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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sozialisierung durch Religion: Berührungen, Erfahrungen und Prägungen aus dem Alltag


ABAS
25.07.10, 09:40
Antisemitismus


"Der Antisemitismus ist nichts anderes als eine Reaktion mittelalterlicher, untergehender Gesellschaftsschichten gegen die moderne Gesellschaft, die wesentlich aus Kapitalisten und Lohnarbeitern besteht, und dient daher nur reaktionären Zwecken unter scheinbar sozialistischem Deckmantel; er ist eine Abart des feudalen Sozialismus, und damit können wir nichts zu schaffen haben." (Friedrich Engels MEW22, S. 50)

Antisemitismus ist im Unterschied zum Rassismus nicht nur eine Haltung gegen Menschen, die andere Natur, Kultur oder Religion verkörpern, sondern ein prinzipieller Kulturalismus, der systematisierte Hass auf eine bestimmte Kultur, der sich unmittelbar aus einem nationalen Bedrohungsgefühl begründet, und von daher eine ungemeine nationalpolitische Explosivität hat. Er beinhaltet immer die Unterstellung, dass die Kultur der eigenen Nation durch eine fremde Macht bedroht sei, die in einem "jüdischen Volk" und seinem Glauben verschworen ist. Dieses Volk strebe nach einer monetären Beherrschung der Welt, welche dem "redlichen Streben der anderen Völker" nach Selbsterhalt dadurch gefährlich werde, dass Juden ihr Ziel durch Infiltration zu erreichen suchten. Dieses Vorurteil enstand in der Geschichte wohl daher, dass die Juden über lange Zeit als "Volk ohne Land" galten und sich aus dem "Heiligen Land" vertrieben sahen. Wer "Volk und Land" als Nation begriffen haben will, der fürchtet natürlich eine "freie Volksbewegung", als welche ihm dann das Judentum gilt. Weil dieses also keine eigene Nation hätte, in nationalistischer Logik diese aber nötig habe, könne es sich nur parasitär in die Nationalpolitik (siehe Politik) einschleichen, die nationalen Interessen paralysieren und durch Geheimbünde und weltpolitische Verschwörungen einen immensen Machtapparat hinter sich bringen. Der Antisemitismus ist daher ein aus dem Nationalismus begründeter Rassismus, der den eigenen Staat als Kulturstaat ansieht und als solchen auch in der Bekämpfung des Judentums sowohl begründet wie auch verteidigt.

Es wird hierbei zugleich unterstellt, dass jüdische Kultur und Religion unmittelbar politisch sei, weil sich jüdische Politik als Gottes Gebot für ein "auserwähltes Volk" verkünde, dass also ihr Glaube unmittelbar politischer Wille sei, der sich "gegen den nationalen Willen des deutschen Volkes" richte. Das aber ist gerade die Idee des deutschen Nationalismus von einer deutschen Nation, worin der Staat selbst übermenschliche Funktion haben soll. Mit der Projektion auf die Juden lässt sich der nationale Wille in eine machtpolitische Notwendigkeit stellen. Der Nationalist braucht die Juden als negativen Grund, als Feindesmacht eines Willens, der ihn bedroht. Also musste ihnen unterstellt werden, sie würden die Nation mit feindlichem Willen untergraben und würden das somit von ihnen gesonderte "deutsche Volk" durch hinterhältige Einflussnahmen von den eigenen nötigen Zielen abbringen.......

http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=antisemitismus


Rassismus

Rassismus beurteilt Menschen nach einer Zugehörigkeit von Eigenschaften (z.B. Hautfarbe, Geschlecht, Kultur), die das Urteil nicht begründen, wohl aber Augenscheinlichkeiten durch bloß phänomenale Asoziationen für politische Werturteile wesentlich machen können (siehe Politischer Nominalismus). Durch die Gleichsetzung von einer natürlich oder kulturell eingrenzbaren Erscheinung mit einem allgemeinen Wesen behauptet er, dass soziale Inhalte und Konflikte durch die damit assozierten Eigenschaften begründet seien, im erweiterten Sinn auch durch kulturelle oder nationale Eigenschaften (siehe auch Kulturalisation), um diese zu einer Art zu totalisieren, die für sich isoliert erscheinen soll. Er behauptet also einen allgemeinen Grund von äußeren und für sich isolierten Merkmalen, die an einzenen Menschen vorfindbar sind, um darin eine Bewertung kultureller, sozialer oder poltischen Art zu ermessen.

http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=rassismus

ABAS
25.07.10, 13:53
Den ursprünglichen Beitrag habe ich gelöscht, weil das
wäre in diesem Forum "Perlen vor die Säue "werfen.

Die Moderation hat offenbar Nachholbedarf in Zensur.
Was hier abgeht ist niederes Anfängerniveau ! Viel
Spass noch mit dem Psychopathen @ Mabac ! :bofing:

Muad'Dib
25.07.10, 15:37
Den ursprünglichen Text fand ich ganz gut und hätte gern darauf geantwortet. Allerdings hätte ich mir gern ein paar Gedanken dazu gemacht, und nun ist er weg :mad:

ABAS, Du hast echt ein Problem - mit Dir selbst. Komm mal klar!

