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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Perverses Filmchen


Hamsun
20.01.10, 00:29
Hy liebe Forengemeinde,

wenn Ihr Bock auf was richtig Perverses habt, dann schaut Euch mal folgenden kurzen Film an:

Abartige Menschen machen richtig ekelhafte Sachen (2.49 Min.) (http://www.earthlings.com/)

und empfehlt ihn weiter, sofern Ihr ihn gut fandet.

Igni et ferro
20.01.10, 01:54
Was heisst perverses Filmchen?
Die Natur ist grausam, Tiere sterben um anderen Speise zu sein...
Nur der selbsternannte Edelprimat tötet, nicht um zu überleben, sondern sieht es als Sport und um seinen "Chic" zu befriedigen...
Der alte Zebaoth wußte schon, warum er seiner Schöpfung die Brutalität einpflanzte, vielleicht hoffte er, dass sein Adam sich und Seinesgleichen so schnell als möglich ausrottete, dies passierte nicht, da der alte Rauschebart vergass seiner Schöpfung auch soviel Grips einzuhauchen, das jeder Suizid von Erfolg gekrönt ist.
Nach über 10.000 Jahren können Adam und Eva auf ihre bekloppte Brut zurück blicken und müßen feststellen, das Gott selbst zu blöde war, seine Schöpfung namens Mensch, in den kosmischen Abfalleimer zu verfrachten.

Rockstar
20.01.10, 05:04
Den Film gab's irgendwo auch in Deutsch und länger, weiß nur nicht mehr wo.

Hamsun
20.01.10, 09:12
Was heisst perverses Filmchen?
Die Natur ist grausam, Tiere sterben um anderen Speise zu sein...

Selbst Löwen beißen ihr Opfer in die Halsschlagader, so dass es schnell stirbt. Das machen sie zwar nicht aus ethischen Gründen, aber sie foltern es auch nicht aus Spaß.


Nur der selbsternannte Edelprimat tötet, nicht um zu überleben, sondern sieht es als Sport und um seinen "Chic" zu befriedigen...

Beispielsweise Hunden bei lebendigem Leib die Haut abzuziehen oder den Kopf zu zerquetschen ist pervers.


Nach über 10.000 Jahren können Adam und Eva auf ihre bekloppte Brut zurück blicken und müßen feststellen, das Gott selbst zu blöde war, seine Schöpfung namens Mensch, in den kosmischen Abfalleimer zu verfrachten.

Es sind nicht alle so. Ich denke, das ist auch eine Hauptaussage des Evangeliums: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Hamsun
20.01.10, 09:15
Den Film gab's irgendwo auch in Deutsch und länger, weiß nur nicht mehr wo.

Danke für den Hinweis.

Auf der Seite

http://veg-tv.info/Hauptseite

findet man den Film

http://veg-tv.info/Earthlings.

Stolzdeutscher
20.01.10, 17:19
Ich hasse Menschen,die Tiere quälen,man sollte das gleiche ,was sie diesen Kreaturen antun,mit ihnen machen!
Etwas feigeres und bestialerisches gibt es für mich nicht!!!

Matze82
20.01.10, 20:49
Ich hasse Menschen,die Tiere quälen,man sollte das gleiche ,was sie diesen Kreaturen antun,mit ihnen machen!
Etwas feigeres und bestialerisches gibt es für mich nicht!!!

Bin ick deiner Meinung.

tabasco
20.01.10, 21:03
Selbst Löwen beißen ihr Opfer in die Halsschlagader, so dass es schnell stirbt. Das machen sie zwar nicht aus ethischen Gründen, aber sie foltern es auch nicht aus Spaß.(...)

Echt? Welch humane Wesen ... Die Löwen, echt ? Gehören sie nicht zu der Katzenart, die auch gerne mal aus Spiel die Opfer quält, um mit denen zu "spielen" ?

