Hamsun
17.01.10, 10:04
Im Biologieunterricht wurde mir erzählt, dass Individuen einen Partner bevorzugen, der sich genetisch möglichst stark von einem selbst unterscheidet, da dies Erbkrankheiten verhindere und für das Immunsystem gut sei.
Das gleiche liest man auch in vielen Zeitschriften (Spiegel, Focus etc.)
Es stimmt aber nicht.
Man sucht sich Partner, die sich etwas unterscheiden, nicht größtmöglich. Denn letzteres wäre ungesund.
Dies kann man in folgendem Wissenschaftsartikel nachlesen:
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-21097.html
Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:
Weniger ist auch im Immunsystem manchmal mehr
Max-Planck-Forscher weisen nach, dass die Nachkommen dann über einen maximalen Immunschutz verfügen, wenn sie nur mit der optimalen Anzahl an MHC-Immungenen ausgestattet sind
[...]
Da die T-Zellen "fremd" von "selbst" unterscheiden, müssen jene T-Zellen frühzeitig aus der Immunabwehr aussortiert werden, die auf Eigenpeptide reagieren. Gelingt dies nur unzureichend, können Autoimmunkrankheiten entstehen, bei denen das Immunsystem körpereigene Stoffe als fremd einstuft und deshalb bekämpft.
Mit einer höheren Anzahl an MHC-Varianten steigt also nicht nur die Wahrscheinlichkeit, fremde Peptide von Krankheitserregern zu binden, sondern auch das Risiko, dass mehr körpereigene Eiweißbruchstücke präsentiert werden, die T-Zellen als fremd einstufen würden.
Solche T-Zelllinien werden in der frühen Entwicklung abgeschaltet. Das heißt, je mehr verschiedene MHC-Moleküle ein Individuum hat, umso mehr T-Zelllinien müssen entfernt bzw. ausgeschaltet werden.
wer zu viele verschiedene MHC-Moleküle hat, erkennt zwar viele verschiedene Keime, muss aber sein T-Zell-Repertoire so stark einschränken, dass er nur wenige davon bekämpfen kann.
Die Evolutionsbiologen spekulierten daher, dass sich durch eine mittlere Anzahl von verschiedenen MHC-Molekülen pro Individuum ein zumindest auf der T-Zellebene optimaler Immunschutz einstellen lässt.
Mit ihren aktuellen Forschungsergebnissen liefern Mathias Wegner, Martin Kalbe, Joachim Kurtz, Thorsten Reusch und Manfred Milinski jetzt den experimentellen Nachweis, dass diese mittlere Anzahl von MHC-Molekülen auch dem postulierten immungenetischen Optimum entspricht.
Anschließend noch etwas Ergänzungsmaterial, das für eine weitere Diskussion nützlich sein könnte.
-----------------------------------------------------------------
Multikulturelle Rassenmischungspropaganda:
Immunsystem kann Frauen untreu machen
Je unterschiedlicher Partner sind, desto treuer verhalten sich die Frauen in der Beziehung. Das gilt nach Erkenntnissen von US-Forschern zumindest für Unterschiede im Immunsystem: Je ähnlicher die Gene des Paars seien, desto weniger attraktiv finde eine Frau ihren Partner - und gehe fremd.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,448027,00.html
Oder der folgende Artikel. Was diese "Forscher" nicht alles wissen.
Partnerwahl: Gleich und gleich gesellt sich nicht gern
Ähnlichkeiten wirken bei der Partnerwahl sexuell nicht stimulierend
http://www.pressetext.de/news/050323018/partnerwahl-gleich-und-gleich-gesellt-sich-nicht-gern/
Und das sind nur zwei Artikel von sehr vielen der gleichen Art:
http://www.google.com/search?hl=de&q=immunsystem+partnerwahl+gegens%C3%A4tze&btnG=Suche&lr=&aq=f&oq=
Von der soziologischen Warte sieht es allerdings schon etwas anders aus:
Gleich und gleich gesellt sich gern
Gegensätze ziehen sich nur selten an. Und eine dauerhafte Verbindung ergibt sich daraus meist nicht. Vielmehr gesellt sich Gleich und Gleich gern.
Das haben zwei Forscher der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen und vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden. Nach einem Bericht im Fachmagazin Personality and Individual Differences haben sie dafür mehr als 6 000 Paare befragt.
[...]
