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Deutsche halten Parteien zunehmend für unfähig
Schlechte Nachrichten für die Politik: Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl hält die Mehrheit der Wähler keine Partei für fähig, die Probleme Deutschlands zu lösen. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen, das die Bürger der Bundesregierung für die Bewältigung der Krise entgegenbringen. Auch an den Banken gibt es Kritik. Bei der Sonntagsfrage profitiert vor allem die FDP.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-halten-parteien-zunehmend-fuer-unfaehig;2441928)
Deutsche halten Parteien zunehmend für unfähig
Schlechte Nachrichten für die Politik: Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl hält die Mehrheit der Wähler keine Partei für fähig, die Probleme Deutschlands zu lösen. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen, das die Bürger der Bundesregierung für die Bewältigung der Krise entgegenbringen. Auch an den Banken gibt es Kritik. Bei der Sonntagsfrage profitiert vor allem die FDP.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-halten-parteien-zunehmend-fuer-unfaehig;2441928)
Die politischen Parteien sind (nicht nur in Deutschland) hauptsächlich Postenverteilungsvereine und keine Problemlöser mehr.
Um es mit Gorbatschow zu sagen:
Die politischen Parteien sind
nicht Teil der Lösung,
auch nicht Teil des Problems.
Sie SIND das Problem!
Die politischen Parteien sind (nicht nur in Deutschland) hauptsächlich Postenverteilungsvereine und keine Problemlöser mehr.
Um es mit Gorbatschow zu sagen:
Die politischen Parteien sind
nicht Teil der Lösung,
auch nicht Teil des Problems.
Sie SIND das Problem!
Anscheinend besteht kein Interesse, dieses hochwichtige Thema zu diskutieren!?
Die Etablierten Parteien besonders die SPD und CDU sind nur eine erstarrte Mitte mit Halbcharismatischen Leuten und Karrieristen. Die Kleinstparteien sind entweder total Abstrus, Einthemenparteien oder irgendwelche ignoranten Extremisten.
rondo bavarese
09.08.09, 15:56
Deutsche halten Parteien zunehmend für unfähig
Schlechte Nachrichten für die Politik: Knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl hält die Mehrheit der Wähler keine Partei für fähig, die Probleme Deutschlands zu lösen. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen, das die Bürger der Bundesregierung für die Bewältigung der Krise entgegenbringen. Auch an den Banken gibt es Kritik. Bei der Sonntagsfrage profitiert vor allem die FDP.
mehr... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/deutsche-halten-parteien-zunehmend-fuer-unfaehig;2441928)
Möglicherweise liegt dies an der Unfähigkeit der Wähler?
V.V.S.O.P.
09.08.09, 16:44
Möglicherweise liegt dies an der Unfähigkeit der Wähler?
Wenn nur Scheiße zur Auswahl steht, kann nur Scheiße entstehen.
Die politischen Parteien sind (nicht nur in Deutschland) hauptsächlich Postenverteilungsvereine und keine Problemlöser mehr.
Um es mit Gorbatschow zu sagen:
Die politischen Parteien sind
nicht Teil der Lösung,
auch nicht Teil des Problems.
Sie SIND das Problem!
die frage ist , ist politik in ländern die eine demokratie sind aber trotzdem parteien verboten haben besser oder schlechter:verwirrt:
mentecaptus
09.08.09, 17:52
Anscheinend besteht kein Interesse, dieses hochwichtige Thema zu diskutieren!?
Das Thema ist nicht wichtig und ich habe auch kein Interesse, das zu diskutieren. Ich nehme die Meinung zur Kenntis - bin aber nicht überrascht, weil die Deutschen zu jedem Thema sagen: "Die Anderen sind blöd". Überrascht wäre ich nur gewesen, wenn sie gerade bei Politikern eine andere Meinung hätten. Und vermutlich müssten wir uns dann ernsthaft Sorgen machen.
Spezies 8472
09.08.09, 17:54
Überrascht wäre ich nur gewesen, wenn sie gerade bei Politikern eine andere Meinung hätten. Und vermutlich müssten wir uns dann ernsthaft Sorgen machen.Naja... Solange wir in einer "parlamentarischen Demokratie" leben, müssen wir uns schon Sorgen machen, wenn der Vertretung keine Vollmacht gegeben werden sollte.
Freibeuter
09.08.09, 17:56
Anscheinend besteht kein Interesse, dieses hochwichtige Thema zu diskutieren!?
