PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die deutsch-jüdische Symbiose, damals und heute


Blue Max
15.08.09, 09:12
Mußte die deutsch-jüdische Symbiose scheitern?

Waren nur die Nationalsozialisten schuld oder liegt der Antisemitismus zu tief im deutschen Volk verankert?

Früher, da war ich voll auf Nazi-Kurs.

Mittlerweile, da sehe ich es differenzierter. Es war ein Verbrechen, die deutschjüdischen Nationalisten zu verfolgen und zu ermorden. Es hätte voll und ganz gelangt, wenn man lediglich die Zionisten und orthodoxen Juden rausgeschmissen hätte.

Selbst Hitler machte ja mal hier und da Ausnahmen, so z.B. bei dem deutschen Juden und Generalfeldmarschall Erhard Milch.

Das spricht ihn aber natürlich nicht ganz von der Schande frei. Leider war Hitler damals notwendig, denn ohne ihn wäre Deutschland kommunistisch geworden.

Wie seht ihr die deutsch-jüdische Symbiose heute an? Gibt es Chancen, daß sie sich wieder entwickeln kann?

Die Voraussetzung dafür müßte ein rechtsautoritäres Deutschland sein, wie es Preußen ja damals war.

In einer Demokratie kann eine Symbiose natürlich nicht entstehen, da sich jeder in seine Parallelgesellschaft zurückzieht, weil in einer Demokratie keine Integration, geschweige denn Assimilation gefordert wird.

Es gilt das Laissez faire.

Was meint ihr dazu?

MüderJoe
15.08.09, 09:33
Ich bezweifle, dass es bei uns wieder zu einer deutsch-jüdische Symbiose kommen kann.Bis zum jenem Ereignis,welches allen Deutschen täglich vorgehalten wird war der Großteil der Juden im Land Patrioten,wovon auch jede Menge im 1. Weltkrieg kämpften.Nach dem 2. Weltkrieg,in dem die Mehrheit der deutschen Juden starben wendeten sie sich an "ihren" Staat Israel und dass wird wohl auch so bleiben solang es ihn gibt.

Selbst Hitler machte ja mal hier und da Ausnahmen, so z.B. bei dem deutschen Juden und Generalfeldmarschall Erhard Milch.

Hmm,in Wikipedia steht allerdings dass man nicht genau Weiß ob Erhard Milch ein "Halbjude" war.Dennoch hast du recht,es gab rund 150.000 Juden unter deutschem Kommando im 2. Weltkrieg,jedoch glaube ich nur Halb- oder Vierteljuden.

Blue Max
15.08.09, 09:39
Ich bezweifle, dass es bei uns wieder zu einer deutsch-jüdische Symbiose kommen kann.Bis zum jenem Ereignis,welches allen Deutschen täglich vorgehalten wird war der Großteil der Juden im Land Patrioten,wovon auch jede Menge im 1. Weltkrieg kämpften.Nach dem 2. Weltkrieg,in dem die Mehrheit der deutschen Juden starben wendeten sie sich an "ihren" Staat Israel und dass wird wohl auch so bleiben solang es ihn gibt.

Das habe ich wohl übersehen. Stimmt natürlich.

Die Juden haben ja jetzt ihre Heimat in Israel. Trotzdem wandern immer mehr Nachfahren ehemaliger deutscher Juden nach Deutschland aus. Als was fühlen die sich?

Leben die hier nur aufgrund der toleranten FDGO oder verbindet sie etwas emotional mit Deutschland?

Tabasco, bitte aufklären!

MüderJoe
15.08.09, 10:00
WAs bitte ist den FDGO?


Die Juden haben ja jetzt ihre Heimat in Israel. Trotzdem wandern immer mehr Nachfahren ehemaliger deutscher Juden nach Deutschland aus.

Nunja,ich glaube der Hauptgrund für die Auswanderung ist wahrscheinlich die Tatsache,dass die Juden in Israel längst nicht so sicher sind wie es früher behautet wurde.Israel sollte ja ürsprünglich den verfolgten Juden eine sichere Heimat in ihrer historischen Heimat bieten.Jedoch glaube ich nicht dass man sonderlich friedlich leben kann wenn die umliegenden Nationen alle feindlich gesinnt sind und regelmäßig Soldaten und Zivilisten in Kriegen/Anschläge sterben.Da lebt es sich bei den Deutschen mit ihrem Schuldkomplex doch deutlich besser.

herberger
15.08.09, 10:39
Die deutsch jüd.Symbiose ist nicht gescheitert denn der Bruch kam von aussen,denn im Judentum haben die Khasaren das sagen.

Skeptiker
15.08.09, 10:49
Mußte die deutsch-jüdische Symbiose scheitern?

Waren nur die Nationalsozialisten schuld oder liegt der Antisemitismus zu tief im deutschen Volk verankert?

Früher, da war ich voll auf Nazi-Kurs.

