mentecaptus
07.08.09, 11:38
KAUKASUS-KONFLIKT
Saakaschwili warnt vor neuem Krieg mit Russland
Die Lage im Kaukasus bleibt instabil, Südosseten und Georgier liefern sich wieder Feuergefechte: Ein Jahr nach den Kämpfen zwischen Georgien und Russland ist die Region nicht zur Ruhe gekommen - und Georgiens umstrittener Präsident Saakaschwili fürchtet schon den nächsten Waffengang.
Im August 2008 brach der kurze Kaukasus-Krieg aus - jetzt hat Georgiens Präsident Michail Saakaschwili vor einem erneuten Aufflammen des Konfliktes gewarnt. "Die Gefahr gibt es noch", sagte Saakaschwili am Freitag angesichts neuer Spannungen zwischen der abtrünnigen Region Südossetien und Georgien in der ARD - und wies Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin die Schuld an der Eskalation des Konfliktes zu.
(...)
Zugleich wies er den Vorwurf zurück, den Krieg mit einem Angriffsbefehl auf Südossetien ausgelöst zu haben. Gleichwohl belasten die Ergebnisse einer internationalen Untersuchungskommission Saakaschwili.
Der Präsident ist inzwischen auch in seiner Heimat umstritten. Wochenlang ging die Opposition gegen ihn auf die Straße.
(...)
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bewertet die Lage im Kaukasus noch immer als "instabil". Eine starke Präsenz der OSZE-Beobachter sei daher weiterhin "unentbehrlich", sagte die griechische Außenministerin Dora Bakogiannis am Donnerstag. Die EU-Beobachter in Georgien weiteten zum Jahrestag ihre Patrouillen aus.
Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641056,00.html)
Saakaschwili warnt vor neuem Krieg mit Russland
Die Lage im Kaukasus bleibt instabil, Südosseten und Georgier liefern sich wieder Feuergefechte: Ein Jahr nach den Kämpfen zwischen Georgien und Russland ist die Region nicht zur Ruhe gekommen - und Georgiens umstrittener Präsident Saakaschwili fürchtet schon den nächsten Waffengang.
Im August 2008 brach der kurze Kaukasus-Krieg aus - jetzt hat Georgiens Präsident Michail Saakaschwili vor einem erneuten Aufflammen des Konfliktes gewarnt. "Die Gefahr gibt es noch", sagte Saakaschwili am Freitag angesichts neuer Spannungen zwischen der abtrünnigen Region Südossetien und Georgien in der ARD - und wies Russlands Ministerpräsidenten Wladimir Putin die Schuld an der Eskalation des Konfliktes zu.
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Zugleich wies er den Vorwurf zurück, den Krieg mit einem Angriffsbefehl auf Südossetien ausgelöst zu haben. Gleichwohl belasten die Ergebnisse einer internationalen Untersuchungskommission Saakaschwili.
Der Präsident ist inzwischen auch in seiner Heimat umstritten. Wochenlang ging die Opposition gegen ihn auf die Straße.
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Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bewertet die Lage im Kaukasus noch immer als "instabil". Eine starke Präsenz der OSZE-Beobachter sei daher weiterhin "unentbehrlich", sagte die griechische Außenministerin Dora Bakogiannis am Donnerstag. Die EU-Beobachter in Georgien weiteten zum Jahrestag ihre Patrouillen aus.
Mehr... (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,641056,00.html)