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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Den Haag bestätigt die Unabhängigkeit des Kosovo!


Mr. Smith
22.07.10, 15:42
Die von Kosovo erklärte Unabhängigkeit von Serbien ist nach einer Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) rechtens. Die Unabhängigkeitserklärung im Jahr 2008 habe nicht gegen das Völkerrecht verstossen, erklärte das Gericht in Den Haag am Donnerstag in einer nicht-bindenden Stellungnahme.
Quelle (http://www.nzz.ch/nachrichten/international/den_haag_entscheidet_fuer_kosovo_1.6799317.html)

Das ist ja mal wieder typisch für dieses neumodische Europa, in dem sich NukNuks und Walter Hofers frei tummeln dürfen. Da fordert ein Volk seine Unabhängigkeit und diese volksfeindlichen Demokratien des Westens erkämpfen diese sogar mit Waffengewalt. Wie kann das sein, dass man einem eigenständigen Volk die Souveränität schenkt - und noch dazu einem muslimischen?

Ein schwarzer Tag für Grosserbien und seine europäischen Verbündeten. Europa ist wieder einmal einen Schritt näher zum Abgrund gewandert. Und diese NukNuks und Hofers feiern das auch noch.

:mad: :mad:

NukNuk

MüderJoe
22.07.10, 15:57
Wahrhaft ein dunkler Tag:mad:
Bleib standhaft Serbien,lang wird er sowieso nicht durchhalten:)

Mr. Smith
22.07.10, 16:00
Wahrhaft ein dunkler Tag

Warum?

:-)

NukNuk

MüderJoe
22.07.10, 16:03
Weil man diesem Muselland die Unabhängigkeit bestätigt.
Es kommen düstre Tage auf das (noch) christliche Deutschland zu.Im Osten kommt der Islam immer näher,im Westen ist er schon der Nachbar:(

Itchy
22.07.10, 16:09
Am geilsten finde ich wieder mal die "tagesschau.de"-Seite... dort sieht man seit heute morgen, als das Urteil noch ausstand, ein Kind, welches die Kosovo-Fahne küsst.
So macht man Meinungen. :D
Derweil berichtet man von dem geplanten Zusammenschluss der beiden rechten Parteien in Deutschland von einer drohenden "braunen Partei"... (braun - war das nicht die NSDAP? weder die npd noch die dvu benutzen diese Farben - hier wird also - wenn auch recht plump - eine Assoziation mit der NSDAP hergestellt)... überparteiliche Medien :-D
na ja... schön, dass man sowas von öffentlichen Geldern bezahlt, die bald zur haushaltsgebundenen Zwangsabgabe wird. Echt toll.

Mr. Smith
22.07.10, 16:13
Weil man diesem Muselland die Unabhängigkeit bestätigt.

Haben eigenständige Völker nicht das Recht auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung? Oder müssen sie dafür vorher erst einen Gut-Böse-Test bestehen?

NukNuk

Duc de Blangis
22.07.10, 16:20
Dazu fällt mir ein, dass mir letztes Wochenende eine Kosovarin über den Weg lief:
Biehte, wisen sie wo ich kahn ahrbaiten?

Glückwunsch, EU!

:-)

Runa
22.07.10, 16:35
Dazu fällt mir ein, dass mir letztes Wochenende eine Kosovarin über den Weg lief:
Biehte, wisen sie wo ich kahn ahrbaiten?

Glückwunsch, EU!

:-)


Ist das ungehörig, wenn man Arbeit sucht?
Was hast du denn freundlichst dieser Frau geantwortet? "Schleich dich?"

Duc de Blangis
22.07.10, 16:49
Ist das ungehörig, wenn man Arbeit sucht?
Was hast du denn freundlichst dieser Frau geantwortet? "Schleich dich?"

Natürlich nicht, und das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen. Vielmehr will ich damit sagen, dass - während er vormals "lediglich" arm war - der Kosovo nun bitterarm ist, was für jeden außer offenbar jene in Brüsse auchl wenig überraschend kommt. Und dass es kein Zufall sein kann, dass, nachdem der Ernüchterung ob der Realität in einem wirtschaftlich und politisch kaum lebensfähigen Staat die anfängliche Euphorie gewichen ist, man vermutlich nicht nur in Wien nun öfters Kosovaren auf der Suche nach einer Existenzgrundlage herumirren sieht und sehen wird.

So leid es mir tut, aber in dieser Sache war die EU ein ziemlich überlegt und kurzsichtig agierender Steigbügelhalter der Amerikaner.

Gideon
22.07.10, 17:07
Die Serben haben 550 Jahre auf ihr Amselfeld gewartet und werden auch bei der nächsten Gelegenheit den Kosovo platt machen.

Mr. Smith
22.07.10, 17:07
Die Entscheidung des Haager Gerichts könnte in der Tat zum Präzedenzfall werden. In immer mehr Regionen Europas brodelt es, immer mehr unterdrückte Minderheiten kämpfen für ihr Recht auf einen eigenen Staat. So zum Beispiel auch die Balkaren in Stalins Kunststaat Kabardino-Balkarien. Zwei Sicherheitsleute eines Wasserwerks fielen kürzlich deren Freiheitsdrang zum Opfer:

Vor allem auf die Dschamaat – die Dorfgemeinschaften der Balkaren im schwer zugänglichen Hochgebirge – stützen sich nun auch die tschetschenischen Untergrundkämpfer. Ihr Vormann ist Doku Umarow, der einen islamischen nordkaukasischen Gottesstaat anstrebt und die Verantwortung für alle größeren Anschläge der letzten Zeit übernahm, auch für das Unglück in Russlands größtem Wasserkraftwerk bei Krasnojarsk vor einem Jahr. Das wurde offiziell mit einem Kurzschluss in einem Transformator begründet.
Quelle (http://www.tagesspiegel.de/politik/brennpunkt-nordkaukasus/1888170.html)

Sollte die Entscheidung Den Haags Schule machen, wird Russland im Endeffekt nicht nur im Kaukasus einen aussichtslosen Krieg gegen muslimische Minderheiten führen werden. Selbst in Tatarstan, dem bevölkerungsreichsten Autonomiegebiet des Grossen Bären sowie dem Zentrum des Islam in Russland, gärt es seit längerer Zeit.

