Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Gelddruckmaschine läuft weiter
Weltweit war die Staatsverschuldung nie so hoch wie heute. Ersten Ländern wie Griechenland droht der reale Staatsbankrott.
Aber auch Länder wie Deutschland können nur noch zahlen, weil die Zinsen so niedrig sind.
Regierungen werden also weiter Druck auf die Notenbanken ausüben (müssen), um die Zinsen weltweit niedrig zu halten. Das aber bedeutet früher oder später unweigerlich Inflation, denn Zinsanhebungen sind das klassische Mittel zur Inflationsbekämpfung.
Wer da noch meint, Staatsanleihen mit guten Ratings wären sichere Anlagen, könnte sich böse täuschen.
Zur Qualität der Ratingagenturen selbst schreibt Bert Flossbach im HANDELSBLATT:
"Das Kartell der beiden großen amerikanischen Ratingagenturen, Moody's und Standard & Poors, ist die größte unkontrollierte Macht im Weltfinanzsystem. Bezahlt werden diese Institute von den Schuldnern, deren Bonität sie zu beurteilen haben. Ihre ungerechtfertigt hohen Gütesiegel für toxische Kreditverbriefungen haben wesentlich zur Finanzkrise beigetragen. Damit wurden Tausende Investoren ins Verderben gelockt. Sie bestimmen sogar das Schicksal ganzer Staaten und beeinflussen indirekt die Geldpolitik der Zentralbanken, die für ihre Kredite an Banken nur Staatsanleihen mit einer bestimmten Mindestbonitätsnote akzeptieren. Wenn man eine Anleihe kauft und als Erstes auf das Rating schaut, dann hat man schon verloren. Das ist das Letzte, worauf man schauen sollte. Ich kann nur raten, sein Geld mit eigenem gesundem Menschenverstand anzulegen.
Ein sehr lesenswertes Interview. Wie kann sich der private Kleinanleger durch Enteignung per staatlich verordneter nflation schützen: Flucht in Sachwerte: Gold, Aktien, u.U. Immobilien, Antiquitäten. Alles, worauf der Staat keinen direkten Einfluß hat.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/bert-flossbach-im-interview-die-gelddruckmaschine-laeuft-weiter;2515689
jaja..........der deutsche michl wundert sich da nur:
http://www.n24.de/news/newsitem_5800708.html
......BayernLB-Affäre noch Gehaltszahlungen in Millionenhöhe.......
......Er bekomme so noch mehr als 1,5 Millionen Euro. Ein Verbandssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren........
.......Im Verbandsvorstand, dem neben Sparkassendirektoren vor allem Kommunalpolitiker der CSU, aber auch von SPD und Freien Wählern angehören, werde die vereinbarte Lösung für vertretbar gehalten........
Glaube auch, den nächsten Zusammenbruch gibt es wieder irgendwo wenn die Zinsen hochgehen.
Nicht nur der niedrige Leitzins, die EZB hat den Banken ja hunderte Milliarden für 1 % geliehen. Dadurch wurde das Geld der Sparer hinter dem eine reale Leistung steht entwertet. Die Banken haben es nicht mehr nötig mit Angebot und Nachfrage im Wettbewerb mit anderen durch gute Konditionen Geld zu bekommen. Die Milliarden - Zeche bezahlen tut hier schon mal der Sparer. Die Börsen hingegen sind durch billiges Geld und staatliche Manipulation völlig überbewertet, sieht man am KGV.
.
In diesem Punkt muß ich Dir widersprechen. Das durchschnittliche KGV der deutschen Aktien liegt z.Z. bei unter 15, das ist eher wenig. Vor allem aber werden die Gewinne der Unternehmen im jetzt anlaufenden Aufschwung wieder ansteigen, was wesentlich höhere Kurse rechtfertigen wird, ohne daß die Aktien damit "teuer" werden.
Außerdem ist massenhaft Liquidität vorhanden, die angelegt werden will. Anleihen sind wegen der niedrigen Zinsen und auch wegen der drohenden Inflationsgefahr keine attraktive Anlage mehr, so daß eine Flucht in Sachwerte einsetzen wird, zu denen auch die Aktien gehören. Von daher bin ich z.Z., also auf Sicht von einigen Jahren, für die Entwicklung der Aktien sehr positiv gestimmt. Was Rohstoffe und Gold betrifft, glaube ich eher an eine Blase, also eine schon jetzt vorhandene Überbewertung.
