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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wlassow und die ROA - die nicht genutzte deutsche Geheimwaffe?


Blue Max
14.08.09, 20:22
"Nicht der Tscheche darf eine Waffe tragen, noch der Russe." Dieses Zitat Hitlers zeigt leider dessen falsche Sichtweise und Behandlung der Osteuropäer auf.

Hätte Hitler die Osteuropäer nicht als minderwertig angesehen, sondern als gleichberechtigt, wäre womöglich ein Sieg Deutschlands im Osten möglich gewesen.

Denn die Osteuropäer, die unter der Knute der Bolschewisten standen, feierten den Einmarsch der Deutschen als Befreier. Zu groß war ihr Haß auf die UDSSR, die Millionen ihrer eigenen Landsleute ermordete.

Da Hitler aber Lebensraum im Osten gewinnen wollte, kamen sie vom Regen in die Traufe.

Die Geheimwaffe hätte der 1942 gefangengenommene russische General Andrei Andrejewitsch Wlassow sein können, der bereit war, für Deutschland gegen die Bolschewisten zu kämpfen.

Opposition zu Stalin

In deutscher Gefangenschaft initiierte er unter den Häftlingen ein gegen Stalin gerichtetes Komitee. Der SS-Chef und Oberbefehlshaber des Ersatzheeres Heinrich Himmler überzeugte den zunächst zögerlichen Adolf Hitler davon, eine Russische Befreiungsarmee mit zehn Grenadier-Divisionen, einem Panzer-Verband und eigenen Luftstreitkräften zu gründen. Die Rekrutierung begann im Herbst 1944. Wlassow verbündete sich mit Hitlers Wehrmacht und baute mit ihrer Hilfe die Russische Befreiungsarmee auf. Am 10. Februar 1945 übernahm er in Münsingen auf der Schwäbischen Alb den Oberbefehl über die neue Armee.

http://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Andrejewitsch_Wlassow#Opposition_zu_Stalin

Russische Befreiungsarmee

Die Russische Befreiungsarmee (russisch Русская Освободительная Армия - РОА, Russkaja Oswoboditel'naja Armija - ROA), nach ihrem ersten Kommandeur auch Wlassow-Armee genannt, war ein russischer Freiwilligenverband, der auf der deutschen Seite im Zweiten Weltkrieg kämpfte. Die Aufstellung wurde Ende 1944 von Adolf Hitler ermöglicht, während Freiwillige nichtrussischer Völker der Sowjetunion schon drei Jahre früher in den Ostlegionen organisiert wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Russische_Befreiungsarmee

Wlassows Motto war, daß die Sowjetunion nur von innen heraus gestürzt werden konnte.

Hätte man von Anfang an mit russischen und ukrainischen Nationalisten zusammengearbeitet und ihnen eine unabhängige Staatsgründung ermöglicht, hätte man einen mächtigen Verbündeten gehabt.

Es ist wohl nicht vermessen zu behaupten, daß die Sowjetunion dann zusammengebrochen wäre.

So aber konnte Stalin den "Vaterländischen Krieg" ausrufen.

Erst Ende 1944, als der Krieg schon längst verloren war, gab Hitler seinen Chauvinismus und Lebensraumkampf auf und wechselte viel zu spät zu einer intelligenteren Politik und ließ die ROA als Kampfverband zu und erlaubte ukrainische und russische Staatsgründungen.