Auch den Türken und Pomaken in Bulgarien dürfte sich ein Hoffnungsschimmer aufgetan haben. Und in Moldawien warten die Gagausen, welche bereits von 1990 bis 1994 schon einmal die Frischluft eines unabhängigen Staates schnuppern durften, auf ihre zweite Chance.

Und während im nördlichen FYROM die Albaner noch immer Gewehr bei Fuss stehen, könnte die Entscheidung Den Haags auch die zukünftige Entwicklung der Westthraker und Dodekanestürken in unabhängige Bahnen lenken.

Das Pulverfass Balkan und seine Entschärfung durch die sprichwörtliche Balkanisierung der Halbinsel? Man darf gespannt sein.

:-)

NukNuk

Runa
22.07.10, 17:24
Die Serben haben 550 Jahre auf ihr Amselfeld gewartet und werden auch bei der nächsten Gelegenheit den Kosovo platt machen.

Dabei wollte ich vorher noch schreiben - Hauptsache, alles läuft auf friedlichem Wege ab und jetzt kommst du mit deinen Gewaltphantasien.

MüderJoe
22.07.10, 17:26
Dabei wollte ich vorher noch schreiben - Hauptsache, alles läuft auf friedlichem Wege ab und jetzt kommst du mit deinen Gewaltphantasien.

Man kann nunmal nicht alles friedlich lösen wenn man auf seinem Recht besteht.
Wie sie es auch immer lösen,ich wünsche den Serben viel Glück bei der Rückgewinnung ihrer Heimat.

Runa
22.07.10, 17:31
Man kann nunmal nicht alles friedlich lösen wenn man auf seinem Recht besteht.
Wie sie es auch immer lösen,ich wünsche den Serben viel Glück bei der Rückgewinnung ihrer Heimat.

Wir Menschne sollten endlich einmal lernen. Krieg ist keine Lösung, war noch nie eine, schafft nur Ungerechtigkeit, Elend und neue Probleme.

MüderJoe
22.07.10, 17:38
Wir Menschne sollten endlich einmal lernen. Krieg ist keine Lösung, war noch nie eine, schafft nur Ungerechtigkeit, Elend und neue Probleme.

1.Wäre das schlecht für meine Zukunftspläne ;)
2.Natürlich löst Krieg Probleme,jedenfalls für eine Seite.Friedlich wirst du eine Menge Probleme nicht lösen können,vor allem wenn es sich wie hier beim Kosovo um Gebietsfragen handelt(ebenso zb. im Baskenland). Nur weil bestimmte Landstriche für die Unabhängigkeit demonstieren wird sie ihnen mit Sicherheit nicht gewährt.Jedes Reich wird nur geschmiedet in der Schlacht.

Muad'Dib
22.07.10, 18:07
Also, ZDF heute sachte gerade "rechtlich bindend ist das Urteil für beide Seiten nicht"...

Itchy
22.07.10, 18:11
Hier freut sich das Staatsfernsehen. (http://www.tagesschau.de/ausland/kosovogutachten102.html)

"Alles richtig gemacht, liebe DienstHERREN!"

Wie geil ist das denn`?
Die hams echt drauf...

:haha:

Gideon
22.07.10, 18:30
Dabei wollte ich vorher noch schreiben - Hauptsache, alles läuft auf friedlichem Wege ab und jetzt kommst du mit deinen Gewaltphantasien.

Sind keine Phantasien, oder gings das letzte Mal friedlich im Kosovo zu ?
Und wäre ich ein Serbe, dann wäre ich auch ziemlich angepisst, wir hatten wenigstens 4 Jahre ein Reich, was unseren ethnischen Grenzen entsprach, die armen Schweine müssen darauf wohl ewig warten.

Runa
22.07.10, 18:32
Sind keine Phantasien, oder gings das letzte Mal friedlich im Kosovo zu ?
Und wäre ich ein Serbe, dann wäre ich auch ziemlich angepisst, wir hatten wenigstens 4 Jahre ein Reich, was unseren ethnischen Grenzen entsprach, die armen Schweine müssen darauf wohl ewig warten.

Überlege mal, wieviele Menschen für diese vier Jahre, die es niemals hätte geben sollen, ihr Leben lassen mussten, ihre Heimat, ihre Familie, ihre Gesundheit, ihre Seele, ihre ...

Gideon
22.07.10, 18:34
Überlege mal, wieviele Menschen für diese vier Jahre, die es niemals hätte geben sollen,
Was ist schon wieder schlecht daran, dass zum ersten und einzigen mal in der deutschen Geschichte alle Deutschen in einem Staat vereinigt wurden ? ihr leben lassen mussten, ihre Heimat, ihre Familie, ihre Gesundheit, ihre Seele, ihre ...

Weiss nicht, frag mal die Herren aus Polen England Frankreich und co, die diese gerechten Grenzen gezogen haben und Deutschland und Österreich die Wiedervereinigung verweigerten ?

