Kleinlok
13.02.10, 12:39
Etwas über 100 Tage im Amt und Justizministerin
Leutheusser-Schnarrenberger scheint kalte Füße zu bekommen:
abgeordnetenwatch.de: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-575-37773--f246812.html#q246812)
Sehr geehrter Herr ,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diese und auch weitere Fragen über Abgeordnetenwatch zukünftig nicht beantworten werde. Dies möchte ich Ihnen gerne erklären.
Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst direkt und ohne den Umweg über die Vermittlung durch Dritte zu kommunizieren. Ich schätze den direkten Kontakt auf Veranstaltungen in meinem Wahlkreis, per Post oder E-Mail sehr und halte ihn für einen wichtigen Bestandteil meiner politischen Arbeit, den Umweg über eine anonyme Internetplattform hingegen lehne ich ab. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass diese weitgehend anonyme Kommunikation über Abgeordnetenwatch weder den Fragenden noch den Antwortenden vollkommen zufrieden stellt.
Sollten Sie sich für meine politischen Initiativen interessieren, ermutige ich Sie, sich auf meiner persönlichen Internetseite zu informieren und dort direkten Kontakt mit mir aufzunehmen (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.leutheusser-schnarrenberger.de)). Weiterhin können Sie mir Ihre Fragen an mein Berliner Büro (sabine.leutheusser-schnarrenberger@bundestag.de) oder an mein Büro im Wahlkreis (sabine.leutheusser-schnarrenberger.wk@bundestag.de) zukommen lassen. Es ist für mich selbstverständlich, jegliche Anfragen aus meinem Wahlkreis sowie Fragen zu rechtspolitischen Themen schnellstmöglich zu beantworten.
Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass ich auf Ihre Frage bei Abgeordnetenwatch lediglich mit diesem Standardschreiben antworte und würde mich freuen, auf direktem Wege von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Wo lebt die Dame eigentlich?
Verdient ein immenses Geld als Politikerin und da sollte sie schon wissen,
was unter dem Begriff "Politik" verstanden werden kann, zur Not soll sie Wiki fragen:
Politik – Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Politik)
Der Ausdruck Politik wurde nach griechisch Πολιτικά (politiká, die politischen Dinge) gebildet und bezeichnet die Angelegenheiten, die die Polis, modern gesprochen: den Staat, das Gemeinwesen, betreffen. Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“
Aber nein, Frau Leutheusser-Schnarrenberger macht einen auf persönlchen Kontakt und schleicht sich mit nichtsagenden Bezügen ins demokratische Off, Zitat:
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass diese weitgehend anonyme Kommunikation über Abgeordnetenwatch weder den Fragenden noch den Antwortenden vollkommen zufrieden stellt.
Mein Gottchen noch mal ist das eine lächerliche Schwurbelei,
was erwartet die hier eigentlich? :banana:
Seit wann stellen die oft nichtsagenden Antworten von Politikern die Fragenden wirklich zufrieden, gar "vollkommen" zufrieden? :banana:
Madame scheint gerade noch eine von Sylvester übriggebliebene Stange Nebelkerzen frisch aufgemacht zu haben. :banana:
Wo wir schon mal beim Zufriedenstellen sind:
Glaubt die ernsthaft mit ihrer vermurksten FDP-Klientel Politik, dass die ausser ihren Günstlingen und Parteispendern sonst noch jemand zufriedenstellt?
Eine Justizministerin taucht ab und sehnt sich nach vermutlich nichtsagender verbaler Kuschelei auf der persönlichen Ebene, das hat schon für sie den Vorteil, dass dann die Öffentlichkeit nichts von ihren vermutlich nichtssagenden Antworten abbekommt.
Auch oder gerade weil sie nicht mehr öffentlich antworten will, habe ich ihr heute folgende öffentliche Anfrage auf abgeordnetenwatch.de gestellt, die aber noch auf Freischaltung wartet:
Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger!
Am 10.02.2010 antworten Sie auf die von Herrn Lindner am 09.02.2010
gestellte Frage, Zitat Frau Leutheusser-Schnarrenberger:
Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst direkt und ohne den Umweg über die Vermittlung durch Dritte zu kommunizieren. Ich schätze den direkten Kontakt auf Veranstaltungen in meinem Wahlkreis, per Post oder E-Mail sehr und halte ihn für einen wichtigen Bestandteil meiner politischen Arbeit, den Umweg über eine anonyme Internetplattform hingegen lehne ich ab.
abgeordnetenwatch.de: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-575-37773--f246812.html#q246812)
Nichts gegen eine persönliche Kommunikation. Ich fürchte aber, Sie haben leider die wesentliche Funktion dieser Internetplattform und grundlegende Aspekte von Politik nicht verstanden, wenn Sie wie oben dargestellt argumentieren.
Ich halte dagegen:
Politik betrifft fast immer alle Bürger(innen).
Deswegen:
Frage 1:
Ist eine möglichst umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit nicht sehr
sinnvoll, um die politische Willensbildung und Entscheidungsprozesse
transparent und demokratisch zu gestalten?
Frage 2:
Gefährden Sie mit dem von Ihnen favorisierten direkten Dialog
unter Ausschluss der Öffentlichkeit nicht das wertvolle in Frage 1 benannte Anliegen?
Frage 3:
Was ist an hier öffentlich gestellten an Ihre Person gestellten Fragen so sehr unpersönlich bzw. was macht eine direkt an Ihre Adresse unter Ausschluss der Öffentlichkeit gerichtete e-mail persönlicher?
Frage 4:
Macht es nicht genausoviel Aufwand, eine direkt an Ihre Adresse
nicht öffentlich gestellte Frage zu beantworten, wie eine hier öffentlich gestellte?
Frage 5:
Wäre die Beantwortung öffentlicher Fragen demzufolge bezogen auf
öffentliche Transparenz nicht wesentlich effizienter?
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
P.S.: Mir ist an einer öffentlichen Antwort
auf meine öffentlich gestellten Fragen gelegen.
Leutheusser-Schnarrenberger scheint kalte Füße zu bekommen:
abgeordnetenwatch.de: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-575-37773--f246812.html#q246812)
Sehr geehrter Herr ,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diese und auch weitere Fragen über Abgeordnetenwatch zukünftig nicht beantworten werde. Dies möchte ich Ihnen gerne erklären.
Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst direkt und ohne den Umweg über die Vermittlung durch Dritte zu kommunizieren. Ich schätze den direkten Kontakt auf Veranstaltungen in meinem Wahlkreis, per Post oder E-Mail sehr und halte ihn für einen wichtigen Bestandteil meiner politischen Arbeit, den Umweg über eine anonyme Internetplattform hingegen lehne ich ab. Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass diese weitgehend anonyme Kommunikation über Abgeordnetenwatch weder den Fragenden noch den Antwortenden vollkommen zufrieden stellt.
Sollten Sie sich für meine politischen Initiativen interessieren, ermutige ich Sie, sich auf meiner persönlichen Internetseite zu informieren und dort direkten Kontakt mit mir aufzunehmen (Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.leutheusser-schnarrenberger.de)). Weiterhin können Sie mir Ihre Fragen an mein Berliner Büro (sabine.leutheusser-schnarrenberger@bundestag.de) oder an mein Büro im Wahlkreis (sabine.leutheusser-schnarrenberger.wk@bundestag.de) zukommen lassen. Es ist für mich selbstverständlich, jegliche Anfragen aus meinem Wahlkreis sowie Fragen zu rechtspolitischen Themen schnellstmöglich zu beantworten.
Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass ich auf Ihre Frage bei Abgeordnetenwatch lediglich mit diesem Standardschreiben antworte und würde mich freuen, auf direktem Wege von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Wo lebt die Dame eigentlich?
Verdient ein immenses Geld als Politikerin und da sollte sie schon wissen,
was unter dem Begriff "Politik" verstanden werden kann, zur Not soll sie Wiki fragen:
Politik – Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Politik)
Der Ausdruck Politik wurde nach griechisch Πολιτικά (politiká, die politischen Dinge) gebildet und bezeichnet die Angelegenheiten, die die Polis, modern gesprochen: den Staat, das Gemeinwesen, betreffen. Politik „bezeichnet jegliche Art der Einflussnahme und Gestaltung sowie die Durchsetzung von Forderungen und Zielen, sei es in privaten oder öffentlichen Bereichen.“
Aber nein, Frau Leutheusser-Schnarrenberger macht einen auf persönlchen Kontakt und schleicht sich mit nichtsagenden Bezügen ins demokratische Off, Zitat:
Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass diese weitgehend anonyme Kommunikation über Abgeordnetenwatch weder den Fragenden noch den Antwortenden vollkommen zufrieden stellt.
Mein Gottchen noch mal ist das eine lächerliche Schwurbelei,
was erwartet die hier eigentlich? :banana:
Seit wann stellen die oft nichtsagenden Antworten von Politikern die Fragenden wirklich zufrieden, gar "vollkommen" zufrieden? :banana:
Madame scheint gerade noch eine von Sylvester übriggebliebene Stange Nebelkerzen frisch aufgemacht zu haben. :banana:
Wo wir schon mal beim Zufriedenstellen sind:
Glaubt die ernsthaft mit ihrer vermurksten FDP-Klientel Politik, dass die ausser ihren Günstlingen und Parteispendern sonst noch jemand zufriedenstellt?
Eine Justizministerin taucht ab und sehnt sich nach vermutlich nichtsagender verbaler Kuschelei auf der persönlichen Ebene, das hat schon für sie den Vorteil, dass dann die Öffentlichkeit nichts von ihren vermutlich nichtssagenden Antworten abbekommt.
Auch oder gerade weil sie nicht mehr öffentlich antworten will, habe ich ihr heute folgende öffentliche Anfrage auf abgeordnetenwatch.de gestellt, die aber noch auf Freischaltung wartet:
Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger!
Am 10.02.2010 antworten Sie auf die von Herrn Lindner am 09.02.2010
gestellte Frage, Zitat Frau Leutheusser-Schnarrenberger:
Es ist mir ein persönliches Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern möglichst direkt und ohne den Umweg über die Vermittlung durch Dritte zu kommunizieren. Ich schätze den direkten Kontakt auf Veranstaltungen in meinem Wahlkreis, per Post oder E-Mail sehr und halte ihn für einen wichtigen Bestandteil meiner politischen Arbeit, den Umweg über eine anonyme Internetplattform hingegen lehne ich ab.
abgeordnetenwatch.de: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (http://www.abgeordnetenwatch.de/sabine_leutheusser_schnarrenberger-575-37773--f246812.html#q246812)
Nichts gegen eine persönliche Kommunikation. Ich fürchte aber, Sie haben leider die wesentliche Funktion dieser Internetplattform und grundlegende Aspekte von Politik nicht verstanden, wenn Sie wie oben dargestellt argumentieren.
Ich halte dagegen:
Politik betrifft fast immer alle Bürger(innen).
Deswegen:
Frage 1:
Ist eine möglichst umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit nicht sehr
sinnvoll, um die politische Willensbildung und Entscheidungsprozesse
transparent und demokratisch zu gestalten?
Frage 2:
Gefährden Sie mit dem von Ihnen favorisierten direkten Dialog
unter Ausschluss der Öffentlichkeit nicht das wertvolle in Frage 1 benannte Anliegen?
Frage 3:
Was ist an hier öffentlich gestellten an Ihre Person gestellten Fragen so sehr unpersönlich bzw. was macht eine direkt an Ihre Adresse unter Ausschluss der Öffentlichkeit gerichtete e-mail persönlicher?
Frage 4:
Macht es nicht genausoviel Aufwand, eine direkt an Ihre Adresse
nicht öffentlich gestellte Frage zu beantworten, wie eine hier öffentlich gestellte?
Frage 5:
Wäre die Beantwortung öffentlicher Fragen demzufolge bezogen auf
öffentliche Transparenz nicht wesentlich effizienter?
Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller
P.S.: Mir ist an einer öffentlichen Antwort
auf meine öffentlich gestellten Fragen gelegen.