Mittlerweile, da sehe ich es differenzierter. Es war ein Verbrechen, die deutschjüdischen Nationalisten zu verfolgen und zu ermorden. Es hätte voll und ganz gelangt, wenn man lediglich die Zionisten und orthodoxen Juden rausgeschmissen hätte.

Selbst Hitler machte ja mal hier und da Ausnahmen, so z.B. bei dem deutschen Juden und Generalfeldmarschall Erhard Milch.

Das spricht ihn aber natürlich nicht ganz von der Schande frei. Leider war Hitler damals notwendig, denn ohne ihn wäre Deutschland kommunistisch geworden.

Wie seht ihr die deutsch-jüdische Symbiose heute an? Gibt es Chancen, daß sie sich wieder entwickeln kann?

Die Voraussetzung dafür müßte ein rechtsautoritäres Deutschland sein, wie es Preußen ja damals war.

In einer Demokratie kann eine Symbiose natürlich nicht entstehen, da sich jeder in seine Parallelgesellschaft zurückzieht, weil in einer Demokratie keine Integration, geschweige denn Assimilation gefordert wird.

Es gilt das Laissez faire.

Was meint ihr dazu?

Was für eine braune Nazischeiße.

Wie kann man als Akademiker oder angehender Akademiker, nur solch einer Wahnideologie anhängen.

Man, Hitler war ein Geisteskranker, dementsprechend fielen auch seine 12 Jahre "Amtszeit" als Reichskanzler aus.

Gideon
15.08.09, 13:47
Sie scheiterte wegen dem Antisemitismus im christlichen Glauben und dem darauf folgendem wissenschaftlichen Antisemitismus.

Blue Max
15.08.09, 13:54
Wie kann man als Akademiker oder angehender Akademiker, nur solch einer Wahnideologie anhängen.

Ich bin kein Nationalsozialist, sondern ein lieber Fascho! :)

Der Rechtsextremismus ist verdammt vielseitig.

Nicht alle Rechtsextremisten kleben an den 12 Jahren fest. :kif:

herberger
03.02.10, 10:28
http://www.gerard-menuhin.de/Kolumne/Fragen_%26_Antworten.html

Gerard Menuhin wurde 1948 als Sohn des Jahrhundertgeigers Yehudi Menuhin (1916-1999) und seiner Frau, der Tänzerin Diana Rosamund Gould, geboren. Nach dem Besuch des Eton College und dem Studienabschluss an der Stanford Universität in Kalifornien war er in New York, Paris und London in der Filmindustrie tätig, unter anderem als Filmproduzent bei United Artists.


Schon 1947 trat Ihr Vater zusammen mit Wilhelm Furtwängler im vom Krieg gezeichneten Deutschland auf. Immer wieder verzichtete er auf die Honorare seiner Konzerte zugunsten deutscher Flüchtlingskinder. Teilen Sie seine Deutschfreundlichkeit?

Menuhin: Wir hörten oft Deutsch zu Hause – sogar meine Mutter, eine Engländerin, sprach einigermaßen gut deutsch – und ich bin mit Achtung für die deutsche Kultur, die deutsche Zuverlässigkeit und Objektivität aufgewachsen. Ich fühle mich immer wohl in Deutschland. Ich habe Vertrauen in ein Volk und ein Land, in dem man öfter ein sachliches Gespräch führen kann, ohne Schein und Anmaßung, als in manchen südlichen Länder.



Ihr Großvater Moshe Menuhin, Mathematiker von Beruf, stammte aus Russland, wanderte nach Palästina aus und ging von dort nach Amerika. Welche Erinnerungen haben Sie an ihn?
Menuhin: Als Kleinkind fuhr ich oft mit meinen Großeltern zum Strand nach Santa Cruz. Das waren die schönsten Zeiten. Ich bin froh, dass ich meinen Großvater auch als Erwachsener erlebt habe. In den frühen Siebzigerjahren studierte ich in Kalifornien. Sonntags besuchte ich meine Großeltern. Da gab es immer ein aufregendes Tischgespräch. Meistens waren auch arabische Freunde meines Großvaters zu Gast, manchmal ein Prinz aus Saudi-Arabien, manchmal ein palästinensischer Lehrer. Mein Großvater entstammte einer langen Reihe von Rabbinern. 1965 erschien sein Buch „The Decadence of Judaism in Our Time“, das auf seine tiefe Enttäuschung über die Zionisten und ihr Ziel eines „Großisrael“ zurückgeht. Als er in Palästina gelebt hatte, vertrugen sich Araber und Juden noch. Jetzt musste er beobachten, wie der neue Staat Israel Araber wie Menschen zweiter Klasse behandelte und vertrieb – als ob die Juden vergessen hätten, dass sie Jahrhunderte lang selber verfolgt worden waren. Mein Großvater wusste, dass dieses Benehmen zu immer blutigeren Unruhen führen würde. Ich bin die dritte Generation der Familie, die an einen unabhängigen Palästinenserstaat glaubt und die kurzsichtige Politik der israelischen Machthaber ablehnt.


Sie verfolgen die Entwicklung der Europäischen Union mit Sorge. Wieso?