Mr. Smith
22.07.10, 18:44
Was ist schon wieder schlecht daran, dass zum ersten und einzigen mal in der deutschen Geschichte alle Deutschen in einem Staat vereinigt wurden ?

Zum Beispiel die Art und Weise, wie mit Millionen von Deutschen in diesen vier Jahren umgegangen wurde. Die Art und Weise, wie Millionen von Deutschen (und andere Europäer) unter der herrschenden Partei dieser vier Jahre industriell vernichtet wurden. Die Art und Weise, wie die Deutschen sich für diese vier Jahre (und für die Schreckensherrschaft der Nazis an sich) bei ihren Nachbarn beliebt zu machen verstanden. Die Art und Weise, wie für diese vier Jahre von den Nazis Millionen von Männer, Greise und sogar Kinder an der Front verheizt wurden. Die Art und Weise, wie den Nazis (und den Deutschen im Allgemeinen) hierfür die Rechnung präsentiert wurde. Die Art und Weise, wie Pickelhitler wie Du heute noch unverhohlen über die abermillionen Opfer lästern können, die diese ''vier glücklichen Jahre'' sowie jene davor und danach das Leben gekostet haben.

Reicht das für den Anfang?

:augenrollen:

NukNuk

Runa
22.07.10, 18:56
Zum Beispiel die Art und Weise, wie mit Millionen von Deutschen in diesen vier Jahren umgegangen wurde. Die Art und Weise, wie Millionen von Deutschen (und andere Europäer) unter der herrschenden Partei dieser vier Jahre industriell vernichtet wurden. Die Art und Weise, wie die Deutschen sich für diese vier Jahre (und für die Schreckensherrschaft der Nazis an sich) bei ihren Nachbarn beliebt zu machen verstanden. Die Art und Weise, wie für diese vier Jahre von den Nazis Millionen von Männer, Greise und sogar Kinder an der Front verheizt wurden. Die Art und Weise, wie den Nazis (und den Deutschen im Allgemeinen) hierfür die Rechnung präsentiert wurde. Die Art und Weise, wie Pickelhitler wie Du heute noch unverhohlen über die abermillionen Opfer lästern können, die diese ''vier glücklichen Jahre'' sowie jene davor und danach das Leben gekostet haben.

Reicht das für den Anfang?

:augenrollen:

NukNuk

Und vor den vier Jahren war es im NS-Regime auch nicht viel besser für viele Menschen.

Gideon
22.07.10, 19:02
Für die geschichtlich total ungebildeten hier:
- Der Nationalsozialismus hat keinen Millionen deutschen Staatsbürgern das Leben gekostet, die meisten Opfer waren Ausländer
- Die Vernichtungslager waren allesamt außerhalb des Reichs
- Die meisten Deutschen wurden im Nationalsozialismus gut behandelt.
Schlecht erwischt hat es Christen und Kommunisten. Anpasser wie du einer bist hatten nichts zu befürchten.
- Die Nationalsozialisten waren in Europa beliebt, das hast du gut erkannt.
Von Schweden über die Schweiz, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kroatien, Bosnien, die Slowakei, Italien, Finland, Lettland Estland und Spanien, all diese Völker und Länder hatten beste Beziehungen zum deutschen Reich. Gut erkannt, lieber Nuk Nuk
- Auch Krieg ist etwas Schlimmes, da hast du Recht.
Umso verwerflicher ist es, dass Frankreich und GB uns den Krieg erklärten.

Also für mich ist das ein angebrachtes Opfer für die einzige Periode der Freiheit für ein Volk.
Vorallem wenn man bedenkt, dass die Zeit nach diesem wahren Nationalstaat viel schlimmer für die Deutschen war, wenn man nur ca 3 Millionen Tote der Vertreibung und weitere 12 Millionen Opfer betrachtet und diese innerhalb weniger Monate.
Dazu noch der Bombenterror.

Da sind doch die Taten der Nat. Sozialisten für die Errichtung eines Nationalstaates nicht so schlimm wie das Leid, das man für die Vernichtung des deutschen Volkes hinnehmen musste.
Der Holocaust an den Juden steht ja in keinem Zusammenhang mit der ethnischen Grenzgerechtigkeit der 4 Jahre, der hatte andere Gründe.

Mr. Smith
22.07.10, 19:04
Darauf lohnt es sich nicht einmal zu antworten, so bescheuert ist Dein Beitrag.

NukNuk

Cinnamon
22.07.10, 19:25
Eine völlig blödsinnige Entscheidung. Der Kosovo ist erst in den vergangenen 50 Jahren mehrheitlich albanisch geworden, vorher gab es da eine serbische Bevölkerung. Mit derselben Begründung könnte man etwa Berlin oder Hamburg in paar Jahrzehnten als Kleintürkei abspalten.

Mr. Smith
22.07.10, 19:33
Eine völlig blödsinnige Entscheidung. Der Kosovo ist erst in den vergangenen 50 Jahren mehrheitlich albanisch geworden, vorher gab es da eine serbische Bevölkerung.

