Blue Max
16.08.09, 18:26
Ich will mal einen Sammelstrang eröffnen, in dem wir Kuriosotäten und Absurditäten in der BRD sammeln und diskutieren können.
Ich fange dann mal an:
Eine weitere Kapriole des sogenannten Rechtstaates kündigt sich derzeit in Mecklenburg-Vorpommern an. Die Kriminalpolizei Anklam ermittelt gegen Udo Pastörs wegen dessen geistiger Bewaffnung.
Nach einem Berichte des Nordkuriers vom heutigen Mittwoch soll NPD-Fraktionschef Udo Pastörs zur Gewalt aufgerufen haben, und zwar in einer Rede, während der er mit den Händen auf seinen Kopf deutend gesagt hatte:
"Unsere Waffe gegen die Blockparteien von Linke bis CDU sitzt hier. Unser Kampf ist ein geistiger Kampf."
Deswegen erwägt nun die Kriminalpolizei Anklam Ermittlungen wegen des Aufrufs zu indirekter Gewalt. :banana: :banana: :banana: :kif: :haha:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2009/03/18/absurdistan-2009-kriminalpolizei-will-wegen-geistiger-bewaffnung-gegen-pastors-npd-ermitteln/
Ein weiteres Beispiel:
Die BRD scheint mittlerweile so am Ende zu sein, daß sie die Bevölkerung zu Denunziationen auffordern muß wie damals die DDR. Eltern sollen ihre "rechten" Kinder melden und Kinder ihre "rechten" Eltern:
"Minister fordert: Bürger sollen Rechtsradikale bei der Polizei melden!" (BILD, 1.8.2000, S. 2)
"Die Staatssicherheit hatte pro Kopf der zu betreuenden Bevölkerung 20 Mal mehr Mitarbeiter als die Gestapo in der Nazi-Zeit.... In Wahrheit aber zeigt uns die Existenz dieses Riesenapparates zur Unterdrückung, dass es in der DDR offensichtlich entsprechend viele Menschen gab, die bespitzelt, eingeschüchtert und verfolgt werden mussten, weil sie in tausendfältigen Formen Widerstand gegen das totalitäre Regime geleistet haben. ... Hitler konnte mit einem vergleichsweise kleinen Aufwand an politischer Geheimpolizei seine Macht behaupten. ... Hitler wurde eben - trotz oder wegen all seiner Verbrechen - geliebt und bewundert von der überwältigenden Mehrheit." (Wolf Biermann, Die Welt - 3.7.2002, Seite 4)
Die BRD übernahm etwa 100.000 Stasi-Spitzel in ihre Dienste und kann ohne Aufruf zur Denunziation offenbar ihre Existenz nicht sichern, so sehr wird diese Demokratie von ihren demokratischen Mitbürgern geliebt.
Pflegt die BRD in Wirklichkeit eine "demokratisch abgesicherte Barbarei" (Münchner Merkur, 20.10.1997), wie Günter Grass es ausdrückte?
