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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Soll man Blutspenden gehen?


K.-H. Hirmer
14.03.10, 21:10
Soll man Blut spenden?

Die Lage in deutschen Kliniken ist nicht gut. Pro Jahr fehlen 200.000 Liter Blut. Nur allein in Hamburg meldet der Blutspendedienst jedes Jahr 25.000 bis 30.000 fehlende Blutkonserven. In anderen Ballungsräumen herrscht der gleiche Mangel. Und die Tendenz des Mangels ist noch steigend. Immer häufiger müssen Operationen verschoben werden, weil die benötigten Blutkonserven nicht zur Verfügung stehen. Zukaufen ist teuer und auch nicht immer möglich. In den meisten anderen Ländern herrscht ebenfalls drückende Blutknappheit.

Inzwischen ist die Krebsmedizin mit einigem Abstand vor der Unfallmedizin Hauptabnehmer für Spenderblut. Der Bedarf steigt ständig, die Spendenbereitschaft – nicht nur der Deutschen - nimmt ständig ab. Und Blut kann nicht ersetzt werden. Es gibt zwar Stoffe, die man Unfallopfern als Blutersatzmittel übertragen kann. Diese dienen aber nur dazu, den Kreislaufschock zu dämpfen. Wirklich in seiner Funktion ersetzen können sie das Blut aber nicht.

Ich möchte hier mit euch einfach locker darüber plaudern, ob ihr vielleicht schon mal zur Blutspende wart, oder mit dem Gedanken gespielt habt, Blut zu spenden. Könnt ihr euch vorstellen, sowas zu machen?

Was mich betrifft, habe ich in jungen Jahren als Sanitäter beim DRK als Helfer bei Blutspendeaktionen mitgemacht und natürlich auch selber gespendet. Nachdem ich ca. 20 Jahre nicht gespendet habe, bin ich 2008 durch einenZeitungsartikel auf den Blutmangel aufmerksam geworden und seitdem wieder spenden gegangen.

Wer mag kann hier natürlich auch über das Blut selber und alles, was damit zusammenhängt diskutieren. Ich finde das Thema sehr interessant.

Graf v. d. Kotzen-Kacken
14.03.10, 21:15
Habe schon gespendet, aber was mich stört, sind die langen Wartezeiten, bis man zur Ader gelassen wird.

Bin aber auf jeden Fall Organspender - in ferner Zukunft hoffentlich.

Itchy
14.03.10, 21:17
Aber natürlich sollte man das tun.

Mr. Smith
14.03.10, 21:18
Ich geh seit meinem 18ten Lebensjahr Blut spenden - wenn auch unregelmässig, da man ja vor allem nach Aufenthalten in tropischen Gebieten daran gehindert wird. Ich finde, mit Blutspenden sollte genauso wie mit Steuergeldern verfahren werden: Wer nicht einzahlt, darf auch nichts rausnehmen. Sofern man natürlich genügend physische wie psychische Konstitution besitzt; bei beiden.

NukNuk

MüderJoe
14.03.10, 21:28
Geld bekommt man ja soviel ich weiß nicht mehr dafür oder?

Itchy
14.03.10, 21:42
Geld bekommt man ja soviel ich weiß nicht mehr dafür oder?

Ich hatte früher am Uniklinikum gespendet. Da gab es ein paar Euro für.
Beim DRK kriegt man da nix für.

MüderJoe
14.03.10, 21:44
Ich hatte früher am Uniklinikum gespendet. Da gab es ein paar Euro für.
Beim DRK kriegt man da nix für.

Dann geh ich auch kein Blut spenden.:cool:
Und meine Organe geb ich erst recht nicht her ;)

tabasco
14.03.10, 21:51
Soll man Blut spenden?(...)

Man soll's. Wenn man's kann. Ich habe ein mal probiert - links abgezapft und rechts wieder reinbekommen :-D

K.-H. Hirmer
14.03.10, 21:51
Geld bekommt man ja soviel ich weiß nicht mehr dafür oder?

Das kommt darauf an, wo Du zur Spende gehst.

Es gibt Firmen, da kannst Du gegen Entgelt Blut, Blutplasma oder andere Blutbestandteile spenden. Z. B. diese hier:

ZLB Plasma Service Deutschland (http://www.cslplasma.de/s1/cs/depd/1160756084781/content/1160756084879/home.htm?gclid=CIjBstiAuaACFYWT3wodHGmmTw)

Die größten Blutspendeorganisationen sind aber die nationalen Rot-Kreuz-Verbände, bzw. der Rote Halbmond in islamischen Ländern und der Rote Schild Davids in Israel. Dort spendet man unentgeltlich, meistens aus einer sozialen Einstellung heraus. Man bekommt da aber bei bestimmten Spendenzahlen oder als Erstspender nette und nützliche Geschenke. Ich habe z. B. als ich wieder anfing eine orangefarbene Warnweste bekommen, die ich heute beim Radfahren trage. Meine Frau bekam ein Erste-Hilfe-Set für Wanderer, welches ich für die Packtaschen meines Rades beschlagnahmt habe. :-D

Die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (http://www.blutspende.de/)

K.-H. Hirmer
14.03.10, 21:52
Man soll's. Wenn man's kann. Ich habe ein mal probiert - links abgezapft und rechts wieder reinbekommen :-D

Hast Du Plasma gespendet?

Yesterday
14.03.10, 21:53
Man soll's. Wenn man's kann. Ich habe ein mal probiert - links abgezapft und rechts wieder reinbekommen :-D

...eine eigen Konserve...:-D

Itchy
14.03.10, 21:55
Dann geh ich auch kein Blut spenden.:cool:
Und meine Organe geb ich erst recht nicht her ;)

Wenn Du es selber mal brauchst, wirst Du froh sein, dass es Menschen gibt, die da anders denken.

tabasco
14.03.10, 21:56
Hast Du Plasma gespendet?

Nö, Kollaps, Schock und ich habe Blut wieder mittels Transfusion an der anderem Arm wieder rein bekommen :-D. Also - Nullsummenspiel für die Blutbank, sozusagen.

tabasco
14.03.10, 21:57
Wenn Du es selber mal brauchst, wirst Du froh sein, dass es Menschen gibt, die da anders denken.

Das mit den Organen ist echt keine einfach Frage ...

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:01
Dann geh ich auch kein Blut spenden.:cool:
Schade. :(

Und meine Organe geb ich erst recht nicht her ;)
Menno, wenn das Thema Organspende ansteht, brauchst Du die doch sowieso nicht mehr. Dann bist Du nämlich tot und längst in den ewigen Jagdgründen. Da braucht man keine Organe mehr. ;-)

Itchy
14.03.10, 22:01
Das mit den Organen ist echt keine einfach Frage ...

weiß ich nicht, ich meinte eher das Blutspenden. Ich empfinde das als Pflicht.
Gerade, weil ich Motorradfahrer bin und es damit herausfordere, selber mal eine große Menge zu benötigen.
Ich weiß nicht... ich ginge zwar, wenn es Geld gäbe, auch eher dorthin aber wenn es keins gibt, ist das für mich kein Grund, diese Hilfeleistung zu verweigern.
Ich fahre ja auch nicht am Unfall vorbei, weil ich dafür nix bezahlt bekomme.

tabasco
14.03.10, 22:03
(...)
Menno, wenn das Thema Organspende ansteht, brauchst Du die doch sowieso nicht mehr. Dann bist Du nämlich tot und längst in den ewigen Jagdgründen. Da braucht man keine Organe mehr. ;-)Das weiß doch irgendwie keiner. Ich sehe keinen Grund, nicht in einem Stück beerdigt zu werden. Im Gegenzug lehne ich schon mal vorsorglich jede Organtransplantation ab.

MüderJoe
14.03.10, 22:05
Schade. :(


Menno, wenn das Thema Organspende ansteht, brauchst Du die doch sowieso nicht mehr. Dann bist Du nämlich tot und längst in den ewigen Jagdgründen. Da braucht man keine Organe mehr. ;-)

Die Frage ist ja,woher willst du wissen was du im nächsten Leben brauchst?
Laut der katholischen Kirche darf man ja auch nicht verbrannt werden,was auch ein Grund dafür ist dass ich mich begraben lassen:)

Zum Blut spenden fehlt mir einfach der Anreiz ins Krankenhaus zu fahren und mich auch noch der Gefahr einer Infektion auszusetzen.

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:06
Nö, Kollaps, Schock und ich habe Blut wieder mittels Transfusion an der anderem Arm wieder rein bekommen :-D. Also - Nullsummenspiel für die Blutbank, sozusagen.

Das finde ich spannend. Magst Du näheres erzählen?

In meinen jungen Jahren bestand unser Job als Sani beim Blutspendedienst darin, neben den Spendenliegen zu sitzen und mit den Leuten zu plaudern. Durch diese Zuwendung und wohl auch die Ablenkung ist so gut wie niemand umgefallen.

Heute ist das ja leider anders. Da sitzt niemand mehr da und plaudert mit einem.

Bist Du während der Spende in den Schockzustand geraten? Wurdest Du nicht betreut?

tabasco
14.03.10, 22:08
(...)
Zum Blut spenden fehlt mir einfach der Anreiz ins Krankenhaus zu fahren und mich auch noch der Gefahr einer Infektion auszusetzen.
Lausige Ausrede ;). Roter Kreuz mietet regelmäßig Schulen, Sporthallen, Konferenzräume, Bücherhallen - dort kann man auch Blut spenden. Die Räume werden eingerichtet, Personal vorgeladen etc etc etc

MüderJoe
14.03.10, 22:11
Lausige Ausrede ;). Roter Kreuz mietet regelmäßig Schulen, Sporthallen, Konferenzräume, Bücherhallen - dort kann man auch Blut spenden. Die Räume werden eingerichtet, Personal vorgeladen etc etc etc

In meiner direkten Nähe gibt es nur eine Schule und eine Sporthalle im Umkreis von 2km.Und ich hab bisher noch nie etwas von so einer Aktion hier bei uns gehört.
Und die Gefahr der Infektion ist damit noch immer nicht beseitigt.

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:16
Die Frage ist ja,woher willst du wissen was du im nächsten Leben brauchst?

Das mit den ewigen Jagdgründen war eher als Scherz gemeint. Wissen tue ich das natürlich nicht.

Zum Blut spenden fehlt mir einfach der Anreiz ins Krankenhaus zu fahren und mich auch noch der Gefahr einer Infektion auszusetzen.
Blutspenden kann man bei den Blutspendediensten, die Spendentermine in Schulen oder sonstigen öffentlichen Räumen abhalten. Solltest Du je anders darüber denken, sei Dir schon jetzt versichert:

Ein Infektionsrisiko besteht nicht. Bei jedem Spender wird grundsätzlich Einmalbesteck verwendet, das nach der Blutentnahme unbrauchbar ist, da es vom Spendenbeutel angeschnitten werden muss und nie wieder irgendwo angebracht werden kann. Es gibt also absolut keine Chance, an eine Nadel zu kommen, die schon mal benutzt wurde.

Zu den Anreizen:

Also immerhin mal bekommst Du einen guten Imbiss. Hier bei uns wird der vom Landfrauen-Bund hergerichtet. Ich kann Dir sagen, der lohnt sich. :)

Außerdem werden bei jeder Blutspende drei Röhrchen Blut für die Labortests abgenommen. Dort wird alles untersucht, was gefährlich ist: AIDS, Syphilis, Malaria, Kreutzfeld-Jacob-Krankheit (BSE), Hepathitis B und C, etc.

Und Du bekommst Nachricht, wenn bei Deinem Blut was festgestellt wurde. Ist das nichts?

Praktiker
14.03.10, 22:16
Geld bekommt man ja soviel ich weiß nicht mehr dafür oder?

Ich spendete jahrelang Blutplasma ,-
dafür gab´s richtig gutes Geld !

Itchy
14.03.10, 22:18
Das weiß doch irgendwie keiner. Ich sehe keinen Grund, nicht in einem Stück beerdigt zu werden.


Hat das was mit jüdischer Denke zu tun?

tabasco
14.03.10, 22:19
(...)
Bist Du während der Spende in den Schockzustand geraten? Wurdest Du nicht betreut?
Doch, neben mir saß eine Schwester oder Aushilfe (?) und plauderte auf mich ein - also an der mangelnden Betreuung lag es nicht. Nur dass ich dann ab Mitte eines Satzes mit einer kurzen Vorankündigung "ich schlaf' gleich ei ..." weg war. Und wieder da, als links gerade die Schläuche entfernt wurden und rechts bereits hingen. Betreuung war gut - da gibts nichts zu motzen. Als ich als ich nach ein Paar Stunden wieder froh und munter war, bin ich nach Hause gebracht worden, mit dem warmen Essen versorgt und eine Schwester blieb bei mir auch so ca. 40 Minuten. Danach bekam ich einen Entschuldigungsschreiben von dem Roten Kreuz und eine Vorladung von der Hausärztin.

Über die Gründe kann man nur rätseln, aber das mit dem Blutspenden hat sich für mich nun glaube ich erledigt :-D.

Mr. Smith
14.03.10, 22:19
Ich spendete jahrelang Blutplasma

Das hab ich als Student gern gemacht.
Dauerte immer knapp 'ne Stunde und man hatte mal Ruhe und Zeit, in seinen Reclamheftchen zu schmökern.

:-)

NukNuk

Itchy
14.03.10, 22:21
Zum Blut spenden fehlt mir einfach der Anreiz ins Krankenhaus zu fahren und mich auch noch der Gefahr einer Infektion auszusetzen.

Entgegen landläufiger Meinung stammen die Kanülen nicht von Spenden der Bahnhofsjunkies... :-D
Außerdem ist ein Vorteil, dass das Blut bei jeder Spende sehr gründlich geprüft wird. Aidstest und so inbegriffen. Außerdem bekommt man nach der Spende einen schönen Imbiss gereicht. Das ist immer dabei.

tabasco
14.03.10, 22:22
Hat das was mit jüdischer Denke zu tun?

Das entsprach meinem Wunsch, auch bevor ich erfuhr, dass dies die " jüdischer Denke" sei. Ich möchte bitte keineswegs, dass die Maschinen abgeschaltet werden - auch wenn ich nur vegetiere - aber bitte, lasst meine Organe mir und ich brauche von Euch auch keine. Gegen die Lebendspende (z.B. einer Niere oder Leberteils) an die Familienangehörigen hätte ich hingegen nichts einzuwenden.

Mr. Smith
14.03.10, 22:25
Außerdem bekommt man nach der Spende einen schönen Imbiss gereicht. Das ist immer dabei.

In Dresden nicht.
Da gibt's nur Getränke.

NukNuk

Itchy
14.03.10, 22:26
In Dresden nicht.
Da gibt's nur Getränke.

NukNuk

Komisch. Habe ich noch nirgdends anders erlebt.

Itchy
14.03.10, 22:27
- aber bitte, lasst meine Organe mir .

Na gut, ich bestelle die Russen ab.

Mr. Smith
14.03.10, 22:29
Komisch. Habe ich noch nirgdends anders erlebt.

Wir Sachsen sind da wohl etwas härter im Nehmen.

NukNuk

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:31
Über die Gründe kann man nur rätseln, aber das mit dem Blutspenden hat sich für mich nun glaube ich erledigt :-D.
Schade. :(

Ich hätte fast gewettet, dass Du nicht gut betreut worden bist. Das kann bei Erstspendern, die vielleicht auch nicht richtig aufgeklärt wurden, schon dazu führen, dass sie sich in einen Schockzustand hineinsteigern. So nach dem Motto: "Mein Gott, ich laufe gleich komplett aus ..."

Oder recht verbreitet ist auch die Spritzenphobie. Manche Menschen haben vor den Kanülen solche Angst, dass sie beim Stechen umfallen. Auch große starke Männer. Und trotz Betreuung.

Naja und dann gibt es noch die seltenen Menschen, die tatsächlich eine Blutentnahme nicht vertragen.

Hast Du mal daran gedacht Lotto zu spielen? Könnte bei Dir klappen mit dem Gewinnen. ;-)

MüderJoe
14.03.10, 22:36
Das mit den ewigen Jagdgründen war eher als Scherz gemeint. Wissen tue ich das natürlich nicht.


Blutspenden kann man bei den Blutspendediensten, die Spendentermine in Schulen oder sonstigen öffentlichen Räumen abhalten. Solltest Du je anders darüber denken, sei Dir schon jetzt versichert:

Ein Infektionsrisiko besteht nicht. Bei jedem Spender wird grundsätzlich Einmalbesteck verwendet, das nach der Blutentnahme unbrauchbar ist, da es vom Spendenbeutel angeschnitten werden muss und nie wieder irgendwo angebracht werden kann. Es gibt also absolut keine Chance, an eine Nadel zu kommen, die schon mal benutzt wurde.

Zu den Anreizen:

Also immerhin mal bekommst Du einen guten Imbiss. Hier bei uns wird der vom Landfrauen-Bund hergerichtet. Ich kann Dir sagen, der lohnt sich. :)

Außerdem werden bei jeder Blutspende drei Röhrchen Blut für die Labortests abgenommen. Dort wird alles untersucht, was gefährlich ist: AIDS, Syphilis, Malaria, Kreutzfeld-Jacob-Krankheit (BSE), Hepathitis B und C, etc.