Eine weitere vertane Chance. Schade. :frown:

Gideon
14.08.09, 20:54
Deutschland ist nicht als Befreier der unterdrückten Völker einmarschiert, sondern wollte den Bolschewismus besiegen.
Und dieses Rassenzeugs ist Blabla, z.B gab es viele Freiwillige in der Waffen SS, die auch kämpfen durften, obwohl sie als rassisch minderwertig galten.
Vorallem war auch nicht sicher, ob diese Leute standhaft geblieben wäre und nicht nach Stalingrad oder ähnlichen Schlachten den Schwanz eingezogen hätten und die Wehrmacht verraten hätten. Denn auch ein Stalin hätte keine Russen und Ukrainer in Divisionsgröße abgeschlachtet, wenn sie ihm für den Kampf an der Seite der Wehrmacht nun gegen ebendiese geholfen hätten.

herberger
14.08.09, 21:01
Als eine politische Entscheidung hätte es früher kommen müssen,aber millitärisch wäre das erstmal zweitrangig gewesen,denn es dienten ja bereits 700tausend bis 1millionen Sovjet Soldaten als Hilfskräfte der deutschen Wehrmacht.Im Oktober 1941 wurden alle Ukrainer aus deutscher Kriegsgefangenschaft entlassen,die dann auch bei den ukrainischen Sicherheitskräften dienten.Das ist ein Kapitel das den Sowjets nach 1945 nicht so gefiel und das mußte halt weggelogen werden.Diese sovj.Hilfskräfte waren auch ein Teil des HC aber wer will das schon wissen.Einer dieser Vertreter ist wahrscheinlich auch Demjanuk.

Kukumatz
15.08.09, 12:19
HBitler und seine nazistische Verbrecherbande
haben SOVIEL Fehler gemacht, wie nur irgend möglich waren.

Das mußte zu den historischen Ergebnissen führen, wie sie heute vorliegen.

herberger
15.08.09, 12:43
Nun ob Fehler machen so ungewöhnlich sind wie sie hier gesagt werden ist fraglich.Denn man weiß ja jeder macht mal Fehler.Aber um das jetzt mal auf den II.Weltkrieg zu übertragen ist zu sagen,Deutschland war schwächer als seine Gegner,und wenn man schwach ist,dann wird schon der geringste Fehler zu einer Katastrophe führen.Denn bei den Sovj. und den Allierten waren Fehler die Regel,nur die waren stark genug um ihre Fehler auszugleichen.

Kukumatz
15.08.09, 16:08
Nun ob Fehler machen so ungewöhnlich sind wie sie hier gesagt werden ist fraglich.Denn man weiß ja jeder macht mal Fehler.Aber um das jetzt mal auf den II.Weltkrieg zu übertragen ist zu sagen,Deutschland war schwächer als seine Gegner,und wenn man schwach ist,dann wird schon der geringste Fehler zu einer Katastrophe führen.Denn bei den Sovj. und den Allierten waren Fehler die Regel,nur die waren stark genug um ihre Fehler auszugleichen.

Du solltest schon GENAU lesen.

Ich sprach von der Vielzahl der Fehler (SOVIEL) und die überlebt letztendlich kein Regime!

herberger
15.08.09, 16:37
Du solltest schon GENAU lesen.

Ich sprach von der Vielzahl der Fehler (SOVIEL) und die überlebt letztendlich kein Regime!

Ich auch,und ich sagte wenn man schwach ist wiegt jeder Fehler schwerer.Während der Starke seine Fehler jederzeit ausgleichen kann.

herberger
14.05.10, 14:16
Die Andersartigkeit von Völkern zweifelt nirgends jemand an. Lediglich Euren Versuch der Anderswertigkeit bestimmter Völker.

Angekommen?

:-)

NukNuk

Seit ich dich kenne möchte ich die Mauer zurück haben,oder als Ersatz sollte man dich wegsperren.

mabac
14.05.10, 22:14
Eine weitere vertane Chance. Schade.

Schade? Hätte der Krieg drei Monate länger gedauert, dann hätte es Atombomben auf Deutschland geregnet.

herberger
14.05.10, 22:21
Schade? Hätte der Krieg drei Monate länger gedauert, dann hätte es Atombomben auf Deutschland geregnet.

Das ist merkwürdig die USA hatten nur 2 Bomben,und was hätten sie dann mit Japan gemacht?Die USA hätten auf Monate keine neue Bombe gehabt.