Im Gegensatz zur BRD und DDR war Denunziation im 3.Reich, sogar in Kriegszeiten, strafbar:
"Reichsminister Wilhelm Frick forderte 1934 in einem Erlaß eine Eindämmung der ‘des nationalsozialistischen Staates unwürdigen Erscheinung des Denunziantentums’. Reinhard Heydrich verlangte zwei Tage nach Kriegsbeginn in seinen ‘Grundsätzen der inneren Staatssicherung’, daß ‘gegen Denunzianten, die aus persönlichen Gründen ungerechtfertigte oder übertriebene Anzeigen gegen Volksgenossen erstatten’, entschieden vorzugehen sei: ‘in böswilligen Fällen durch Verbringung in ein Konzentrationslager’." (FAZ, Politische Bücher, 2.8.2000, S. 8)
Während die von allen BRD-Politikern seinerzeit hofierte DDR "1989 mindestens 83985 hauptamtliche und 176000 Inoffizielle Mitarbeiter" beschäftigte, waren bei "der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) 1936 rund 7000 Personen angestellt." (FAZ, 2.8.2000, S. 8) Die BRD übernahm 1990 etwa 100.000 DDR-Spitzel in den Verfassungsschutz. Und der "mörderische Nationalsozialismus" unterschied sich von den kommunistischen Mordregimen (mit denen die BRD beste Kontakte pflegte) wie folgt: "Die NSDAP kannte parteidisziplinarisch nichts auch nur annähernd den kommunistischen Säuberungen Vergleichbares ... Die kommunistischen Sicherheitsdienste suchten sich im Unterschied zur Gestapo ihre Denunzianten selbst aus, und sie verpflichteten sie dauerhaft und über Jahre zu einer konspirativen und inoffiziellen Zusammenarbeit ... Die russische Tscheka verfügte 1921, drei Jahre nach der bolschewistischen Machtübernahme, bereits über 280.000 Geheimpolizisten ... Der ‘eigentliche Impuls’ ging hier von oben aus, von den Parteiführungen und den Sicherheitsdiensten. Dort wurden die Listen der zu verhaftenden und zu erschießenden Personen erstellt." (FAZ, 2.8.2000, S. 8)
Wir vergleichen also mal:
- DDR: 260.000 Spitzel für eine Bevölkerung von 16 Millionen im Frieden. Aufruf zur Denunziation.
- BRD: 100.000 Spitzel und 2500 Mitarbeiter der Neo-Gestapo für eine Bevölkerung von 80 Millionen im Frieden. Aufruf zur Denunziation.
- Drittes Reich: 7.000 Mitarbeiter des Geheimdienstes für eine Bevölkerung von 80 Millionen im Krieg. Denunziation wird selbst im Krieg hart bestraft.
Wie schrieb der bekannte Kolumnist Taki im britischen Spectators am 8. März 1997 gleich noch mal?:
"Nichtsdestoweniger, es ist schwer nicht zu dem Schluß zu kommen, daß das Deutschland der Vergangenheit [Hitler Deutschland] dem heutigen ... weit überlegen war."
Ich fange dann mal an:
Eine weitere Kapriole des sogenannten Rechtstaates kündigt sich derzeit in Mecklenburg-Vorpommern an. Die Kriminalpolizei Anklam ermittelt gegen Udo Pastörs wegen dessen geistiger Bewaffnung.
Nach einem Berichte des Nordkuriers vom heutigen Mittwoch soll NPD-Fraktionschef Udo Pastörs zur Gewalt aufgerufen haben, und zwar in einer Rede, während der er mit den Händen auf seinen Kopf deutend gesagt hatte:
"Unsere Waffe gegen die Blockparteien von Linke bis CDU sitzt hier. Unser Kampf ist ein geistiger Kampf."
Deswegen erwägt nun die Kriminalpolizei Anklam Ermittlungen wegen des Aufrufs zu indirekter Gewalt. :banana: :banana: :banana: :kif: :haha:
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/2009/03/18/absurdistan-2009-kriminalpolizei-will-wegen-geistiger-bewaffnung-gegen-pastors-npd-ermitteln/
Ein weiteres Beispiel:
Die BRD scheint mittlerweile so am Ende zu sein, daß sie die Bevölkerung zu Denunziationen auffordern muß wie damals die DDR. Eltern sollen ihre "rechten" Kinder melden und Kinder ihre "rechten" Eltern:
"Minister fordert: Bürger sollen Rechtsradikale bei der Polizei melden!" (BILD, 1.8.2000, S. 2)
"Die Staatssicherheit hatte pro Kopf der zu betreuenden Bevölkerung 20 Mal mehr Mitarbeiter als die Gestapo in der Nazi-Zeit.... In Wahrheit aber zeigt uns die Existenz dieses Riesenapparates zur Unterdrückung, dass es in der DDR offensichtlich entsprechend viele Menschen gab, die bespitzelt, eingeschüchtert und verfolgt werden mussten, weil sie in tausendfältigen Formen Widerstand gegen das totalitäre Regime geleistet haben. ... Hitler konnte mit einem vergleichsweise kleinen Aufwand an politischer Geheimpolizei seine Macht behaupten. ... Hitler wurde eben - trotz oder wegen all seiner Verbrechen - geliebt und bewundert von der überwältigenden Mehrheit." (Wolf Biermann, Die Welt - 3.7.2002, Seite 4)
Die BRD übernahm etwa 100.000 Stasi-Spitzel in ihre Dienste und kann ohne Aufruf zur Denunziation offenbar ihre Existenz nicht sichern, so sehr wird diese Demokratie von ihren demokratischen Mitbürgern geliebt.
