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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn Arbeit zur Perversion wird/geworden ist


Kleinlok
09.01.10, 11:35
Schlecht oder miesest bezahlte Arbeit, die nur Armut bedingt bzw. verlängert, ist in einem der reichsten Länder der Welt, wo dekadente Sesselpupser jeden Tag ihre Party feiern wollen,

eine Schande
und eine üble Zumutung

Aber dass interessiert die meisten Politiker inzwischen nicht mehr.

Ich befürchte bei mehr als 90 von denen steht der krude Denkansatz Pate,
der folgende Denke bzw. Nichtdenke anleitet:

Menschen sollen arbeiten, einfach nur arbeiten und noch mal arbeiten...

...als ob das schon das einzig erstebsame wäre. :cool:

Da stehen möglicherweise folgenden saublöden Mottos dahinter,
die nicht sinnvoll hinterfragt werden wären:

Hauptsache keine Langeweile

Arbeit macht frei

Sozial wäre was Arbeit schafft.


Als ob Arbeit der einzige Lebenszweck wäre,
warum wir uns durch den engen Geburtskanal in das Leben quälen.

Ich halte dagegen:

Wir arbeiten um zu leben.

Nicht umgekehrt.

Ohne Arbeit können wir nicht leben,
das ist sicher richtig.

Die Idiotie der Neuzeit will uns nur durch viel Lug und Trug weismachen, wir könnten auch arbeiten ohne noch richtig leben zu müssen/können.

Die Idiotie der Neuzeit verkennt, was eigentlich Leben ausmacht und versucht damit Milliarden Menschen und sich selbst zu verarschen.

So wird verkannt:

Nur wenn das Leben, sein Sinn und seine ganzheitliche Dimension im Vordergrund stehen, haben wir eine sinnvolle Chance auf ein erfülltes Leben und Zusammenleben.

Genau diese Chance wird in den westlich geprägten Ländern bis in den letzten Winkel veraten und andere Völker und Kulturen waren und sind uns da schon immer voraus gewesen.

Ich könnte selber zum Taliban werden, aber hier und nur hier.

Geistig moralisch sind wir ein Entwicklungsland geworden.

Und die Idiotie der Neuzeit will dieses Übel noch vertiefen.

Kapitalisten wollen das oben genannte Verhältnis Arbeit-Leben so einseitig umdrehen, dass Menschen nur noch als billige, willige (und wenn das nicht geht als gezwungene) Arbeitskräfte sich einem asozialen Wirtschaftssystem unterwerfen, sprich in diesem prostituieren müssen.

Die Menschen, das Leben der Menschen ist bei dieser Menschenverachte vollkommen sekundär geworden.

Menschen sollen nur noch als Arbeitssklaven, Konsumidioten, Stimmvieh und zur Not als Menschenmaterial im Krieg taugen. Ach, ja und wenn ein paar Mädels billig für ein Quickie am Strassenrand bereitstehen ist das aus Sicht dieser Denke auch kein Fehler.

Für nichts und nichts anderes steht inzwischen dieses scheisskapitalistische Schweinesystem:


Rücksichtslose Abzocke und Ausbeute.

Viele Sozialidioten setzten spätestens seit der schröderschen Mogelpackung von SPD-Kanzler, diese Praxis mit einem Orgasmus gleich.

Scheinbar geht den einen ab, wenn die polnische Dienstmagd für 5 Euronen den Chef Massa nennt, sich die ganzen Prakatikantenlümmel für umsonst verarschen lassen müssen, und auf 100 Bewerbungen ein Angebot zur Selbstausbeute und Selbstverarsche kommt.

In dieser kranken Gesellschaft, wo in den Betten schon lange nichts mehr geht, soll dann als billiger Ersatz Geiz geil sein und den Püllimann vorm Verschimmeln retten.

Freunde, vergesst es :banana:

Denkt lieber daran:

Geld ist genug da.

Nur in den falschen Händen,
die zudem auch noch wollen, dass das so bleibt bzw. schlimmer wird.

Da ist Widerstand gegen Abzocke,
Ausbeutung an allen Ecken und Enden angesagt.

Wenn Arbeit zur Perversion geworden ist, macht euren Dreck allein,
ich habe auch so genug zu tun.:banana:

Stolzdeutscher
09.01.10, 12:04
Die jüngere Generation darf sogar noch zwei Jahre länger bis zum Rentenalter arbeiten,damit sich deutsche Unternehmer die täglichen Champagnerduschen auf Mallorca auch leisten können!
Das Kapital ist hier bei uns extrem falsch verteilt,es wird bald nur entweder ganz reiche oder aber ganz arme Menschen geben!
Theoretisch wäre eine Vertaatlichung der Betriebe erforderlich,aber praktisch haben wir gesehen,wohin das in den sog. sozialistischen Ländern geführt hat!
Guter Rat ist teuer!!!

Puderdose
09.01.10, 20:15
Kleinlok , ich kann Dich voll und ganz verstehen. Das Problem ist , das wir daran wohl nichts ändern werden. Wer noch jung ist und Kraft hat , sollte am besten auswandern. Ich kann es leider nicht mehr.

tabasco
09.01.10, 21:44
(...) Die Idiotie der Neuzeit will uns nur durch viel Lug und Trug weismachen, wir könnten auch arbeiten ohne noch richtig leben zu müssen/können. (...) Nein, falsch. Die Idiotie der Neuzeit - bzw. der Zeit nach der Industrialisierung ist die Trennung der Lebenszeit in die Arbeit und "Freizeit". Man "sitzt" oder "malocht" die Arbeitszeit ab, und wartet auf die "Freizeit" um zu leben. Diesem Dilemma können momentan nur die Kreativen und Selbständigen entkommen.

Walter Hofer
09.01.10, 21:47
Diesem Dilemma können momentan nur die Kreativen und Selbständigen entkommen.

:thumbsup: ;)

herberger
09.01.10, 21:52
Da hilft nur eine nationale Wirtschaftsordnung,wir produzieren wieder "Made in Germany" in hoher Qualtät so wie es früher war,und der Rest der Welt kann die Pfennig Artikel produzieren,Klasse statt Masse zu guten Preisen dann stimmt es auch wieder mit der Entlohnung,und haben es nicht nötig deutsche Werktätige wie indische Tagelöhner zu behandeln.

Walter Hofer
09.01.10, 22:06
Da hilft nur eine nationale Wirtschaftsordnung,wir produzieren wieder "Made in Germany" in hoher Qualtät so wie es früher war,**

Heute produzieren wir das dreifache an Exporterlösen wie vor 30 Jahren unter "Made in Germany" im großen EU-Binnenmarkt!

herberger
09.01.10, 22:17
Heute produzieren wir das dreifache an Exporterlösen wie vor 30 Jahren unter "Made in Germany" im großen EU-Binnenmarkt!

Muß man dir denn alles erklären früher war alles 4x billiger.

Walter Hofer
09.01.10, 22:22
Muß man dir denn alles erklären früher war alles 4x billiger.

auch die eingekauften Rohstoffe und Vorprodukte, die Marge ist gebleiben!

Die Ausländer kaufen wie verrückt Produkte "Made in Germany", egal wie teuer sie sind! :)

V.V.S.O.P.
09.01.10, 23:00
Da hilft nur eine nationale Wirtschaftsordnung,wir produzieren wieder "Made in Germany" in hoher Qualtät so wie es früher war,und der Rest der Welt kann die Pfennig Artikel produzieren,Klasse statt Masse zu guten Preisen dann stimmt es auch wieder mit der Entlohnung,und haben es nicht nötig deutsche Werktätige wie indische Tagelöhner zu behandeln.

Wer ist "WIR"? Jeder freie Unternehmer produziert mit möglichst geringen Aufwand um die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Mit der Globalisierung wurde eine Pandoranische Büchse geöffnet, die man nicht mehr so schnell veschließen wird können. Logisch, dass diese Globalisierung, von den Unternehmen, denen du oder der Deutsche Staat im Grunde scheißegal b/ist, genutzt werden.
Jetzt zu heulen ist zu spät. Den Europäischen Gewinnern steht eine Vielzahl von Verlierern gegenüber und es werden noch viele mehr werden.

Freibeuter
09.01.10, 23:33
Wer ist "WIR"? Jeder freie Unternehmer produziert mit möglichst geringen Aufwand um die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Mit der Globalisierung wurde eine Pandoranische Büchse geöffnet, die man nicht mehr so schnell veschließen wird können. Logisch, dass diese Globalisierung, von den Unternehmen, denen du oder der Deutsche Staat im Grunde scheißegal b/ist, genutzt werden.
Jetzt zu heulen ist zu spät. Den Europäischen Gewinnern steht eine Vielzahl von Verlierern gegenüber und es werden noch viele mehr werden.

Ist doch ganz einfach, was nicht in Deutschland produziert wird , wird mit Schuzzöllen belegt.

Walter Hofer
09.01.10, 23:36
Ist doch ganz einfach, was nicht in Deutschland produziert wird , wird mit Schuzzöllen belegt.

Dann kannst du dir keine Kleidung, PCs, TV-Geräte oder DigiCams mehr kaufen.

Auch die anderen Lönder erheben dann auf deutsche Waren Schutzzölle!

Gegen Zölle, für Freihandel

Freibeuter
09.01.10, 23:54
Dann kannst du dir keine Kleidung, PCs, TV-Geräte oder DigiCams mehr kaufen.

Auch die anderen Lönder erheben dann auf deutsche Waren Schutzzölle!

Gegen Zölle, für Freihandel

Das alles kann man in Deutschland produzieren .

Itchy
09.01.10, 23:57
Auch die anderen Lönder erheben dann auf deutsche Waren Schutzzölle!



Die Lönderrrrrrrrrrr, die Deine Digicam zusammenfriemeln, tun das auch vollends ohne Scham... :D

Itchy
09.01.10, 23:58
Das alles kann man in Deutschland produzieren .

Aber wir wollen doch exportieren, nicht nur für den eigenen Markt fertigen.

Lieber Junge
10.01.10, 01:42
Die jüngere Generation darf sogar noch zwei Jahre länger bis zum Rentenalter arbeiten,damit sich deutsche Unternehmer die täglichen Champagnerduschen auf Mallorca auch leisten können!
Das Kapital ist hier bei uns extrem falsch verteilt,es wird bald nur entweder ganz reiche oder aber ganz arme Menschen geben!
Theoretisch wäre eine Vertaatlichung der Betriebe erforderlich,aber praktisch haben wir gesehen,wohin das in den sog. sozialistischen Ländern geführt hat!
Guter Rat ist teuer!!!

Den Unternehmer sind Arbeiter ab 50 Jahre schon zu alt. Die Erhöhung des Rentenalters ist eine Rentenkürzung bzw bedeutet sie viele zusätzliche ALG2-Empfänger. Den Unternehmern ist die Erhöhung des Rentenalters völlig egal.

Lieber Junge
10.01.10, 01:46
Aber wir wollen doch exportieren, nicht nur für den eigenen Markt fertigen.

Die Spitzenposition als das Exportland haben wir schon an China abgegeben. Die Weltwirtschaftskrise wird schon dafür sorgen, dass die Binnenmärkte gestärkt werden.

soso
10.01.10, 02:30
Da hilft nur eine nationale Wirtschaftsordnung,wir produzieren wieder "Made in Germany" in hoher Qualtät so wie es früher war,und der Rest der Welt kann die Pfennig Artikel produzieren,Klasse statt Masse zu guten Preisen dann stimmt es auch wieder mit der Entlohnung,und haben es nicht nötig deutsche Werktätige wie indische Tagelöhner zu behandeln.
Moin herberger !
"Made in Germany" entstand weil damit Waren
aus Germany in England beschimpft und nicht
mehr gekauft werden sollten.
Daß sich dieses Zeichen mit der Zeit zu einer
Art Qualitäts-Symbol entwickelte war NICHT
beabsichtigt.