Und Du bekommst Nachricht, wenn bei Deinem Blut was festgestellt wurde. Ist das nichts?

Hört sich ja gar nicht mal so schlecht an;-)
Naja,wenn ich Zeit hab werd ich es mal probieren(geht aber glaub ich sowieso erst ab 18).
Aber wenn ich nachher Aids habe bist du dran Schuld:angry:

Itchy
14.03.10, 22:43
Durch den Aderlass wird der Körper auch angeregt, neue, frische Blutzellen zu bilden. Soll auch ein positiver Nebeneffekt sein.

Mr. Smith
14.03.10, 22:50
Durch den Aderlass wird der Körper auch angeregt, neue, frische Blutzellen zu bilden. Soll auch ein positiver Nebeneffekt sein.

Weiterer positiver Nebeneffekt: Beim Probenehmen werden auch Deine Blutwerte auf Eisengehalt u.ä. überprüft; ebenso der Blutdruck. Man bekommt also gleich jede Menge praktische Tipps mit, falls man zuviel oder zu wenig Sport treibt, sich gesund oder eben nicht ernährt usw.

Ausserdem sind die Krankenschwestern immer recht hübsch.

:-)

NukNuk

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:53
Wusstet Ihr, dass in unseren Blut 30 Billionen Blutkörperchen enthalten sind? Das sind 30.000 Milliarden!

Oder wie lang schätzt Ihr das Blutgefäßsystem des Menschen*?

[ ] 1000m

[ ] 5000m

[ ] 100 Km

[ ] 96.000 Km

[ ] 150.000 Km

Wer einfach ein paar informative Videos zum Thema Blut ansehen möchte, der sei in die Video-Lounge des Blutspendedienstes Nord eingeladen.

Video-Lounge des Blutspendedienstes Nord (http://www.bsdnord.de/video/index.php)

*Antwort in "Eine kleine Geschichte vom Blut"

K.-H. Hirmer
14.03.10, 22:55
Ausserdem sind die Krankenschwestern immer recht hübsch.
Und schmerzfrei stechen können die normalerweise auch noch! :)

Mr. Smith
14.03.10, 22:55
Und schmerzfrei stechen können die normalerweise auch noch!

Das haben sie mir voraus.

*hust*

NukNuk

MüderJoe
14.03.10, 22:56
Das Blutgefäßsystem des Körpers ist,aneinander gereiht,sehr lang und reicht meines Wissens nach mehrmals um den Äquator herum.Schätze daher mal ca. 150000 Km könnte schon hinhauen.

Stahlhelm
14.03.10, 23:27
Ich spende in unregelmäßigen Abständen Blut und hatte bisher keine Probleme. Skurril ist allerdings der Umstand, dass man schon nach dem dritten Mal eine Urkunde bekommt. Die scheinen's wirklich nötig zu haben.

Bei Organspenden bin ich mir allerdings nicht ganz so sicher. Wenn ich einmal den Löffel abgeben sollte, brauch ich meine Innereien auch nicht mehr, aber der Gedanke, nach meinem Tode quasi ausgeweidet zu werden, ist ein wenig abschreckend. Daher besitze ich - noch - keinen Organspenderausweis.




---

Stahlhelm
14.03.10, 23:30
Ausserdem sind die Krankenschwestern immer recht hübsch.

:-)

NukNuk
Bei uns laufen immer nur alte Gewitterziegen rum... :(



---

tabasco
14.03.10, 23:31
(...)
Naja und dann gibt es noch die seltenen Menschen, die tatsächlich eine Blutentnahme nicht vertragen.(...) Bingo. Das mit Lotto überlege ich mir noch.

:D

Itchy
14.03.10, 23:34
Ich hatte mal n lottoabo... 74 eulen... nahc 2 monaten zahlen und gewonnenen 30 euro hat es mir gereicht. Lotto ist Scheiße

K.-H. Hirmer
14.03.10, 23:34
Ich spende in unregelmäßigen Abständen Blut und hatte bisher keine Probleme. Skurril ist allerdings der Umstand, dass man schon nach dem dritten Mal eine Urkunde bekommt. Die scheinen's wirklich nötig zu haben.
Ja, haben sie auch. Blut ist wirklich Mangelware. Nur ca. 2% der Deutschen spenden mindestens einmal im Jahr Blut. Da muss man schon was tun, um die Leute bei "Laune" zu halten.

Wenn ich einmal den Löffel abgeben sollte, brauch ich meine Innereien auch nicht mehr, aber der Gedanke, nach meinem Tode quasi ausgeweidet zu werden, ist ein wenig abschreckend. Daher besitze ich - noch - keinen Organspenderausweis.
Sieh' es mal so: Wenn Dir Organe entnommen werden, bleiben die der Welt viel länger erhalten als der Rest des Körpers. Der fängt nähmlich nach drei Tagen mächtig an zu gammeln ... ;-)

Fragolino
14.03.10, 23:57
Ich spende kein Blut und habe einen Organspendeausweis mit Negativeintrag (ich bin also kein Organspender). Warum? Einmal sehe ich es nicht ein, den "Hilfswerken" mein Blut kostenfrei oder fast kostenfrei zur Verfügung zur stellen, die dann selbst damit einen Riesenreibach machen und bei Organen..... Ich möchte nicht als sterbender Mensch ggf. ausgerupft und verwertet werden. Wem das gefällt bitte, aber mit mir nicht.

Itchy
14.03.10, 23:59
Ich spende kein Blut

Sehr gut. So bleibt sichergestellt, dass ich es nicht versehentlich abbekomme.

K.-H. Hirmer
15.03.10, 00:08
Einmal sehe ich es nicht ein, den "Hilfswerken" mein Blut kostenfrei oder fast kostenfrei zur Verfügung zur stellen, die dann selbst damit einen Riesenreibach machen ...
Die Blutspendedienste sind gemeinnützige GmbH's, die mit Ihren "Gewinnen" andere Rot-Kreuzdienste finanzieren. Beispielsweise Einsätze bei Fußballspielen oder Autorennen.

... und bei Organen..... Ich möchte nicht als sterbender Mensch ggf. ausgerupft und verwertet werden.
Sterbenden Menschen werden keine Organe entnommen. Dazu muss der Tod zweifelsfrei festgestellt worden sein.

agano
15.03.10, 09:05
Habe schon gespendet, aber was mich stört, sind die langen Wartezeiten, bis man zur Ader gelassen wird.

Bin aber auf jeden Fall Organspender - in ferner Zukunft hoffentlich.wer will ein altes gewebe in ferner zukunft denn noch in seinem jugen leibe haben?

blutspenden ist gut. warum: es rettet leben. so, ich selbst bin dafür, dass man ein *produkt* entwickelt, dass für jeden passt. will damit sagen, dass etwas *neutrales* entwickelt werden muss, dass für jeden passt. ich denke, hier ist man in der forschung auch bald soweit. dafür sollte man auch geld ausgeben und nicht für nutzlose waffen für kriege, die hier auf der erde nicht mehr stattzufinden haben. richard

A.Nonym
15.03.10, 13:36
Blutspenden oder Organtransplantation kommt für mich nicht in Frage, da diese Angelegenheit die Krankheit fördert. Ich besitze eine Patientenverfügung in welcher Wiederbelebung,Transplantation,Bluttransfusion u.a.m. ausdrücklich verboten sind. Mit einer Bluttransfusion kann man sich ganz schnell eine Hepatitis einfangen, ob das wirklich wünschenswert ist bezweifle ich. AIDS :D ist auch möglich da der Körper gegen Fremdeiweiße Antikörper bildet. Das Blutspendenwesen hat heute nur noch wirtschaftliche Interessen, daher ist es abzulehnen!

Mr. Smith
15.03.10, 14:28
AIDS ist auch möglich da der Körper gegen Fremdeiweiße Antikörper bildet.

Öhm...
Die Immunschwächekrankheit AIDS bekommst Du NUR über einen der beiden HI-Virenstämme (HI1 oder HI2); nicht durch irgendwelche Antikörperbildung gegen fremde Eiweisse.

:augenrollen:

NukNuk

K.-H. Hirmer
15.03.10, 15:31
Insgesamt finde ich es höchst erfreulich, was hier zu lesen ist. Die Mehrheit der Schreiber im Strang befürwortet die Blutspende oder geht gar selber spenden. Ganz verwunderlich ist das aber auch nicht, da Menschen, die sich für ihr Gemeinwesen interessieren, eben auch eher den lebensrettenden Wert einer Blutspende erkennen und danach handeln.

In diesem Beitrag möchte ich – einfach der Information halber – etwas über einen anderen Aspekt des Blutes erzählen.

Die Blutgruppe als Vaterschaftsmerkmal

In gewissen Grenzen kann man an der Blutgruppe eines Kindes erkennen, ob der angegebene Vater tatsächlich als Vater in Frage kommen kann, oder ob das ausgeschlossen werden muss. Allerdings kann anhand der Blutgruppe immer nur eine Vaterschaft ausgeschlossen, niemals aber zweifelsfrei bestätigt werden. Der Grund dafür ist einfach.

Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts erkannte man, dass die roten Blutkörperchen hunderte von Antigenen auf ihrer Oberfläche haben. Zwei dieser vielen Antigene sind von herausragender Bedeutung für die Verträglichkeit von Bluttransfusionen. Man benannte sie einfach in alphabetischer Zählung A und B.

Menschen, die das Antigen A auf ihren roten Blutkörperchen haben, bilden die Blutgruppe A, Menschen, die das Antigen B auf ihren roten Blutkörperchen haben, bilden die Blutgruppe B. Menschen mit beiden Antigenen (z. B. ich) bilden die Blutgruppe AB. Und wer keines der beiden Antigene hatte, gehört zur Blutgruppe 0.

Das sogenannte AB0-System war entdeckt.

Nun wird die Blutgruppe wie jedes andere Merkmal des Menschen vererbt. Und damit etwas vererbt werden kann, muss mindestens einer der Elternteile über diese Eigenschaft verfügen.

Beispiel: Die Mutter hat die Blutgruppe A und der Vater hat die Blutgruppe A.

Aus dieser Verbindung kann immer nur ein Kind der Blutgruppe A entstehen. Ein Kind der Blutgruppe B ist völlig ausgeschlossen. Denn woher sollte das Kind das Antigen B bekommen, wenn keiner der Elternteile dieses vererben kann? Auch die Blutgruppe 0 (keine Antigene) kann beim Kind nicht vorkommen. Jeder der Elternteile hat ja das Antigen A auf den Blutplättchen und kann deshalb nicht die Eigenschaft „keine Antigene“ vererben.

Dieses Beispiel lässt sich variieren.

Haben Mutter und Vater beide die Blutgruppe 0 (keine Antigene), kann aus dieser Verbindung niemals ein Kind mit der Gruppe A, B oder AB hervorgehen. Keiner der Eltern hat ein Antigen zu vererben. Wo sollte das Kind das also Antigene herbekommen haben?

Sollte tatsächlich z. B. bei Eltern, die beide die Blutgruppe 0 haben, ein Kind der Blutgruppe A zustande kommen, liegt immer eine Verwechslung vor.

Entweder hat bei einer Krankenhausgeburt das Krankenhaus das Baby verwechselt, als die Mutter entlassen wurde, oder die Mutter hat neun Monate vorher schlicht den Erzeuger des Kindes „verwechselt“. Soll ja schon vorgekommen sein … ;-)

Wenn also die Eltern mit ihren erwachsenen Kindern zur Blutspende gehen und alle gegenseitig die Blutgruppen erfahren, tun die nicht nur für andere Menschen etwas Gutes. Es besteht auch eine gewisse Chance, dass es nach langer Zeit doch noch mal zu spannenden und aufregenden Familiendiskussionen kommt. :-D

Wer etwas über die Vererbung von Blutgruppen wissen will, kann das hier nachlesen. Es ist auf der Homepage auch interaktiv möglich, für Vater und Mutter die Blutgruppe zu wählen und sich anzeigen zu lassen, welche Blutgruppe beim Kind möglich sind.

http://www.drk-blutspende.de/bildung-und-wissen/wissen/vererbung_ab0.php

Silberkugel
15.03.10, 15:49
Ich habe noch nie gespendet und habe es auch nicht wirklich vor. Ich gebe es ja auch zu, ich gehöre zu der Art von Weicheiern, denen es gerne mal schlecht beim Blut abnehmen wird. Gut, wenn ich nicht direkt zugucke, geht es einigermaßen aber so ganz wohl ist mir dabei trotzdem nie.

Wenn ich mir folgende Grafik ansehe, könnten die allermeisten Empfänger mit meinem Blut (AB+) sowieso nichts anfangen, während ich dagegen von allen anderen Blutgruppen mir einen ordentlichen Schluck genehmigen dürfte.

http://img169.imageshack.us/img169/9567/blutgruppen.png

Fragolino
15.03.10, 15:57
Sehr gut. So bleibt sichergestellt, dass ich es nicht versehentlich abbekomme.

Wenn man keine Argumente hat, muss natürlich der persönliche Angriff folgen :augenrollen:.

Die Blutspendedienste sind gemeinnützige GmbH's, die mit Ihren "Gewinnen" andere Rot-Kreuzdienste finanzieren. Beispielsweise Einsätze bei Fußballspielen oder Autorennen.

Ja, ja. Weil sich das ja die armen Veranstalter selbst nicht leisten können (die brauchen das ganze Geld ja, um die Sportler zu bezahlen). Und ansonsten: :banana: Glaubst du das eigentlich selbst? Was meinst du, was die Verwaltung bei DRK und Co. kostet?


Sterbenden Menschen werden keine Organe entnommen. Dazu muss der Tod zweifelsfrei festgestellt worden sein.

Der Hirntod. Der Hirntod ist nicht mit dem Tod des gesamten Organismus gleichsetzbar. Kurzum: Der Großteil deiner Zellen lebt da noch. Der eigentliche Tod ist eine Folge des Hirntodes, nicht dasselbe.

Gideon
15.03.10, 16:59
Kenne Leute, die es für das Geld machen.
Ich war aber nie Blut spenden.

K.-H. Hirmer
15.03.10, 19:02
Blutspenden oder Organtransplantation kommt für mich nicht in Frage, ...
Das ist ja soweit ja auch in Ordnung. Die ethischen Regeln des DRK sagen, dass eine Blutspende ausschließlich freiwillig und unentgeltlich erfolgen soll. Wer nicht möchte, muss es ja nicht tun.

... da diese Angelegenheit die Krankheit fördert.
Seit es die Blutspende im großen Rahmen gibt, sind hunderte Millionen Spenden gegeben worden. Die absolute Regel ist: Normalgewichtige und normal ernährte Menschen verkraften die Blutspende ohne jedes Problem. Es gibt Ausnahmen. Aber nur sehr wenige.

Häufiges Blutspenden kann sogar einen Überlebensvorteil bieten. Wenn ein Kreislauf regelmäßige Blutverluste gewohnt ist, erhöht sich die Chance einen Unfall mit höherem Blutverlust zu überleben signifikant.

Mit einer Bluttransfusion kann man sich ganz schnell eine Hepatitis einfangen, ...
Das ist definitv falsch. Jede einzelne Blutspende wird auf Hepatitis, AIDS und andere Infektionskrankheiten untersucht, bevor sie weitergegeben wird.

Es gab eine Zeit, da gab es schreckliche Unfälle in der Transfusionsmedizin. Als AIDS noch nicht entdeckt war, haben HIV-infizierte Plasmaspenden ganze Plasma-Pools (viele tausend Plasmaspenden gesammelt) infiziert und dann zehntausende Menschen mit HIV angesteckt. Das Hiroshima der Transfusionsmedizin! :(

Die Zeiten sind aber - gottseidank - lange vorbei.

Das Blutspendenwesen hat heute nur noch wirtschaftliche Interessen, daher ist es abzulehnen!
Es gibt kommerziell orientierte Käufer von Spenderblut.

Die großen Organisationen wie DRK, ASB, Malteser arbeiten aber nicht gewinnorientiert. Meistens sind das gGmbH's (gemeinnützige GmbH's). Die dürfen bekanntlich keine Gewinne machen.

Fragolino
15.03.10, 19:11
Das ist ja soweit ja auch in Ordnung. Die ethischen Regeln des DRK sagen, dass eine Blutspende ausschließlich freiwillig und unentgeltlich erfolgen soll. Wer nicht möchte, muss es ja nicht tun.

Würden sie bloß auch sagen, dass man unentgeltlich weitergibt, was man auch umsonst gekriegt hat :augenrollen:.

Das ist definitv falsch. Jede einzelne Blutspende wird auf Hepatitis, AIDS und andere Infektionskrankheiten untersucht, bevor sie weitergegeben wird.

Die Zeiten sind aber - gottseidank - lange vorbei.

