Graf v. d. Kotzen-Kacken
14.02.10, 09:34
Sowohl die amerikanische Propaganda als auch die Desinformation nötigen dem neutralen Beobachter größten Respekt ab. Die breite Masse wie auch deren Randgruppen werden gleichermaßen gekonnt bedient, über die Massenmedien nämlich erstere, über obskure Verlagshäuser letztere. Über die Propaganda, die sich an die breite Masse richtet, will ich hier kein Aufhebens machen, dafür aber deren natürlichen Begleiter, die Desinformation, näher betrachten.
Es springt ja direkt ins Auge, daß praktisch sämtliche Verschwörungstheorien in den USA erscharfsonnen worden sind und sie finden bei vielen Menschen, die mit der Politik der USA grundsätzlich nicht einverstanden sind, große Zustimmung. Was noch untertrieben ist: Mit geradezu religiöser Inbrunst wird auch noch das haarsträubendste Gerücht für bare Münze genommen.
Beispiel 9/11: Unmittelbar nach den Anschlägen setzten die Amerikaner eine große Zahl von Gerüchten in die Welt, daß nicht Bin Laden und dessen Al Qaeda, sondern vielmehr die Juden, die CIA und George W. Bush Urheber der Terroranschläge wären. Diese Verschwörungstheorie stieß vor allem in der arabischen Welt auf große Zustimmung und wurde nicht als amerikanische Desinformation begriffen. Der Erfolg dieser Desinformation ist im Wesentlichen darin zu sehen, daß mit ihr der Jihad-Propaganda Bin Ladens das Wasser abgegraben wurde. Die größte Gefahr, die den USA durch 9/11 erwachsen konnte, war abgewendet: Aufruhr und Umsturz in der Golfregion, Anerkennung des religiösen und militärischen Führungsanspruchs Bin Ladens im Jihad gegen die westliche Hegemonie.
Mit Propaganda lenkt man das Verhalten der breiten Masse, mit Desinformation nimmt man Einfluß auf den Verstand der Zweifler und Gegner, indem man ihnen Themen im Überfluß anbietet, mit denen sie ihre Zeit verschwenden können. Solange diese Leute den Amerikanern auf den Leim gehen und sich mit genau den Dingen befassen, die man ihnen vorgibt, sind sie als Gegner kaum ernst zu nehmen. Es ist nichts anderes als die Anwendung einer militärischen Taktik auf den zivilen Bereich: Ein Täuschungsmanöver, um den Feind dazu zu veranlassen, seine Ressourcen für sinnlose Aufgaben einzusetzen.
Sowohl amerikanischer Propaganda als auch amerikanischer Desinformation, die vorzugsweise im Gewande der Verschwörungstheorie daherkommt, ist mit größtem Mißtrauen zu begegnen.
Es springt ja direkt ins Auge, daß praktisch sämtliche Verschwörungstheorien in den USA erscharfsonnen worden sind und sie finden bei vielen Menschen, die mit der Politik der USA grundsätzlich nicht einverstanden sind, große Zustimmung. Was noch untertrieben ist: Mit geradezu religiöser Inbrunst wird auch noch das haarsträubendste Gerücht für bare Münze genommen.
Beispiel 9/11: Unmittelbar nach den Anschlägen setzten die Amerikaner eine große Zahl von Gerüchten in die Welt, daß nicht Bin Laden und dessen Al Qaeda, sondern vielmehr die Juden, die CIA und George W. Bush Urheber der Terroranschläge wären. Diese Verschwörungstheorie stieß vor allem in der arabischen Welt auf große Zustimmung und wurde nicht als amerikanische Desinformation begriffen. Der Erfolg dieser Desinformation ist im Wesentlichen darin zu sehen, daß mit ihr der Jihad-Propaganda Bin Ladens das Wasser abgegraben wurde. Die größte Gefahr, die den USA durch 9/11 erwachsen konnte, war abgewendet: Aufruhr und Umsturz in der Golfregion, Anerkennung des religiösen und militärischen Führungsanspruchs Bin Ladens im Jihad gegen die westliche Hegemonie.
Mit Propaganda lenkt man das Verhalten der breiten Masse, mit Desinformation nimmt man Einfluß auf den Verstand der Zweifler und Gegner, indem man ihnen Themen im Überfluß anbietet, mit denen sie ihre Zeit verschwenden können. Solange diese Leute den Amerikanern auf den Leim gehen und sich mit genau den Dingen befassen, die man ihnen vorgibt, sind sie als Gegner kaum ernst zu nehmen. Es ist nichts anderes als die Anwendung einer militärischen Taktik auf den zivilen Bereich: Ein Täuschungsmanöver, um den Feind dazu zu veranlassen, seine Ressourcen für sinnlose Aufgaben einzusetzen.
Sowohl amerikanischer Propaganda als auch amerikanischer Desinformation, die vorzugsweise im Gewande der Verschwörungstheorie daherkommt, ist mit größtem Mißtrauen zu begegnen.