Das ist so nicht einmal ganz richtig, sondern absolut falsch:

Seit 1912 jedenfalls verlief die Geschichte der Albaner in Albanien und im Kosovo in sehr unterschiedlichen Bahnen: Schon die bei der Eroberung des Kosovo von der serbischen Armee verübten Grausamkeiten - etwa 10.000 Zivilisten sind dabei umgekommen - haben das Verhältnis der Albaner zu den neuen Machthabern von Anfang an schwer belastet. Die serbische Regierung hatte geplant, die neu gewonnenen Gebiete möglichst schnell dem restlichen Staatsgebiet anzugleichen. Dazu gehörte auch, dass überall die serbische Staatssprache und das serbische Schulwesen durchgesetzt wurde.
[...]
Nach dem Ersten Weltkrieg begann die serbisch dominierte Regierung des SHS-Staats mit der Serbisierung des Kosovo. Ideologisches Leitmotiv war dabei, dass die ethnische Struktur wiederhergestellt werden müsse, die im Kosovo vor der türkischen Eroberung im 15. Jahrhundert bestanden haben soll. Die gesamte Verwaltung wurde mit serbischen Beamten besetzt, Serbisch war die einzige Amtssprache und auch in allen staatlichen Schulen wurde nur in dieser Sprache unterrichtet. Mit der Vergabe von Land an Zuzügler aus Serbien und Montenegro versuchte die Regierung in den zwanziger Jahren den slawischen Bevölkerungsanteil zu erhöhen. Dafür wurde der Grundbesitz ausgewanderter Türken und Albaner beschlagnahmt, darüber hinaus enteignete man einige muslimische Großgrundbesitzer. Das ganze Programm war wenig erfolgreich. Kurzfristig stieg zwar der serbische Bevölkerungsanteil, aber schon zu Beginn der dreißiger Jahre wanderten mehr Slawen aus, als neu ins Kosovo kamen.
Quelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Kosovo)

NukNuk

Runa
22.07.10, 19:41
Für die geschichtlich total ungebildeten hier:
- Der Nationalsozialismus hat keinen Millionen deutschen Staatsbürgern das Leben gekostet, die meisten Opfer waren Ausländer
- Die Vernichtungslager waren allesamt außerhalb des Reichs
- Die meisten Deutschen wurden im Nationalsozialismus gut behandelt.
Schlecht erwischt hat es Christen und Kommunisten. Anpasser wie du einer bist hatten nichts zu befürchten.


Äußerst beruhigend, du A...llerliebster.

Runa
22.07.10, 19:42
Der Holocaust an den Juden steht ja in keinem Zusammenhang mit der ethnischen Grenzgerechtigkeit der 4 Jahre, der hatte andere Gründe.

Möchtest du uns die Gründe mitteilen?

Runa
22.07.10, 19:43
Darauf lohnt es sich nicht einmal zu antworten, so bescheuert ist Dein Beitrag.

NukNuk

Recht hast du, aber ich kanns nicht lassen.

Gideon
22.07.10, 20:33
Möchtest du uns die Gründe mitteilen?

Annahme einer semitischen Rasse, die es nachweislich nicht gibt.

Runa
22.07.10, 20:40
Annahme einer semitischen Rasse, die es nachweislich nicht gibt.


Das soll der Grund für eine Judenvernichtung sein?

Gideon
22.07.10, 21:12
Klar.
Der NS hat in der jüdischen Rasse nicht mehr als Parasiten und als die größte Gefahr der Deutschen gesehen, da hat er ja garkeinen Hehl daraus gemacht.
So wie ihr heute denkt, dass alle Nationalen das Verderben Deutschlands seid haben die NSler eben geglaubt die Juden seien das Verderben des Reichs.
Aber ihr und die NSler habt eins gemeinsam.
Ihr irrt euch :D

Duc de Blangis
22.07.10, 21:19
Annahme einer semitischen Rasse, die es nachweislich nicht gibt.

Klar.
Der NS hat in der jüdischen Rasse [...]

Mhm.:-)

Offenbar dürfen die Juden von Zeit zu Zeit doch eine Rasse sein, und zwar immer dann, wenn die Braunbatzen eine solche brauchen.

Heim.at
22.07.10, 21:53
Natürlich nicht, und das wollte ich damit auch nicht zum Ausdruck bringen. Vielmehr will ich damit sagen, dass - während er vormals "lediglich" arm war - der Kosovo nun bitterarm ist, was für jeden außer offenbar jene in Brüsse auchl wenig überraschend kommt. Und dass es kein Zufall sein kann, dass, nachdem der Ernüchterung ob der Realität in einem wirtschaftlich und politisch kaum lebensfähigen Staat die anfängliche Euphorie gewichen ist, man vermutlich nicht nur in Wien nun öfters Kosovaren auf der Suche nach einer Existenzgrundlage herumirren sieht und sehen wird.

So leid es mir tut, aber in dieser Sache war die EU ein ziemlich überlegt und kurzsichtig agierender Steigbügelhalter der Amerikaner.

Ach Gott, was haben die EU-ler damals gefeiert ...

Was wäre eigentlich gewesen, wenn "das hohe Gericht" anders entschieden hätte ... oder lag das schon im Vorhinein fest ?

:schock:

Heim.at
22.07.10, 21:56
Eine völlig blödsinnige Entscheidung. Der Kosovo ist erst in den vergangenen 50 Jahren mehrheitlich albanisch geworden, vorher gab es da eine serbische Bevölkerung. Mit derselben Begründung könnte man etwa Berlin oder Hamburg in paar Jahrzehnten als Kleintürkei abspalten.

Wozu so lange warten ?

Zumindest die Strassentafeln sollte man schon mal bestellen :cool:

Duc de Blangis
22.07.10, 22:12
Ach Gott, was haben die EU-ler damals gefeiert ...

Was wäre eigentlich gewesen, wenn "das hohe Gericht" anders entschieden hätte ... oder lag das schon im Vorhinein fest ?

:schock:

Das weiß keiner. Ich würde sagen, dass das Entschiedene in der Natur der europäischen Union lag und liegt, die ganz klar die Züge der politischen (und eben nicht wirtschaftlichen!) Ideologie eines Weltstaates trägt, weshalb man sagen könnte, dass sie hier genaugenommen nur konsequent ihrer Linie gefolgt ist.
Dass man jegliche nationalstaatliche Souveränität innerhalb der EU mit der Zeit auszulöschen versucht, ist nicht neu, und es wird auch nicht verwundern, wenn wie jetzt im Falle der Schweiz der Druck auf jene erhöht wird, die sich diesem Zentralismus widersetzen. Der Fall Kosovo war eine ziemlich eindrucksvolle Machtdemonstration nicht des Willens eines Volkes zur Unabhängigkeit, sondern der Europäischen Union; ferner der USA.

Womit ich keinesfalls den Einfluss der USA zu etwas aufzublähen versuche, was nicht vorliegt, man muss sich hier stets vor Augen halten, dass geachtet der ideologischen Linie aus Brüssel seitens der USA nie viel Einfluss notwendig war und ist, um die EU in die "richtigen Bahnen" zu lenken. Fakt ist, dass das größere geopolitische Kalkül hinter der Unabhängigkeit des Kosovo eines des Wunsches nach Einflussnahme ist, welches sich gegen Russland richtet.
Und nachweislich wurde Russland abgeblitzt, dessen Partner Serbien als politisches Gewicht am Balkan geschwächt - das Wohl der Kosovaren, davon kann ausgegangen werden, war für die Amerikaner zu jedem Zeitpunkt völlig uninteressant.

;-)

Unbelehrbar
22.07.10, 22:39
Das Eingreifen der Nato war höchst fraglich mit einer für mich starken Tendenz in Richtung Unrechtsmäßigkeit.
Der Einsatz erfolgte ohne UN Mandat und wurde vom damaligen Justizministers Deutschlands als klares Unrecht angesehen, wie auch von der Mehrheit der Experten.

Davon mal abgesehen war die Bombardierung eine Kriegsführung die dem Land stark und nachdrücklich schadete, viele Zivilisten das Leben kostete, wie auch kulturellen Schätze der Region sinnlos vernichtete.

Der Einsatz wurde gerechtfertigt mit der Begründung für Frieden und Stabilität sorgen zu wollen.
Es gibt keine Stabilität und das was man als solches bezeichnet ist der Machtlosigkeit und dem Mangel der Mittel geschuldet.
Der Hass ist eher noch größer geworden. Das Amselfeld ist für die Serben der historisch wohl wichtigste Punkt überhaupt. Er markiert die Zurückdrängung der muslimischen Invasoren und ist ein wichtiger Teil der nationalen Identität.
Einen dauerhaften Frieden und Stabilität hätte es nur am runden Tisch geben können mit einem Verbleib des Amselfeldes bei Serbien und einer akzeptablen Lösung (Aufnahme durch Albanien, Entschädigung durch Serbien, Anschluß der Südgebiete an Albanien Z.B.) für die Kosovo-Albaner.

Bei einem sehr viel eindeutigeren Fall gab es bis heute nur Teilautonomie.
Andere müssen ebenfalls mit Teilautonomie oder beschränkter Autonomie leben. Wo bleibt da der Nato Einsatz?

Das IGH was sich auch schon 1999 sauber aus der Misere zog, indem es sich als nicht zuständig erklärte, spielt die selbe Karte erneut.
Es ist nicht die wesentliche Frage, ob die Unabhängigkeitserklärung "nicht verboten" (ungleich legitim) war, sondern ob der Weg dorthin rechtens war.
Ohne Nato Einsatz keine wirksame Unabhängigkeitserklärung!

Die deutliche Mehrheit der Staaten (~2/3) erkennt übrigens das Kosovo bis heute nicht an!

Mr. Smith
23.07.10, 09:39
Das Amselfeld ist für die Serben der historisch wohl wichtigste Punkt überhaupt. Er markiert die Zurückdrängung der muslimischen Invasoren

Ähm, Ubi:
Von den vier Schlachten auf dem Amselfeld (1389, 1402, 1448, 1915) haben die Serben drei haushoch verloren. Und die vierte Schlacht - die von 1402 - kann man auch nur als Teilsieg gelten lassen. Der Gegner war dort schliesslich ebenfalls ein serbisches Heer. Im Grunde genommen sind die Serben sowas wie die Franzosen des Balkan. Nur ohne hübsche Frauen halt.

:cool:

NukNuk

Duc de Blangis
23.07.10, 09:43
Ähm, Ubi:
Von den vier Schlachten auf dem Amselfeld (1389, 1402, 1448, 1915) haben die Serben drei haushoch verloren. Und die vierte Schlacht - die von 1402 - kann man auch nur als Teilsieg gelten lassen. Der Gegner war dort schliesslich ebenfalls ein serbisches Heer. Im Grunde genommen sind die Serben sowas wie die Franzosen des Balkan. Nur ohne hübsche Frauen halt.

:cool:

NukNuk

Wenn ich den Politikforen nicht gerade gesperrt wäre, würde ich dieses Zitat bei Branka in die Benutzernotizen hineinklatschen.

:-):-D

Mazzini
23.07.10, 09:43
Das weiß keiner. Ich würde sagen, dass das Entschiedene in der Natur der europäischen Union lag und liegt, die ganz klar die Züge der politischen (und eben nicht wirtschaftlichen!) Ideologie eines Weltstaates trägt, weshalb man sagen könnte, dass sie hier genaugenommen nur konsequent ihrer Linie gefolgt ist.
Dass man jegliche nationalstaatliche Souveränität innerhalb der EU mit der Zeit auszulöschen versucht, ist nicht neu, und es wird auch nicht verwundern, wenn wie jetzt im Falle der Schweiz der Druck auf jene erhöht wird, die sich diesem Zentralismus widersetzen. Der Fall Kosovo war eine ziemlich eindrucksvolle Machtdemonstration nicht des Willens eines Volkes zur Unabhängigkeit, sondern der Europäischen Union; ferner der USA.

Womit ich keinesfalls den Einfluss der USA zu etwas aufzublähen versuche, was nicht vorliegt, man muss sich hier stets vor Augen halten, dass geachtet der ideologischen Linie aus Brüssel seitens der USA nie viel Einfluss notwendig war und ist, um die EU in die "richtigen Bahnen" zu lenken. Fakt ist, dass das größere geopolitische Kalkül hinter der Unabhängigkeit des Kosovo eines des Wunsches nach Einflussnahme ist, welches sich gegen Russland richtet.
Und nachweislich wurde Russland abgeblitzt, dessen Partner Serbien als politisches Gewicht am Balkan geschwächt - das Wohl der Kosovaren, davon kann ausgegangen werden, war für die Amerikaner zu jedem Zeitpunkt völlig uninteressant.

;-)
Dieses Urteil ist aber nun wirklich nicht spektakulär. Der Urteilsspruch war ja ungefähr dieser: "Es gibt keine völkerrechtliche Bestimmung, die gegen eine Unabhängigkeitserklärung spricht, insofern ist sie im Falle des Kosovos rechtlich zulässig!"

Duc de Blangis
23.07.10, 09:48
Dieses Urteil ist aber nun wirklich nicht spektakulär. Der Urteilsspruch war ja ungefähr dieser: "Es gibt keine völkerrechtliche Bestimmung, die gegen eine Unabhängigkeitserklärung spricht, insofern ist sie im Falle des Kosovos rechtlich zulässig!"

Wieviel Bedeutung das in der Praxis hat, hat sich in der verlogenen Haltung der EU zum Fall Georgien gezeigt.

Spektakulär war nicht der Inhalt des Urteils selbst, sondern wie gesagt die Machtdemonstration, welche die EU hier gesetzt hat.

Mr. Smith
23.07.10, 09:48
Nach diesem kurzen historischen Exkurs nun wieder zum Thema:

Die Abspaltung von Serbien werde zu „einer Kettenreaktion auf dem Balkan und in anderen Teilen der Welt führen“, sagte Lawrow. Aber auch die EU tut sich immer noch schwer. Nur 22 von 27 EU-Mitgliedsländern erkennen das Kosovo als eigenen Staat an. Spanien, Rumänien, Griechenland, Zypern und die Slowakei haben die Republik mit Blick auf eigene Minderheitenfragen nicht anerkannt. Insgesamt akzeptieren 69 der 192 UN-Mitgliedsstaaten die ehemalige serbische Provinz als Staat.
Quelle (http://www.welt.de/politik/ausland/article8584640/Was-das-Kosovo-Urteil-fuer-Europa-bedeutet.html#)

Sollte das Kosovo einen Sitz in der UNO erhalten, wäre es nach Timor Leste der 194te vollständig anerkannte Staat dieser Welt. Doch schon jetzt darf gewettet werden, welcher Staat Nummer 195 für sich beantragen darf. Die einflussreichsten Kandidaten: Somaliland, Bergkarabach, Nordzypern. Für den ungarischen Teil Serbiens stehen die Quoten etwas höher; zumal Belgrad sich nun sicher alles, nur keine weitere Niederlage wünscht.

Oh, und nicht vergessen: Im Südsudan ist nächstes Jahr Referendum!

;-)

NukNuk

MüderJoe
23.07.10, 09:56
Nordzypern wird es wohl eher nicht sein.Die werden ja meines Wissens nach nur von der Türkei anerkannt.Als nächste unabhängige Regionen sehe ich eher Abchasien und Südossetien.

Mal ne Frage:Kann der Kosovo eigentlich Mitglied in der UN werden wenn nur 69 Staaten ihn anerkennen?

Mazzini
23.07.10, 09:57
Was wollen die Russen überhaupt? Mit der Anerkennung von Abchasien haben sie doch ihren Teil zur "Kettenreaktion" doch schon beigetragen.

Mr. Smith
23.07.10, 10:03
Kann der Kosovo eigentlich Mitglied in der UN werden wenn nur 69 Staaten ihn anerkennen?

Nein.
Für die Aufnahme bedarf es der einfachen Mehrheit der Vollversammlung. Oder des Rausschmisses Serbiens.

NukNuk

Unbelehrbar
23.07.10, 13:25
Ähm, Ubi:
Von den vier Schlachten auf dem Amselfeld (1389, 1402, 1448, 1915) haben die Serben drei haushoch verloren. Und die vierte Schlacht - die von 1402 - kann man auch nur als Teilsieg gelten lassen. Der Gegner war dort schliesslich ebenfalls ein serbisches Heer. Im Grunde genommen sind die Serben sowas wie die Franzosen des Balkan. Nur ohne hübsche Frauen halt.

:cool:

NukNuk

Muss man denn immer gewinnen, damit etwas Bedeutung hat?
Es ist ein Zeichen für den Widerstand gegen die Invasoren und die innere Einigkeit. Das Resultat ist dafür nicht ausschlaggebend.

Sonst hast du nichts zum Beitrag (http://www.politikarena.net/showpost.php?p=136247&postcount=37?)anzumerken? Meinung geändert?

Mr. Smith
23.07.10, 14:04
Muss man denn immer gewinnen, damit etwas Bedeutung hat?