Unsinn. Es gibt immer noch ein diagnostisches Fenster von einigen Tagen. Wenn du einen Blutspender hast, der sich einen Tag vorher mit HIV oder Hepatitis infiziert hat ohne es zu wissen, wird es übertragen.

Es gibt kommerziell orientierte Käufer von Spenderblut.

Ja.

Die großen Organisationen wie DRK, ASB, Malteser arbeiten aber nicht gewinnorientiert. Meistens sind das gGmbH's (gemeinnützige GmbH's). Die dürfen bekanntlich keine Gewinne machen.

Und jetzt überlegt mal genau, warum das Unsinn ist. Die dürfen keine formalen Gewinne machen. Das heißt nicht, dass es keine faktischen Gewinne gibt. Diese Gewinne werden einfach nur reinvestiert bzw. für die übergroße Belegschaft etc. ausgegeben.

Graf v. d. Kotzen-Kacken
15.03.10, 19:24
Fragolino, Du versteigst Dich...

Fragolino
15.03.10, 19:33
Fragolino, Du versteigst Dich...

Nein. Ich kann nur diese Propaganda vom menschenfreundlichen Hilfswerk, das nie und nimmer Gewinn machen würde, nicht haben.

A.Nonym
15.03.10, 23:11
Öhm...
Die Immunschwächekrankheit AIDS bekommst Du NUR über einen der beiden HI-Virenstämme (HI1 oder HI2); nicht durch irgendwelche Antikörperbildung gegen fremde Eiweisse.

:augenrollen:

NukNuk

Wo bleibt der Beweis für deine unsinnige Behauptung? AIDS/HIV ist noch nie isoliert wurden, geschweige dem gesehen wurden. Labere hier bitte keinen Vermutungen, sondern lege Beweise auf den Tisch!!

A.Nonym
15.03.10, 23:31
Das ist ja soweit ja auch in Ordnung. Die ethischen Regeln des DRK sagen, dass eine Blutspende ausschließlich freiwillig und unentgeltlich erfolgen soll. Wer nicht möchte, muss es ja nicht tun.


Seit es die Blutspende im großen Rahmen gibt, sind hunderte Millionen Spenden gegeben worden. Die absolute Regel ist: Normalgewichtige und normal ernährte Menschen verkraften die Blutspende ohne jedes Problem. Es gibt Ausnahmen. Aber nur sehr wenige.

Häufiges Blutspenden kann sogar einen Überlebensvorteil bieten. Wenn ein Kreislauf regelmäßige Blutverluste gewohnt ist, erhöht sich die Chance einen Unfall mit höherem Blutverlust zu überleben signifikant.


Das ist definitv falsch. Jede einzelne Blutspende wird auf Hepatitis, AIDS und andere Infektionskrankheiten untersucht, bevor sie weitergegeben wird.

Es gab eine Zeit, da gab es schreckliche Unfälle in der Transfusionsmedizin. Als AIDS noch nicht entdeckt war, haben HIV-infizierte Plasmaspenden ganze Plasma-Pools (viele tausend Plasmaspenden gesammelt) infiziert und dann zehntausende Menschen mit HIV angesteckt. Das Hiroshima der Transfusionsmedizin! :(

Die Zeiten sind aber - gottseidank - lange vorbei.


Es gibt kommerziell orientierte Käufer von Spenderblut.

Die großen Organisationen wie DRK, ASB, Malteser arbeiten aber nicht gewinnorientiert. Meistens sind das gGmbH's (gemeinnützige GmbH's). Die dürfen bekanntlich keine Gewinne machen.

Noch mal etwas vereinfacht zum mitlesen, Bluttransfusion ist Unsinn. Da wenn man die Wunde verschließt der Organismus in der Lage ist das fehlende Blut selbst herzustellen und das ganze ohne eine Nebenwirkung !!!! Das was Mediziner als Bluttransfusion bezeichnen ist praktisch nur ein Auffüllen von körperfremden Blut und seinen Inhaltsstoffen. Ist der Organismus zusammengebrochen, dann kannst du auffüllen was du willst und hast keine Chance den Organismus zurück zu holen!!!! Kein Mensch noch die schulmedizinischen Scharlatane haben diese Chance. Bluttransfusionen bringen aber sehr viel Geld für Ärzte.

Stahlhelm
15.03.10, 23:38
Nein. Ich kann nur diese Propaganda vom menschenfreundlichen Hilfswerk, das nie und nimmer Gewinn machen würde, nicht haben.
Und im Ernstfall wird es eine Blutkonserve sein, die dir mal das Leben rettet.

Blutspenden ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich wertvoll in die Gemeinschaft einzubringen. Aber leider laufen draußen noch zu viele von deiner Sorte herum.



---

Fragolino
16.03.10, 10:16
Und im Ernstfall wird es eine Blutkonserve sein, die dir mal das Leben rettet.

Blutspenden ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich wertvoll in die Gemeinschaft einzubringen. Aber leider laufen draußen noch zu viele von deiner Sorte herum.



---

Blutspenden ist vor allem die einfachste Möglichkeit, sich von "Hilfswerken" ausnutzen zu lassen. Warum soll bitte jeder Geld mit dem Zeug machen dürfen, bloß der Spender nicht?

opppa
16.03.10, 10:22
Und im Ernstfall wird es eine Blutkonserve sein, die dir mal das Leben rettet.

Blutspenden ist eine der einfachsten Möglichkeiten, sich wertvoll in die Gemeinschaft einzubringen. Aber leider laufen draußen noch zu viele von deiner Sorte herum.



---

Das ist ja alles gut und schön!

Man sollte aber bei jeder Blutspende berücksichtigen, daß zumindest der Marktführer einfach nur ein knallharter Wirtschaftsbetrieb ist.

:jew:

Fragolino
16.03.10, 10:41
Das ist ja alles gut und schön!

Man sollte aber bei jeder Blutspende berücksichtigen, daß zumindest der Marktführer einfach nur ein knallharter Wirtschaftsbetrieb ist.

:jew:

Eben. Und dieser sollte für seinen Rohstoff auch adäquat bezahlen.

agano
16.03.10, 10:51
blutspenden ist oberwichtig. wer kann, sollte.

ich sehe das so: es gibt eine verpflichtung, zum bund zu gehen, warum keine verpflichtung, einmal im jahr blut zu spenden, was meines erachtens wichtiger wäre, als ersteres.

ok, verpflichtung ist vielleicht zu knallhart. dann vielleicht so, dass werdende soldaten ihren blutzoll beim eintritt ins millitär abgeben. auch ne möglichkeit.

ich finde es schlimm, blut aus fremden ländern einzuführen. nicht nur schlimm, sondern sogar erschreckend. das blut wird zwar untersucht, aber trotzdem habe ich so meine bedenken, denn wir können nur messen, was wir kennen, aber nicht, was noch nicht kennen und deshalb noch nicht messen und kontrollieren können. nur so erwähnt.

noch mal: BLUTSPENDEN IST WICHTIG FÜR UNS ALLE. richard

Fragolino
16.03.10, 11:01
blutspenden ist oberwichtig. wer kann, sollte.

Achtest du mal darauf was andere sagen?

ich sehe das so: es gibt eine verpflichtung, zum bund zu gehen, warum keine verpflichtung, einmal im jahr blut zu spenden, was meines erachtens wichtiger wäre, als ersteres.

Also eine Pflicht, der Blutkonserven- und Pharmaindustrie ordentlich Gewinne zu verschaffen?

ok, verpflichtung ist vielleicht zu knallhart. dann vielleicht so, dass werdende soldaten ihren blutzoll beim eintritt ins millitär abgeben. auch ne möglichkeit.

Ja, die paar Männer, die das noch machen machen den Kohl natürlich fett :banana:

ich finde es schlimm, blut aus fremden ländern einzuführen. nicht nur schlimm, sondern sogar erschreckend. das blut wird zwar untersucht, aber trotzdem habe ich so meine bedenken, denn wir können nur messen, was wir kennen, aber nicht, was noch nicht kennen und deshalb noch nicht messen und kontrollieren können. nur so erwähnt.

Was in anderen Ländern vorkommen kann, kann auch hier vorkommen. Stichwort Einschleppung.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:10
Warum soll bitte jeder Geld mit dem Zeug machen dürfen, bloß der Spender nicht?
Darf ein Spender doch. Es steht jedem Menschen frei, sein Blut oder Plasma bei kommerziellen Firmen für Geld zu verkaufen.

Ich finde das durchaus in Ordnung. Wichtig ist doch nur, dass genügend Blut oder Plasma zur Verfügung steht.

Und ob der Spender dafür Geld bekommen hat, oder seine Spende für das gute Ansehen als sozial eingestellter Mensch gegeben hat, ist doch wurscht.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:12
Das ist ja alles gut und schön!

Man sollte aber bei jeder Blutspende berücksichtigen, daß zumindest der Marktführer einfach nur ein knallharter Wirtschaftsbetrieb ist.

:jew:

Falls Du das DRK meinst: Der Fakt, dass dessen Blutspendedienst eine gemeinnützige GmbH ist, kann auch durch noch so viele anders lautende Behauptungen nicht entkräftet werden.

Fragolino
16.03.10, 11:13
Darf ein Spender doch. Es steht jedem Menschen frei, sein Blut oder Plasma bei kommerziellen Firmen für Geld zu verkaufen.

Es sollte eine Pflicht auch für das DRK geben, diesen Rohstoff angemessen zu bezahlen.

Ich finde das durchaus in Ordnung. Wichtig ist doch nur, dass genügend Blut oder Plasma zur Verfügung steht.

Damit kann ich leben.

Und ob der Spender afür Geld bekommen hat, oder seine Spende für das gute Ansehen als sozial eingestellter Mensch gegeben hat, ist doch wurscht.

Das "sozial eingestellt" ist hier schlicht Dummheit, da das DRK wie gesagt faktisch Gewinne daraus einstreicht. Würdest du als Waldbesitzer einer Möbelfabrik kostenlos den Rohstoff Holz zur Verfügung stellen?

Fragolino
16.03.10, 11:15
Falls Du das DRK meinst: Der Fakt, dass dessen Blutspendedienst eine gemeinnützige GmbH ist, kann auch durch noch so viele anders lautende Behauptungen nicht entkräftet werden.

Nochmal: Das besagt gar nichts. Eine gGmbH darf Gewinne machen, sie muss diese nur für wiederrum "gemeinnützige" Zwecke ausgeben.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:19
Eine gGmbH darf Gewinne machen, sie muss diese nur für wiederrum "gemeinnützige" Zwecke ausgeben.
Für gemeinnützige Zwecke ausgegebenes Geld ist kein Gewinn.

agano
16.03.10, 11:24
Achtest du mal darauf was andere sagen?im moment antwortete ich auf den toptext. hätte ich auf andere texte geantwortet, stünde dessen name über dem text. was hast du für ein problem?



Also eine Pflicht, der Blutkonserven- und Pharmaindustrie ordentlich Gewinne zu verschaffen?quatsch. eine verpflichtung, anderen, bedürftigen menschen zu helfen. das sehe ich in erster linie.

das *andere* kann geregelt werden, sollte geregelt werden, MUSS vielleicht sogar NEU geregelt werden. eine regierung, die gier solcher firmen zulässt, ist keine regierung, sondern korrupt. nu bist du wieder dran.



Ja, die paar Männer, die das noch machen machen den Kohl natürlich fett :banana:ist nur ein beispiel, und kohl mag ja fett sein, lässt aber kein blut!!!!!!! ist dir der ernst dieser thematik eigentlich bewusst, oder machst du auf meine kosten deine .... witze?



Was in anderen Ländern vorkommen kann, kann auch hier vorkommen. Stichwort Einschleppung.

hier haste mich nicht verstanden. blut ist nicht blut, das zeigen letztendlich die blutgruppen. jedem menschen ist eine blutgruppe zuzuordnen. das ist aber auch schon alles.

im asiatischen raum jedoch gibt es krankheiten, die es im europäischen raum nicht gibt. das nur als beispiel. folge dessen bin ich nicht überzeugt davon, dass bei überprüfungen des blutes aus dem asiatischen raum ALLES entdeckt wird, was krank machen könnte. wie auch immer, vielleicht ist mein misstrauen dahingehend unberechtigt, was ich meiner unkenntnis in dieser materie zuschreibe.

ich bin und bleibe da skeptisch. richard

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:27
Noch mal etwas vereinfacht zum mitlesen, Bluttransfusion ist Unsinn. Da wenn man die Wunde verschließt der Organismus in der Lage ist das fehlende Blut selbst herzustellen und das ganze ohne eine Nebenwirkung !!!!
Das ist Unsinn.

Betrachtet man die Sache weltweit, dann würden jedes Jahr Millionen von Operationen ausfallen, weil kein Spenderblut zur Verfügung steht. OP's, insbesondere an stark durchbluteten Organen sind ohne Spenderblut nicht denkbar. Im Bereich der Versorgung von Unfallopfern ist die Wirkung der Blutspende ebenfalls völlig unbestritten. Was nützt es einem Unfallopfer, dass der Körper über Wochen und Monate Blut neu bilden kann, wenn eine akute Sauerstoff-Unterversorgung der Zellen vorliegt?

Zellen ersticken in Minuten. Blut neu bilden dauert Wochen.

Fragolino
16.03.10, 11:27
Für gemeinnützige Zwecke ausgegebenes Geld ist kein Gewinn.

Sag mal, liest du eigentlich nicht richtig? Ich schrieb "gemeinnützig" aus gutem Grund in Anführungszeichen. Das DRK benutzt seine Überschüsse einfach z. B. dafür, seine Geschäftsführer oder so zu finanzieren.

Fragolino
16.03.10, 11:28
Das ist Unsinn.

Betrachtet man die Sache weltweit, dann würden jedes Jahr Millionen von Operationen ausfallen, weil kein Spenderblut zur Verfügung steht. OP's, insbesondere an stark durchbluteten Organen sind ohne Spenderblut nicht denkbar. Im Bereich der Versorgung von Unfallopfern ist die Wirkung der Blutspende ebenfalls völlig unbestritten. Was nützt es einem Unfallopfer, dass der Körper über Wochen und Monate Blut neu bilden kann, wenn eine akute Sauerstoff-Unterversorgung der Zellen vorliegt?

Zellen ersticken in Minuten. Blut neu bilden dauert Wochen.

DIe meisten OPs sind vorhersehbar, da kann man Eigenblut spenden.

Fragolino
16.03.10, 11:32
im moment antwortete ich auf den toptext. hätte ich auf andere texte geantwortet, stünde dessen name über dem text. was hast du für ein problem?

Lange Threads sollte man erstmal zumindest etwas lesen.

quatsch. eine verpflichtung, anderen, bedürftigen menschen zu helfen. das sehe ich in erster linie.

Solange niemand daran Geld verdienen darf, bitte. Dann muss aber auch das Krankenhaus, die behandelnden Ärzte, etc. verpflichtet werden, allein ihre Spesen abzurechnen und kein Geld an der Transfusion zu verdienen. Dasselbe muss für Organtransplantationen gelten. Dann ist es ethisch in Ordnung, das Blut umsonst zu wollen. Sonst nicht.

ist nur ein beispiel, und kohl mag ja fett sein, lässt aber kein blut!!!!!!! ist dir der ernst dieser thematik eigentlich bewusst, oder machst du auf meine kosten deine .... witze?

Du bist witzig.


hier haste mich nicht verstanden. blut ist nicht blut, das zeigen letztendlich die blutgruppen. jedem menschen ist eine blutgruppe zuzuordnen. das ist aber auch schon alles.

Das ist mir bewusst.

im asiatischen raum jedoch gibt es krankheiten, die es im europäischen raum nicht gibt. das nur als beispiel. folge dessen bin ich nicht überzeugt davon, dass bei überprüfungen des blutes aus dem asiatischen raum ALLES entdeckt wird, was krank machen könnte. wie auch immer, vielleicht ist mein misstrauen dahingehend unberechtigt, was ich meiner unkenntnis in dieser materie zuschreibe.

Ein Europäer kann dieselben Krankheiten kriegen wie ein Asiate.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:38
DIe meisten OPs sind vorhersehbar, da kann man Eigenblut spenden.

Nein, Du kannst nicht mal eben vier oder fünf Liter Eigenblut spenden. Dann bist Du tot.

Und Krebsoperationen sind nicht vorhersehbar. Das liegt in der Natur der Sache. Die Krebsmedizin stellt aber den Hauptabnehmer von Spenderblut dar.

agano
16.03.10, 11:40
Lange Threads sollte man erstmal zumindest etwas lesen.



Solange niemand daran Geld verdienen darf, bitte. Dann muss aber auch das Krankenhaus, die behandelnden Ärzte, etc. verpflichtet werden, allein ihre Spesen abzurechnen und kein Geld an der Transfusion zu verdienen. Dasselbe muss für Organtransplantationen gelten. Dann ist es ethisch in Ordnung, das Blut umsonst zu wollen. Sonst nicht.



Du bist witzig.




Das ist mir bewusst.



