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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Recht(s) so...


ThiloS
18.08.09, 15:31
Die Bewegung ist tot, es lebe die Bewegung.

Der Generationenwandel ist nicht spurlos auch den Rechten vorbeigegangen. Waren es früher Altnazis, Veteranen und Revisionisten, die abwechselnd dem verlorenen Krieg, der verlorenen Ehre oder ihren Junkergütern hinterhertrauerten, so sind heute jüngere Leute am Start, die maximal noch als Flakhelfer dienen durften oder eigentlich komplett in der deutschen Demokratie oder der deutschen demokratischen Republik aufgewachsen sind.

Leichthin könnte man sagen, es eint sie - nein, nicht die Liebe zu Deutschland - die Liebe zu einem untergegangenen System, einem ausgeblichenen Schwarz-Weiss-Bild der Vergangenheit, in dem "gut" und "böse", "Führer" und "zu Führende", zwangsübersetzt in "deutsch" und "undeutsch" noch klar definiert waren.

Die Welt von heute ist kompliziert. Demokratie ist weder schön, noch ist sie einfach. Unterschiedliche Strömungen, Meinungen und Ideen prallen aufeinander, es wird um sie gestritten, verhandelt, diskutiert und differenziert, um schlussendlich einen gemeinsamen gesellschaftlichen Konsens zu finden.

Nun könnte man sagen, auch rechte Stimmen müssen in diesem Chor der Meinungen gehört werden, was grundsätzlich auch legitim wäre.

Problematisch ist dies jedoch dann, wenn eine Stimme Gehör finden möchte, die alle anderen Denkmodelle kategorisch, dogmatisch und radikal ablehnt.
Das ist gleichbedeutend, als würde man ein Rudel Rottweiler in einem Kindergarten aussetzen. Und deswegen bleiben sie draußen, die Rechten, die eben gerne mit dem "Kindergarten Demokratie" "radikal aufräumen" möchten.

Die Enttäuschung der Rechten, dass sie eben aufgrund ihrer mangelnden gesellschaftlichen Schwingungsfähigkeit gesellschaftlich ausgegrenzt werden ist riesig. Und frustrationsfördernd.

Sicher, auch bei den Rechten finden sich Facetten. Seien es die Militaristen, die hier die Unterprvilegierten und Unterbelichteten treffen, seien es die vom Staat Enttäuschten, die für ihr eigenes Versagen einen Sündenbock suchen, seien es die Karrieristen, die nur in einer kleinen Partei mit flacher Hierarchie ein Fortkommen sehen oder seien es die, die sowieso immer und überall gegen Alles sind. Insgesamt aber bietet der daraus gewonnene Brei immer noch ein vergammeltes Bild.

Was bleibt also anderes, als entweder in Phantasiewelten abzutauchen ("die deutsche Revolution wird kommen") oder sich mit Gewalt Gehör zu verschaffen oder auch ganz einfach Probleme zu erfinden, deren einziger Problemlöser eben die Rechte wäre, wie dies "pro Köln" tut?

Das Problem der Rechten besteht darin, dass ihre Radikallösungen entweder stark und demokratisch verwässert in die Programme der Volksparteien einfliessen und dort für ihre eigentliche Stammklientel wählbar werden oder sie aufgrund weniger richtiger, aber viel mehr falscher Lösungsansätze für den normalen demokratischen Bürger schlicht nicht wählbar sind.

Sicher trifft man gelegentlich den ein- oder anderen Wähler, der beim Feierabendbier trotzig zugibt "ich hab diesmal NPD gewählt, aber nur aus Protest", aber genau dieser Wähler gibt seine Stimme das nächste Mal wieder einer CDU oder CSU, weil ihn die Sorge um seinen Wohlstand mehr drückt als die Frage, ob nun ein paar Ausländer mehr oder weniger in Deutschland leben.

Oder er bleibt gleich ganz zu Hause.

So dümpelt die Rechte seit Jahzehnten am Rande der Gesellschaft entweder als Partei der Schmuddelkinder und Alternative für Blöde, abwechselnd und gerne auch als Feindbild Nummer 1 bei einstelligen Wahlergebnissen durch die deutsche Parteienlandschaft, manchmal gefürchtet, aber meistens eher mit Ekel belächelt und sich selbst lächerlich machend, umher.

