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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kultur, Migration und Psychosen


tabasco
14.03.10, 00:27
Quelle (http://www.clinicum.at/dynasite.cfm?dsmid=96633&dspaid=744581)bitte lesen, ist echt interessant. Vor allem für all diejenigen die über das Thema "Migration" etwas neues lesen wollen, als der üblichen Worthülsen oder Parolen. Auf der Quellenseite - zwei Artikel übereinander, ich poste hier mal den zweiten

Dass Migranten gegenüber Einheimischen ein erhöhtes Risiko haben, an einer Psychose zu erkranken, wird durch eine weitere, erst vor Kurzem erschienene Studie aus Großbritannien belegt (Coid et al., Arch Gen Psychiatry 2008): Sowohl affektive als auch nicht affektive Psychosen traten bei Angehörigen ethnischer Minderheiten häufiger auf.

Die Inzidenz variierte dabei mit der ethnischen Herkunft. Seit einiger Zeit schon wird beobachtet, dass Psychosen vermehrt bei schwarzen und anderen Minderheiten auftreten. Unklar ist, ob die Inzidenz von der Ethnizität, der Bevölkerungsstruktur oder auch von diagnostischen Kriterien beeinflusst wird. In dieser epidemiologischen Studie wollten Coid et al. feststellen, ob Generationszugehörigkeit und ethnische Herkunft Variablen des Psychoserisikos bei Migranten darstellen.

Während eines Beobachtungszeitraums von zwei Jahren wurden in drei inneren Bezirken East Londons alle Patienten mit einer ersten psychotischen Episode erfasst und die Diagnose unter Verwendung einheitlicher Kriterien überprüft. Bei insgesamt 484 Patienten im Alter zwischen 18 und 64 Jahren wurden affektive und nicht affektive Psychosen gemäß DSM-IV festgestellt. Die Analyse der Daten zeigte, dass das Risiko, an einer Psychose zu erkranken, von der ethnischen Zugehörigkeit der Patienten abhängt: Menschen afrikanischer und karibischer Herkunft waren deutlich häufiger betroffen. Aber auch weiße Einwanderer zeigten ein höheres Risiko als die einheimische weiße Bevölkerung. Immigranten aus Asien – bei der untersuchten Population waren es vor allem Inder – erwiesen sich als etwas weniger anfällig gegenüber Psychosen als andere Einwanderer. In dieser Gruppe wurde auch eine geschlechtsspezifische Varianz festgestellt: Die Inzidenz war bei asiatischen Frauen höher als unter asiatischen Männern. Nicht bestätigt werden konnte die verbreitete Ansicht, dass der Einfluss von Umweltfaktoren nur bei affektiven Störungen relevant ist: Die ethnischen Besonderheiten, die festgestellt wurden, betrafen affektive und nicht affektive Störungen in gleicher Weise. Ebenso waren in dieser Studie Unterschiede zwischen den Generationen kaum nachweisbar: Ob die Betroffenen Angehörige der ersten Einwanderergeneration oder schon in Großbritannien geboren waren, änderte am Risiko wenig. Lediglich Migranten aus der Karibik zeigten in der zweiten Generation ein signifikant höheres Risiko. Die Autoren meinen aber, dass unter der Voraussetzung einer gleichen Altersstruktur Psychosen auch in diesen beiden Generationen etwa gleich häufig auftreten würden. Obwohl Kinder von Immigranten einer anderen Qualität von Stressoren ausgesetzt sind als ihre Eltern, hätte dies wahrscheinlich keinen Effekt auf die Inzidenz von Psychosen: Soziale und Umweltfaktoren wirken sich zwar auf die einzelnen ethnischen Gruppen in unterschiedlicher Weise aus, innerhalb dieser aber nicht – so die Conclusio der Autoren. Weitere Forschung sollte sich daher eher auf die verschiedenen Ethnizitäten bei Immigranten konzentrieren anstatt auf Generationsunterschiede.

Reginald
14.03.10, 00:46
:-D

In England bekommen die extra pigmentierten nicht genuegend Sonnenschein.
Deshalb.
Fuer das Wissen darueber braucht man keine Studie.

soso
14.03.10, 03:41
Immer dieser Fremdwortgebrauch,
wo doch eigentlich Deutschsprachigkeit sein soll.

Wenn "Migranten" grantig werden weil sie
daheim unter ihresgleichen NICHT bleiben wollen,
sondern das Abenteuer suchen, - wie Glücksritter -
und das Glück kommt dann aber nicht,
dann sollten einigermaßen erwachsene Leute
sich m. E. nicht wundern.

Zocker und Abenteurer haben kein Recht, daß ihre
Glücks-Gewinn-Erwartungen erfüllt werden
überall und von jedem.

Sollte das Wort "Migranten" aber bedeuten daß
damit notleidende Leute gemeint sind,
warum nennt man sie dann nicht lieber "Flüchtlinge"?

Steckt Euch Euren holo-antideutschismusigen
Sprachpfusch und Migranten-Fimmel sonstwohin.
Äfft Sensations-Schmarotzer Journaillen-Unarten nicht nach.
Hier soll doch Deutsch Pflicht sein.
Haltet Euch daran, und es gibt besseres Verstehen
und weniger Denkmüll.
soso

Igni et ferro
14.03.10, 04:15
Immer dieser Fremdwortgebrauch,
wo doch eigentlich Deutschsprachigkeit sein soll.

Wenn "Migranten" grantig werden weil sie
daheim unter ihresgleichen NICHT bleiben wollen,
sondern das Abenteuer suchen, - wie Glücksritter -
und das Glück kommt dann aber nicht,
dann sollten einigermaßen erwachsene Leute
sich m. E. nicht wundern.

Zocker und Abenteurer haben kein Recht, daß ihre
Glücks-Gewinn-Erwartungen erfüllt werden
überall und von jedem.

Sollte das Wort "Migranten" aber bedeuten daß
damit notleidende Leute gemeint sind,
warum nennt man sie dann nicht lieber "Flüchtlinge"?

Steckt Euch Euren holo-antideutschismusigen
Sprachpfusch und Migranten-Fimmel sonstwohin.
Äfft Sensations-Schmarotzer Journaillen-Unarten nicht nach.
Hier soll doch Deutsch Pflicht sein.
Haltet Euch daran, und es gibt besseres Verstehen
und weniger Denkmüll.
soso


Flüchtling, so hiess der elende Flüchtling dermal einst in seinem Lande und konnte auch nicht mehr zurück.
Heutzutage reisst man in Goldgräberstimmung gen Westen um in der sozialen Hängematte, mittels Vagina sich sein Geld zu verdienen, das gute mit dem nützlichen verbinden besagt ein sprichwort...

Während der Idiot 9h anschaffen geht, fickt das Arschloch 3x die Woche ausgiebig und ernährt seine Familie mit der Leibesfrucht.
Schon in der Bibel steht: "Gehet dahin, und seihet fruchtbar!"
Doch der Fachidiot aus Transatlantien machte daraus: "gehet dahin und seihed furchtbar!"
Kein Wunder, wenn keine Nachzucht für die Aufzucht zur Verfügung steht.
Da sollten die Ehe-Krüppel mal wieder heran, damit die Nachzucht eine Chance bekommt.

Nun ist auch der Flüchting kein Flüchtling mehr, sondern ein Suchender, egal ob Kohle, Verpflegung oder ob nur Asyl...
Und dank dieses Wortspieles kann der politisch verfolgte wieder frei in sein Heimatland einreisen und urlauben .... und und und....