Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studium ohne Abitur [Gleicher Hochschulzugang für Meister,..]
Unbelehrbar
23.04.10, 21:04
Baden-Württemberg will Meister und Abiturienten beim Hochschulzugang gleichstellen. Das sieht ein Gesetzentwurf zum Hochschulrecht vor, den das Kabinett in Stuttgart verabschiedet hat und der nun in den Landtag eingebracht werden soll. Mit dem neuen Gesetz will das Land neue Akzente im Hochschulsystem setzen und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschulbildung verbessern. „Meistern und Gleichgestellten steht damit der allgemeine Hochschulzugang offen - in gleichem Umfang wie Abiturienten“, sagte Wissenschaftsminister Frankenberg (CDU). Erforderlich sei künftig nur ein Beratungsgespräch an der Hochschule zur Festigung der Studienentscheidung, jedoch keine Eignungsprüfung.
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E645DB03178C540F08A96B283D60F39CD~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Das halte ich für sehr fragwürdig.
Zwar ist der Meister eine hohe berufliche Qualifikation, welche auch eine gewisse geistige Leistungsfähigkeit bescheinigt, allerdings stellt sie keineswegs eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium da.
Es sollte zumindest auf ähnliche Studiengebiete begrenzt werden.
Eine Eignungsprüfung wäre angebracht.
Ansonsten sollten die Herren eher mal an den Studienbedingungen arbeiten.
Überfüllte Hörsälle, steigende Kosten, schlecht motivierte Professoren, schlecht diziplinierte und unzureichend vorbereitete Studienbeginner.
So stöhnen Professoren und Studenten.
In Deutschland will man offenbar Masse produzieren, obwohl man doch wissen sollte, dass man von Klasse lebt.
(...)
Das halte ich für sehr fragwürdig.
Zwar ist der Meister eine hohe berufliche Qualifikation, welche auch eine gewisse geistige Leistungsfähigkeit bescheinigt, allerdings stellt sie keineswegs eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium da.(...)
Naja.
Stellt Abitur eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium dar? Mehr als Meister? Bitte, Aufnahmeprüfungen einführen.
Ich bin Meister und mußte feststellen das ich nicht qualifiziert genug war, um weitergehende Bildungswege zu gehen.Das lag auch daran das ich keinerlei Schulpraxis mehr hatte.
rondo bavarese
19.10.10, 21:31
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E645DB03178C540F08A96B283D60F39CD~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Das halte ich für sehr fragwürdig.
Zwar ist der Meister eine hohe berufliche Qualifikation, welche auch eine gewisse geistige Leistungsfähigkeit bescheinigt, allerdings stellt sie keineswegs eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium da.
Es sollte zumindest auf ähnliche Studiengebiete begrenzt werden.
Eine Eignungsprüfung wäre angebracht.
Ich glaube kaum, dass Du einen Meister findest, der dümmer als ein Abiturient ist.
Ich glaube kaum, dass Du einen Meister findest, der dümmer als ein Abiturient ist.
Genau das meinte ich.
Ich glaube kaum, dass Du einen Meister findest, der dümmer als ein Abiturient ist.
Es geht nicht um Dummheit sondern um Vorbildung.
Unbelehrbar
19.10.10, 22:09
Ich glaube kaum, dass Du einen Meister findest, der dümmer als ein Abiturient ist.
Doch da bin ich mir sogar ganz sicher. :-D
Wobei heute zumindest kaum einer von den kommenden Meistern nicht mindestens einen Realschulabschluß haben wird.
(Aufgrund der völligen Entwertung des Hauptschulabschlußes.)
Das war aber nicht immer so. Früher haben sich viele noch klassisch hochgearbeitet und wer von den Meistern wirklich intelligenter war, der hat z.B. sein Abitur auf der Abendschule nachgeholt, ist Diplom Kaufmann geworden und hat sich selbstständig gemacht.
Mir wäre nicht bekannt, dass man weder beim Techniker, noch beim Meister auch nur annähernd Anforderungen erfüllen müsste, wie sie im Abitur verlangt sind. Da ist nichts mit höherer Mathematik,... .
Das ist eine Vertiefung der bestehenden fachlichen Kenntnisse, sowie Einführung in betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen.
Das ist in erster Linie eine Fleißsache. Natürlich auch mit einem höheren Niveau als die Berufsschule, aber die ist wohl kaum ein Maßstab.
Ich bin ja auch nicht dagegen, denn sie merken es sowieso spätestens nach dem ersten Semester. Aber Vorbereitungskurse oder eben besser die FOS wäre schon sinnvoll.
Das Niveau an den Hochschulen soll ja steigen und nicht noch weiter abnehmen. Es bringt doch nichts der Hochschule dann die Vorbildung aufzudrücken. Darüber klagen die Profs ja jetzt schon.