(Nur mal so für die Jüngeren, die das nicht wissen können.)
soso

tabasco
10.01.10, 08:38
Moin herberger !
"Made in Germany" entstand weil damit Waren
aus Germany in England beschimpft und nicht
mehr gekauft werden sollten.
Daß sich dieses Zeichen mit der Zeit zu einer
Art Qualitäts-Symbol entwickelte war NICHT
beabsichtigt.

(Nur mal so für die Jüngeren, die das nicht wissen können.)
soso
Absolut korrekt!

Witzig, gelle?

opppa
10.01.10, 09:07
Heute produzieren wir das dreifache an Exporterlösen wie vor 30 Jahren unter "Made in Germany" im großen EU-Binnenmarkt!

Bitte laß dabei aber nicht unerwähnt, daß wir die Einzelteile zu diesen Produktionen in mühsamer Kleinarbeit in aller Welt zusammenkaufen!

opppa
10.01.10, 09:09
Den Unternehmer sind Arbeiter ab 50 Jahre schon zu alt. Die Erhöhung des Rentenalters ist eine Rentenkürzung bzw bedeutet sie viele zusätzliche ALG2-Empfänger. Den Unternehmern ist die Erhöhung des Rentenalters völlig egal.

Sinn der Erhöhung des Rentenalters ist nicht, den Renteneintritt hinauszuschieben, sondern das Rentenniveau (noch weiter) zu senken!

agano
10.01.10, 10:55
Kleinlok , ich kann Dich voll und ganz verstehen. Das Problem ist , das wir daran wohl nichts ändern werden. Wer noch jung ist und Kraft hat , sollte am besten auswandern. Ich kann es leider nicht mehr.die politiker werden korrumpiert von der wirtschaft, die mittlerweile auf der gesamten welt agiert.

auf welchen planeten also möchtest du denn auswandern, denn hier auf der erde gibt es kaum noch ein fleck, den diese verbrecherbanden nicht im griff haben. richard

Kleinlok
10.01.10, 12:37
Kleinlok , ich kann Dich voll und ganz verstehen. Das Problem ist , das wir daran wohl nichts ändern werden. Wer noch jung ist und Kraft hat , sollte am besten auswandern. Ich kann es leider nicht mehr.

Hallo Puderdose!

Danke für deine ehrlichen, wenn auch traurigen Worte.

Die tun aber insofern gut, weil sie sich wohltuend von dem ganzen verlogenen Rumgekaspere unterscheiden, dass uns hier noch die Spassgesellschaft auf´s blaue Auge drücken will, wo vielen inzwischen der Spass vergangen ist.

Man kann Probleme nicht lösen,
wenn man nicht einmal bereit ist diese zu erkennen.

Das ist das Problem von Merkel & Co.

Die verteilen Hustenbonbons mit Zitronegeschmack und laabern eine belanglose Diagnose zusammen, obwohl der Tumor schon so groß wie ein Tennisball geworden ist.

Ich kämpge gegen diese Dummschwätzerin, die sich von der willigen Praktikantin des Bimbeskanzler zur Edelprostituierten des Kapitals hochgeschleimt hat und seit mehr als 4 Jahren dieses willenlose Volk in den Ruin führt.

Und ich habe Hoffnung.

Das Ende ist nahe.

Das Ende der Verdummung,
der Ausbeute, der Pesrpektivlosigkeit für Millionen.


Ich will hier niemand zu den Zeugen Jehovas bekehren, die mich nie haben bekehren können, aber oberflächlich betrachtet, tute ich in ähnliches Horn:

Das Ende ist nahe.

Und im Gegenstz zu dem schon oft vorhergesagten Weltende und der Wiederkehr des christlichen Obermoppels, wird dieses Ende wirklich kommen, weil es ganz einfach kommen muß.

Es kann einfach nicht mehr so weitergehen wie bisher. Die Kassen sind leer, die Geduld vieler Menschen am Ende und die ewigen Lügen des Kapitals und der ihm willenlosen ergebenen Presse genauso.

Es wird sich viel ändern müssen und ich würde sagen,
ab heute kann´s nur noch besser werden.

Gruss kleinlok

Kleinlok
10.01.10, 12:39
Dann kannst du dir keine Kleidung, PCs, TV-Geräte oder DigiCams mehr kaufen.

Wäre das schlimm?

Würden wir nackt umher laufen ?

(geiler Gedanke-zumindest im Sommer:banana:)

Lieber Junge
10.01.10, 12:48
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Waren, die auch in Deutschland produziert werden können nicht unbedingt importieren muß. Selbstverständlich müssen Zölle erhoben werden.

Kleinlok
10.01.10, 12:54
die politiker werden korrumpiert von der wirtschaft, die mittlerweile auf der gesamten welt agiert.

auf welchen planeten also möchtest du denn auswandern, denn hier auf der erde gibt es kaum noch ein fleck, den diese verbrecherbanden nicht im griff haben. richard

Stimmt.

Es gibt Nischen, selbt bei uns, aber die Aasgeyer sind agressiv und omnipräsent.

Da gibt´s nur zwei Dinge:

Abschiessen
oder bändigen.

Da die Aasgeyer keine Flügel sondern lange Beine haben, scheinbar noch Gattung Mensch gehören bin ich nicht so fürs Abschiessen.

Also bleibt das zweite, und da muss kommen und zwar schnell.

Sonst werden verzweifelte Opfer das erste machen.

Dran sollten die menschlichen Aasgeyer auch einmal denken, denn mit so schnell wegfliegen ist bei denen nicht so, da sind die gefiederten Kollegen im Vorteil.

opppa
10.01.10, 17:54
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Waren, die auch in Deutschland produziert werden können nicht unbedingt importieren muß. Selbstverständlich müssen Zölle erhoben werden.

Ich würde mich gerne an Deinen Kulleraugen erfreuen, wenn Du dann feststellst, was Du Dir dann alles nicht mehr leisten kannst!

opppa
10.01.10, 17:56
Stimmt.

Es gibt Nischen, selbt bei uns, aber die Aasgeyer sind agressiv und omnipräsent.

Da gibt´s nur zwei Dinge:

Abschiessen
oder bändigen.

Da die Aasgeyer keine Flügel sondern lange Beine haben, scheinbar noch Gattung Mensch gehören bin ich nicht so fürs Abschiessen.

Also bleibt das zweite, und da muss kommen und zwar schnell.

Sonst werden verzweifelte Opfer das erste machen.

Dran sollten die menschlichen Aasgeyer auch einmal denken, denn mit so schnell wegfliegen ist bei denen nicht so, da sind die gefiederten Kollegen im Vorteil.

Fang schon mal an zu singen:
Völker hört die Signale . . . . . .

:banana:

*JM*
10.01.10, 17:56
Ich würde mich gerne an Deinen Kulleraugen erfreuen, wenn Du dann feststellst, was Du Dir dann alles nicht mehr leisten kannst!

Korrektur:
Ich würde mich gerne an Deinen Kulleraugen erfreuen, wenn Du dann feststellst, dass Du Dir dann faktisch NICHTS mehr leisten kannst!

V.V.S.O.P.
10.01.10, 20:49
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Waren, die auch in Deutschland produziert werden können nicht unbedingt importieren muß. Selbstverständlich müssen Zölle erhoben werden.


Das würde zu Preiserhöhungen von einigen Hundertprozent führen.

Kleinlok
11.01.10, 09:52
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Waren, die auch in Deutschland produziert werden können nicht unbedingt importieren muß. Selbstverständlich müssen Zölle erhoben werden.Das würde zu Preiserhöhungen von einigen Hundertprozent führen.

Das glaube ich nicht, denn das setzt einen Lohnkostenanteil von deutlich mehr
als 50% vorraus.

Dü übersiehst auch, dass der Transfer von einem in einem Billiglohnland hersgestellllten Billigwaren in ein Hochpreisland (In Relation zu den Produktionskosten ist die chinesische Digicam hier maßlos überteuerter Konsumschrott) erhebliche Gewinnmargen bei den kapitalistsichen Betreiberhn dieses asozialen Transfers ergibt/ergeben soll.

Wie sehr der deutsche Michel (und die chinesischen Arbeiter) durch diesen Transfer verarscht werden, würde vielleicht eher deutlich, wenn wieder mehr in Deutschland auf Grund von Schutzzöllen produziert werden würde.


Weitere klare Vorteile:

Anstatt teuer Arbeitslosigkeit oder beschissen bezahlte Arbeit zu subventionieren, gäbe es mehr Arbeit und die Lage am Arbeitsmarkt würde sich zumindest minimal entspannen. :banana:

Ein etwas höheres Selbstbewusstsein der Deutschen, ausgelöst dadurch, dass nicht mehr so viele deutsche Menschen nur noch als Konsumvolltrottel beschäftigt bzw. verarscht werden, könnte den Arbeitnehmeren zu einer leichten Rückkehr von Rechten verhelfen, die jahrzehntelang in diesem Land selbstverständlich waren, bevor der Bimbeskanzler und sein asozialer Nachfolger und dessen asoziale Nachfolgerin kamen.

Kleinlok
11.01.10, 09:59
Weitere klare Vorteile:

Anstatt teuer Arbeitslosigkeit oder beschissen bezahlte Arbeit zu subventionieren, gäbe es mehr Arbeit und die Lage am Arbeitsmarkt würde sich zumindest minimal entspannen. :banana:

Ein etwas höheres Selbstbewusstsein der Deutschen, ausgelöst dadurch, dass nicht mehr so viele deutsche Menschen nur noch als Konsumvolltrottel beschäftigt bzw. verarscht werden, könnte den Arbeitnehmeren zu einer leichten Rückkehr von Rechten verhelfen, die jahrzehntelang in diesem Land selbstverständlich waren, bevor der Bimbeskanzler und sein asozialer Nachfolger und dessen asoziale Nachfolgerin kamen.


Aber damit hat es die aktuelle Politik nicht so.
Stattdessen soll die kaputte Situation am Arbeitsmarkt beibehalten werden.

Allen voran die asoziale FDP.

Die Partei der Besserverdienenden ist mal wieder ganz vorne dasbei, wenn es darum geht dem Lohndumpimg in Deutschland die letzten erst halboffenen Scheusentore zu öffnen:



"Die FDP schlägt hierfür das leistungsgerechte Bürgergeld vor, das als negative Steuer ins Steuersystem integriert wird. Dieses Gesamt-Steuer- und -Transfersystem folgt durchgehend den Prinzipien der Leistungsgerechtigkeit und Leistungsbelohnung, es vermeidet Missbrauch zu Lasten der Bürgergemeinschaft. Als bedingtes Grundeinkommen, das Bedürftigkeit voraussetzt und Leistungsbereitschaft fordert, unterscheidet es sich von anderen Bürgergeldkonzepten, wie insbesondere dem leistungsfeindlichen und unfinanzierbaren bedingungslosen Grundeinkommen."

Die FDP will also ein "bedingtes Grundeinkommen", das Bedürftigkeit voraussetzt und Leistungsbereitschaft fordert.

Leider schweigt sich der Passus darüber aus:

-wie hoch dieses "bedingte Grundeinkommen" sein soll?
-was da für eine Leistungsbereitschaft gefordert werden soll?


Konkret:

Was sollen die Leute leisten, sowohl bezogen auf die Qualität als auch die Quantität der damit verbundenen Arbeit und was sollen die dafür bekommen?


1,4 Jahre vor der Bundestagswahl hätten die Blau-Gelben da schon einmal ein bisserl konkreter werden können als dieses typisch nichtssagende Geschwurbel rauszuhauen, das im Prinzip auch H-4 charakterisieren könnte:

H-4 ist sehr bedingt
"soll" ein Grundeinkommen darstellen
und setzt trotz Verarmung der Betroffenen
deren "Leistungsbereitschaft" vorraus

H - 4 halt:

Von reichen Kapitalisten gefordert, einem ex-VW-Manager entworfen (der mehr im Bordell als in der sozialen Marktwirtschaft zu Hause war), von asozialen Bürokraten und einem noch asozialeren Kanzler umgesetzt und von zigtausenden, oft überforderten und teils unqualifizierten Sachbearbeiter(innen) komplett in die Scheisse geritten.