Und das ist recht(s) so.

herberger
18.08.09, 15:34
Kleiner Schlaumeier,von welchen Ministerium stammt der Text und hast du noch das orginal Faltblatt,was man unter Behinderten so verteilt.

Cú Chulainn
18.08.09, 15:41
Was bleibt also anderes, als entweder in Phantasiewelten abzutauchen ("die deutsche Revolution wird kommen") oder sich mit Gewalt Gehör zu verschaffen oder auch ganz einfach Probleme zu erfinden, deren einziger Problemlöser eben die Rechte wäre, wie dies "pro Köln" tut?

Das Problem der Rechten besteht darin, dass ihre Radikallösungen entweder stark und demokratisch verwässert in die Programme der Volksparteien einfliessen und dort für ihre eigentliche Stammklientel wählbar werden oder sie aufgrund weniger richtiger, aber viel mehr falscher Lösungsansätze für den normalen demokratischen Bürger schlicht nicht wählbar sind.

Ersetze "Rechte" durch "Linke" - und du wirst sehen, dass der Text universell für alle extremistischen Wirrköpfe gilt.

mentecaptus
18.08.09, 15:45
extremistische Wirrköpfe

Das ist der Schlüsselreiz! =)

Jurassic
18.08.09, 15:51
Mein Gott, da zitiert er gleich das halbe Pamphlet der "ganz großen"...

ThiloS
18.08.09, 16:00
Mein Gott, da zitiert er gleich das halbe Pamphlet der "ganz großen"...

Würde ich etwas zitieren, so würde ich dies kenntlich machen und eine Quelle angeben. :)

ThiloS
18.08.09, 16:01
Ersetze "Rechte" durch "Linke" - und du wirst sehen, dass der Text universell für alle extremistischen Wirrköpfe gilt.

Stimmt. Die ganz Linke hadert ja auch mit dem Staat, hat es aber zumindest geschafft, ihren Wählern vorzugaukeln, sie hätte mit der alten SED nichts mehr zu tun!

Freibeuter
18.08.09, 16:07
Stimmt. Die ganz Linke hadert ja auch mit dem Staat, hat es aber zumindest geschafft, ihren Wählern vorzugaukeln, sie hätte mit der alten SED nichts mehr zu tun!

Also ich finde deinen "Text" voll lustig, danke für 2 Minuten seichte Kurzweil.
:masse:

Btw, ThiloS , ab morgen werden in Thüringen von der NPD 10.000 Schulhof-CDs verteilt, bin schon auf deinen Beitrag voll gespannt ,den du zum Thema verfassen wirst, aber nicht vergessen.

mentecaptus
18.08.09, 16:09
Stimmt. Die ganz Linke hadert ja auch mit dem Staat, hat es aber zumindest geschafft, ihren Wählern vorzugaukeln, sie hätte mit der alten SED nichts mehr zu tun!

Ja, "vorgaukeln" ist genau richtig. So gab Lothar Bisky am 15.07.2007 beim 10. Parteitag der Linkspartei Folgendes von sich: "Ja, wir stellen auch immer noch die Veränderung der Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse und auch das unterscheidet eine neue Partei links der Sozialdemoratie von anderen. Kurz gesagt, wir stellen die Systemfrage!" Und die Beschlüsse der Linkspartei in Schleswig-Holstein unterstreichen dies. Dort heißt es: "Nicht Freiheit statt Sozialismus, sondern Freiheit durch Sozialismus lautet unser Anspruch."

Somit steht außerfrage, dass dieLINKE nicht auf der FDGO gründet und keine Partei mit demokratischem Anspruch ist.

*JM*
18.08.09, 16:09
Hitler auf der Brust
Millionengeschäfte mit Naziklamotten

Einschlägige Naziklamotten und die CDs rechter Rockbands waren früher eigentlich nur über das Internet zu kriegen, heute vertreibt die rechtsextreme Szene ihre Kleidung, Rockmusik und Fanartikel immer häufiger ganz freimütig in öffentlich zugänglichen Ladengeschäften mitten in unseren Städten.