Entscheidener als solche Überlegungen zur Durchlässigkeit sind, aber wie gesagt, für mich sowieso die Studienbedingungen.
Ubi, ich habe letztens von einer Kollegin mal so den Stoff von einer Technikerschule gesichtet.
In Mathe nehmen die Integration und Diefferntiation auch dran. Allerdings nicht so wahnsinnig tiefgehend.
Unbelehrbar
19.10.10, 22:20
Ich bin Meister und mußte feststellen das ich nicht qualifiziert genug war, um weitergehende Bildungswege zu gehen.Das lag auch daran das ich keinerlei Schulpraxis mehr hatte.
Oh den Punkt hatte ich noch vergessen. Danke das du ihn erwähnst.
Ich muß feststellen um so gebildeter um so verblödeter,aber das ist wohl so gewollt.
Das Abitur ist ein Witz, da lernt man garnichts.
Da kanns einen im Studium dann genauso erwischen wie einen Meister.
Und ein Bäckermeister wird schon nicht Mathematik studieren.
Unbelehrbar
19.10.10, 22:33
Naja.
Stellt Abitur eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium dar? Mehr als Meister? Bitte, Aufnahmeprüfungen einführen.
Zumindest was die theorie angeht ja.
NC gibt es je nach Hochschule und Studiengang.
In Vorkursen kann man sich ein Bild über die Ansprüche machen.
Den Rest sortieren die ersten Semester aus.
Wenn die Zahl der Unterqualifizierten aber zu hoch wird, dann kann man mit einer Senkung des Niveaus rechnen. Zum Anderen ist mit einer höheren Abbrecherquote zu rechnen.
Das die Abbrecher (Meister) wieder in ihren alten Job können ist nicht zu erwarten. Man sollte es als nicht zu verführerisch machen. Wohl gemerkt im Sinne der Meister.
Dann lieber die Möglichkeiten zur Vorqualifizierung verbessern.
Auch den NC finde ich problematisch.
Wie soll die kleine Strebermaus mit der verstaubten Hornbrille und den fettigen Haaren Jura studieren und vielleicht einmal Anwältin werden, wenn sie einer Person nichteinmal in die Augen schauen kann ohne einen Asthmaanfall zu bekommen ?
Das ist zwar nur ein Beispiel, aber ich denke du weisst worauf ich hinaus will.
Ich will garnicht wissen wieviele gute Anwälte Ärzte und andere Spezialisten nie welche wurden durch den NC und wieviele begabte Leute, die einen NC hatten ein Fach studiert haben, das einen NC benötigt, nur damit der nicht "umsonst" war, vielleicht durch Druck der Eltern.
Unbelehrbar
19.10.10, 22:36
Das Abitur ist ein Witz, da lernt man garnichts.
Da kanns einen im Studium dann genauso erwischen wie einen Meister.
Und ein Bäckermeister wird schon nicht Mathematik studieren.
Wegen letzterem Punkt dachte ich an eine ev. Zugangsbegrenzung zu bestimmten Studiengängen.
Davon ab weiß ich zwar nicht wo du Abitur gemacht hast, aber zumindest im ersten Semester konnte ich noch von meinen Schulkenntnissen zehren bzw. auf diese aufbauen. Ich wusste natürlich nichts mehr davon, aber was man schon mal konnte, dass hat man schnell wieder drauf.
el spartaco
19.10.10, 22:39
Ich bin Meister und mußte feststellen das ich nicht qualifiziert genug war, um weitergehende Bildungswege zu gehen.Das lag auch daran das ich keinerlei Schulpraxis mehr hatte.Na, das sind doch mal ehrliche Worte!
Ich kenne Leute, die können keinen Englischen Satz sprechen obwohl sie LK hatten und wollen im Ausland studieren.
Die können komplizierte Artikel aus englischen Fachzeitschriften übersetzen aber haben den Wortschatz eines Schülers in der Elementary School.
el spartaco
19.10.10, 22:41
Das Abitur ist ein Witz, da lernt man garnichts.
Da kanns einen im Studium dann genauso erwischen wie einen Meister.
Und ein Bäckermeister wird schon nicht Mathematik studieren.Hast du eigentlich Abitur oder eine anders erworbene Hochschulreife, Volxfront? Ich meine Ahnungslosigkeit heraus zu hören.
Hast du eigentlich Abitur oder eine anders erworbene Hochschulreife, Volxfront? Ich meine Ahnungslosigkeit heraus zu hören.
Abitur mache ich gerade, Durchfallen ist zu jetztigem Zeitpunkt beinahe unmöglich.
Habe von Leuten gehört, die in Mathe immer nur 15 Punkte hatten. Die hatten dann Vorlesungen bei ausländischen Professoren, wo der ganze Saal keine Ahnung hatte was der Kerl macht.
