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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was wusste Deutschland wirklich?


*JM*
12.08.09, 13:28
Angeregt durch diesen - nennen wir ihm mal euphemistisch "lustigen" - Beitrag

Kein Zivilist in Deutschland wusste, dass selbst Juden in den hintersten Ecken Europas in die Vernichtungslager kommen.
Und dass die dort vergast verbrannt oder sonst wie umgebracht werden wussten die auch nicht.
Wer von Mitwisserschaft bei Zivilisten spricht ist ein Gutmensch.
An der Judensache konnte kein Zivilist etwas ändern, ich bezweifle sogar, dass Hitler dies vermocht hätte.

Quelle (http://www.politikarena.de/showpost.php?p=12101&postcount=57)

des Mitforisten "Volksfront" stelle ich die Frage: Was wusste Deutschland wirklich vom und über den Holocaust?
Es gibt nicht wenige Studien zu der Thematik und das einhellige Urteil lautet: Das zivile Deutschland wusste weitaus mehr und entschieden weiter in die Tiefe gehend, was damals mit den deportierten Mitbürgern jüdischen Glauben geschah, als man gemeinhin vermutet oder gar gehofft hatte. Aufzeichnungen der diversen Sicherheitsdienste, welche dem Volk genau aufs Maul schauten, sie ausspionierten, belegen, breite, breite Teile der Bevölkerung waren sich darüber klar, es gibt Massenvernichtungen, Massenmorde, Tötungen, nur nahmen sie das achselzuckend zur Kenntniss. Flächenbombardements der Alliierten wurden sogar in der deutschen Bevölkerung "als Strafe Gottes" für die Schandtaten an der jüdischen Bevölkerung angesehen.

Deutschland wusste was geschieht. Nur nahmen die Deutschen das achselzuckend, gleichgültig und als gegeben - teilweise sogar mit Zustimmung und Freude - hin. Et is wie et is. Alle Historikermeinungen widersprechen also dem, was ich zu Beginn des Beitrages vom Kameraden "Volksfront" zitiert habe. Es war ja auch unmöglich es NICHT zu wissen, fanden doch die Deportationen und Übergriffe auf jüdische Bürger am hellen und auf offener Straße statt. Es gab auch entsprechende Lager in Deutschland. Frontsoldaten berichteten auf Heimaturlauben von ethnischen Säuberungsaktionen. KZ-Wachmannschaften berichteten von den Taten im Lager, was sich dann weiter verbreitete. Immer privat, immer geheim. Denn noch mehr als die Rache der Kriegsgegner fürchtete man damals die eigenen Nazischergen und ihre Spitzelarbeiten.

herberger
12.08.09, 13:29
Das Krieg herrschte.

K.-H. Hirmer
12.08.09, 13:34
Das Krieg herrschte.

Und das der Holocaust lief. Man bereicherte sich daran. Allein im Bundesland Hessen füllen die Käuferakten der "Judenauktionen" in den Archiven 130 Regalmeter!

herberger
12.08.09, 13:39
Und das der Holocaust lief. Man bereicherte sich daran. Allein im Bundesland Hessen füllen die Käuferakten der "Judenauktionen" in den Archiven 130 Regalmeter!

Das Wort HC gab es damals noch nicht,das haben sich in den USA Mitte der 70ziger Jahre irgendwelche Werbeargenturen ausgedacht.

Bitte da von Abstand zu nehmen das es aus dem griech.kommt

*JM*
12.08.09, 13:41
Und das der Holocaust lief. Man bereicherte sich daran. Allein im Bundesland Hessen füllen die Käuferakten der "Judenauktionen" in den Archiven 130 Regalmeter!

Hier könnte man noch scheinargumentieren, dass sie ja "umgesiedelt" werden sollten. Doch wo hin? Jeder Pfosten wusste, große Teile der Ostgebiete sind kriegsbedingt entvölkert. Und wenn unsere Landesahnen wirklich so dumme Schweine waren, dass ihnen nicht einleuchtete, sie wurden von der Propaganda genasführt, [MOD: menschenverachtender Dreck] .

K.-H. Hirmer
12.08.09, 13:47
Das Wort HC gab es damals noch nicht,
Ob es dieses Wort gab, ist bedeutungslos. Man wusste im großen und ganzen was lief. Darauf kommt es an.

Bitte da von Abstand zu nehmen das es aus dem griech.kommt
Der Bitte möchte ich nicht nachkommen.

*JM*
12.08.09, 14:12
Ein weiterer und wesentlicher Punkt ist: Die Massenvernichtungen waren ein richtiggehender Industriezweig. Vernichtungslager sind mit "Produktionsstätten" zu vergleichen. Und würde man es wem aus dem Stuttgarter Umfeld abnehmen sagt der "Mercedes? Was? Hier werden Autos gebaut? Ach was. Davon weiß ich aber mal gar nichts"?

Das was in den Lagern abgelaufen ist geht nicht geräuschlos.

Lobo
12.08.09, 15:04
Malta, für wie stark hältst du den Einfluss von Angst/Verdängung auf unserer Warnehmung bzw. Handlungen?

Gideon
12.08.09, 15:30
Angeregt durch diesen - nennen wir ihm mal euphemistisch "lustigen" - Beitrag



Quelle (http://www.politikarena.de/showpost.php?p=12101&postcount=57)

des Mitforisten "Volksfront" stelle ich die Frage: Was wusste Deutschland wirklich vom und über den Holocaust?
Es gibt nicht wenige Studien zu der Thematik und das einhellige Urteil lautet: Das zivile Deutschland wusste weitaus mehr und entschieden weiter in die Tiefe gehend, was damals mit den deportierten Mitbürgern jüdischen Glauben geschah, als man gemeinhin vermutet oder gar gehofft hatte. Aufzeichnungen der diversen Sicherheitsdienste, welche dem Volk genau aufs Maul schauten, sie ausspionierten, belegen, breite, breite Teile der Bevölkerung waren sich darüber klar, es gibt Massenvernichtungen, Massenmorde, Tötungen, nur nahmen sie das achselzuckend zur Kenntniss. Flächenbombardements der Alliierten wurden sogar in der deutschen Bevölkerung "als Strafe Gottes" für die Schandtaten an der jüdischen Bevölkerung angesehen.

Deutschland wusste was geschieht. Nur nahmen die Deutschen das achselzuckend, gleichgültig und als gegeben - teilweise sogar mit Zustimmung und Freude - hin. Et is wie et is. Alle Historikermeinungen widersprechen also dem, was ich zu Beginn des Beitrages vom Kameraden "Volksfront" zitiert habe. Es war ja auch unmöglich es NICHT zu wissen, fanden doch die Deportationen und Übergriffe auf jüdische Bürger am hellen und auf offener Straße statt. Es gab auch entsprechende Lager in Deutschland. Frontsoldaten berichteten auf Heimaturlauben von ethnischen Säuberungsaktionen. KZ-Wachmannschaften berichteten von den Taten im Lager, was sich dann weiter verbreitete. Immer privat, immer geheim. Denn noch mehr als die Rache der Kriegsgegner fürchtete man damals die eigenen Nazischergen und ihre Spitzelarbeiten.
Schwachsinn.
Ich nehme ein Beispiel aus meiner Gegend.
Im Umkreis von 15 Kilometer gab es 2 Dörfer, wo Juden lebten.
Im Dorf A) wurden alle schon Anfang der 40er Jahre deportiert.
Die Leute glaubten die Juden kommen nach Dachau, da es einfach das nächste und bekannteste KZ in diesem Umkreis war.
In der Stadt B) wurden die letzen Juden in den späteren Jahren des Krieges deportiert.
Man dachte sie kommen in den Osten und müssen dort siedeln.
Das war so ca gegen 43. Man wusste, dass es den Juden nicht gut erging, aber als Deutscher hatte man andere Sorgen, wenn die Söhne und Brüder im Krieg sind, der Vater in der Fabrik Munition herstellen muss und die Mutter für die Landser Sachen flickt.

Die Menschen wussten garnichts von Vergasungen, für die meisten Menschen waren KZs einfach wie die Lager in z.B Dachau, wo es denn Leuten nicht gut ging aber auch keine Vernichtung herrschte.
Die Leute auf dem Land hatten nichts zu essen.
Durch die Partei und den Führer konnten sie zum ersten mal halbwegs anständig leben, von der Partei bekamen sie Kleidung und Nahrung.
Und wenn es endlich Politiker gibt, die sich um einen sorgen, so vergisst man eben, was mit den 10 Juden im Nachbarsdorf passiert, da eine Bauernfamilie nicht viel dagegen tun kann.

Und wenn dann der nette Lehrer in der SS ist und den Bub immer früher von der Schule heimgehen lässt, damit er in der Erntezeit mithelfen kann, will man sich nicht vorstellen, dass es in der SS Leute gibt, die in Lagern Menschen vergasen.

Und wer diesen Menschen Bosheit, Schadenfreude oder Tötung durch Harris wünscht, dem wünsche ich, dass er einmal in solch eine Zeit kommt und alles verliert was ihm wichtig ist.

DAS ist die Realität, und nicht der Scheißdreck, den irgendwelche Realitätsfremden von Postkommunisten verblödete 68er Schuldkultbengel geschrieben haben.

Schönen Tag noch.

herberger
12.08.09, 15:41
Ob es dieses Wort gab, ist bedeutungslos. Man wusste im großen und ganzen was lief. Darauf kommt es an.


Der Bitte möchte ich nicht nachkommen.

Es gab im 3.Reich nur dumme Leute und die haben nur bemerkt wenn ihre Nase lief.Und wenn ihre Nase nicht lief,dann haben sie es nicht bemerkt das ihre Nase trotzdem lief.

*JM*
12.08.09, 17:37
Malta, für wie stark hältst du den Einfluss von Angst/Verdängung auf unserer Warnehmung bzw. Handlungen?

Ein wichtiger Faktor, aber keine Absolution. Würde deine Freundin am Tag 4 andere Kerle drüber lassen, dir aber aus Angst dich zu verlieren nichts davon sagen, wäre es kaum ein Grund mit ihr zusammen zu bleiben, um mal ein sehr einfaches Beispiel zu nehmen. Sie würde verdrängen und das aus Angst vor Verlust. Für dich als "Opfer" macht es das aber nicht besser.

