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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die "Hall of fame" der Weltgeschichte


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ThiloS
08.12.09, 13:01
Meine "lose Blatt"-Sammlung. Los geht es mit:

General Karl Mack von Leiberich
*24.8.1752 t 22.10.1828

Unter all den vielen Aspiranten, die das Recht haben, in dieser Hall of Fame aufzutauchen, nimmt Mack eine herausragende Stellung ein. Vereinfacht gesagt, hat er so ziemlich jede Schlacht verloren, an der er Anteil hatte. Eher Diplomat und Bürokrat denn Feldherr wurde Mack eigentlich bereits zu Lebzeiten zu einer Lachnummer und ist nicht nur der eigentliche Urheber der russisch-österreichischen Niederlage bei Austerlitz, sondern auch direkt verantwortlich für das miserable militärische Ansehen der österreichischen Armee in den napoleonischen Kriegen.

Bereits in den Italienfeldzügen zeichnete sich ab, dass Mack als Oberbefehlshaber einer Armee eine schlimmere Fehlbesetzung als Beate Uhse in einer Ethik-Komission war.

1797 beispielsweise besetzte er mit seinen Truppen Rom, ließ sich jedoch von einem Häuflein zurückgebliebener Franzosen in der Engelsburg derart beeindrucken, dass er sich zurückzog. Als er sich kurz darauf von den Franzosen einen Waffenstillstand aufschwätzen ließ, brachen in Neapel Aufstände aus und Mack konnte seinen uniformierten Hintern nur dadurch retten, dass er Schutz beim Feind, bei den Franzosen suchte. Die haben kurz gelacht und ihn dann als Kriegsgefangenen nach Paris gebracht.

Dort ließen sie ihn dann wohlweislich entkommen (der Mann sollte noch nützlich für sie sein) und Mack kehrte nach Österreich zurück, wo er zwar ohne Anstellung, aber wenigstens bei Sold blieb.

Warum der österreichische Generalstab 1805 beschloss, ausgerechnet Mack die Pfeife zum tatsächlichen Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen in Süddeutschland zu machen, wird wohl dessen Geheimnis bleiben. Vielleicht hatten sie seine Herumhängerei satt.

In jedem Fall war Mack jedoch lernfähig. Von der französischen Maxime des „der Krieg muss den Krieg ernähren“ beeindruckt, schickte er seine Armee ohne Versorgung und Tross ins Feld, damit diese, ähnlich wie ihre französischen Counterparts, durch die Lande marschieren und sich ihren Lebensunterhalt selbst zusammenplündern.

Nur, dass Österreicher eben keine Franzosen sind und mehr als einmal von bayerischen Bauern vom Hof gejagt wurden, ohne seriöse Gegenwehr zu leisten.

Unterdessen war bekannt geworden, dass Napoleon mit der Grande Armee von Boulogne aus in Richtung Süden unterwegs war, immerhin mit 200.000 Mann. Statt nun jedoch mit seinen 70.000 Soldaten den Versuch zu unternehmen, die Marschsäulen der Franzosen einzeln abzufangen – oder sich wenigstens danach zu erkunden, wo denn die Franzosen seien – tat Mack das, was er am Besten konnte: ängstlich dasitzen und fasziniert zuschauen, wie richtige Generäle ihre Truppen manövrieren.

Während die gewieften Franzosen in irrsinniger Geschwindigkeit immer näher kamen, beschloss Mack, sich wenigstens nicht ganz alleine besiegen zu lassen und zog seine Truppen bei Ulm zusammen, um die Beute für die Franzosen möglichst fett zu machen. Anscheinend hoffte er, von den über 300 km entfernt stehenden Russen und Österreichern entsetzt zu werden.

Während also Mack wie ein Kaninchen vor der Schlange zitternd in Ulm saß, zog Napoleon den Sack zu und die Österreicher übergaben sich gleich in zweifacher Hinsicht so gut wie ohne Gegenwehr. Schlimmer als bei Mack konnte es auch nicht sein.

Insgesamt fielen den Franzosen (laut wikipedia) „20.000 Mann, sieben Feldmarschall-Leutnants (Mack, Graf von Riesch, Graf von Klenau, Ignaz Graf von Gyulay, Erbprinz von Hessen-Homburg, Freiherr von Laudon und Freiherr von Gottesheim), acht Generalmajore, 3.000 Kavalleristen und 273 Artilleristen in die Hände. Weitere Kriegsbeute der Franzosen waren 49 Geschütze, 50 Munitionswagen und viel Gepäck“ in die Hände.