Die Griechen, die brauchen sowieso noch einen in die Fresse. Habt ihr noch die Sache in Erinnerung:
Griechenland gestattet Pfändung deutscher Institute
12.07.2001 - Herausgeber: netzeitung.de
Gerichtsvollzieher in Griechenland dürfen künftig deutsche Einrichtungen zwangspfänden. Mit dem Erlös sollen NS-Opfer im Land entschädigt werden.
ATHEN/BERLIN. Ein griechisches Gericht hat Zwangspfändungen deutscher Einrichtungen zur Entschädigung von Opfern der NS-Besatzung für rechtens erklärt. Die Beschlagnahmungen könnten nun eingeleitet werden, erklärte der Vorsitzende Richter am Mittwoch in Athen.
Diese räudigen Arschficker! Keinen Cent! http://www.cheesebuerger.de/images/midi/boese/a038.gif
Ein unfaßbarer Rechtsbruch. Wie wäre es, wenn die deutsche Regierung einfach mal sämtliche griechischen Restaurantbesitzer enteignen würde, Konten einfrieren, Geld abziehen und den enteigneten deutschen Instituten in Griechenland zur Verfügung stellen. Hätten wir eine bessere Regierung, würde genau das passieren.
Immerhin kann die deutsche Bevölkerung mit Totalboykott reagieren.
Spanien ist der nächste Sargnagel für die EU:
Spanien ist eine Bedrohung (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,3016929)
Werden die jatzt auch anfangen, als Strafe für ihr eigenes Versagen, die Deutschen in Spanien zu enteignen, so wie die Griechen das vormachen (s.o.)?
Walter Hofer
31.01.10, 13:02
Langfristig mag das mit den Aktien als krisenfester Sachwert ja stimmen, für manche Aktien wohlgemerkt, aber es ist doch wie Lotto.
kein Lotto, sondern eine Frage des richtigen Ein- und Ausstieges;
5% der Anleger verdienen Geld mit fallenden Kursen! :cool:
Mit dem Aufschwung das ist auch so eine Sache. Wenn China Probleme kriegt und den USA die Staatsgeld - Puste ausgeht kann es auch direkt in die nächste Krise gehen. Oder wenn Japan mit seinen Schulden umkippt. Der Euro sieht auch Scheiße aus mit dem Chaos in den Mitgliedsstaaten. Werweiß was noch alles faul ist und im Verborgenen schlummert, überall auf der Welt. Die Verwerfungen können auch zunehmen, das ganze System ist komplex. Wenn an der einen Ecke gelöscht wird fängt es an der anderen Ecke wieder an zu brennen. Wenn es 2 -3 Jahre mal wieder brummt ist auch nicht garantiert das es danach nicht wieder richtig kracht. Wenn in den USA die Börse abschmiert hängt der DAX auch hinten dran. Ich halte die Situation aktuell für unberechenbar. Langfristig mag das mit den Aktien als krisenfester Sachwert ja stimmen, für manche Aktien wohlgemerkt, aber es ist doch wie Lotto.
Die Tabelle ist nicht ganz aktuell. Daimler z.B. hat ein erwartetes 2010er KGV von 18, nicht von 23. Aktuelle Zahlen findest Du z.B. hier:
http://aktien.onvista.de/snapshot.html?ID_OSI=82840
Natürlich gibt es in jedem Aufschwung Risikofaktoren. Da würde ich mir aber eher um die Eu mit Ländern wie Griechenland und Spanien Sorgen machen als um die USA. Das kann man auch sehr schön an der Entwicklung des gerade wieder steigenden Dollars ablesen. Was Asien betrifft, so wird das Wachstum weitergehen. In Märkten mit starkem Wachstum kommt es immer zu Blasenbildung und damit verbundenen stärkeren Rückschlägen. Das ändert aber nichts am langfristigen Trend. Meine Altersrentenversicherung habe ich vor Jahren in Asienfonds umgeschichtet. Die Wertentwicklung war etwa 3mal so hoch wie bei vergleichbaren europäischen Aktienfonds. Natürlich ist das Risiko höher und man sollte einen guten Ausstiegszeitpunkt treffen.
Trotzdem glaube ich, weltweit gesehen, stehen wir vor eine Ära der " economic prosperity". In Europa allerdings sieht das anders aus.
Wenn die EZB die Zinsen nicht mehr anheben kann weil die Staaten dann die Schuldzinsen nicht mehr bezahlen können gibt es Inflation. Wenn es Inflation gibt können die Leute nix mehr kaufen. Dann werden sich nicht alle Firmen am Markt halten können und u.a. deshalb sind Aktien nur ein begrenzter Schutz vor Inflation.
Genausogut kannst Du auch sagen: die Deutschen verfügen über Billionen an Liquidität in Form von Sparguthaben. Im Falle einer Inflation werden sie aus den schlecht verzinsten Anleihen flüchten, die dann ihr Geld vernichten. Und zwar wohin? In Aktien. Dann werden eben die KGVs steigen.
So eine Blase hatten wir jetzt ja schon. Niedrige Zinsen und brummende Börsen denen die Grundlage dafür fehlt.
Der DAX geht aktuell wieder ziemlich in Keller, wird den Leuten wohl zu heiß. Von 6000 auf 5400 macht 10 % Verlust alleine dieses Jahr, soviel Inflation muss man erstmal haben.
Ich glaube am besten steht man sich bei steigender Inflation mit Tagesgeld und springen. Also jeweils zur Bank mit den besten Konditionen. Ist natürlich auch ne Frage des Vermögens. Wer nur ein paar €uronen gehamstert hat, meine Wenigkeit zum Beispiel, sollte die Finger sowieso von Aktien lassen.
Korrekturphasen innerhalb einer Hausse sind normal und dienen dazu, die Unsicheren rauszuschütteln, damit die anderen wieder billig einsteigen können. Gewinner sind immer die, die das "big picture" sehen und sich nicht von zeitweiligen Stimmungen leiten lassen.
Aha. Kann aber auch passieren das der Dax zehn Jahre nur dümpelt und man mehr Rendite mit Omas Sparbuch macht. Normal braucht man nur ein Lineal an 1980 und 1995 anlegen und die Linie dann in dem Winkel schräg noch oben ziehen. Dann weiß man was man bestenfalls zu erwarten hat.
Danke, ja, ich weiß, ich bin ein Fuchs. =)
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/4/40/DAX_Performanceindex.png
Nein, Du hast zweifelllos recht. Genausogut kannst Du aber auch ein Lineal an die Phasen 1997-2000 oder 2003-2007 anlegen und mal sehn, was dann so rauskommt.
Will sagen: wer es richtig gemacht hat, konnte in den letzten 10 Jahren sehr viel verdienen, gerade in diesem Zeitabschnitt. Es kommt eben immer drauf an. Aber nicht daß Du denkst, ich wollte Dich hier von der Aktienanlage überzeugen. Das ist immer eine riskante Sache und wem das nicht liegt, der sollte lieber die Finger ganz davon lassen und nicht als letzter in der Reihe noch einsteigen, wenn jeder plötzlich Aktien kauft, kurz bevor der Crash kommt. Denn das ist gerade das Dümmste, was man machen kann, (und was die Mehrheit leider immer wieder macht).
Dann spekulierst du aber mehr auf das Geld anderer Aktionäre die nach dir einsteigen als auf das Unternehmen.
Das ist sowieso immer der Fall, Puschel. Jeder, der eine Aktie kauft, spekuliert darauf, daß später ein anderer bereit ist, mehr zu zahlen.
Aktien, steigen nicht, weil es einem Unternehmen gut geht, sondern weil es mehr Käufer als Verkäufer gibt. Der Zusammenhang zwischen Unternehmesgewinn und Aktienkurs ist immer nur ein indirekter und in erster Linie von der Psychologie des Marktes abhängig. In einer Euphoriephase, z.B. im Jahr 2000 auf dem Höhepunkt der Hausse, galten KGVs von 30 als normal. In Phasen des Pessimismus ist es genau anders herum: ein KGV von 15 gilt dann schon als teuer. Außerdem ist das gegenwärtige KGV überhaupt weniger wichtig als das Erwartungen für die Zukunft.
Walter Hofer
12.02.10, 00:14
Das ist immer eine riskante Sache und wem das nicht liegt, der sollte lieber die Finger ganz davon lassen und nicht als letzter in der Reihe noch einsteigen, wenn jeder plötzlich Aktien kauft, kurz bevor der Crash kommt. Denn das ist gerade das Dümmste, was man machen kann, (und was die Mehrheit leider immer wieder macht).
wenn in der Bild steht, Leute kauft Aktien (Dienstmädchen Hausse), dann steigt der Profi aus und spekuliert auf fallende Kurse. (Absichern des Depots mit Puts)!