*JM*
12.08.09, 18:00
Schwachsinn.
Ich nehme ein Beispiel aus meiner Gegend.
Im Umkreis von 15 Kilometer gab es 2 Dörfer, wo Juden lebten.
Im Dorf A) wurden alle schon Anfang der 40er Jahre deportiert.
Die Leute glaubten die Juden kommen nach Dachau, da es einfach das nächste und bekannteste KZ in diesem Umkreis war.
In der Stadt B) wurden die letzen Juden in den späteren Jahren des Krieges deportiert.
Man dachte sie kommen in den Osten und müssen dort siedeln.
Das war so ca gegen 43. Man wusste, dass es den Juden nicht gut erging, aber als Deutscher hatte man andere Sorgen, wenn die Söhne und Brüder im Krieg sind, der Vater in der Fabrik Munition herstellen muss und die Mutter für die Landser Sachen flickt.

Die Menschen wussten garnichts von Vergasungen, für die meisten Menschen waren KZs einfach wie die Lager in z.B Dachau, wo es denn Leuten nicht gut ging aber auch keine Vernichtung herrschte.
Die Leute auf dem Land hatten nichts zu essen.
Durch die Partei und den Führer konnten sie zum ersten mal halbwegs anständig leben, von der Partei bekamen sie Kleidung und Nahrung.
Und wenn es endlich Politiker gibt, die sich um einen sorgen, so vergisst man eben, was mit den 10 Juden im Nachbarsdorf passiert, da eine Bauernfamilie nicht viel dagegen tun kann.

Und wenn dann der nette Lehrer in der SS ist und den Bub immer früher von der Schule heimgehen lässt, damit er in der Erntezeit mithelfen kann, will man sich nicht vorstellen, dass es in der SS Leute gibt, die in Lagern Menschen vergasen.

Und wer diesen Menschen Bosheit, Schadenfreude oder Tötung durch Harris wünscht, dem wünsche ich, dass er einmal in solch eine Zeit kommt und alles verliert was ihm wichtig ist.

DAS ist die Realität, und nicht der Scheißdreck, den irgendwelche Realitätsfremden von Postkommunisten verblödete 68er Schuldkultbengel geschrieben haben.

Schönen Tag noch.

Erzähl doch bitte keinen Schund. Ich bin meiner Familie echt dankbar, dass sie immer offen und ehrlich waren was das angeht. Und jeder von meinen Familienmitglieder sagte mir, jeder mit einem Hauch von Hirn wusste, die deportierten Juden gehen nicht zu Besiedlungs- oder Bespaßungszwecken in den Osten, sondern sie wurden dort "entsorgt".

Die ganze NS-Spitze wusste ebenfalls, was passiert. Jeder General wusste, was geschieht mit den Menschen. Jeder Gauleiter wusste, die Menschen werden vernichtet. Alle Soldaten der Ostfront wusste, die deportierten Juden sieht man niemals wieder. Über diese Soldaten wussten die Angehörigen, was geschieht da. Und jedes jüngere männliche Mitglied unserer Familie - väterlicher- und mütterlicherseits - das alt genug war, war entsprechend tätowiert. Für die "Alten" galt das nicht mehr und es war nicht notwendig, denn die hatten durch WW I genug Lametta, dass sie den Mummenschanz nicht mehr mitspielen mussten, um an exponierter Stelle Entscheidungen zu treffen.

Wiedertäufer
12.08.09, 18:01
Ein weiterer und wesentlicher Punkt ist: Die Massenvernichtungen waren ein richtiggehender Industriezweig. Vernichtungslager sind mit "Produktionsstätten" zu vergleichen. Und würde man es wem aus dem Stuttgarter Umfeld abnehmen sagt der "Mercedes? Was? Hier werden Autos gebaut? Ach was. Davon weiß ich aber mal gar nichts"?

Das was in den Lagern abgelaufen ist geht nicht geräuschlos.

Natürlich haben davon Leute Wind bekommen. Mein Großvater hatte es deutlich nach dem Krieg meiner Mutter erzählt, er kam bei seinem Rückweg von der Arbeit an einem Vernichtungslager oder an einem Krematorium vorbei und hat erzählt, er habe gerochen, was da verbrannt wurde. Erzählt hat er es damals keinem, auch nicht im privaten Umfeld. Natürlich haben das mehr Leute gerochen und einiges Weniges wird auch weitererzählt worden sein, aber das war mit Lebensgefahr verbunden und wird jetzt nicht gerade wie ein Lauffeuer verbreitet haben.


Meine anderen Großeltern beispielsweise kamen aus einem 60 Seelendorf, wo es keine Synagogen oder Juden gab, die verschwanden. Und von den Soldaten wird auch nicht der Großteil Zeuge irgendwelcher Massenerschießungen von Juden geworden sein.


Natürlich muss es Zivilisten gegeben haben, die es gewusst haben. Dass das automatisch jeder gewusst hat, weil man das fröhlich rumerzählt hat, wage ich ernstlich zu bezweifeln.

*JM*
12.08.09, 18:05
Natürlich haben davon Leute Wind bekommen. Mein Großvater hatte es deutlich nach dem Krieg meiner Mutter erzählt, er kam bei seinem Rückweg von der Arbeit an einem Vernichtungslager oder an einem Krematorium vorbei und hat erzählt, er habe gerochen, was da verbrannt wurde. Erzählt hat er es damals keinem, auch nicht im privaten Umfeld. Natürlich haben das mehr Leute gerochen und einiges Weniges wird auch weitererzählt worden sein, aber das war mit Lebensgefahr verbunden und wird jetzt nicht gerade wie ein Lauffeuer verbreitet haben.


Meine anderen Großeltern beispielsweise kamen aus einem 60 Seelendorf, wo es keine Synagogen oder Juden gab, die verschwanden. Und von den Soldaten wird auch nicht der Großteil Zeuge irgendwelcher Massenerschießungen von Juden geworden sein.


Natürlich muss es Zivilisten gegeben haben, die es gewusst haben. Dass das automatisch jeder gewusst hat, weil man das fröhlich rumerzählt hat, wage ich ernstlich zu bezweifeln.

Selbst hochrangige Offiziere haben das im Privatkreis erzählt, da sie davon nicht selten angewidert waren. Aber natürlich gab es Orte, die lagen so weit ab vom Schuß, dass sie gar nicht mitkriegten. Deshalb würde ich auch nie sagen, JEDER wusste es. Nur hatten die Dörfer auch nur dann Tote im Ort zu beklagen, starb wer an Altersschwäche.

Besonders die Frontsoldaten im Osten konnten sich dem Wissen gar nicht entziehen und glaub mir, sie haben es ALLE daheim erzählt.

Wiedertäufer
12.08.09, 18:11
Alle Soldaten der Ostfront wusste, die deportierten Juden sieht man niemals wieder.

Woher jetzt?

Über diese Soldaten wussten die Angehörigen, was geschieht da.

Du meinst, die haben das brühwarm in der Familie weiterverbreitet? Du hast selbst oben vom Spitzelsystem gesprochen, was meinst du, was passiert wäre?

Und jedes jüngere männliche Mitglied unserer Familie - väterlicher- und mütterlicherseits - das alt genug war, war entsprechend tätowiert. Für die "Alten" galt das nicht mehr und es war nicht notwendig, denn die hatten durch WW I genug Lametta, dass sie den Mummenschanz nicht mehr mitspielen mussten, um an exponierter Stelle Entscheidungen zu treffen.

Mein Großvater mütterlicherseits war an exponierterer Stelle (in der Industrie allerddings, nicht Armee), er hat das zufällig mitbekommen, er hat es keinem weitererzählt, weil er damit sich selbst und alle Mitwisser in Gefahr gebracht hätte - entweder sie hätten ihn melden müssen oder sie hingen mit drin.

Ehrlich gesagt kommen mir deine Schilderungen von dem sehr angeblich offenen Umgang mit dem Thema damals mehr als spanisch vor. Wo soll man denn so locker darüber geplaudert haben ohne irgendwelche Konsequenzen (Konsequenz = entweder KZ oder sogar Todesstrafe)?

Wiedertäufer
12.08.09, 18:15
Selbst hochrangige Offiziere haben das im Privatkreis erzählt, da sie davon nicht selten angewidert waren. Aber natürlich gab es Orte, die lagen so weit ab vom Schuß, dass sie gar nicht mitkriegten. Deshalb würde ich auch nie sagen, JEDER wusste es. Nur hatten die Dörfer auch nur dann Tote im Ort zu beklagen, starb wer an Altersschwäche.

Besonders die Frontsoldaten im Osten konnten sich dem Wissen gar nicht entziehen und glaub mir, sie haben es ALLE daheim erzählt.

Also ich habe definitiv Gegenbeispiele gehört. Es gibt natürlich auch so schwierige Informationszustände, wenn jetzt jemand merkt, dass Juden aus seinem Umfeld verschwinden und wie nun wirklich fast jeder Deutsche seit 1938 wusste, dass die Juden nun zumindest mal vogelfrei waren, ist halt schwer im Einzelfall festzustellen, ob der 1 + 1 zusammenzählen konnte.

Mein Großvater väterlicherseits war an der Ostfront.

*JM*
12.08.09, 18:21
Woher jetzt?

Die Jungs sahen, da ist nix mit "neuem Lebensraum Ost", da ist NUR verbrannte Erde. Es gab nur große Lager, mehr nicht. Und da waren weniger Leute als das, was in Großstädten verschwand.

Du meinst, die haben das brühwarm in der Familie weiterverbreitet? Du hast selbst oben vom Spitzelsystem gesprochen, was meinst du, was passiert wäre?

Teils sogar verklausuliert in Briefen, ja. Da lags dann am "Kontrolleuer", wollte er es erkennen oder wollte er es nicht erkennen. Bei den "guten Chiefs" wurde das so getrickst, dass die Jungs am Kontrollpunkt saßen, die schlau genug waren das durchzulassen, was man irgendwie motivieren konnte, ohne selbst bei einer Zusatzkontrolle gefickt zu werden.
Es kam JEDE Info aus dem Osten daheim an und die wussten zuhause alle, das nimmt kein gutes Ende.

Mein Großvater mütterlicherseits war an exponierterer Stelle (in der Industrie allerddings, nicht Armee), er hat das zufällig mitbekommen, er hat es keinem weitererzählt, weil er damit sich selbst und alle Mitwisser in Gefahr gebracht hätte - entweder sie hätten ihn melden müssen oder sie hingen mit drin.