Ich weiß ja was ich wähle, es würde mich nur interessieren ,was man machen könnte , viele Bürger zu bewegen , es mir nachzutun.:grin:
mentecaptus
09.08.09, 17:59
Naja... Solange wir in einer "parlamentarischen Demokratie" leben, müssen wir uns schon Sorgen machen, wenn der Vertretung keine Vollmacht gegeben werden sollte.
Schnall ich nicht. Das Parlament ist doch die Vertretung?
Spezies 8472
09.08.09, 18:02
Das Parlament ist doch die Vertretung?Wieviele Parteilose zählt denn unser Parlament? ;)
mentecaptus
09.08.09, 18:13
Wieviele Parteilose zählt denn unser Parlament? ;)
Genau so viele, wie bei den Wahlen die nötige Anzahl von Erststimmen erhielten. Und natürlich diejenigen, die nicht (mehr) in einer Partei sind.
Spezies 8472
09.08.09, 18:17
Genau so viele, wie bei den Wahlen die nötige Anzahl von Erststimmen erhielten. Und natürlich diejenigen, die nicht (mehr) in einer Partei sind.Okay, du stellst also auf eine "Optimierung der parlamentarischen Demokratie (http://www.bundestag.de/parlament/wahlen/sitzverteilung/sitz16_450.jpg)" nach dem Führer-Prinzip ab?
mentecaptus
09.08.09, 18:22
Okay, du stellst also auf eine "Optimierung der parlamentarischen Demokratie (http://www.bundestag.de/parlament/wahlen/sitzverteilung/sitz16_450.jpg)" nach dem Führer-Prinzip ab?
Aus welcher meine Äußerungen leitest du diese fadenscheinige Unterstellung ab?
Spezies 8472
09.08.09, 18:28
Es ist die konsequente Fortsetzung deiner These, es sei in unserer parlamentarischen Vertretungsdemokratie, in der rund 99% aller Parlamentsangehörigen Parteien repräsentieren, uninteressant über die Partei- und damit Vertretungsverdrossenheit nachzudenken oder zu diskutieren. Im Übrigen ist es keine Unterstellung, sondern eine Frage, was das Fragezeichen am Satzende offensichtlich kenntlich macht; so dass ich mich gegen die Unterstellung der Fadenscheinigkeit verwahre. ;)
mentecaptus
09.08.09, 18:32
Es ist die konsequente Fortsetzung deiner These, es sei in unserer parlamentarischen Vertretungsdemokratie, in der rund 99% aller Parlamentsangehörigen Parteien repräsentieren, uninteressant über die Partei- und damit Vertretungsverdrossenheit nachzudenken oder zu diskutieren. Im Übrigen ist es keine Unterstellung, sondern eine Frage, was das Fragezeichen am Satzende offensichtlich kenntlich macht; so dass ich mich gegen die Unterstellung der Fadenscheinigkeit verwahre. ;)
Meine Aussage war aber eine andere.
Das Thema ist nicht wichtig und ich habe auch kein Interesse, das zu diskutieren. Ich nehme die Meinung zur Kenntis - bin aber nicht überrascht, weil die Deutschen zu jedem Thema sagen: "Die Anderen sind blöd".
Spezies 8472
09.08.09, 18:40
Meine Aussage war aber eine andere.So? ;)
Das Thema [Anm: "Deutsche halten Parteien zunehmend für unfähig"] ist nicht wichtig und ich habe auch kein Interesse, das zu diskutieren.
Spezies 8472
10.08.09, 12:20
Zurück zum Thema.
Vielleicht ist die Ursache der Politikverdrossenheit vieler Wahlberechtigter auch ursächlich in einem - mittlerweile gar nicht mehr so feinsinnig notwendigem, wenn man die Wahlprogramme der Parteien betrachtet - Gespür dafür zu finden, dass dieses Wahlvieh bereits erkannt hat, dass die führenden Politiker oft genug nur Marionetten einer machthungrigen aber öffentlichkeitsscheuen Schatten-Lobby sind, die im Hintergrund parteiübergreifend die Fäden zieht:
Asmussen, Weidmann, Otremba denken ähnlich. Reden ähnlich. Entscheiden ähnlich. Dabei gehört Otremba der CDU an, Asmussen der SPD, Weidmann ist parteilos.
...
CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt schwärmt: "Wenn ich mit der SPD zu einem Kompromiss kommen will, dann rede ich häufig mit Asmussen. Der setzt ihn in der SPD durch."