Oder eben das Beispiel mit Schulkameraden, die Englisch auf dem Niveau einens Kleinkinds können aber große Pläne im Ausland oder als Übersetzer planen.
rondo bavarese
19.10.10, 22:44
Doch da bin ich mir sogar ganz sicher. :-D
Siehst Du, Du sagst es ja selber.
Wobei heute zumindest kaum einer von den kommenden Meistern nicht mindestens einen Realschulabschluß haben wird.
(Aufgrund der völligen Entwertung des Hauptschulabschlußes.)
Auch mit einem Fach-Abi lernen viele einen Handwerksberuf.
Das war aber nicht immer so.
Willst Du hier jetzt Deine persönliche Vergangenheits-Bewältigung betreiben? :-)
Früher haben sich viele noch klassisch hochgearbeitet und wer von den Meistern wirklich intelligenter war, der hat z.B. sein Abitur auf der Abendschule nachgeholt, ist Diplom Kaufmann geworden und hat sich selbstständig gemacht.
Ob das wirklich "viele" waren?
Welcher Handwerker wird Dipl. Kfm.?
Mir wäre nicht bekannt, dass man weder beim Techniker, noch beim Meister auch nur annähernd Anforderungen erfüllen müsste, wie sie im Abitur verlangt sind. Da ist nichts mit höherer Mathematik,... .
Was auch durchaus ein Vorteil sein kann.
Das ist eine Vertiefung der bestehenden fachlichen Kenntnisse, sowie Einführung in betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen.
Das ist in erster Linie eine Fleißsache. Natürlich auch mit einem höheren Niveau als die Berufsschule, aber die ist wohl kaum ein Maßstab.
Jura ist auch eine Fleißsache.
Ich bin ja auch nicht dagegen, denn sie merken es sowieso spätestens nach dem ersten Semester. Aber Vorbereitungskurse oder eben besser die FOS wäre schon sinnvoll.
Das Niveau an den Hochschulen soll ja steigen und nicht noch weiter abnehmen. Es bringt doch nichts der Hochschule dann die Vorbildung aufzudrücken. Darüber klagen die Profs ja jetzt schon.
Was wiederum von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist.
Ferner sollte man andere Menschen, die vielleicht nicht den üblichen Werdegang nehmen, für dumm halten.
Wer dies tut, ist selber nicht gerade der hellste ;-)
Entscheidener als solche Überlegungen zur Durchlässigkeit sind, aber wie gesagt, für mich sowieso die Studienbedingungen.
Hier gebe ich dir recht.
Na, das sind doch mal ehrliche Worte!
Nur Schulabbrecher plustern sich auf.
rondo bavarese
19.10.10, 22:52
Hast du eigentlich Abitur oder eine anders erworbene Hochschulreife, Volxfront? Ich meine Ahnungslosigkeit heraus zu hören.
Die "Nationalpolitischen Erziehungsanstalten" (Napolas) und die Adolf-Hitler-Schulen sind nicht gerade die "Leuchttürme" in der Geschichte der deutschen Schulen.
Die "Nationalpolitischen Erziehungsanstalten" (Napolas) und die Adolf-Hitler-Schulen sind nicht gerade die "Leuchttürme" in der Geschichte der deutschen Schulen.
Wieso das?
Erfüllten sie ihren gesetzten Lehrauftrag denn nicht gut?
Unbelehrbar
19.10.10, 23:01
Ubi, ich habe letztens von einer Kollegin mal so den Stoff von einer Technikerschule gesichtet.
In Mathe nehmen die Integration und Diefferntiation auch dran. Allerdings nicht so wahnsinnig tiefgehend.
Würdest du das als Abiturniveau einschätzen und was für ein Techniker war das und wann hat er/sie gelernt?
Nun wird es sicherlich auch hier Unterschiede geben, wie bei Schulen und Hochschulen auch.
Ich habe gerade noch mal ein wenig gegoogelt und die Aussagen in Foren,... bestätigen mich eher in meiner Meinung.
Z.B.:
Nun Mathematik und technische Physik muss man auch beim KFZ-Techniker beherrschen, also auch dort hättest Du es mit diesen Bereichen zu tun.
Aber ich kann Dich beruhigen, ich war Matehmatik nie sehr gut und habe trotzdem die für den Techniker nötige Mathematik und Physik geschafft. Mit ein bischen Einsatz und Lernaufwand ist das alles kein Problem.
Liebe Grüße.
__________________
staatlich geprüfter Techniker
Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik
Ausbilder außerbetriebliche Ausbildung KFZ
B.Sc. Informatik 1.Semester
http://www.techniker-forum.de/welche-schule-ist-richtige-fuer-mich-58/kfz-oder-it-was-meint-ihr-58700.html
Meine Hauptsorge ist allerdings die höhere Mathematik bei solch einem Studium. Ich hab mein ganz normalen Realschulabschluss und der liegt schon lange zurück. Das letzte mal habe ich Mathematik im Teil3 der Meisterausbildung angewandt und da kann man nun wirklich nicht von höherer Mathematik reden. Wie könnte ich mich am besten auf ein Studium vorbereiten? Fachoberschule?Fachabi? Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar
http://www.gutefrage.net/frage/berufliche-weiterbildung-als-32-jaehriger-kfz-techniker-meister
Nun muss man auch noch dazu sagen, dass dies schon Techniker, Meister in einem der wohl anspruchsvolleren Berufsfelder sind.