Menuhin: Als in den Fünfzigerjahren die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet wurde, gab es ein ganz konkretes Ziel. Man wollte den Frieden bewahren. Seitdem ist man weit über dieses Ziel hinausgeschossen und hat ein Riesenbeamtentum aufgebaut - eine Art sich selbst vermehrendes Unkraut. Niemand stellt die Frage, warum eine größere EU von Vorteil sein soll. Die EU ist zu einer unübersehbaren Größe angewachsen – ein Monster, das ungeheure Summen verschluckt, von denen Deutschland am meisten bezahlt.

herberger
10.02.10, 17:51
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Guido-Knopp-Benennung-der-Canarisstrasse-ueberdenken-id295924.html

Sachen gibt es wo man meint die gibt es nicht.Admiral Canaris wird in der BRD als Wiederstandskämpfer gefeiert.





Nach Recherchen des Dresdener Buchautors Gunter Pirntke soll der in Aplerbeck geborene Wilhelm Canaris 1935 und 1941 die Einführung des Judensterns im Deutschen Reich gefordert haben. Pikant: 1955 wurde im Ort eine Straße nach ihm benannt. Die Canarisstraße grenzt an den alten jüdischen Friedhof.

Itchy
10.02.10, 18:12
Sachen gibt es wo man meint die gibt es nicht.Admiral Canaris wird in der BRD als Wiederstandskämpfer gefeiert.
.

Jaja, früher waren sie eigentlich schon immer alle dagegen und im Widerstand sowieso.

herberger
10.02.10, 18:18
Jaja, früher waren sie eigentlich schon immer alle dagegen und im Widerstand sowieso.

Canaris war ein Verräter und wurde 1945 hingerichtet.Aber interessant ist es trotzdem, wenn er den Judenstern forderte.Der Mann war bestenfalls bürgerlich,und wenn der das forderte,dann scheint es mir, das so etwas wie ein Judenstern, nichts aussergewöhnliches war.

Itchy
10.02.10, 18:23
Umbenennen in Oury-Yalloh-Straße

Stolzdeutscher
10.02.10, 18:38
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Guido-Knopp-Benennung-der-Canarisstrasse-ueberdenken-id295924.html

Sachen gibt es wo man meint die gibt es nicht.Admiral Canaris wird in der BRD als Wiederstandskämpfer gefeiert.





Nach Recherchen des Dresdener Buchautors Gunter Pirntke soll der in Aplerbeck geborene Wilhelm Canaris 1935 und 1941 die Einführung des Judensterns im Deutschen Reich gefordert haben. Pikant: 1955 wurde im Ort eine Straße nach ihm benannt. Die Canarisstraße grenzt an den alten jüdischen Friedhof.

Bekannt ist aber auch,dass er verfolgte Juden als"Agenten" ins Ausland schaffte und sie so vor der Verfolgung rettete!

Efna
11.02.10, 01:12
Ich denke das das Scheitern defintiv den NS zu verschulden ist. Die Symbiose mit den Juden klappte gerade in Deutschland vor 1933 sehr gut. Sehr viele deutsche Juden sahen sich vor dem NS in erster Linie als Deutsche und nicht als Juden. Es gab sogar viele Juden die Deutschnational bis ins Mark waren was vor allem im 1. Weltkrieg aufgefallen ist. Und erst der NS zerstörte das alles.

petsche
14.02.10, 02:37
Ich denke das das Scheitern defintiv den NS zu verschulden ist. Die Symbiose mit den Juden klappte gerade in Deutschland vor 1933 sehr gut. Sehr viele deutsche Juden sahen sich vor dem NS in erster Linie als Deutsche und nicht als Juden. Es gab sogar viele Juden die Deutschnational bis ins Mark waren was vor allem im 1. Weltkrieg aufgefallen ist. Und erst der NS zerstörte das alles.

Es ist eine Schande dass die israelischen Regierungen eine Versoehnung mit den Deutschen oder gar eine Verzeihung fuer die Taten ihrer Vorvaeter ablehnen.
Dass die Mehrzahl der regierenden deutschen " Demokraten " den Juden mit ihrem Anerbieten einer besonderen Freundschaft zu Israel in den Hintern kriecht und sich durch Waffengeschenke des Vaterlandsverats schuldig macht ist eine noch groessere Schande. Deutschland wurde durch wesentlichen juedischen Einfluss zum Land der Dichter und Denker. Seit dem Holocaust ist von Denkern nichts uebrig geblieben . Jehova sei Dank dass sich die juedische Gemeinde in Deutschland wieder vergroessert. Ueber Jahrhunderte fuehlten sich Juden in Deutschland am we nigsten verfolgt. Antisemitismus zuechten die Fuehrer der juedischen Organisationen zum Schaden ihrer Mitglieder. Einige Einsteinnachfolger in der Politklasse waeren ein Segen fuer Deutschland. Unter dem grossen Friedrich wurde das juedische Viertel in Berlin gegruendet. Unter Maria Theresia das huebsche Staedtchen Judenburg.