(...)
Es sind nicht alle so. Ich denke, das ist auch eine Hauptaussage des Evangeliums: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“

Sind wir nicht genau die Schöpfung des "Vaters", der uns so "pervers" geschaffen hat? Und wenn schon um Vergebung bitten - sollen wir da in unseren gebeten nicht erst die Millionen Menschen erwähnen, die jetzt an Hunger/Durst sterben?

Ich hasse Menschen,die Tiere quälen,man sollte das gleiche ,was sie diesen Kreaturen antun,mit ihnen machen!
Etwas feigeres und bestialerisches gibt es für mich nicht!!!
Und wie verhält es sich mit den Menschen, die andere Menschen quälen? Sie sind Deiner Aussage nach doch nicht so schlimm, wie die Tierquäler, habe ich Dich richtig verstanden?

herberger
20.01.10, 21:06
Katzen oder sonstige Löwen spielen nicht sondern trainieren den Nachwuchs,der Mensch muß ja auch lernen,einkaufen zu gehen.

Igni et ferro
20.01.10, 21:46
Katzen oder sonstige Löwen spielen nicht sondern trainieren den Nachwuchs,der Mensch muß ja auch lernen,einkaufen zu gehen.

Brahmsi, hast du noch nie eine Katze gesehen, wie die eine maus malträtiert?
Das ist weder lernen noch trainieren, das ist Folter in ihrer Reinform

herberger
20.01.10, 21:48
Brahmsi, hast du noch nie eine Katze gesehen, wie die eine maus malträtiert?
Das ist weder lernen noch trainieren, das ist Folter in ihrer Reinform

Wer nicht trainiert kommt aus der Übung und muß verhungern,jedenfalls in der Wildnis.

Freibeuter
20.01.10, 21:51
Das Schächten von Tieren , wie es von Juden und Moslems praktiziert wird , ist ein wiederliche Art Tiere zu schlachten.:cool:

Bismarck
20.01.10, 22:00
Das Schächten von Tieren , wie es von Juden und Moslems praktiziert wird , ist ein wiederliche Art Tiere zu schlachten.:cool:

Es waren übrigens die Nationalsozialisten, die in Deutschland das Schlachten ohne Betäubung schon am 21.April 1933 verboten und am 24.11.1933 das erste Reichstierschutzgesetz erlassen haben, das in der Welt damals seinesgleichen suchte. ;-)

Matze82
20.01.10, 22:05
Es waren übrigens die Nationalsozialisten, die in Deutschland das Schlachten ohne Betäubung schon am 21.April 1933 verboten und am 24.11.1933 das erste Reichstierschutzgesetz erlassen haben, das in der Welt damals seinesgleichen suchte. ;-)

Diese Guten Änderungen spricht man halt nicht gern den Nazis zu.:schock:

Hamsun
20.01.10, 22:46
Echt? Welch humane Wesen ... Die Löwen, echt ? Gehören sie nicht zu der Katzenart, die auch gerne mal aus Spiel die Opfer quält, um mit denen zu "spielen" ?

Ich schrieb ja, dass sie höchstwahrscheinlich nicht aus ethischen Gründen andere Tiere nicht quälen. Angesichts der Bilder in dem Film wären es aber dann tatsächlich "humane" Wesen im schlechtesten Sinne des Wortes, wenn sie es, wie Du behauptest, doch tun. Das rechtfertigt aber dann trotzdem nicht unser Verhalten anderen Arten gegenüber.


Sind wir nicht genau die Schöpfung des "Vaters", der uns so "pervers" geschaffen hat? Und wenn schon um Vergebung bitten - sollen wir da in unseren gebeten nicht erst die Millionen Menschen erwähnen, die jetzt an Hunger/Durst sterben?

Tierschutz ist der beste Menschenschutz. Wenn man bewusst lebt und seine Konsumgewohnheiten ändert, auch aus Mitgefühl mit den anderen Spezies, dann kommt das nicht zuletzt der Dritten Welt zugute.


Wieviel Fleisch erträgt die Welt?

