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Rockstar
16.08.09, 21:33
Jihad - nicht Heiliger Krieg

Vorwort

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen!

»Jihad«*, ein arabisches Wort, das für die »permanente Auseinandersetzung des Gläubigen mit dem Bösen in der Welt« steht, wird bis zum heutigen Tag irrtümlich dem Begriff »Heiliger Krieg« gleichgesetzt.

Es ist unser Anliegen, diese Polemik des Abendlandes an einem zentralen islamischen Begriff zu entkräften, um ein Vorurteil zu beseitigen, das in schlimmer Weise auch für die Politik des Neokolonialismus mißbraucht wurde. Vielfach wurde und wird versucht, die islamische Lehre dadurch zu entstellen, daß ihre äußeren Aspekte zwar beibehalten, ihre eigentlichen Inhalte aber verschwiegen oder sogar gänzlich ihres Sinnes beraubt werden: so wird beispielsweise »Jihad« - dieses allumfassende Ringen um Gerechtigkeit und Wahrheit- als »Heiliger Krieg« mißinterpretiert. Ferner soll gezeigt werden, daß der Islam eine Religion des Friedens ist, wie sich die Begriffe »Islam« und »Salam«, Friede, auch von derselben arabischen Wurzel herleiten lassen. Damit liefert die vorliegende Broschüre einen Beitrag zur aktuellen und weltweiten Friedensdiskussion aus muslimischer Sicht und versucht, von einem großen historischen Mißverständnis zur Beantwortung der allgemeinen Friedensfrage zu kommen, um damit den Beweis für die im Islam enthaltene lebendige Kraft zur Sicherung, Erhaltung und Verwirklichung des Friedens zu leisten. Das Prinzip »Jihad« basiert auf der Menschlichkeit und stellt eine sinnvolle Alternative zu dem extrem eigennützigen Politisieren in Ost und West dar.

Die vorliegende Broschüre ist aus einer Serie von Freitagsansprachen entstanden und versucht, sich mit dem vielschichtigen Begriff »Jihad« aus verschiedenen Blickwinkeln auseinanderzusetzen. Für die Bemühung im Zusammenhang mit der Bearbeitung der Broschüre danke ich allen Beteiligten und wünsche ihnen weiterhin Gottes reichen Segen. Muhammad Moghaddam Imam des Islamischen Zentrums Hamburg, Zul Hijja 1404, September 1984


http://www.mmnetz.de/onlinebuecher/jihad.htm


Damit auch alle verstehen was Jihad eigentlich ist. ;-)

opppa
17.08.09, 09:54
Jihad - nicht Heiliger Krieg




http://www.mmnetz.de/onlinebuecher/jihad.htm


Damit auch alle verstehen was Jihad eigentlich ist. ;-)

Ist das jetzt die offizielle Version für die Dhimmis?

:verwirrt:

Cú Chulainn
17.08.09, 10:09
Großer oder kleiner Djihad?
Und wenn man natürlich Frieden mit Unterwerfung gleichsetzt ....

„39. Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist. Stehen sie jedoch (vom Unglauben) ab, dann, wahrlich, sieht Allah sehr wohl, was sie tun.“
Der Heilige Koran, Sure 8, Vers 39

Skeptiker
17.08.09, 10:37
Jihad - nicht Heiliger Krieg




http://www.mmnetz.de/onlinebuecher/jihad.htm


Damit auch alle verstehen was Jihad eigentlich ist. ;-)

Aber natürlich bedeutet Djihad nicht heiliger Krieg gegen die Ungläubigen zur Verbreitung oder zum Machterhalt des Islam.

Da scheint wohl der Prophet Mohammed den von ihm geschriebenen Koran falsch verstanden zu haben, als er die arabische Halbinsel mit Feuer und Schwert eroberte

Lass mich raten, du heißt in Wahrheit Josef Malta.

JuanCabrillo
18.08.09, 06:03
Aber natürlich bedeutet Djihad nicht heiliger Krieg gegen die Ungläubigen zur Verbreitung oder zum Machterhalt des Islam.