Stand: 17.08.2009

Dieses Material wurde uns zugespielt. Aufgenommen in öffentlich zugänglichen Klamottenläden, Einkaufshäusern, Musikgeschäften und völlig legalen Armyshops. Es zeigt uns T-Shirts mit Texten wie "Jesus konnte angeblich übers Wasser gehen – ich geh über Leichen." Und Artikel mit eindeutiger Nazi-Stellvertreter-Symbolik wie die Zahl 18. Sie steht in rechtsextremen Kreisen für den ersten und achten Buchstaben im Alphabet und soll "Adolf Hitler" heißen. Die Zahl 88 - wie auf dieser Fahne - steht für "Heil Hitler". Ebenfalls klar zuzuordnen: Der Aufdruck mit der schwarzen Sonne, einst Symbol der mystisch-esoterischen Seite des Nationalsozialismus, heute ein klares Erkennungszeichen in der rechtsextremen Szene.
Aber auch für Nicht-Kenner lassen die Läden keinen Zweifel an der Eindeutigkeit: "Die BRD ist uns völlig gleich, unsere Heimat ist das Deutsche Reich."

Vor vier Wochen in Gera. Die NPD verbindet eine Wahlkampfveranstaltung mit einem Nazikonzert, nennt es "Rock für Deutschland". NPD-Chef Udo Vogt präsentiert vor sage und schreibe rund 5.000 Jugendlichen einen der härtesten Rechtsrocker überhaupt. Michael Regener alias Lunikoff saß drei Jahre im Gefängnis.

Bericht zur TV-Sendung (wird nachgereicht, sobald bei der Tube online (http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-millionen-geschaeft-ID1250510380625.xml)

5.000 Spastis. Wo? Im Osten. Was tun? An Russland verschenken.

*JM*
18.08.09, 16:26
Hier kommt wie versprochen der TV-Bericht dazu. Einen Dank und meinen Respekt an www.politblogger.net , wo solche interessanten Berichte grundsätzlich zu finden sind.

http://www.youtube.com/watch?v=A0ulpoNIyTQ

Wiedertäufer
18.08.09, 17:02
Stimmt. Die ganz Linke hadert ja auch mit dem Staat, hat es aber zumindest geschafft, ihren Wählern vorzugaukeln, sie hätte mit der alten SED nichts mehr zu tun!

Hätte sie das wirklich getan, würden ihre Werte im Osten in den niedrigen einstelligen Bereich sinken.

Wiedertäufer
18.08.09, 17:04
Ja, "vorgaukeln" ist genau richtig. So gab Lothar Bisky am 15.07.2007 beim 10. Parteitag der Linkspartei Folgendes von sich: "Ja, wir stellen auch immer noch die Veränderung der Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse und auch das unterscheidet eine neue Partei links der Sozialdemoratie von anderen. Kurz gesagt, wir stellen die Systemfrage!" Und die Beschlüsse der Linkspartei in Schleswig-Holstein unterstreichen dies. Dort heißt es: "Nicht Freiheit statt Sozialismus, sondern Freiheit durch Sozialismus lautet unser Anspruch."

Somit steht außerfrage, dass dieLINKE nicht auf der FDGO gründet und keine Partei mit demokratischem Anspruch ist.

Und genau deswegen kann sie Wähler an sich binden, nicht trotz dieses Umstandes.

V.V.S.O.P.
18.08.09, 19:04
Die Enttäuschung der Rechten, dass sie eben aufgrund ihrer mangelnden gesellschaftlichen Schwingungsfähigkeit gesellschaftlich ausgegrenzt werden ist riesig. Und frustrationsfördernd.Sicher, auch bei den Rechten finden sich Facetten. Seien es die Militaristen, die hier die Unterprvilegierten und Unterbelichteten treffen, seien es die vom Staat Enttäuschten, die für ihr eigenes Versagen einen Sündenbock suchen, seien es die Karrieristen, die nur in einer kleinen Partei mit flacher Hierarchie ein Fortkommen sehen oder seien es die, die sowieso immer und überall gegen Alles sind. Insgesamt aber bietet der daraus gewonnene Brei immer noch ein vergammeltes Bild.




