PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland


tabasco
06.02.10, 22:16
Die zunehmende Migration bringt die weibliche „Beschneidung“ auch nach Deutschland.

(...) (...) In vielen Gebieten dient die FGM als Initiationsritual und ist Teil der kulturellen Tradition (15, 25). Sie soll die Frau vor Verdächtigungen, Ungnade und ihrer eigenen Sexualität „schützen“. Ein korrektes moralisches Verhalten und die Treue zum Ehemann sollen damit gewährleistet werden.
FGM wird als Symbol der Weiblichkeit und ethnischen Zugehörigkeit betrachtet. Das Mädchen wird durch den Eingriff in die Gemeinschaft aufgenommen. Eltern lassen die Genitalverstümmelung bei ihren Töchtern durchführen, um ihnen eine gute Zukunft zu sichern (23).
Die Zeremonie der Beschneidung symbolisierte ursprünglich auch den Übergang vom Mädchen zur Frau. Sie wird jedoch heute häufig schon bei Kleinkindern durchgeführt, sodass diese Bedeutung unwichtig geworden ist (23, 15). Auch hygienische und gesundheitliche Faktoren werden zur Rechtfertigung der Genitalverstümmelung angeführt. So soll das Fehlen der Klitoris die Vagina sauber halten und die Fruchtbarkeit erhöhen. Es kursiert außerdem die Vorstellung, dass die Klitoridektomie die sexuelle Lust des Ehemanns steigert und die Kinder- und Müttersterblichkeit senkt (35). In Ägypten ist die Entfernung des äußeren Genitales und der Körperbehaarung ein Attribut für Schönheit. Die Klitoris dagegen gilt beispielsweise in Mali, Burkina Faso und Westafrika als Symbol für Männlichkeit (17).
Auch aus wirtschaftlichen Gründen wird FGM weiter praktiziert und verbreitet. In einigen Ländern bemisst sich der Brautpreis proportional zum Ausmaß der Operation. Die „Beschneiderinnen“ genießen einen hohen sozialen Status, sie erzielen gute Einnahmen durch die Infibulation, aber auch durch die Defibulation bei einer Geburt oder in der Hochzeitsnacht. In manchen Regionen wird FGM erst jetzt als zusätzliche Verdienstmöglichkeit auch von Hebammen durchgeführt.
Aus menschenrechtlicher Sicht ist FGM ein Versuch, Frauen eine untergeordnete Stellung zuzuweisen, indem man sie mit einem Stigma versieht, das sie stets daran erinnert, dass sie „nur Frauen“ sind. Die Genitalverstümmelung verwehrt der Frau das Recht auf körperliche Unversehrtheit.(...)

In Deutschland ist ein Gesetz, das die weibliche Genitalverstümmelung verbietet, nach Ansicht von Juristen nicht notwendig, da sie als einfache, gefährliche oder schwere Körperverletzung (§§ 223, 224, 226 StGB) oder Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) beziehungsweise Misshandlung von Schutzbefohlenen (§ 225 StGB) gilt und damit strafbar ist. Dies trifft auch dann zu, wenn der Eingriff auf Verlangen oder mit Einwilligung der Patientin oder ihrer Erziehungsberechtigten erfolgt, da er gegen die guten Sitten verstößt. Dem „Beschneider“ droht damit in Deutschland eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren (Drucksache des Deutschen Bundestags Nr. 14/6682).

Dennoch bleiben rechtliche Fragen ungeklärt. Muss ein Arzt seine Schweigepflicht brechen, um ein gefährdetes Mädchen davor zu schützen, in ihrem Heimatland oder auch in Deutschland beschnitten zu werden? Bislang haben Ärzte in diesem Fall das Recht, ihre Schweigepflicht zu brechen, eine Meldepflicht wie zum Beispiel in Frankreich gibt es jedoch nicht. Ob Gesetze die Tradition der FGM wirksam bekämpfen können, ist umstritten. Bildungsprogramme, die ein Bewusstsein in der Bevölkerung der betroffenen Länder fördern, über die medizinischen Folgen informieren und über Menschenrechte aufklären, sollten die gesetzlichen Verbote zweifellos begleiten.

Die weibliche Genitalverstümmelung ist ein Problem, das durch zunehmende Migration auch in Deutschland immer häufiger werden kann. (...) .

Quelle (http://www.aerzteblatt.de/V4/archiv/artikel.asp?id=50783)

Tacker
06.02.10, 22:18
und auch hier zu lesen:

http://zoelibat.blogspot.com/2009/05/beschneidung.html

Wiedertäufer
10.02.10, 00:59
Das ist jetzt nicht unbedingt ein neues Phänomen (gab schon in den 90ern Dokumentationen drüber) und durchaus eingebettet in den Kontext, wie man nun als Staat mit Zuwanderern umgeht, die kulturell eine völlig andere Prägung mitbringen.

Wenn diese Beschneidung vielleicht eine noch widerlichere Form der Gewalt ist, stellt sich im Grunde diegleiche Frage, wie bei Zuwanderern, die es für ihr Recht halten, ihre Frauen zu schlagen oder zu vergewaltigen oder sonstwie gegen Normen und Gesetze hier zu verstoßen (Ehrenmorde, was auch immer).

Es ist himmelschreiendes Unrecht, aber kurz gesagt, die Mädchen, denen so etwas droht, haben schlichtweg die Arschkarte gezogen in einem Staat, in dem ein sog. "konservativer" bzw. "reaktionärer" Innenminister sich mit den Tätern an einen Tisch setzt und die Bedingungen für einen gesellschaftlichen Frieden aushandelt. Bei der Islamkonferenz sitzen eben Organisationen der Preisklasse Mili Görüs und Konsorten und verhandeln über die Bedingungen dafür, dass sie in Deutschland keine Bomben schmeißen (lügen dabei halt wie gedruckt, während ihre Reformbereitschaft von Schäuble und Konsorten gelobt wurde, wurden zwei Hassprediger von Mili Görüs allein ausgewiesen). Das unter einem CDU-Innenminister, jeder kann sich ausmalen, wie es unter Rot-Grün weiterginge.

Kurz gesagt, gegen die Beschneidung von Mädchen zu sein ist was für Sonntagsreden, diejenigen, die diese Praxis befürworten haben eine Lobby und die Mädchen haben keine. Und solange nicht entweder die Political Correctness in die Tonne entsorgt wird, die Islamkritik als rechtsextremistisch ächtet oder aber die Opfer islamistischer Gewalt selbst zu illegalem bewaffnetem Selbstschutz greifen (womit sie sich Gehör bei Schäubles und Co. verschafften), wird sich daran nie etwas ändern. Da beides nicht zu erwarten steht, werden wir wohl damit leben müssen, dass die BRD wie viele andere westliche Staaten auch zu einem Land wird, in dem Mädchen verstümmelt werden.

Igni et ferro
10.02.10, 08:42
Kulturelle Eigenheiten sind zu berücksichtigen und zu akzeptieren.

Und nicht vergessen:

http://666kb.com/i/bgkpgjldpg8jhuq1t.jpg

So einfach ist die Welt der Politiker

Walter Hofer
10.02.10, 09:21
Kulturelle Eigenheiten sind zu berücksichtigen und zu akzeptieren.

Und nicht vergessen:

http://666kb.com/i/bgkpgjldpg8jhuq1t.jpg

So einfach ist die Welt der Politiker

Grüne erweckt den Volkszorn

noch einfacher ist die Welt einiger Bürger:

Die designierte Integrationsdezernentin in Frankfurt am Main galt als Musterbeispiel für gelungene Zuwanderung - jetzt ist sie ins Visier von Nazi-Sympathisanten geraten.

Heute weiß sie, dass der Satz ein Fehler war. Sie hätte ihn nicht sagen dürfen, nicht in dieser aufgeheizten Atmosphäre, nicht vor diesen Leuten. Ein einziger Satz, das hat Nargess Eskandari-Grünberg gelernt, kann bewirken, dass man plötzlich große Angst haben muss um sich und seine Familie. Auch heute noch - und auch in einer liberalen Großstadt wie Frankfurt am Main.

Es sprach vieles dafür, diesen Job Eskandari-Grünberg anzuvertrauen - einer netten, weltoffenen Frankfurterin, die selbst ein Bilderbuchbeispiel für gelungene Integration abgibt: Vor 23 Jahren war sie ohne Eltern und Geschwister vor dem brachialen Fundamentalismus der Mullahs aus Iran geflohen. Schon nach wenigen Monaten hatte sie in kargen hessischen Asylbewerber-Unterkünften so gut Deutsch gelernt, dass sie die Aufnahmeprüfung für ein Studienkolleg schaffte. Sie promovierte in Psychologie, betreibt in Frankfurt eine eigene Praxis und engagiert sich - ehrenamtlich etwa in der Kommunalen Ausländervertretung der Stadt und seit dem Erhalt der Staatsbürgerschaft als Stadtverordnete.


Doch dann kam der Tag, an dem sie, wie sie heute sagt, "zu emotional reagierte". Im Stadtteil Hausen gab es Streit um den Neubau einer Moschee, der dritten im Quartier. An einem Montag im vergangenen November kamen etwa zwei Dutzend erzürnter Bürger in den Ausschuss für Bildung und Integration, dem auch Eskandari-Grünberg angehört. In dem stickigen, schmalen Sitzungssaal wurde es laut.

Eskandari-Grünberg betrachtet mit großer Skepsis, was in vielen Moscheen gepredigt wird, insbesondere zur Rolle der Frau. Sie selbst ist nicht religiös, sie trägt gern modische Blazer, Make-up und offene lange Haare. Vor ein paar Jahren kämpfte sie bei den Grünen erfolglos für ein Kopftuchverbot in den Behörden.

Trotzdem ließ sie sich an diesem Montagnachmittag im Ausschuss auf die Rednerliste setzen, um für Verständnis zu werben für diejenigen, die sich ein muslimisches Gotteshaus bauen wollen. Sie hatte gute Argumente: das Grundgesetz, die Religionsfreiheit, den korrekten Bauantrag der Gemeinde. Aber während sie redete, ging ihr nicht aus dem Kopf, wie sich ein Hausener Bürger kurz zuvor darüber beklagt hatte, dass an einigen Schulen fast alle Kinder mindestens einen ausländischen Elternteil hätten. Da drohe doch Überfremdung, habe der Mann erklärt.

Eskandari-Grünberg dachte an ihre eigene Tochter und daran, dass Fremdheit oft gerade dann entsteht, wenn man das Gefühl hat, nicht gewollt zu werden von einer Gesellschaft. Es sei eben eine Tatsache, hielt sie dem Hausener entgegen, dass 40 Prozent der Frankfurter Einwanderer seien. Und dann schob sie trotzig den Satz hinterher, von dem es mehrere Versionen gibt. "Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen", zitierte sie ein Reporter. "Wenn es Ihnen nicht passt, müssen Sie woanders wohnen", hat sie nach ihrer eigenen Erinnerung gesagt.

Einen Tag später brach der Sturm los: "Grüne weckt den Volkszorn", titelte die "Frankfurter Neue Presse". Kurz darauf prasselten Hunderte böser Mails, Anrufe und Briefe auf sie ein. Auf einer Neonazi-Seite im Internet wurde ihr Bild veröffentlicht, samt der kompletten Adresse und dem Hinweis: "Ihr Ehemann ist der Jude Kurt Grünberg." Und der sei "kraushaarig, krummnasig".

Die Familie bekam anonyme Drohungen: Man solle sie "steinigen", "an die Wand stellen" oder "zu den Mullahs zurückschicken". Zum ersten Mal seit 23 Jahren, sagt Eskandari-Grünberg, habe sie Angst gehabt, aus dem Haus zu gehen.

Ihr Gesicht wird düster, wenn sie darüber spricht. Sie weiß, dass es auch beim Koalitionspartner CDU einige gibt, die sie nicht haben wollen in dem Amt. "Skandalös" nennt die Junge Union Frankfurts ihre geplante Ernennung.

Dabei seien ihre Äußerungen aus dem Zusammenhang gerissen worden, beklagt sich Eskandari-Grünberg: Es sei doch "absurd", gerade ihr, der aus ihrem Geburtsland Vertriebenen, zu unterstellen, sie wolle nun selbst Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Sie habe nur betonen wollen, dass es keine Alternative dazu gebe, miteinander auszukommen.

Wie ihre Position eine Mischung aus blankem Hass und Antisemitismus auslösen konnte, habe sie schockiert, sagt sie - "gerade in einer weltoffenen Stadt wie Frankfurt".

Es zeigt, dass es auch am Main noch viel Arbeit gibt für Integrationsdezernenten.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56670292.html

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=56670292&aref=image036/2008/04/19/ROSP200801700620062.PDF&thumb=false

Soviel zum Thema Ausländerhass des anonymem Mobs in einer liberalen Großstadt!

STASI
10.02.10, 09:21
Die zunehmende Migration bringt die weibliche „Beschneidung“ auch nach Deutschland.



Ist Fatima Roth jetzt betroffen?

Unabhängig davon gilt:

»Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle«.

agano
10.02.10, 10:15
viele kulturelle eigenschaften sind verbrecherisch und zum gesetz kontrovers, weswegen sie .... abzuschaffen sind. zuwanderer müssen sich unseren gesetzen unterordnen. beim einwandern sind ihnen diese gesetze zu unterbreiten. ich würde sie dazu verpflichten, einen vertrag zu unterschreiben, der sie dazu verpflichtet, unsere gesetze anzuerkennen. bei zuwiderhandlung sind konzequenzen zu tragen, wie gefängnis und ausweisung usw. richard

Wiedertäufer
10.02.10, 11:34
Kulturelle Eigenheiten sind zu berücksichtigen und zu akzeptieren.

Und nicht vergessen:

http://666kb.com/i/bgkpgjldpg8jhuq1t.jpg

So einfach ist die Welt der Politiker

Ich habe mal gegoogelt, um den Punkt vielleicht etwas deutlicher zu machen, den ich meine.

http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-milli-goerues-ID1265632747597.xml

Das hier hat hier mit Beschneidung im Konkreten nichts zu tun, aber damit, wie Islamismus hier hoffähig gemacht wird und die Verantwortung dafür liegt in diesem speziellen Falle der CDU!

Es mag sein, dass es unter den Grünen alles noch viel islamistisch-grüner wäre, aber man kann jetzt wirklich nicht so tun, als sei eine 5-15% Partei das alleinige Problem bei der Sache. Stünde die mit ihrer Meinung allein da, wäre die blitzschnell gesellschaftlich und politisch isoliert, das steht sie aber eben nicht.