergehen liegen auch im iranischen Strafrecht Welten. Die Frau wäre wohl ebenso in den USA zum Tode verurteilt worden. Und hätte auf die Vollstreckung fünfzehn oder zwanzig lange Jahre waren müssen.

:(

NukNuk

Man sagt aber auch, dass man es ihr angedichtet haben könnte.

In unserer Tageszeitung steht heute:

Teheran. Erzwungene Ge*ständnisse im Fernsehen gehören zu den grausigen Ritualen der Islamischen Republik Iran. Jetzt zerrten die Justiz*gewaltigen Sakineh Mohammadi-Ashtiani ins staatliche Abendprogramm. Ihr droht die Steinigung - wegen Ehebruchs.

Den Körper in einen schwarzen Schador gehüllt, das Gesicht von einem Tuch verdeckt, erklärte eine Frauenstimme, sie sei Mit*täterin gewesen beim Mord an ihrem Ehemann.

Die Mutter zweier Kinder war 2006 zum Tod durch *Steinigung verurteilt wordenwegen angeblichen Ehebruchs. Der gilt im iranischen Strafrecht „als Verbrechen gegen Gott“. Angesicht der welt*weiten Empörung wich Teherans Justizchef Sadegh Laridschani inzwischen etwas zurück und setzte die Voll*streckung „vorerst“ aus. Doch Sakineh Mohammadi-Ashtiani sitzt weiter in ihrer Todeszelle im Gefängnis von Tabris.

Freispruch von der Mordanklage
Noch letzte Woche hatte sie in einem per Mittelsmann organisierten Interview der britischen Zeitung Guardian gesagt, die Behörden würden neue Vorwürfe gegen sie *erfinden. „Sie lügen und sind wütend wegen der internationalen Empörung“, erklärte sie. Die 43-Jährige bekräftigte, sie sei wegen Ehebruchs verurteilt, vom Vorwurf des *Mordes aber freigesprochen worden. „Nur weil ich eine Frau bin, denken sie in diesem Land, sie können alles mit mir machen.“ Der Chefankläger dagegen behauptet, die Verurteilte habe ihrem Mann eine Injektion gegeben, damit ihr damaliger Liebhaber den Betäubten mit einem Stromschlag töten konnte.

Verteidiger auf der Flucht
Ihr Rechtsanwalt Mohammad Mostafaie hatte sich letzte Woche nach einer aben*teuerlichen Odyssee über die Türkei nach Norwegen abgesetzt, um einer drohenden *Verhaftung zu entgehen. Sein Nachfolger und Kollege *Houtan Kian berichtete, Sakineh Mohammadi-Ashtiani sei so schwer geprügelt und gefoltert worden, dass sie schließlich einwilligte, vor der Kamera zu „gestehen“. Ihr 22-jäh*riger Sohn Sajad und ihre *17-jährige Tochter Farideh seien dadurch total traumatisiert.


www.derwesten.de/.../Iran-zwingt-Mutter-zu-TV-Beichte-id3547681.html

Mr. Smith
13.08.10, 16:27
Man sagt aber auch, dass man es ihr angedichtet haben könnte.

Welchen Grund sollte man dafür haben, eine vollkommen unbekannte Frau in einem Schauprozess vor laufender Kamera zu verurteilen und anschliessend unter internationalem Protest hinzurichten?

NukNuk

Jurassic
13.08.10, 16:31
Als ob man von BRD-Medien erwarten könnte den Iran nicht in einem schlechten Licht darzustellen :augenrollen:

Allein was die BLÖD-Zeitung über den "Irren von Teheran" abgelassen hat sagt doch schon alles. Hier bläst ab einer bestimmten Ebene der Wind nur aus einer Richtung - und das ist der ZdJ.

herberger
13.08.10, 16:43
Diese Scheißer sollen sich mal lieber um die Muselmorde und den Muselterror in der BRD kümmern,da haben die genug zu tun.

Runa
13.08.10, 16:46
Welchen Grund sollte man dafür haben, eine vollkommen unbekannte Frau in einem Schauprozess vor laufender Kamera zu verurteilen und anschliessend unter internationalem Protest hinzurichten?

NukNuk

Weiß ich sicher auch nicht, aber da sie nun mal in den Fokus der Öffentlichkeit geraten ist (dank ihres Anwalts), will Iran vielleicht nicht sein "Gesicht verlieren" und dennoch die Frau hinrichten?