In meiner Familie, alle Militärs OHNE einen Mann Verlust (du wirst dir denken können woran das lag), wusste es jeder und die haben, was ich ihnen hoch anrechne, nie einen Hehl darauf gemacht. Mein Opa väterlicherseits war sicherlich der ranghöchste Vogel der jüngeren Generation und der hat bei Erzählungen nicht selten vor Scham geweint.

Ehrlich gesagt kommen mir deine Schilderungen von dem sehr angeblich offenen Umgang mit dem Thema damals mehr als spanisch vor. Wo soll man denn so locker darüber geplaudert haben ohne irgendwelche Konsequenzen (Konsequenz = entweder KZ oder sogar Todesstrafe)?

Dadurch dass bei uns alle tätowiert waren, gehörten sie doch alle dem gleichen Verein an. Und dass die Frauen mit anderen Frauen nicht so offen, aber doch sehr verständlich darüber redeten, ist bekannt. Und solange man nicht offen dagegen opponierte, war es doch ok.

Isquierda
12.08.09, 18:27
Ich glaube auch nicht, dass Deutsche ahnunglos waren. Aber ich glaube auch nicht, dass sie wußten, in welchem Umfang die Vernichtungsmaschinerie griff und ich vermute, dass ihnen die Banalität der Begründungen nicht klar war. Im KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen lief ein Aufklärungsfilm mit ehemaligen Häftlingen im Interview und einer meinte, dass die Häftlinge auf ihren Todesmärschen von Bürger, auch Müttern und Kindern, bespuckt und mit Steinen beworfen wurden. Aber er nimmt denen das nicht übel, weil man ihnen sicher erklärt habe, das wären alles Mörder und Verbrecher. Allerdings wird kaum ein deutscher glaubhaft vermitteln können, dass er nichts von den Konzentrationslagern wußte und der erschreckend deutlichen Rechtslage und erst recht nicht, als die Häftlinge zur Zwangsarbeit in Betrieben antreten mußten. Es gab flächendeckend Konzentrationslager und es gab überall Grausamkeiten und an jeder Ecke Faschismus, Mord und Greueltaten und fast jeder war in irgendeiner Form involviert, als Täter, Mitwisser oder Opfer.

Gideon
12.08.09, 18:46
Natürlich haben davon Leute Wind bekommen. Mein Großvater hatte es deutlich nach dem Krieg meiner Mutter erzählt, er kam bei seinem Rückweg von der Arbeit an einem Vernichtungslager oder an einem Krematorium vorbei und hat erzählt, er habe gerochen, was da verbrannt wurde. Erzählt hat er es damals keinem, auch nicht im privaten Umfeld. Natürlich haben das mehr Leute gerochen und einiges Weniges wird auch weitererzählt worden sein, aber das war mit Lebensgefahr verbunden und wird jetzt nicht gerade wie ein Lauffeuer verbreitet haben.


Meine anderen Großeltern beispielsweise kamen aus einem 60 Seelendorf, wo es keine Synagogen oder Juden gab, die verschwanden. Und von den Soldaten wird auch nicht der Großteil Zeuge irgendwelcher Massenerschießungen von Juden geworden sein.


Natürlich muss es Zivilisten gegeben haben, die es gewusst haben. Dass das automatisch jeder gewusst hat, weil man das fröhlich rumerzählt hat, wage ich ernstlich zu bezweifeln.
Natürlich gab es Zivilisten, die es wussten.
Der durchschnittliche Deutsche Zivilist wusste es nicht.
Wie soll auch irgend ein Deutscher aus z.B Salzburg mitbekommen, was im hintersten Galizien passiert.
Wer behauptet er hätte es geahnt ohne irgendwie in den Holocaust verwickelt gewesen zu sein oder in der nähe von den Taten gelebt zu haben ist schlichtweg ein Lügner.
Wer hätte es denn erzählen sollen ?
Die Juden, die nie wieder kamen ?
Die Juden, die eine "Urlaubskarte" bekamen und den deportierten Verwandten folgten ?
Die paartausend SS Männer und Beamten, die am Holocaust beteiligt waren ?
Oder die Wehrmachtssoldaten, die höchstens durch Zufall Erschießungen mitbekommen haben, aber nie Gaskammern ?

Wiedertäufer
12.08.09, 18:47
Die Jungs sahen, da ist nix mit "neuem Lebensraum Ost", da ist NUR verbrannte Erde. Es gab nur große Lager, mehr nicht. Und da waren weniger Leute als das, was in Großstädten verschwand.

Wieviele Frontsoldaten sollen denn deiner Meinung nach diese Lager gesehen haben?


Teils sogar verklausuliert in Briefen, ja. Da lags dann am "Kontrolleuer", wollte er es erkennen oder wollte er es nicht erkennen. Bei den "guten Chiefs" wurde das so getrickst, dass die Jungs am Kontrollpunkt saßen, die schlau genug waren das durchzulassen, was man irgendwie motivieren konnte, ohne selbst bei einer Zusatzkontrolle gefickt zu werden.
Es kam JEDE Info aus dem Osten daheim an und die wussten zuhause alle, das nimmt kein gutes Ende.


Es enthalten einige wenige Briefe (von den Millionen) sogar recht detaiilierte Beschreibungen ohne Verklausulierungen von Judenerschießungen, sowas sind Ausnahmen.


In meiner Familie, alle Militärs OHNE einen Mann Verlust (du wirst dir denken können woran das lag), wusste es jeder und die haben, was ich ihnen hoch anrechne, nie einen Hehl darauf gemacht. Mein Opa väterlicherseits war sicherlich der ranghöchste Vogel der jüngeren Generation und der hat bei Erzählungen nicht selten vor Scham geweint.

Dann ist das aber nicht nur nach den Äußerungen der Generation aus der die Täter kamen die absolute Ausnahme, sondern auch nach den Äußerungen derjenigen, die später das Schweigen der Vätergeneration kritisierten.


Dadurch dass bei uns alle tätowiert waren, gehörten sie doch alle dem gleichen Verein an. Und dass die Frauen mit anderen Frauen nicht so offen, aber doch sehr verständlich darüber redeten, ist bekannt. Und solange man nicht offen dagegen opponierte, war es doch ok.

Dann ist deine Familie allerdings absolut kein Maßstab, wenn sie durch die Bank weg höhere Offiziere enthielt, die in die Endlösung der Judenfrage eingeweiht waren. Der Holocaust konnte natürlich nicht geheimgehalten werden, aber es war nun schon eine Angelegenheit, die das Regime diskret halten wollte.

Natürlich wusste ein Teil der Bevölkerung davon, dass das nun der wöchentliche Klatsch und Tratsch war, wäre mir neu. Sowas weiterzuerzählen, war auch nicht so harmlos, nichtmal dann, wenn du so überzeugter Judenhasser warst, dass du damit geprahlt hast, das konnte dich durchaus den Kopf kosten.

Gideon
12.08.09, 18:48
Ich glaube auch nicht, dass Deutsche ahnunglos waren. Aber ich glaube auch nicht, dass sie wußten, in welchem Umfang die Vernichtungsmaschinerie griff und ich vermute, dass ihnen die Banalität der Begründungen nicht klar war. Im KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen lief ein Aufklärungsfilm mit ehemaligen Häftlingen im Interview und einer meinte, dass die Häftlinge auf ihren Todesmärschen von Bürger, auch Müttern und Kindern, bespuckt und mit Steinen beworfen wurden. Aber er nimmt denen das nicht übel, weil man ihnen sicher erklärt habe, das wären alles Mörder und Verbrecher. Allerdings wird kaum ein deutscher glaubhaft vermitteln können, dass er nichts von den Konzentrationslagern wußte und der erschreckend deutlichen Rechtslage und erst recht nicht, als die Häftlinge zur Zwangsarbeit in Betrieben antreten mußten. Es gab flächendeckend Konzentrationslager und es gab überall Grausamkeiten und an jeder Ecke Faschismus, Mord und Greueltaten und fast jeder war in irgendeiner Form involviert, als Täter, Mitwisser oder Opfer.
Jeder wusste das es KZs gab.
Aber dass es auch im Osten Lager gibt, wo Menschen vergast werden oder verhungern müssen oder anders in Massen ermordet werden wusste kaum einer.
Selbst der Führer wird die genauen Ausmaße nicht gewusst haben.

Walter Hofer
12.08.09, 18:53
Selbst der Führer wird die genauen Ausmaße nicht gewusst haben.

Merkwürdig? Er hatte sie doch befohlen?
Bei allen Lagen und Besprechungen wollte er immer alle Einzelheiten bis ins kleinste Detail wissen. Und die sagenhaften Transport-Kilometer der Reichsbahn mit Judentransporten quer durch Europa sollen ihm vorenthalten worden sein?
Wer's glaubt, ist seelig!

Wiedertäufer
12.08.09, 18:59
Natürlich gab es Zivilisten, die es wussten.
Der durchschnittliche Deutsche Zivilist wusste es nicht.

Das ist wirklich extrem schwer zu beziffern, das würde ich so auch nicht unterschreiben.


Wie soll auch irgend ein Deutscher aus z.B Salzburg mitbekommen, was im hintersten Galizien passiert.

Auch in Salzburg werden viele mitbekommen haben, dass Juden aus ihrem Umfeld verschwunden sind, etc.

Viele werden da auch 1+1 zusammengezählt haben. Auch wenn ich bestreite, dass nun eine Mehrheit über Frontsoldaten irgendwas mitbekommen haben könnte, auch das gab es. Es gab sehr sehr viele Wege, auf denen Deutsche so einiges mitbekommen haben.

Ich kann nicht sagen, ob es 20% wussten oder 80%, das ist einfach unglaublich schwer abzuschätzen und dann ist die Frage, was genau die Leute wussten. Wussten sie, dass Juden ermordet wurden, wussten sie, dass geplant war, alle zu ermorden, das ist sehr schwer zu beziffern.

Ich würde zumindest nicht unterschreiben, dass der durchschnittliche Deutsche von nichts wusste, genausowenig, wie dass es alle gewusst haben.

Wer behauptet er hätte es geahnt ohne irgendwie in den Holocaust verwickelt gewesen zu sein oder in der nähe von den Taten gelebt zu haben ist schlichtweg ein Lügner.
Wer hätte es denn erzählen sollen ?

Geahnt? Das könnten ziemlich viele getan haben. Von der Reichspogromnacht wusste fast jeder, manche können es da schon geahnt haben, manche dann, wenn Juden beispielsweise aus dem Umfeld verschwanden.


Die paartausend SS Männer und Beamten, die am Holocaust beteiligt waren ?
Oder die Wehrmachtssoldaten, die höchstens durch Zufall Erschießungen mitbekommen haben, aber nie Gaskammern ?

Also mit so wenigen Männern wurde der nun auch nicht durchgeführt.

Was war mit der Industrie, denen die jüdischen Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt wurden?

Es wird nicht jeder gewusst haben, aber du kannst nicht 6 Millionen Menschen unauffällig verschwinden lassen, davon hunderttausende aus Deutschland. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Kleines Mäuschen
12.08.09, 19:07
Erzähl doch bitte keinen Schund. Ich bin meiner Familie echt dankbar, dass sie immer offen und ehrlich waren was das angeht. Und jeder von meinen Familienmitglieder sagte mir, jeder mit einem Hauch von Hirn wusste, die deportierten Juden gehen nicht zu Besiedlungs- oder Bespaßungszwecken in den Osten, sondern sie wurden dort "entsorgt".

Die ganze NS-Spitze wusste ebenfalls, was passiert. Jeder General wusste, was geschieht mit den Menschen. Jeder Gauleiter wusste, die Menschen werden vernichtet. Alle Soldaten der Ostfront wusste, die deportierten Juden sieht man niemals wieder. Über diese Soldaten wussten die Angehörigen, was geschieht da. Und jedes jüngere männliche Mitglied unserer Familie - väterlicher- und mütterlicherseits - das alt genug war, war entsprechend tätowiert. Für die "Alten" galt das nicht mehr und es war nicht notwendig, denn die hatten durch WW I genug Lametta, dass sie den Mummenschanz nicht mehr mitspielen mussten, um an exponierter Stelle Entscheidungen zu treffen.

Stell Dir mal eine Welt vor, ohne Internet, ohne Fernsehen, nur mit einer gleichgeschalteten Presse. Woher sollte der Ottonormaldeutsche diese unglaublichen Gräuel denn erfahren? Die meisten Menschen damals hatten genug damit zu tun, ihren Alltag zu meistern und ich glaube nicht, dass das Thema Juden überhaupt ein wichtiges Tagesgespräch war. Gut, da fehlte mal ein Nachbar und die Existenz von Lagern war wohl auch bekannt, aber dass industriemäßig Millionen von Menschen ermordet wurden, das hätte auch meine Vorstellungskraft überschritten.

*JM*
12.08.09, 19:07
Wieviele Frontsoldaten sollen denn deiner Meinung nach diese Lager gesehen haben?

Von den Ostfrontlern haben es laut Aussagen meiner "Ahnen" an die 90 % gewusst. Nur die völlig Debilen kriegten es wohl nicht mit. Gesehen haben werden diese Lager an die 50 %.


Es enthalten einige wenige Briefe (von den Millionen) sogar recht detaiilierte Beschreibungen ohne Verklausulierungen von Judenerschießungen, sowas sind Ausnahmen.

Nur die Soldaten, die wirklich zu dumm waren und keine alten Hasen als Bezugspunkte hatten, haben nicht Briefe in der Art von "Kassibern" in die Heimat geschickt.

Dann ist deine Familie allerdings absolut kein Maßstab, wenn sie durch die Bank weg höhere Offiziere enthielt, die in die Endlösung der Judenfrage eingeweiht waren. Der Holocaust konnte natürlich nicht geheimgehalten werden, aber es war nun schon eine Angelegenheit, die das Regime diskret halten wollte.

Gerade das, was man gerne diskret halten will, wird am schnellsten in einem Land bekannt. Meine Vorfahren mit Einblick in die Geschehnissen schätzten die Zahl derer, die gar nichts wussten oder mit nicht ziemlicher Sicherheit ahnten was passierte, auf weniger als 20 % der Bevölkerung im aufnahmefähigen Alter.

Natürlich wusste ein Teil der Bevölkerung davon, dass das nun der wöchentliche Klatsch und Tratsch war, wäre mir neu. Sowas weiterzuerzählen, war auch nicht so harmlos, nichtmal dann, wenn du so überzeugter Judenhasser warst, dass du damit geprahlt hast, das konnte dich durchaus den Kopf kosten.

Natürlich war es nicht das zentrale Thema und nichts, worüber man sich beim Einkauf unterhielt. Aber selbst in Gasthöfen war es, wenn man sich unter sich wähnte, nicht selten Thema. Und glaub mir, die Leute wussten, mit wem können sie reden und wo lassen sie das lieber außen vor.
Dass es mit fortschreitendem Kriegsverlauf und eigenen Problemen mehr und mehr ins Hintertreffen geriet, ist natürlich Fakt.

*JM*
12.08.09, 19:12
Stell Dir mal eine Welt vor, ohne Internet, ohne Fernsehen, nur mit einer gleichgeschalteten Presse. Woher sollte der Ottonormaldeutsche diese unglaublichen Gräuel denn erfahren? Die meisten Menschen damals hatten genug damit zu tun, ihren Alltag zu meistern und ich glaube nicht, dass das Thema Juden überhaupt ein wichtiges Tagesgespräch war. Gut, da fehlte mal ein Nachbar und die Existenz von Lagern war wohl auch bekannt, aber dass industriemäßig Millionen von Menschen ermordet wurden, das hätte auch meine Vorstellungskraft überschritten.

In der Zeit gingen die Geschichten schneller rum als heute mit TV und Radio.

tabasco
12.08.09, 19:23
Wenn der eigene Arsch unsicher ist und der Stuhl darunter wackelt, interessiert einen der Schicksal vom Rest der Welt wenig. Ich bin der Meinung (Was wusste Deutschland wirklich? ) dass "es" ziemlich wenig "wusste".

ThiloS
12.08.09, 19:23
Selbst der Führer wird die genauen Ausmaße nicht gewusst haben.

DAS

IST

SO

GEIL!!!

"Wenn der Führer das gewusst hätte - na, der hätte das doch sofort abgestellt..."

Ja neee, is klaaa.... :D

tabasco
12.08.09, 19:26
(...)

"Wenn der Führer das gewusst hätte - na, der hätte das doch sofort abgestellt..."

Ja neee, is klaaa.... :DDu hast ihn - absichtlich? - missverstanden. Das finde ich schade.

Wiedertäufer
12.08.09, 19:32
Von den Ostfrontlern haben es laut Aussagen meiner "Ahnen" an die 90 % gewusst. Nur die völlig Debilen kriegten es wohl nicht mit. Gesehen haben werden diese Lager an die 50 %.

Das ist aber nun etwas skurril, es werden wohl eher mehr Soldaten über Massenerschießungen und antisemitische Massaker/Aktionen von SD- SS- oder auch in einigen Fällen Wehrmachtsangehörigen oder Hiwis damit in Kontakt getreten sein.

Welcher Frontsoldat, wenn nicht gerade Waffen-SS und KZ-Wachmannschaft soll bitt jemals die Vernichtungslager inspiziert haben? Das werden nicht viele gewesen sein, ich weiß nicht, worauf deine Verwandten das bezogen haben, aber du kannst schlecht an der Ostfront kämpfen und die Auschwitzführung besichtigen.


Gerade das, was man gerne diskret halten will, wird am schnellsten in einem Land bekannt. Meine Vorfahren mit Einblick in die Geschehnissen schätzten die Zahl derer, die gar nichts wussten oder mit nicht ziemlicher Sicherheit ahnten was passierte, auf weniger als 20 % der Bevölkerung im aufnahmefähigen Alter.


"Garnichts" ist in dem Falle so eine Formulierung, da weiß ich nicht, was du darunter verstehst. Diejenigen, die wirklich nichts mitbekommen haben, weder Pogromnacht, noch, dass Juden verschwanden oder auch schon 1933 durch die Straßen geprügelt wurden - also wirklich nichts, da würde ich zustimmen, da würde ich sogar auch noch auf weit unter 10% tippen.

Für mich wusste jemand vom Holocaust, wenn ihm klar war, dass die Juden systematisch vernichtet werden. Ob das nun einer glasklaren Mehrheit klar war, ist schwer zu beurteillen. Es gibt so viele Lebenswege und so viele Möglichkeiten, wie man trotz Geheimhaltung prinzipiell damit mal in Kontakt gekommen sein könnte und wieviel wer wissen muss, um KLarheit über die Dinge zu haben.


Natürlich war es nicht das zentrale Thema und nichts, worüber man sich beim Einkauf unterhielt. Aber selbst in Gasthöfen war es, wenn man sich unter sich wähnte, nicht selten Thema. Und glaub mir, die Leute wussten, mit wem können sie reden und wo lassen sie das lieber außen vor.
Dass es mit fortschreitendem Kriegsverlauf und eigenen Problemen mehr und mehr ins Hintertreffen geriet, ist natürlich Fakt.

Die industriemäßige Vernichtung fand ja aber erst ab 1942 statt, da sah es schon nicht mehr ganz so rosig aus.

Freibeuter
12.08.09, 19:36
Merkwürdig? Er hatte sie doch befohlen?
Bei allen Lagen und Besprechungen wollte er immer alle Einzelheiten bis ins kleinste Detail wissen. Und die sagenhaften Transport-Kilometer der Reichsbahn mit Judentransporten quer durch Europa sollen ihm vorenthalten worden sein?
Wer's glaubt, ist seelig!

Na klar , das Reich kämpf an mehren Fronten um´s Überleben, wichtige Kriegsentscheidungen müsen getroffen werden , Soldaten und Material durch die halbe Welt verlegt werden, und der Führer hat natürlich nichts anderes zu tun , als sich mit Eisenbahntransporten mit Juden zu beschäftigen.
Jau , eine sehr realistische Einschätzung wieder einmal von dir.:grin:

*JM*
12.08.09, 19:41
Na klar , das Reich kämpf an mehren Fronten um´s Überleben, wichtige Kriegsentscheidungen müsen getroffen werden , Soldaten und Material durch die halbe Welt verlegt werden, und der Führer hat natürlich nichts anderes zu tun , als sich mit Eisenbahntransporten mit Juden zu beschäftigen.
Jau , eine sehr realistische Einschätzung wieder einmal von dir.:grin:

Die Judenvernichtung, oh ahnungsloses Schwatzbäckchen, war eines der vorrangigen Kriegsziele. Es gab nämlich auch einen Krieg im "Inneren" und den galt es vor allen anderen schnell zu gewinnen.

Du hast so wenig Ahnung von der Zeit, die du zumindest virtuell auf Knien anbetest, dass es nur so scheppert.

Freibeuter
12.08.09, 19:43
Die Judenvernichtung, oh ahnungsloses Schwatzbäckchen, war eines der vorrangigen Kriegsziele. Es gab nämlich auch einen Krieg im "Inneren" und den galt es vor allen anderen schnell zu gewinnen.

Du hast so wenig Ahnung von der Zeit, die du zumindest virtuell auf Knien anbetest, dass es nur so scheppert.

Ahja... Judenverfolgung war ersts Kriegsziel.:brav:
Ich denke , das Schwatzbäckchen bist doch eher du.:grin:

Praktiker
12.08.09, 19:43
Merkwürdig? Er hatte sie doch befohlen?
Bei allen Lagen und Besprechungen wollte er immer alle Einzelheiten bis ins kleinste Detail wissen. Und die sagenhaften Transport-Kilometer der Reichsbahn mit Judentransporten quer durch Europa sollen ihm vorenthalten worden sein?
Wer's glaubt, ist seelig!

Da gebe ich Dir unbedingt recht !

Und nebenbei müssten die Addi-Freunde doch erkennen, was für ein militärisches Rindviech der " gelöbte Föhrrrer " war :

In einer Zeit, da die Wehrmacht , besonders an der Ostfront, dringend des Nachschubes wartete,hatte seine Erlaucht, der öberste Befehlshaber,
die Reichsbahn nach wie vor im Judentransportprogramm als unentbehrliches Transportunternehmen blockiert:

Eigentlich hätte der Freisler sich dieser Sache annehmen sollen.......:banana:

Freibeuter
12.08.09, 19:45
Da gebe ich Dir unbedingt recht !

Und nebenbei müssten die Addi-Freunde doch erkennen, was für ein militärisches Rindviech der " gelöbte Föhrrrer " war :

In einer Zeit, da die Wehrmacht , besonders an der Ostfront, dringend des Nachschubes wartete,hatte seine Erlaucht, der öberste Befehlshaber,
die Reichsbahn nach wie vor im Judentransportprogramm als unentbehrliches Transportunternehmen blockiert:

Eigentlich hätte der Freisler sich dieser Sache annehmen sollen.......:banana:

Wie viele Juden wurden den von der Reichsbahn transportiert ?

ThiloS
12.08.09, 19:47
Ahja... Judenverfolgung war ersts Kriegsziel.:brav:
Ich denke , das Schwatzbäckchen bist doch eher du.:grin:

"Sollte es dem internationalen Judentum erneut gelingen, Deutschland in einen Krieg zu treiben, so wird das Ergebnis nicht die Niederlage Deutschlands, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa sein"

AH in irgendeiner Rede, aus dem Gedächnis wiedergegeben.

Noch Fragen?

Warum auch sonst hätte die Reichsbahn den Vernichtungszügen Vorrang vor Militärzügen gegeben?

ThiloS
12.08.09, 19:50
Wie viele Juden wurden den von der Reichsbahn transportiert ?

ca. 3 Millionen, "Sinti und Roma" mitgezählt.

Praktiker
12.08.09, 19:57
Wie viele Juden wurden den von der Reichsbahn transportiert ?

Alle, nicht nur die deutschen,-
sondern hauptsächlich die aus den besetzten Gebieten !

Oder sind Dir andere Fahrgelegenheiten, wie etwa Sonderbusse oder Taxis, bekannt ??

Freibeuter
12.08.09, 20:00
ca. 3 Millionen, "Sinti und Roma" mitgezählt.

Also 3 Millionen sagst , woher hast du die Zahl ?
Ermordet wurden doch aber 6 Millionen Juden ?
Sind die dann in die KL´s gelaufen ? Die restlichen 3 Millionen ?

K.-H. Hirmer
12.08.09, 20:02
Also 3 Millionen sagst , woher hast du die Zahl ?
Ermordet wurden doch aber 6 Millionen Juden ?
Sind die dann in die KL´s gelaufen ? Die restlichen 3 Millionen ?

Nö. Du hast nur keinerlei Ahnung. Und findest Dich beim Zurschaustellen Deiner Ahnungslosigkeit bestimmt noch witzig, oder?

Ich will mal nicht so sein, und Dir ein bißchen weiterhelfen.

Aus Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Band 3, „Die Statisitk der getöteten Juden“, Seite 1299:

Zitat:

Todesfälle nach Ursachen

Ghettoisierung und allgemeine Entbehrungen: 800.000

Erschießungen im Freien: 1.300.000

(Durch Einsatzgruppen, Höhere SS- und Polizeiführer, rumänische und deutsche Truppenverbände bei mobilen Operationen, Erschießungen in Galizien während Deportationen, Tötungen von Kriegsgefangenen sowie Erschießungen in Serbien und anderswo)

Todeslager: 2.750.000

- Lublin: 50.000
- Kulmhof: 150.000
- Sobibor: bis zu 200.000
- Belzec: bis zu 550.000
- Treblinka: bis zu 750.000
- Auschwitz: 1.000.000

Lager mit Todesopfern im Bereich von einigen zehntausend oder darunter: 150.000

- deutsche
Konzentrationslager (Bergen-Belsen, Buchenwald, Mauthausen, Dachau, Stutthof und andere), Lager mit Tötungsoperationen (Poniatowa, Trawniki, Semlin), Arbeitslager und Durchgangslager,

- rumänische
Golta-Komplex und bessarabische Durchgangslager, kroatische und andere

Insgesamt: 5.100.000


Todesfälle nach Ländern (Angaben gerundet)

Polen: bis zu 3.000.000
UdSSR: über 700.000
Rumänien: 270.000
Tschechoslowakei: 260.000
Ungarn: über 180.000
Litauen: bis zu 130.000
Deutschland: 120.000
Niederlande: über 100.000
Frankreich: 75.000
Lettland: 70.000
Jugoslawien: 60.000
Griechenland: 60.000
Österreich: über 50.000
Belgien: 24.000
Italien: 9.000
Estland: über 1000
Norwegen: unter 1.000
Luxemburg: unter 1.000
Danzig: unter 1.000

Insgesamt: 5.100.000


Todesfälle nach Jahren

1933 – 1940: unter 100.000
1941: 1.100.000
1942: 2.700.000
1943: 500.000
1944: 600.000
1945: 100.000

Insgesamt: 5.100.000

Zitatende

Zählt man zu den getöteten Juden noch die anderen Opfer ("Zigeuner", Zeugen Jehovas, Kommunisten, Homosexuelle, Prostituierte, etc.) kommt man auf die viel zitierten 5,5 bis 6 Millionen Opfer.

Freibeuter
12.08.09, 20:03
Alle, nicht nur die deutschen,-
sondern hauptsächlich die aus den besetzten Gebieten !

Oder sind Dir andere Fahrgelegenheiten, wie etwa Sonderbusse oder Taxis, bekannt ??

...alle ist keine Zahl , mit der ich etwas anfangen kann, du mußt schon bitteschön etwas konkreter werden, wenn du behauptest , die Reichsbahn war wegen "Judentransporten" für militäre Aufgaben blockiert.

*JM*
12.08.09, 20:04
Ahja... Judenverfolgung war ersts Kriegsziel.:brav:
Ich denke , das Schwatzbäckchen bist doch eher du.:grin:

"Eines der....." - wann beherrschst du endlich die deutsche Sprache?

Walter Hofer
12.08.09, 20:06
Wie viele Juden wurden den von der Reichsbahn transportiert ?

ca. 1 Mio Kinder und Jugendliche!

http://www.zug-der-erinnerung.eu/Bilder/karte-rot-klein.jpg

Fast sämtliche deutschen Bahngleise waren in das Deportationsgeschehen einbezogen. Auch die Bahnen in den okkupierten Staaten wurden den Besatzern unterstellt. Die europaweite Logistik der Verschleppung und Vernichtung hätte ohne die Dienste der "Reichsbahn" und der ihr angeschlossenen Unternehmen nicht funktionieren können. Über Tausende Kilometer wurden Deportationszüge in die Lager geschleust. Auch unter Kriegsbedingungen setzten die NS-Behörden die Transporte fort – aus Frankreich im Westen bis zur Sowjetunion im Osten. Selbst über die Ostsee (Norwegen) und das Mittelmeer (Rhodos) wurden Kinder und Jugendliche in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt.

Die Durchgangsstrecken dieser Transporte kreuzten große deutsche und österreichische Städte: Berlin, Wien, Hamburg, Köln, Frankfurt a.M. oder Dresden.

Auf den Bahnhöfen schienen sich die Wartenden an den Anblick der Todeszüge gewöhnt zu haben. Wie Fotodokumente aus mehreren Städten beweisen, fanden die Deportationen oft am helllichten Tag und auf den Nachbargleisen des alltäglichen Zugverkehrs statt. Aus dem Ruhrgebiet ist bekannt, dass einzelne Waggons an übliche Reisezüge gekoppelt wurden, um die deportierten Menschen zu Knotenpunkten des Bahnverkehrs zu bringen und dort mit anderen Verschleppten zusammenzuführen.

http://www.zug-der-erinnerung.eu/Bilder/5_2-Die_Strecke-Hertha.jpg

http://www.zug-der-erinnerung.eu/index.html

Freibeuter
12.08.09, 20:06
"Sollte es dem internationalen Judentum erneut gelingen, Deutschland in einen Krieg zu treiben, so wird das Ergebnis nicht die Niederlage Deutschlands, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa sein"

AH in irgendeiner Rede, aus dem Gedächnis wiedergegeben.

Noch Fragen?

Warum auch sonst hätte die Reichsbahn den Vernichtungszügen Vorrang vor Militärzügen gegeben?

ja , das kenne ich !
Aber bitte wo sagt Hitler da, dass das obere Kriegsziel, die Ausrottung der Juden sei?
Vernichtung ist nicht gleich Ausrottung, bitte keine primitiven Verdrehungen.

Walter Hofer
12.08.09, 20:09
Na klar , das Reich kämpf an mehren Fronten um´s Überleben, wichtige Kriegsentscheidungen müsen getroffen werden

Unsinn, nicht das Reich kämpfte um das Überleben, sondern nur dekadente Führerclique um ihr erbärmliches Restleben auf Kosten des deutschen Volkes! :X

Walter Hofer
12.08.09, 20:10
ja , das kenne ich !
Aber bitte wo sagt Hitler da, dass das obere Kriegsziel, die Ausrottung der Juden sein.


Lies Mein Kampf, da wird dir geholfen! :)

Freibeuter
12.08.09, 20:11
Lies Mein Kampf, da wird dir geholfen! :)

Das Buch liegt mir vor , welche Seite ?

Gideon
12.08.09, 20:12
Das ist wirklich extrem schwer zu beziffern, das würde ich so auch nicht unterschreiben.



Auch in Salzburg werden viele mitbekommen haben, dass Juden aus ihrem Umfeld verschwunden sind, etc.

Viele werden da auch 1+1 zusammengezählt haben. Auch wenn ich bestreite, dass nun eine Mehrheit über Frontsoldaten irgendwas mitbekommen haben könnte, auch das gab es. Es gab sehr sehr viele Wege, auf denen Deutsche so einiges mitbekommen haben.

Ich kann nicht sagen, ob es 20% wussten oder 80%, das ist einfach unglaublich schwer abzuschätzen und dann ist die Frage, was genau die Leute wussten. Wussten sie, dass Juden ermordet wurden, wussten sie, dass geplant war, alle zu ermorden, das ist sehr schwer zu beziffern.

Ich würde zumindest nicht unterschreiben, dass der durchschnittliche Deutsche von nichts wusste, genausowenig, wie dass es alle gewusst haben.



Geahnt? Das könnten ziemlich viele getan haben. Von der Reichspogromnacht wusste fast jeder, manche können es da schon geahnt haben, manche dann, wenn Juden beispielsweise aus dem Umfeld verschwanden.




Also mit so wenigen Männern wurde der nun auch nicht durchgeführt.

Was war mit der Industrie, denen die jüdischen Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt wurden?

Es wird nicht jeder gewusst haben, aber du kannst nicht 6 Millionen Menschen unauffällig verschwinden lassen, davon hunderttausende aus Deutschland. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich glaube nicht, dass viele Leute wussten oder ahnten, dass im Osten Juden vergast worden.
Schlichtweg deswegen, weil man davor noch nie Leute vergast hatte.
Man dachte halt höchstens, dass die im Osten arbeiten müssen.

Freibeuter
12.08.09, 20:15
ca. 1 Mio Kinder und Jugendliche!

http://www.zug-der-erinnerung.eu/Bilder/karte-rot-klein.jpg



http://www.zug-der-erinnerung.eu/Bilder/5_2-Die_Strecke-Hertha.jpg

http://www.zug-der-erinnerung.eu/index.html

Nett. dass du mir nun ausgerechnet eine jüdische Propaganda-Seite als Quelle lieferst, ich hätte gerne eine objektive !

*JM*
12.08.09, 20:22
Ich glaube nicht, dass viele Leute wussten oder ahnten, dass im Osten Juden vergast worden.
Schlichtweg deswegen, weil man davor noch nie Leute vergast hatte.
Man dachte halt höchstens, dass die im Osten arbeiten müssen.

Wo denn da? Das war Kriegsgebiet.

Walter Hofer
12.08.09, 20:24
Das Buch liegt mir vor , welche Seite ?

einfach noch mal durchlesen, ab Seite 18:

in den Kapiteln Im Elternhaus und Wiener Lehr- und Leidensjahre

Freibeuter
12.08.09, 20:25
Wo denn da? Das war Kriegsgebiet.

Es ist mit neu das man in dem KL Auschwitz militärisch gekämft hätte. :hae:

ThiloS
12.08.09, 20:25
Also 3 Millionen sagst , woher hast du die Zahl ?
Ermordet wurden doch aber 6 Millionen Juden ?
Sind die dann in die KL´s gelaufen ? Die restlichen 3 Millionen ?

"Sonderzüge in den Tod" (http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/ausstellung-sonderzuge-in-den-tod-die-deportation)

...hat mich keine zwei Minuten zu googeln gekostet und wäre auch Dir möglich gewesen.

Freibeuter
12.08.09, 20:27
einfach noch mal durchlesen, ab Seite 18:

in den Kapiteln Im Elternhaus und Wiener Lehr- und Leidensjahre

na gut ich werde vor dem Zubettgehen in ca 2 Stunden mal reinlesen, aber du ,wehe da kommt nichts ...:)

ThiloS
12.08.09, 20:27
ja , das kenne ich !
Aber bitte wo sagt Hitler da, dass das obere Kriegsziel, die Ausrottung der Juden sei?
Vernichtung ist nicht gleich Ausrottung, bitte keine primitiven Verdrehungen.

Was ist der Unterschied zwischen "Vernichtung der jüdischen Rasse" und "Ausrottung der jüdischen Rasse"?

Walter Hofer
12.08.09, 20:29
Nett. dass du mir nun ausgerechnet eine jüdische Propaganda-Seite als Quelle lieferst, ich hätte gerne eine objektive !

Die Aufzeichnungen der Reichsbahn kannst du in der Ausstellung:

Zug der Erinnerung

finden!

Die Fahrten- und Transportdokumente wurden auf Echheit überprüft. Wie du weißt, hat jeder Reichsbahner alles sehr gewissenhaft aufgezeichnet und abgeheftet. Deshalb wissen wir heute über die Transport so gut Bescheid.

Kleines Mäuschen
12.08.09, 20:29
In der Zeit gingen die Geschichten schneller rum als heute mit TV und Radio.

Ich habe den Einsturz des WTC in Echtzeit am Fernseher verfolgt.

Freibeuter
12.08.09, 20:30
"Sonderzüge in den Tod" (http://www.frankfurter-info.org/Nachrichten/ausstellung-sonderzuge-in-den-tod-die-deportation)

...hat mich keine zwei Minuten zu googeln gekostet und wäre auch Dir möglich gewesen.

Ist eine linke Propaganda Seite , ist natürlich völlig ungeeignet, also ThiloS , lass mal was Anständiges kommen, und nicht so einen Kappes.
Als nächstes kommt du mir noch als Beweismittel mit diesen Indymedia -Lügen*******n, was ?

*JM*
12.08.09, 20:31
ja , das kenne ich !
Aber bitte wo sagt Hitler da, dass das obere Kriegsziel, die Ausrottung der Juden sei?
Vernichtung ist nicht gleich Ausrottung, bitte keine primitiven Verdrehungen.

Komm, wir sind unter uns. Mal ganz ehrlich: Was für ein Landsmann bist du wirklich?

Freibeuter
12.08.09, 20:33
Die Aufzeichnungen der Reichsbahn kannst du in der Ausstellung:

Zug der Erinnerung

finden!

Die Fahrten- und Transportdokumente wurden auf Echheit überprüft. Wie du weißt, hat jeder Reichsbahner alles sehr gewissenhaft aufgezeichnet und abgeheftet. Deshalb wissen wir heute über die Transport so gut Bescheid.

Also bitte , von wir kannst du nicht ernsthaft sprechen, ich habe jetzt immer noch keine genaue Zahl.
Und in dem Zug der *******ungen war ich nicht , als er hier Zwischenschekelstopp in der alten Reichshauptstadt machte.

Freibeuter
12.08.09, 20:35
Komm, wir sind unter uns. Mal ganz ehrlich: Was für ein Landsmann bist du wirklich?

Deutscher , mit dt. Eltern, dt.Großeltern, dt. Urgroßeltern und dt. Ururgroßeltern, und selbst ?

Freibeuter
12.08.09, 20:36
Was ist der Unterschied zwischen "Vernichtung der jüdischen Rasse" und "Ausrottung der jüdischen Rasse"?

Eine Vernichtung bedingt nicht den Tod , oder sagen wir besser die Errmordung . Das Wort Ermordung möchtest du ja sicher in diesen Zusammenhang hören ?

Blue Max
12.08.09, 20:37
Erzähl doch bitte keinen Schund. Ich bin meiner Familie echt dankbar, dass sie immer offen und ehrlich waren was das angeht. Und jeder von meinen Familienmitglieder sagte mir, jeder mit einem Hauch von Hirn wusste, die deportierten Juden gehen nicht zu Besiedlungs- oder Bespaßungszwecken in den Osten, sondern sie wurden dort "entsorgt".

Alleine heute leben immer noch 250.000 Holocaustübelebende Juden in Israel, nicht mitgerechnet sind dabei die übrigen Länder.

http://www.sueddeutsche.de/politik/487/356315/text/

Es wurden also nicht alle Juden ermordet.

Kleines Mäuschen
12.08.09, 20:39
Von den Ostfrontlern haben es laut Aussagen meiner "Ahnen" an die 90 % gewusst. Nur die völlig Debilen kriegten es wohl nicht mit. Gesehen haben werden diese Lager an die 50 %.



Haben die deutschen Soldaten während des Russlandfeldzugs zwischendurch immer mal wieder Bataillonsausflüge nach Auschwitz oder Treblinka gemacht, oder wie kommst Du auf diese Zahl?

Freibeuter
12.08.09, 20:41
Haben die deutschen Soldaten während des Russlandfeldzugs zwischendurch immer mal wieder Bataillonsausflüge nach Auschwitz oder Treblinka gemacht, oder wie kommst Du auf diese Zahl?

JM hat offensichtlich so eine Art Ahnenerbe...:grin:

Blue Max
12.08.09, 20:42
Wo denn da? Das war Kriegsgebiet.

Z.B. in Auschwitz?

Auschwitz war Vernichtungs- und Arbeitslager.

ThiloS
12.08.09, 20:43
Ist eine linke Propaganda Seite , ist natürlich völlig ungeeignet, also ThiloS , lass mal was Anständiges kommen, und nicht so einen Kappes.
Als nächstes kommt du mir noch als Beweismittel mit diesen Indymedia -Lügen*******n, was ?

...klar. Du glaubst aber nicht im Ernst, dass ich jetzt 9600 Treffer bei google durchsuche, um Dir die gleiche Zahl von einer Dir genehmen Quelle wie meinetwegen dem "Kamfplatt legasthischer Nationalisten" zu finden, oder?

Eine Vernichtung bedingt nicht den Tod.

Bitte? Sondern was noch?

Alleine heute leben immer noch 250.000 Holocaustübelebende Juden in Israel, nicht mitgerechnet sind dabei die übrigen Länder.

http://www.sueddeutsche.de/politik/487/356315/text/

Es wurden also nicht alle Juden ermordet.

Fein bemerkt. Die Niederlage kam dazwischen. Das hast Du gut gewusst.

Blue Max
12.08.09, 20:45
Weiß man, wie viele Juden insgesamt den Holocaust überlebten?

ThiloS
12.08.09, 20:46
Weiß man, wie viele Juden insgesamt den Holocaust überlebten?

Keine Ahnung. Du weisst das doch sicher :D

*JM*
12.08.09, 20:47
Haben die deutschen Soldaten während des Russlandfeldzugs zwischendurch immer mal wieder Bataillonsausflüge nach Auschwitz oder Treblinka gemacht, oder wie kommst Du auf diese Zahl?

An der Ostfront wurden immer wieder Trupps eingesetzt, die sonst in den Lagern stationiert waren. Und die brachten frische Neuigkeiten mit in die Gräben.

K.-H. Hirmer
12.08.09, 20:47
Deutscher , mit dt. Eltern, dt.Großeltern, dt. Urgroßeltern und dt. Ururgroßeltern, und selbst ?

Woher willst Du das wissen?

Bloß weil Du einen deutschen Pass hast und die beiden Personen, die sich Dir gegenüber als Deine Eltern bezeichnet haben auch, musst Du noch lange keine deutschen Eltern haben. Geschweige denn Großeltern, etc.

Von einem Kind kennt man - zweifelsfrei - immer nur die Mutter. Wer der Vater ist, müssen wir i. d. R. der Mutter glauben. Und selbst die Mutter ist nicht immer die Mutter. Wenn Du bei einer Krankenhausgeburt auf der Kinderstation verwechselt wurdest, ist noch nicht mal die Frau, die sich als Deine Mutter betrachtet wirklich Deine Mutter. Und schon kann es Essig sein, mit der superdeutschen Abstammung.

Ich verstehe nicht, wieso man um die Abstammung so ein Gedöns machen kann. Mancher von uns würde wohl große Knopfaugen kriegen, wenn die tatsächlichen Vorfahren mal alle bekannt werden würden.

Walter Hofer
12.08.09, 20:47
na gut ich werde vor dem Zubettgehen in ca 2 Stunden mal reinlesen, aber du ,wehe da kommt nichts ...:)

auch diese Seiten sind empfehlenswert!

Dass schon dem Verfasser von Mein Kampf die Vernichtung aller Juden vorschwebte, daran kann kein Zweifel bestehen: „Mit dem Juden gibt es kein Paktieren, sondern nur das harte Entweder-Oder.“ (S. 225) Mit Blick auf Marxismus und Judentum fordert Hitler die „Ausrottung dieser Pestilenz“12 (S. 186), was er – wie oben ausgeführt – in letzter Instanz damit rechtfertigt, dass „es sich hier überhaupt um keine Partei handelt, sondern um eine Lehre, die zur Zerstörung der gesamten Menschheit führen muss...“ (S. 184) Wie, fragt Hitler, kann die Vernichtung aller Juden mitsamt ihrer marxistischen Lehre gelingen? Insbesondere stellt sich ihm hier die Frage, ob man denn mittels roher Gewalt „Weltanschauungen“ ausmerzen könne (vgl. S. 186). Er gelangt zu dem Schluss, die Anwendung von Gewalt bedürfe der „Triebkraft einer geistigen Grundvorstellung als Voraussetzung“, einer „fanatischen Weltanschauung“ (S. 188) als Grundlage, ohne welche das Ziel „einer restlosen Ausrottung aber auch des letzten Trägers und der Zerstörung der letzten Überlieferung.“ (S. 187) nicht erreicht werden könne.

aus Mein Kampf

Freibeuter
12.08.09, 20:48
...klar. Du glaubst aber nicht im Ernst, dass ich jetzt 9600 Treffer bei google durchsuche, um Dir die gleiche Zahl von einer Dir genehmen Quelle wie meinetwegen dem "Kamfplatt legasthischer Nationalisten" zu finden, oder?



Bitte? Sondern was noch?



Fein bemerkt. Die Niederlage kam dazwischen. Das hast Du gut gewusst.

Du kannst natürlich auch Seiten der Legasthischen-Antifanten aufzählen.

*JM*
12.08.09, 20:50
JM hat offensichtlich so eine Art Ahnenerbe...:grin:

Hättest du den militärischen Stammbaum und die Wikiliste an Vorfahren aus beiden Kriegen wie ich, du würdest in den bekannten Naziforen ganz sicher damit rumbolzen wie Karl der Nackte. Mit Links zuscheißen würdest du die Foren.

Walter Hofer
12.08.09, 20:50
Und in dem Zug der *******ungen war ich nicht , als er hier Zwischenschekelstopp in der alten Reichshauptstadt machte.

schade, eine wichtige Bildungslücke verpasst,
demnächst mal dringend nachholen, sonst scheidest du sehr früh
aus Diskussionsrunden aus.

ThiloS
12.08.09, 20:50
Du kannst natürlich auch Seiten der Legasthischen-Antifanten aufzählen.

Magst Du mich Unwissenden mit dem Unterschied von "Vernichten" und "Ausrotten" erhellen?

Freibeuter
12.08.09, 20:52
Woher willst Du das wissen?

Bloß weil Du einen deutschen Pass hast und die beiden Personen, die sich Dir gegenüber als Deine Eltern bezeichnet haben auch, musst Du noch lange keine deutschen Eltern haben. Geschweige denn Großeltern, etc.

Von einem Kind kennt man - zweifelsfrei - immer nur die Mutter. Wer der Vater ist, müssen wir i. d. R. der Mutter glauben. Und selbst die Mutter ist nicht immer die Mutter. Wenn Du bei einer Krankenhausgeburt auf der Kinderstation verwechselt wurdest, ist noch nicht mal die Frau, die sich als Deine Mutter betrachtet wirklich Deine Mutter. Und schon kann es Essig sein, mit der superdeutschen Abstammung.

Ich verstehe nicht, wieso man um die Abstammung so ein Gedöns machen kann. Mancher von uns würde wohl große Knopfaugen kriegen, wenn die tatsächlichen Vorfahren mal alle bekannt werden würden.

Ich habe kein Gedöns ob meiner Abstammung gemacht , ich habe lediglich die Frage von JM beantwortet, das hast du natürlich in deiner Sorgsamkeit zufälligerweise übersehen.:ddr:

Blue Max
12.08.09, 20:53
Keine Ahnung. Du weisst das doch sicher :D

Mich würden einmal die offiziellen Zahlen interessieren.

Denn der Holocaust gilt als perfekte industrielle, fließbandmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden.

Da finde ich es überraschend, daß bei der fließbandmäßigen Perfektion es alleine heute noch hunderttausende Übelebende gibt. Wie paßt das zur perfekten, industrialisierten und fließbandmäßigen Perfektion?

Freibeuter
12.08.09, 20:53
Magst Du mich Unwissenden mit dem Unterschied von "Vernichten" und "Ausrotten" erhellen?

Magst du Beitrag 62 lesen ...:brav:

*JM*
12.08.09, 20:54
Mich würden einmal die offiziellen Zahlen interessieren.

Denn der Holocaust gilt als perfekte industrielle, fließbandmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden.

Da finde ich es überraschend, daß bei der fließbandmäßigen Perfektion es alleine heute noch hunderttausende Übelebende gibt. Wie paßt das zur perfekten, industrialisierten und fließbandmäßigen Perfektion?

Es konnten doch Menschen fliehen, früh genug das Land verlassen und manche haben mit Druck das Land verlassen können.

ThiloS
12.08.09, 20:54
Magst du Beitrag 62 lesen ...:brav:

Natürlich bedeutet "Vernichtung" den Tod. Was denn sonst noch?

Walter Hofer
12.08.09, 20:55
Da finde ich es überraschend, daß bei der fließbandmäßigen Perfektion es alleine heute noch hunderttausende Übelebende gibt. Wie paßt das zur perfekten, industrialisierten und fließbandmäßigen Perfektion?

ganz einfach:

Die Zusammenbrüche an den Fronten im Herbst 1944/Frühjahr 1945 führten auch zum Auslaufen der industrialisierten und fließbandmäßigen Judenvernichtung!

Freibeuter
12.08.09, 20:56
Mich würden einmal die offiziellen Zahlen interessieren.

Denn der Holocaust gilt als perfekte industrielle, fließbandmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden.

Da finde ich es überraschend, daß bei der fließbandmäßigen Perfektion es alleine heute noch hunderttausende Übelebende gibt. Wie paßt das zur perfekten, industrialisierten und fließbandmäßigen Perfektion?

Da müssen wohl viele vom Fließband gerutscht sein ?
Die Nazis sind aber auch zu blöde , noch nicht mal ermorden können die richtig, ich schäme mich für die nächsten 100 Genarationen ein Deutscher zu sein und distanziere mich von allen Straftaten.

Freibeuter
12.08.09, 20:57
ganz einfach:

Die Zusammenbrüche an den Fronten im Herbst 1944/Frühjahr 1945 führten auch zum Auslaufen der industrialisierten und fließbandmäßigen Judenvernichtung!

Wie hat man das zu verstehen, kein Strom mehr für das Fließband ?

Walter Hofer
12.08.09, 21:01
Da müssen wohl viele vom Fließband gerutscht sein ?


Na, jetzt nicht die Haltung verlieren,
eine Frechheit solche unsäglichen verbalen Entgleisungen. :devil:
Aber kleine, anonyme antideutsche, braune Nassgurken haben keinen Arsch in der Hose, diesen Satz den Überlebenden ins Gesicht zu sagen!

K.-H. Hirmer
12.08.09, 21:01
Denn der Holocaust gilt als perfekte industrielle, fließbandmäßige Ermordung von 6 Millionen Juden.
Nö. Gilt er nicht. Jedenfalls nicht in der seriösen Forschung.

Wie paßt das zur perfekten, industrialisierten und fließbandmäßigen Perfektion?
Da es keine Perfektion gab, muss auch nichts passen. Ein paar umgebaute Bauernhäuser und ein paar Leichenkeller, in die man zu den Menschen gasfreisetzendes Granulat reinwirft, sind keine Hochtechnologie.

ThiloS
12.08.09, 21:08
Wie hat man das zu verstehen, kein Strom mehr für das Fließband ?

Haha... wie lustig...