Da scheint wohl der Prophet Mohammed den von ihm geschriebenen Koran falsch verstanden zu haben, als er die arabische Halbinsel mit Feuer und Schwert eroberte

Lass mich raten, du heißt in Wahrheit Josef Malta.

Mohammed hat den Koran nicht geschrieben ,vielleicht
auch aus dem Grunde nicht,sich nicht festlegen zu müssen.

Wenn man seine Eingebungen nach aussen hin durchsetzen
will ,bedarf es des stetigen Kampfes mit sich selbst ,dieses
auch erfolgreich tun zu wollen und zu können .

Diskussionen führten schon immer zu faulen Kompromissen,
die Macht des erfolgreich geführten Schwertes aber führt
zur Durchsetzung ( man nennt das auch Faschismus)
und Beibehaltung des Durchgesetzten .

Folglich sind alle Faschisten Schüler des Propheten

Cú Chulainn
18.08.09, 07:28
Mohammed hat den Koran nicht geschrieben ,vielleicht
auch aus dem Grunde nicht,sich nicht festlegen zu müssen.

Wohl eher "aus dem Grunde", nicht lesen oder schreiben zu können.
Oder "aus dem Grunde", niemals existiert zu haben.

Folglich sind alle Faschisten Schüler des Propheten

Falschrum.

Alle "Schüler des Propheten" sind Faschisten.

JuanCabrillo
18.08.09, 07:44
Falschrum.

Alle "Schüler des Propheten" sind Faschisten.

Stimmt auch , Rudolf Hess wurde in Ägypten erzogen
und war danach Lehrer von AH :grin:

Mazzini
18.08.09, 13:04
Jihad - nicht Heiliger Krieg




http://www.mmnetz.de/onlinebuecher/jihad.htm


Damit auch alle verstehen was Jihad eigentlich ist. ;-)
Ich glaube nicht, dass es ein "abendländisches Vorurteil" ist. Vielmehr ist die Wurzel des Übels doch die islamistische Szene selbst. Immerhin vergeht kein Anschlag mit offenem Bekenntnis, ohne dass nicht auch von der "heiligen Pflicht" eines jeden Moslems gesprochen wird, sich am "Jihad gegen die Ungläubigen" zu beteiligen. Dabei ist der Begriff "Ungläubige" viel breiter gefächert, als man annimmt; denn selbst Muslime werden zu Opfern dieser extremen Ansichten.

Das Problem dieser offenbar falschen Auslegung des Korans ist der Mangel an Gegenwehr. Mir ist kein geistlicher Gelehrter bekannt, der beispielsweise offen die Lehren der Taliban kritisiert.

Nadeschda
18.08.09, 23:36
Naja, reicht als kleiner Einstieg eine Fatwa gegen Terror? :grin:

http://docs.google.com/gview?a=v&q=cache:fsVT9GNwYh8J:www.prcenter.de/pressemitteilung-pdf-download.php%3Fnews_id%3D61+ghaemmaghami+fatwa+geg en+terror&hl=de&gl=de

Nach islamischer Auffassung sind Leben und dessen Erhaltung das höchste Gut. Dies gilt unabhängig von Glaube und Bekenntnis. (...)

Alle Muslime sind aus religiöser Sicht verpflichtet, sich mit aller Kraft für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit jener Gesellschaft einzusetzen, in der sie leben. Die Beteiligung der Muslime für die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit, und die Respektierung der geltenden Gesetze des Landes, in dem sie leben, auch in Europa und Amerika, ist eine wichtige religiöse Verpflichtung, deren Missachtung Sünde und religiösem Vergehen gleichkommen."

GG146
19.08.09, 00:40
Naja, reicht als kleiner Einstieg eine Fatwa gegen Terror?

Der Text ist zumindest positiv zu werten, vielleicht auch als Vorbild für künftige Texte von höherrangigen Gelehrten zu empfehlen.

Jedenfalls sind so klare Worte von den höchsten islamischen Rechtsgelehrten in Kairo seit 2001 überfällig.

JuanCabrillo
19.08.09, 07:27
Der Text ist zumindest positiv zu werten, vielleicht auch als Vorbild für künftige Texte von höherrangigen Gelehrten zu empfehlen.