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf dieser Erde so erhöhen wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung." Das Genie Albert Einstein lieferte uns nicht nur eine Erklärung zur Entstehung des Weltalls. Seiner Zeit weit voraus, warnte er uns vor den ökologischen und sozialen Gefahren des Fleischkonsums.

Fleisch ist zwar in unseren Mägen allgegenwärtig, aber in unseren Köpfen gibt es keine Vorstellung davon, wieviele Ressourcen der Fleischkonsum verschlingt. Erst die Betrachtung des gesamten "Lebenslaufes" zeigt uns den wirklichen Energie‑ bzw. Umweltverbrauch von Fleisch. Warum die Reduzierung unseres Fleischkonsums sehr effizienter Umwelt‑ und Klimaschutz ist, steht im Mittelpunkt der folgenden Überlegungen.

[...]

Den 800 Millionen hungernden Menschen stehen 1,2 Milliarden Übergewichtige gegenüber!

Der Verzicht auf den jährlichen Import von 50 Millionen Tonnen Futtermittel in der EU allein würde ausreichen, um 600 Millionen Hungernden eine ausreichende Zusatzernährung zukommen zu lassen. Die Kräfte des freien Marktes lassen dies aber nicht zu, weil die "Kaufkraft" der Futtertröge von Huhn, Schwein und Rind bei uns größer ist als die der Hungernden.

In Brasilien etwa leben neben den 32 Millionen Unterernährten bereits 50 Millionen Übergewichtige. Mit einer Anbaufläche, die der Größe Indiens entspricht, ist Brasilien einer der weltweit wichtigsten Lebensmittelproduzenten: Die Ernte des Jahres 1996 hätte ausgereicht, um 300 Millionen Menschen zu ernähren. Trotzdem hungern von 160 Millionen Brasilianern 32 Millionen, und die Regierung musste um 3 Milliarden Dollar Nahrungsmittel importieren.

Anstatt Nahrungsmittel für die Unterernährten anzubauen, wird in riesigen Mengen Soja für den Export in europäische und nordamerikanische Futtertröge produziert.

In Honduras ist der Fleischkonsum der Bevölkerung zurückgegangen, obwohl sich die Fleischproduktion verdreifacht hat: Das Rindfleisch ging in die Fastfood‑Ketten nach Nordamerika. So kommt es dazu, dass fast vier Fünftel aller unterernährten Kinder in Ländern mit Nahrungsmittelüberschuss leben.

http://www.vegan.at/warumvegan/umwelt/wieviel_fleisch.html



Und wie verhält es sich mit den Menschen, die andere Menschen quälen? Sie sind Deiner Aussage nach doch nicht so schlimm, wie die Tierquäler, habe ich Dich richtig verstanden?

Wo habe ich das gesagt? Natürlich ist das schlimm. Dieser Film heißt Earthlings. Dieses Wort ist eine Bezeichnung für alle auf der Erde lebenden denkenden und fühlenden Wesen. Er ist vollkommen frei von Sexismus, Rassismus oder Speziesismus. Selbstverständlich schließt er auch die Menschen mit ein. Wir müssen uns gerade heute darum bemühen, diesbezüglich aktuelle Missstände zu beheben.

Bismarck
20.01.10, 23:05
Diese Guten Änderungen spricht man halt nicht gern den Nazis zu.:schock:

Logisch, die Linken glauben heute noch, daß die Sozis ihnen den 1. Mai als Feiertag beschert haben und Arbeitnehmerschutzgesetze und bezahlten Urlaub. ;-)

tabasco
20.01.10, 23:15
(...) Das rechtfertigt aber dann trotzdem nicht unser Verhalten anderen Arten gegenüber.Nein. Bestätigt aber, dass derartiges Verhalten nur natürlich ist - ich meine nicht gut, eines Wesens mit Vernunft würdig, sondern im Sinne der Natur. Und daher ist der Film auch nicht pervers .... sondern sehr traurig.