Hier hast du dich selbst verraten, wo du dich selbst siehst, als Linker.

Die große Problematik der heutigen Demokratie liegt vielmehr darin, das Größenwahnsinnige, wie du, die nur sich selbst, bzw. ihre Ideologischen Freunde als intelligent betrachten und alle abweichenden Meinungen als Blöd, den Demokratischen Grundgedanken ad absurdum führen. Ich verachte solche Menschen zutiefst und bin überzeugt, das sie in der zukünftigen Geschichte Deutschlands, nur eine Randerscheinung sein werden. Wie die Nazis, mit denen du mehr Ähnlichkeit hast, als du ahnst, du alles besserwissender Herrenmensch = Größenwahnsinnig, über andere erhebend.

Itchy
18.08.09, 19:07
Stimmt. Die ganz Linke hadert ja auch mit dem Staat, hat es aber zumindest geschafft, ihren Wählern vorzugaukeln, sie hätte mit der alten SED nichts mehr zu tun!

na auch nicht immer so perfekt...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html

eine partei von idioten für idioten.

Mazzini
18.08.09, 23:45
Durch den Wegfall der kommunistischen Systeme als Feindbild liegt es doch auf der Hand, dass sich die Menschen viel mehr mit den Demokratien, in welchen sie leben, auseinandersetzen. Man könnte sich hierbei auf die Pflicht eines jeden Bürgers berufen, den Machthabern auf die Finger zu schauen, aber es sollte ohnehin die Verantwortung eines mündigen Menschen sein, kritisch zu hinterfragen - selbst wenn es sich vielleicht um die eigenen Werte und Systeme handelt.

Vielleicht haben einige Vetreter der demokratischen Grundordnung westlicher Prägung das Fortbestehen der bisherigen Verhältnisse als zu selbstverständlich erachtet - die Notwendigkeit einer Wandlung Zwecks Bewältigung neu entstandener Probleme schwebte den Wenigsten vor. So ergaben sich zu viele der Illusion hin, man müsse den Status Quo bewahren - selbst heute noch scheint wenigen die Einsicht gegeben, das demokratische System bedürfe des Wandels.

Stattdessen herrscht die Meinung vor, man könne Rechtsextremismus (und übrigens auch Islamismus) mit Verboten kontrollieren - die angehende Zensur im Bereich des Internets empfinde ich zum Beispiel als Skandal, ganz ehrlich! Hingegen wird gegen die Krankheiten des Systems (einige gefährlicher, einige nicht so sehr) nichts unternommen: Der grassierende Lobbyismus ist ungeheuerlich, das Maß an political correctness grotesk; unbequeme Stimmen werden lieber sanktioniert, als dass man ihnen argumentativ auf Augenhöhe begegnet.

Aber es ist nicht nur eine Frage, welche diejenigen betrifft, welche das System als solches vertreten. Sondern als Individuum, welches sich mit den bestehenden Zuständen nicht abfinden will, muss ich mich doch fragen, ob es nicht auch an mir liegt. Ich muss für mich zwar mehr Freiheiten einfordern, darf mich aber nicht der Verantwortung, die sich dadurch vergrößern würde, verweigern.

P. S. Ganz ehrlich, Thilos, finde ich deinen Versuch, User rechter oder gar rechtsextremer Gesinnung hier rauszuekeln, ziemlich unverschämt. Damit versaust du nicht nur die ganzheitliche Stimmung im Forum, sondern untergräbst auch gleichzeitig das Konzept, das ursprünglich hinter der Politikarena stand.

Freibeuter
18.08.09, 23:57
Durch den Wegfall der kommunistischen Systeme als Feindbild liegt es doch auf der Hand, dass sich die Menschen viel mehr mit den Demokratien, in welchen sie leben, auseinandersetzen. Man könnte sich hierbei auf die Pflicht eines jeden Bürgers berufen, den Machthabern auf die Finger zu schauen, aber es sollte ohnehin die Verantwortung eines mündigen Menschen sein, kritisch zu hinterfragen - selbst wenn es sich vielleicht um die eigenen Werte und Systeme handelt.