Die "Nationalpolitischen Erziehungsanstalten" (Napolas) und die Adolf-Hitler-Schulen sind nicht gerade die "Leuchttürme" in der Geschichte der deutschen Schulen.
Ma sollte mal nachforschen wer alles NAPOLA Schüler war,dann könnte man sich ein ungefähres Urteil bilden.
Würdest du das als Abiturniveau einschätzen und was für ein Techniker war das und wann hat er/sie gelernt?
Nein, das liegt etwas unter dem Abiturniveau, soweit ich mich noch an's Abi erinnere...
Müsste eine Maschinenbautechnikerausbildung gewesen sein.
rondo bavarese
19.10.10, 23:08
Wieso das?
Erfüllten sie ihren gesetzten Lehrauftrag denn nicht gut?
Urteile selber
http://www.focus.de/politik/deutschland/ns-geschichte-hitlers-zoeglinge_aid_173366.html
rondo bavarese
19.10.10, 23:09
Ma sollte mal nachforschen wer alles NAPOLA Schüler war,dann könnte man sich ein ungefähres Urteil bilden.
lesen:
http://www.focus.de/politik/deutschland/ns-geschichte-hitlers-zoeglinge_aid_173366.html
In seinem mitreißenden und faktenreichen Buch „Wir waren Hitlers Eliteschüler“ läßt Autor Johannes Leeb erstmals ehemalige Zöglinge zu Wort kommen – prominente Eliteschüler, die sich an ihre Schulzeit noch intensiv erinnern. Darunter: der Herausgeber des Berliner „Tagesspiegels“, Hellmuth Karasek, der Schauspieler Hardy Krüger, „Bild“-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß und der Ex-Diplomat Rüdiger Freiherr von Wechmar.
Die "Nationalpolitischen Erziehungsanstalten" (Napolas) und die Adolf-Hitler-Schulen sind nicht gerade die "Leuchttürme" in der Geschichte der deutschen Schulen.
Napolas waren anscheinend sehr gute Schulen sogar !
Urteile selber
http://www.focus.de/politik/deutschland/ns-geschichte-hitlers-zoeglinge_aid_173366.html
Ja, das lese ich mir gerne mal durch. :-)
Wenn es allerdings eine nationalsozialistische politische Bildungseinrichtung war,
macht es wenig Sinn, sie mit einem heutigen Gymnasium zu vergleichen.
Duc de Blangis
19.10.10, 23:16
Naja.
Stellt Abitur eine ausreichende Qualifizierung für ein Studium dar? Mehr als Meister? Bitte, Aufnahmeprüfungen einführen.
Jup, das wäre in der Tat sinnvoll und zu überlegen.
Unbelehrbar
19.10.10, 23:25
Siehst Du, Du sagst es ja selber.
Du hast mich da auch mißverstanden. Ich meinte nicht, dass Meister dümmer sind, sondern das sie ihre Qualifizierung nicht nachgewiesen haben und ihnen häufig die nötigen Vorkenntnisse fehlen.
Ein sehr guter Realschüler düfte auch intelligenter sein, als ein mieser Gymnasiast, aber ihm fehlen trotzdem schlicht einige Kenntnisse und dementsprechend der Nachweis natürlich.
Auch mit einem Fach-Abi lernen viele einen Handwerksberuf.
Sogar mit Abi sowie meine Wenigkeit.
Ob das wirklich "viele" waren?
Welcher Handwerker wird Dipl. Kfm.?
Also ich kenne schon mal zwei davon. War aber auch deutlich als Beispiel gekennzeichnet und nicht als Regel.
Die meisten Firmen gehen übrigens wegen mangelnder betriebswirtschaftlicher und kaufmännischer Kenntnisse Pleite.
Was auch durchaus ein Vorteil sein kann.
Worin sollen denn die Vorteile liegen, wenn man von den Grundlagen auf die das Studium aufbaut noch nie/kaum was gehört hat? :verwirrt:
Jura ist auch eine Fleißsache.
Möglich das hierfür ein Meister als Nachweis ähnlich tauglich ist. Weiß ich nicht! Kann aber so einfach auch nicht sein. Denn so viele Rechtsverdreher gibt es dann doch wieder nicht. ;-)
Ferner sollte man andere Menschen, die vielleicht nicht den üblichen Werdegang nehmen, für dumm halten.
Wer dies tut, ist selber nicht gerade der hellste ;-)
s.o. ;-)
Unbelehrbar
19.10.10, 23:30
Auch den NC finde ich problematisch.