Ein Europäer kann dieselben Krankheiten kriegen wie ein Asiate.
mir war der toptext zu beginn wichtig, auf den ich auch antwortete.

geld kann ja verdient werden, aber bitte nur im rahmen des möglichen und nicht, um den grossen reibach zu machen. es geht schliesslich um das allgemeinwohl.

ja, ich bin witzig, ob der kohl das auch weiss?

und natürlich kann der europäer auch asiatische krankheiten bekommen. was glaubst du, wer damit besser zurecht kommt. der europäer, oder der asiate?

richard

Fragolino
16.03.10, 11:43
geld kann ja verdient werden, aber bitte nur im rahmen des möglichen und nicht, um den grossen reibach zu machen. es geht schliesslich um das allgemeinwohl.

Nein. Wenn man den Rohstoff kostenlos will darf man damit kein Cent Gewinn machen. Sonst ist es verwerflich. Es darf keinen Überschuss geben.

agano
16.03.10, 11:43
Nein, Du kannst nicht mal eben vier oder fünf Liter Eigenblut spenden. Dann bist Du tot.

Und Krebsoperationen sind nicht vorhersehbar. Das liegt in der Natur der Sache. Die Krebsmedizin stellt aber den Hauptabnehmer von Spenderblut dar.wenn eine grössere op voran steht und geplant ist, kann man vorher eigenblut spenden, wenn dazu die zeit reicht. das geht natürlich nicht bei einer not-op. richard

Fragolino
16.03.10, 11:45
Nein, Du kannst nicht mal eben vier oder fünf Liter Eigenblut spenden. Dann bist Du tot.

Und Krebsoperationen sind nicht vorhersehbar. Das liegt in der Natur der Sache. Die Krebsmedizin stellt aber den Hauptabnehmer von Spenderblut dar.

Jede OP außer nach Unfällen ist vorhersehbar. Außerdem, wie gesagt: Ich hätte nichts gegen das Blutspenden, solange eben das DRK sie selbst kostenlos weitergeben würde und auch die Krankenhäuser und Ärzte das tun würden, also nichts abgerechnet würde. Solange aber das DRK, die Ärzte, Krankenhäuser etc. alle einen monetären Nutzen davon haben ist es verwerflich, dass sie den Rohstoff kostenlos wollen.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:45
Das DRK benutzt seine Überschüsse einfach z. B. dafür, seine Geschäftsführer oder so zu finanzieren.
Ziemlich übler Vorwurf. Kannst Du das belegen?

Fragolino
16.03.10, 11:46
Ziemlich übler Vorwurf. Kannst Du das belegen?

Logik. DRK und Co. haben einen riesen Personalbestand. Ob es dir gefällt oder nicht: DIe wollen kostenlos an den Rohstoff Blut, und machen dann Reibach damit. Und sowas verachte ich.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:47
Jede OP außer nach Unfällen ist vorhersehbar.
Unsinn.
Solange aber das DRK, die Ärzte, Krankenhäuser etc. alle einen monetären Nutzen davon haben ist es verwerflich, dass sie den Rohstoff kostenlos wollen.
Kannst Du das belegen?

Fragolino
16.03.10, 11:48
Unsinn.

Kannst Du das belegen?

Das DRK selbst sagt doch, dass es den Krankenhäuser Kosten in Rechnung stellt und es Überschüsse gibt.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:50
Logik. DRK und Co. haben einen riesen Personalbestand.
Also ich finde den Personalbestand der Blutspendedienste nicht größer als in vergleichbaren Firmen.

DIe wollen kostenlos an den Rohstoff Blut, und machen dann Reibach damit.
Kannst Du diese üble Unterstellung auch belegen?

Fragolino
16.03.10, 11:52
Also ich finde den Personalbestand der Blutspendedienste nicht größer als in vergleichbaren Firmen.

Und du kennst die Tarifverträge etc. pp? Du kennst die größe des Verwaltungspersonals?

Kannst Du diese üble Unterstellung auch belegen?

Nochmal: Das brauche ich nicht. Wenn man kostenlos an einen Rohstoff ranwill und selbst Geld für das Produkt nimmt, und auch zugibt Überschüsse zu erwirtschaften, dann ist das Reibach. Außerdem ist es nachgewiesen das dein geliebtes DRK mal Blutkonserven in Massen Richtung USA verkauft hat.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:53
Das DRK selbst sagt doch, dass es den Krankenhäuser Kosten in Rechnung stellt ...

Selbstverständlich stellen die Blutspendedienste Rechnungen aus. Deren Personal, die Blutbanken und der ganze Aufwand für die Labortests müssen schließlich finanziert werden.

... und es Überschüsse gibt.

Was ich gerne von Dir nachgewiesen hätte, ist der "Reibach", der mit dem Spenderblut gemacht wird. Und wer den einsackt.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 11:56
Und du kennst die Tarifverträge etc. pp? Du kennst die größe des Verwaltungspersonals?
Ja. Ich war selber zehn Jahre beim DRK.

Nochmal: Das brauche ich nicht.
Ich finde schon. Wer anderen so übles Tun unterstellt, sollte das belegen können.

... und auch zugibt Überschüsse zu erwirtschaften, ...
Wer hat das wann und wo zugegeben?

Außerdem ist es nachgewiesen das dein geliebtes DRK mal Blutkonserven in Massen Richtung USA verkauft hat.
Da bist Du nicht ganz orientiert. Das Nationen sich untereinander mit Blut aushelfen ist bekannt und normal. Was daran verwerflich ist, musst Du uns erst noch zeigen.

Fragolino
16.03.10, 12:03
Ja. Ich war selber zehn Jahre beim DRK.


Ich finde schon. Wer anderen so übles Tun unterstellt, sollte das belegen können.


Wer hat das wann und wo zugegeben?


Da bist Du nicht ganz orientiert. Das Nationen sich untereinander mit Blut aushelfen ist bekannt und normal. Was daran verwerflich ist, musst Du uns erst noch zeigen.

Ach deshalb machst du deren Propaganda. Lies einfach mal hier nach:

http://www.drk-blutspende.de/blutspendedienste/wirtschaftlichkeit_und_versorgung.php

Wer verdient an Ihrer Blutspende?
Alle unsere Einnahmen dienen allein der Finanzierung des Blutspendedienstes und der damit verbundenen Arbeit des Roten Kreuzes. Eine Verwendung für andere Rotkreuzaufgaben (außerhalb des Blutspendewesens) ist nicht möglich. Überschüsse werden satzungsgemäß für notwendige Investitionen und Modernisierungen verwendet. Die Einhaltung dieser Vorgaben wird von den Finanzämtern überwacht. Das in Deutschland etablierte gemeinnützige Blutspendesystem hat zu höchster Sicherheit bei niedrigsten Kosten geführt.

Ergo: Es gibt Überschüsse. Wäre das DRK so menschenfreundlich, würde es gar kein Geld nehmen. Da es das tut, sollte es für den Rohstoff Blut auch zahlen. Und zwar angemessen. EIne Blutkonserve lässt sich das DRK mit durchschnittlich 90 Euro bezahlen. Was wäre dagegen einzuwenden, für einen halben Liter Rohstoff dann eben einen 20er zu bezahlen? Sie geben diese Kosten ja eh weiter.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 12:15
Ach deshalb machst du deren Propaganda. Lies einfach mal hier nach:

http://www.drk-blutspende.de/blutspendedienste/wirtschaftlichkeit_und_versorgung.php

Sehr schön. Diese Seit gibt doch Auskunft darüber, wofür das Geld verwendet wird. Von "Reibach" kann ich da nichts lesen.

Ergo: Es gibt Überschüsse.
Du musst alles lesen, was da steht. Diese Überschüsse werden ja auch wieder für gemeinnützige Zwecke ausgegeben. Was spricht dagegen?

Wäre das DRK so menschenfreundlich, würde es gar kein Geld nehmen.
Aha. Und wer bezahlt dann Blutbanken, Labors und Blutspendedienste? Wird die Finanzierung von den Bäumen gepflückt?

Eine Blutkonserve lässt sich das DRK mit durchschnittlich 90 Euro bezahlen. Was wäre dagegen einzuwenden, für einen halben Liter Rohstoff dann eben einen 20er zu bezahlen? Sie geben diese Kosten ja eh weiter.
Das die Blutkonserve dann noch teurer wäre. Und es spricht dagegen, dass Blutspenden von seiner Grundidee her eben auf unentgeltlicher Hilfe für den Nächsten basiert. Warum sollte jedes soziale Tun in einer Gesellschaft unterbunden werden?

Fragolino
16.03.10, 12:19
Sehr schön. Diese Seit gibt doch Auskunft darüber, wofür das Geld verwendet wird. Von "Reibach" kann ich da nichts lesen.

Und du meinst, die Chefs lassen sich nicht ordentlich bezahlen?

Du musst alles lesen, was da steht. Diese Überschüsse werden ja auch wieder für gemeinnützige Zwecke ausgegeben. Was spricht dagegen?

Es dürfte gar keine Überschüsse geben.

Aha. Und wer bezahlt dann Blutbanken, Labors und Blutspendedienste? Wird die Finanzierung von den Bäumen gepflückt?

Spenden. Sollten sich doch genug finden.

Das die Blutkonserve dann noch teurer wäre. Und es spricht dagegen, dass Blutspenden von seiner Grundidee her eben auf unentgeltlicher Hilfe für den Nächsten basiert. Warum sollte jedes soziale Tun in einer Gesellschaft unterbunden werden?

Wie gesagt: Sie nehmen selbst Geld für die Konserven, und daher sollten sie den Rohstoff auch bezahlen.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 12:39
Und du meinst, die Chefs lassen sich nicht ordentlich bezahlen?
Geht so. Jeder Geschäftsführer einer mittleren Firma bekommt mehr.

Spenden. Sollten sich doch genug finden.

Ein so wichtiges System wie das Blutspendewesen darf nicht von der Laune einzelner Spender abhängen. Das muss verlässlich organisiert werden. Entweder staatlich, oder durch Großorganisationen wie das DRK.

Stahlhelm
16.03.10, 12:51
DIe meisten OPs sind vorhersehbar, da kann man Eigenblut spenden.

Die meisten OPs, bei denen auf Spenderblut zurückgegriffen werden muss, sind eben nicht vorhersehbar, sondern aktue Notfälle. Daher ist es von äußerster Bedeutung, den Krankenhäusern genügend Blutkonserven zur Verfügung zu stellen.

Eine Frage hätte ich noch an dich: Kannst du glaubhaft belegen, dass das DRK die "Gewinne" aus dem Verkauf von Spenderblut zur Finanzierung eines aufgeblasenen Verwaltungsapparates und dergleichen verwendet?

Jede Blutspendeveranstaltung, die das DRK nicht in eigenen Räumen organisiert, bedarf eines hohen logistischen und auch finanziellen Aufwandes. Medinzinische Einrichtungen müssen transportiert, Personal bezahlt und Laboruntersuchungen finanziert werden. Daher ist es völlig legitim, wenn das DRK die aus dem Verkauf von Spenderblut entstandenen Erlöse zur Finanzierung von ob. gen. Dingen verwendet. Und ja, auch gemeinnützige Organisationen benötigen Geschäftsführer. Nicht jeder von denen fährt einen Maserati...




---

Fragolino
16.03.10, 13:17
Die meisten OPs, bei denen auf Spenderblut zurückgegriffen werden muss, sind eben nicht vorhersehbar, sondern aktue Notfälle. Daher ist es von äußerster Bedeutung, den Krankenhäusern genügend Blutkonserven zur Verfügung zu stellen.

Eine Frage hätte ich noch an dich: Kannst du glaubhaft belegen, dass das DRK die "Gewinne" aus dem Verkauf von Spenderblut zur Finanzierung eines aufgeblasenen Verwaltungsapparates und dergleichen verwendet?

Jede Blutspendeveranstaltung, die das DRK nicht in eigenen Räumen organisiert, bedarf eines hohen logistischen und auch finanziellen Aufwandes. Medinzinische Einrichtungen müssen transportiert, Personal bezahlt und Laboruntersuchungen finanziert werden. Daher ist es völlig legitim, wenn das DRK die aus dem Verkauf von Spenderblut entstandenen Erlöse zur Finanzierung von ob. gen. Dingen verwendet. Und ja, auch gemeinnützige Organisationen benötigen Geschäftsführer. Nicht jeder von denen fährt einen Maserati...




---

Ja, das ist aber nur dann legitim, wenn der Rohstofflieferant, eben der Blutspender, auch angemessen für diese Lieferung bezahlt wird. Nicht mehr, nicht weniger. Aber selbst kostenlos haben wollen und dann Geld dafür nehmen, das geht nicht. Das ist nämlich verlogen. Und deshalb sollte es Gesetze geben, die auch das DRK zwingen, das Blut nicht kostenlos zu nehmen, sondern es zu bezahlen.

opppa
16.03.10, 13:57
Falls Du das DRK meinst: Der Fakt, dass dessen Blutspendedienst eine gemeinnützige GmbH ist, kann auch durch noch so viele anders lautende Behauptungen nicht entkräftet werden.

Hast Du damals die Doku gesehen, wo gezeigt wurde, wohin das DRK-Blut so alles geliefert wird?

:hae:

K.-H. Hirmer
16.03.10, 14:18
Die meisten OPs, bei denen auf Spenderblut zurückgegriffen werden muss, sind eben nicht vorhersehbar, sondern aktue Notfälle. Daher ist es von äußerster Bedeutung, den Krankenhäusern genügend Blutkonserven zur Verfügung zu stellen.


Vor allem wird in der Krebsmedizin viel Blut benötigt. Und das kann keinesfalls per Eigenblutspende besorgt werden.

Erstens geht das von der benötigten Menge her nicht. Und zweitens schwimmen im Blut von Krebspatienten nämlich Krebszellen herum, die sich in den Organen festsetzen und dann Tochtergeschwülste bilden. Auf diesem Wege verbreitet sich Krebs im Körper.

Würde man einem Krebspatienten nach der Entfernung eines Turmors wieder sein krebszellenbelastetes Blut zurückgeben, wäre nichts gewonnen. Es würden sich wieder neue Tumore bilden.

Deswegen sind Krebspatienten in jedem Fall auf Fremdblut angewiesen.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 14:31
Und deshalb sollte es Gesetze geben, die auch das DRK zwingen, das Blut nicht kostenlos zu nehmen, sondern es zu bezahlen.
Sollte es auch Gesetze geben, die den Leuten in den freiwilligen Feuerwehren ein angemessenes Gehalt sichern?

Was hast Du gegen soziales Engagement?

Eine Organisation, die pro Jahr 5,5 Millionen gespendete Blutkonserven bei mehr als zwei Millionen Spendern bundesweit flächendeckend abnehmen, untersuchen, bereithalten und zum Endverbraucher transportieren muss, kommt nun mal nicht mehr ohne hauptamtliche Mitarbeiter aus.

Wieso hast Du ein Problem damit, dass die Leute, die diese Riesenleistung organisieren dafür ein Gehalt bekommen?

Fragolino
16.03.10, 14:38
Sollte es auch Gesetze geben, die den Leuten in den freiwilligen Feuerwehren ein angemessenes Gehalt sichern?

Die freiwillige Feuerwehr nimmt kein Geld für das Löschen eines Brandes.

Was hast Du gegen soziales Engagement?

Nichts. Ich habe nur was dagegen, dass das DRK das Blut umsonst möchte und sich dann aber für die Lieferung des Blutes bezahlen lässt.

Eine Organisation, die pro Jahr 5,5 Millionen gespendete Blutkonserven bei mehr als zwei Millionen Spendern bundesweit flächendeckend abnehmen, untersuchen, bereithalten und zum Endverbraucher transportieren muss, kommt nun mal nicht mehr ohne hauptamtliche Mitarbeiter aus.

Doch. Wenn sie will, kann sie ohne hauptamtliche Mitarbeiter auskommen und auf Ehrenamt setzen.

Wieso hast Du ein Problem damit, dass die Leute, die diese Riesenleistung organisieren dafür ein Gehalt bekommen?

SIehst du, das ist es. Du hast keinerlei Problem damit, dass Menschen daraus persönlichen Profit schlagen, aber du hast ein Problem damit, dass die Rohstofflieferanten bezahlt werden sollen. Ich finde die kommunalen und privaten Dienste ehrlicher.

Fragolino
16.03.10, 14:41
Und ja: Solange eine ganze Industrie angefangen bei den Transplantationszentren und deren Ärzten über die Pharmaindustrie bis hin zu sonstigem Personal und Unternehmen von der Organtransplantation profitieren, solange halte ich es für unethisch, dass Spender bzw. deren Familien keinen finanziellen Anteil am Kuchen kriegen.

Mr. Smith
16.03.10, 14:42
Wo bleibt der Beweis für deine unsinnige Behauptung? AIDS/HIV ist noch nie isoliert wurden, geschweige dem gesehen wurden. Labere hier bitte keinen Vermutungen, sondern lege Beweise auf den Tisch!!