ThiloS
14.05.10, 22:57
Das ist merkwürdig die USA hatten nur 2 Bomben,und was hätten sie dann mit Japan gemacht?Die USA hätten auf Monate keine neue Bombe gehabt.

Für DICH, herb, ist das merkwürdig.

Geschichtsgebildete jedoch wissen, dass die beiden Bomben ursprünglich für Deutschland gemäss der in Washington während der Arcadia-Konferenz vereinbarten "Germany First"-Doktrin vorgesehen waren.

Di Japaner wären eben schlicht "später" dran gewesen.

herberger
14.05.10, 23:08
Für DICH, herb, ist das merkwürdig.

Geschichtsgebildete jedoch wissen, dass die beiden Bomben ursprünglich für Deutschland gemäss der in Washington während der Arcadia-Konferenz vereinbarten "Germany First"-Doktrin vorgesehen waren.

Di Japaner wären eben schlicht "später" dran gewesen.

Wenn man überlegt,das nur die Plutonium Bombe getestet wurde und die Atombombe wurde nie vorher getestet klingt das merkwürdig.

Jurassic
14.05.10, 23:38
Für DICH, herb, ist das merkwürdig.

Geschichtsgebildete jedoch wissen, dass die beiden Bomben ursprünglich für Deutschland gemäss der in Washington während der Arcadia-Konferenz vereinbarten "Germany First"-Doktrin vorgesehen waren.

Di Japaner wären eben schlicht "später" dran gewesen.

Wobei hier noch die Frage im Raum steht ob die Alliierten ohne die deutsche "Hilfe" nach der Kapitulation überhaupt eine funktionsfähige Atombombe zu stande gebracht hätten.

herberger
14.05.10, 23:45
Richtige Beweise gibt es nicht,aber viele Indizien,das die USA nicht mit der Atombomben Entwicklung zu rande kamen.Das Hauptindiz sind die 3 milliarden Dollar für Manhattan.Ein US Experte sagte,du US A-Bombenbauer nahmen den schlechtest möglichen Weg um eine A-Bombe zu bauen.

ThiloS
15.05.10, 00:04
Ach herb...

Es waren nur 2 Milliarden Dollar und den schlechtestmöglichen Weg, die A-Bombe zu bauen, nahmen die Deutschen. Sonst hätten sie sie vor den Amis gehabt. Als "logisch und rationell denkender Mensch", als der Du Dich gerne siehst, müsste Dir das eigentlich klar sein.

Eigentlich...

herberger
15.05.10, 00:07
Ach herb...

Es waren nur 2 Milliarden Dollar und den schlechtestmöglichen Weg, die A-Bombe zu bauen, nahmen die Deutschen. Sonst hätten sie sie vor den Amis gehabt. Als "logisch und rationell denkender Mensch", als der Du Dich gerne siehst, müsste Dir das eigentlich klar sein.

Eigentlich...

Du weißt es,ich weiß es nicht.

herberger
15.05.10, 00:13
Im Deutschen Reich wurde an 30 Stellen Nuklear Forschung betrieben.Und es gibt vermutungen das eine Atombombe nicht das primäre Ziel der Forscher war,sondern atomare Gefechtsfeldwaffen.

cthulhufhtagn
24.06.10, 16:49
Hitler hat der ROA oder so nie vertraut und auch die Ukrainer merkten schnell (wenn die schlau genug waren und nciht vorher im KZ oder so landeten), dass er auch keinen Staat Ukraine will...

GG146
24.06.10, 17:18
Wobei hier noch die Frage im Raum steht ob die Alliierten ohne die deutsche "Hilfe" nach der Kapitulation überhaupt eine funktionsfähige Atombombe zu stande gebracht hätten.

Nach meinem Kenntnisstand hätten sie ohne das deutsche spaltbare Material nach der ersten Testbombe von Los Alamos nur noch die Hiroshima - Bombe, nicht aber die Nagasaki - Bombe bauen können. Jedenfalls vorläufig nicht...