Wie soll die kleine Strebermaus mit der verstaubten Hornbrille und den fettigen Haaren Jura studieren und vielleicht einmal Anwältin werden, wenn sie einer Person nichteinmal in die Augen schauen kann ohne einen Asthmaanfall zu bekommen ?
Das ist zwar nur ein Beispiel, aber ich denke du weisst worauf ich hinaus will.
Ich will garnicht wissen wieviele gute Anwälte Ärzte und andere Spezialisten nie welche wurden durch den NC und wieviele begabte Leute, die einen NC hatten ein Fach studiert haben, das einen NC benötigt, nur damit der nicht "umsonst" war, vielleicht durch Druck der Eltern.
Ein NC ist ja kein festes Ausschußkriterium. Du kannst auch über Wartesemester reinrutschen. Musst dich dann halt gedulden oder eine andere Hochschule nehmen.
Er gibt nur Auskunft über Kapazität, Beliebtheit und dann erst über den Anspruch.
Hast du eigentlich Abitur oder eine anders erworbene Hochschulreife, Volxfront? Ich meine Ahnungslosigkeit heraus zu hören.
Soo falsch liegt Vf da doch nicht. Mich hat das ganze in seinem Alter nur angeödet und war deshalb selten anwesend, so daß ich wegen unentschuldigten Fehlens massiv Punkte abgezogen bekam - das ergab dann genau einen Punkt zuwenig zur Abiturzulassung - für mich damals ein willkommener Anlass, das ganze zu beenden. Habe dann einige Jahre später FOS (Technik) gemacht - das Anspruchsvollste daran war das Berichtsheft für das Praktikum im ersten Jahr - zumindest wenn man es erst eine Woche vor Abgabetermin beginnt zu schreiben :-D
Ansonsten ein paar Mal vor Mathearbeiten einige Stunden mit dem Stoff beschäftigt...einige Mitschüler hatten mit Elektrotechnik ihre Probleme, daß war mir aber zumindest durch ein paar Elektrobasteleien seit der 7. bekannt. Das andere Fach, was halbwegs anspruchsvoll (weil völlig neu) war, waren die Wahlpflichtfächer, in meinem Fall Materialkunde/Metall, was ich aber von der Sache her so spannend fand, daß eigentlich die Unterrichtsstunden und ein wenig Recherche für die Jahresarbeit ausreichten, um gut mitzukommen. Grundfächer wie Englisch, Deutsch, Chemie waren eher ein schlechter Scherz. Nach der Entlassungsfeier trank unsere Klasse noch ein paar Bierchen zusammen, und mein Banknachbar fragte, ob eigentlich irgendjemand während der Zeit wirklich hart arbeiten musste für die Schule - und eigentlich alle stimmten zu, daß es recht locker war. Mein Banknachbar war anfangs übrigens sehr unsicher, ob er die Schule (mit Vorbildung Realschule und Kfz-Lehre) nach 8 Jahren Bundeswehr überhaupt schaffen kann - aber auch er schaffte es locker. Durchgefallen ist niemand - genau wie auf meiner ursprünglichen Schule.
Kann aber so einfach auch nicht sein. Denn so viele Rechtsverdreher gibt es dann doch wieder nicht. ;-)
Naja...Das Einwohner/Anwaltsverhältnis hat sich in Deutschland seit 1991 halbiert. 2008 kamen auf einen zugelassen Anwalt nur noch 558 Einwohner
wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsanwalt)
...
Zur Sache:
Es mag ja sein, dass dem Meister - welchen Fachgebiets eigentlich? - so manch ein Bildungsbaustein fehlt, den das Abitur gewöhnlich einschließt - zumindest einschließen sollte. Ich geh' aber Wetten ein: Ein Handwerksmeister, der diesen Weg, einen akademischen Grad zu erwerben, einschlagen würde, komepensiert kleinere und mittlere Bildungsdefizite durch Fleiß! An der Uni rumgammeln, Vorlesungen versäumen, Scheine nicht machen, Fächer wechseln, kommt für den eher nicht in Betracht.
Das heutige Abitur ist überdies 'entwertet' - das erkennt man oft an den 'Deutschkünsten' der Abiturienten schon, die häufig den Hauptschüler von anno dunnemals vor Grausen erschauern lassen!
el spartaco
20.10.10, 08:29
Nur Schulabbrecher plustern sich auf.Da hst du recht, ich bin ein klassischer Schulabbrecher - aber heute breche ich mitunter Schülern die Schule ab...:banana:
el spartaco
20.10.10, 08:33
Napolas waren anscheinend sehr gute Schulen sogar !Wenn es nach meinem Vater gegangen wäre und die Nazis nicht abgekackt hätten, wäre ich auch auf so eine scheiß Schule gekommen. Igittigitt!
Wenn es nach meinem Vater gegangen wäre und die Nazis nicht abgekackt hätten, wäre ich auch auf so eine scheiß Schule gekommen. Igittigitt!
Dann war er wohl ein kluger Mann, dein Vater.
Walter Hofer
20.10.10, 15:33
Das Abitur ist nun mal die Eintrittkarte für die Türen zu den Hochschulen, ergänzend gibt es über Begabtenprüfungen Sonderzulassungen.
An dieser Schraube zu drehen ist grob fahrlässig. Wenn die Regierung in BW meint, die Zulassungskriterien aufweichen zu müssen, können sie das im Ländle regeln, und Frisör- und Kanalmeister im Südwesten studieren lassen, aber diese Lachnummer nicht bundesweit fordern.
Mit Aussetzung der Wehrpflicht drängeln zusätzlich 50.000 Abiturienten an die Hochschulen. 2011/12 wird es noch enger, weil zwei Schuljahrgänge, auch die mit Turboabi, gleichzeitig studieren wollen. Wie das organisatorisch zu bewältigen ist, kann niemand sagen.
Das Abitur ist nun mal die Eintrittkarte für die Türen zu den Hochschulen, ergänzend gibt es über Begabtenprüfungen Sonderzulassungen.
An dieser Schraube zu drehen ist grob fahrlässig. Wenn die Regierung in BW meint, die Zulassungskriterien aufweichen zu müssen, können sie das im Ländle regeln, und Frisör- und Kanalmeister im Südwesten studieren lassen, aber diese Lachnummer nicht bundesweit fordern.
Mit Aussetzung der Wehrpflicht drängeln zusätzlich 50.000 Abiturienten an die Hochschulen. 2011/12 wird es noch enger, weil zwei Schuljahrgänge, auch die mit Turboabi, gleichzeitig studieren wollen. Wie das organisatorisch zu bewältigen ist, kann niemand sagen.
Nun, Kleiner! Das was BW da vorhat wäre nur die konsequente Umsetzung der Abschaffung des dreigeliederten Schulsystems, welche degenerierte GRÜNE, SOZEN und BOLSCHEWIKEN seit Jahren fordern!
Es scheint also der Verdacht gerechtfertigt zu sein, dass Leute Deines Schlages, die über das heutzutage verbreitete 'Billigabitur' zu akademischen Graden gelangt sind, schwergewichtige - weil fleißige und lebenserfahrene - Konkurrenz wittern?
:-D
Walter Hofer
20.10.10, 15:53
Es scheint also der Verdacht gerechtfertigt zu sein, dass Leute Deines Schlages, die über das heutzutage verbreitete 'Billigabitur' zu akademischen Graden gelangt sind, schwergewichtige - weil fleißige und lebenserfahrene - Konkurrenz wittern?
Ein Frisör als Diplomchemiker, na dann man viel Spass. :haha:
Als Dozent habe ich keine Konkurrenz, ich werde mich aber für die Mathe- und Statistik Übungen freiwillig melden, damit der Metzger, der Chemie studiert sofort wieder bei seiner Schweinemolle ist.
Sollte Niedersachsen diesen Schwachsinn einführen wollen, gibt es Streik und Lehrverweigerungen. Diese Interna haben Sonderschüler, wie dich, nicht zu interessieren.
Ein Frisör als Diplomchemiker, na dann man viel Spass. :haha:
Du bist so dämlich, dass Du nicht mal weißt: für Friseure gilt heute keine Meisterpflicht mehr, wenn sie sich selbständig machen wollen.
Wie aber wär's denn mit dem Zimmerermeister, der Architektur studieren will?
...
Mein Sohn ist gelernter Zerspanungsmechaniker und hat aufgrund seiner Ausbildung und 3-jähriger Berufstätigkeit die Möglichkeit, auch ohne Abi Maschinenbau zu studieren. Damit hat er dieses Jahr angefangen. Und bin ich ziemlich froh, dass er die Chance hat.
Ich glaube kaum, dass er mit seiner Qualifikation weniger geeignet ist als jemand, der gerade frisch von der Schule kommt. Er musste an einem Einführungskurs Mathematik teilnehmen, um die eventuell fehlenden Abikenntnisse aufzuholen. Technisches Zeichen wird bei ihm als Prüfungsfach bereits anerkannt (war auch Prüfungsfach bei seiner Ausbildung), d.h., er kann diese Zeit, die er nicht zum lernen/erarbeiten dieses Faches braucht, nutzen, um anderen Stoff zu vertiefen. Er ist sich ziemlich bewusst, was da auf ihn zukommt und studiert nicht so zum Spaß, weil er nicht weil, was er eigentlich machen soll, wie vielleicht der eine oder andere Erstsemestler.
(...) Ich glaube kaum, dass er mit seiner Qualifikation weniger geeignet ist als jemand, der gerade frisch von der Schule kommt. (...) Genau meine Rede. Es soll differenziert vorgegangen werden.