Und von einer flegmatischen, kaputten Gesellschaft toleriert...



Eine Karriere, die das Ausbeut-und Abzockmodell der FDP auch erwarten wird...

...bis auf den letzten Satz.

Die Zeiten ändern sich, jetzt ist Schluss mit lustig.

K.-H. Hirmer
11.01.10, 10:02
Die Zeiten ändern sich, jetzt ist Schluss mit lustig.
Die Zeiten würden sich tatsächlich ändern, wenn man den Unsinn von Schutzzöllen wieder einführt. Das würden dann nämlich andere Länder für deutsche Produkte auch machen.

Und da wir 60% unseres Geldes mit dem Warenverkauf im Ausland verdienen, würdest Du dich schnell umgucken, wie sehr sich die Zeiten ändern würden, wenn der Export wegbricht.

Kleinlok
11.01.10, 10:08
Die Zeiten würden sich tatsächlich ändern, wenn man den Unsinn von Schutzzöllen wieder einführt. Das würden dann nämlich andere Länder für deutsche Produkte auch machen.

Und da wir 60% unseres Geldes mit dem Warenverkauf im Ausland verdienen, würdest Du dich schnell umgucken, wie sehr sich die Zeiten ändern würden, wenn der Export wegbricht.

Der Exporterfolg nutzt nur den Branchen bzw. den dort beschäftigen.

Und ob das so sinnvoll ist, dass der deutsche Maschinenbau eine Fahrstraße für China für 24,3 Millionen liefert und sich daran dumm und dämlich verdienen kann, mit dieser Fahrstarße aber dann Dinge produziert werden, die in Folge wieder deutsche Kaufkraft um das Mehrfache für sinnlosen Konsumschrott abschöpfen, bezweifel ich.

Trotz Exportweltmeistergetue ging und geht es immer mehr Menschen schlecht.

Wir sind nämlich in einem unschlagbar:

Wir sind Weltmeister im Export von Arbeitsplätzen.

K.-H. Hirmer
11.01.10, 10:34
Der Exporterfolg nutzt nur den Branchen bzw. den dort beschäftigen.
Das ist aber nun mal der Großteil der deutschen Wirtschaft. Mit zweistelligen Millionenzahlen an Arbeitsplätzen. Dazu kommen viele dutzend Milliarden an Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, die im Export verdient werden.

Noch mal: Wir reden nicht über Peanuts, sondern über 60% des BSP.

Und "deutsche" Kaufkraft schöpfen nur die Leute ab, die meinen, den Menschen künstlich hohe Preise für ihre Waren abnehmen zu dürfen. Also die Befürworter von Schutzzöllen.

V.V.S.O.P.
11.01.10, 13:05
Das glaube ich nicht, denn das setzt einen Lohnkostenanteil von deutlich mehr
als 50% vorraus.

Dü übersiehst auch, dass der Transfer von einem in einem Billiglohnland hersgestellllten Billigwaren in ein Hochpreisland (In Relation zu den Produktionskosten ist die chinesische Digicam hier maßlos überteuerter Konsumschrott) erhebliche Gewinnmargen bei den kapitalistsichen Betreiberhn dieses asozialen Transfers ergibt/ergeben soll.



Ein erzeugtes Produkt ist ja nicht nur mit Lohnkosten belastet. Da wären einmal die Produktionsstätten, Teile der Energiekosten, bestimmte Abgaben und Steuern, Entwicklungskosten, Versicherungen....nur um ein paar zu nennen, die mir auf die schnelle eingefallen sind. Es ist ein Unterschied ob ich diese Kosten auf ein paar Hunderttausend produzierte Stück aufschlage oder auf ein paar Millionen.

K.-H. Hirmer
11.01.10, 13:16
Es ist ein Unterschied ob ich diese Kosten auf ein paar Hunderttausend produzierte Stück aufschlage oder auf ein paar Millionen.
Nicht nur das.

Der Verbraucher verlangt die sich daraus ergebenden günstigen Preise. Und fährt dafür auf die grüne Wiese in den Supermarkt, statt in der Innenstadt ins Fachgeschäft zu gehen.

Wer in Deutschland hohe Löhne und Sozialstandards haben will, muss als erstes dem Verbraucher klarmachen, dass er dafür im Laden auch deutsche Preise zahlen muss.

Ace of Spades
11.01.10, 21:29
Der Verbraucher verlangt die sich daraus ergebenden günstigen Preise. Und fährt dafür auf die grüne Wiese in den Supermarkt, statt in der Innenstadt ins Fachgeschäft zu gehen.


In die Innenstadt? Parkplatz suchen, Strafmandat kassieren oder Parkplatz zahlen, Umweltzone, Staus.

Da lob ich mir die grüne Wiese.

opppa
12.01.10, 07:17
Korrektur:
Ich würde mich gerne an Deinen Kulleraugen erfreuen, wenn Du dann feststellst, dass Du Dir dann faktisch NICHTS mehr leisten kannst!

Mein Vorschlag zur Güte:
Ich kümmere mich um das. was ich mir leisten kann und Du kümmerst Dich darum, daß Du Dir die koschere Kost weiter leisten kannst!

Mach Dir einfach mal keine Sorgen um mich!

Kleinlok
12.01.10, 09:49
Das ist aber nun mal der Großteil der deutschen Wirtschaft. Mit zweistelligen Millionenzahlen an Arbeitsplätzen. Dazu kommen viele dutzend Milliarden an Steuern und Sozialversicherungsbeiträge, die im Export verdient werden.

Das hätte ich einfach nur gerne belegt.

ich glaube nicht daran.

Die Exportwirtschaft, speziell die Branchen "High-tech" und Maschinenbau, sind nicht unbedingt personalintensive Branchen. Eher wenige, dafür feine und hoffentlich noch besser bezahlte Arbeitsplätze (dem ist oft nicht mehr so).

Unter Umständen nutzen global agierende Konzerne Steuerschlupfllöcher, die die ihnen int. Gesetzte bieten und zahlen wenig bis keine Steuern (ok, dass müsste ich auch noch belegen- versuche ich nachträglich).


Noch mal: Wir reden nicht über Peanuts, sondern über 60% des BSP.

Und "deutsche" Kaufkraft schöpfen nur die Leute ab, die meinen, den Menschen künstlich hohe Preise für ihre Waren abnehmen zu dürfen. Also die Befürworter von Schutzzöllen.


Nein, jede Digiknippse ist angesichts der Produktionskosten überteuert. Das labert man nur den Menschen vor, die Ausbeutung chinesischer Arbeiter geschähe zu ohren Gunsten.

Kleinlok
12.01.10, 09:50
In die Innenstadt? Parkplatz suchen, Strafmandat kassieren oder Parkplatz zahlen, Umweltzone, Staus.

Da lob ich mir die grüne Wiese.

Die inzwischen asphaltiert und mit lauter im Betrieb teuren Autos zugestellt ist.:banana:

Kleinlok
12.01.10, 09:54
Nicht nur das.

Der Verbraucher verlangt die sich daraus ergebenden günstigen Preise. Und fährt dafür auf die grüne Wiese in den Supermarkt, statt in der Innenstadt ins Fachgeschäft zu gehen.

Wer in Deutschland hohe Löhne und Sozialstandards haben will, muss als erstes dem Verbraucher klarmachen, dass er dafür im Laden auch deutsche Preise zahlen muss.

Die zahlst du auch.

Für Unmweltverschmutzung (der Schrott muss einmal halb um den Globus geschippert bzw. geflogen werden), für Ausbeutung (massive sozaile Konflikte die den Weltfrieden bedrohen werden) und last but not least, die sauteure unprduktive Arbeitslosigkeit in deutschen Landen, die kostet und zwar gewaltig: Steuergeld, Nervem und die Zukunft von Millionen.

Ace of Spades
12.01.10, 10:34
Die inzwischen asphaltiert und mit lauter im Betrieb teuren Autos zugestellt ist.:banana:

Dort finde ich immer einen kostenlosen Parkplatz und werden nicht durch Stadtschergen drangsaliert. Wenn die Leute sich die Autos leisten können/wollen ist mir das egal, die meisten Autofahrer sind eh übermotorisiert.

Was das Klima betrifft geht mir das am Arsch vorbei, nur Geldmacherei und Verarschung.

K.-H. Hirmer
12.01.10, 17:57
Das hätte ich einfach nur gerne belegt.

Nimm nur mal die Autoindustrie und deren Zulieferbetriebe.

Oder Airbus-Industries. Die vielen hundert Flieger aus Hamburg gehen in alle Welt.

Nimm Ariane-Space. Da führen wir den Weltmarkt im Satellitengeschäft an.

Kleinlok
13.01.10, 08:40
Nimm nur mal die Autoindustrie und deren Zulieferbetriebe.

In fast jedem Auto, das in Deutschland vom Band läuft, stecken inzwischen mehr als 50% Teile aus ausländischer Produktion.

Rettet klasse deutsche Arbeitsplätze.:banana:

Oder Airbus-Industries. Die vielen hundert Flieger aus Hamburg gehen in alle Welt.

Die vielen hundert Flieger pro welche Zeiteinheit?
Was bedeutet Aitbus wirklich für das deustche Bruttoinlandsprdukt?



Nimm Ariane-Space. Da führen wir den Weltmarkt im Satellitengeschäft an.

Toll und was haben wir von diesem Superlativ, wenn in deutschen Schulen und Altersheimen Notstände herrschen und überall immer mehr Deutsche verarmen?

Da pfeif ich auf die Scheiss-Satelitten, die den Angebern im Nobelschlitten per GPS den direkten Weg in die Klimakatastrophe zeigen:banana:

Ace of Spades
13.01.10, 08:47
In fast jedem Auto, das in Deutschland vom Band läuft, stecken inzwischen mehr als 50% Teile aus ausländischer Produktion.

Rettet klasse deutsche Arbeitsplätze.:banana:



Die vielen hundert Flieger pro welche Zeiteinheit?
Was bedeutet Aitbus wirklich für das deustche Bruttoinlandsprdukt?




Toll und was haben wir von diesem Superlativ, wenn in deutschen Schulen und Altersheimen Notstände herrschen und überall immer mehr Deutsche verarmen?

Da pfeif ich auf die Scheiss-Satelitten, die den Angebern im Nobelschlitten per GPS den direkten Weg in die Klimakatastrophe zeigen:banana:



Die wenigsten im Staatsvolk verstehen das, ist ja auch so gewollt. Der Idiotie ist Tür und Tor geöffnet, weiter so, ändern kannst du bei der riesigen Dummheit im Staat eh nichts -mehr.

opppa
13.01.10, 09:11
Nimm nur mal die Autoindustrie und deren Zulieferbetriebe.



Dann nehm ich eben mal die Autoindustrie:
Da hat damals der Opel- und später VW-Einkäufer Ignacio Lopez durch seine rigorose Einkaufspolitik bei Zulieferteilen zig-Tausende Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet.

Der Erfolg liegt auf der Hand: Die Leute, die in Deutschland dadurch ihre Arbeitsplätze verloren haben, können sich jetzt eben die in Deutschland produzierten Autos nicht mehr leisten.

Aber er hat seine Vorgaben voll erfüllt, weil er es geschafft hat, die Produktionskosten für Automobile effektiv und nachhaltig zu senken.

Ace of Spades
13.01.10, 09:46
Dann nehm ich eben mal die Autoindustrie:
Da hat damals der Opel- und später VW-Einkäufer Ignacio Lopez durch seine rigorose Einkaufspolitik bei Zulieferteilen zig-Tausende Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet.

Der Erfolg liegt auf der Hand: Die Leute, die in Deutschland dadurch ihre Arbeitsplätze verloren haben, können sich jetzt eben die in Deutschland produzierten Autos nicht mehr leisten.


Das ist nicht nur in der Autobranche der Fall. In jedem Bereich, in dem Teilzeit,-Leiharbeiter,- oder ähnliches tätig ist, fallen diese Leute als Inlandsnachfrager weitgehensten aus.

Offensichtlich sind die hochbezahlten Politiker und Manager noch nicht dahinter gekommen, Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden. Den Rest richtet der Steuerzahler.

K.-H. Hirmer
13.01.10, 12:43
Aber er hat seine Vorgaben voll erfüllt, weil er es geschafft hat, die Produktionskosten für Automobile effektiv und nachhaltig zu senken.
Und das hat der nur getan, weil die Verbraucher nach preiswerten gut ausgestatteten Autos verlangen. Und eben Toyota oder sonst ein Produkt kaufen, wenn das deutsche zu teuer ist.

opppa
13.01.10, 14:18
Und das hat der nur getan, weil die Verbraucher nach preiswerten gut ausgestatteten Autos verlangen. Und eben Toyota oder sonst ein Produkt kaufen, wenn das deutsche zu teuer ist.

So, und jetzt darfst Du dreimal raten, warum ich einen Japaner fahre!

Kleinlok
13.01.10, 15:29
Da ist Widerstand gegen Abzocke,
Ausbeutung an allen Ecken und Enden angesagt.

Wenn Arbeit zur Perversion geworden ist, macht euren Dreck allein, ich habe auch so genug zu tun.:banana:


Es vergeht kaum ein Tag, an dem an der Frankfurter Uni miese Jobangebote ins Auge stechen. Kurz vor Weihnachten habe ich ein Beispiel entdeckt, das möglicherweise eine 2,5 Monate dauernde Ausbeutung von Studenten beinhaltet.


Ich zitiere aus meiner öffentlichen Kritik daran:




Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider muss ich mich mit einer klaren Kritik und einer kritischen
Anfrage an Ihre Adresse wenden. beides bezieht sich auf de Ausschreibung einer Praktikumstelle, die Ihre Firma (...) öffentlich an der Johann-Wolfgang Goethe Universität ausgeschrieben hat.

Bitte verstehen Sie diese Anfrage als Teil meiner studentischen Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, prekäre Beschäftigungen von Studenten zu erkennen und öffentlich zu hinterfragen, um einen auf diesen Sachverhalt bezogenen dringend notwendigen Bewusstseinswandel in der deutschen Öffentlichkeit und bei den
betreffenden Arbeitgebern bewirken zu können.

Der Text dieser Anfrage wird , eliminiert von personen- bzw- institutionsbezogenen Daten, anonymisiert sowohl im Internet, als auch in öffentlichen Aushängen veröffentlicht und an die Veranstalter der "Nacht der Mussen" wietergeleitet.

Erste Links wären:

Politikarena.net - Einzelnen Beitrag anzeigen - Wenn Arbeit zur Perversion wird/geworden ist (http://www.politikarena.net/showpost.php?p=84967&postcount=51)

http://politikpla.net/forum/deutschland/44997-abzocke-deutschland-100.html#post308039

http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=4831528&postcount=3118

Eventuelle Weiterleitungen an die Presse, die Stadt Frankfurt
und weitere Institutionen sind vorbehalten.

Begin der Kritik und der kritischen Anfrage:


1. Kritik:

Sie beginnen Ihre Ausschreibung mit, ich zitiere


"Du hast dein Studium in der Tasche oder bist noch fleissig dabei (...)"

Diese Ansprache lässt unschwer eine Zielgruppe im Alter
ab etwa mind. 22 Jahren erkennen.

Von daher verwundert es mich und stösst auf mein entschiedenes privates Mißfallen, dass Sie mit der Anrede in der 2. Pesron Singular einen für den deustchen Kulturraum unübliche Anredeform wählen. Das halte ich für sehr unangemessen und unhöflich.

Falls es Ihnen entgangen sein sollte:

Erwachsene Menschen über 16 Jahre dürfen in Deutschland, dem Stammsitz Ihres Unternehmens, die Anrede in der Höflichkeitsform erwarten, die bei Dialogen zwischen nicht vertrauten Personen
die Anrede in der dafür üblichen 2. Pesron Plural nahelegt.

Von daher kritisiere ich den von Ihrenm Unternehmen gewählten Sprachmodus entschieden und möchte Sie bitten, bei künftigen Ausschreibungen seriöse Umgangsformen zu verwenden.

Gestatten Sie mir eine erste Frage:

Frage 1:

Warum verwenden Sie das "Du" in dieser Ausschreibung für die Anrede erwachsener Personen,
die bei Ihnen, so wie es mir scheint, eine qualifizierte Tätigkeit zeitlich befristet aufnehmen sollen?


Vielleicht sehe ich das alles ein bisserl eng, aber in einer Arbeitswelt, in der m.E. inzwischenn oft besonders für junge Menschen knallharte Bedingungen und oft oft leider nur. nur wenig Vertrauen hersscht -stattdessen nur leider knallharte Ellenbogen angebracht sind, da plädiere ich für die unpersönliche, aber neutrale und höfliche Form des "Sie", welches dann im Falle gegenseitiger ehrlicher Partnerschaft gerne gegen das von beiden Seiten gewünschte "Du"ersetzt werden könnte.

Frage 2:

Würden Sie meiner Einschätzung zustimmen, dass das Stellenprofil Ihrer Auschreibung geldwerte Qualifikationen bei den etwaigen Interessenten vorraussetzt?

Gestatten Sie mir bitte meine Vermutung zu begründen:

Sie wünschen z.B. i besagter Auschreibung:


"Du besitzt

- ein sicheres Auftereten, bist belastbar, interessierst dich für Kunst und Kultur
-idealerweise erste Arbeitserfahrungen im veranstaltungsbereich
-einen Führerschein der Klasse B und möglcihst ein eigenes Auto"

Die weitere Beschreibung der Tätigkei sehe ich in diesem Zusammenhang als weitere Unterstüzung für meine genannte Vermutung:


"Zu deinen Aufgaben gehört u.a. die Pressearbet/Pressebetreuung im Vorfeld und am Veranstaltungsabend der jeweiligen Veranstaltung und ganz allgemein die Unterstützung der Projektleitung in verschiedensten organisatorischen Belangen."

Ich erkenne in diesen Anforderungen eindeutig das Interesse Ihrer Firma, dass die von Ihnen gewünschte "Idealbestzung" höherwertige Qualifikationen sowie eine nicht billige Infrastuktur (eigenes Auto) ihr eigen nennen sollte.


Sollten Sie meiner Vermutung nicht unbedingt widersprechen,
bitte ich Sie um Beachtung und Beantwortung der folgenden Frage:

Frage 2:

Entspricht die von Ihnen in Aussicht gestellte, laut Ihren Worten nach Vereinbarung zu treffende Vergütung diesen geldwerten Vorteilen, sprich ist von Ihrer Firma ein Stundenlohn von mind. 14 Euro aufwärts beabsichtigt?

Sollte dem nicht so sein und der Stundenlohn für die avisierte Tätigkeit sogar deutlich darunter sich befinden (was die Bezeichnung Praktikum vermuten lässt), erlaube ich mir noch die


Frage 3:


Wäre in dem Fall das Großevent "NACHT DER MUSSEN" trotz teurer Eintritsspreise(ich als Student konnte und wollte mir das noch nie leisten) inzwischen so unterfinanziert, dass evtl. Ihre Firma gewzungen wäre qualifizierte studentiscihe Mitarbeit auszubeuten?


Ich würde mich über sachdienliche Antworten freuen,
für diese sichere ich Ihnen eine unbedingte Vertraulichkeit zu.

Mit freundlichen Grüßen Thomas Schüller

Kleinlok
15.01.10, 17:20
Schlecht oder miesest bezahlte Arbeit, die nur Armut bedingt bzw. verlängert, ist in einem der reichsten Länder der Welt, wo dekadente Sesselpupser jeden Tag ihre Party feiern wollen,

eine Schande
und eine üble Zumutung

Aber dass interessiert die meisten Politiker inzwischen nicht mehr.

Es sind nicht nur die weichgespülten Politiker, die mit ihren fetten Diäten und Nebenverdiensten schon lange nicht mehr das Schicksal der Geringverdiener oder Armen in diesem scheiss verzockten Land interessiert.

Ich stelle oft bei Diskussionen im Internet fest, dass scheinbar besser gestellte Bürger unwirsch auf Kritik an den miesen Verhältnissen in Deutschland reagieren, ähnlich unwirsch, wie die verlogenen und weichgepülten Politiker, die nichts gegen die Armut in diesem Land unternehmen (dafür aber umso ungenierter sich die eigenen Taschen füllen-würg!).


Doch zu viele in Deutschland schauen resigniert, achtlos oder uninteressiert dem ganzen Beschiss zu und wenn man da Kritik übt, dann reagieren die gereizt.

Aber Kritik an dem ganzen Beschiss muss gerade deswegen sein.

Es kann einfach nicht sein, dass in diesem schweinereichen Land Menschensich für wenige Euros die Stunde arm arbeiten sollen.

Da schüttel ich nur müde meinen Kopf darüber,
wenn mit Leute nahelegen wollen, dasss meine Kritik daran plötzlich nicht mehr gehen soll, das zeigt nur wie weit wir gekommen sind:

Abzocke darf inzwischen an allen Orten in Deutschland sein.

Ich und die anderen Verdummten der unsozialen deutschen Arbetswelt sollen scheinbar die Fresse halten, wenn gezockt wird?

Zur Richtigstellung:

Es geht hier nicht um Kleinloks private Wehwechen,
es geht um:

Abzocke aller Orten!

Diese Kritik stört die Kleinbürger,
die sich nicht an der Ungerechtigkeit stören wollen,
weil die selber nicht betroffen sind oder genau wissen, dass sie selber noch an dem Beschiss mitprofitieren (würg!).


Ich halte dagegen:

Abzocke ist das Problem, nicht die Kritik daran.

Diese Kritik muss gehen und wenn die woanders nicht gehen darf,
dann da, wo ehrliche Kritik noch gehen kann. (z.B. hier :banana:)
Noch ist nicht ganz Deutschland eine Weichspülmaschine.

Ich suche Effizienz und habe keine Lust auf sinnlose geistige Sandkastenspiele, die null politische Wirkung zeigen.

Auf einen virtuellen Stammtisch, wo man die Server mit Gigabytes von
politischen Stellungsmaßnahmen zutüten kann, aber die ganze miese
Schrottpolitik weiterläuft wie gehabt, dass darf nicht sein.

Von der miesen Abzocke in Deutschland sind inzwischen zig Millionen Menschen betroffen, die entweder keine Arbeit oder miesest bezahlte Arbeit bekommen.

Das ganze wirkunsglose Debattieren, die schöngeistige Weichspüle
á la Will, Plasberg, Maischberger und Illner, die nichts verändern können
und wollen und so auch nix verändern werden - da habe ich null Bock drauf.

Die verdienen ein Schweinegeld an der öffentlich verbreiteten politschen Stagnation und ich als kleiner Depp soll unbezahlt mir die intellektuellen Beisserchen ziehen lassen und nur noch nichtsagende Posts veröffentlichen dürfen?

Nein Freunde, so haben wir nicht gewettet.
sondern:

Der Ungerechtigkeit gehört der Kampf angesagt, basta.

Die Gewinner des ganzen Beschisses können/müssen auf warmgeduschte Streicheleinheiten verzichten,
wenn nur knallharte Kritik den Verlieren und Abgezockten hilft.

Die letztere haben Hilfe und Schonung verdient, nicht die ersteren.

