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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verbot von Rockerclubs


Unbelehrbar
03.05.10, 19:05
Hamburg - Nach dem Verbot gewalttätiger Rockerclubs der "Hells Angels" und "Bandidos" in Schleswig-Holstein wird verstärkt über ein deutschlandweites Vorgehen nachgedacht. Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch sprach sich für ein bundeseinheitliches Verbot aus. Es werde in Berlin fortlaufend geprüft, ob die Voraussetzungen für ein Verbot dieser Gruppierungen vorliegen, so Glietsch. ...
Quelle (http://www.sueddeutsche.de/g5w38Z/3335547/Berliner-Polizei-forciert-Verbot-von-Rocker-Clubs.html)

Na mal sehen, ob das wirklich kommt. Ob das so sinnvoll ist? Die können sich eigentlich schnell neubilden, falls es denn rechtlich überhaupt trocken ist. Die HS haben auch schon Klage angedroht für Schleswig Holstein.

Jurassic
03.05.10, 19:19
Sie treiben es halt so lange bis einer weint...

... an deren Stelle würde ich mir um islamistische Terroristen die wenigstens Sorgen machen, denn bisher war sogar jeder Amokläufer wesentlich erfolgreicher.

Itchy
03.05.10, 19:30
Ich kann diese Rocker zwar nicht sonderlich ausstehen aber falls sie verboten würden, rücken andere nach.
Was da besser ist - wer weiß...

Muad'Dib
09.05.10, 10:26
Was da besser ist - wer weiß...
Das Etablissement scheint es zu wissen... :grin:

Beispielquelle:
Zu seinen "Herrenabenden" lädt Anwalt Götz von Fromberg neben seinem alten Kanzleikumpel Gerd Schröder so auch gerne den Chef der Hells Angels in Hannover ein, Frank Hanebuth. Von Fromberg, für die Hannoversche Allgemeinen Zeitung (HAZ) ein "Staranwalt", vertritt den ehemaligen Boxer und "König des Steintors" auch gerne vor Gericht.
Hanebuth und seine Jungs haben das Rotlicht- und Partyviertel an der Leine im Griff. Die HAZ lobt den 1,96-Meter-Mann, der 2001 wegen Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurde, für seine "mehr als erfolgreiche Wiedereingeliederung". Das Landeskriminalamt bringt die Rocker dagegen mit Drogen, Menschenhandel und Zuhälterei in Verbindung. HAZ und Neue Presse feiern Hanebuths Angels gerne als Helden ab, die dem Steintor die Sicherheit gebracht hätten, die den Kiez "Erblühen" lasse. "Wer in der Stadt etwas machen will, der fragt die Stadt, der fragt die Polizei und der fragt Frank Hanebuth", schrieb die HAZ nicht ohne Respekt. Die Höllenengel sind in Hannover gesellschaftsfähig geworden: Ihr "Präsident" Hanebuth hält die Meile "sauber", dafür lassen ihn die Stadtoberen wirken.
http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/die-hoellenengel-von-hannover/

Itchy
09.05.10, 10:43
Ja, es ist erschreckend, wie sich die Politik mit dem organisierten Verbrechen gemein gemacht hat.
Wächst sich langsam zu süditalienischen Verhältnissen aus.
Der Lohn: Ruhe im Karton und vllt. auch ein bisschen was abbekommen.
Und wenn die Banden erstmal stark sind, lassen sie sich ungern einschränken. Was dem widerspenstigen Politiker dann blühen könnte, kann man sich ja denken.

Jurassic
09.05.10, 10:59
Ja, es ist erschreckend, wie sich die Politik mit dem organisierten Verbrechen gemein gemacht hat.
Wächst sich langsam zu süditalienischen Verhältnissen aus.
Der Lohn: Ruhe im Karton und vllt. auch ein bisschen was abbekommen.
Und wenn die Banden erstmal stark sind, lassen sie sich ungern einschränken. Was dem widerspenstigen Politiker dann blühen könnte, kann man sich ja denken.

Warum sollten unsere Bonzen das einschränken ? Was Prostituion&Drogen betrifft gehören die doch zu deren besten Kunden...

Mr. Smith
28.08.10, 23:14
Verbot von Rockerclubs

Dass es dazu nicht kommen wird, dafür sorgen schon meine Kumpels:

http://mfnuknuk.de/images/nukoval6.gif

:lobo:

NukNuk

Gideon
28.08.10, 23:44
Ich finde die Rocker auch idiotisch und vorallem die Arschlöcher, die aus Trend Nationales mit ihrem Benehmen in den Dreck ziehen, aber wo kommen wir hin, wenn jede Organisation verboten wird, die dem Staat Ärger macht ?
Dann müsste man die ganzen Türken und Islamgruppen als erstes zu machen.

el spartaco
29.08.10, 07:25
Warum sollten unsere Bonzen das einschränken ? Was Prostituion&Drogen betrifft gehören die doch zu deren besten Kunden...
nur Kunden? Kann Prostitution und Drogenhandel wirklich ohne Beteiligung von Menschen aus kommunalen und staatlichen Einrichtungeen(Polizei, Ordnungsamt, Zoll, Steuerbehörde), gegen entsprechende Bezahlung, versteht sich, laufen? In Hannover werden die Hellsangels und ihr Chef Hahnebutt stillschweigend als Ordnungsmacht im Kietz gehandelt. Und da wird sicherlich mehr bei rüberwachsen als nur mal ein Freifick für die "Herren der Stadt".

K.-H. Hirmer
29.08.10, 17:25
Kann Prostitution und Drogenhandel wirklich ohne Beteiligung von Menschen aus kommunalen und staatlichen Einrichtungeen(Polizei, Ordnungsamt, Zoll, Steuerbehörde), gegen entsprechende Bezahlung, versteht sich, laufen?
Natürlich kann sie das. Eine Freundin von mir hatte viele Jahre eine Bar mit Prostitutionsbetrieb besessen. Die Bar wurde steuerlich und in allen anderen Belangen wie jeder andere Kleinbetrieb behandelt.

Prostitution ist heute ein Gewerbe wie jedes andere. (Mal von Ausnahmen wie Beschaffungs-Prostitution u. ä. abgesehen)

In Hannover werden die Hellsangels und ihr Chef Hahnebutt stillschweigend als Ordnungsmacht im Kietz gehandelt. Und da wird sicherlich mehr bei rüberwachsen als nur mal ein Freifick für die "Herren der Stadt".
Natürlich freut man sich, wenn die Leute dort ihre Belange geregelt kriegen. Aber Bestechung? Zumindest in der Bar meiner Freundin war ich mit einem Beiratsabgeordneten sehr häufig zu Gast. "Rübergewachsen" ist da gar nichts!

Das sind doch überwiegend Schauergeschichten Phantasien von Leuten, die noch nie einen Kiez "von innen" gesehen haben. :augenrollen: