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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : News-Corp will Webangebote kostenpflichtig machen


mentecaptus
08.08.09, 00:50
GRATIS-JOURNALISMUS

Murdoch will Geld für Newsseiten

Kann man Geld verlangen für Medienangebote im Web? Für Rupert Murdoch ist die Frage beantwortet: Angesichts von Wirtschaftskrise und Zeitungssterben muss man das sogar, sagt er - und plant, alle seine Newsseiten kostenpflichtig zu machen. Der Anfang vom Ende der Gratiskultur im Web?

Es ist keine Frage des Willens: Wenn man Zeitungsverleger vertraulich fragte, ob sie nicht lieber Geld bekämen für das, was sie ihren Lesern im Web bieten, fiele die Antwort wohl eindeutig aus. Natürlich würden sie gern kassieren, denn schließlich gilt, was der australisch-amerikanische Medienzar Rupert Murdoch anlässlich der Veröffentlichung der katastrophalen Jahresbilanz seiner News Corp konstatierte: "Qualitätsjournalismus ist nicht billig."

Mehr... (http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,640814,00.html)

mentecaptus
08.08.09, 00:54
Geld wird im Web über Werbung verdient und wenn Nachrichtenseiten im Web kostenpflichtig werden, dann lesen die User eben woanders. Dort, wo es kostenfrei ist.

Igni et ferro
08.08.09, 00:59
Die Zeitungen, oder News aus dem Internet müssen sie nicht kaufen, aber die Volksverdummung des ZDF bezahlen Sie mit Ihren Gebühren.

V.V.S.O.P.
08.08.09, 01:04
Im Zeitalter der zunehmenden Gratiszeitungen, die ihm ja auch sehr viel Konkurenz machen, liegt er da wahrscheinlich ein bisserl daneben.

*JM*
08.08.09, 01:14
Im Zeitalter der zunehmenden Gratiszeitungen, die ihm ja auch sehr viel Konkurenz machen, liegt er da wahrscheinlich ein bisserl daneben.

Ich habe einen Newsletter, der kostet zwölfhundert im Jahr. Davon erhalte ich im Jahr 200 Ausgaben. Bei GUTEN Infos war es immer schon so, dass sie kostenpflichtig angeboten wurden.

V.V.S.O.P.
08.08.09, 01:18
Ich habe einen Newsletter, der kostet zwölfhundert im Jahr. Davon erhalte ich im Jahr 200 Ausgaben. Bei GUTEN Infos war es immer schon so, dass sie kostenpflichtig angeboten wurden.


Ich hab sowas nicht und kann mir das im Moment auch gar nicht vorstellen. Keine Lust mir dafür Zeit zu nehmen.

Igni et ferro
08.08.09, 01:19
Ich habe einen Newsletter, der kostet zwölfhundert im Jahr. Davon erhalte ich im Jahr 200 Ausgaben. Bei GUTEN Infos war es immer schon so, dass sie kostenpflichtig angeboten wurden.

Sollte Aydin Doğans Tageszeitung wirklich so überteuert sein?

*JM*
08.08.09, 17:58
Sollte Aydin Doğans Tageszeitung wirklich so überteuert sein?

Newsletter. Nicht Zeitung.

Das mit dem Lesen kriegst du alleine und ohne Hilfe irgendwann hin?

Igni et ferro
08.08.09, 20:13
Newsletter. Nicht Zeitung.

Das mit dem Lesen kriegst du alleine und ohne Hilfe irgendwann hin?

Wie du diese Zeitung bezeichnest ist mir egal, von mir aus kannst du sie auch "Fachzeitschrift" nennen und behaupten, dass du diese zur eigenen Bildung benötigst. :p

*JM*
08.08.09, 20:21
Wie du diese Zeitung bezeichnest ist mir egal, von mir aus kannst du sie auch "Fachzeitschrift" nennen und behaupten, dass du diese zur eigenen Bildung benötigst. :p

So wirklich verstehen willst du nicht, oder? Ein N-E-W-S-L-E-T-T-E-R, den man kostenpflichtig ordert, ist keine Z-E-I-T-U-N-G und ganz sicher kein Angebot aus einem Verlagshaus, welches seine Angebote KOSTENFREI im Netz anbietet. Ergo hast du dort gestern mit dem eingerotzten "Aydın Doğan" Bullshit geschrieben. Hast du es jetzt endlich verstanden?

mentecaptus
08.08.09, 20:27
Interessante Debatte, ihr beiden. Es geht aber um kostenpflichtige News-Seiten im Internet und um die Einschätzung, ob dieses Angebot sich durchsetzen wird. Wobei es ja nicht der erste Versuch wäre, die Washington Post hat das ja jahrelang versucht - ohne Erfolg - und auch Spiegel Online hatte immer Dossiers, die man für Geld hätte erwerben können.

*JM*
08.08.09, 20:31
Interessante Debatte, ihr beiden. Es geht aber um kostenpflichtige News-Seiten im Internet und um die Einschätzung, ob dieses Angebot sich durchsetzen wird. Wobei es ja nicht der erste Versuch wäre, die Washington Post hat das ja jahrelang versucht - ohne Erfolg - und auch Spiegel Online hatte immer Dossiers, die man für Geld hätte erwerben können.

Darum hatte ich geschrieben, ich habe einen Newsletter gebucht, der Bares kostet. Wenn das Angebot stimmig ist, die Infos wichtig und der Inhalt exklusiv, sehe ich keinen Grund, kein Geld dafür zu zahlen. Man muss einfach sehen, wieviel Dreck man kostenlos serviert kriegt und wenn das gefiltert würde, ist das Bares wert.