Jedenfalls sind so klare Worte von den höchsten islamischen Rechtsgelehrten in Kairo seit 2001 überfällig.

Aber die werden sich hüten .
Der Hamburger Text strotzt nur so vor Blasphemie

und in ihm wird von "unschuldigen Menschen " gesprochen .

Das allein ist schon ein Stein des Anstosses zur erweiterten
Auslegung von Schuld und Unschuld .

Cony
19.08.09, 09:29
.... Falschrum.

Alle "Schüler des Propheten" sind Faschisten.

Genau meine Meinung.
Immer dann, wenn eine Religionsgemeinschaft politische Ansprüche stellt, gehört sie verboten.
Wo kämen wir denn sonst hin. INS MITTELALTER ??

opppa
19.08.09, 18:07
Alle Buchreligionen (Judentum, Christentum und Islam) können je nach den aktuellen "Erfordernissen" immer so ausgelegt werden, wie der jeweilige Interpret es für politisch zweckmäßig findet.

So wurden im Mittelalter "Errungenschaften" wie die (mehr oder weniger) Heilige Inquisition oder Kreuzzüge ohne Schwierigkeiten mit der Bibel begründet.
Wenn sich heute fundamentalistische Mohammendaner also eine Interpretation des Begriffes "Dschihad" so zurechtbasteln, daß daraus die (zwangsweise) Bekehrung aller Ungläubigen herausgelesen wird, sollten Christen gelegentlich mal in Geschichtsbüchern nachsehen, wie ihre Glaubensbrüder im Mittelalter im Namen Gottes in Europa gewütet haben.

Und gerade deshalb muß die (christlich geprägte) westliche Welt alles unternehmen, den mohammedanischen Fundamentalisten ihre (gewaltsame) Bekehrungswut auszutreiben.

opppa
19.08.09, 18:53
Mir ist kein geistlicher Gelehrter bekannt, der beispielsweise offen die Lehren der Taliban kritisiert.

Vielleicht hängen auch mohammedanische geistliche Gelehrte irgendwie am Leben?

Mazzini
20.08.09, 17:50
Vielleicht hängen auch mohammedanische geistliche Gelehrte irgendwie am Leben?
Ganz bestimmt sogar. Allerdings dürften beispielsweise Großayatollahs selbst für die Taliban unantastbar sein.

V.V.S.O.P.
20.08.09, 18:04
Genau meine Meinung.
Immer dann, wenn eine Religionsgemeinschaft politische Ansprüche stellt, gehört sie verboten.
Wo kämen wir denn sonst hin. INS MITTELALTER ??


Vollkommen richtig, und das gilt für ALLE Religions*****. jetzt hätt ich fast Dodln geschrieben. Was ist eigentlich an S pinner so schlimm, das man das nicht schreiben darf?

Mr. Smith
20.08.09, 18:04
Immer dann, wenn eine Religionsgemeinschaft politische Ansprüche stellt, gehört sie verboten.

Gilt Deine Maxime auch, wenn der Papst im Namen der Christenheit die Nahostparteien mal wieder auffordert, die Waffen zu strecken oder wird die Grenze des Handlungsbedarfs erst überschritten, wenn er in Zentralafrikas Regierungen interveniert, um Kondome und Abtreibungen verbieten zu lassen?

NukNuk

opppa
20.08.09, 18:22
Gilt Deine Maxime auch, wenn der Papst im Namen der Christenheit die Nahostparteien mal wieder auffordert, die Waffen zu strecken oder wird die Grenze des Handlungsbedarfs erst überschritten, wenn er in Zentralafrikas Regierungen interveniert, um Kondome und Abtreibungen verbieten zu lassen?

NukNuk

Der Papst wird wohl keinen Bann gegen irgendjemanden mehr loslassen, was ja wohl damals dem entsprach, was heute die Mohammedaner als Fatwa schon mal ganz gerne tun, wenn ihnen was nicht in den Kram passt.

Genauso wenig habe ich bisher von Fällen gehört, daß ein Papst die Schweizergarde gegen irgendein Land mobilisiert hat.