Pflegt die BRD in Wirklichkeit eine "demokratisch abgesicherte Barbarei" (Münchner Merkur, 20.10.1997), wie Günter Grass es ausdrückte?
Im Gegensatz zur BRD und DDR war Denunziation im 3.Reich, sogar in Kriegszeiten, strafbar:
"Reichsminister Wilhelm Frick forderte 1934 in einem Erlaß eine Eindämmung der ‘des nationalsozialistischen Staates unwürdigen Erscheinung des Denunziantentums’. Reinhard Heydrich verlangte zwei Tage nach Kriegsbeginn in seinen ‘Grundsätzen der inneren Staatssicherung’, daß ‘gegen Denunzianten, die aus persönlichen Gründen ungerechtfertigte oder übertriebene Anzeigen gegen Volksgenossen erstatten’, entschieden vorzugehen sei: ‘in böswilligen Fällen durch Verbringung in ein Konzentrationslager’." (FAZ, Politische Bücher, 2.8.2000, S. 8)
Während die von allen BRD-Politikern seinerzeit hofierte DDR "1989 mindestens 83985 hauptamtliche und 176000 Inoffizielle Mitarbeiter" beschäftigte, waren bei "der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) 1936 rund 7000 Personen angestellt." (FAZ, 2.8.2000, S. 8) Die BRD übernahm 1990 etwa 100.000 DDR-Spitzel in den Verfassungsschutz. Und der "mörderische Nationalsozialismus" unterschied sich von den kommunistischen Mordregimen (mit denen die BRD beste Kontakte pflegte) wie folgt: "Die NSDAP kannte parteidisziplinarisch nichts auch nur annähernd den kommunistischen Säuberungen Vergleichbares ... Die kommunistischen Sicherheitsdienste suchten sich im Unterschied zur Gestapo ihre Denunzianten selbst aus, und sie verpflichteten sie dauerhaft und über Jahre zu einer konspirativen und inoffiziellen Zusammenarbeit ... Die russische Tscheka verfügte 1921, drei Jahre nach der bolschewistischen Machtübernahme, bereits über 280.000 Geheimpolizisten ... Der ‘eigentliche Impuls’ ging hier von oben aus, von den Parteiführungen und den Sicherheitsdiensten. Dort wurden die Listen der zu verhaftenden und zu erschießenden Personen erstellt." (FAZ, 2.8.2000, S. 8)
Wir vergleichen also mal:
- DDR: 260.000 Spitzel für eine Bevölkerung von 16 Millionen im Frieden. Aufruf zur Denunziation.
- BRD: 100.000 Spitzel und 2500 Mitarbeiter der Neo-Gestapo für eine Bevölkerung von 80 Millionen im Frieden. Aufruf zur Denunziation.
- Drittes Reich: 7.000 Mitarbeiter des Geheimdienstes für eine Bevölkerung von 80 Millionen im Krieg. Denunziation wird selbst im Krieg hart bestraft.
Wie schrieb der bekannte Kolumnist Taki im britischen Spectators am 8. März 1997 gleich noch mal?:
"Nichtsdestoweniger, es ist schwer nicht zu dem Schluß zu kommen, daß das Deutschland der Vergangenheit [Hitler Deutschland] dem heutigen ... weit überlegen war."