Ich hab Dir doch bereits Mikroskopaufnahmen von HI-Viren gezeigt; was willst Du noch sehen? Hier (http://bbg.org.za/images/hiv1.jpg) darfst Du aber auch gern nochmal klicken. Und HI-Viren wurden schon ausführlich isoliert, untersucht und in zwei verschiedene Genstämme kategorisiert. Sind all die Forschungsergebnisse des letzten Jahrzehnts spurlos an Dir vorüber gegangen?

:augenrollen:

NukNuk

K.-H. Hirmer
16.03.10, 14:44
Die freiwillige Feuerwehr nimmt kein Geld für das Löschen eines Brandes.
Aber selbstverständlich schreiben Feuerwehren Rechnungen.

Doch. Wenn sie will, kann sie ohne hauptamtliche Mitarbeiter auskommen und auf Ehrenamt setzen.
Unsinn. Eine solch' immense Logistik kann - und darf - nicht davon abhängen, ob sich Menschen ehrenamtlich engagieren möchten. Das muss schon zuverlässig geregelt werden.

Du hast keinerlei Problem damit, dass Menschen daraus persönlichen Profit schlagen, ...
Für die geleistete Arbeit bezahlt werden zu wollen, würde ich als "daraus Profit schlagen" bezeichnen. Das unterscheidet uns.

Fragolino
16.03.10, 14:52
Aber selbstverständlich schreiben Feuerwehren Rechnungen.

Wenn ein Einsatz unnötig war. Sonst nicht.


Unsinn. Eine solch' immense Logistik kann - und darf - nicht davon abhängen, ob sich Menschen ehrenamtlich engagieren möchten. Das muss schon zuverlässig geregelt werden.

Dann muss man aber zugeben, dass man kommerziell arbeitet. Und für die benötigten Rohstoffe bezahlen.

Für die geleistete Arbeit bezahlt werden zu wollen, würde ich als "daraus Profit schlagen" bezeichnen. Das unterscheidet uns.

Und ist es keine Rohstofflieferung, wenn jemand Blut spendet und damit diesen Kommerz erst ermöglicht? Was unterscheidet Blut von jeder anderen Ware? Zumal die Blutspende z. B. mit Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit für mehrere Wochen einhergeht, die Verkehrstauglichkeit beeinflussen kann etc. pp..

Nein, deine Denke ist einfach inkonsequent und unlogisch.

Stahlhelm
16.03.10, 14:53
Sollte es auch Gesetze geben, die den Leuten in den freiwilligen Feuerwehren ein angemessenes Gehalt sichern?

Was hast Du gegen soziales Engagement?

Eine Organisation, die pro Jahr 5,5 Millionen gespendete Blutkonserven bei mehr als zwei Millionen Spendern bundesweit flächendeckend abnehmen, untersuchen, bereithalten und zum Endverbraucher transportieren muss, kommt nun mal nicht mehr ohne hauptamtliche Mitarbeiter aus.

Wieso hast Du ein Problem damit, dass die Leute, die diese Riesenleistung organisieren dafür ein Gehalt bekommen?
Man kann über solche Angelegenheiten mit Personen wie Fragolino nicht vernüftig diskutieren. Sie erwarten für alles eine monetäre Gegenleistung.



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Fragolino
16.03.10, 14:55
Man kann über solche Angelegenheiten mit Personen wie Fragolino nicht vernüftig diskutieren. Sie erwarten für alles eine monetäre Gegenleistung.



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Das erwarte ich nicht. Wenn ich etwas aber ohne monetäre Gegenleistung tun soll erwarte ich, das daraus wiederum kein monetärer Nutzen entsteht. Wenn aus meiner Leistung aber für viele andere ein monetärer Nutzen entsteht und bloß ich diesen Nutzen nicht teilen soll, ist das ungerecht und mit meinem ethischen Denken nicht zu vereinbaren. Ich nenne das Bereicherung ohne Gewissen.

Graf v. d. Kotzen-Kacken
16.03.10, 15:13
Fragolino,

selbst dann wäre noch zu prüfen, ob die monetäre Gegenleistung, sprich der Deal, fair ist. Und fair kann ja nur das sein, was Dir einen Vorteil verschafft, denn wenn keine Partei einen Vorteil hätte, wäre der Deal ja gänzlich unsinnig.
Es ist imho also völlig unangebracht, hier mit Geld zu argumentieren.

Das Gefühl, das Richtige getan zu haben, kann zuweilen auch sehr angenehm sein, selbst wenn Du der einzige Mensch der Welt bist, der davon weiß.

Die Blutspende hat auch so einen positiven Effekt auf den Organismus.

Du könntest irgendwann selbst einmal eine Blutspende benötigen und wärst nicht moralisch gezwungen, sie abzulehnen.

So wie Du dem Leben begegnest, so begegnet das Leben Dir.

And in the end the love you take is equal to the love you make. (Lennon)

Fragolino
16.03.10, 15:22
Fragolino,

selbst dann wäre noch zu prüfen, ob die monetäre Gegenleistung, sprich der Deal, fair ist. Und fair kann ja nur das sein, was Dir einen Vorteil verschafft, denn wenn keine Partei einen Vorteil hätte, wäre der Deal ja gänzlich unsinnig.
Es ist imho also völlig unangebracht, hier mit Geld zu argumentieren.

Das wäre tatsächlich zu prüfe, ja.

Das Gefühl, das Richtige getan zu haben, kann zuweilen auch sehr angenehm sein, selbst wenn Du der einzige Mensch der Welt bist, der davon weiß.

Wenn dieses Gefühl bloß nicht vom Gefühl, ausgenutzt zu werden überschattet würde, wäre es ja noch ok.

Die Blutspende hat auch so einen positiven Effekt auf den Organismus.

Wie denn? Der geringere Anteil an roten Blutkörperchen? Der damit einhergehende verringerte Sauerstofftransport im Organismus? Die herabgesetzte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit? Was ist daran positiv?

Du könntest irgendwann selbst einmal eine Blutspende benötigen und wärst nicht moralisch gezwungen, sie abzulehnen.

Sollte ich mal in diese Situation kommen wäre ich nicht in der Situation, meine Entscheidung basierend auf rationalen Fakten zu treffen, da der Überlebenstrieb größer wäre.

So wie Du dem Leben begegnest, so begegnet das Leben Dir.

Richtig. Ich kann mich entweder für eine gerechte und faire Lösung einsetzen, oder ausgenutzt werden. Gerecht und fair heißt: Was man kostenlos kriegt, gibt man auch kostenlos weiter oder Für das, für was ich selbst Geld nehme bezahle ich auch welches. Alles andere ist Heuchelei.

K.-H. Hirmer
16.03.10, 17:06
Zumal die Blutspende z. B. mit Einschränkungen der körperlichen Leistungsfähigkeit für mehrere Wochen einhergeht, die Verkehrstauglichkeit beeinflussen kann etc. pp..
Eine Blutspende beeinträchtigt keineswegs die körperliche Leistungsfähigkeit. Schon gar nicht über Wochen. Der Mensch lebt täglich nur einen geringen Teil (ca. 20%) seiner maximalen Leistungsfähigkeit aus. Da fällt es überhaupt nicht auf, dass der Körper wegen eines halben Liter Blutes nur 95% statt der üblichen 100% von der Maximalleistung bringen könnte.

Hochleistungssportler würden den halben Liter im Wettkampf vielleicht bemerken. Aber die spenden vor dem Wettkampf auch kein Blut.

Graf v. d. Kotzen-Kacken
16.03.10, 17:11
Überdies kann man sich direkt nach der Blutspende superbillig besaufen.

GG146
16.03.10, 22:08
Mir stinken die kommerziellen Geschäfte mit dem Spenderblut, so ähnlich wie der Umgang mit Geldspenden der "wohltätigen" Organisationen mit hohem Verwaltungsaufwand.

Beim DRK habe ich aus diesem Grund jedenfalls noch nie Blut gespendet.

Fragolino
16.03.10, 22:28
Mir stinken die kommerziellen Geschäfte mit dem Spenderblut, so ähnlich wie der Umgang mit Geldspenden der "wohltätigen" Organisationen mit hohem Verwaltungsaufwand.

Beim DRK habe ich aus diesem Grund jedenfalls noch nie Blut gespendet.

Eben. Nichts anderes habe ich kundgetan. Man kann das gerne mit Jesu Worten vergleichen, als er das bunte Handeltreiben im Tempel sah: Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

K.-H. Hirmer
16.03.10, 23:16
Mir stinken die kommerziellen Geschäfte mit dem Spenderblut, so ähnlich wie der Umgang mit Geldspenden der "wohltätigen" Organisationen mit hohem Verwaltungsaufwand.

Beim DRK habe ich aus diesem Grund jedenfalls noch nie Blut gespendet.
Schade nur, dass dem DRK noch niemand "kommerzielle" Geschäfte mit dem Blut nachweisen konnte.

Macht doch mal einen realistischen Vorschlag wie unsere Gesellschaft jährlich 5 - 5,5 Millionen Blutspenden einsammeln, sicher testen, verarbeiten und verteilen soll, wenn nicht mit fest angestelltem Personal.

GG146
17.03.10, 00:18
Schade nur, dass dem DRK noch niemand "kommerzielle" Geschäfte mit dem Blut nachweisen konnte.

Macht doch mal einen realistischen Vorschlag wie unsere Gesellschaft jährlich 5 - 5,5 Millionen Blutspenden einsammeln, sicher testen, verarbeiten und verteilen soll, wenn nicht mit fest angestelltem Personal.

Als ich bei der Bundeswehr war, waren die vielen schnell verfügbaren Soldaten manchmal der letzte Notnagel, wenn die Blutkonserven nach einer besonders hohen Zahl von Verkehrsunfällen knapp wurden.

Da man aber auch Soldaten nicht gegen ihren Willen zum Blutspenden zwingen konnte und kann, haben sie jedem 50 Mark für eine Spende bezahlt und so todsicher immer genügend Spender zusammenbekommen.

Diesen Einstandspreis konnten sie locker wieder herausbekommen und niemand hatte das Gefühl, dass er durch dass grosse Geschäft der "gemeinnützigen" Organisationen betrogen wird.

Ich traue dem DRK jedenfalls keinen Millimeter über den Weg, wenn es um`s Geld geht.

K.-H. Hirmer
17.03.10, 01:41
Als ich bei der Bundeswehr war, waren die vielen schnell verfügbaren Soldaten manchmal der letzte Notnagel, wenn die Blutkonserven nach einer besonders hohen Zahl von Verkehrsunfällen knapp wurden.

Da man aber auch Soldaten nicht gegen ihren Willen zum Blutspenden zwingen konnte und kann, haben sie jedem 50 Mark für eine Spende bezahlt und so todsicher immer genügend Spender zusammenbekommen.

Diesen Einstandspreis konnten sie locker wieder herausbekommen und niemand hatte das Gefühl, dass er durch dass grosse Geschäft der "gemeinnützigen" Organisationen betrogen wird.

Ich traue dem DRK jedenfalls keinen Millimeter über den Weg, wenn es um`s Geld geht.

Definitiv hat das DRK niemals - ich betone niemals - für Spenderblut Geld gegeben. Es ist oberster Grundsatz des DRK, dass Blutspenden immer freiwillig und unentgeltlich stattzufinden hat. Wie übrigens die ganze Arbeit des DRK vom Gedanken der uneigennützigen Hilfe für Andere getragen wird.

Wer immer diese Soldaten gegen Geld zu einer Spende veranlasst hat, das DRK war es sicher nicht.

Ich war auch acht Jahre bei der Bundeswehr. Von solchen - bezahlten - Spendenaktionen ist mir nichts bekannt.

Fragolino
17.03.10, 10:38
Definitiv hat das DRK niemals - ich betone niemals - für Spenderblut Geld gegeben. Es ist oberster Grundsatz des DRK, dass Blutspenden immer freiwillig und unentgeltlich stattzufinden hat. Wie übrigens die ganze Arbeit des DRK vom Gedanken der uneigennützigen Hilfe für Andere getragen wird.

Nochmal: Wäre das so, hätte das DRK nicht EINEN hauptamtlichen Mitarbeiter. Nicht mal einen einzigen. Denn Hauptamtlich bedeutet, dass derjenige ein Entgelt empfängt. Und damit ist die Hilfe nicht uneigennützig. Das DRK verwendet seine Gewinne aus den Blutkonserven z. B. für Forschung und Co. Ich nenne das Eigennützig, insbesondere eben auch von den Hauptamtlichen. Fertig, aus. Das DRK hat ethisch nur zwei Möglichkeiten: Entweder kein Geld mehr nehmen für das Blut und auch keine hauptamtlichen mehr bezahlen, sondern auf ehrenamtliche Mitarbeiter und Spenden setzen, oder eben zugeben, dass da Kommerz betrieben wird und angemessen für die Rohstofflieferung (Blutspende) bezahlen.

A.Nonym
17.03.10, 13:55
Das ist Unsinn.

Betrachtet man die Sache weltweit, dann würden jedes Jahr Millionen von Operationen ausfallen, weil kein Spenderblut zur Verfügung steht. OP's, insbesondere an stark durchbluteten Organen sind ohne Spenderblut nicht denkbar. Im Bereich der Versorgung von Unfallopfern ist die Wirkung der Blutspende ebenfalls völlig unbestritten. Was nützt es einem Unfallopfer, dass der Körper über Wochen und Monate Blut neu bilden kann, wenn eine akute Sauerstoff-Unterversorgung der Zellen vorliegt?

Zellen ersticken in Minuten. Blut neu bilden dauert Wochen.

Ich kann dieses Blut auch sehr einfach durch eine Nährlösung auffüllen(Zucker oder Salz) dann habe ich die gleiche Wirkung, aber ohne Nebenwirkung. Das es funktioniert wird ständig bei den Zeugen Jehofa demonstriert welche eine Bluttransfusion ablehnen. Wie das bei den Juden ist müßten Tabasco klären(ist mir leider nicht bekannt).

agano
17.03.10, 15:42
Mir stinken die kommerziellen Geschäfte mit dem Spenderblut, so ähnlich wie der Umgang mit Geldspenden der "wohltätigen" Organisationen mit hohem Verwaltungsaufwand.

Beim DRK habe ich aus diesem Grund jedenfalls noch nie Blut gespendet.das liesse sich regeln. aber nur weil es dir stinkt, sollte man doch trotzdem weiterhin blut spenden. begreif doch. richard

Reginald
17.03.10, 17:06
Soll man Blutspenden gehen?



Deutsche Blut nur an Ur-Deutsche.

agano
17.03.10, 17:17
Soll man Blutspenden gehen?



Deutsche Blut nur an Ur-Deutsche.
na komm, pti, sei ehrlich: die gibt es nicht mehr. richard

K.-H. Hirmer
17.03.10, 17:21
Ich kann dieses Blut auch sehr einfach durch eine Nährlösung auffüllen(Zucker oder Salz) dann habe ich die gleiche Wirkung, aber ohne Nebenwirkung.
Nein, das geht auf keinen Fall. Du verwechselst da was.

Eine der Funktionen des Blutes ist es, die Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen. Dafür sind im Blut die roten Blutkörperchen zuständig, von denen der Mensch bis zu 30 Billionen hat. Der Mensch hat durchschnittlich 0,08l Blut/Kg Körpergewicht. Daraus errechnet sich, dass eine 75 Kg schwere Person 75 Kg * 0,08l/Kg = 6l Blut hat. Verunglückt diese Person mit starkem Blutverlust passiert folgendes:

Ab einem Blutverlust von 1 – 1,2 l beginnt sich der Pulsschlag zu beschleunigen, weil das Blutvolumen abgenommen hat und der Körper die Umlaufgeschwindigkeit erhöhen muss, damit die Sauerstoffversorgung gewährleistet bleibt. Und der verunglückten Person wird kalt, weil auch die Wärmeversorgung der Extremitäten nicht mehr gewährleistet ist.

Gelingt es im Rahmen der Ersten Hilfe nicht, die Blutung zu stoppen, tritt ab ca. 1,5 l Blutverlust der Kreislaufschock ein. Vom Kleinhirn wird das Blutgefäßsystem in Armen und Beinen verengt, weil jetzt das restliche Blut zur Versorgung der wichtigen Organe im Körperinnern und des Gehirns gebraucht wird. Man nennt das auch Kreislauf-Zentralisation.

Blutet die Person weiter aus, kann ab einem Verlust von 2l Bewusstlosigkeit eintreten, ab 2,5 l Blutverlust besteht akute Lebensgefahr. Ein Mensch gilt als verblutet, wenn er ca. die Hälfte seines Blutes verloren hat. Weil die verbliebenen roten Blutkörperchen nicht mehr ausreichen, die Sauerstoffversorgung des Körpers zu gewährleisten.

Treffen Sanitäter am Unfallort ein, ist deren erste Maßnahme, lebensbedrohliche Blutungen zu stoppen, soweit das noch nicht durch Ersthelfer geschehen ist. Die zweite Maßnahme ist dann der Einsatz des von Dir erwähnten „Blutersatzmittels“. Meistens eine sterilisierte Kochsalz-Wasserlösung.