Daß Religionsführer ihren Gläubigen Empfehlungen für ihr Verhalten geben, ist doch nun mal deren Job, und das gilt für die Führer der Christen genauso wie für die der Mohammedaner.

Mr. Smith
20.08.09, 18:40
Der Papst wird wohl keinen Bann gegen irgendjemanden mehr loslassen

Die Fatwas des Christentums nennt man Exkommunizierungen; und dese sind bei weitem nicht selten. Schlimm vor allem, da sie nicht nur Verfolgung auf Erden, sondern vor allem auch ewige Seelenqualen im Jenseits versprechen. Dass der Papst kürzlich die Vorhölle als reinigende Instanz abschaffte, macht die ganze Sache für die Gepeinigten nicht wirklich erträglicher; gegenteilig.

Frag mal diesen Holocaustleugner Williamson, wie ihm zumute ist.

Daß Religionsführer ihren Gläubigen Empfehlungen für ihr Verhalten geben

Israel und Palästina sind jetzt nicht wirklich christlich dominiert.
Und wieviele Untertanen der Papst in der Orthodoxie besitzt, in welche er sich gern einmischt, darüber möchte ich nicht einmal munkeln wollen.

:-)

NukNuk

Senfgnu
20.08.09, 20:06
Und wieviele Untertanen der Papst in der Orthodoxie besitzt, in welche er sich gern einmischt, darüber möchte ich nicht einmal munkeln wollen.


Keine, der Papst verblödet nur die Katholen.

Mr. Smith
20.08.09, 20:08
Keine

:rolleyes:

NukNuk

Karl Dönitz
20.08.09, 21:26
Alle Buchreligionen (Judentum, Christentum und Islam) können je nach den aktuellen "Erfordernissen" immer so ausgelegt werden, wie der jeweilige Interpret es für politisch zweckmäßig findet.

So wurden im Mittelalter "Errungenschaften" wie die (mehr oder weniger) Heilige Inquisition oder Kreuzzüge ohne Schwierigkeiten mit der Bibel begründet.
Wenn sich heute fundamentalistische Mohammendaner also eine Interpretation des Begriffes "Dschihad" so zurechtbasteln, daß daraus die (zwangsweise) Bekehrung aller Ungläubigen herausgelesen wird, sollten Christen gelegentlich mal in Geschichtsbüchern nachsehen, wie ihre Glaubensbrüder im Mittelalter im Namen Gottes in Europa gewütet haben.

Und gerade deshalb muß die (christlich geprägte) westliche Welt alles unternehmen, den mohammedanischen Fundamentalisten ihre (gewaltsame) Bekehrungswut auszutreiben.

Volle Zustimmung! Die katholische Kirche hat hier großen Schaden angerichtet, vor allem hat sie die Wissenschaft für Jahrhunderte blockiert...

Das heißt wir haben auch hier eine "besondere Verantwortung durch unsere Geschichte" und müssen somit den Islam genauso bekämpfen wie den Rechtsextremismus :-D

Igni et ferro
20.08.09, 21:38
Volle Zustimmung! Die katholische Kirche hat hier großen Schaden angerichtet, vor allem hat sie die Wissenschaft für Jahrhunderte blockiert...

Das heißt wir haben auch hier eine "besondere Verantwortung durch unsere Geschichte" und müssen somit den Islam genauso bekämpfen wie den Rechtsextremismus :-D

Huch...
Lass das mal keinen Politiker hören, denn:

Wolfgang Schäuble CDU :

"Muslime sind für uns alles andere als eine Bedrohung, sie sind eine Bereicherung, machen unsere Ordnung vielfältiger, sie sind erwünscht und gewollt", so der Bundesinnenminister.

Claudia Roth ( Grüne )

"Der Islam ist nicht bloß als Gastarbeiterreligion zu tolerieren, sondern als Bestandteil unserer eigenen Kultur anzuerkennen."

Wolfgang Schäuble (CDU)

"Der Islam ist Teil unseres Landes geworden", sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gegenüber SWR International.