-- Stern: Wer uns wirklich regiert (http://www.stern.de/politik/deutschland/joerg-asmussen-und-jens-weidmann-wer-uns-wirklich-regiert-1501813.html)Zumindest spiegelt das eine Umfrage des Handelsblattes (http://www.handelsblatt.com/homepage/nichtwaehler-studie/) wieder, wonach zwei von drei (potenziellen) Wählern sagen, dass die Entscheidung für eine Partei immer schwieriger werde.
mentecaptus
10.08.09, 12:39
Lobbyismus ist in der Tat ein echtes Problem, das sich natürlich auch (negativ) auf die Parteien und ihr Ansehen auswirkt.
Immer mehr Berufspolitiker werden auch als Lobbyisten tätig und das führt zu Interessenkonflikten. Ein Verbot von Nebenjobs ist aber kaum geeignet, denn es würde bedeuten, dass Politiker auch die Möglichkeit verlieren, sich ihren Rückweg ins "normale" Berufsleben offenzuhalten - und folglich beim Ausscheiden aus dem Wahlamt vom Staat durchzufüttern wären. Eine Möglichkeit wäre, Berufspolitiker viel besser zu bezahlen und gleichzeitig die Nebentätigkeiten stark einzuschränken, also die parallele Tätigkeit als Lobbyist zu unterbinden. Dann hätte man zwei annähernd gleichsstarke Kämpfer auf beiden Seiten und Politiker könnten auch viel eher mal unabhängig(er) für oder gegen eine Sache eintreten.
Ich weiß ja was ich wähle, es würde mich nur interessieren ,was man machen könnte , viele Bürger zu bewegen , es mir nachzutun.:grin:
Ganz einfach: sämtliche anderen Parteien verbieten :D
mentecaptus
10.08.09, 12:46
Ich weiß ja was ich wähle, es würde mich nur interessieren ,was man machen könnte , viele Bürger zu bewegen , es mir nachzutun.:grin:
Man müsste die Bürger nur ihre Verstandes und ihrer Zurechnungsfähigkeit berauben.
Spezies 8472
10.08.09, 13:01
Ein Verbot von Nebenjobs ist aber kaum geeignet,...... und kaum möglich, denn die in dem Artikel genannten Personen sind Beamte. Ihr Job ist es, den Ministern zu sagen, was diese sagen (oder tun) sollen - kurz: sie sind Brandstifter der Krise und zugleich als Feuerlöscher bestellt.
Lies den Artikel, mentecaptus, es lohnt sich!
mentecaptus
10.08.09, 13:59
Lies den Artikel, mentecaptus, es lohnt sich!
Das habe ich. Fakt ist abe rleider auch, dass die meisten Deutschen gar nicht wissen, was gerade an Themen ansteht und wenn sie diese zumindest benennen können, dann kommt nur in Ausnahmefällen mehr als die Überschrift, selten etwas Inhaltliches. Und diese Leute sagen dann, dass Politiker unfähig sind, dass sie nur an sich denken, keine Lösungen hätten, keine Ahnung uswusf. Was uns zurück bringt zu meiner ursprünglichen Aussage: die Deutschen sind bei jedem Thema der Meinung, die Anderen wären zu blöd.
Spezies 8472
10.08.09, 14:39
Fakt ist aber leider auch, dass die meisten Deutschen gar nicht wissen, was gerade an Themen ansteht und wenn sie diese zumindest benennen können, dann kommt nur in Ausnahmefällen mehr als die Überschrift, selten etwas Inhaltliches. Und diese Leute sagen dann, dass Politiker unfähig sind, dass sie nur an sich denken, keine Lösungen hätten, keine Ahnung uswusf. Was uns zurück bringt zu meiner ursprünglichen Aussage: die Deutschen sind bei jedem Thema der Meinung, die Anderen wären zu blöd.Dieses Problem ist jedem spezialisierenden System inhärent, mentecaptus. Der Chef hält seine Mitarbeiter für faul, Fußballfans sind die besseren Trainer, und der Schauspieler da vorn kann sicher vieles, aber ganz gewiss nicht schauspielern...
Im Übrigen ist es der parlamentarischen Vertretungsdemokratie ebenfalls immanent, dass man die Dinge nicht mehr als oberflächlich kennen muss. Dazu beschäftigt man schließlich die Spezialisten. Eigentlich wäre in einer vertrauensbasierten Umgebung nicht einmal das nötig, wie du aus eigener Erfahrung von deinem Bäcker weißt: Oder wann hast du dich das letzte Mal für die Brötchenrezepte interessiert, bevor du gesagt hast "Bah! Das schmeckt mir (nicht)."?!