Obwohl man diese Lösung als „Blutersatzmittel“ bezeichnet, ist sie es nicht. Sie kann nämlich die Sauerstoffversorgung des Körpers nicht besorgen, da sie keine roten Blutkörperchen hat. Ihr Zweck ist lediglich die Schockbekämpfung. Das Flüssigkeitsvolumen des Kreislaufs wird angehoben, um erstens den rasenden Herzschlag (200+/Minute) zu reduzieren. Das Herz hält diese Belastung nämlich nicht lange aus. Zweitens soll die Zentralisierung des Kreislaufes reduziert werden, weil in den verschlossenen Kreislaufteilen ansonsten die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln zu groß wird.

Die verletzte Person bleibt in Lebensgefahr, auch wenn man durch die Auffüllung des Kreislaufes für weitere Maßnahmen Zeit gewonnen hat.

Wird eine Person mit hohem Blutverlust ins Krankenhaus eingeliefert, kann man keine Notoperation durchführen, ohne dass man vorher Bluttransfusionen verabreicht hat. Einer verletzten Person, die vielleicht 2 – 2,5 l Blut verloren hat, auch noch die Bauchdecke öffnen, was einen weiteren Liter Blut kostet, ist deren Todesurteil. Es ist keine Seltenheit, dass bei der ersten Notoperation von Unfallopfern mit inneren Verletzungen 10, 15 oder 20 Blutkonserven verbraucht werden.

Und der Kreislauf kann solche Blutverluste entgegen Deiner Meinung nicht ausgleichen. Die Neubildung der roten Blutkörperchen nach einer Blutspende von einem halben Liter dauert bis zu vier Wochen. 2 – 2,5 Liter Blut neu aufzubauen dauert etliche Monate.

Deswegen brauchen Unfallopfer die hohe Blutverluste hatten Spenderblut. Kochsalzlösung hilft nur über ein paar Stunden hinweg. Dann ist entweder Blut da, oder das Leben ist gelaufen.

Igni et ferro
17.03.10, 20:04
Wenn ihr jetzt über Aids, Krebs, Dr. Hamer und die neue deutsche Medizin reden wollt, macht einen extra Strang auf!

Wer über Hamer diskutieren will macht hier (http://www.politikarena.net/showpost.php?p=113435&postcount=1) weiter, denn dieses Blut bleibt rein!

GG146
17.03.10, 21:35
Definitiv hat das DRK niemals - ich betone niemals - für Spenderblut Geld gegeben. Es ist oberster Grundsatz des DRK, dass Blutspenden immer freiwillig und unentgeltlich stattzufinden hat. Wie übrigens die ganze Arbeit des DRK vom Gedanken der uneigennützigen Hilfe für Andere getragen wird.

Wer immer diese Soldaten gegen Geld zu einer Spende veranlasst hat, das DRK war es sicher nicht.

Ich war auch acht Jahre bei der Bundeswehr. Von solchen - bezahlten - Spendenaktionen ist mir nichts bekannt.


Ich habe auch nicht behauptet, dass das DRK Blutspenden von Soldaten bezahlt hätte.

Das waren die Kliniken selbst, die zeitweise knapp mit Spenderblut waren und notfalls in unserer Kaserne angerufen haben, um schnell viele Spender auf einmal erreichen zu können.

Reginald
17.03.10, 22:02
na komm, pti, sei ehrlich: die gibt es nicht mehr. richard

Ach agano hab's wieder vergessen den Beitrag mit :ironie: auszuzeichnen.

A.Nonym
18.03.10, 01:22
Nein, das geht auf keinen Fall. Du verwechselst da was.

Eine der Funktionen des Blutes ist es, die Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen. Dafür sind im Blut die roten Blutkörperchen zuständig, von denen der Mensch bis zu 30 Billionen hat. Der Mensch hat durchschnittlich 0,08l Blut/Kg Körpergewicht. Daraus errechnet sich, dass eine 75 Kg schwere Person 75 Kg * 0,08l/Kg = 6l Blut hat. Verunglückt diese Person mit starkem Blutverlust passiert folgendes:

Ab einem Blutverlust von 1 – 1,2 l beginnt sich der Pulsschlag zu beschleunigen, weil das Blutvolumen abgenommen hat und der Körper die Umlaufgeschwindigkeit erhöhen muss, damit die Sauerstoffversorgung gewährleistet bleibt. Und der verunglückten Person wird kalt, weil auch die Wärmeversorgung der Extremitäten nicht mehr gewährleistet ist.

Gelingt es im Rahmen der Ersten Hilfe nicht, die Blutung zu stoppen, tritt ab ca. 1,5 l Blutverlust der Kreislaufschock ein. Vom Kleinhirn wird das Blutgefäßsystem in Armen und Beinen verengt, weil jetzt das restliche Blut zur Versorgung der wichtigen Organe im Körperinnern und des Gehirns gebraucht wird. Man nennt das auch Kreislauf-Zentralisation.

Blutet die Person weiter aus, kann ab einem Verlust von 2l Bewusstlosigkeit eintreten, ab 2,5 l Blutverlust besteht akute Lebensgefahr. Ein Mensch gilt als verblutet, wenn er ca. die Hälfte seines Blutes verloren hat. Weil die verbliebenen roten Blutkörperchen nicht mehr ausreichen, die Sauerstoffversorgung des Körpers zu gewährleisten.

Treffen Sanitäter am Unfallort ein, ist deren erste Maßnahme, lebensbedrohliche Blutungen zu stoppen, soweit das noch nicht durch Ersthelfer geschehen ist. Die zweite Maßnahme ist dann der Einsatz des von Dir erwähnten „Blutersatzmittels“. Meistens eine sterilisierte Kochsalz-Wasserlösung.

Obwohl man diese Lösung als „Blutersatzmittel“ bezeichnet, ist sie es nicht. Sie kann nämlich die Sauerstoffversorgung des Körpers nicht besorgen, da sie keine roten Blutkörperchen hat. Ihr Zweck ist lediglich die Schockbekämpfung. Das Flüssigkeitsvolumen des Kreislaufs wird angehoben, um erstens den rasenden Herzschlag (200+/Minute) zu reduzieren. Das Herz hält diese Belastung nämlich nicht lange aus. Zweitens soll die Zentralisierung des Kreislaufes reduziert werden, weil in den verschlossenen Kreislaufteilen ansonsten die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln zu groß wird.

Die verletzte Person bleibt in Lebensgefahr, auch wenn man durch die Auffüllung des Kreislaufes für weitere Maßnahmen Zeit gewonnen hat.

Wird eine Person mit hohem Blutverlust ins Krankenhaus eingeliefert, kann man keine Notoperation durchführen, ohne dass man vorher Bluttransfusionen verabreicht hat. Einer verletzten Person, die vielleicht 2 – 2,5 l Blut verloren hat, auch noch die Bauchdecke öffnen, was einen weiteren Liter Blut kostet, ist deren Todesurteil. Es ist keine Seltenheit, dass bei der ersten Notoperation von Unfallopfern mit inneren Verletzungen 10, 15 oder 20 Blutkonserven verbraucht werden.

Und der Kreislauf kann solche Blutverluste entgegen Deiner Meinung nicht ausgleichen. Die Neubildung der roten Blutkörperchen nach einer Blutspende von einem halben Liter dauert bis zu vier Wochen. 2 – 2,5 Liter Blut neu aufzubauen dauert etliche Monate.

Deswegen brauchen Unfallopfer die hohe Blutverluste hatten Spenderblut. Kochsalzlösung hilft nur über ein paar Stunden hinweg. Dann ist entweder Blut da, oder das Leben ist gelaufen.

Ich selbst habe bisher immer Achtung vor der konsequenten Haltung der Zeugen Jehovas gehabt, sich und ihren Kindern kein Blut übertragen zu lassen. Wer weiß, wieviel Krankheit sie sich damit in ihren Reihen erspart haben. Doch auch bei Unfällen, bei denen die Verletzten häufig unter Schockzuständen leiden, kann eine Blutübertragung ausgesprochen ungünstig sein. Die dadurch bedingten Störungen in der Sauerstoffversorgung der Gewebe und der Kleinstzirkulation in den feinen Äderchen werden durch eine Blutübertragung nicht behoben, sondern verstärkt. Sie operierten Zeugen Jehovas nach schweren Unfällen selbst bei Abfall auf 3/10 komplikationslos, ohne eine zuvor für unbedingt erforderlich gehaltene Bluttransfusion. Selbst eine Eigenblutübertragung schädigt Dich. Ich denke immer wieder an Kranke kurz vor einer Operation. Ich jedenfalls halte es für einen Segen - daß wir Mittel besitzen, welche die Menschen schmerzfrei halten und den Blutverlust ausgleichen können, wenn sie operiert werden. Wie sollte man sonst einen Eingriff vornehmen können? Na ja, auch wenn es von einem mir unbekannten Fremden stammt, so ist Blut doch immer noch ein natürlicher Saft, der mir da verabreicht wird. Nicht mal das ist es! Auch da pfuschen sie heimlich Chemiegift rein. Damit es nicht so schnell verklumpen und gerinnen kann. Und: Es weiß kein Arzt, wieviel an Fremdblut ein Patient vertragen kann! Das ist bei jedem Menschen verschieden. Da sich bei der Übertragung Fremd- und Eigenblut mischen, kann nun auch Dein eigenes Blut seine Fähigkeit einbüßen, zu gerinnen. Welche Gefahren und schwerste Leiden Dir da blühen können, kannst Du Dir wohl denken. Menschliches oder tierisches Fremdeiweiß in den Blutkreislauf eingeführt, das bedeutet für den Organismus einen derart unnatürlichen Eingriff, daß sein Immunsystem bis zur Funktionslosigkeit geschwächt wird.Du weißt, wenn ich hier von Ärzten spreche, dann meine ich alle schulmedizinisch tätigen Personen in aller Welt. Gleich ob sie nun Schindluder mit den Kranken treiben oder ihnen als Idealisten dienen wollen. Die Profitgier bei den Medizinern gibt's überall.

A.Nonym
18.03.10, 01:41
Eben. Nichts anderes habe ich kundgetan. Man kann das gerne mit Jesu Worten vergleichen, als er das bunte Handeltreiben im Tempel sah: Ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!

Der alte Chirurgenspruch ist Dir vielleicht noch nicht bekannt: "Über Gräber vorwärts!"

A.Nonym
18.03.10, 01:50
Und noch etwas!
Krebspatienten, die während der Operation eine Bluttransfusion erhielten, erkrankten in späteren Jahren offenbar häufiger an Tumoren als Operierte ohne Transfusion. (Ärzte Zeitung 195/31.10.1994/12)
Was nun K.-H. Hirmer ? Also gibt es doch durch Bluttransfusion erhebliche Schäden für die Gesundheit.:banana:

K.-H. Hirmer
18.03.10, 13:01
Was nun K.-H. Hirmer ? Also gibt es doch durch Bluttransfusion erhebliche Schäden für die Gesundheit.:banana:
Insgesamt habe ich selten so einen Unsinn gelesen wie in Deinen Beiträgen.

Der geneigte Leser mag Deine und meine Beiträge lesen und sich dann selber ein Urteil bilden.

Empfehlung an Dich: Besuche einfach mal einen Erste-Hilfe-Kursus. Dort lernst Du zumindest Grundlagen des menschlichen Blutkreislaufs kennen und erkennst selber, wie absurd Deine Behauptungen sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf

A.Nonym
18.03.10, 13:15
Insgesamt habe ich selten so einen Unsinn gelesen wie in Deinen Beiträgen.

Der geneigte Leser mag Deine und meine Beiträge lesen und sich dann selber ein Urteil bilden.

Empfehlung an Dich: Besuche einfach mal einen Erste-Hilfe-Kursus. Dort lernst Du zumindest Grundlagen des menschlichen Blutkreislaufs kennen und erkennst selber, wie absurd Deine Behauptungen sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Blutkreislauf

Muß ich wirklich erst vom Urschleim und der Medizin anfangen um dir den Unsinn, jedes medizinischen handelns zu erklären? Seit dem frühen Mittelalter hat sich nichts an dieser Scharlatanerie verändert!

K.-H. Hirmer
18.03.10, 14:01
Muß ich wirklich erst vom Urschleim und der Medizin anfangen um dir den Unsinn, jedes medizinischen handelns zu erklären?
Wir reden noch mal drüber, wenn Du Zahnschmerzen hast.

Fragolino
18.03.10, 14:32
Also, A.Nonym, du schreibst wirklich viel Unsinn. Natürlich braucht man Blut, um bestimmten Kranken zu helfen. Es gibt aber oft Alternativen zur Fremdkonserve, man kann nämlich z. B. während einer OP das austretende Blut auffangen, aufbereiten und in den Körper zurückleiten, man kann Eigenblutspenden durchführen, man kann das Blut durch Maschinen mit Sauerstoff anreichern etc. pp. Möglich ist vieles, aber oft sind Konserven menschlichen Bluts unentbehrlich. Ich würde ja persönlich Blut spenden, tue das aber nicht, weil ich eben den Kommerz damit nicht unterstütze.

A.Nonym
18.03.10, 22:10
Wir reden noch mal drüber, wenn Du Zahnschmerzen hast.

Was sind denn Zahnschmerzen? So etwas kenne ich nicht, ich habe nie irgend Welche Schmerzen. Wer soll mir denn bei Schmerzen helfen? Das kann doch nur mein Organismus selbst erledigen, da nur er die Möglichkeit besitzt Fehler zu bereinigen. Wie so etwas funktioniert? Gesundheit ist eben kostenlos und man darf nicht gegen die Natur leben.

A.Nonym
19.03.10, 00:01
Also, A.Nonym, du schreibst wirklich viel Unsinn. Natürlich braucht man Blut, um bestimmten Kranken zu helfen. Es gibt aber oft Alternativen zur Fremdkonserve, man kann nämlich z. B. während einer OP das austretende Blut auffangen, aufbereiten und in den Körper zurückleiten, man kann Eigenblutspenden durchführen, man kann das Blut durch Maschinen mit Sauerstoff anreichern etc. pp. Möglich ist vieles, aber oft sind Konserven menschlichen Bluts unentbehrlich. Ich würde ja persönlich Blut spenden, tue das aber nicht, weil ich eben den Kommerz damit nicht unterstütze.
Ich habe noch nie Unsinn geschrieben, was ich hier schreibe hat seine Richtigkeit! Von welchen überflüssigen Op redest du überhaupt?
Nur Du allein kannst, sollst Dir helfen! Jeder andere, der dabei mithilft, ist nichts als ein Störenfried. Denn: Wenn der Arzt etwas an Dir tut, dann tust Du um so weniger für Dich. Gesund werden kannst du nur, wenn die verlorene UrHarmonie in Körper, Geist und Seele wiederhergestellt wird. Befreie Dich ein für allemal von diesem widernatürlichen, schulmedizinischen Denken. Das Symptom ist nichts anderes als ein Hinweis darauf, daß wir etwas in unserem Leben falsch machen. Wird dieser Hinweis beseitigt, so wird nicht die Krankheit, sondern nur der Hinweis weg operiert, unterdrückt oder überdeckt.

K.-H. Hirmer
19.03.10, 12:52
Was sind denn Zahnschmerzen? So etwas kenne ich nicht, ich habe nie irgend Welche Schmerzen.
Warte es einfach ab. Kommt schon noch.

MüderJoe
20.03.10, 20:54
Ich habe noch nie Unsinn geschrieben, was ich hier schreibe hat seine Richtigkeit! Von welchen überflüssigen Op redest du überhaupt?
Nur Du allein kannst, sollst Dir helfen! Jeder andere, der dabei mithilft, ist nichts als ein Störenfried. Denn: Wenn der Arzt etwas an Dir tut, dann tust Du um so weniger für Dich. Gesund werden kannst du nur, wenn die verlorene UrHarmonie in Körper, Geist und Seele wiederhergestellt wird. Befreie Dich ein für allemal von diesem widernatürlichen, schulmedizinischen Denken. Das Symptom ist nichts anderes als ein Hinweis darauf, daß wir etwas in unserem Leben falsch machen. Wird dieser Hinweis beseitigt, so wird nicht die Krankheit, sondern nur der Hinweis weg operiert, unterdrückt oder überdeckt.

Aha,also sind Organtransplantate,Chemotherapien,Operationen nach Verkehrunfällen völlig unnötig und der Mensch muss nur seine Harmonie wieder herstellen und alles ist wieder gut?
Glaubst du diesen Scheiß denn wirklich Sleipnir/Sabina/Gonderbach?

A.Nonym
24.03.10, 01:43
Aha,also sind Organtransplantate,Chemotherapien,Operationen nach Verkehrunfällen völlig unnötig und der Mensch muss nur seine Harmonie wieder herstellen und alles ist wieder gut?
Glaubst du diesen Scheiß denn wirklich Sleipnir/Sabina/Gonderbach?

Zu Unfällen hatte ich mich schon geäußert, zu den anderen Punkten kan man eindeutig mit "Ja" stimmen. Du solltest vielleicht mal etwas besser meine texte lesen, bevor du hier etwas schreibst was nicht richtig ist.

