Blue Max
09.08.09, 14:14
Ich habe mir mal einige Zeugenaussagen von Holocaustüberlebenden und SS-Tätern durchgelesen, und ich bin schockiert: Schockiert einerseits über die Brutalität meines Volkes und andererseits darüber, daß es nach diesen eindeutigen Beweisen immer noch Holocaustleugner gibt. :X
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, wer will das bezweifeln?
Die Menschenmühle von Belzec:
Die Menschenmühle umfasst einen Raum von etwa 7 km Durchmesser (...) Die mit Juden vollbeladenen Züge fuhren durch einen Tunnel in die unterirdischen Räume der Hinrichtungsstätte ein (...) Die nackten Juden wurden in riesige Hallen gebracht. Mehrere tausend Menschen konnten diese Hallen fassen. Sie hatten keine Fenster, sie waren aus Metall mit versenkbarem Boden. Der Boden dieser Hallen mit den Tausenden von Juden wurde in ein darunterliegendes Wasserbassin gesenkt doch nur soweit, dass die Menschen auf der Metallplatte nicht ganz unter Wasser kamen. Wenn alle Juden auf der Metallplatte schon bis über die Hüften im Wasser standen, wurde elektrischer Starkstrom durch das Wasser geleitet. Nach wenigen Augenblicken waren die Juden, Tausende auf einmal, tot. Dann hob sich der Metallboden aus dem Wasser. Auf ihm lagen die Leichen der Hingerichteten. Eine andere Stromleitung wurde eingeschaltet, und die Metallplatte wurde zu einem Krematoriumssarg, heissglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren (...)
Es gab Tage, an denen die Linie nach Belzec zwanzig oder mehr solcher Züge beförderte. Die moderne Regie in nazistischer Technik triumphierte. Das Problem, wie man Millionen Menschen hinrichten kann, war gelöst.
Stefan Szende: Der letzte Jude aus Polen, Europa Verlag, Zürich und New York, 1945, S. 290 ff.
Und nochmal Belzec:
Der Boden des Zuges (in den die Juden gepfercht worden waren) war mit einer dicken Schicht bedeckt. Es war ungelöschter Kalk. Jeder weiss, was geschieht, wenn man Wasser auf Kalk giesst (...) Den Insassen des Zuges wurde das Fleisch langsam von den Knochen gefressen (...) Es dauerte drei Stunden, bis der Zug ganz gefüllt war. Die Abenddämmerung war hereingebrochen, als die 45 Wagen (ich hatte sie gezählt) voll waren. Der Zug mit seiner gemarterten Menschenfleischladung schaukelte und gellte von Geheul wieder wie verhext (...) Mit rauchenden Flinten in den Fäusten streiften die deutschen Polizisten umher und gaben den Sterbenden den Rest. Nur die Schmerzensschreie aus dem Zug durchbrachen noch das Schweigen. Dann verstummten auch sie, und es blieb nur noch der süssliche, ekelerregende Geruch des vergossenen Blutes in der Luft schweben (...) Ich wusste, wo der Bestimmungsort des Zuges lag. Er würde etwa 100 km weit fahren. Dann würde er auf einem öden Feld anhalten und bewegungslos drei, vier Tage stehenbleiben, bis der Tod in die hintersten Winkel der Wagen gekrochen war.
Jan Karski: Story of a Secret State, The Riverside Press, Cambrigde, 1944
Das Vernichtungslager Sobibor:
Die Juden wurden in eine Dusche gelockt und mit einer durch Löcher in der Decke spiralenförmig niedertriefenden schwärzlichen Substanz ermordet. Um die Todesschreie der Sterbenden zu übertönen, hielten die Deutschen in Sobibor eine Herde von Gänsen, die immer besonders laut schnattern mussten, wenn die schwärzliche Substanz in die Todeskammer eingelassen wurde.
Alexander Pechersky: La rivolta di Sobibor, in Yuri Suhl, Ed essi si ribellarono, Mailand, 1969, S. 31.
Das Vernichtungslager Treblinka:
Hunderttausende von Juden wurden in den Dampfkammern von Treblinka ermordet.
Nürnberger Dokument PS3311.
:frown: :frown: :frown: :frown: :frown: :frown:
Abscheulich. Ich schäme mich, Deutscher zu sein.
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, wer will das bezweifeln?
Die Menschenmühle von Belzec:
Die Menschenmühle umfasst einen Raum von etwa 7 km Durchmesser (...) Die mit Juden vollbeladenen Züge fuhren durch einen Tunnel in die unterirdischen Räume der Hinrichtungsstätte ein (...) Die nackten Juden wurden in riesige Hallen gebracht. Mehrere tausend Menschen konnten diese Hallen fassen. Sie hatten keine Fenster, sie waren aus Metall mit versenkbarem Boden. Der Boden dieser Hallen mit den Tausenden von Juden wurde in ein darunterliegendes Wasserbassin gesenkt doch nur soweit, dass die Menschen auf der Metallplatte nicht ganz unter Wasser kamen. Wenn alle Juden auf der Metallplatte schon bis über die Hüften im Wasser standen, wurde elektrischer Starkstrom durch das Wasser geleitet. Nach wenigen Augenblicken waren die Juden, Tausende auf einmal, tot. Dann hob sich der Metallboden aus dem Wasser. Auf ihm lagen die Leichen der Hingerichteten. Eine andere Stromleitung wurde eingeschaltet, und die Metallplatte wurde zu einem Krematoriumssarg, heissglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren (...)
Es gab Tage, an denen die Linie nach Belzec zwanzig oder mehr solcher Züge beförderte. Die moderne Regie in nazistischer Technik triumphierte. Das Problem, wie man Millionen Menschen hinrichten kann, war gelöst.
Stefan Szende: Der letzte Jude aus Polen, Europa Verlag, Zürich und New York, 1945, S. 290 ff.
Und nochmal Belzec:
Der Boden des Zuges (in den die Juden gepfercht worden waren) war mit einer dicken Schicht bedeckt. Es war ungelöschter Kalk. Jeder weiss, was geschieht, wenn man Wasser auf Kalk giesst (...) Den Insassen des Zuges wurde das Fleisch langsam von den Knochen gefressen (...) Es dauerte drei Stunden, bis der Zug ganz gefüllt war. Die Abenddämmerung war hereingebrochen, als die 45 Wagen (ich hatte sie gezählt) voll waren. Der Zug mit seiner gemarterten Menschenfleischladung schaukelte und gellte von Geheul wieder wie verhext (...) Mit rauchenden Flinten in den Fäusten streiften die deutschen Polizisten umher und gaben den Sterbenden den Rest. Nur die Schmerzensschreie aus dem Zug durchbrachen noch das Schweigen. Dann verstummten auch sie, und es blieb nur noch der süssliche, ekelerregende Geruch des vergossenen Blutes in der Luft schweben (...) Ich wusste, wo der Bestimmungsort des Zuges lag. Er würde etwa 100 km weit fahren. Dann würde er auf einem öden Feld anhalten und bewegungslos drei, vier Tage stehenbleiben, bis der Tod in die hintersten Winkel der Wagen gekrochen war.
Jan Karski: Story of a Secret State, The Riverside Press, Cambrigde, 1944
Das Vernichtungslager Sobibor:
Die Juden wurden in eine Dusche gelockt und mit einer durch Löcher in der Decke spiralenförmig niedertriefenden schwärzlichen Substanz ermordet. Um die Todesschreie der Sterbenden zu übertönen, hielten die Deutschen in Sobibor eine Herde von Gänsen, die immer besonders laut schnattern mussten, wenn die schwärzliche Substanz in die Todeskammer eingelassen wurde.
Alexander Pechersky: La rivolta di Sobibor, in Yuri Suhl, Ed essi si ribellarono, Mailand, 1969, S. 31.
Das Vernichtungslager Treblinka:
Hunderttausende von Juden wurden in den Dampfkammern von Treblinka ermordet.
Nürnberger Dokument PS3311.
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Abscheulich. Ich schäme mich, Deutscher zu sein.