(...) Er ist sich ziemlich bewusst, was da auf ihn zukommt und studiert nicht so zum Spaß, weil er nicht weil, was er eigentlich machen soll, wie vielleicht der eine oder andere Erstsemestler.
Die Motivation, aus Spaß zu studieren ist nicht die schlechteste.
Unbelehrbar
20.10.10, 21:24
Mein Sohn ist gelernter Zerspanungsmechaniker und hat aufgrund seiner Ausbildung und 3-jähriger Berufstätigkeit die Möglichkeit, auch ohne Abi Maschinenbau zu studieren. Damit hat er dieses Jahr angefangen. Und bin ich ziemlich froh, dass er die Chance hat.
Ich glaube kaum, dass er mit seiner Qualifikation weniger geeignet ist als jemand, der gerade frisch von der Schule kommt. Er musste an einem Einführungskurs Mathematik teilnehmen, um die eventuell fehlenden Abikenntnisse aufzuholen. Technisches Zeichen wird bei ihm als Prüfungsfach bereits anerkannt (war auch Prüfungsfach bei seiner Ausbildung), d.h., er kann diese Zeit, die er nicht zum lernen/erarbeiten dieses Faches braucht, nutzen, um anderen Stoff zu vertiefen. Er ist sich ziemlich bewusst, was da auf ihn zukommt und studiert nicht so zum Spaß, weil er nicht weil, was er eigentlich machen soll, wie vielleicht der eine oder andere Erstsemestler.
Das ist auch ein sinnvoller Werdegang. Hat er bis zur 12ten gemacht oder hat er über die FOS seine Fachhochschulreife erlangt?
Das Pflichtpraktikum kann er sich wahrscheinlich auch anrechnen lassen.
Da sollte er mal nachfragen, falls es nicht schon geschehen ist.
Es ging aber auch eher um Leute mit geringerer schulischer Qualifizierung und den Zugang zu Universitäten und allen Studiengängen.
Gegen das alte System gibt es ja nicht viel zu sagen. :-)
Es ging aber auch eher um Leute mit geringerer schulischer Qualifizierung und den Zugang zu Universitäten und allen Studiengängen.
Gegen das alte System gibt es ja nicht viel zu sagen. :-)
Ich verrat' Dir mal was, Unbelehrbar:
Ein durchschnittlicher Abiturient heutiger Tage, kann sich in mehren Disziplinen nicht mit z. B. einem Elektromeister heutigen Zuschnitts messen:
- Fleiß
- Zielstrebigkeit
- physischer Belastbarkeit
- Breite des technischen Wissens
- möglicherweise auch Mathe und Physik
- heute überwiegend auch im Bereich der Allgemeinbildung
- kaufmännisches Wissen ist bei Abiturienten gleich Null
Mitunter kann sich so mancher Abiturient heutiger Zeit nicht mal mit den Deutschkenntnissen eines Hauptschülers von z. B. 1960 messen, zumindest aber sieht das, was diese Jungs und Mädels heute in dieser Sparte so abliefern, nicht nach Abitur aus!
Und ich wiederhole:
Das politkorrekte Linksgesoxe fordert die Abschaffung des dreigegliederten Schulsystems. Da wär's nur konsequent, dieses Vorhaben in den universitären Bereich hineinstrahlen zu lassen. Dort aber fürchtet man dann die Konkurrenz der Fleißigen, Strebsamen, zielgerichtet Arbeitenden, physisch und psychisch Belastbaren!
Ich verrat' Dir mal was, Unbelehrbar:
Ein durchschnittlicher Abiturient heutiger Tage, kann sich in mehren Disziplinen nicht mit z. B. einem Elektromeister heutigen Zuschnitts messen:
- Fleiß
- Zielstrebigkeit
- physischer Belastbarkeit
- Breite des technischen Wissens
- möglicherweise auch Mathe und Physik
- heute überwiegend auch im Bereich der Allgemeinbildung
- kaufmännisches Wissen ist bei Abiturienten gleich Null
(...)
Was
- Fleiß
- Zielstrebigkeit
angeht, so pflichte ich Dir bei.
Bei dem Rest verhält es sich anders. Das Studium setzt eben ausgerechnet das Wissen im voraus, was im Abitur vermittelt wird. Dass einem Uni-Absolventen womöglich sein kaufmännisches Wissen aus seinem alten Meisterdasein sehr wohl nutzen würde, bestreitet keiner.
Inwiefern Elektromeister in Bereich der "Allgemeinbildung" den Vorsprung haben soll, entzieht sich auch meinem Verständnis.
Wenn aber kaufmännisches Wissen kein Bestandteil des Abiturs ist, so wird dieser einem Meister bei der Studiumaufnahme auch nicht nutzen.
Ich bin für das Einführen der fachrelevanten Ausnahmeprüfungen für alle Studierwilligen.