A.Nonym
24.03.10, 01:48
Warte es einfach ab. Kommt schon noch.
Ich habe alle Beißer noch drinn und kaum Füllungen,da ich Zahnärzte wie auch andere Ärzte meide wie der Teufel das Weihwasser! Und ich bin schon recht alt:D

Igni et ferro
24.03.10, 04:24
Ich habe alle Beißer noch drinn

Hat mein Opa auch, zumindest beim Essen :-D


Aber davon ab, Blutspenden sollte man, wer weiß ob man nicht mal selber Spenderblut braucht.
Ob man letztendlich selber spendet, dassssss bleibt jedem selbst überlassen, aber warum die Blutspende und die Spendedienste (vor)verurteilen?

Und wenn kein Blut da ist, dann nimmt man eben Tierblut!
Das dies praktiziert wird, sieht man daran, dass Weibas dumme Qüe und Zicken, und Männer dumme Schweine sind :-D

Fragolino
24.03.10, 09:31
Aber davon ab, Blutspenden sollte man, wer weiß ob man nicht mal selber Spenderblut braucht.
Ob man letztendlich selber spendet, dassssss bleibt jedem selbst überlassen, aber warum die Blutspende und die Spendedienste (vor)verurteilen?

Soll man es etwa billigen, dass sie gratis erhaltene Spenden z. B. an die Pharmaindustrie verkaufen, die damit Reibach machen? Zumal: Das DRK macht durchaus selbst Geld mit den Konserven. Immerhin werden seltene Blutgruppen teurer verkauft als häufiger. Obwohl doch der Aufwand gleich groß ist, der mit Tests etc.

Und wenn kein Blut da ist, dann nimmt man eben Tierblut!
Das dies praktiziert wird, sieht man daran, dass Weibas dumme Qüe und Zicken, und Männer dumme Schweine sind :-D

"Kühe", nicht Qüe ;).

K.-H. Hirmer
24.03.10, 11:57
Soll man es etwa billigen, dass sie gratis erhaltene Spenden z. B. an die Pharmaindustrie verkaufen, die damit Reibach machen?
Tun die das denn? Quelle?

Zumal: Das DRK macht durchaus selbst Geld mit den Konserven.
Richtig. Aber dieses Geld kommt wieder Allgemeinheit zugute.

Immerhin werden seltene Blutgruppen teurer verkauft als häufiger.
Ist das so? Quelle?

Obwohl doch der Aufwand gleich groß ist, der mit Tests etc.

Nein, das ist nicht so. Z. B. die Beschaffung und Bevorratung von "Bombay-Blut" (http://de.wikipedia.org/wiki/Bombay-Blutgruppe) erfordert einen viel höheren Aufwand als dies bei einer "Standard"-Blutgruppe der Fall ist (Aufwendiges Einfrieren zur Langzeit-Lagerung, Transport zu und Bevorratung in zentralen Blutbanken, etc.).

Es gibt ja die Möglichkeit für Spenderblut Geld zu bekommen. Kommerzielle Firmen entnehmen nach den gleichen Sicherheitsrichtlinien wie das DRK Spenderblut. Nur zahlen sie Geld dafür.

Warum nutzt Du zur Blutspende nicht diese Möglichkeit? Oder findest Du Blutspenden generell nicht sinnvoll?

K.-H. Hirmer
24.03.10, 12:02
Das dies praktiziert wird, sieht man daran, dass Weibas dumme Qüe und Zicken, und Männer dumme Schweine sind :-D
Deswegen verstehe ich auch nicht, warum auch bei jeder Blutspende von Männern auch die Rinderseuche BSE (Kreutzfeld-Jacob-Krankheit) getestet wird. ;)

K.-H. Hirmer
24.03.10, 12:24
Und wenn kein Blut da ist, dann nimmt man eben Tierblut!
Hat man in der Tat gemacht. (Hervorhebung von mir)


1870: Aufgrund von Misserfolgen bei der Mensch-zu-Mensch-Transfusion fällt man insbesondere in der Kriegschirurgie auf Lammblut zurück. Laut preußischer sanitärer Dienstvorschrift von 1870/71 sollte einem Lamm die Carotis freigelegt und mit Kanülen versehen werden. Ein Soldat musste das so vorbereitete Tier auf den Tornister geschnallt - als lebende Blutkonserve - in die Schlacht tragen!


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bluttransfusion

(Im Wiki-Beitrag Artikel nach unten scrollen. Steht unter „Zeitleiste“)

Fragolino
24.03.10, 13:22
Tun die das denn? Quelle?


Richtig. Aber dieses Geld kommt wieder Allgemeinheit zugute.


Ist das so? Quelle?



Nein, das ist nicht so. Z. B. die Beschaffung und Bevorratung von "Bombay-Blut" (http://de.wikipedia.org/wiki/Bombay-Blutgruppe) erfordert einen viel höheren Aufwand als dies bei einer "Standard"-Blutgruppe der Fall ist (Aufwendiges Einfrieren zur Langzeit-Lagerung, Transport zu und Bevorratung in zentralen Blutbanken, etc.).

Es gibt ja die Möglichkeit für Spenderblut Geld zu bekommen. Kommerzielle Firmen entnehmen nach den gleichen Sicherheitsrichtlinien wie das DRK Spenderblut. Nur zahlen sie Geld dafür.

Warum nutzt Du zur Blutspende nicht diese Möglichkeit? Oder findest Du Blutspenden generell nicht sinnvoll?

Kommerzielle Dienste sind genauso ätzend. Ich habe was gegen Kommerz damit, auch wenn er der Allgemeinheit zugute kommt. Das DRK sagt doch selbst, Blut dürfe nicht zur Ware werden. Warum machen sie dann letztlich eine drauß?

Und den Rest kannst du gern der DRK Blutspende Webseite entnehmen.

Übrigens gab es hier auch mal einen interessanten Fall:

http://www.jura-lotse.de/newsletter/nl118-004.shtml

Das man sich noch dagegen gewehrt hat, Schmerzensgeld zu zahlen an einen Spender, der nun lebenslang Schmerzen haben wird, halte ich für so verwerflich, ich kann es gar nicht sagen. Anstatt zu sagen: Ok, es war vielleicht nicht vermeidbar, aber wir kommen natürlich dafür auf. Nur das wäre anständig gewesen.

K.-H. Hirmer
24.03.10, 14:00
Und den Rest kannst du gern der DRK Blutspende Webseite entnehmen.
Für Deine verleumderischen Behauptungen (Verkauf von Blut an Pharmafirmen "für den Reibach", höhere Preise für seltene Blutgruppen) hätte ich aber gern eine Quelle von Dir genannt bekommen. Der flapsige Verweis, ich möge mir das selber suchen, erweckt den Eindruck, dass Du Deine Behauptungen nicht belegen kannst.

K.-H. Hirmer
24.03.10, 14:03
Übrigens gab es hier auch mal einen interessanten Fall:
Einer von vielen Millionen. So what?

Fragolino
24.03.10, 14:17
Für Deine verleumderischen Behauptungen (Verkauf von Blut an Pharmafirmen "für den Reibach", höhere Preise für seltene Blutgruppen) hätte ich aber gern eine Quelle von Dir genannt bekommen. Der flapsige Verweis, ich möge mir das selber suchen, erweckt den Eindruck, dass Du Deine Behauptungen nicht belegen kannst.

http://www.drk-telgte.de/fileadmin/dokumente/PDFs/wortprotokoll.pdf

Was sie aber
nicht wissen ist, dass das DRK [^B]das gespendete Blut im großen Stil verkauft,
an Krankenhäuser und an die Industrie. Beim Blutplasma werden nicht, wie
angegeben, höchstens 30 % verkauft, sondern es sind über 70 %. Kein
Zweifel: das DRK tut viel Gutes aber es ist ganz nebenbei auch ein 500 Mio.
Euro Umsatzkonzern.[/B] Das allerdings wird gerne verschwiegen. Joachim Bartz,
Ulrich Stoll und Lars Winkelsdorf berichten.

So, ich hoffe jetzt mal, dass du die Quelle lesen kannst und verstehst.

Fragolino
24.03.10, 14:18
Einer von vielen Millionen. So what?

Und? Der Mann hat lebenslang Schmerzen und musste deinen so menschenfreundliches Blutspendedienst erst vor den BGH zerren, damit die endlich mal Schmerzensgeld leisten. Und hätten sie richtig aufgeklärt, bräuchten sie gar nicht zahlen. Das ist so dermaßen unmoralisch, ich könnte kotzen über diesen Verein!

K.-H. Hirmer
24.03.10, 14:34
Und? Der Mann hat lebenslang Schmerzen ...
Deine Quelle sagt nur, dass er Schmerzen hat. Von lebenslang steht da nichts.

... und musste deinen so menschenfreundliches Blutspendedienst erst vor den BGH zerren, damit die endlich mal Schmerzensgeld leisten.
Man kann nun mal nicht jedem Schmerzensgeld zahlen, der behauptet, Schmerzen zu haben. Auch die zur Zahlung aufgeforderten haben Rechte und dürfen beispielsweise solche Ansprüche klären lassen. Im Zweifelsfalle vor Gericht.

Und hätten sie richtig aufgeklärt, bräuchten sie gar nicht zahlen.
Unsinn!

Allein die Aufklärung hätte gar nichts verhindert. Wäre die Person nach der Aufklärung weiter zur Spende bereit gewesen und es hätte sich dieser - mutmaßliche - Fehler ereignet, hätte er diese Schmerzen auch mit der Aufklärung gehabt. Nicht die felhlende Aufklärung verursachte diese Schmerzen, sondern der - mutmaßliche - Kunstfehler des Personals.

K.-H. Hirmer
24.03.10, 14:34
[url]So, ich hoffe jetzt mal, dass du die Quelle lesen kannst und verstehst.
Sehe ich mir heute abend an, wenn ich mehr Zeit habe.

Fragolino
24.03.10, 15:05
Deine Quelle sagt nur, dass er Schmerzen hat. Von lebenslang steht da nichts.

Doch, da steht irreversibel.

Man kann nun mal nicht jedem Schmerzensgeld zahlen, der behauptet, Schmerzen zu haben. Auch die zur Zahlung aufgeforderten haben Rechte und dürfen beispielsweise solche Ansprüche klären lassen. Im Zweifelsfalle vor Gericht.

Das mag rechtlich gelten, aber moralisch gilt eben was anderes. Wer die Ethik so hochhält wie das DRK und ähnliche Dienste, muss in solchen Fällen auch Ausgleich leisten.

Allein die Aufklärung hätte gar nichts verhindert. Wäre die Person nach der Aufklärung weiter zur Spende bereit gewesen und es hätte sich dieser - mutmaßliche - Fehler ereignet, hätte er diese Schmerzen auch mit der Aufklärung gehabt. Nicht die felhlende Aufklärung verursachte diese Schmerzen, sondern der - mutmaßliche - Kunstfehler des Personals.

Offensichtlich gilt das nicht wie du meinst.

opppa
25.03.10, 09:40
http://www.drk-telgte.de/fileadmin/dokumente/PDFs/wortprotokoll.pdf



So, ich hoffe jetzt mal, dass du die Quelle lesen kannst und verstehst.

Danke für das Ausgraben dieser Quelle!

K.-H. Hirmer
25.03.10, 10:03
Doch, da steht irreversibel.
Wo steht das?

Auf den Rest antworte ich noch. Habe gerade wenig Zeit.

K.-H. Hirmer
26.03.10, 14:56
Heilige oder Huren?

Die Diskussion hier scheint mir in einem ausgeprägten Schwarz-Weiß-Raster zu verlaufen. Da wird verlangt, dass gemeinnützige Arbeit nur ehrenamtlich erledigt werden darf. Wird Geld dafür genommen, wird gleich der negativ besetzte Begriff „Reibach machen“ verwendet, um die Leute, die gemeinnützige Arbeit hauptberuflich verrichten, zu diskreditieren.

Sehen wir uns doch mal grundsätzlicher an, ob ein Mensch, der gegen Geld gemeinnützige Arbeit macht, wirklich deshalb gleich vom Heiligen zur Hure wird.

Unsere Gesellschaft erkennt an, dass Bluttransfusionen Leben retten und nimmt zur Kenntnis, dass dieses seit Einführung der Transfusionsmedizin zig millionenfach der Fall war.

Nun ist Spenderblut aber hochgefährliches körperfremdes Eiweiß, welches in der Regel vom Immunsystem des Empfängers abgestoßen wird. Passt die Blutgruppe nicht reagieren im Blutplasma des Empfängers vorhandene Antikörper mit den Antigenen auf den roten Blutkörperchen des Spenderblutes und lassen dieses verklumpen, um so die Ausbreitung von körperfremden Eiweiß im Empfängerkörper zu verhindern.

Hält man sich vor Augen, dass derzeit ca. 400 Antigene, eingeteilt in 30 Blutgruppensysteme, auf den roten Blutkörperchen eines Menschen identifiziert sind, wird der Forschungsaufwand deutlich, der betrieben werden muss, damit Bluttransfusionen überhaupt möglich sind. Dieser Forschungsaufwand wurde in der Vergangenheit betrieben, muss und wird aber immer weiter fortgesetzt. Und der Aufwand ist immens hoch.

Antigene können nur mit molekularbiologischen Testverfahren identifiziert und untersucht werden. Das verlangt immens teure Labore sowie hochgradig und teuer ausgebildete Fachleute, die diese Untersuchungen vornehmen. Und dieser Aufwand muss betrieben werden. Auch wenn heute Bluttransfusionen häufig vorgenommen werden, sie sind keineswegs Routine! Immer wieder kommt es trotz Blutgruppen-Gleichheit und erfolgreicher Kreuzprobe am Empfängerbett zu Immunreaktionen des Empfängers, die teilweise heftige Transfusions-Komplikationen hervorrufen. Warum bei einigen Menschen trotz Blutgruppen-Gleichheit das Immunsystem auf das Fremdblut anspringt ist noch keineswegs umfassend erforscht. Die Frage, welches von den 400 Antigenen diesmal wieder eine Immunreaktion verursachte bleibt leider noch allzu oft unbeantwortet.

Wie soll dieser Forschungsaufwand wohl ehrenamtlich geleistet werden können?

Ein Molekularbiologe studiert jahrelang, um dann seine Kenntnisse ehrenamtlich zu verwerten? Nur dann darf der davon sprechen eine Arbeit zu leisten, die der Allgemeinheit nutzt?

Ist es da nicht besser, man stellt diesen Mann fest an, damit die Forschungsarbeit regelmäßig und mit zunehmender Erfahrung geleistet wird und für das Geld was er dafür bekommt, zahlt er wie jeder andere seine Steuern und Abgaben?

Ist es wirklich moralisch vertretbar, diesem Mann das böse Wort vom „Reibach machen wollen“ um die Ohren zu hauen?

Genauso verhält es sich mit der Organisation der Blutspende. 80 Millionen Menschen in Deutschland hoffen, dass im Bedarfsfall Spenderblut für sie da ist. Dazu müssen jedes Jahr mehr als fünf Millionen Blutspenden gesammelt, getestet, gelagert und verteilt werden.

Wie soll das bitte schön ehrenamtlich gehen? Der Dorfapotheker spendiert ein paar Spenderbeutel, die Dorfkneipe gibt den Spendenraum her und der Dorfarzt checkt abends in seinem Hinterzimmerlabor, ob das gespendete Blut wohl einigermaßen OK ist?

Sorry, aber die Vorstellung, man könne so etwas ehrenamtlich organisieren und dabei die gleiche Versorgungssicherheit für Spenderblut erreichen, wie sie zur Zeit gegeben ist, ist doch nur naiv.

So etwas geht nur, wenn man Leute dafür anstellt und bezahlt. Und diese Leute sind ja auch nicht vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt. Die müssen Steuern und Sozialabgaben zahlen wie jeder andere Mensch, der im Gesundheitswesen arbeitet.

Die Blutspendedienste des DRK sind als gemeinnützig anerkannt, weil sie keine Gewinne im Sinne des Steuerrechts machen. Da gibt es keine Gesellschafter, die ihre Gewinnanteile entnehmen und sich dafür eine Luxusyacht oder Luxuswagen kaufen. Die Einnahmen müssen für als gemeinnützig anerkannte Zwecke aufgewendet werden.

Deshalb ist es natürlich sinnvoll, dem DRK kostenlos Blut zu spenden. Da jeder Cent, der damit eingenommen wird, wieder für Zwecke verwendet werden muss, die der Allgemeinheit zugutekommen, ist das in Ordnung.

Was hier so skandalträchtig ausgebreitet wird, ist in Wirklichkeit nichts anderes, als eine Sache, die in Ordnung ist. Labore, Blutbanken, Spendendienst-Fahrzeuge zu unterhalten kostet nun mal viele Millionen Euro. Und die müssen irgendwo herkommen.

Und der Vorwurf, das DRK ginge mit seinem Geschäftsgebahren nicht offen um, ist doch blanker Unsinn. Hat etwa Frontal21 nicht offen Auskunft darüber bekommen, was mit dem Spenderblut gemacht wird?

