Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [DIE LINKE] Rebellion gegen Lafontaine?
mentecaptus
10.08.09, 16:46
PARTEIVORSITZ
Linke rebellieren gegen Alleinherrschaft Lafontaines
Im Saarland kämpft Oskar Lafontaine um die Macht in seiner Heimat - aber manche Genossen denken schon weiter: In der Linken wächst der Widerstand gegen einen Alleinvorsitz des 65-Jährigen in der Bundespartei. Eine Satzungsänderung soll ihm nun Grenzen setzen.
Wenn der Obergenosse weit weg ist, kann man sich unbeschwert ein paar Gedanken über die Partei machen, mag es manchen Linken durch den Kopf gegangen sein: Nach SPIEGEL-Informationen wollen ostdeutsche Realpolitiker der Linken die Macht Lafontaines beschneiden. Demnach wollen sie Lafontaine auch in Zukunft einen Co-Chef an die Seite stellen oder den Parteivorsitzenden sogar ganz von der Spitze verdrängen und durch Gregor Gysi ersetzen - der frühere SPD-Chef teilt sich derzeit mit Gysi den Bundestagsfraktionsvorsitz und mit Lothar Bisky die Parteispitze. Für 2010 hat Bisky sein Ausscheiden aus dem Amt angekündigt.
(...)
Als erster führender Genosse hatte sich Bodo Ramelow offen zu der Sache geäußert. Er halte Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau als "klar positionierte ostdeutsche Frau" für eine geeignete Nachfolgerin des 2010 aus dem Amt scheidenden Bisky, sagte der Bundestagfraktionsvize und Linke-Spitzenkandidat für die Thüringer Landtagswahl.
Die Äußerung überraschte aus zweierlei Gründen.
Zum einen eröffnete Ramelow damit eine Debatte, die etlichen in der Partei angesichts der Wahlkämpfe im Saarland und in Thüringen überhaupt nicht passen dürfte. Die Abstimmungen in den beiden Ländern sind für die Genossen von erheblicher Bedeutung: In beiden Fällen treten sie mit dem Ziel an, den Ministerpräsidenten zu stellen. Gelingen der Linken Ende August im Saarland und in Thüringen spektakuläre Wahlerfolge, würde die Partei mit erheblichem Schwung in das Finale des Bundestagswahlkampfes gehen. Bleibt sie aber deutlich hinter ihren Zielen zurück, würde dies auch die Bundespartei treffen. Eine Debatte über Personalien und die Macht in der Partei ist daher derzeit eher schädlich.
Zum anderen stellte Ramelow damit eine beschlossene Regelung in Frage, wonach 2010 die Zeit der Partei-Doppelspitze endet. Planmäßig soll beim nächsten Parteitag im kommenden Jahr nur noch ein Vorsitzender gewählt werden - dafür wäre Lafontaine die einzig realistische Variante.
Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,641518,00.html)
mentecaptus
17.08.09, 15:37
LINKE IM SAARLAND
Oskar im Comeback-Kampf
Es soll, es muss ein Triumph für Oskar Lafontaine werden: Der Chef der Linken will bei der Landtagswahl im Saarland mindestens 20 Prozent der Stimmen erobern - und die SPD zur Zusammenarbeit zwingen. Allein so kann er die Kritiker in der eigenen Partei zum Schweigen bringen.
Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643143,00.html)
LINKE IM SAARLAND
Oskar im Comeback-Kampf
Es soll, es muss ein Triumph für Oskar Lafontaine werden: Der Chef der Linken will bei der Landtagswahl im Saarland mindestens 20 Prozent der Stimmen erobern - und die SPD zur Zusammenarbeit zwingen. Allein so kann er die Kritiker in der eigenen Partei zum Schweigen bringen.
Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643143,00.html)
Das traue ich unserem Oskar sogar zu.
Ich würde sowieso viel lieber den Gregor Gysi an der Führungsspitze sehen. Lafo ist mir zu abgehoben.
Igni et ferro
18.08.09, 18:00
Ich würde sowieso viel lieber den Gregor Gysi an der Führungsspitze sehen. Lafo ist mir zu abgehoben.
Lafo ist doch schon zufrieden, wenn er im Saarland seinen Napoleon heraushängen lassen kann.
Er ist doch mehr ein Populist anstatt ein Politker.
Lafontaine ist Rotlicht Rotwein und Rotfront
Ace of Spades
18.08.09, 18:29
Lafontaine ist Rotlicht Rotwein und Rotfront
Der wird den anderen Parteien Feuer und Bewegung machen.
Der wird den anderen Parteien Feuer und Bewegung machen.
Wer die deutsche Wiedervereinigung fordert der riskiert den 3.Weltkrieg.Zitat Oskar Lafontaine Oktober 1989
Der wird den anderen Parteien Feuer und Bewegung machen.
:haha::haha::haha:
wer hört denn auf diesen erkannten ******* und schisser...
und wie blöd muss man erst sein, den bzw. seine "partei" zu wählen. der osten wird sich mal wieder selbst ein armutszeugnis ausstellen. aber das hat ja tradition. dvu, npd... nix ist einer erschreckenden zahl von wählern in nfl zu dumm...
mentecaptus
18.08.09, 18:39
Lothar Bisky am 15.07.2007 beim 10. Parteitag der Linkspartei : "Ja, wir stellen auch immer noch die Veränderung der Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse und auch das unterscheidet eine neue Partei links der Sozialdemoratie von anderen. Kurz gesagt, wir stellen die Systemfrage!"
Beschlüsse der Linkspartei in Schleswig-Holstein: "Nicht Freiheit statt Sozialismus, sondern Freiheit durch Sozialismus lautet unser Anspruch."
die linke ist eine partei, der ich die gg-treue nicht abnehmen kann.
nicht zufällig passiert: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,535377,00.html
Lafo ist doch schon zufrieden, wenn er im Saarland seinen Napoleon heraushängen lassen kann.
Er ist doch mehr ein Populist anstatt ein Politker.
Lässt Lafontaine wirklich seinen Napoleon heraushängen ??
So ein Ferkel.............. :grin:
Rübenschwein
18.08.09, 22:55
Die Macht(beteiligung) in den Bundesländern ist der Anfang des Konzeptes der "Nachfolge-PDS". Sie wird letztlich das Modell Rotrot-Rot-Grün anstreben. Ich kann mir gut vorstellen, daß Oskar, wie Pau und Gysi eher ein Ressortministeramt im Bund in der oben genannten möglichen Koalition bekleiden wollen, als im Lande zu bleiben.
Solange der "Kampf gegen Rechts" die Augen der Wähler vor der Machtübernahme der Linksextremen verschließt (bewußt?), wird die Partei (EXPDS) alles daran setzen, noch zu Lebzeiten der Stasirentner möglichst viele enttäuschte Sozis auf ihre Seite zu ziehen. Gelänge dies nicht, würde diese Partei ohne enttäuschte DDR-Altkommunisten in spätestens 10 Jahren platt sein.
Die SPD erkennt nicht, daß "Die Linke" ua über die inzwischen untreu werdenden Gewerkschaften ihre eigene Partei demontiert, solange sie sich von Zielen wie die Enteignung des Privateigentums nicht radikal distanziert. Im Gegenteil: Die Gier nach der Fortsetzung der Macht bringt Gestalten zum Vorschein, die sich inzwischen derartige Koalitionen vorstellen können (ua Stegner, Wowereit)
Trotz und nach Ypsilanti sägen sie damit an dem Ast, auf dem sie sitzen.
Ein bedrohliches Szenario mit Unterstützung der Qualitätsjournalisten und dem von uns allen bezahlten Staatsfernsehen.
Und eine Schande für unser Land.
Wer die deutsche Wiedervereinigung fordert der riskiert den 3.Weltkrieg.Zitat Oskar Lafontaine Oktober 1989
Ja und ? Sind wir denn nun Wiedervereinigt ? Ich denke nicht , höchtens auf der Landkarte ! Und die wiederum hat Deutschland finanziell schon das Genick gebrochen. Naja und wer weiß was noch innerhalb Deutschlands in den nächsten Jahren passieren wird. Vielleicht machen sich die Ossis eigenhändig dabei die Mauer wieder aufzubauen ! Vielleicht kommt es auch zu extremen sozialen Unruhen das vielleicht die Amis mit Panzer anrücken müssen.......Ich sehe jedenfalls ganz düstere Zeiten auch wenn ich sie wohl Gottseidank nicht mehr miterleben werde !
Wer die deutsche Wiedervereinigung fordert der riskiert den 3.Weltkrieg.Zitat Oskar Lafontaine Oktober 1989
Damals war das meiner Meinung nach noch richtig. 1 Monat später nicht mehr.
Spezies 8472
19.08.09, 10:21
Wer die deutsche Wiedervereinigung fordert der riskiert den 3.Weltkrieg.Zitat Oskar Lafontaine Ein interessantes Zitat. Kann ich bitte den Quellenbeleg haben, herberger?
Ein interessantes Zitat. Kann ich bitte den Quellenbeleg haben, herberger?
Selbst wenn Er es gesagt haben soll, so hat Er recht gehabt, den wer glaubt das die Russen sich damals so einfach die DDR hätten abnehmen lassen, der
hat keine Ahnung von der Geschichte.
Es war immer klar, das nur die DDR-ler sich selbst von ihren Peiniger befreien konnten.
Jede Konfontration mit einen anderen Staat der Absurdum geführt wird kann nur mit Krieg enden.
Wären wir bereit gewesen in den krieg zu ziehen um die DDR-ler zu befreien.:grin:
guten tag, herr mustermann. :weib:
Spezies 8472
20.08.09, 10:28
Selbst wenn Er es gesagt haben soll, so hat Er recht gehabt,...Das mag möglich sein. Allerdings finde ich keine Quelle dieses Zitats. Deshalb fragte ich herberger nach der Quelle. Das geschah auch in der Hoffnung, dort möglicherweise weitere Informationen zu finden, die mir bisher entgangen sind.
Spezies 8472
26.08.09, 14:48
Ein interessantes Zitat. Kann ich bitte den Quellenbeleg haben, herberger?errr .... herberger ... ich wollte noch einmal nachhaken.
Lässt Lafontaine wirklich seinen Napoleon heraushängen ??
So ein Ferkel.............. :grin:
Und selbst wenn , was machst Du dann ? Hackste Dein Napoleon ab und gehst ins Kloster ???
Freibeuter
27.08.09, 20:50
Und selbst wenn , was machst Du dann ? Hackste Dein Napoleon ab und gehst ins Kloster ???
FR hat einen Napoleon, ich dachte der hat einen fast *Selbstzenzur*.:grin::grin::grin::grin::grin:
Es wird keinen Metzgers in der Linken gelingen, die Partei so zu ruinieren wie konspirative, rückgratlose, selbsternannte "Realos" es in (S)PD und "Grünen" geschafft haben. Diese Sozialbremsen bleiben dort eine Minderheit und werden mit Recht effektiv gedeckelt. :smoke: Wir brauchen endlich eine Partei, die den gescheiterten, neoliberalen Abgrundkurs verläßt, der zu dem elendigen Scherbenhaufen führte, den wir (und andere Länder) jetzt haben. Wir brauchen eine Partei, die für das Volk da ist und sich nicht von der Reichen- und Wirtschaftslobby steuern und korrumpieren läßt. Natürlich ist das Programm noch zu lasch, aber es ist eben der erste Schritt auf einer langen Reise und wenigstens keiner in die falsche richtung, so wie die KED-Parteien es machen. Die Linke hat die Chance auf Bundesebene als Seniorpartner oder Alleinregierende verdient und sollte sich auch auf nichts anderes einlassen. Es gibt vielleicht noch bessere Parteien links der Linken (lol), aber Die Linke bündelt die soziale Antwort auf den menschenfeindlichen, neoliberalen Generalangriff seit spätestens Schröder eben auf absehbare Zeit am besten. Immer mehr entrechtete, bis zur Existenzbedrohung drangsalierte Menschen haben keine Zeit mehr, ewig auf den Wechsel und Sozialpolitik zu warten. Die Linke kann man gewissermaßen also als den letzten Versuch betrachten, die Sache geschmeidig zu lösen... :smoke:
Lafo ist doch schon zufrieden, wenn er im Saarland seinen Napoleon heraushängen lassen kann.
Er ist doch mehr ein Populist anstatt ein Politker.
Ach, weißt du, Grandmaster Lafo hat den Leuten nicht noch vor zwei Jahren was von Nullverschuldung erzählt und macht jetzt Rekordschulden. GL hat auch nichts von Vollbeschäftigung erzählt, obwohl die AL-Zahlen, trotz der immer dreisteren Statistiktricks und der ganzen Sklavenjobs, die des Namens Arbeitsplatz nicht würdig sind, nun auch offiziell wieder steigen (Dunkelziffer natürlich bis zu viermal so hoch). Er verspricht auch keine Steuersenkungen, angesichts der Rekordverschjuldung und der schöngeredeten Krise, die erst in den Startlöchern und nicht am Ende steht. Und, und, und... :smoke: Also, ich weiß nicht, ich seh die (system)populisten und Demagogen irgendwie eher woanders; nämlich da, wo man im Prinzip genauso weitermachen will wie bis zum Start der Krise und rein gar nichts aus Fehlern gelernt hat. :grin:
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