Und auch die "Besserwisserei" ist bestenfalls schädlich. Wieviele selbsternannte Experten krochen noch gleich zu Beginn der Agenda 2010 aus ihren Löchern und prophezeihten Deutschland ein neues Wirtschaftswunder im Kontext der Agenda? Und?! Was blieb davon übrig? Da ist mir das Stammtischgeheule mangelhaft informierter Politlaien allemal lieber. Das Gejammer der "Dann geh doch in die Politik und mach's besser"-Rhetoriker ist dagegen lediglich ein Armutszeugnis mangelhafter Sach(lagen)kenntnis und Lebenserfahrung. ;)
mentecaptus
10.08.09, 15:19
Mit deinem Beitrag unterstreichst du ja "nur" meine Aussagen, denn ich sagte ja, es sei nichts Besonderes, dass die Bürger den Politikern wenig zutrauten. So ist es bei allen Themen und bei jedem - wie du trefflich beschreibst.
Spezies 8472
10.08.09, 15:40
Ich bin auch deiner Meinung, mentecaptus. ... Fast.
Mich stört allerdings das "Leider" darin, denn es ist ein "leider haben wir dieses System", das dem Wahlvieh Unmündigkeit und Unkenntnis aufzwingt, um ihm seine Stimme für ein paar Glasperlen abkaufen zu können. Keineswegs ist es jedoch ein "leider sind die Wähler bockig", weil dies nur kausal ist. Kurz: Ich behaupte eine umgekehrte Wechselwirkung - und damit - Achtung: Jetzt mache ich die Verwirrung komplett ;) - (fast) eine Antithese.
Karl Dönitz
10.08.09, 15:57
Lobbyismus ist in der Tat ein echtes Problem, das sich natürlich auch (negativ) auf die Parteien und ihr Ansehen auswirkt.
Immer mehr Berufspolitiker werden auch als Lobbyisten tätig und das führt zu Interessenkonflikten. Ein Verbot von Nebenjobs ist aber kaum geeignet, denn es würde bedeuten, dass Politiker auch die Möglichkeit verlieren, sich ihren Rückweg ins "normale" Berufsleben offenzuhalten - und folglich beim Ausscheiden aus dem Wahlamt vom Staat durchzufüttern wären. Eine Möglichkeit wäre, Berufspolitiker viel besser zu bezahlen und gleichzeitig die Nebentätigkeiten stark einzuschränken, also die parallele Tätigkeit als Lobbyist zu unterbinden. Dann hätte man zwei annähernd gleichsstarke Kämpfer auf beiden Seiten und Politiker könnten auch viel eher mal unabhängig(er) für oder gegen eine Sache eintreten. Glaubst du nicht, dass es eben inoffiziell genau so weiter läuft?
Dann sind die Politiker eben nicht mehr in den Aufsichtsräten sondern werden hinterrücks abgeschmiert...
Das habe ich. Fakt ist abe rleider auch, dass die meisten Deutschen gar nicht wissen, was gerade an Themen ansteht und wenn sie diese zumindest benennen können, dann kommt nur in Ausnahmefällen mehr als die Überschrift, selten etwas Inhaltliches. Und diese Leute sagen dann, dass Politiker unfähig sind, dass sie nur an sich denken, keine Lösungen hätten, keine Ahnung uswusf. Im Gegensatz zur Allgemeinheit ist es aber die Aufgabe der Politiker, das genau zu wissen.
Oder muss sich ein Arzt oder Ingenieur auf seinem Fachgebiet nicht auskennen weil es die Allgemeinheit auch nicht tut?
Und im Gegensatz zur direkten Demokratie nützt es dem Bürger auch gar nichts, genauestens Bescheid zu wissen - er hat ja doch nichts zu melden...
(Es ist natürlich gut, über Politik bescheid zu wissen - bewirken kann man aber nichts.
Vor allem nicht in der BRD, wo man nur zwischen krimineller Pest und finanzieller Lepra wählen kann.)
mentecaptus
10.08.09, 17:54
Glaubst du nicht, dass es eben inoffiziell genau so weiter läuft?
Dann sind die Politiker eben nicht mehr in den Aufsichtsräten sondern werden hinterrücks abgeschmiert...
Wenn man - wie ich vorschlug- die Saläre der Abgeordneten entsprechend erhöht, sind sie auch nicht so anfällig für Bestechungen. Einzelne werden dennoch nicht widerstehen können, das liegt in der Natur des Menschen.
