tabasco
22.03.10, 23:16
Der Klassenkampf wird härter
Berliner Gymnasien sortieren ihre Schüler nach ethnischer Herkunft. Die Schulverwaltung ist besorgt.
Immer mehr Gymnasien bilden ihre Klassen offenbar nach ethnischer Herkunft der Schüler, kritisiert Öczan Mutlu.
(...)
Begründet würde die Klasseneinteilung in vorwiegend Deutsche oder Migranten oft mit organisatorischen Argumenten wie der Erstellung der Stundenpläne, was Mutlu aber für vorgeschoben hält. So habe eine Mutter gefragt, warum ihre muslimische Tochter nicht in die „deutsche Klasse“ gehen dürfe. Wegen des Religionsunterrichts, habe ihr die Schulleitung geantwortet. „Na gut, dann besucht meine Tochter eben den evangelischen Religionsunterricht“, habe die Mutter gesagt und dann zur Antwort erhalten, dass leider kein Platz in der Klasse mehr frei sei.
(...)
Schulleiter erleben aber immer öfter, dass Eltern fragen, wie hoch der Migrantenanteil in den Gymnasien ist. Wenn man ihnen nicht mindestens 50 Prozent Anteil deutscher Schüler garantiere, würden sie drohen, ihre Kinder an anderen Gymnasien anzumelden. „Das sind übrigens nicht nur Deutsche, sondern auch viele Migranteneltern“, erzählt ein Lehrer.
(...)
Quelle (http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Gymnasium-Klasse-Sortierung;art295,3058979)
Ich lehne die Klassenaufteilung nach der religiösen oder ethnischen Herkunft ab, habe aber keine Lust, mein Kind in eine Klasse mit überwiegender Nicht-Deutscher Besetzung zu stecken. Denn hätte ich Lust auf Türken/Araber/Russen, wäre ich bestimmt in die Türkei/Jemen/Russland ausgewandert.
Hm. Dilemma.
Berliner Gymnasien sortieren ihre Schüler nach ethnischer Herkunft. Die Schulverwaltung ist besorgt.
Immer mehr Gymnasien bilden ihre Klassen offenbar nach ethnischer Herkunft der Schüler, kritisiert Öczan Mutlu.
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Begründet würde die Klasseneinteilung in vorwiegend Deutsche oder Migranten oft mit organisatorischen Argumenten wie der Erstellung der Stundenpläne, was Mutlu aber für vorgeschoben hält. So habe eine Mutter gefragt, warum ihre muslimische Tochter nicht in die „deutsche Klasse“ gehen dürfe. Wegen des Religionsunterrichts, habe ihr die Schulleitung geantwortet. „Na gut, dann besucht meine Tochter eben den evangelischen Religionsunterricht“, habe die Mutter gesagt und dann zur Antwort erhalten, dass leider kein Platz in der Klasse mehr frei sei.
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Schulleiter erleben aber immer öfter, dass Eltern fragen, wie hoch der Migrantenanteil in den Gymnasien ist. Wenn man ihnen nicht mindestens 50 Prozent Anteil deutscher Schüler garantiere, würden sie drohen, ihre Kinder an anderen Gymnasien anzumelden. „Das sind übrigens nicht nur Deutsche, sondern auch viele Migranteneltern“, erzählt ein Lehrer.
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Quelle (http://www.tagesspiegel.de/berlin/familie/schule/Gymnasium-Klasse-Sortierung;art295,3058979)
Ich lehne die Klassenaufteilung nach der religiösen oder ethnischen Herkunft ab, habe aber keine Lust, mein Kind in eine Klasse mit überwiegender Nicht-Deutscher Besetzung zu stecken. Denn hätte ich Lust auf Türken/Araber/Russen, wäre ich bestimmt in die Türkei/Jemen/Russland ausgewandert.
Hm. Dilemma.