Eben reicht es, Freibeuter.

Kannst Du Dir auch nur im ENTFERNTESTEN vorstellen, was der Holocaust wirklich bedeutet hat? Hast Du auch nur den HAUCH einer AHNUNG, was diese Menschen durchgemacht haben?

Wie die Nazi-Schergen jüdische Familien abholten? Wie ein Vater, eine Mutter und ihre beden Kinder mit ihren Köfferkens am Bahnsteig standen, um dann von uniformierten Arschlöchern mit Schäferhunden in Viehwaggons getrieben wurden? Was meinst Du, hat während der Fahrt, der Vater seinen Kindern erzählt? Wie, glaubst Du, hat eine Mutter ihre schreienden Kinder zu beruhigen und zu trösten versucht? Wie hat sich wohl eine Mutter gefühlt, die an der Rampe von ihren Kindern getrennt wurde, in dem sicheren Wissen, diese nie wieder zu sehen und in den Tod zu marschieren? Kannst Du ermessen, was es für einen Vater heisst, seiner Tochter erklären zu müssen, dass ihre Freundinnen nur deswegen nicht mehr zum Spielen kommen und sie stattdessen mobben, auslachen, herabwürdigen, nur weil sie Jüdin ist?

Hast Du Dir über diese einzelnen Schicksale, über diese Tausende von traurigen Geschichtchen hinter der Geschichte überhaupt irgendwann einmal Gedanken gemacht?

Wenn ich da Deinen lockeren und flockigen und halb amüsierten Umgang mit dieser Thematik betrachte, dann kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Beleidigung

(Verwarnt mich, mods, ich trage die Verwarnung mit Stolz. Mit diesem unmenschlichen und kaltherzigen Beleidigung ist keine Diskussion zu führen)

Freibeuter
12.08.09, 21:09
Na, jetzt nicht die Haltung verlieren,
eine Frechheit solche unsäglichen verbalen Entgleisungen. :devil:
Aber kleine, anonyme antideutsche, braune Nassgurken haben keinen Arsch in der Hose, diesen Satz den Überlebenden ins Gesicht zu sagen!

Ja Walter ich bin antideutsche und eine braune nasse Gurke.:brav:
Und du bist dann wohl eine sehr deutschnationale rote Tomate , oder was ?
Denk doch erst mal , bevor du in die Tasten haust , mein jott Walter.:grin:
..ich kenne nur grüne Gurken, züchtest du selber diese auserwählten Sondergurken ?

Walter Hofer
12.08.09, 21:12
Haha... wie lustig...

Eben reicht es, Freibeuter.

Kannst Du Dir auch nur im ENTFERNTESTEN vorstellen, was der Holocaust wirklich bedeutet hat? Hast Du auch nur den HAUCH einer AHNUNG, was diese Menschen durchgemacht haben?


Hast Du Dir über diese einzelnen Schicksale, über diese Tausende von traurigen Geschichtchen hinter der Geschichte überhaupt irgendwann einmal Gedanken gemacht?

Wenn ich da Deinen lockeren und flockigen und halb amüsierten Umgang mit dieser Thematik betrachte, dann kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Du, "Freibeuter", bist wirklich nicht mehr als ein Stück menschlicher Abfall.

(Verwarnt mich, mods, ich trage die Verwarnung mit Stolz. Mit diesem unmenschlichen und kaltherzigen Stück Nazi-Scheisse ist keine Diskussion zu führen)

Volksgenosse Freibeuter hat seine wahre Fratze gezeigt, beschämend sind solche Typen für unser Deutschland! :frown:

Freibeuter
12.08.09, 21:15
Haha... wie lustig...

Eben reicht es, Freibeuter.

Kannst Du Dir auch nur im ENTFERNTESTEN vorstellen, was der Holocaust wirklich bedeutet hat? Hast Du auch nur den HAUCH einer AHNUNG, was diese Menschen durchgemacht haben?

Wie die Nazi-Schergen jüdische Familien abholten? Wie ein Vater, eine Mutter und ihre beden Kinder mit ihren Köfferkens am Bahnsteig standen, um dann von uniformierten Arschlöchern mit Schäferhunden in Viehwaggons getrieben wurden? Was meinst Du, hat während der Fahrt, der Vater seinen Kindern erzählt? Wie, glaubst Du, hat eine Mutter ihre schreienden Kinder zu beruhigen und zu trösten versucht? Wie hat sich wohl eine Mutter gefühlt, die an der Rampe von ihren Kindern getrennt wurde, in dem sicheren Wissen, diese nie wieder zu sehen und in den Tod zu marschieren? Kannst Du ermessen, was es für einen Vater heisst, seiner Tochter erklären zu müssen, dass ihre Freundinnen nur deswegen nicht mehr zum Spielen kommen und sie stattdessen mobben, auslachen, herabwürdigen, nur weil sie Jüdin ist?

Hast Du Dir über diese einzelnen Schicksale, über diese Tausende von traurigen Geschichtchen hinter der Geschichte überhaupt irgendwann einmal Gedanken gemacht?

Wenn ich da Deinen lockeren und flockigen und halb amüsierten Umgang mit dieser Thematik betrachte, dann kann ich gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Du, "Freibeuter", bist wirklich nicht mehr als ein Stück menschlicher Abfall.

(Verwarnt mich, mods, ich trage die Verwarnung mit Stolz. Mit diesem unmenschlichen und kaltherzigen Stück Nazi-Scheisse ist keine Diskussion zu führen)
An die Mods : Ich fühle mich durch die Bezeichnung, ich sei ein Stück Nazi-Scheiße beleidigt !!!



Ich sei "menschlicher Abfall" betrachte ich als eine menschenverachtende und beleidigende Äußerung gegen mich.
Ich bitte um ein Eingreifen der Mods !!!

ThiloS
12.08.09, 21:19
An die Mods : Ich fühle mich durch die Bezeichnung, ich sei ein Stück Nazi-Scheiße beleidigt !!!



Ich sei "menschlicher Abfall" betrachte ich als eine menschenverachtende und beleidigende Äußerung gegen mich.
Ich bitte um ein Eingreifen der Mods !!!

Ja, meld mich, Du Vollspack. Melden konntet Ihr schon immer gut.

DU kannst von Glück reden, heute geboren zu sein und nicht vor 80 Jahren. Dann würdest Du hier nicht lächerliche Scheisse aus dem warmen Wohnzimmer posten, sondern für Deine Taten im Dritten Reich an einem alliierten Galgenstrick baumeln. Und das zu Recht.

Blue Max
12.08.09, 21:20
Nö. Gilt er nicht. Jedenfalls nicht in der seriösen Forschung.


Da es keine Perfektion gab, muss auch nichts passen. Ein paar umgebaute Bauernhäuser und ein paar Leichenkeller, in die man zu den Menschen gasfreisetzendes Granulat reinwirft, sind keine Hochtechnologie.

:eek: Komisch. So steht es doch in jedem Geschichtsbuch, jeder Politikerrede und in allen Medien 356 Tage im Jahr, 366 Tage in Schaltjahren, 24 Stunden am Tag?

Lebst du nicht in der BRD?

Freibeuter
12.08.09, 21:25
Ja, meld mich, Du Vollspack. Melden konntet Ihr schon immer gut.

DU kannst von Glück reden, heute geboren zu sein und nicht vor 80 Jahren. Dann würdest Du hier nicht lächerliche Scheisse aus dem warmen Wohnzimmer posten, sondern für Deine Taten im Dritten Reich an einem alliierten Galgenstrick baumeln. Und das zu Recht.

Da habe ich aber großes Glück , dass ich aus dem Wohnzimmer posten darf.
Ach so , mein Rechner steht gar nicht im Wohnzimmer, aber das kannst du Forenleuchte ja nicht wissen, du weißt ja sonst auch fast gar nichts .Du ordinärer kleiner Primitivling.

*JM*
12.08.09, 21:27
An die Mods : Ich fühle mich durch die Bezeichnung, ich sei ein Stück Nazi-Scheiße beleidigt !!!



Ich sei "menschlicher Abfall" betrachte ich als eine menschenverachtende und beleidigende Äußerung gegen mich.
Ich bitte um ein Eingreifen der Mods !!!

Ich bin froh, dass ThiloS mit zuvor kam, denn ich wäre NOCH deutlicher geworden. Sowas wie du gehört in kein Forum, sondern in den Bau oder wenn du amtlich und nicht nur mutmaßlich was am Helm hast in die Maßregelung.

Gideon
12.08.09, 21:28
Ja, meld mich, Du Vollspack. Melden konntet Ihr schon immer gut.

DU kannst von Glück reden, heute geboren zu sein und nicht vor 80 Jahren. Dann würdest Du hier nicht lächerliche Scheisse aus dem warmen Wohnzimmer posten, sondern für Deine Taten im Dritten Reich an einem alliierten Galgenstrick baumeln. Und das zu Recht.

Sowas will ich hier nicht sehen, dass andere Nutzer so beleidigt werden.
Die Mod und Adminschaft wird das besprechen.
Anderen Menschen wünschen wir hier nicht den Tod
Hier ist erstmal zu, ich bitte alle Nutzer Beleidigungen zu unterlassen

Yesterday
12.08.09, 21:29
Ich fühle mich durch die Bezeichnung, ich sei ein Stück Nazi-Scheiße beleidigt !!!



Ich sei "menschlicher Abfall" (...)

…hat ThiloS denn gelogen? :grin:

ThiloS
12.08.09, 21:29
Da habe ich aber großes Glück , dass ich aus dem Wohnzimmer posten darf.
Ach so , mein Rechner steht gar nicht im Wohnzimmer, aber das kannst du Forenleuchte ja nicht wissen, du weißt ja sonst auch fast gar nichts .Du ordinärer kleiner Primitivling.

Mach noch ein paar Holocaust-"Witzchen" und dann rubbel Dir einen aufs Führerbild, Du jämmerliche Heulsuse.

Das lieb ich ja ganz besonders: sich über den Holocaust und seine Opfer lustg machen und dann sich erschrocken in die Unterbüx tröpfeln, wenns auch nur ein WINZIGES Stückchen von dem, was damals TAUSENDE von Menschen erleiden mussten, hier im Jahr 2009 virtuell vor den beschränkten Schädel gibt.

Du Weichei. Du hast weniger Würde als die Dreijährigen, die an der Hand ihrer Mutter in die Gaskammern und in den Tod gegangen sind.