Im Gegensatz zur Allgemeinheit ist es aber die Aufgabe der Politiker, das genau zu wissen.
Die Ursprungsaussage dieses Stranges ist, dass die Deutschen die Parteien für unfähig halten. Ich stellte nur fest, dass die Deutschen das von jedem Anderen behaupten. Und das ist kein Widerspruch zu deiner Aussage, dass Politiker kompetent sein sollten. Voraussetzung für ihre Wahl ist das jedoch nicht.
Spezies 8472
10.08.09, 18:14
Wenn man - wie ich vorschlug- die Saläre der Abgeordneten entsprechend erhöht, sind sie auch nicht so anfällig für Bestechungen.Das ist bestenfalls Aberglaube. Die Gehälter der "Leistungsträger" liegen nahe am zweistelligen Millionenbereich. Dummerweise würde das Parlament dann nicht mehr einen zweistelligen sondern eher einen vierstelligen Millionenbetrag pro Monat kosten - nicht eingerechnet all die Staatssekretäre, Mitarbeiter und Gehilfen, die ebenfalls steuernden Einfluss haben.
Das System lässt die Intransparenz zu. Damit gibt es keinen Grund, neben einem - wieviel Nullen auch immer die Zahl hat - Gehalt noch etwas dazu zu verdienen. Legal oder nicht - schließlich werden die Gesetze ausgerechnet von jenen gemacht, die es zu kontrollieren gälte.
Einzelne werden dennoch nicht widerstehen können, das liegt in der Natur des Menschen.Es ist weniger die Natur, als vielmehr die Notwendigkeit, mentecaptus. Wer in dieser Gesellschaft etwas werden will, muss ALLE Saiten der Gitarre spielen können ... und wollen. Wenn du also mal über einen ehrlichen Politiker stolpern solltest, dann ist er das nur, weil er a) noch nicht lange in der Politik ist, oder b) bisher noch zu unwichtig war, um gekauft zu werden.
Schäuble und Konsorten machen es doch vor: Wenn du betrügst, wirst du Minister. Bist du ehrlich, schaffst du es nicht über die Lokalpolitik in einer unbedeutenden Randgruppenpartei hinaus.
Wenn nur Scheiße zur Auswahl steht, kann nur Scheiße entstehen.
Es gibt noch die Möglichkeit, um Scheißhaufen einen großen Bogen zu machen.:brav:
die frage ist , ist politik in ländern die eine demokratie sind aber trotzdem parteien verboten haben besser oder schlechter:verwirrt:
Frage an dich;
Wo und WELCHE Parteien sind in WELCHER Demokratie verboten?
Mir fällt da so ad hoc keine ein.
Hilf mir mal auf die Sprünge!?
Ich weiß ja was ich wähle, es würde mich nur interessieren ,was man machen könnte , viele Bürger zu bewegen , es mir nachzutun.:grin:
Überzeuge sie?:tudu:
Spezies 8472
11.08.09, 15:53
Wo und WELCHE Parteien sind in WELCHER Demokratie verboten?Falls du Deutschland als "Demokratie" durchgehen lässt, gibt es da so einige:
- Sozialistische Reichspartei Deutschlands (verboten 1952)
- Kommunistische Partei Deutschlands (verboten 1956)
- Partei der Arbeit (verboten 1980)
- Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (verboten 1995)
- Heimattreue Deutsche Jugend (verboten 2009)
... insgesamt sind in Deutschland seit 1945 etwa 200 Parteien und Organisationen verboten worden.
Auch die USA, um sie in ihrer selbstgewählten Funktion als "beste Demokratie" hervorzuzerren, können sich zahlreicher Verbote, hier jedoch fast ausschließlich linkslastiger Parteien und Organisationen, rühmen. Wenn es überhaupt möglich war, solche zu gründen, wurden sie i.d.R. relativ schnell wieder verboten und ihre (Ex)Mitglieder regelrechter Hexenverfolgung vom Berufsverbot bis zum Hausarrest ausgesetzt.
Falls du Deutschland als "Demokratie" durchgehen lässt, gibt es da so einige:
- Sozialistische Reichspartei Deutschlands (verboten 1952)
- Kommunistische Partei Deutschlands (verboten 1956)
- Partei der Arbeit (verboten 1980)
- Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (verboten 1995)
- Heimattreue Deutsche Jugend (verboten 2009)
... insgesamt sind in Deutschland seit 1945 etwa 200 Parteien und Organisationen verboten worden.