FDP-Fraktion im Landtag NRW :

"Der Islam ist ein Teil der modernen deutschen Kultur "

Sebastian Edathy (SPD)

Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses:

"Vielfalt ist ein Gewinn für unser Land und keine Bedrohung"

Türke Hüseyin Üzmez:

"Unsere Triebe führen uns zu Bösem, niemand kann die kontrollieren."

Wolfgang Schäuble :

"Muslime sind für uns alles andere als eine Bedrohung, sie sind eine Bereicherung, machen unsere Ordnung vielfältiger, sie sind erwünscht und gewollt", so der Bundesinnenminister.

Der türkische Minister für Auslandstürken, Faruk Celik, hat europäische Staaten aufgefordert, eine eigenständige Identität von Einwanderern zu respektieren. Assimilierung sei eine Erniedrigung der Migranten, sagte Celik in Ankara zum Auftakt einer internationalen Fachtagung zu Auswanderung und Migration von Türken.

Ex Bundeskanzler Gerhard Schröder ( SPD ) auf dem Bundeskongreß der "Türkischen Gemeinde in Deutschland":

"Deutschland ist ein modernes weltoffenes Land ; die große Mehrheit der Bevölkerung empfindet das Zusammenleben mit Menschen anderer Herkunft als Bereicherung."


Maria Böhmer :

"Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle"



Europa der Mülleimer für den Abschaum aus aller Welt .
Von den rot grünen verstörten Gutmenschen herzlich eingeladen. Allahs Bodenpersonal, ein Quell der Freude und Bereicherung nicht nur für Deutschland.

Cony
21.08.09, 03:41
Gilt Deine Maxime auch, wenn der Papst im Namen der Christenheit die Nahostparteien mal wieder auffordert, die Waffen zu strecken oder wird die Grenze des Handlungsbedarfs erst überschritten, wenn er in Zentralafrikas Regierungen interveniert, um Kondome und Abtreibungen verbieten zu lassen?

NukNuk

Mir ist der Papst soetwas von schnurzegal - da fragst du einfach den Falschen.

opppa
21.08.09, 07:50
Die Fatwas des Christentums nennt man Exkommunizierungen; und dese sind bei weitem nicht selten. Schlimm vor allem, da sie nicht nur Verfolgung auf Erden, sondern vor allem auch ewige Seelenqualen im Jenseits versprechen. Dass der Papst kürzlich die Vorhölle als reinigende Instanz abschaffte, macht die ganze Sache für die Gepeinigten nicht wirklich erträglicher; gegenteilig.

Frag mal diesen Holocaustleugner Williamson, wie ihm zumute ist.



Israel und Palästina sind jetzt nicht wirklich christlich dominiert.
Und wieviele Untertanen der Papst in der Orthodoxie besitzt, in welche er sich gern einmischt, darüber möchte ich nicht einmal munkeln wollen.

:-)

NukNuk

Was stört Dich daran, wenn der Papst die Exkommunionikation als Maßnahme in der eigenen Organisation einsetzt?
Ich habe jedenfalls nichts dagegen, wenn Glaubensführer (jeder Couleur) ihre Schäfchen mit den fürchterlichsten Strafen nach dem Tode bedrohen; Die Bedrohung mit weltlichen Strafen, wie z.B. mit einer Fatwa wegen Glaubensvergehen oder Auspeitschunge wegen eines Verstoßes gegen Kleidungsvorschriften, darf nach meiner Rechtsauffassung jedenfalls nicht sein.

Wenn es Dir nicht gefällt, daß Religionsführer - gleich welches Glaubens - ihre Meinung, soweit sie nicht darin besteht, zu Gewalt aufzurufen, deutlich zum Ausdruck bringen, hätte ich gerne mal eine Erklärung dafür, mit welchem Recht Du denen den Mund verbieten willst.
Wir meckern doch hier auch an allen möglichen und unmöglichen Meinungsäußerungen von irgendwelchen Leuten rum. Ich fordere da: Gleiches Unrecht für alle!

opppa
21.08.09, 07:52
Das heißt wir haben auch hier eine "besondere Verantwortung durch unsere Geschichte" und müssen somit den Islam genauso bekämpfen wie den Rechtsextremismus :-D

Ich würde da sogar noch etwas schärfer formulieren und beides (fast?) auf dieselbe Stufe stellen!