Anstatt etwas Positives beizutragen, bemängeltst Du fehlende Zensur - ich kann's kaum fassen, was es für Leute gibt, wirklich...:augenrollen: :angry:

Aber zum Glück vergisst das Internet ja nichts, und schwups, da ist der Text wieder:

Sozialisierung durch Religion: Berührungen, Erfahrungen und Prägungen aus dem Alltag

Jeder User hat in seiner Kindheit und Jugendzeit mehr oder weniger den ersten Kontakt mit
dem Phänomen Glaube und Religion gemacht. Bei Kinder geschieht das meistens unbewusst
und sie nehmen es als selbstverständlich hin, weil sie sich nicht aussuchen konnten welche Religionszugehörigkeit ihre Eltern oder die Familie haben. Eine Wahlmöglichkeit besteht in
dieser frühen Zeit demnach nicht.

Jetzt stellt sich die Frage, wie jeder der Usern diese ersten frühen Kontakte und Berührungen
mit dem Thema Glauben und Religion erlebt hat. Ob und wie es ihn persönlich geprägte. Es werden alle Gläubigen gleichermassen angesprochen, egal ob sie buddhistischen, christlichen, jüdischen oder muslimischen Glaubens sind. Auch wenn jemand mit Sektentätigkeit oder einer exotischen Religion in Berührung gekommen ist, wären Einblicke in die frühe Erfahrungswelt und Erfahrungshintergründ ebenfalls interessant.

Haben die Eltern, die Familie und die irdischen Vertreter der Kirche in Bezug auf den Glauben Überzeugungsarbeit geleistet ? Haben sie missioniert und wurden Vorteile versprochen oder Nachteile aufgezeigt, die mit dem Phänomen Religion als solches und dem Grunde nach nichts oder nur indirekt zu tun hatten ? Seit Ihr Eurer Meinung nach vom eigenen Gefühl, dem Herzen und dem Verstand in der Seele überzeugt worden oder Verlief dieser Vorgang parallel über ein Belohnungssytem bzw. Massregelungssystem durch Restriktionen ab ?

Wie hat sich dieser Weg dann im Alltag weiter geebnet oder ist er zu einem steinigen Weg geworden ? Wann kam es zu ersten Erfahrungen mit Menschen anderen Glaubens im Alltag
und wurden die Begegnungen als eine Prüfung verstanden. Ist bei alläglichen Erfahrungen das Gefühl den " richtigen "Glauben zu haben noch bestärkt worden, oder ging es mit Konflikten
einher, die gelegentliche Zweifel aufkommen liessen ?

Woran habt ihr überhaupt im Umgang mit anderen Menschen im Alltag erkannt, wessen
Glaubens sie sind und wie habt ihr je nach Eurem eigenen Glauben und dem erkannten Glauben
des Gegenübers Eure Kommunikation und das Verhalten darauf eingestellt ? Wie geht ihr heute im Alltag mit neuen Berührungen und Kontaken um, wenn ihr erkennt, dass ein Mensch nicht Eurer Glaubensrichtung, sondern anderen Glaubens oder ein Ungläubiger ist ?

Wer Erinnerungen an seine ersten Erfahrungen mit dem Glauben in der Kindes- und Jugendzeit
hat und andere daran teilhaben lassen will, möge hier gerne berichten. Alle frühen, bewegenden Erlebnisse mit der Religion bis hin zum aktuellen Alltag sind willkomnen. Auch Atheisten oder Agnostiker sind gebeten und aufgerufen Ihre Erlebnisse zu schildern, da kein Mensch mit dem Glauben geboren wird, sondern der Glaube oder Unglaube sozialer Prägung durch die Familie und das gesellschaftliche Umfeld unterliegt.

Es kann nicht schaden, zu diesen Phänomen in der menschlichen Gesellschaft, die Gehirne zu bewegen.

:-D

ABAS
25.07.10, 16:32
Mache Du Dir um Dich selbst und das Forum hier
Gedanken. Mir geht es einfach zuwider, wenn in
einem Forum Beiträge einfach gelöscht werden,
auch diese Beträge zugegebenermassen robuster
Natur sind.

Kuschelt schön weiter mit Eurem User @ Mabac,
früh oder später fallt ihr auf die Nase mit diesem
Psycho. In Bezug auf derartige hinterhältige User,
die versteckt Menschenhass versprühen und mit
einer gezielten Strategie versuchen Frauen zu
verleumden und zu verniedrigen kenne ich kein
Pardon !

Viel Spass noch mit diesem User hier !

Muad'Dib
25.07.10, 16:46
Mache Du Dir um Dich selbst und das Forum hier
Gedanken. Mir geht es einfach zuwider, wenn in
einem Forum Beiträge einfach gelöscht werden,
auch diese Beträge zugegebenermassen robuster
Natur sind.

Kuschelt schön weiter mit Eurem User @ Mabac,
früh oder später fallt ihr auf die Nase mit diesem
Psycho. In Bezug auf derartige hinterhältige User,
die versteckt Menschenhass versprühen und mit
einer gezielten Strategie versuchen Frauen zu
verleumden und zu verniedrigen kenne ich kein
Pardon !

Viel Spass noch mit diesem User hier !

Ich mach mir schon meine Gedanken, keine Sorge.

Und zu mabac:
ich hatte Dich bereits aufgefordert, einmal ein paar belegende Zitate des Nutzers zu bringen, anstatt einfach Behauptungen und Beschimpfungen abzusondern - aber es ist wohl so "versteckt", daß nur Du, oh erleuchteter Kosmopolit, dies so klar erkennst...:augenrollen:

Übrigens, Mr Treehorn behandelt Objekte wie Frauen!