GG146
15.01.10, 18:11
Die Verantwortlichen in Deutschland glauben ganz offenkundig, dass man bei einem sehr stark exportorientierten Land den Binnenmarkt vernachlässigen kann und die optimalen Profite für die lobbystarken Unternehmen rausholt, wenn man das Land insgesamt zu einem Niedriglohnland macht.

Im Vergleich zu den nördlichen Nachbarn sind wir das schon. Ich glaube nicht, dass die Rechnung langfristig aufgehen wird.

Ace of Spades
16.01.10, 11:12
Die Verantwortlichen in Deutschland glauben ganz offenkundig, dass man bei einem sehr stark exportorientierten Land den Binnenmarkt vernachlässigen kann und die optimalen Profite für die lobbystarken Unternehmen rausholt, wenn man das Land insgesamt zu einem Niedriglohnland macht.

Im Vergleich zu den nördlichen Nachbarn sind wir das schon. Ich glaube nicht, dass die Rechnung langfristig aufgehen wird.

Die Rechnung ist schon längst daneben gegangen. Wer von den Tagelöhner kauft denn noch ein teures Produkt?

Was überhaupt von allen Seiten nicht bedacht wird: geringer Verdienst-geringe Rente.

In Deutschland entwickelt sich aufgrund der Arbeits,- und Lohnstruktur zu einem Land der Altersarmut von ungeahntem Aussmass.

Kleinlok
16.01.10, 11:44
Die Rechnung ist schon längst daneben gegangen. Wer von den Tagelöhner kauft denn noch ein teures Produkt?

Was überhaupt von allen Seiten nicht bedacht wird: geringer Verdienst-geringe Rente.

In Deutschland entwickelt sich aufgrund der Arbeits,- und Lohnstruktur zu einem Land der Altersarmut von ungeahntem Aussmass.

Richtig beobachtet.

Es ist erbärmlich bis zum geht nicht mehr:

In einem der reichsten Länder der Welt müssen sich inzwischen zig Millionen Menschen wie die letzten armen Deppen vorkommen und das teils trotz Arbeit.

Menschen werden in diesem verlogenen abgezockten Merkelstadel ausgebeutet beim Arbeiten, beim Steuerzahlen, beim Konsum.

Milliarden Menschen werden auf diesem Planeten verarscht und ausgebeutet, damit die reichen und supersupersuperreichen Spaßprinzen auf keine Party auf Kosten der Verdummten verzichten müssen-

Wenn das nicht so traurig und beschämend für alle Seiten wäre, könnte man drüber lachen, so lächerlich ist das ganze.

So kann aber ein gerecht denkender Mensch schnell seinen Verbrauch an Kotztüten hochfahren, wenn er nur das Geld dafür hat.

Kleinlok
26.01.10, 12:23
Es vergeht kaum ein Tag, an dem an der Frankfurter Uni miese Jobangebote ins Auge stechen. Kurz vor Weihnachten habe ich ein Beispiel entdeckt, das möglicherweise eine 2,5 Monate dauernde Ausbeutung von Studenten beinhaltet.


Ich zitiere aus meiner öffentlichen Kritik daran:



Sehr geehrte Damen und Herren!

Leider muss ich mich mit einer klaren Kritik und einer kritischen Anfrage
an Ihre Adresse wenden. beides bezieht sich auf de Ausschreibung einer Praktikumstelle, die Ihre Firma (...) öffentlich an der Johann-Wolfgang Goethe Universität ausgeschrieben hat (...).



Ich habe auf meine öffentliche Kritik datierend vom 13.01.10 von Seiten der Firma eine schnelle Antwort datierend vom 14.01.10 bekommen, in dem die Firma versichert, dass diese sich nicht an der grassierenden Ausbeute von Praktikanten beteiligen würde, allerdings wurde nicht auf meine Frage eingegangen, welcher konkrete Stundenlohn für das besagte Praktikumsverhältnis vorgesehen wäre.

Ich habe dann am 15.01.10 folgende unten zitierte Antwort an die betreffende Firma als Antwort auf deren Schreiben vom 14.01.10 versendet, auf die ich aber keine Antwort mehr bekommen habe.

Ich habe deswegen heute telefonisch die Stadt Frankfurt kontaktiert und werde in den nächsten Tagen dort über dieses Thema sprechen, da ich den Fall als derzeit ungelöst und unbefrieigend diskutiert werte.





Sehr geehrte Damen und Heren!

Ich danke Ihnen für Ihre schnelle und aussagenfähige Antwort.

(Anmerkung: In Anbetracht der fehlenden Angabe zur Bezahlung nehme ich diese Wertung heute am 26.01.10 in Teilen zurück)

Ich möchte dazu gerne Stellung beziehen.

1. Das in Ihrer Firma die Anrede per "du" üblich ist, geht natürlich ok, gegen schlanke Hierachien und einen offenen und ehrlichen Umgangston habe ich persönlich nichts und begrüße das eher.

Ich gebe aber Ihnen bzw. Ihrer Firma zu bedenken, dass ein solcher Umgang, wie z.B. der in der benannten Auschreibung gewählte Sprachduktus,
in der Öffentlichkeit negativ wahrgenommen werden kann.

Das war z.B. genau bei mir der Fall.

Auch wenn Sie das nicht beabsichtigen, aber ich bitte Sie folgenden
pschologischen Faktor zu bedenken:

Der Stellenmarkt ist inzwischen m.E. von einem sehr großen Mißtrauen vieler Interessenten bzw. Teilnehmer geprägt, ich z.B. wittere inzwischen automatisch hinter jeder Stellenauschreibung im studentischen Bereich Ausbeutung und bin mir in mehr als 80-90% der Fälle sicher, dass mein Verdacht berechtigt ist.

Inzwischen 10-12 Anfragen haben meine Verdachtsmomente ausnahmslos bestätigt, auch wenn die Motive für die Unterbezahlung unterschiedlicher Natur sind und nicht immer im Ermessen des jeweiligen Arbeitgebers liegen.

Ein persönlich direkter Umgangston wie von Ihnen gewählt, ist auf dieser Ebene des Kontaktes bzw. der beabischtigen Kontaktaufnahme angesichts der unguten psychologischen Gesamtsituation auf dem Stellenmarkt m.E. nicht adäquat.

Ich persönlich hatte z.B. auf Grund dieser Ansprache
spontan diesen sehr negativen Eindruck:

"Hallo, da werden wieder sehr junge Menschen gesucht, aber mit tollen Qualifikationen (die man erst ab einem Lebensalter von ca. mind. 22 Jahren haben kann), die aber in dem ausgeschriebenen qualifizierten Job nur wenig verdienen können und deswegen in diesem Alter noch satt von Mami und Papi finanziert werden müssen/sollen. Kind mit Anfang-Mitte zwanzig oder gar darüber- Viele Grüsse an Generation Praktikum!"

Allein dieser m.E. sehr relevante Eindruck ruft bei mir sehr negative Reaktonen hervor und ich bin mir sicher, dass meine Reaktion kein Einzelfall sein dürfte.

Ich bitte Sie diese meine Einschätzung
auch unter Marketing-Aspekten zu bedenken.

Zu den Punkten 2. und 3. Ihrer Antwort:

Sie erwarten Qualifikationen, das ist verständlich und der Aufgabenstellung dienlich. Mobilität kann m.E. zwar entspannter und umweltgerechter auch ohne Auto erfolgen, aber das bitte ich als eine Randbemerkung zu betrachten.

Wenn aber die gesuchte Person dank ihrer Qualifikation und ihres Einsatzes eine wertvolle Leistung erbringen kann und soll, dann gehört diese Leistung auch entsprechend bezahlt, und das gilt insbesondere für die von Ihnen angesprochene Zielgruppe.

So haben Sie ausdrücklich angesprochen, dass ein/e Interessent/in sein/ihr Studium möglicherweise abgeschlossen hat.

Ein solcher Personenkreis hat damit nicht nur einen qualifizierten Berufsabschluss erlangt, sondern liegt in aller Regel seinen/ihren Eltern seit fast 25 Jahren auf der Tasche, musste sich bis dato mit meist mies bezahlten Jobs herumschlagen und hat allein in den Jahren der berufsqualifizierenden Ausbildung jede Menge unentlohnte Arbeit zuzüglich der damit verbundenen Kosten erbracht.

Da ist m.E. Schluss mit lustig angesagt, muss Schluss sein mit weiter mies bezahlten Jobs oder ein bisserl Praxiserfahrung für wenig Lohn schnuppern.

Entweder geht es ab da für den beschriebenen Personenkreis
in einen Beruf oder zumindest wird in der Zeit bis dahin für eine erwartete qualifizierte Leistung von den entsprechenden Arbeitgeber eine entsprechende Entlohnung gezahlt.

Und das bitte unabhängig davon,
ob jemand 1 Tag, 2,5 Monate oder ein Jahr arbeitet.

Finanzieren müssen wir uns alle
und zwar in jeder Sekunde der benannten Zeiträume.

Stundenlöhne unter 14 Euro für qualifizierte Arbeit gehören da mit Sicherheit nicht dazu und deswegen verdächtige ich Ihr Praktikumsangebot immer noch als eine Form von Lohndumping, zumal ich bislang immer noch nicht weiss, wie der Stundenlohn der avisierten Beschäftigung real aussieht. Ihre Angaben lassen mich da nur sehr Ungutes vermuten.

Für diesen von mir vermuteten Missstand habe ich auch deswegen keinerlei Verständnis, weil m.E. die Veranstaltung "Nacht der Museen" seit ihrem Bestehen alles andere als sozialverträglich gestaltet ist und Menschen mit niederem Einkommen von je her von der Teilnahme ausschliesst.

Wenn angeblich 40 000 Besucher jeweils 11, ich glaube aktuell 12 Euro Eintritt bezahlen, dann kommen da knapp eine halbe Millioen Euro brutto allein an Eintrittsgeldern herein, weitere Erlöse wie Umsatzbeteiligungen von Partnern nicht berücksichtigt.

Da wird eine Menge Geld in die Hand genommen und das sollte die adäquate Bezahlung aller Beteiligten möglich machen, besonders bei denen, die es eher nötig haben.

Meine Meinung:

Entweder wird da gut bezahlt,
oder die Veranstalter bzw. Partner machen die Arbeit alleine.

Oder die "Nacht der Museen" fällt gleich ganz aus, für mich und weitere arme Schlucker mit Sicherheit kein Verlust. Die Bourgeoisie kann sich eine neue Party basteln.

2,5 Monate sich als Mensch mit niederem Einkommen ausbeuten lassen für eine Nacht, wo Chefverdiener wieder öffentlich den dicken Max machen müssen, das muss nun wirklich nicht sein.

Nehmen Sie meine entschiedenen Worte bitte nicht persönlich.

Ich würde mich freuen, wenn Ihre Firma meine entschiedenen Bedenken
sinnvoll zur Kenntnis nehmen würde und die Bezahlung dieses Praktikums derart gestaltet, dass der oder die Betreffende das mit guten Gefühlen machen kann.

Stundenlöhne unter 14 Euro sind dazu angesichts der Arbeit,
die da erwartet wird, defintiv nicht in der Lage.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

opppa
26.01.10, 13:08
Ich stelle mir gerade vor, wie ich in meiner aktiven Zeit auf so einen Brief reagiert hätte.

Ich darf Dir versichern, daß ich für eine ausgeschriebene Stelle jeden Dritten von der Straße ausgewählt hätte, Dich aber nicht!

Und jetzt geh einfach mal in Dich und versuche zu ergründen, warum!

:yesnod:

Kleinlok
26.01.10, 13:27
Ich stelle mir gerade vor, wie ich in meiner aktiven Zeit auf so einen Brief reagiert hätte.

Ich darf Dir versichern, daß ich für eine ausgeschriebene Stelle jeden Dritten von der Straße ausgewählt hätte, Dich aber nicht!

Und jetzt geh einfach mal in Dich und versuche zu ergründen, warum!

:yesnod:


Ich habe NULL-Interesse deinen merkwürdigen und für mich sinnlosen
Ergründungen auf die Spur zu kommen. Da gehen erst mal ganz andere als meine Wenigkeit in sich!

Zum Beispiel du Kollege:

Gehe mal lieber du in dich und stelle dir die simple Frage, warum diese Firma nicht antwortet, nicht antworten will.

Meine simple Antworthilfe:

Ausbeutung bzw. mögliche Ausbeutung sind zwar usus in diesem unehrlichen Land, aber noch lange nicht moralisch korrekt auch wenn unsere verlogenen Politiker, allen voran das kleine Koch-Monster- uns Ausbeute (heisst bei denen nur anders, z.B. "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt"-:banana:) als politisch korrekt verkaufen wollen.

Und deswegen soll möglicherweise keine Antwort eine Antwort sein.
Vielleicht läuft ja auch bei denen was.

Und wenn dich übrigens die von mir vermutete Ausbeutung
nicht stören sollte, was mich und viele inziwschen sehr stört:

Warum bewirbst du dich nicht selber um da 2,5 Monate für schlappen Lohn im eigenen Auto rumzurollen und gute Arbeit zu leisten?

Oder bist etwa DU zu faul, zu unqualifiziert, zu verwöhnt in der eigenen Bezahlung?

Komm Alter, dünne machen gilt nicht, die Arbeitsfront ruft nach billigen und willigen Söldnern, da muss auch noch mal Oppa ran :banana:

K.-H. Hirmer
26.01.10, 15:31
Ich stelle mir gerade vor, wie ich in meiner aktiven Zeit auf so einen Brief reagiert hätte.

Ich darf Dir versichern, daß ich für eine ausgeschriebene Stelle jeden Dritten von der Straße ausgewählt hätte, Dich aber nicht!

Da sind wir mal einer Meinung! :thumbsup:

opppa
26.01.10, 20:04
Ich habe NULL-Interesse deinen merkwürdigen und für mich sinnlosen
Ergründungen auf die Spur zu kommen. Da gehen erst mal ganz andere als meine Wenigkeit in sich!

Zum Beispiel du Kollege:

Gehe mal lieber du in dich und stelle dir die simple Frage, warum diese Firma nicht antwortet, nicht antworten will.

Meine simple Antworthilfe:

Ausbeutung bzw. mögliche Ausbeutung sind zwar usus in diesem unehrlichen Land, aber noch lange nicht moralisch korrekt auch wenn unsere verlogenen Politiker, allen voran das kleine Koch-Monster- uns Ausbeute (heisst bei denen nur anders, z.B. "Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt"-:banana:) als politisch korrekt verkaufen wollen.

Und deswegen soll möglicherweise keine Antwort eine Antwort sein.
Vielleicht läuft ja auch bei denen was.

Und wenn dich übrigens die von mir vermutete Ausbeutung
nicht stören sollte, was mich und viele inziwschen sehr stört:

Warum bewirbst du dich nicht selber um da 2,5 Monate für schlappen Lohn im eigenen Auto rumzurollen und gute Arbeit zu leisten?

Oder bist etwa DU zu faul, zu unqualifiziert, zu verwöhnt in der eigenen Bezahlung?

Komm Alter, dünne machen gilt nicht, die Arbeitsfront ruft nach billigen und willigen Söldnern, da muss auch noch mal Oppa ran :banana:

Ich hatte Dir eigentlich zugetraut, daß Du genug intellektuelle Kapazität besitzt, zu erfassen, daß Dich keine Firma, vielleicht mit Ausnahme einer Behindertenwerkstatt, aus sozialen Gründen einstellt.

Aber ich habe mich offensichtlich geirrt!

:yesnod:

Kleinlok
26.01.10, 20:06
Da sind wir mal einer Meinung! :thumbsup:

Treffen sich zwei Ausbeuter im Geiste.....

K.-H. Hirmer
27.01.10, 07:20
Treffen sich zwei Ausbeuter im Geiste.....

Hauptsache jemand wie Du trifft nicht in meiner Firma ein. Als Chef habe ich anderes zu tun, als mich von einem wichtigtuerischen Praktikanten unter Rechtfertigungsdruck setzen zu lassen.

Gründe Deine eigene Firma und baue sie auf. Dann kannst Du Löhne zahlen so hoch wie Du willst.

Walter Hofer
27.01.10, 09:23
Gründe Deine eigene Firma und baue sie auf. Dann kannst Du Löhne zahlen so hoch wie Du willst.

Hoffentlich nicht zu tief!!

1,32 Euro Stundenlohn sind sittenwidrig

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/922367

K.-H. Hirmer
27.01.10, 09:49
Hoffentlich nicht zu tief!!

1,32 Euro Stundenlohn sind sittenwidrig

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/922367

Gestern von einem Friseurmeister gehört:

Das Knüpfen von Haarteilen wird mit 50 Cent/cm² entlohnt. In Deutschland. Eine gute Knüpferin schafft 2 -4 cm²/Stunde. Weil jedes einzelne Haar verknotet werden muss. So ein Haarteil kostet dann 1200 - 1500 Euro. In Deutschland.

Das ist deswegen so, weil sich die Leute sonst für wenige hundert Euro diese Dinger aus Asien kommen lassen. Dort knüpfen Kinder für noch weniger Lohn diese Dinger.

Kleinlok
01.02.10, 09:16
Hauptsache jemand wie Du trifft nicht in meiner Firma ein. Als Chef habe ich anderes zu tun, als mich von einem wichtigtuerischen Praktikanten unter Rechtfertigungsdruck setzen zu lassen.

a) bin ich kein Praktikant (bin doch nicht blöd)
b) ist soziale Gerechtigkeit wichtig und lange nicht die Wichtigtuerei,
unter der die kapitalistischen Kleingeister leiden
c) solltest du beschissene Löhne zahlen, brauchst du dich gar nicht
rechtfertigen, weil sich Lohndumping nämlich gar nicht rechtfertigen lässt.
d) zahl lieber anständig.


Gründe Deine eigene Firma und baue sie auf. Dann kannst Du Löhne zahlen so hoch wie Du willst.

Mache ich auch, es kann ja nicht angehen,
den ganzen Ausbeutern das Feld zu überlassen. :banana:


Gestern von einem Friseurmeister gehört:

Das Knüpfen von Haarteilen wird mit 50 Cent/cm² entlohnt. In Deutschland. Eine gute Knüpferin schafft 2 -4 cm²/Stunde. Weil jedes einzelne Haar verknotet werden muss. So ein Haarteil kostet dann 1200 - 1500 Euro. In Deutschland.

4 x 50 Cent = 2,00 €.

Darfst selber für den "Lohn" arbeiten....:banana:


Das ist deswegen so, weil sich die Leute sonst für wenige hundert Euro diese Dinger aus Asien kommen lassen. Dort knüpfen Kinder für noch weniger Lohn diese Dinger.

mies bezahlte Arbeit in Deutschland,
Kinderarbeit in Asien...

... wann willst du Sklaven von Löwen jagen lassen?

Unbelehrbar
01.02.10, 16:26
Seid ein wenig sachlicher und weniger persönlich bitte.

Kleinlok
03.02.10, 13:55
Es vergeht kaum ein Tag, an dem an der Frankfurter Uni miese Jobangebote ins Auge stechen.

Heute eine Stadt x aus dem Kreis Offenbach, die für lumpige 9 Euro Stundenlohn qualifiziert geleistete Betreuungsarbeit sucht,

Ich habe den Mitverantwortlichen heute am 3.2.09 folgende mail geschickt.




Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich kritisiere entschieden die Stellenauschreibung Ihrer Stadt x bezogen auf die Gewinnung von Betreuer/innen für die diesjähriene Ferienspiele Ihrer Stadt.

Ich richte zunächst diese Kritik und Anfrage direkt nur an Ihre Stadt, behalte mir aber eine öffentliche Verbeitung vor und habe bzw. werde in diversen Internetforen dieses Schreiben in anonymisierter Form veröffentlichen.

Ein Besipiel wäre:

http://www.politikarena.net/showpost.php?p=96617&postcount=67


1. formale Kritik:

Sie verwenden in Ihrer Ausschreibung die Anrede in der 2. Person singular und verwenden einen eher jugendlich geprägten Sprachduktus.

Da Sie für die ausgeschriebene Betreung Ihnen noch unbekannte, ergo also nicht vertraute Personen suchen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben müssen, halte ich diese Anredeform weder für üblich noch geboten und behaupte, dass diese Anrede der Sache nicht dienlich kommt.

Diese Anrede lässt für meine Begriffe eine gesellschaftlich übliche Wertschätzung der angesprochenen erwachsenen Person vermissen, weist dieser ungefragt die Rolle eines Jugendlichen unter 16. Jahre und kann ein solches Manko zumindest bei den Ihnen noch nicht bekannten Betrachtern dieser Ausschreibung suggerieren.

Letzteres ist bei mir persönlich der Fall
und ich verbitte mir eine solche Anrede.

Frage, wie fänden Sie beispielsweise eine solche Anfrage
an Ihre Stadt bzw. an Ihre Adresse als erwachsene Mitarbeiter?







"Verehrte Vertrer(innen) der Stadt x!

Als Mitarbeiter der Stadt x seid ihr mindestens 18 Jahre alt, habt
richtig Lust auf Fragen zu eurer Stadt zu reagieren, wollt verantwortungsbewusst eure Aufgabenpflicht wahrnehmen und habt Spaß an der Arbeit mit kritischen Bürger(innen) und geniesst die damit verbundene volle Action.

Ihr seid alle vom Bürgermeister zu den Jugendbetreuern, von der Empfangsdame zum Pressechef, von den fleissigen Bauhofwerkern zu der Köchin der Kantine und vielen anderen fleissigen Geistern mit vollem Einsatz dabei, denn ihr habt Nerven wie Drahtseile und seid alles andere als Couch-potatoes...


Frage:

Wie ist ihre ehrliche Reaktion auf diese hier als virtuelles Zitat
von meiner Seite aus gestellte Anfrage?

Geht das ok?
Finden Sie das locker und effizient?

...oder unpassend/ unüblich/ unter aller Kanone?

Eine Antwort darauf fände ich wirklich spannend


2. Inhaltliche Kritik:

Die ausgeschriebene Arbeit erwartet eine engagierte eigenverantwortliche Mitarbeit,
die sinnvolle pädagogische und kommunikative Kompetenzen erfordert. Abgesehen davon, dass ein Mitarbeiter oder Mitarbeiterin dann eine dementsprechende Anrede in der 3. Person plural zumindest von Seite der Stadt erwarten können dürfte, wäre dafür eine angemessene Bezahlung erforderlich, die ich in dem angebotenene Stundenlohn von 9 Euro in keinster Weise erkennen kann.

Diese Lohnhöhe bewegt sich am unteren Rande dessen, was öffentliche und private Träger anbieten und ist vollkommen ungeignet, dass erwachsene Menschen damit Ihren Lebensunterhalt ganz oder auch nur teilweise sinnvoll finanzieren können.

Frage: Wieso erwartet die Stadt x eine qualifizierte pädagogische Arbeit zum Niedriglohn von Menschen, die meist über kein sinnvolles Einbkommen verfügen und z.B. als Schüler oder Studenten auf eine sinnvoll bezahlte Nebenbeschäftigung möglicherweise angeweisen sind?


Ich bitte Sie um eine zielfördende Antwort,
für eine solche sichere ich Ihnen Vertraulichkeit zu.