Vielleicht haben einige Vetreter der demokratischen Grundordnung westlicher Prägung das Fortbestehen der bisherigen Verhältnisse als zu selbstverständlich erachtet - die Notwendigkeit einer Wandlung Zwecks Bewältigung neu entstandener Probleme schwebte den Wenigsten vor. So ergaben sich zu viele der Illusion hin, man müsse den Status Quo bewahren - selbst heute noch scheint wenigen die Einsicht gegeben, das demokratische System bedürfe des Wandels.

Stattdessen herrscht die Meinung vor, man könne Rechtsextremismus (und übrigens auch Islamismus) mit Verboten kontrollieren - die angehende Zensur im Bereich des Internets empfinde ich zum Beispiel als Skandal, ganz ehrlich! Hingegen wird gegen die Krankheiten des Systems (einige gefährlicher, einige nicht so sehr) nichts unternommen: Der grassierende Lobbyismus ist ungeheuerlich, das Maß an political correctness grotesk; unbequeme Stimmen werden lieber sanktioniert, als dass man ihnen argumentativ auf Augenhöhe begegnet.

Aber es ist nicht nur eine Frage, welche diejenigen betrifft, welche das System als solches vertreten. Sondern als Individuum, welches sich mit den bestehenden Zuständen nicht abfinden will, muss ich mich doch fragen, ob es nicht auch an mir liegt. Ich muss für mich zwar mehr Freiheiten einfordern, darf mich aber nicht der Verantwortung, die sich dadurch vergrößern würde, verweigern.

Du hast da einen Denkfehler , dieses System BRD kann argumentativ den "Rechtsextremen" nicht auf Augenhöhe begegnen, denn sie haben nichts an Lösungen und Antworten zu bieten. Sie müssen sanktionieren , um überleben zu können.

Mazzini
19.08.09, 00:05
Du hast da einen Denkfehler , dieses System BRD kann argumentativ den "Rechtsextremen" nicht auf Augenhöhe begegnen, denn sie haben nichts an Lösungen und Antworten zu bieten. Sie müssen sanktionieren , um überleben zu können.
Nun, es steht für mich außer Frage, dass Gruppen oder Menschen, welche das demokratische System als solches umstürzen wollen, von eben diesem vorherrschenden System bekämpft werden müssen - mir schwebt allerdings keine brutale Verfolgung oder gar Internierung vor, sondern vielmehr die wirksame Bekämpfung der Ideologie. Dafür muss das System aber wandelbar bleiben, um so zwar Systemfeinde (und ausdrücklich keine "Systemkritiker") zu bekämpfen, ohne dabei aber die eigenen Grundsätze zu verraten.

Ich habe dazu vor kurzem eine interessante Analyse eines Politikwissenschaftlers gelesen und werde sie umgehend einstellen, sobald die Seite wieder erreichbar ist.

Rübenschwein
19.08.09, 00:10
...

Nun könnte man sagen, auch rechte Stimmen müssen in diesem Chor der Meinungen gehört werden, was grundsätzlich auch legitim wäre.

Problematisch ist dies jedoch dann, wenn eine Stimme Gehör finden möchte, die alle anderen Denkmodelle kategorisch, dogmatisch und radikal ablehnt.
Das ist gleichbedeutend, als würde man ein Rudel Rottweiler in einem Kindergarten aussetzen. Und deswegen bleiben sie draußen, die Rechten, die eben gerne mit dem "Kindergarten Demokratie" "radikal aufräumen" möchten.

...



Lies´ mal Voltaire. DAS war ein wahrer Liberaler. Und kein Staatsdepp...mit Denkverboten etc. .

Deine Vergleichsziehung ist zumindest in diesem Beitrag unterirdisch.

Mazzini
19.08.09, 12:36
Ich habe dazu vor kurzem eine interessante Analyse eines Politikwissenschaftlers gelesen und werde sie umgehend einstellen, sobald die Seite wieder erreichbar ist.
Hier ist der Verweis: http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?thema=Globalisierung&artikelID=91303