Was das Abschaffen der überalterten dreigegliederten Schulsystems anbelangt, so muss mal kein "politkorrekte Linksgesoxe" sein, es reicht einfach die Realität zu sehen , sich die Ergebnisse der Pisa-Studien anzugucken und sich vor Augen zu führen, was die Länder mit der qualitativ besseren Schulbildung nun der Deutschland im voraus haben. Dieser dreigliegdige Dinosaurier soll den gleichen Schicksal erleiden, wie seine Artgenossen - den Untergang.
Ich bin für das Einführen der fachrelevanten Ausnahmeprüfungen für alle Studierwilligen.
Dem stimme ich zu!
Kurz zum "Elektromeister": Sein Gewerk ist heutzutage unglaublich breit - eigentlich kann er gar nicht wissen, was er alles bewältigen soll!
Was das Abschaffen der überalterten dreigegliederten Schulsystems anbelangt, so muss mal kein "politkorrekte Linksgesoxe" sein, es reicht einfach die Realität zu sehen , sich die Ergebnisse der Pisa-Studien anzugucken und sich vor Augen zu führen, was die Länder mit der qualitativ besseren Schulbildung nun der Deutschland im voraus haben. Dieser dreigliegdige Dinosaurier soll den gleichen Schicksal erleiden, wie seine Artgenossen - den Untergang.
Versteh' ich nicht ganz!
Bremen ... liegt nicht gerade vorne, was positive Pisabewertung betrifft!
Das ist auch ein sinnvoller Werdegang. Hat er bis zur 12ten gemacht oder hat er über die FOS seine Fachhochschulreife erlangt?
Das Pflichtpraktikum kann er sich wahrscheinlich auch anrechnen lassen.
Da sollte er mal nachfragen, falls es nicht schon geschehen ist.
Es ging aber auch eher um Leute mit geringerer schulischer Qualifizierung und den Zugang zu Universitäten und allen Studiengängen.
Gegen das alte System gibt es ja nicht viel zu sagen. :-)
Er hat mittlere Reife. Für ihn gilt:
Fachgebundes Studium ohne Abi
Wie von der Kultusministerkonferenz, der KMK, am 5. und 6. März 2009 in Stralsund beschlossen wurde, wird es in Zukunft jedem Berufstätigen, der oben genannte Voraussetzungen mitbringt, möglich sein, ein fachgebundenes Studium - passend zur Berufsausbildung - aufzunehmen. Sie müssen jedoch noch zusätzlich an einem Eignungsfeststellungsverfahren der Hochschule bzw. einer staatlichen Stelle erfolgreich teilnehmen. Dieses Verfahren kann durch ein erfolgreiches, einjähriges Probestudium ersetzt werden. Durch die fachgebundene Zulassung zum Hochschulstudium ohne Abitur wird gewährleistet, dass die im Beruf bereits erworbenen Kenntnisse unmittelbar in das Studium eingebracht werden können.
Er hatte erst vor, noch sein Abi zu machen, hätte aber zu viel Zeit verloren. Daher bot sich diese Möglichkeit an, doch noch studieren zu können.
Unbelehrbar
20.10.10, 23:02
Er hat mittlere Reife. Für ihn gilt:
[I]Fachgebundes Studium ohne Abi
Wie von der Kultusministerkonferenz, der KMK, am 5. und 6. März 2009 in Stralsund beschlossen wurde, wird es in Zukunft jedem Berufstätigen, der oben genannte Voraussetzungen mitbringt, möglich sein, ein fachgebundenes Studium - passend zur Berufsausbildung - aufzunehmen. ....
Stimmt die Möglichkeit gibt es ja auch noch. :-)
Walter Hofer
20.10.10, 23:15
Er hat mittlere Reife. Für ihn gilt:
Fachgebundes Studium ohne Abi
Dagegen ist auch nichts einzuwenden, hier geht es aber um den allgemeinen Hochschulzugang.
Eine Aufnahmeprüfung ist in vielen Fächern, die in der Schule nicht lehrt wurden, nicht möglich
oder nicht sinnvoll (Erdkunde: Stadt, Land, Fluß; Geschichte: Römer, Griechen, Germanen)
Stimmt die Möglichkeit gibt es ja auch noch. :-)
Eine der besten, finde ich.
Walter Hofer
20.10.10, 23:28
Ich bin für das Einführen der fachrelevanten Ausnahmeprüfungen für alle Studierwilligen.
also so eine Art Abi-Nachprüfung in nur einem Fach.
Wie soll das ablaufen, welcher Stoff, welche Vorkenntnisse sollen geprüft werfen.
Wie sollen für schulfremde Fächer, wie Maschinenbau, Bau- und Elektro-Ingenieur, VWL/BWL, Bodenkunde, Forstwirtschaft, Architektur, Wasserwirtschaft, Archäologie, Geochemie, Pharmazie faire Aufnahmeprüfungen erstellt werden?
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