Paare, die bereits seit Jahren in einer glücklichen Partnerschaft miteinander leben, zeigen deutlich ähnliche Charakterzüge. Dies gilt besonders dafür, was die Freundlichkeit und das Einverständnis anlangt. Bei jenen Partnern, die hier ähnlich zueinander waren, hielt die Beziehung über längere Zeiträume.
http://www.sueddeutsche.de/leben/330/308277/text/
Mehr Artikel dazu:
http://www.google.com/search?hl=de&q=partnerwahl+gleich+und+gleich&btnG=Suche&lr=&aq=f&oq=
Nach meinem Dafürhalten entstehen sogenannte "binationale" Partnerschaften (deutscher Mann und Thailänderin, deutsche Frau und Türke/Afrikaner) in vielen Fällen (abgesehen von der Beeinflussung durch Muku-Propaganda) aus Faulheit bzw kultureller Unangepasstheit. Auf lange Sicht haben solche Beziehungen zwar oftmals keinen Bestand und die Nachkommenschaft ist genetisch schlechter ausgestattet (hierbei nur das Immunsystem berücksichtigt, nicht die möglicherweise bizarren Charaktereigenschaften und Herabsenkung der durchschnittlichen Intelligenz), allerdings muss man sich bei der Suche nach solch einem Partner nicht besonders anstrengen. Dient man ihm doch als Greencard, Aufenthaltsgenehmigung und Integrationshilfe. Ein kulturfremder Partner bemerkt auch mögliche Anomalien im eigenen Verhalten nicht so schnell wie ein Partner aus der gleichen Kultur.
Und hier noch ein Faktum zum Thema Erbkrankheiten durch zu nahe Verwandtschaft:
Risiko für schwere und (alle) körperlichen oder geistigen Fehlbildungen beim Kind:[1]
* Verwandte 1. und 2. Grades (Vater-Tochter, Bruder-Schwester): ≈ 30% (≈ 50%)
* Verwandte 3. Grades (Onkel-Nichte, Halbgeschwister): ≈ 10% (≈ 15%)
* Cousin-Cousine 1. Grades: ≈ 5 bis 6% (≈ 8%)
* Cousin-Cousine 2. Grades: ≈ 3 bis 4% (≈ 5%)
* Unverwandt: ≈ 2 bis 3% (≈ 4%)
http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandtenheirat
Sofern man sich eine Partnerin nimmt, die mit einem entfernter verwandt ist als eine Cousine zweiten Grades, besteht kein größeres Risiko für eine Erbkrankheit als wenn man eine Thailänderin gewählt hätte. Nur das Immunsystem wird (statistsich betrachtet) besser sein und die Partnerschaft (statistsich betrachtet) harmonischer.
Außerdem gehen dem Nachwuchs bei Partnerschaften im selben Kulturkreis auch vorteilhafte Eigenschaften nicht verloren (intellektuelle Fähigkeiten, Temperament, weiße Hautfarbe in nördlichen Gegenden zur Vitamin-D-Bildung: http://de.wikipedia.org/wiki/Hautfarbe, dunkle Haut als Sonnenschutz etc.).
Das gleiche liest man auch in vielen Zeitschriften (Spiegel, Focus etc.)
Es stimmt aber nicht.
Man sucht sich Partner, die sich etwas unterscheiden, nicht größtmöglich. Denn letzteres wäre ungesund.
Dies kann man in folgendem Wissenschaftsartikel nachlesen:
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-21097.html
Hier ein kleiner Ausschnitt daraus:
Weniger ist auch im Immunsystem manchmal mehr
Max-Planck-Forscher weisen nach, dass die Nachkommen dann über einen maximalen Immunschutz verfügen, wenn sie nur mit der optimalen Anzahl an MHC-Immungenen ausgestattet sind
[...]
Da die T-Zellen "fremd" von "selbst" unterscheiden, müssen jene T-Zellen frühzeitig aus der Immunabwehr aussortiert werden, die auf Eigenpeptide reagieren. Gelingt dies nur unzureichend, können Autoimmunkrankheiten entstehen, bei denen das Immunsystem körpereigene Stoffe als fremd einstuft und deshalb bekämpft.
Mit einer höheren Anzahl an MHC-Varianten steigt also nicht nur die Wahrscheinlichkeit, fremde Peptide von Krankheitserregern zu binden, sondern auch das Risiko, dass mehr körpereigene Eiweißbruchstücke präsentiert werden, die T-Zellen als fremd einstufen würden.
Solche T-Zelllinien werden in der frühen Entwicklung abgeschaltet. Das heißt, je mehr verschiedene MHC-Moleküle ein Individuum hat, umso mehr T-Zelllinien müssen entfernt bzw. ausgeschaltet werden.
wer zu viele verschiedene MHC-Moleküle hat, erkennt zwar viele verschiedene Keime, muss aber sein T-Zell-Repertoire so stark einschränken, dass er nur wenige davon bekämpfen kann.
Die Evolutionsbiologen spekulierten daher, dass sich durch eine mittlere Anzahl von verschiedenen MHC-Molekülen pro Individuum ein zumindest auf der T-Zellebene optimaler Immunschutz einstellen lässt.
Mit ihren aktuellen Forschungsergebnissen liefern Mathias Wegner, Martin Kalbe, Joachim Kurtz, Thorsten Reusch und Manfred Milinski jetzt den experimentellen Nachweis, dass diese mittlere Anzahl von MHC-Molekülen auch dem postulierten immungenetischen Optimum entspricht.
Anschließend noch etwas Ergänzungsmaterial, das für eine weitere Diskussion nützlich sein könnte.
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Multikulturelle Rassenmischungspropaganda:
Immunsystem kann Frauen untreu machen
Je unterschiedlicher Partner sind, desto treuer verhalten sich die Frauen in der Beziehung. Das gilt nach Erkenntnissen von US-Forschern zumindest für Unterschiede im Immunsystem: Je ähnlicher die Gene des Paars seien, desto weniger attraktiv finde eine Frau ihren Partner - und gehe fremd.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,448027,00.html
Oder der folgende Artikel. Was diese "Forscher" nicht alles wissen.
Partnerwahl: Gleich und gleich gesellt sich nicht gern
Ähnlichkeiten wirken bei der Partnerwahl sexuell nicht stimulierend
http://www.pressetext.de/news/050323018/partnerwahl-gleich-und-gleich-gesellt-sich-nicht-gern/
Und das sind nur zwei Artikel von sehr vielen der gleichen Art:
http://www.google.com/search?hl=de&q=immunsystem+partnerwahl+gegens%C3%A4tze&btnG=Suche&lr=&aq=f&oq=
Von der soziologischen Warte sieht es allerdings schon etwas anders aus:
Gleich und gleich gesellt sich gern
Gegensätze ziehen sich nur selten an. Und eine dauerhafte Verbindung ergibt sich daraus meist nicht. Vielmehr gesellt sich Gleich und Gleich gern.
Das haben zwei Forscher der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen und vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung herausgefunden. Nach einem Bericht im Fachmagazin Personality and Individual Differences haben sie dafür mehr als 6 000 Paare befragt.
[...]
Paare, die bereits seit Jahren in einer glücklichen Partnerschaft miteinander leben, zeigen deutlich ähnliche Charakterzüge. Dies gilt besonders dafür, was die Freundlichkeit und das Einverständnis anlangt. Bei jenen Partnern, die hier ähnlich zueinander waren, hielt die Beziehung über längere Zeiträume.
http://www.sueddeutsche.de/leben/330/308277/text/
Mehr Artikel dazu:
http://www.google.com/search?hl=de&q=partnerwahl+gleich+und+gleich&btnG=Suche&lr=&aq=f&oq=
Nach meinem Dafürhalten entstehen sogenannte "binationale" Partnerschaften (deutscher Mann und Thailänderin, deutsche Frau und Türke/Afrikaner) in vielen Fällen (abgesehen von der Beeinflussung durch Muku-Propaganda) aus Faulheit bzw kultureller Unangepasstheit. Auf lange Sicht haben solche Beziehungen zwar oftmals keinen Bestand und die Nachkommenschaft ist genetisch schlechter ausgestattet (hierbei nur das Immunsystem berücksichtigt, nicht die möglicherweise bizarren Charaktereigenschaften und Herabsenkung der durchschnittlichen Intelligenz), allerdings muss man sich bei der Suche nach solch einem Partner nicht besonders anstrengen. Dient man ihm doch als Greencard, Aufenthaltsgenehmigung und Integrationshilfe. Ein kulturfremder Partner bemerkt auch mögliche Anomalien im eigenen Verhalten nicht so schnell wie ein Partner aus der gleichen Kultur.
Und hier noch ein Faktum zum Thema Erbkrankheiten durch zu nahe Verwandtschaft:
Risiko für schwere und (alle) körperlichen oder geistigen Fehlbildungen beim Kind:[1]
* Verwandte 1. und 2. Grades (Vater-Tochter, Bruder-Schwester): ≈ 30% (≈ 50%)
* Verwandte 3. Grades (Onkel-Nichte, Halbgeschwister): ≈ 10% (≈ 15%)
* Cousin-Cousine 1. Grades: ≈ 5 bis 6% (≈ 8%)
* Cousin-Cousine 2. Grades: ≈ 3 bis 4% (≈ 5%)
* Unverwandt: ≈ 2 bis 3% (≈ 4%)
http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandtenheirat
Sofern man sich eine Partnerin nimmt, die mit einem entfernter verwandt ist als eine Cousine zweiten Grades, besteht kein größeres Risiko für eine Erbkrankheit als wenn man eine Thailänderin gewählt hätte. Nur das Immunsystem wird (statistsich betrachtet) besser sein und die Partnerschaft (statistsich betrachtet) harmonischer.
Außerdem gehen dem Nachwuchs bei Partnerschaften im selben Kulturkreis auch vorteilhafte Eigenschaften nicht verloren (intellektuelle Fähigkeiten, Temperament, weiße Hautfarbe in nördlichen Gegenden zur Vitamin-D-Bildung: http://de.wikipedia.org/wiki/Hautfarbe, dunkle Haut als Sonnenschutz etc.).