Damit das Amselfeld

die Zurückdrängung der muslimischen Invasoren

markieren kann, hätten die Serben schon mal gegen die muslimischen Invasoren gewinnen müssen. Haben sie aber nie. Das Amselfeld ist nichts weiter als eine gigantische historische Ohrfeige für die Serben. Aber die sind selbst noch zu blöd, diesen Punkt zu begreifen.

:cool:

Und nein, sonst habe ich Deinem Beitrag nichts hinzuzufügen. Dass der Einsatz völkerrechtlich fragwürdig war, damit gehe ich konform. Dass die Albaner jedoch umgesiedelt werden sollten, damit gehe ich nicht konform. Ich zeigte ja auch bereits anhand von Quellen, dass im Kosovo erst Albaner lebten und anschliessend Serben angesiedelt wurden.

NukNuk

Gideon
23.07.10, 14:34
Dieser Regionalismus ist die neue Waffe der Erdenzerstörer.
Ganze Völker lassen sich nicht mehr so leicht unter dem Deckmantel der Demokratie beherrschen, das hat mit Vietnam angefangen und mit dem Irak und Afghanistan wohl nun aufgehört.
Nun flüstert man diesen kleinen Grüppchen, die zumeist kein Volk darstellen die Unabhängigkeit als Ziel ins Ohr.
Sollten diese Pseudonationalisten also ihre Volksgruppe in die Freiheit führen ergibt das folgende Situation.
Der mächtigere ehemalige Mutterstaat ist eine Gefahr für die Neulinge, diese wenden sich an den Westen, um Schutz zu erhalten.
Voila, die NWO hat eine neue Drohne =) Ich sollte für die VN arbeiten, mir würden auch lustige Dinge einfallen, die man dann grinsend mit Attributen wie "Freiheit, Demokratie, Souveränität" vollkleistern könnte.

Mr. Smith
23.07.10, 14:42
Nun flüstert man diesen kleinen Grüppchen, die zumeist kein Volk darstellen die Unabhängigkeit als Ziel ins Ohr.

Welche Merkmale fehlen bei Kosovaren, Basken und Bretonen, um diesen den Volksstatus gewähren zu können?

:augenrollen:

NukNuk

Gideon
23.07.10, 15:18
Welche Merkmale fehlen bei Kosovaren, Basken und Bretonen, um diesen den Volksstatus gewähren zu können?

:augenrollen:

NukNuk

Kosovaren sind kein Volk, sie sind Teil des albanischen Volkes.
Somit ist ihr Staat kein Nationalstaat und somit sind Autonomiebestrebungen nicht mehr als Abtrennerei.
Basken definiert als Leute, die sich als Basken definieren und die Sprache sprechen sind in der baskischen Region in der Minderheit.
Und Bretonen als Volk gibt es nicht, da seine Sprecher eine kleine Zahl ausmachen und mir nicht einmal eine Organisation bekannt wäre, die überhaupt einen eigenen Staat wünscht oder den Anspruch stellt ein Volk zu sein.
Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es einen Bretonen gibt, der kein französisch versteht.

Duc de Blangis
23.07.10, 15:25
Sprechen wir in dieser Sache doch mal über Südtirol.

:-):-D

Gideon
23.07.10, 15:28
Südtirol hat auch keine Unabhängigkeit verdient, sondern eine Abhängigkeit von Österreich / Deutschland.
Vielleicht wäre es auch besser den Kosovo mit Albanien zu verbinden, was auch die Leute dort schützen würde.
Aber daran hat die NWO kein Interesse.

Mr. Smith
23.07.10, 15:47
Kosovaren sind kein Volk, sie sind Teil des albanischen Volkes.

Dass Kosovaren eine Ethnogenese aus Albanern und Türken sind, ist Dir also nicht bewusst. Gut, weiter im Text.

Basken definiert als Leute, die sich als Basken definieren

In Punkto Idiotie kennt Dein Satzbau keine Grenzen.

sind in der baskischen Region in der Minderheit.

Ich versuch's mal mit 'ner bunten Graphik:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/CIS2500Baskenland2005.png

Und Bretonen als Volk gibt es nicht, da seine Sprecher eine kleine Zahl ausmachen und mir nicht einmal eine Organisation bekannt wäre, die überhaupt einen eigenen Staat wünscht oder den Anspruch stellt ein Volk zu sein.

Nur weil Du etwas nicht kennst, heisst das nicht, dass es das nicht gibt. Lies und staune:
http://emgann.chez.com/lang/anglais.htm
Oder hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Liberation_Front_of_Brittany
Oder hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Arm%C3%A9e_R%C3%A9volutionnaire_Bretonne

Dass die Bretonen kein eigenes Volk sind, würde ich Dir übrigens nicht raten, in der Bretagne jemandem zu erzählen. Selbiges gilt natürlich für die Basken. So schnell kannst Du gar nicht schauen, wie die Dir den Kiefer brechen.

:-)

NukNuk

Gideon
23.07.10, 16:20
Dass Kosovaren eine Ethnogenese aus Albanern und Türken sind, ist Dir also nicht bewusst. Gut, weiter im Text.
Belege.



In Punkto Idiotie kennt Dein Satzbau keine Grenzen.

Du verstehst ihn nur nicht, da du eben Durchschnitt bist.
Man könnte Basken z.B auch als Menschen definieren, die nur im Baskenland leben, aber Spanier sind.


Ich versuch's mal mit 'ner bunten Graphik:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/CIS2500Baskenland2005.png

Du widerlegst dich selbst.


Nur weil Du etwas nicht kennst, heisst das nicht, dass es das nicht gibt. Lies und staune:
http://emgann.chez.com/lang/anglais.htm
Oder hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Liberation_Front_of_Brittany
Oder hier:
http://en.wikipedia.org/wiki/Arm%C3%A9e_R%C3%A9volutionnaire_Bretonne
Scheint ja sehr einflußreich zu sein ...

Dass die Bretonen kein eigenes Volk sind, würde ich Dir übrigens nicht raten, in der Bretagne jemandem zu erzählen. Selbiges gilt natürlich für die Basken. So schnell kannst Du gar nicht schauen, wie die Dir den Kiefer brechen.

:-)

NukNuk
Ich glaube, dass jemand, der so primitiv wäre mir den Kiefer brechen zu wollen, da ich der Meinung bin Bretonen und Basken seien kein Völker hätte keine große Chancen einen Versuch zu überstehen ohne selbst Frakturen oder Prellungen im Gesicht hinnehmen zu müssen :)

Unbelehrbar
23.07.10, 16:20
Damit das Amselfeld



markieren kann, hätten die Serben schon mal gegen die muslimischen Invasoren gewinnen müssen. Haben sie aber nie. Das Amselfeld ist nichts weiter als eine gigantische historische Ohrfeige für die Serben. Aber die sind selbst noch zu blöd, diesen Punkt zu begreifen.

:cool:

Und nein, sonst habe ich Deinem Beitrag nichts hinzuzufügen. Dass der Einsatz völkerrechtlich fragwürdig war, damit gehe ich konform. Dass die Albaner jedoch umgesiedelt werden sollten, damit gehe ich nicht konform. Ich zeigte ja auch bereits anhand von Quellen, dass im Kosovo erst Albaner lebten und anschliessend Serben angesiedelt wurden.

NukNuk


Also eigentlich tauchten die Osmanen erst ab ~1450 dort vermehrt auf. ;-)
Die Serben war also über sehr lange Zeit schon vorher da gewesen!
Mir wäre auch nicht bekannt, dass Osmanen ab 1450 schon die Bevölkerungsmehrheit stellten. Es ist vom Gegenteil auszugehen.
Die Zeit war daher auch geprägt von Befreiungsversuchen der Serben von der osmanischen Herrschaft.

Die Schlacht 1389 stellte zwar eher eine Niederlage als einen Sieg da, allerdings stopte man die Invasoren (Zurückdrängung war das falsche Wort.).
1448 verlor man dann deutlich gegen die Osmanen.
Das Amselfeld steht deswegen trotzdem oder gerade deshalb für den Widerstand gegen die Osmanen und dem Freiheitswillen der Serben.
Das diese erst 1867 bzw. 1912 ihr Ziel erreichten war aus ihrer Sicht traurig, aber es wurde erreicht.
Von den Serben zu verlangen, dass sie auf diese Gebiete verzichten sollen, um die sie stets erbittert kämpften, ist zu viel verlangt.
Das werden sie nie und so lange gibt es keine Chance auf einen dauerhaften Frieden und das sollte doch eigentlich im Mittelpunkt der Überlegungen stehen.

Mr. Smith
23.07.10, 16:30
Belege.

Nutz bitte Wiki oder frag einen Kosovaren.
Ich bin nicht dafür zuständig, Deine immensen Bildungslücken zu füllen.

Du verstehst ihn nur nicht, da du eben Durchschnitt bist.

Dein Satz enthält eine Tautologie. Der ist ebenso aussagekräftig, wie Du intelligent bist: Gar nicht.

:-)

Du widerlegst dich selbst.

Wie bitte - über 90 Prozent der im Baskenland lebenden Menschen sehen sich als Basken und Du faselst immer noch davon, die Basken seien im Baskenland in der Minderheit? Wie borniert muss man eigentlich sein, um Dein Weltbild zu besitzen?

Scheint ja sehr einflußreich zu sein

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du noch nie in der Bretagne warst, noch nie mit einem Bretagnol gesprochen hast und auch noch nie auch nur eine Zeile zu dieser Problematik gelesen hast.

Diese drei Punkte solltest Du dringend nachholen, bevor Du meinst, mitreden zu können.

Ich glaube, dass jemand, der so primitiv wäre mir den Kiefer brechen zu wollen, da ich der Meinung bin Bretonen und Basken seien kein Völker hätte keine große Chancen einen Versuch zu überstehen ohne selbst Frakturen oder Prellungen im Gesicht hinnehmen zu müssen

Ach bitte - Du scheisst Dir doch schon beim Anblick irgendwelcher Türken in Deutschland in die Hose, Kleiner. Und Du willst mir erzählen, Du trautest Dich, Dich gegen einen echten Bretagnolseparatisten oder ETA-Aktivisten zur Wehr zu setzen?

:grin:

Also eigentlich tauchten die Osmanen erst ab ~1450 dort vermehrt auf.

Die Kosovaren sind keine Osmanen. Sie sind eine Mischung aus Osmanen und dem seit der Steinzeit dort ansässigen illyrischen Urvolk.

Von den Serben zu verlangen, dass sie auf diese Gebiete verzichten sollen, um die sie stets erbittert kämpften, ist zu viel verlangt.

Sie dürfen doch weiterhin im Kosovo siedeln. Niemand hindert sie daran.

NukNuk

Duc de Blangis
23.07.10, 16:33
Sie dürfen doch weiterhin im Kosovo siedeln. Niemand hindert sie daran.

NukNuk

Ich glaube, dass wäre für entsprechende Serben im Moment eine der Gesundheit nicht unbedingt förderliche Entscheidung.

Mr. Smith
23.07.10, 16:47
Ich glaube, dass wäre für entsprechende Serben im Moment eine der Gesundheit nicht unbedingt förderliche Entscheidung.

Verzeihung: Kein Gesetz der Welt hindert sie daran.

;-)

NukNuk