Auch die USA, um sie in ihrer selbstgewählten Funktion als "beste Demokratie" hervorzuzerren, können sich zahlreicher Verbote, hier jedoch fast ausschließlich linkslastiger Parteien und Organisationen, rühmen. Wenn es überhaupt möglich war, solche zu gründen, wurden sie i.d.R. relativ schnell wieder verboten und ihre (Ex)Mitglieder regelrechter Hexenverfolgung vom Berufsverbot bis zum Hausarrest ausgesetzt.
Wenn ich rückschließen darf, betrachtest du als Demokratien solche Staatsformen, die rechtsextreme/-radikale und ihre linken Pendents nicht verbieten, sondern gewähren lassen!?
Wenn das alles ist, was du unter Demokratie verstehst, ist dat 'n bisken flau, woll?:banana:
Spezies 8472
11.08.09, 20:01
Wenn ich rückschließen darf, betrachtest du als Demokratien solche Staatsformen, die rechtsextreme/-radikale und ihre linken Pendents nicht verbieten, sondern gewähren lassen!?... der Rückschluss über den Rückgang der Storchenpopulation in Westpommern auf die regionale Geburtenentwicklung stammt auch von dir?
... der Rückschluss über den Rückgang der Storchenpopulation in Westpommern auf die regionale Geburtenentwicklung stammt auch von dir?
Bleib mal hübsch bei der Sache und SPAM hier nicht rum.
Mein Beitrag bezog sich darauf, daß du hier Parteienverbote in der BRD angesprochen hast, die mE durchaus zu recht verboten worden sind, weil Zweifel an ihrer Verfassungstreue bestanden haben oder deren Verfassungstreue offenkundig war.
Rückgeschlossen habe ich aus dem, daß du schon deswegen der BRD die Demokratie abgesprochen hast, weil sie extreme verfassungsfeindliche Parteien verbietet und das halte ich für Unsinn.
Spezies 8472
12.08.09, 17:23
Rückgeschlossen habe ich aus dem, daß du schon deswegen der BRD die Demokratie abgesprochen hast, weil sie extreme verfassungsfeindliche Parteien verbietet und das halte ich für Unsinn.Das mit dem "extrem verfassungsfeindlich" müsstest du mir - insbesondere im Angesicht der ohne geänderte Grundlage Wiederzulassung insbesondere linker Parteien - genauer erklären, Kukumatz.
Darüber hinaus behauptest du jetzt, was du zuvor nur vermutetest: Quellen, Belege - Wann habe ich derartiges getan?
Die politischen Parteien sind (nicht nur in Deutschland) hauptsächlich Postenverteilungsvereine und keine Problemlöser mehr.
Um es mit Gorbatschow zu sagen:
Die politischen Parteien sind
nicht Teil der Lösung,
auch nicht Teil des Problems.
Sie SIND das Problem!
Das Grundgesetz sagt :
Das deutsche Volk ist der politische Souverän !
Und die Parteien sollten eines der Mittel der Machtausübung des Souveräns sein.
Inzwischen haben die Parteien in seltener Übereinstimmung eine Art von Parteiendiktatur erichtet ,
und der politische Souverän wurde mehr oder weniger heimlich zum
stimmlosen Stimmvieh degradiert.
Volksabstimmungen,-
wie im Grundgesetz vorgesehen,-
und damit politisch wirksame Entscheidungen des Souveräns,-
können und werden durch die selbstherrliche Parteiendiktatur verhindert,
und somit wird die politische Erstarrung der Demokratie weiter gefestigt.
Eine Lösung mit den Parteien ist nicht möglich, denn jede Lösung ginge gegen die Parteien.......
Ace of Spades
12.08.09, 21:08
Eine Lösung mit den Parteien ist nicht möglich, denn jede Lösung ginge gegen die Parteien.......
Warum so kompliziert. Der Deutsche soll sie bei der nächsten Wahl in die Opposition schicken, da haben sie Zeit nachzudenken.
Das mit dem "extrem verfassungsfeindlich" müsstest du mir - insbesondere im Angesicht der ohne geänderte Grundlage Wiederzulassung insbesondere linker Parteien - genauer erklären, Kukumatz.
Darüber hinaus behauptest du jetzt, was du zuvor nur vermutetest: Quellen, Belege - Wann habe ich derartiges getan?
In deinem Post #34
sagst du:
Zitat:
"Falls du Deutschland als "Demokratie" durchgehen läßt...."
Ich LASSE durchgehen!
Du anscheinend nicht. Das war gemeint.
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