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller

Itchy
03.02.10, 13:59
Wieso bin ich eigentlich Arbeitnehmer ?
ich gebe doch Arbeitsleistung und der Arbeitgeber eignet sich den erzielten Mehrwert an ... :angry:

Also eigentlich müsste das genau andersrum heißen. :mad:

Kleinlok
03.02.10, 14:10
Wieso bin ich eigentlich Arbeitnehmer ?
ich gebe doch Arbeitsleistung und der Arbeitgeber eignet sich den erzielten Mehrwert an ... :angry:

Also eigentlich müsste das genau andersrum heißen. :mad:

Du bist Arbeitsleistungsgeber,
der Abeitgeber darf von mir aus Arbeitgeber heissen. er vergibt ja auch Arbeit.

das ist aber kein Grund, so wie unserem Land üblich den Arbeitgeber zu verklären,
,besonders dann nicht, wenn er eine beschissen bezahlte Arbeit vergeben will.

Beide geben und nehmen!

So war das, so ist das und so wird das vermutlich immer sein.

Der Arbeitgeber gibt gut bezahlte Arbeit und nimmt dafür gute Arbeitsleistung
Der Arbeitnehmer gibt gute Arbeitsleistung und nimmt dafür guten Lohn.

Alles andere ist Pille-Palle.

Nur genau diese Pille-Palle Philosofie vertreten viele Flachköppe:

Es würde reichen, überhaupt nur Arbeit zu schaffen und zu geben, Lohn wäre Nebensache unddie Arbeitnehmer sollen sich freuen, wenn es überhaupt was zu tun gäbe, von was die leben sollen- scheiss drauf.

Das ist zum Kotzen, schlichtweg zum Kotzen und es ist überreif das zu bekämpfen.

agano
04.02.10, 09:49
Wieso bin ich eigentlich Arbeitnehmer ?
ich gebe doch Arbeitsleistung und der Arbeitgeber eignet sich den erzielten Mehrwert an ... :angry:

Also eigentlich müsste das genau andersrum heißen. :mad:sehr gut erkannt!!! du verkaufst deine arbeitsleistung und bist arbeitgeber. wie bringen wir das nun den sklaventreibern von der wirtschaft bei? du bist kein BITTSTELLER, sondern eine person, die FÄHIGKEITEN anbietet.

das ist wie ein initialzündung. wenn das jetzt jeder begreift, haben wir die wirtschaft in der tasche.

danach bauen die noch mehr roboter!!! .... und wir sollten bei solchen firmen, die nur noch mit automaten produzieren, nicht mehr einkaufen.

man sieht, handlungsmöglichkeiten haben wir alle male. richard

Kleinlok
04.02.10, 21:51
sehr gut erkannt!!! du verkaufst deine arbeitsleistung und bist arbeitgeber. wie bringen wir das nun den sklaventreibern von der wirtschaft bei? du bist kein BITTSTELLER, sondern eine person, die FÄHIGKEITEN anbietet.

das ist wie ein initialzündung. wenn das jetzt jeder begreift, haben wir die wirtschaft in der tasche.

danach bauen die noch mehr roboter!!! .... und wir sollten bei solchen firmen, die nur noch mit automaten produzieren, nicht mehr einkaufen.

man sieht, handlungsmöglichkeiten haben wir alle male. richard

Genauso gut- sprich super treffend erkannt!

Es ist eine ungalubliche Sauerei was in deutschen landen geht, voll auf den Titel dieses Strang bezogen:

Arbeit ist zur Perversion geworden!

Notgeile Personalchefs, unbefriedigte Unternehmer, gefrustete Praktikanten-mäuse, Billig-lohn Kiddies, 1-Euro-Sklaven, Verarsche am laufenden Band und die Bonzen machen Party. Pochers Baby (sei den beiden ja gegönnt) soll Happy-Laune News stimulieren, Merkels Mudwinkel schlürfen auf dem Boden und das Guido-Kasperle schleimt sich mal weider in die Herzen seines Klientels ein.

In so einbem beschissenen, notgeilen Frustland arbeiten zu wollen, besonders wenn man noch jung ist, bedeutet schlichtweg sich prostituieren zu müssen.

Das ist zum Kotzen, Freunde!

Es muss Schluss damit sein, dass Millionen gefrustete Michelknalltüten sich eine Badekappe überstülpen, 1 kilo Gleitcreme draufpappen und willig die nächstgelegene rückwärtige Körperöffnung irgendeines selbsternannten Wichtigtuers ansteuern, um in der unwohligen Wärme dessen Gedärms feststellen zu müssen, dass...


....Ausbeute Scheisse ist!

Ich will arbeiten, aber nicht als enteierter Arbeitseunuch die Füße tausendfach geklonter Widerlinge knutschen, die mir eh nix zahlen wollen.

Irgendwann vor langer zeit gab´s dafür mal die harte Arbeiterfaust aufs bourgoise Göschlein, ok, ist auch nicht die tolle Tour, aber wenn das eine Spur zu hart sein sollte, dann wird es langsam aber ganz superflotte Eisenbahn für die bourgoisen Pinkler, die Notbermse zu ziehen!


Hallo Freunde ihr da oben, ich meine es ernst!

So blöd kann selbst der letzte gehirnlose arbeitswillige Eunuche nicht sein, als dass der sich flach unter der Stechuhr als verarschter Leiharbeiter in die Werkshalle, den Kindergarten, das Büro, den Lokführerstand oder was weiss ich wo hinschieben lässt, um für einen Hungerlohn die Leistung für hochbezahlte Sesselpupser abzudrücken.

Es ist Schluss mit Unlustig, Schluss mit Ausbeute, verlogener Abzocke und saudummen neoliberalen Ausbeutparolen im deutschen überbezahlten Buntfernsehen, die merkwürdigerweise immer von den Knalltüten kommen, die selber fett Kohle für ihren verbalen Bockmüll pressen.

Ich habe empty.

Ich mache nicht eine Sekunde mehr was für diesen scheiss deutschen Drecksstaat umsonst oder für wenig Kohle.

Ich kaufe kaum noch was, lache über die Scheisskrise, die länhst hätte kommen müssen und die ganzen Bonzen können mich mal kreuzweise.

Ich planiere niemand die Fresse, aber den verlogenen Superarschlöchern n Berlin und anderswo gibt´s die rote Karte,
Protest an allen Enden, freche Fragen, Querelen überall.

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt.

Ich habe keinen Bock mehr mir auch nur eine hunderstel Sekunde von der vermüllten Politik die Eier klauen zu lassen um dann doch noch irgendwie Testesteron geschwängert irgendwo die üble Prügelsau zu starten.

Aber damit das nicht passiert, gehe ich mit Worten, messerscharfen -, auf die Politik los.

Die kann sich warm anziehen.

Es ist Winterund es ist kalt in diesem Land.

Aber es ist bitterkalt, obwohl der Schnee schmilt -
weil Dummheit, Arroganz und Ungerechtigkeit den 1. Wohnsitz
in diesem Scheissland angemeldet haben.

Das wird sich ändern!

Schnauze 100 fach gestrichen voll!

Morgen geht´s weiter!

Lieder-Lich
18.02.10, 21:21
Mal etwas zur Erbauung zwischendurch:

Frau Ursula v.d. Line - oder wie der Name geschrieben wird - möchte die Hartz-IV-Regelungen u.a. dahingehend ändern, daß die ARGEn SGB II die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Medikamente übernehmen - das freut mich. Prima!!!
Ist eine - z.B. durch zuviel Kyffen induzierte - Psychose eine chronische Krankheit? Yepp! Na denn:
Schnell zum behandelnden Neurologen/Psychiater und den davon überzeugen, daß einem Kyffen hilft, seine Erregungszustände in den Griff zu bekommen - und ab zum Dealer. Jetzt nußte den nur noch dazu bekommen, Dir eine Quittung für die "Salomo-Nesseln" auszustellen. Willkommen im Hartz-IV-Reich :banana:
Für Lieder-Lich kommt das wieder zu spät - der ist seit einigen Wochen ab davon.

tabasco
18.02.10, 21:26
Mal etwas zur Erbauung zwischendurch:

Frau Ursula v.d. Line - oder wie der Name geschrieben wird - möchte die Hartz-IV-Regelungen u.a. dahingehend ändern, daß die ARGEn SGB II die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Medikamente übernehmen - das freut mich. Prima!!!
Ist eine - z.B. durch zuviel Kyffen induzierte - Psychose eine chronische Krankheit? Yepp! Na denn:
Schnell zum behandelnden Neurologen/Psychiater und den davon überzeugen, daß einem Kyffen hilft, seine Erregungszustände in den Griff zu bekommen - und ab zum Dealer. Jetzt nußte den nur noch dazu bekommen, Dir eine Quittung für die "Salomo-Nesseln" auszustellen. Willkommen im Hartz-IV-Reich :banana:
Für Lieder-Lich kommt das wieder zu spät - der ist seit einigen Wochen ab davon.Erstens willkommen.

Zweitens ist eine Psychose eine Krankheit, die wohl kaum mit Kiffen behandelt wird.

Drittens eignet sich der Tavor viel besser gegen die "Erregungszustände" als eine weiche Droge.

Viertens haben bis jetzt 7 Menschen (http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article3213233/Erstmals-Cannabis-auf-Rezept-in-Deutschland.html) im ganzen Deutschland Cannabis auf Rezept bekommen.

Da sehe ich andere Probleme, die ... äää ... akuter sind.

Lieder-Lich
18.02.10, 22:29
Oh, Verzeihung... wissen Sie noch, was Ironie ist?
Das Vertrauen in die studierte Obrigkeit ist mit ein Grund für die fatale Situation in unserem Land. Schon von daher würde ich mich mit Dozieren hier zurückhalten. Aber ich bin nicht Sie.

tabasco
18.02.10, 23:00
Oh, Verzeihung... wissen Sie noch, was Ironie ist?
Das Vertrauen in die studierte Obrigkeit ist mit ein Grund für die fatale Situation in unserem Land. Schon von daher würde ich mich mit Dozieren hier zurückhalten. Aber ich bin nicht Sie.

Genau. Sie sind nicht ich. Daher können Sie auch die gelöschte und editierte Beiträge nicht in ihrer Ursprungsform lesen. Ich kann das - und empfehle Ihnen daher barmherzigst, sich einen anderen Tonfall auszusuchen. Aber das scheinen Sie ja auch von alleine darauf gekommen zu sein :).

Misstrauen in die "studierte Obrigkeit" ist übrigens genau so fatal, wie Vertrauen: Deppen, die leichtgläubig sind, sind definitiv schlimmer, als die Deppen, die misstrauisch sind.

Kleinlok
05.08.10, 12:37
Es ist eine ungalubliche Sauerei was in deutschen landen geht, voll auf den Titel dieses Strang bezogen:

Arbeit ist zur Perversion geworden!

Notgeile Personalchefs, unbefriedigte Unternehmer, gefrustete Praktikantenmäuse, Billig-lohn Kiddies, 1-Euro-Sklaven, Verarsche am laufenden Band und die Bonzen machen Party. Pochers Baby (sei den beiden ja gegönnt) soll Happy-Laune News stimulieren, Merkels Mudwinkel schlürfen auf dem Boden und das Guido-Kasperle schleimt sich mal weider in die Herzen seines Klientels ein.

In so einbem beschissenen, notgeilen Frustland arbeiten zu wollen, besonders wenn man noch jung ist, bedeutet schlichtweg sich prostituieren zu müssen.

Das ist zum Kotzen, Freunde!

Es muss Schluss damit sein, dass Millionen gefrustete Michelknalltüten sich eine Badekappe überstülpen, 1 kilo Gleitcreme draufpappen und willig die nächstgelegene rückwärtige Körperöffnung irgendeines selbsternannten Wichtigtuers ansteuern, um in der unwohligen Wärme dessen Gedärms feststellen zu müssen, dass...


....Ausbeute Scheisse ist!

Ich will arbeiten, aber nicht als enteierter Arbeitseunuch die Füße tausendfach geklonter Widerlinge knutschen, die mir eh nix zahlen wollen!

Denn Billigjobs sind Murks und pure Menschenverachtung.

