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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Propagandamaschinerie läuft sich warm


Blue Max
23.08.09, 22:31
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Die Propagandamaschinerie läuft sich warm.

Die Rede ist vom "Krieg der Deutschen".

Am 01.09.2009 ist der 70 jährige Jahrestag des deutschen "Überfalls" auf Polen.

Liest man sich mal die Beiträge im Spiegel-Forum durch, dann kann man den Erfolg der Gehirnwäsche ganz gut beobachten. Allerdings muß man dazu sagen, daß die Beiträge vorzensiert werden, bevor sie veröffentlicht werden dürfen.

Ich kann mir schon vorstellen, was im Spiegel steht:

Die einzige Frage, um die es geht, ist, warum die Appeasementpolitik Chamberlains ein Fehler war.

Nun war ja Hitler bekanntlich kein Friedensengel. Krieg nahm er billigend in Kauf.

Jedoch wird die Rolle der UDSSR und der Hitler-Stalin-Pakt wahrscheinlich völlig ausgeblendet werden.

Ebenso der pathologische Antigermanismus Englands, der ab 1890 begann und bis heute andauert.

Auf die Verfolgungen Deutscher in Polen wird auch nicht eingegangen werden.

Daß Polen in den 30er Jahren selbst ein faschistischer Staat war, in dem es die ersten KZ Europas gab und in dem Deutsche, Ukrainer und Juden brutal verfolgt wurden, wird auch verschwiegen werden.

Neu ist, daß Deutschland die ganze Welt überfallen haben soll. Was ist mit den Kriegserklärungen Englands und Frankreichs am 03.09.1939 an Deutschland?

So wird aus einem lokalen Konflikt gleich ein Weltkrieg.

Dem Einmarsch der UDSSR in Polen am 17.09.2009?

Die Frage, ob es bei einer Klärung der Danzig-/ und Korridorfrage überhaupt zu einem Krieg gekommen wäre, wird bestimmt auch nicht erwähnt.

Hitler hat schließlich auch auf Elsaß-Lothringen und Südtirol verzichtet.

Das Credo lautet: Hitler wollte Krieg, mit Allem und Jedem. :rolleyes:

Im Fernsehen wird man auch ständig mit der Propagandaindustrie bearbeitet. :kotz:

Ein Göbbels würde vor Neid erblassen.

Die Frage, warum die Deutschen 6 Jahre "Hitlers" Krieg mitmachten, wäre doch viel interessanter. Sie wußten eben um den weltweiten Antigermanismus und um das schändliche Versailler Diktat.

Hitler war ein Diktator eines totalitären Staates, keine Frage. Aber selbst wenn man Hitler nicht mag, wird man zugeben müssen, daß der 2.Weltkrieg komplexer war als uns die Medien klarmachen wollen.

Immerhin bot er über 40 mal England Frieden an und wollte sogar den polnischen Staat wiederherstellen, denn ihm war es nach eigenen Worten wichtiger, den nationalen Sozialismus durchzusetzen, als Krieg zu führen:

"Ich will den Frieden - und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke - es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes, seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten."

Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler, Giesler: "Ein anderer Hitler", Seite 395

Neuerdings gilt sogar Stalin als Liebchen der BRD-Medien, nachdem Frau Merkel erklärte, auch die Russen hätten uns "befreit". :kotz:

Mittlerweile spricht der Spiegel auch vom 2. 30-jährigen Krieg (1914-1945), an dem Deutschland natürlich die Alleinschuld trägt. :kotz:

Ich muß sagen, obwohl ich kein Anhänger der Demokratie bin, daß ich aber früher den Spiegel noch gern gelesen habe, als Rudolf Augstein noch lebte. Er sagte einmal, daß Churchill in Nürnberg ebenso gehängt hätte werden müssen für die Ermordung von 6 Millionen Deutschen. So politisch unkorrekte Sachen wird man im heutigen Spiegel nicht mehr lesen werden.

Ich glaube, Rudolf Augstein würde sich im Grabe umdrehen, wenn er mitbekäme, was aus seinem ehemaligen Enthüllungsmagazin geworden ist. :frown:

Spätere Generationen können daran lernen, wie man ein Volk völlig umerzogen hat.

Und mir widersprachen hier im Forum noch User, als ich von einem Schuldkult sprach.

Was kann man als Deutscher noch gegen die Niagaraflut von Lügen unternehmen?

Es bleibt mir nur noch, 2 Zitate zu nennen:

"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."

Napoleon Bonaparte

und

"Es ist möglich, daß der Deutsche einmal von der Weltbühne verschwindet, denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben - aber keine einzige, sich auf der Erde zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen das Gute.

Wenn es ihnen aber gelingen sollte, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand eintreten, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten."

Friedrich Hebbel :frown: