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tabasco
01.02.10, 21:41
Männer und Frauen haben unterschiedliche Körper und reagieren bei Krankheiten und auf Therapien unterschiedlich. Die unterschiedlichen Anforderungen der Medizin erforscht das junge Fach der "Gender-Medizin".

Es gibt Männermagazine, in denen über Sport berichtet wird, und „Frauenheftln“, in denen eine Diät nach der anderen vorgestellt wird. „Der Zugang zur Gesundheitsvorsorge unterscheidet sich: Für Frauen ist die Ernährung ein zentrales Thema, Männer lassen sich stärker zu körperlicher Betätigung motivieren. Das spiegelt sich in Zeitschriften wider“, sagt Alexandra Kautzky-Willer. Sie wurde soeben zu Österreichs erster Professorin für „Gender-Medizin“ an die Medizin-Uni Wien berufen.
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Dabei geht es in dem Fach um knallharte Fakten: Männer und Frauen haben unterschiedliche Körper und reagieren bei Krankheiten und auf Therapien unterschiedlich.

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Aber ein Aspirin wirft man oder frau nach den gleichen Richtlinien ein. „Dabei ist bewiesen, dass Frauen bei den meisten Medikamenten fast doppelt so viele Nebenwirkungen haben wie Männer.“ Der Grund: Für Forschungszwecke wurden seit Generationen fast nur männliche Versuchstiere genommen und klinische Tests fast nur an Männern durchgeführt. Da der komplexe weibliche Zyklus eine zu große Schwankungsbreite der Ergebnissen ergibt, wurden weibliche Versuchstiere und -personen ausgespart.

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„(...) im Endeffekt dient die Gender-Medizin sowohl Männern als auch Frauen“, sagt Kautzky-Willer, „weil man über die Unterschiede Diagnosen und Therapien entdecken kann, die beiden am besten helfen.“ (...).

Quelle (http://diepresse.com/home/science/534930/index.do?_vl_backlink=/home/science/index.do)

Mein lieber Gruß an dieser Stelle geht an die Frau Judith Butler und an ihre These, der Unterschied zwischen Mann und Frau sein primär ein soziales Konstrukt.