Hier sehen wohl einige Leute nur große Geldbeträge und beachten nicht, welcher Aufwand damit bestritten werden muss. Und meinen dann, moralische Rumumschläge nach dem Motto „unseriöse Reibachmache“ verteilen zu müssen.

Allein dieses Tun ist moralisch verwerflich. Nicht die Praxis des DRK.

Fragolino
26.03.10, 15:30
KH Hirmer, ich habe doch nichts prinzipielles dagegen, wenn diese Leute dafür bezahlt werden. Nur: Ich halte es für ethisch einfach nicht vertretbar, wenn das DRK sagt, Blut dürfe nicht zur Ware werden, darauf beruhend auch auf der Unentgeltlichkeit der Spende besteht und dann diesen Standard lediglich formal selbst einhält. Denn tatsächlich wird ja Geld dafür genommen. Dass es nur dazu dient, die eigenen Kosten zu decken ist irrelevant. Das DRK erstattet dem Spender ja auch nicht dessen Kosten.

Dann: Ob man einen Gewinn nun allgemeinnützig anlegen muss oder nicht: Es bleibt Gewinn, es bleibt ein wirtschaftlicher Überschuss. Es zeigt, dass das Ganze zumindest kommerziell ausgelegt ist. Es ist doch mit Organen dasselbe: Das Organ an sich ist keine Ware, der ganze Aufwand, der für die Transplantation betrieben wird aber schon.

Warum muss das DRK selbst diese Molekularbiologen etc. beschäftigen und kann das nicht den Kliniken und Universitäten überlassen? Auch die Untersuchung des Blutes kann man den Kliniken selbst überlassen. Die haben sowieso das nötige Personal und daher bedeutet das im Gegensatz zur Prüfung durch das DRK selbst keinen Mehraufwand. Wenn das DRK nur das Blut entnimmt (und dafür braucht es nur die nötigen Räumlichkeiten und wenig Personal) und dann weiterreicht wäre es ok, wenn das DRK die Spenden gratis will.

Dann: Warum beliefert das DRK die Pharmaindustrie, die nun selbst fraglos Reibach damit macht, wenn es doch so sehr auf die Nichtkommerzialisierung des Blutes Wert legt? Wenn dem wirklich so wäre, würde es doch darauf bestehen, dass die Pharmaindustrie Blutprodukte wiederum rein kostendeckend und nicht gewinnbringend verkaufen muss.

K.-H. Hirmer
26.03.10, 15:56
KH Hirmer, ich habe doch nichts prinzipielles dagegen, wenn diese Leute dafür bezahlt werden. Nur: Ich halte es für ethisch einfach nicht vertretbar, wenn das DRK sagt, Blut dürfe nicht zur Ware werden, darauf beruhend auch auf der Unentgeltlichkeit der Spende besteht und dann diesen Standard lediglich formal selbst einhält.

Blut ist beim DRK auch keine Ware.

Eine "Ware" kennzeichnet sich doch nicht allein dadurch, dass Geld dafür genommen wird.

Es muss die freie Handelbarkeit der "Ware" dazu kommen und die Möglichkeit der Preisbildung aufgrund von Angebot und Nachfrage. Weiter muss dazu kommen, wenn man von "Ware" sprechen will, dass ein Käufer prinzipiell jeden anderen Käufer durch ein höheres Gebot ausstechen kann.

Und nichts davon ist im Bereich der Blutspende gegeben. Oder hast Du schon mal davon gehört, dass etwa ein Krebspatient kein lebenswichtiges Blut bekommen hätte, weil ein Millionär im Krankenhaus dessen Blutkonserven gegen 1000 Euro/Stück für seine Familie aufgekauft hätte?

Blut bekommt nicht der, der am meisten dafür bezahlen kann, sondern der, der es nach ärztlichem Ermessen am dringensten braucht.

Dann: Ob man einen Gewinn nun allgemeinnützig anlegen muss oder nicht: Es bleibt Gewinn, es bleibt ein wirtschaftlicher Überschuss.
Nein, das ist nicht so. "Gewinn" ist im Steuerrecht eindeutig definiert.

Den Rest beantworte ich noch. Ich muss gerade los.

Fragolino
26.03.10, 23:16
Blut ist beim DRK auch keine Ware.

Formal mag das stimmen, aber eben nicht faktisch.

Eine "Ware" kennzeichnet sich doch nicht allein dadurch, dass Geld dafür genommen wird.

Doch.

Es muss die freie Handelbarkeit der "Ware" dazu kommen und die Möglichkeit der Preisbildung aufgrund von Angebot und Nachfrage. Weiter muss dazu kommen, wenn man von "Ware" sprechen will, dass ein Käufer prinzipiell jeden anderen Käufer durch ein höheres Gebot ausstechen kann.

Nein. Auch Monopolisten bieten Waren feil, ohne dass der Preis sich nach Angebot und Nachfrage richten muss. Auch die Verteilung einer Ware spielt da keine Rolle. Sondern eben nur, dass Geld dafür genommen wird. Das konstituiert eine Ware.

Und nichts davon ist im Bereich der Blutspende gegeben. Oder hast Du schon mal davon gehört, dass etwa ein Krebspatient kein lebenswichtiges Blut bekommen hätte, weil ein Millionär im Krankenhaus dessen Blutkonserven gegen 1000 Euro/Stück für seine Familie aufgekauft hätte?

Weil es dagegen Gesetze gibt.

Blut bekommt nicht der, der am meisten dafür bezahlen kann, sondern der, der es nach ärztlichem Ermessen am dringensten braucht.

Wenn ein Arzt zwei Patienten hat, die schwerst verletzt sind, und er hat nicht genug Blutkonserven für beide, entscheidet er nicht danach, wer das Blut am dringendsten braucht, sondern wer die besten Chancen hat durchzukommen.

Nein, das ist nicht so. "Gewinn" ist im Steuerrecht eindeutig definiert.

Das ist es ja: Du stellst die Form über den Inhalt. Ich stelle den Inhalt über die Form. Das DRK erwirbt einen Überschuss, handelt also wirtschaftlich. Und das ist aus ökonomischer Sicht ein Gewinn.

K.-H. Hirmer
28.03.10, 10:58
Warum muss das DRK selbst diese Molekularbiologen etc. beschäftigen und kann das nicht den Kliniken und Universitäten überlassen?
Weil Kliniken und Universitäten a) andere Aufgaben haben, b) nicht über das nötige Personal verfügen.

Auch die Untersuchung des Blutes kann man den Kliniken selbst überlassen.
Nein, das kann man nicht. Fasst alle Krankenhäuser schicken aufwendig zu testende Gewebe- und Blutproben in Speziallabore. Nur die wenigsten Kliniken sind groß genug, eigene Labore für diese aufwendigen Tests zu unterhalten.

Die haben sowieso das nötige Personal und daher bedeutet das im Gegensatz zur Prüfung durch das DRK selbst keinen Mehraufwand.
Das ist blanker Unsinn. Warum hat z. B. der für mich zuständige Blutspendedienst 3.500 festangestellte Mitarbeiter? Die Arbeit von 3.500 Mann bedeuten "keinen Mehraufwand"? In Deiner Verdammung des DRK solltest Du das Denken nicht ganz ausschalten. Das wird dann irgendwann lächerlich.

Dann: Warum beliefert das DRK die Pharmaindustrie, die nun selbst fraglos Reibach damit macht, wenn es doch so sehr auf die Nichtkommerzialisierung des Blutes Wert legt?
Um Einnahmen für satzungsmäßige Zwecke zu erhalten. Was sonst?

opppa
28.03.10, 11:02
Wenn das Rote Kreuz die Einnahmen aus dem Verkauf von Blut so nötig brauchen, dann sollte man da aber wenigstens so ehrlich sein, diese Tatsache nicht zu verschleiern!

:yesnod:

K.-H. Hirmer
28.03.10, 11:04
Das ist es ja: Du stellst die Form über den Inhalt. Ich stelle den Inhalt über die Form. Das DRK erwirbt einen Überschuss, handelt also wirtschaftlich. Und das ist aus ökonomischer Sicht ein Gewinn.
Nein, das tue ich nicht. Ich halte mich nur an den allgemein gültigen Sprachgebrauch. Und da ist nicht alles dasselbe. Da gibt es einen Unterschied zwischen Wirtschaftsbetrieben, die zum Nutzen ihrer Eigentümer Geld einnehmen und einer vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannte GmbH.

Und da ist Blut keine Ware, weil die freie Handelbarkeit nicht gegeben ist.

Bei mir gibt es einen Unterschied auch beim Geld einnehmen. Ich bin nicht bereit, unterschiedslos jede Geldeinnahme als "Reibach machen" zu verdammen.

Fragolino, wir werden wohl keine Einigkeit herstellen können. Mich fasziniert Geld nun mal nicht so sehr, dass ich meine Fähigkeit zur differenzierten Betrachtung komplett verliere.

K.-H. Hirmer
28.03.10, 11:05
Wenn das Rote Kreuz die Einnahmen aus dem Verkauf von Blut so nötig brauchen, dann sollte man da aber wenigstens so ehrlich sein, diese Tatsache nicht zu verschleiern!

:yesnod:
Mach' Dich einfach mal schlau anstatt nur rumzumotzen. Da wird überhaupt nichts "verschleiert".

opppa
28.03.10, 18:50
Mach' Dich einfach mal schlau anstatt nur rumzumotzen. Da wird überhaupt nichts "verschleiert".

Das ZDF sah es in seiner Doku zu diesem Thema aber ganz anders!

(Habe ich etwa aus Versehen einen Hund getroffen?)

Fragolino
28.03.10, 19:16
Weil Kliniken und Universitäten a) andere Aufgaben haben, b) nicht über das nötige Personal verfügen.


Nein, das kann man nicht. Fasst alle Krankenhäuser schicken aufwendig zu testende Gewebe- und Blutproben in Speziallabore. Nur die wenigsten Kliniken sind groß genug, eigene Labore für diese aufwendigen Tests zu unterhalten.


Das ist blanker Unsinn. Warum hat z. B. der für mich zuständige Blutspendedienst 3.500 festangestellte Mitarbeiter? Die Arbeit von 3.500 Mann bedeuten "keinen Mehraufwand"? In Deiner Verdammung des DRK solltest Du das Denken nicht ganz ausschalten. Das wird dann irgendwann lächerlich.


Um Einnahmen für satzungsmäßige Zwecke zu erhalten. Was sonst?

Ich sehe schon: Es ist sinnlos, mit dir zu diskutieren. Du hast gar keine Lust, dich mal kritisch mit dem Roten Kreuz zu befassen und sein Verhalten zu hinterfragen. Du wirfst mir vor, nicht zu denken, dabei bist du es, der nicht denkt.

Und ja: Ich kritisiere das DRK! Ich verdamme nicht, ich kritisiere es und ich kritisiere dich, weil du diese Leute in Schutz nimmst.

Fragolino
28.03.10, 19:18
Nein, das tue ich nicht. Ich halte mich nur an den allgemein gültigen Sprachgebrauch. Und da ist nicht alles dasselbe. Da gibt es einen Unterschied zwischen Wirtschaftsbetrieben, die zum Nutzen ihrer Eigentümer Geld einnehmen und einer vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannte GmbH.

Und da ist Blut keine Ware, weil die freie Handelbarkeit nicht gegeben ist.

Bei mir gibt es einen Unterschied auch beim Geld einnehmen. Ich bin nicht bereit, unterschiedslos jede Geldeinnahme als "Reibach machen" zu verdammen.

Fragolino, wir werden wohl keine Einigkeit herstellen können. Mich fasziniert Geld nun mal nicht so sehr, dass ich meine Fähigkeit zur differenzierten Betrachtung komplett verliere.

Doch, immer wenn man Geld für etwas nimmt, das man selbst kostenlos gekriegt hat, handelt man UNETHISCH! Obs dir nun passt oder nicht. Das DRK handelt ETHISCH VERWERFLICH. Und deshalb werde ich nicht einen Tropfen Blut an die spenden. Und ja: Ich halte es für unethisch, das ungeachtet des Verhaltens des DRK zu tun. Nicht alles, womit man Gutes tun will ist auch gut. Wer dem DRK Blut spendet, unterstützt dieses Gebahren, ob er will oder nicht. Er unterstützt, das Blut zur Ware wird. Und Nein: Nur weil etwas nicht frei handelbar ist, kann es trotzdem Ware sein. Pharmazeutika sind auch nicht frei handelbar, sie unterliegen u. U. einer Rezeptpflicht. Dennoch sind sie eine Ware.

Fragolino
28.03.10, 19:25
Das ZDF sah es in seiner Doku zu diesem Thema aber ganz anders!

(Habe ich etwa aus Versehen einen Hund getroffen?)

Vermutlich. Er sagt ja, dass er beim DRK engagiert ist. Viele Leute mögen es nicht, wenn man enttarnt, dass "ihr" Verein eben verwerflich handelt.

A.Nonym
08.04.10, 23:09
Hat mein Opa auch, zumindest beim Essen :-D


Aber davon ab, Blutspenden sollte man, wer weiß ob man nicht mal selber Spenderblut braucht.
Ob man letztendlich selber spendet, dassssss bleibt jedem selbst überlassen, aber warum die Blutspende und die Spendedienste (vor)verurteilen?

Und wenn kein Blut da ist, dann nimmt man eben Tierblut!
Das dies praktiziert wird, sieht man daran, dass Weibas dumme Qüe und Zicken, und Männer dumme Schweine sind :-D

Sind wir hier im tiefsten Mittelalter :D

A.Nonym
08.04.10, 23:26
Mach' Dich einfach mal schlau anstatt nur rumzumotzen. Da wird überhaupt nichts "verschleiert".

Mehr Rezidive (Wiederkehren der alten Krankheit) nach Bluttransfusion? Krebspatienten, die während der Operation eine Bluttransfusion erhielten, erkrankten in späteren Jahren offenbar häufiger an Tumoren als Operierte ohne Transfusion. (Ärzte Zeitung 195/31.10.1994/12)
Die Natur will ihren Geschöpfen das Leben nicht erleichtern. Sie will sie stark, hart und widerstandsfähig für dieses Leben machen. Damit das Leben für sie später nicht unerträglich wird und ihren Mitmenschen nicht zur Last fallen und zur Qual werden. Jeder hat heute genug mit sich selbst zu tun.

K.-H. Hirmer
09.04.10, 00:13
Mehr Rezidive (Wiederkehren der alten Krankheit) nach Bluttransfusion?
Verschone doch bitte meinen Strang mit Deinem Unsinn.

opppa
09.04.10, 08:17
Sind wir hier im tiefsten Mittelalter :D

Nu, man nimm ja auch Herzklappen von Schweinen für Herzoperationen. Dann sollte das mit Blut, das entsprechend bearbeitet ist, doch auch klappen.

BTW
Die Schweine, denen man die Klappen entnimmt, müssen wohl auch bezahlt werden.

:yesnod:

opppa
09.04.10, 08:19
Verschone doch bitte meinen Strang mit Deinem Unsinn.

Hast Du ein Patent für die Fabrikation von Unsinn? Dann solltest Du in jedem Fall Lizenzgebühren verlangen.

:yesnod:

A.Nonym
09.04.10, 17:57
Nu, man nimm ja auch Herzklappen von Schweinen für Herzoperationen. Dann sollte das mit Blut, das entsprechend bearbeitet ist, doch auch klappen.

BTW
Die Schweine, denen man die Klappen entnimmt, müssen wohl auch bezahlt werden.

:yesnod:

Ja, da hast du recht. Das funktioniert aber nur mit schwersten Medikamenten Damit diese nicht abgestoßen werden. Überlebenschance (siechen) etwa 5 Jahre. Da muß man nicht über das für und wider nachdenken!

opppa
10.04.10, 09:49
Ja, da hast du recht. Das funktioniert aber nur mit schwersten Medikamenten Damit diese nicht abgestoßen werden. Überlebenschance (siechen) etwa 5 Jahre. Da muß man nicht über das für und wider nachdenken!

Das ist einfach nur falsch!

Mein Schwiegervater hat diese Herzklappenoperation bei bester Gesundheit noch ca. 15 Jahre überlebt.

:yesnod:

PS
Aber vielleicht bestand da eine gewisse genetische Affinität? ;)

A.Nonym
16.04.10, 21:18
Das ist einfach nur falsch!

Mein Schwiegervater hat diese Herzklappenoperation bei bester Gesundheit noch ca. 15 Jahre überlebt.

:yesnod:

PS
Aber vielleicht bestand da eine gewisse genetische Affinität? ;)

Er hat noch einige Jahre überlebt, das ist möglich in wenigen Fällen. ich würde das aber nicht als überleben bezeichnen sondern mehr als dahin siechen. Die Lebensqualität liegt vielleicht noch bei 20% gegenüber einem Normalbürger. Solche Menschen sind mir als Pflegefälle bekannt. opppa,um das genauer zu beurteilen müßte man auch die näheren Umstände dieses Falls kennen kennen!