Skeptiker
21.08.09, 10:22
Huch...
Lass das mal keinen Politiker hören, denn:

Wolfgang Schäuble CDU :

"Muslime sind für uns alles andere als eine Bedrohung, sie sind eine Bereicherung, machen unsere Ordnung vielfältiger, sie sind erwünscht und gewollt", so der Bundesinnenminister.

Claudia Roth ( Grüne )

"Der Islam ist nicht bloß als Gastarbeiterreligion zu tolerieren, sondern als Bestandteil unserer eigenen Kultur anzuerkennen."

Wolfgang Schäuble (CDU)

"Der Islam ist Teil unseres Landes geworden", sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gegenüber SWR International.

FDP-Fraktion im Landtag NRW :

"Der Islam ist ein Teil der modernen deutschen Kultur "

Sebastian Edathy (SPD)

Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses:

"Vielfalt ist ein Gewinn für unser Land und keine Bedrohung"

Türke Hüseyin Üzmez:

"Unsere Triebe führen uns zu Bösem, niemand kann die kontrollieren."

Wolfgang Schäuble :

"Muslime sind für uns alles andere als eine Bedrohung, sie sind eine Bereicherung, machen unsere Ordnung vielfältiger, sie sind erwünscht und gewollt", so der Bundesinnenminister.

Der türkische Minister für Auslandstürken, Faruk Celik, hat europäische Staaten aufgefordert, eine eigenständige Identität von Einwanderern zu respektieren. Assimilierung sei eine Erniedrigung der Migranten, sagte Celik in Ankara zum Auftakt einer internationalen Fachtagung zu Auswanderung und Migration von Türken.

Ex Bundeskanzler Gerhard Schröder ( SPD ) auf dem Bundeskongreß der "Türkischen Gemeinde in Deutschland":

"Deutschland ist ein modernes weltoffenes Land ; die große Mehrheit der Bevölkerung empfindet das Zusammenleben mit Menschen anderer Herkunft als Bereicherung."


Maria Böhmer :

"Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle"



Europa der Mülleimer für den Abschaum aus aller Welt .
Von den rot grünen verstörten Gutmenschen herzlich eingeladen. Allahs Bodenpersonal, ein Quell der Freude und Bereicherung nicht nur für Deutschland.

Die von dir genannten Politiker sind allesamt ein Fall für ein Volkstribunal und anschließender öffentlicher Hinrichtung.
Straftat: Hochverrat am deutschen Volk, der deutschen Nation und dem deutschen Vaterland.

Mr. Smith
21.08.09, 10:25
Was stört Dich daran, wenn der Papst die Exkommunionikation als Maßnahme in der eigenen Organisation einsetzt?

Weil ich es für doppelmoralisch und verlogen halte, einerseits die Moslems ob gewisser Fatwas anzugreifen, andererseits jedoch die Augen vor den Fatwas der Christenheit zu verschliessen.

Das ist genau so verlogen wie dieses ''Ih, im Iran darf man mit Hühnern''-Gekreische.

NukNuk

opppa
21.08.09, 12:47
Weil ich es für doppelmoralisch und verlogen halte, einerseits die Moslems ob gewisser Fatwas anzugreifen, andererseits jedoch die Augen vor den Fatwas der Christenheit zu verschliessen.

Das ist genau so verlogen wie dieses ''Ih, im Iran darf man mit Hühnern''-Gekreische.

NukNuk

Ich halte es für angebracht, bei Fatwas, die sich gegen Privatpersonen richten, für mehr als angebracht, die Mohammedaner zu verurteilen, weil sie es (bislang jedenfalls) nicht schaffen, ihre hohe Geistlichkeit davon abzuhalten, sich auf die Androhung von (meinetwegen) übelsten Strafen nach dem Tod zu beschränken, und öffentlich zum Mord an Personen aufrufen, deren Verhalten ihnen nicht passt.