Jeder korrupte Arbeitgeber erklärt die Arbeit als geringwertig und sucht sich unter den vielen Verdummten, die den Job machen müssen, die passenden pflegeleichten Sklaven aus, die willig und billig den Job tun.

Die zumindest so tun, als ob sie den beschissenen
Job gerne machen würden...

Das muss ein Ende finden, ich zitiere
aus meiner heutigen Presseerklärung:


Verdacht sozial unverträglicher Praxis der Veranstaltung "Nacht der Museen"

Sehr geerte Damen und Herren!

In dieser Presseerklärung kritisiere ich als Privatperson die m.E. sozialunverträgliche Praxis der Veranstaltung "Nacht der Museen" die ich an zwei Sachverhalten festmachen möchte:


1. unsoziale Tarifgestaltung
2. Verdacht der Unterbezahlung qualifizierter Mitarbeit

Ich kritisiere darüber hinaus das Verhalten der Stadt Frankfurt, welche entgegen ihrer Zusage keine Stellungsnahme zu meiner Kritik abgeben hat und scheinbar kein Interesse an der Sozialverträglichkeit der von ihr mitveranstalteten Event "Nacht der Museen" zeigt.

Ähnliches gilt für den weiteren Haupt-Mitveranstalter, die Firma Firma Ernest & Young, die mit keiner Silbe auf meine kritischen bisherigen Anfragen reagiert hat.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mich Ihnen gegenüber meine Vorwürfe bzw. Verdachtsmomente erläutern und begründen liessen:


1. unsoziale Tarifgestaltung

Sicher sind die Veranstalter in der Gestaltung der Eintrittspreise frei gestellt, aber angesichts des öffentlichen Interesses, das von den Veranstaltern, sprich der Stadt Frankfurt sowie einem Großteil der Medien für diese Veranstaltung ausgemacht und erklärt wird, halte ich eine Kritik an dem m.E. unsozialen Einheitseintrittspreis von atuell 12, - Euo für gerechtfertigt.

Laut Auskunft der Verantwortlichen sollen mit der benannten Veranstaltung evtl. "Hemmschwellen" bezüglich musealer Kultur abgebaut werden.

So sinnvoll ein solches Anliegen sein mag, den Vertretern dieser Aussage scheint nur entgangen, dass die Hemmschwellen eines nicht geringen Teils der Bevölkerung inzwischen deutlich andersartig aufgestellt sind und in erster Linie das schmale private Budget dieses Personenkreises betrifft.

Diese Personen sind mit dem oben benannten Einheitseintrittspreis de facto weitgehend ausgeschlossen, darunter leider die Sozialverträglichkeit der Verastaltung und angesichts dieser Tatsache empfinde ich die jeweilige mediale Inszenierung der Veranstaltung persönlich schon als obszön.


2. Verdacht möglicher Unterbezahlung qualifizierter Mitarbeit im Rahmen der Veranstaltug "Nacht der Museen"


Im Zusammenhang mit der in Punkt 1. besagten Kritik sehe ich es als möglichen Skandal, dass unter Umständen eine geldwerte Mitarbeit im Rahmen der Veranstaltung "Nacht der Museen" in Form eines wie ich vermute unterbezahlten Praktikums ausgebeutet wird

Ich beziehe mich in dieser Kritik auf eine öffentlich ausgehängten Ausschreibung der Firma k/c/e-Marketing, welche Anfang diesen Jahres eine Mitarbeit bei Organisation und Begleitung der benannten Veranstaltug als ein auf 2, 5 Monate befristetes Praktikum anbietet.

Der bzw. die Interessent/in für dieses Praktikum soll neben einer für meine Begriffe als qualifiziert geltenden Arbeitsleistung (erfolgreicher Studiumabschluss erwünscht) zudem geldwerte Vorteile wie ein eigenes Kfz nach Möglichkeit einbringen.

Dafür bietet die Firma eine nicht näher benannte Vergütung. Möglicherweise darf bzw. soll sich der gewünschte Praktikant/in arm arbeiten. Der Verdacht darauf befremdet mich genauso, wie die Ansprache der gewünschten Person in dieser Ausschreibung (Zielgruppe Student/in, Absolvent/in ca. Mitte 20) in der 2. Person Singular.

In einer mail, datierend vom 16.01.2010 habe ich die betreffende Firma auf diese Kritikpunkte angesprochen, eine Kopie erging an mehrfache Adressen der Firma Ernst & Young, welche als ein wesentlicher Mitveranstalter der Veranstaltung "Nacht der Museen" fungiert.

Mit einer Mitarbeiterin der erstgenannten Firma habe ich dann in einem fairen und weitgehend kostruktiven Dialog diese Kritik besprochen, die Firma war jedoch nicht bereit, nähere Angaben zu der von ihr vorgesehen Vergütung zu machen, so dass die von mir benannten Verdachtsmomente einer Unterbezahlung bzw. Ausbeutung qualifizierter Mitarbeit im Rahmen der Veranstaltung "Nacht der Museen" für mich nach wie vor bestehen.

Sollte dieses Verdachtsmoment zutreffen, empfände ich eine deratige Vorgehensweise als unsozial und ungebührlich, ein Vorwurf, der m.E. auch unmittelbar auf die hauptverantwortlichen Veranstalter bzw. Mitveranstalter zurückfallen kann.

So habe ich in einer weiteren mail, datiernd vom 26.01.10 das Kulturamt der Stadt Frankfurt verständigt. Auf meine erinnernde Nachfrage wurde mir von dort die Auskuft gegeben, die zuständigen Stellen würden sich bei mir melden. Das ist leider entgegen der Ansage nicht geschehen und trotz meiner Erinnerung vom 11.02.10 hat die Stadt Frankfurt bis zum heutigen Tag nicht zu meiner Kritik Stellung genommen.

Aus diesem Grunde wende ich mich heute mit dieser Presserklärung an die Öffentlichkeit .

Für Rückfragen stehe ich gerne zu Ihrer Verfügung

Mit freundlichen Grüßen, Thomas Schüller


Anlage (im Dateianhang):

Dokumentation Schriftverkehr Kritik Schüller an
sozialunverträglicher Praxis Nacht der Museen

Verzeichnis:

a) Mail Schüller an Firma KSC-Marketing und Fa. Ernest &Young vom 13.01.2010
b) Mail Schüller an Firma KSC-Marketing vom 15.01.2010
c) Mail Schüller an das Kulturamt der Stadt Frankfurt vom
d) Mail Schüller an das Kulturamt der Stadt Frankfurt vom 10.02.2010
e) Mail Schüller an das Kulturamt der Stadt Frankfurt vom 11.02.2010
f) Mail Schüller das Kulturamt der Stadt Frankfurt, Fa. Ernest & Young,
Fa. k/c/e/ Marketing vom 23.06.2010

Puderdose
05.08.10, 13:44
Mich ärgert die Thematik auch , nur ich fürchte , das wir mit dieser Regierung , diesem Wirtschaftssystem und mit dem Euro nichts ausrichten können. Ich betone: WIR MÜSSEN ALLE GEMEINSAM auf die Straße gehen. Zugleich sollte sich das Volk Gedanken machen , wie es nach einen Umbruch weiter gehen sollte.

Kleinlok
05.08.10, 13:48
Mich ärgert die Thematik auch , nur ich fürchte , das wir mit dieser Regierung , diesem Wirtschaftssystem und mit dem Euro nichts ausrichten können. Ich betone: WIR MÜSSEN ALLE GEMEINSAM auf die Straße gehen. Zugleich sollte sich das Volk Gedanken machen , wie es nach einen Umbruch weiter gehen sollte.

Ich sage/schreibe nur ganz einfach.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Das war so, ist so und wird immer so sein.

Über die Mittel und Methoden kann man reden, aber wehren müssen wir uns.
Hätten wir schon mal längst tun sollen. Von alleine bleibt das Merkel nicht im Urlaub.

Puderdose
05.08.10, 15:05
Ich sage/schreibe nur ganz einfach.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.

Das war so, ist so und wird immer so sein.

Über die Mittel und Methoden kann man reden, aber wehren müssen wir uns.
Hätten wir schon mal längst tun sollen. Von alleine bleibt das Merkel nicht im Urlaub.


Dazu müssen wir Millionenfach auf die Straße gehen ! Nur das wird nicht passieren , weil jeder nur an sich denkt. Hinzu kommt , das Ost und West nicht zusammenhält. Jeder wird gegen jeden ausgespielt und das scheint bestens zu funktionieren. Sollte es doch zu Unruhen kommen , wird die Politik zeigen wozu sie fähig ist. Denken wir nur an den G8 Gipfel in Heiligendamm. Dann werden Tränengas , Gummiknüppel und Wasserwerfer sprechen.

el spartaco
06.08.10, 08:29
Dazu müssen wir Millionenfach auf die Straße gehen ! Nur das wird nicht passieren , weil jeder nur an sich denkt. Hinzu kommt , das Ost und West nicht zusammenhält. Jeder wird gegen jeden ausgespielt und das scheint bestens zu funktionieren. Sollte es doch zu Unruhen kommen , wird die Politik zeigen wozu sie fähig ist. Denken wir nur an den G8 Gipfel in Heiligendamm. Dann werden Tränengas , Gummiknüppel und Wasserwerfer sprechen.Genau das ist die Ansatzstelle. Der Begriff Solidarität ist völlig abhanden gekommen und muss neu belebt werden. Das geht nur durch praktische Erfahrungen und in ein kleinen Schritten. Resignation nützt dem Gegner. Hoffnungsvolle Ansätze gab es ja in der jüngsten Vergangenheit. So ließen sich die Arbeiter in den einzelnen Opelbetrieben nicht so einfach gegeneinander ausspielen. Es wrd halt lange dauern.

K.-H. Hirmer
06.08.10, 09:56
Genau das ist die Ansatzstelle. Der Begriff Solidarität ist völlig abhanden gekommen und muss neu belebt werden.
Gute Idee! :)

Als erstes sollten wir erreichen, dass alle die Leute, die deutsche Sozialleistungen und Löhne haben wollen, auch wieder bereit sind in den Läden deutsche Preise zu bezahlen.

Wer z. B. als Heimwerker meint, eine Bohrmaschine aus China für 19,99€ reicht für das bißchen, was er machen will, kauft trotzdem für 100€ das - auch qualitätsmäßig - bessere Produkt der deutschen Firma Bosch.

Wenn die Unternehmen erstmal den immensen Kostendruck des Marktes (Baumärkte, Discounter, "Geiz ist geil") los sind, kann man auch wieder über höhere Löhne und Sozialleistungen der Unternehmen reden.

el spartaco
17.09.10, 11:08
Wer ist "WIR"? Jeder freie Unternehmer produziert mit möglichst geringen Aufwand um die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Mit der Globalisierung wurde eine Pandoranische Büchse geöffnet, die man nicht mehr so schnell veschließen wird können. Logisch, dass diese Globalisierung, von den Unternehmen, denen du oder der Deutsche Staat im Grunde scheißegal b/ist, genutzt werden.
Jetzt zu heulen ist zu spät. Den Europäischen Gewinnern steht eine Vielzahl von Verlierern gegenüber und es werden noch viele mehr werden.Interessant, dass du hier noch nicht als Kommunistenschwein bezeichnet worden bist.:)

tabasco
17.09.10, 11:25
Interessant, dass du hier noch nicht als Kommunistenschwein bezeichnet worden bist.:)

Laut der Forumsuche ist hier noch keiner als "Kommunistenschwein" bezeichnet worden :)

Kleinlok
19.09.10, 12:43
Laut der Forumsuche ist hier noch keiner als "Kommunistenschwein" bezeichnet worden :)

...und als "Kapitalistenschwein"? :banana:

Heim.at
20.09.10, 04:10
...und als "Kapitalistenschwein"? :banana:

Da rüttelt Einer am Wat...baum :cool: