K.-H. Hirmer
20.08.09, 21:23
Zu vorgerückter Stunde ein kleines Highlight vom "Führer" selbst. Überliefert von Joseph Goebbels in seinen Tagebüchern.
Zum Nachdenken für alle Leute, die so verkrampft deutsche Ausdrücke wie "Heimseite", "Heimatseite", "Weltnetz", "E-Post" und ähnliche verwenden und das auch noch als gute deutsche Sprache verstehen. Da die "Eindeutschung" jedes Fremdwortes unter Neonazis ein muss ist, stelle ich einfach hier ein, wie der "Führer" über diese verkrampfte Deutschtümelei dachte.
Aufgeschrieben wurde es von Goebbels in seinem Winterurlaub 1937. Den verbrachte er auf Einladung des "Führers" auf dem Obersalzberg. Kurz vor seiner Abreise schrieb er in sein Tagebuch:
Zitat Joseph Goebbels, Tagebucheintrag vom 9. Januar 1937
[ … ]
Der Führer äußert sich mit Recht sehr scharf gegen Deutschtümelei. Auch in der Sprache. Die Sprache ist etwas Gewordenes und läßt sich nicht künstlich aufdeutschen. Das ist teutsch, aber nicht deutsch. Das gilt auch von der Schrift. Die sich da wichtig machen, sind meistens in der Politik die größten Feiglinge. Ich freue mich, dass der Führer auch da so modern denkt.
[ … ]
Zitatende
Wer hätte das gedacht? Der "Führer" hätte also eine Homepage gehabt und keine Heimseite, hätte es damals schon Internet gegeben. Das ist aber auch wirklich das erste Mal, dass ich am "Führer" etwas Positives entdecke. Wenn uns die Nazis auch nichts erspart haben, solche Sprachverirrungen hätten sie uns erspart. Immerhin mal …
Quelle:
Die Tagebücher von Joesph Goebbels, Handschriftliche Aufzeichnungen 1923 - 1941, Band 3/II, März 1936 - Februar 1937, Herausgegeben von Elke Fröhlich, Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte, K G Saur Verlag, München 2005
Zum Nachdenken für alle Leute, die so verkrampft deutsche Ausdrücke wie "Heimseite", "Heimatseite", "Weltnetz", "E-Post" und ähnliche verwenden und das auch noch als gute deutsche Sprache verstehen. Da die "Eindeutschung" jedes Fremdwortes unter Neonazis ein muss ist, stelle ich einfach hier ein, wie der "Führer" über diese verkrampfte Deutschtümelei dachte.
Aufgeschrieben wurde es von Goebbels in seinem Winterurlaub 1937. Den verbrachte er auf Einladung des "Führers" auf dem Obersalzberg. Kurz vor seiner Abreise schrieb er in sein Tagebuch:
Zitat Joseph Goebbels, Tagebucheintrag vom 9. Januar 1937
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Der Führer äußert sich mit Recht sehr scharf gegen Deutschtümelei. Auch in der Sprache. Die Sprache ist etwas Gewordenes und läßt sich nicht künstlich aufdeutschen. Das ist teutsch, aber nicht deutsch. Das gilt auch von der Schrift. Die sich da wichtig machen, sind meistens in der Politik die größten Feiglinge. Ich freue mich, dass der Führer auch da so modern denkt.
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Zitatende
Wer hätte das gedacht? Der "Führer" hätte also eine Homepage gehabt und keine Heimseite, hätte es damals schon Internet gegeben. Das ist aber auch wirklich das erste Mal, dass ich am "Führer" etwas Positives entdecke. Wenn uns die Nazis auch nichts erspart haben, solche Sprachverirrungen hätten sie uns erspart. Immerhin mal …
Quelle:
Die Tagebücher von Joesph Goebbels, Handschriftliche Aufzeichnungen 1923 - 1941, Band 3/II, März 1936 - Februar 1937, Herausgegeben von Elke Fröhlich, Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte, K G Saur Verlag, München 2005