PS
Daß man im Iran mit Hühnern irgendwas darf, war mir bisher nicht bekannt; solange das aber nicht zur Pflicht erklärt wird, finde ich das zwar nicht richtig gut, aber im Vergleich zum dort üblichen Einsatz eines Baukrans noch relativ gering kriminell.

Mr. Smith
21.08.09, 12:54
öffentlich zum Mord an Personen aufrufen

Faszinierend.
Wieviele derartige Fatwas existieren denn, in welchen zum Mord an Personen aufgerufen wird?

Daß man im Iran mit Hühnern irgendwas darf, war mir bisher nicht bekannt

Vielleicht sollte ich Satire besser kennzeichnen.
Auch in Deutschland darf man mit Hühnern. Und das sogar schon zehn Jahre länger als im Iran.

:rolleyes:

NukNuk

Nadeschda
21.08.09, 18:17
Quatsch. Im Iran darf gar niemand mit Hühnern, weil dort Verkehr nur innerhalb einer gültigen Ehe erlaubt ist. Entweder in einer Dauerehe oder einer Zeitehe. Und diese Ehen dürfen nur mit Muslimas oder mit Angehörigen einer Buchreligion geschlossen werden. Und eine gültige Ehe gibt es nur bei Zustimmung der Partnerin. Hat denn bitte schon mal jemand etwas von einem christlichen oder jüdischen Huhn gehört, das einem Kerl einen Ehevertrag anbietet? :D

Was diese Fatwa (eine von vielen) gegen Terror betrifft - unschuldig ist immer jeder, der nicht direkt und aktuell den anderen mit Waffengewalt bedroht. Eine kurze Erläuterung: X schießt auf einen Muslim. Der muss sich nicht opfern, er darf in Notwehr auch auf X schießen. Er muss aber sofort damit aufhören, wenn X seinen Angriff einstellt. Findet ein Muslim dagegen Y ekelhaft und mag ihn nicht, hält ihn für böse und für einen Feind seiner Religion. Das reicht nicht: Er darf Y nichts antun, und selbst wenn der sich auch führt wie das Rumpelstilzchen. :tongue:

Da aber viele Muslime weder das eigene Buch kennen, noch es kennen wollen, und falls sie es kennen, es gerne nach eigenem Gutdünken auslegen, ist die Theorie friedfertig, manch ein Muslim ist es dagegen nicht.

opppa
22.08.09, 08:20
Quatsch. Im Iran darf gar niemand mit Hühnern, weil dort Verkehr nur innerhalb einer gültigen Ehe erlaubt ist. Entweder in einer Dauerehe oder einer Zeitehe. Und diese Ehen dürfen nur mit Muslimas oder mit Angehörigen einer Buchreligion geschlossen werden. Und eine gültige Ehe gibt es nur bei Zustimmung der Partnerin. Hat denn bitte schon mal jemand etwas von einem christlichen oder jüdischen Huhn gehört, das einem Kerl einen Ehevertrag anbietet? :D

Was diese Fatwa (eine von vielen) gegen Terror betrifft - unschuldig ist immer jeder, der nicht direkt und aktuell den anderen mit Waffengewalt bedroht. Eine kurze Erläuterung: X schießt auf einen Muslim. Der muss sich nicht opfern, er darf in Notwehr auch auf X schießen. Er muss aber sofort damit aufhören, wenn X seinen Angriff einstellt. Findet ein Muslim dagegen Y ekelhaft und mag ihn nicht, hält ihn für böse und für einen Feind seiner Religion. Das reicht nicht: Er darf Y nichts antun, und selbst wenn der sich auch führt wie das Rumpelstilzchen. :tongue:

Da aber viele Muslime weder das eigene Buch kennen, noch es kennen wollen, und falls sie es kennen, es gerne nach eigenem Gutdünken auslegen, ist die Theorie friedfertig, manch ein Muslim ist es dagegen nicht.

Dann sollen die (angeblich) friedliebenden Mohammedaner doch ihren Glaubensbrüdern vom iranischen Religionsrat oder von den Taliban den Dschihad erklären, wenn sie meinen, daß sie das überleben können.
Die Aufgabe der modernen Staaten kann das doch nicht sein!