Das würde aber voraussetzen das man sich für intelligenter als andere Leute hält. Die Verlierer geben ihr Geld schließlich nicht freiwillig.
Natürlich, jeder, der eine Aktie kauft, spekuliert darauf, daß andere später höhere Preise zahlen, hält sich also für schlauer als andere.
Bei den Herausgebern von Börsenbriefen ist das anders: sie leben in erster Linie davon, Trends zu "machen". Sie versuchen, eine möglichst große Leser- oder Abonnentenzahl um sich zu scharen. Denen empfehlen sie dann eine Aktie, die sie vorher gekauft haben. So verdienen sie doppelt: an den Abogebühren und weil die Aktie, die sie schon haben, durch ihre Empfehlung steigt. Deshalb spezialiseren sich die meisten Börsenbriefe auch auf Nebenwerte. Weil das da so schön funktioniert. Bei den großen Werten ist der Einfluß zu gering.
Thema Staatsverschuldung:
http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitaege/friedrich-merz-der-loeschschaden-ist-groesser-als-der-brandschaden;2556746
Interessiert in Deutschland wohl wieder kaum jemanden, aber es ist ein Zustand des Staatshaushaltes erreicht worden, der sich im Nachhinein als historisch erweisen könnte. Friedrich Merz macht darauf aufmerksam: Erstmalig sind die Steuereinnhamen geringer als Schuldendienst und Sozialhaushalt zusammen.
Sozialausgaben heute en Drittel höher als noch im Jahr 2000 und auch der Schuldendienst (Zinszahlungen) expoldiert, nachdem nun auch Frau Merkel und sogar Westerwelle gemerkt haben, daß es am bequemsten für jede Regierung ist, schuldenmäßig nochmal eins draufzusetzen und sich einfach bis über die Halskrause mit Schulden einzudecken.
Genau genommen bedeutet dieser historische Wendepunkt aber folgendes: erstmalig in der Gechichte der BRD sind sämtliche Zukunftsausgaben (Bildung,Kultur, Innovation, Infrastruktur usw.) nur mehr und vollständig über Schulden zu finanzieren, da sämtliche Steuereinnahmen nur noch für konsumtive Ausgaben verwenndet werden müssen.
Damit ist der vielbeschworene Staatsbankrott, den wirtschaftliche Laien sich immer noch nicht vorstellen können, nicht nur real, sondern schon von der Logik her unausweichlich geworden. Staatsbankrott bedeutet in dem Fall Zahlungsunfähigkeit, Stopp aller Sozialausgaben und Enteigung der Sparer mittels Währungsreform. In Griechenland sehen wir gerade eine gemilderte Version dessen, was uns bevorstehen wird.
Dazu paßt auch die Meldung vor 2 Wochen, daß die BRD zusammen mit anderen Staaten akut dabei ist, ihre Höchstwertung als Schuldner (Doppel A bei den großen Ratinagenturen) zu verlieren. Wenn dann das Schuldenmachen selbst auch noch teurer wird, steht uns exakt das Schicksal bevor, welches Griechenland gerade ereilt. Nur mit dem Unterschied, daß die BRD dann keinen großen Bruder haben wird, der finanziell aus der Klemme hilft.
Walter Hofer
07.04.10, 14:30
Thema Staatsverschuldung:
Interessiert in Deutschland wohl wieder kaum jemanden, **
stimmt, woher weißt du das?
Staatsbankrott bedeutet in dem Fall Zahlungsunfähigkeit, Stopp aller Sozialausgaben und Enteigung der Sparer mittels Währungsreform.
Weder in den bankrotten Staaten Argentinien oder Russland hat es eine Währungsreform gegeben.
Wichtig zu wissen:
Grundstücke, Häuser und Aktien bleiben den Bürgern im Wert erhalten.
Dazu paßt auch die Meldung vor 2 Wochen, daß die BRD zusammen mit anderen Staaten akut dabei ist, ihre Höchstwertung als Schuldner (Doppel A bei den großen Ratinagenturen) zu verlieren.
An der Zeitungsente ist nichts dran!
1. Hat Deutschland die Höchstwertung als Schuldner (Triple A bei den großen Ratinagenturen)
2. Ist dieser Status nicht gefährdet!
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6796609/Deutschland-nicht-gefaehrdet.html
stimmt, woher weißt du das?
traurige Erfahrung.
Weder in den bankrotten Staaten Argentinien oder Russland hat es eine Währungsreform gegeben.
Wichtig zu wissen:
Grundstücke, Häuser und Aktien bleiben den Bürgern im Wert erhalten.
Zu den beiden Ländern kann ich jetzt nichts sagen, müßte mich da erst schlau machen.
Aber Häuser und Atien bleiben höchtwahrscheinlich nicht im Wert erhalten. Immerhin, wenn es nicht ganz schlimm kommt, bleiben sie hoffentlich im Besitz der Eigentümer und werden nicht, wie in anderen Erdteilen üblich, enteignet. Die Situation wird sehr unsicher sein, Staatsbankrott zieht Wirtschaftskrise nach sich. Aktiencrash: gut möglich. Immobilien könnten sogar teurer werden, falls ein Run einsetzt. Wenn allerdings der soziale Frieden nachhaltig zerstört wird, weil z.B. sämtliche Sozialzahlungen plötzlich ausfallen, heißt es wohl nur noch: rette sich, wer kann. Deutsche Immos sind dann keine gute Anlage.
An der Zeitungsente ist nichts dran!
1. Hat Deutschland die Höchstwertung als Schuldner (Triple A bei den großen Ratinagenturen)
2. Ist dieser Status nicht gefährdet!
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6796609/Deutschland-nicht-gefaehrdet.html
Natürlich sind die Agenturen zurückgerudert, um die Lage zu beruhigen. Aber es handelte sich keineswegs um eine Zeitungsente sondern tatsächlich um eine Warnung. Zum ersten mal in der Geschichte übrigens. Das zeigt, wie ernst die Lage ist. Die Agenturen haben von sich aus kein Interesse daran, Unruhe zu erzeugen. Sie neigen sonst eher zum Beschwichtigen.
Auch das HANDELSBLATT erkennt, daß die Statsschulden nicht nur Griechenland in den Bankrott treiben. Sieben der größten Industrienationen stehen, etwas längerfristig gesehen, ebenfalls vor dem Bankrott. Die Krise könnte schon bals Ausmaße erreichen, die sich hierzulande lieber keiner vorstellen möchte:
Im Schatten der Schuldenkrise Griechenlands werden einem Bericht zufolge an den Märkten die Kreditrisiken bei großen Industrienationen deutlich höher eingeschätzt. Um fast 40 Prozent habe ein Index für Kreditausfallversicherungen (CDS) für sieben der größten Industrienationen - darunter Deutschland - im vergangenen Monat zugelegt, teilte das New Yorker Institut Credit Derivates Research am Donnerstag mit. Das Barometer erreichte demnach seinen höchsten Stand seit Ende Februar. Das Debakel in Griechenland habe zwar zu Recht im Zentrum gestanden, heißt es weiter. „Doch in den Industrieländern gibt es viel mehr Anzeichen für Systemkrisen als die meisten glauben wollen.“
Wenn die großen Staaten jetzt auch noch höhere Zinsen für ihre Rekordschulden zahlen sollen, dann gute Nacht. Als erstes werden die Sozialsysteme zusammenbrechen. Die Folgen könnten innere Unruhen bis hin zum Bürgerkrieg sein.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/nothilfe-debatte-griechenland-wird-fuer-disziplinlosigkeit-bestraft;2558615;2
Die Ironie des Ganzen liegt wohl darin, dass unsere »eiserne« Kanzlerin die Kreditwünsche der Griechen zurückweist, ihnen aber einen weitaus sündhafteren Weg zeigt, die Quadratur des Kreises: Athen kann im Endeffekt sein Geld selbst drucken und dafür auf dem Umweg über Washington die Bundesbank in Anspruch nehmen
Zwischenfrage an den GRÜNEN nicknamens "Schwofer":
Haben sich die GRÜNInnen eigentlich schon zu dieser Thematik geäußert?
Manipulation des Dollarkurses durch die Fed?
Michael Grandt
[...]
Die amerikanische Politik des billigen Geldes und der Schwächung des Dollars bringt vor allem große Exportnationen wie Deutschland, China, Brasilien und Japan gegen sich auf, weil deren Unternehmen bei Geschäften mit den USA weniger Erlöse erzielen. Die überschüssige Liquidität schürt Inflationsängste und die Furcht vor einer neuen Investitionsblase an den Kapitalmärkten.
Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) äußerte sich gegenüber der Welt am Sonntag unmissverständlich: »Die expansive Geldpolitik der USA bereitet mir Sorge, weil eine übermäßige Geldvermehrung auch eine indirekte Manipulation des Dollarkurses ist.«
Brüderles Kabinettskollege, Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), setzte noch einen drauf: »Bei allem Respekt, mein Eindruck ist, die Vereinigten Staaten sind ratlos. Die US-Notenbank verfolgt die falschen Rezepte.«
Der brasilianische Finanzminister Guido Mantegna wurde noch deutlicher: »Geld vom Hubschrauber aus abzuwerfen bringt nichts Gutes«.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-grandt/manipulation-des-dollarkurses-durch-die-fed-.html
Hat sich Cem Özdemir, als Parteivorsitzender der GRÜNEN und Inhaber eines deutschen Personaldokumentes, schon zu dieser Sache geäußert? Oder hat ihm irgend so'n USraÖlitisches Mitglied des ATLANTIKBRÜCKE e.V. untersagt, sich zu dieser Angelegenheit zu äußern?
Übrigens: Der FED-Chef ist Jude!
Walter Hofer
13.11.10, 14:14
Der DAX geht aktuell wieder ziemlich in Keller, wird den Leuten wohl zu heiß. Von 6000 auf 5400 macht 10 % Verlust alleine dieses Jahr, soviel Inflation muss man erstmal haben.
Das war im Februar. Heute steht der DAX bei 6.700, vor ein paar Tagen in der Spitze bei 6.800. :)
Gestern konntest du aus einem Einsatz von 400 € 1.200 € machen, und nebenher dein ganzen Tag hier posten! Wie?
Ganz einfach:
Kauf 1.000 Stck Call auf den DAX - Basisschwelle 6.600 um 9.00 Uhr
kk: 0,40
Verkauf 1.000 Stck Call auf den DAX - Basisschwelle 6.600 um 15.00 Uhr
vk: 1,20
Das ist ein Stundenlohn von ca 110 €/Stunde, den hat nicht jeder! :)
Das war im Februar. Heute steht der DAX bei 6.700, vor ein paar Tagen in der Spitze bei 6.800. :)
Gestern konntest du aus einem Einsatz von 400 € 1.200 € machen, und nebenher dein ganzen Tag hier posten! Wie?
Ganz einfach:
Kauf 1.000 Stck Call auf den DAX - Basisschwelle 6.600 um 9.00 Uhr
kk: 0,40
Verkauf 1.000 Stck Call auf den DAX - Basisschwelle 6.600 um 15.00 Uhr
vk: 1,20
Das ist ein Stundenlohn von ca 110 €/Stunde, den hat nicht jeder! :)
Kurzfristiges Gezocke mit Optionsscheinen bringt nichts, da verdient auf Dauer nur die Bank. Jahre liegen lassen und schlafen bringt auch nichts. Die einzig erfolgreiche Strategie ist mittelfristige Anlage in unterbewertete Qualitätswerte unter Beobachtung der Gesamtmarktsituation. Ich habe mit Aktienanlagen seit Januar eine Perfomance (Gewinn vor Steuern von) 33.000 Euronen erzielt. Find ich nicht schlecht in einer Situation, wo der Markt per saldo eher seitwärts gelaufen ist und wo viele Profis, die Zeit haben, sich den ganzen Tag mit sowas zu befassen, fast nichts mit ihren Fonds verdient haben. Und, Walter, ich habe kein schlechtes Gewissen dabei, denn ich finde nicht, wie Ihr Sozis, daß Eigentum Diebstahl ist. :)
Walter Hofer
13.11.10, 14:56
Kurzfristiges Gezocke mit Optionsscheinen bringt nichts, da verdient auf Dauer nur die Bank.
Davon leben 5% der Zocker, viele H4ler, sehr gut! :)
Voraussetzung: mind. 25 Jahre Erfahrung
Davon leben 5% der Zocker, viele H4ler, sehr gut! :)
Voraussetzung: mind. 25 Jahre Erfahrung
Kann ich mir kaum vorstellen, da 95% aller Optionsscheintrader auf längere Sicht Verluste machen. Ich kaufe sie nur, wenn der Markt ganz stabil über längere Zeit nach oben geht. Das ist selten der Fall.
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.