(...)Tierschutz ist der beste Menschenschutz. Wenn man bewusst lebt und seine Konsumgewohnheiten ändert, auch aus Mitgefühl mit den anderen Spezies, dann kommt das nicht zuletzt der Dritten Welt zugute.Hier stimme ich Dir zu. Es ist aber sehr kompliziert ...

Wo habe ich das gesagt? (...)ROLAND. Nicht DU. Den habe ich auch zitiert.

:augenrollen:

Hamsun
20.01.10, 23:48
Nein. Bestätigt aber, dass derartiges Verhalten nur natürlich ist - ich meine nicht gut, eines Wesens mit Vernunft würdig, sondern im Sinne der Natur. Und daher ist der Film auch nicht pervers .... sondern sehr traurig.

Wie herberger aber sagte, erfüllt dieses "Spielen" mit der Beute bei den Katzen aber einen Zweck, der für sie überlebensnotwendig ist. Sie fressen und töten auch nicht zum Vergnügen, sondern, weil sie es müssen. Das ist natürlich.

Was man aber dort in dem Film sieht - den Rindern bei lebendigen Leib die Kehle durchzuschneiden und sie ausbluten zu lassen, statt ihnen vorher einen Bolzenschuss zu geben (was ein Löwe nicht kann), nur zum Spaß zu jagen, Stierkämpfe, Hunden bei lebendigen Leib die Haut abzuziehen Hunde lebendig in die Sperrmüllpresse werfen, Hunden bei lebendigen Leib den Kopf zertreten, Massentierhaltung, um unser denaturiertes Konsumbedürfnis zu befriedigen -, das ist sicherlich pervers.


Hier stimme ich Dir zu. Es ist aber sehr kompliziert ...


Es ist sehr einfach. Im Gegensatz zu allen politischen Ideologen kann der Tierrechtler sehr konkret etwas tun. Einfach dadurch, dass er eben seine Konsumgewohnheiten ändert (Damit meine ich nicht unbedingt den Schritt zum Vegetarismus oder Veganismus, sondern einfach, dass man in einem gesunden Maß konsumiert). In ökologischer Hinsicht tut er dabei schonmal sehr viel. Jeder Mensch hat am Ende seines Lebens durchschnittlich ca. 400 Tiere auf dem Gewissen. Dabei ist es sogar gesünder, wenig Fleich zu essen. Am gesündesten ist Vegetarismus und Veganismus (wenn man es richtig macht).


Fleischproduktion weltweit:
1950: 44 Mio. Tonnen
1990: 170 Mio. Tonnen
1994: 194 Mio. Tonnen
1997: 210 Mio. Tonnen
1999: 217 Mio. Tonnen
2002: 242 Mio. Tonnen
2003: 253 Mio. Tonnen
2004: 258 Mio. Tonnen

Bei einer weltweiten Bevölkerung von 6,478 Milliarden Menschen macht das einen pro Kopf-Fleischkonsum von 39,8 kg im Jahr.

http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm#meatproduction

Künftige Kriege werden nicht mehr ums Erdöl geführt, sondern ums Wasser, heisst es. Ein durchschnittlicher Haushalt benötigt täglich nur rund 2 bis 5 Liter Wasser zum Trinken und 100 bis 500 Liter für alles andere im Haushalt (Duschen, Waschen usw.). Dies ist beinahe zu vernachlässigen gegenüber den 2000 bis 5000 Litern, welche für den Anbau der Nahrungsmittel einer Durchschnittsfamilie täglich benötigt werden.

Bei der Bekämpfung des weltweiten Hungers wird oft nur von der Nahrungsmittelversorgung gesprochen und das Wasser, welches notwendig ist, um überhaupt Nahrungsmittel produzieren zu können, vernachlässigt.

http://www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm#water


Sicherlich würden die bei weniger Fleischkonsum eingesparten Futtermittel erstmal nicht den hungernden Menschen zugute kommen, sondern, aus wirtschaftlichen Gründen, vernichtet werden. Deshalb tue ich aber das mir praktisch Mögliche, um der Fleischindustrie zu schaden, statt einfach zu resignieren.