Unbelehrbar
07.05.10, 19:29
Der Nigerianer Emeka Okoronkwo sah, wie Männer zwei Frauen belästigten. Der 21-Jährige schritt ein - immerhin hatte er Seminare für Streitschlichtung besucht. Seine Zivilcourage bezahlte er mit dem Leben.
Hamburg - An der Straßenbahnhaltestelle in der Münchener Straße im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main liegen Tulpen und Rosen, Grablichter flackern im Frühlingsregen. Hier neben einem fahlen Sicherungskasten starb am vergangenen Sonntagmorgen Emeka Okoronkwo, ein junger Mann aus Nigeria, der als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen war.
Im Polizeipräsidium haben die Beamten der Mordkommission inzwischen die letzten Minuten im Leben des 21-Jährigen rekonstruiert. Fest steht, dass Okoronkwo zwei Frauen helfen wollte, die von fremden Männern bedrängt wurden. Die Frauen hatten um 6.40 Uhr die Salsa-Discothek "Chango" verlassen und warteten an der nahegelegenen Haltestelle auf die nächste Straßenbahn. Dort stand auch Okoronkwo, der ebenfalls auf die Tram wartete. Man kannte sich nicht und sprach auch nicht miteinander.
Auf die drei schlenderten zwei Afrikaner zu, sprachen die 29 und 43 Jahre alten Frauen "in obszöner Art und Weise" an, wie Polizeisprecher Alexander Kießling sagte. Es sei darum gegangen, die Frauen zum Sex zu drängen. Die Männer aus Eritrea bepöbelten die beiden wüst, die Frauen wehrten sich verbal. Die Männer wurden aggressiv, einer spuckte den Frauen ins Gesicht.
Da schritt Emeka Okoronkwo ein und stellte sich schützend vor die Opfer. "Unseren Erkenntnissen zufolge kam es zu einer Rangelei zwischen ihm und den beiden Tätern", sagt Kießling. Das Handgemenge dauerte laut Polizei keine Minute, plötzlich zog dann einer der Männer ein Messer und stach Okoronkwo gezielt links in die Brust. Der Nigerianer sackte zusammen. Einige Stunden später erlag er in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen an der Herzkammer.
Quelle (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,693644,00.html)
Da hat man ein Beispiel für eine gelungene Integration und eine Person mit einem vorbildlichen Verhalten und ausgerechnet den muss es erwischen! :(
Mein Beileid für die Angehörigen!
Die Anderen zwei schließt man hoffentlich sehr lange weg! :mad:
Hamburg - An der Straßenbahnhaltestelle in der Münchener Straße im Bahnhofsviertel von Frankfurt am Main liegen Tulpen und Rosen, Grablichter flackern im Frühlingsregen. Hier neben einem fahlen Sicherungskasten starb am vergangenen Sonntagmorgen Emeka Okoronkwo, ein junger Mann aus Nigeria, der als Kind mit seinen Eltern nach Deutschland gekommen war.
Im Polizeipräsidium haben die Beamten der Mordkommission inzwischen die letzten Minuten im Leben des 21-Jährigen rekonstruiert. Fest steht, dass Okoronkwo zwei Frauen helfen wollte, die von fremden Männern bedrängt wurden. Die Frauen hatten um 6.40 Uhr die Salsa-Discothek "Chango" verlassen und warteten an der nahegelegenen Haltestelle auf die nächste Straßenbahn. Dort stand auch Okoronkwo, der ebenfalls auf die Tram wartete. Man kannte sich nicht und sprach auch nicht miteinander.
Auf die drei schlenderten zwei Afrikaner zu, sprachen die 29 und 43 Jahre alten Frauen "in obszöner Art und Weise" an, wie Polizeisprecher Alexander Kießling sagte. Es sei darum gegangen, die Frauen zum Sex zu drängen. Die Männer aus Eritrea bepöbelten die beiden wüst, die Frauen wehrten sich verbal. Die Männer wurden aggressiv, einer spuckte den Frauen ins Gesicht.
Da schritt Emeka Okoronkwo ein und stellte sich schützend vor die Opfer. "Unseren Erkenntnissen zufolge kam es zu einer Rangelei zwischen ihm und den beiden Tätern", sagt Kießling. Das Handgemenge dauerte laut Polizei keine Minute, plötzlich zog dann einer der Männer ein Messer und stach Okoronkwo gezielt links in die Brust. Der Nigerianer sackte zusammen. Einige Stunden später erlag er in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen an der Herzkammer.
Quelle (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,693644,00.html)
Da hat man ein Beispiel für eine gelungene Integration und eine Person mit einem vorbildlichen Verhalten und ausgerechnet den muss es erwischen! :(
Mein Beileid für die Angehörigen!
Die Anderen zwei schließt man hoffentlich sehr lange weg! :mad: