ThiloS
16.08.09, 14:16
Glaubt man den rechtsdrehenden Kameradschaften der intellektuellen Schwachmaten, dann geht es "dem" Deutschland schlecht, weil es gar kein Deutschland mehr ist, sondern "nur noch" eine "BRD", also ein "von den Siegermächten erfundenes Konstrukt zur Versklavung der aufrechten deutschen Rasse".
Je mehr der geneigte Leser darüber nachdenkt, desto mehr muss er zu dem Schluss kommen, dass es in Deutschland keinen Kampf der Demokraten gegen Rechts gibt, sondern einen Kampf der Intelligenz gegen die Blöden, der Humanisten gegen die Menschenverächter, letztlich ein Kampf, der weniger etwas mit Politik, sondern vielmehr etwas mit Kultur, diesem arg gebeutelten und schwammigen Begriff, zu tun hat.
Das Problem ist, dass, "Aussteigerprogramme" hin und Geschichtsunterricht her, die Blöden nicht erreichbar sind - sei es aus Unfähigkeit oder schlichter Weigerung oder einer Mischung aus Beidem. Anders gesagt: es besteht schlicht die Unmöglichkeit, auf gleicher Basis und auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren und zu argumentieren.
Was sich so arrogant anhört und sich überheblich liest, ist nichts anderes als die schlichte Darstellung von Tatsachen und nicht einmal sonderlich böse gemeint. Genausowenig, wie ich einem Blinden eine Farbe erklären kann, genausowenig dürfte es möglich sein, einem Blöden die Welt zu erklären. Blinde sehen nun einmal keine Farben, Blöde fühlen sich permanent bedroht und ungerecht behandelt. Egal, wie viele Autos sie vor der Türe stehen haben.
Wenn ich heute sage, 6 Millionen Menschen wurden alleine im Innenbereich der Nazis getötet und es kommen gleich drei Leute um die Ecke gebogen, von denen der Eine die Zahl der Opfer, der Zweite das Wort "getötet" und der Dritte "von den Nazis" diskutieren will, dann habe ich es da entweder mit furchtbar cleveren Leuten zu tun, die vom eigentlichen Thema ablenken wollen oder mit furchtbar Blöden, die die eigentliche Aussage oder These nicht kapiert haben. Wie auch immer - es geht nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern um dümmliche Details. Man könnte dies entweder als rethorische Guerillataktik oder wahlweise als Dummgesülze betrachten.
In den allermeisten Fällen handelt es sich um Zweiteres.
Wie sind sie aber nun von einer halbwegs intelligenten Zivilgesellschaft zu erreichen, die Blöden, die sich als Nazis, Linksextremisten und Islamisten zu tarnen versuchen?
Die depremierende Einsicht: wahrscheinlich gar nicht.
Die Konsequenz: Lasst die Blöden in ihrem Gedankensumpf hocken und seht zu, dass ihr auch weiterhin über der Pflichtbildungsgrenze bleibt.
Nur: wäre das nicht genau die Kapitulation, die Flucht vor dem Feind, die Aufgabe? "Wo bleibt die Message"?
Und schlussendlich besteht die Gefahr, dass sich, lässt man die Blöden unbeaufsichtigt blödeln, sie sich in ihrem Tümpel voll intellektuellen Klärschlamms ungehemmt vermehren und tatsächlich irgendwann die Blöden die Intelligenten demokratisch überstimmen. Ihre Thesen sind ja auch einfacher, leichter verdaulich, simpler. Von Blöden - für Blöde.
Und im Ergebnis hätten wir eine VerVeronikaPoothisierung der Gesellschaft, in der auf Andersdenkende oder auch nur -Aussehende ungehemmt wieder eingetreten werden darf. Der Führer hats erlaubt. Damit muss der Treter dann nicht mehr selber denken. Es hat es ja vorgedacht bekommen und kann sich auf "Befehlsnotstand" berufen.
Ha! Erwischt! Hat denn die Intelligenz das Recht oder gar die Pflicht, die Blöden IN der Gesellschaft vor den Blöden AUSSERHALB der Gesellschaft zu schützen? Ist das nicht auch so etwas wie "Meinungsdiktatur"? Was hat das mit "freiheitlicher Grundordnung" oder "Meinungsfreiheit" zu tun?
Die Antwort ist ein klares Jein.
Die Pflicht der Intelligenz besteht nicht darin, Blöde vor Blöden zu beschützen, sondern potentielle Opfer vor potentiellen Tätern, Hilflose vor ihren Mördern.
Genau so, wie die Polizei ausrückt, wenn irgendein Doldi von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch macht und der Meinung ist, dass seine Exfreundin gefälligst durch seine Hand zu sterben hat, genauso ist es die Pflicht der Intelligenz, die Unbedarften vor den Blöden zu schützen.
Wenn auch nicht mit den gleichen Mitteln, wie sie die Blöden anwenden würden, wenn jene am Drücker wären, sondern eben mit Intellekt - auch, wenn auch dies keine Waffengleichheit darstellt. Die Alternative besteht ansonsten im "argumentiere nie mit Blöden - sie ziehen Dich auf ihr Level und schlagen Dich dann durch Erfahrung"
Also: Visier nach unten und auf in den Kampf.
Je mehr der geneigte Leser darüber nachdenkt, desto mehr muss er zu dem Schluss kommen, dass es in Deutschland keinen Kampf der Demokraten gegen Rechts gibt, sondern einen Kampf der Intelligenz gegen die Blöden, der Humanisten gegen die Menschenverächter, letztlich ein Kampf, der weniger etwas mit Politik, sondern vielmehr etwas mit Kultur, diesem arg gebeutelten und schwammigen Begriff, zu tun hat.
Das Problem ist, dass, "Aussteigerprogramme" hin und Geschichtsunterricht her, die Blöden nicht erreichbar sind - sei es aus Unfähigkeit oder schlichter Weigerung oder einer Mischung aus Beidem. Anders gesagt: es besteht schlicht die Unmöglichkeit, auf gleicher Basis und auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren und zu argumentieren.
Was sich so arrogant anhört und sich überheblich liest, ist nichts anderes als die schlichte Darstellung von Tatsachen und nicht einmal sonderlich böse gemeint. Genausowenig, wie ich einem Blinden eine Farbe erklären kann, genausowenig dürfte es möglich sein, einem Blöden die Welt zu erklären. Blinde sehen nun einmal keine Farben, Blöde fühlen sich permanent bedroht und ungerecht behandelt. Egal, wie viele Autos sie vor der Türe stehen haben.
Wenn ich heute sage, 6 Millionen Menschen wurden alleine im Innenbereich der Nazis getötet und es kommen gleich drei Leute um die Ecke gebogen, von denen der Eine die Zahl der Opfer, der Zweite das Wort "getötet" und der Dritte "von den Nazis" diskutieren will, dann habe ich es da entweder mit furchtbar cleveren Leuten zu tun, die vom eigentlichen Thema ablenken wollen oder mit furchtbar Blöden, die die eigentliche Aussage oder These nicht kapiert haben. Wie auch immer - es geht nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern um dümmliche Details. Man könnte dies entweder als rethorische Guerillataktik oder wahlweise als Dummgesülze betrachten.
In den allermeisten Fällen handelt es sich um Zweiteres.
Wie sind sie aber nun von einer halbwegs intelligenten Zivilgesellschaft zu erreichen, die Blöden, die sich als Nazis, Linksextremisten und Islamisten zu tarnen versuchen?
Die depremierende Einsicht: wahrscheinlich gar nicht.
Die Konsequenz: Lasst die Blöden in ihrem Gedankensumpf hocken und seht zu, dass ihr auch weiterhin über der Pflichtbildungsgrenze bleibt.
Nur: wäre das nicht genau die Kapitulation, die Flucht vor dem Feind, die Aufgabe? "Wo bleibt die Message"?
Und schlussendlich besteht die Gefahr, dass sich, lässt man die Blöden unbeaufsichtigt blödeln, sie sich in ihrem Tümpel voll intellektuellen Klärschlamms ungehemmt vermehren und tatsächlich irgendwann die Blöden die Intelligenten demokratisch überstimmen. Ihre Thesen sind ja auch einfacher, leichter verdaulich, simpler. Von Blöden - für Blöde.
Und im Ergebnis hätten wir eine VerVeronikaPoothisierung der Gesellschaft, in der auf Andersdenkende oder auch nur -Aussehende ungehemmt wieder eingetreten werden darf. Der Führer hats erlaubt. Damit muss der Treter dann nicht mehr selber denken. Es hat es ja vorgedacht bekommen und kann sich auf "Befehlsnotstand" berufen.
Ha! Erwischt! Hat denn die Intelligenz das Recht oder gar die Pflicht, die Blöden IN der Gesellschaft vor den Blöden AUSSERHALB der Gesellschaft zu schützen? Ist das nicht auch so etwas wie "Meinungsdiktatur"? Was hat das mit "freiheitlicher Grundordnung" oder "Meinungsfreiheit" zu tun?
Die Antwort ist ein klares Jein.
Die Pflicht der Intelligenz besteht nicht darin, Blöde vor Blöden zu beschützen, sondern potentielle Opfer vor potentiellen Tätern, Hilflose vor ihren Mördern.
Genau so, wie die Polizei ausrückt, wenn irgendein Doldi von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch macht und der Meinung ist, dass seine Exfreundin gefälligst durch seine Hand zu sterben hat, genauso ist es die Pflicht der Intelligenz, die Unbedarften vor den Blöden zu schützen.
Wenn auch nicht mit den gleichen Mitteln, wie sie die Blöden anwenden würden, wenn jene am Drücker wären, sondern eben mit Intellekt - auch, wenn auch dies keine Waffengleichheit darstellt. Die Alternative besteht ansonsten im "argumentiere nie mit Blöden - sie ziehen Dich auf ihr Level und schlagen Dich dann durch Erfahrung"
Also: Visier nach unten und auf in den Kampf.