Auf Ehrenwort (dass er bitte auf jeden Fall wieder gegen die Franzosen kämpfen würde?) entlassen, trat Mack in der irrigen Meinung, ausgerechnet er habe, aus welchen Gründen auch immer, die österreichische Monarchie gerettet, den Rückweg nach Wien an, wo er sofort zum Tode verurteilt wurde. Nur dem Humor des Kaisers Franz ist es wohl zu verdanken, dass er nur zu Festungshaft von zehn Jahren begnadigt wurde, aus der er aber bereits 1808 entlassen und schließlich 1819 komplett begnadigt und rehabilitiert wurde. Da konnte er aber auch schon nix mehr kaputtmachen, weil der Krieg seit ein paar Jahren aus war.

Da es noch nicht den Orden „wider den tierischen Ernst“ gab, bekam er noch den „Maria-Theresia“-Orden und starb 1828 und hatte damit sehr viel mehr Glück als die ihm anvertrauten Soldaten.

*JM*
08.12.09, 13:47
Bitte beim Todesdatum eine kleine Korrektur vornehmen. :D

ThiloS
08.12.09, 14:34
Bitte beim Todesdatum eine kleine Korrektur vornehmen. :D

oops...

ThiloS
09.12.09, 11:10
Weiter geht es mit:

Francisco Solano López (* 24. Juli 1827 nahe Asunción, Paraguay; † 1. März 1870)

Manchmal genügt es nicht, einfach nur ein Depp zu sein, manchmal bringt die Geschichte tatsächlich komplette Idioten hervor. Der wohl dümmste Feldherr und Herrscher, der je regiert hat, dürfte Francisco Lopez sein, ein Lump, Fettsack und größenwahnsinniger Irrer, dessen Motto „Sieg oder Tod“ schließlich in einer zum Völkerselbstmord mutierten „Niederlage und Tod“ mündete. Ihm genügte es nicht, seine eigene Armee zu massakrieren, er führte den Krieg so lange, bis auch seine Bevölkerung um über 80% dezimiert war.

Ein Korrespondent beschrieb López einst als „Flutwelle aus Menschenfleisch“, als „veritables Mastodon mit pfirsichförmigen Gesicht und schwer herabhängenden Hamsterbacken“, was aber natürlich die grenzenlose Dummheit dieses Bananendiktators keinesfalls rechtfertigt.
López war ein typischer „Erbdiktator“, dessen Vater schon Präsident von Paraguay gewesen war und diesen „väterlichen Betrieb“ erbte López selbstverständlich. Kaum Präsident geworden (sein Bruder wurde natürlich Kriegsminister, damit´s in der Familie bleibt), brach er auch schon einen Krieg vom Zaun, indem er sich in den Bürgerkrieg im Nachbarland Uruguay einmischte und Brasilien den Krieg erklärte.

Dummerweise gewann jedoch die von den Brasilianern unterstütze Partei in Uruguay, während López Truppen sich noch irgendwo im brasilianischen Urwald herumtrieben.

Sich jedoch jetzt einfach zurückzuziehen und die Sache auf sich beruhen zu lassen, alleine, dies war die Sache von López GröFaz nicht. Er verlangte von Argentinien freies Durchmarschrecht, was naturgemäß kein Staat der Welt sonderlich witzig findet und was folgerichtig von Argentinien lächelnd abgewiesen wurde, worauf López, der mit den mittlerweile schon zwei Gegnern Uruguay und Brasilien offenbar immer noch nicht ausgelastet war, Argentinien eben auch nebenbei mal auf kurz den Krieg erklärte.
Natürlich erwartete López nichts anderes als einen überwältigenden Sieg und während in der Hauptstadt Asunción schon die Orchester zur Party aufspielten, erfuhr López durch einen berittenen Boten, dass seine Armee soeben kapituliert hatte.

Fuchsteufelswild verließ er die Feier, um sich selbst an die Spitze seiner Resttruppen zu setzen, nicht ohne seine Geliebte Eliza Lynch noch kurz zur Interimsregentin einzusetzen, und ließ, da sein Verlierer-General sich in Gefangenschaft befand, kurzerhand dessen Familie hinrichten.

Und tatsächlich sollte somit sein Name berühmt werden – wenn auch nicht ganz aus den Gründen, die sich López erhofft hatte. Er verlor die meisten seiner Schlachten, kannte außer blutigen Frontalangriffen keinerlei andere Taktiken und natürlich war es seinen Soldaten fürderhin verboten, sich zu ergeben. Mehr als einmal bekundeten ihm seine Gegner selbst in siegreichen Gefechten so viel Verachtung, dass sie auf dem Schlachtfeld nicht kehrtmachten, sondern sich rückwärts laufend zurückzogen.

López selbst schlugen wohl mit der Zeit sowohl das subtropische Klima, als auch die Strapazen eines Feldzuges aufs Gemüt. Er litt an Verfolgungswahn und installierte in seiner eigenen Armee ein Spitzelsystem, das es jedem dritten Soldaten erlaubte, seine kameraden und selbst seine Offiziere der Feigheit zu bezichtigen, was in der Regel zu deren sofortiger Hinrichtung führte.

López selbst kasperte sich mehr oder weniger durch den Krieg. So wurde er beispielsweise einmal fast von einer von einem brasilianischen Kriegsschiff abgeschossenen Granate getroffen, was er als persönlichen Anschlag auf seine Person interpretierte. Er forderte sofort seinen altersschwachen Flottenbefehlshaber Meza auf, mit irgendetwas und irgendwie die brasilianische Flotte anzugreifen, was dieser mit Hilfe von schnellgebastelten Flößen und einem englischen Ingenieur auch sofort tat.

Natürlich wurden die Bedauernswerten von den Brasilianern konsequent zusammen-geschossen, Meza erlitt einen Lungensteckschuss und wurde von einem sichtlich frustrierten López aufgefordert, sich mit dem Sterben zu beeilen, da er ihn ansonsten hinrichten lassen würde.

Die Lage wurde immer aussichtsloser und López schien immer mehr den Verstand zu verlieren. Als die paraguayische Stadt Humaita belagert wurde, sahen sich die 400 Verteidiger in einer derart verzweifelten Lage, dass sie sich nur noch von Wurzeln und Pferdefleisch ernährten, während ihre Stellung von 30.000 Gegnern berannt wurde. Der Kommandant, der wohl wusste, was ihm bevorstand, versuchte, sich zu erschießen, traf jedoch daneben und tötete nur sein rechtes Auge. Schließlich musste sich das Häuflein Tapferer nach wahrhaft heroischem Widerstand ergeben, der Kommandant schlug sich mit ein paar Überlebenden durch den Dschungel zu López durch, nur um dort mit seinen Kameraden und seiner und deren Familien wegen Feigheit und Verrat hingerichtet zu werden.

López´ Mutter muss ihren Sohn dann irgendwann satt gehabt haben. Sie eröffnete ihm, er sei gar nicht der Sohn seines Vaters und hätte folglich kein Recht, das Land zu regieren. Wenn sie sich allerdings erhofft hatte, ihr Sohn würde nun den Krieg beenden und zurücktreten, hatte sie sich geschnitten. López verkündete, er werde sein Land in Schutt und Asche legen, befahl sämtlichen Untertanen, Asunción zu räumen und zog tutto completti in den Urwald. Dort befiehl ihn Fieberwahn und er schwankte zwischen religiösen Phantasien und sexuellen Exzessen. Er ließ seine Untertanen vor seinen Augen kopulieren, dann beschloss er, dass er unbedingt heilig gesprochen werden müsse.

Da ihm hierzu wohl das nötige Kleingeld fehlte – den Staatsschatz hatte er beim Herannahen seiner Feinde in einer tiefen Schlucht versenken lassen, die Zeugen dieses Vorgangs gleich mit, damit niemand das Geheimnis verraten konnte – beschloss er, hierzu einen anderen Weg zu gehen.,

López kehrte zurück in seine Hauptstadt und forderte die Bischöfe zu seiner Heiligsprechung auf, nicht ohne die, die sein Ansinnen nicht unterstützen, sofort exekutieren zu lassen, was bei den verbliebenen Bischöfen für eine schnelle und positive Entscheidungsfindung sorgte.

Als erste Amtshandlung nach seiner Heiligsprechung ließ López seine Mutter öffentlich auspeitschen. Dann verkündete er, jeder der paar überlebenden Paraguayos solle eine Gedenkmedaille erhalten, außer seiner Mutter, die möge hingerichtet werden. Während er ihr Todesurteil noch unterschrieb, wurde sein Lager von den Brasilianern überrannt, was Pech für ihn und Glück für seine unglückliche Mutter war.

López wurde von einem Speer getroffen, gab noch ein paar Schüsse aus seinem Revolver ab und hauchte dann sein verfluchtes heiliges Leben aus – und ich wette, er hat noch in der letzten Sekunde zornig gefurzt.

Mr. Smith
09.12.09, 11:18
Mehr davon!

:-D

NN

Stauffenberg
09.12.09, 17:51
Geil! :thumbsup: :D

ThiloS
10.12.09, 10:33
George Armstrong Custer (* 5. Dezember 1839, † 25. Juni 1876)

Eigentlich hat George Armstrong Custer in dieser Ruhmeshalle nichts zu suchen – schlicht, weil er nie einen richtigen Generalsrang innehatte. Aber weil Custer wohl einer der berühmtesten Kasperköpfe war, der je seine Soldaten aus Eitelkeit und Dummheit umgebracht hat, hat er sich doch ein Plätzchen unter den militärischen Versagern aller Zeiten verdient.

Custer war vom Grunde her beim Militär fehl am Platz. Ein Selbstdarsteller wie er hätte eher auf eine Theaterbühne oder in den Versicherungsaußendient gehört. Da dort aber weit weniger schicke Uniformen getragen werden als beim Militär, scheint sich Custer dann doch eher, sehr zum Pech seiner zukünftigen Opfer, für die harte militärische Laufbahn entschieden zu haben.
Apropos hart: jemand wie Custer verstand sich meisterlich darauf, sich den Militärdienst so angenehm wie möglich zu gestalten. Seine Verwarnungen wegen Disziplinlosigkeiten waren bereits zu seinen Westpoint-Zeiten Legende. Er erhielt insgesamt 360 Verweise in Westpoint und es fragt sich, warum Gott ihm nicht die 100 Verweise pro Jahr geben hat lassen, die seinen Ausschluss bedeutet hätten. Wahrscheinlich wollte er den Indianern eine kleine Wiedergutmachung zukommen lassen...

Wären Egomanie und Uniformdesign Prüfungsfach gewesen, so hätte Custer wohl sicher als Erster von 34 abgeschnitten – nur leider war dies nicht der Fall und Custer schloss Westpoint als Letzter von 34 ab und ich wette, seine Ausbilder waren froh, als sie ihn endlich von hinten sahen, als er, todschick gekleidet, das Gelände verließ.

Dieser zweifelhafte Ruhm hinderte den schönen George jedoch nicht daran, beim Militär zu bleiben und dort auch fürderhin Uniform, Haartracht, Selbstbild und Angeberei zu pflegen. Kein Wunder, dass er dem Stabe des ähnlich tickenden George McLellan zugeteilt wurde. Die beiden Brüder im Geiste dürften sich ganz hervorragend verstanden haben.

Bei Ausbruch des Bürgerkrieges galt Custer durchaus als kühner und schwungvoller Anführer – allerdings auch als ein wenig – nennen wir es freundlich – ungeschickt. Aber er besaß ein unschlagbares Talent, seine Dummheiten einer staunenden Öffentlichkeit als militärische Großtaten zu verkaufen. Einen erfolgreichen Angriff bezeichnete er einst als „brillantesten Kavallerieangriff in den Annalen der Kriegsgeschichte“ und während ernsthafte Generäle Custer mitleidig belächelten, klatschte das Volk dem Verkäufer Applaus.

Custer wäre gerne ein „richtiger General“ geworden, wurde jedoch wohlweißlich nur in den zeitlich begrenzten Rang eines Brevet-Generalmajors erhoben, was soviel wie „Generalmajor ehren- und gnadenhalber“ bedeutete. Custer wäre nicht Custer gewesen, wenn er nicht trotzdem das Beste aus der Situation gemacht und sich eine wirklich ganz extravagante Uniform, ganz aus Samt, Lametta und Gold bestehend, entworfen hätte. Man darf getrost davon ausgehen, dass Custer sicher nicht der talentierteste, aber definitiv der bestangezogenste Offizier der Nordstaatler war.

Vielleicht veranlasste die Schönheit des blonden Recken den Feind, ihn nicht zu töten. Auf jeden Fall überlebte Custer den Krieg und wurde 1867, nach einer mal wieder missglückten Aktion gegen Sioux und Cheyenne (Custer hatte auf Deserteure schießen lassen, den Gehorsam wie üblich verweigert, in Verfolgung eigener Absichten seinen Auftrag nicht ausgeführt und Verwundete der „Fürsorge“ der Indianer überlassen) von einem Kriegsgericht auf 12 Monate ohne Sold suspendiert statt füsiliert.

Natürlich beklagte sich Custer über diese nach seiner Meinung himmelschreiende Ungerechtigkeit und so wurde er 1868 auf Betreiben seines „alten Kumpels“, General Sheridan, wieder in den aktiven Dienst übernommen. Eine schicke Uniform muss natürlich ausgeführt werden.
Diesmal wählte Custer als Laufsteg ein Indianerdorf der Cheyenne, das seine Soldaten mit Mann, Maus, Frauen und Kindern komplett ausradierte. Fortan trug er bei den Indianern den unehrenhaften Beinamen „Squaw-Killer“.

In der Zwischenzeit gab der heldenhafte Custer dann wunderbare Zeitungsinterviews, in denen er seinen Vorgesetzten, unter anderem seinem ehemaligen Gönner Sheridan, Bestechlichkeit unterstellte, ohne natürlich diese Vorwürfe auch mit Beweisen zu unterlegen, löste 1874 nebenbei einen Goldrausch aus, als er in Interviews verbreitete, in den heiligen Bergen der Indianer sei Gold gefunden worden und wurde Anfang 1876 von Präsident Grant mal wieder aus der Armee geschmissen und nur der Fürsprache seines Freundes, General Terry, ist es zu verdanken, dass Custer 1876 dann schließlich doch noch am Feldzug gegen die Sioux in den Black Hills teilnehmen durfte.

Es wird Zeit, mit einer Legende aufzuräumen: Sieht man Filmbilder von der Schlacht am Little Bighorn, so steht der schöne Custer mit wallendem blonden Haar unter der Fahne der 7. Kavallerie und schießt tapfer aus seinem Revolver, während wildgewordene Wilde im Kreis um ihn herumreiten und niederpfeilen.

Es war ganz anders.

Custer, den Skalp vielleicht in einer Vorahnung militärisch kurz geschnitten, hatte das Kommando über eine von drei Kolonnen, die nach dem Plan Terrys die Indianer angreifen sollten. Custer, für seine spontanen Eingebungen und Einzelgänge unter Eingeweihten eher berüchtigt als berühmt, hatte den ausdrücklichen Befehl, nicht eigenmächtig zu handeln. Da Custer jedoch nur Befehle akzeptierte, die er selbst gegeben hatte und mal wieder alles besser wusste als Andere, speziell Vorgesetzte, ignorierte er diese Weisung völlig. Vor Kameraden hatte Custer noch getönt, die „Siebente“ würde ganz alleine mit dem „Indianerpack“ aufräumen (Kunststück – bisher hatte die „glorreiche Sieben“ ja auch nur gegen unbewaffnete Kinder und Frauen „gekämpft“) und sich aus diesem stolzen Grunde auch entrüstet geweigert, Gatling-Kanonen (eine Art Vorläufer des Maschinengewehrs) mitzunehmen. Auf die gutgemeinte Ermahnung von Oberst Gibbons („Hör zu, Custer, sei nicht voreilig und warte auf uns“) hatte Custer nur mit einem sehr auslegungsfähigen „Nein“ geantwortet und war aus dem Lager galoppiert.

Der superschlaue Custer, der in Westpoint bei der Lektion „Überraschungsangriff“ wohl gerade mit wichtigeren Dingen beschäftigt gewesen war, ignorierte den Rat seiner Crow-Späher, kein Lagerfeuer zu machen und führte sein Fähnlein Wackerer so geradewegs in die Arme der Sioux-Späher, die natürlich gar nicht lange nach ihm zu suchen brauchten, um ihn zu finden. Umgekehrt hatte Custer es augenscheinlich nicht nötig, seinen Gegner auszukundschaften, sonst hätte ihm gedämmert, dass ein Angriff mit einer Masse von knapp 300 Soldaten gegen gerademal ca. Fünftausend bis Sechstausend Indianerkrieger nur in einem Massaker an der aus seiner Sicht falschen Seite enden kann.

Aber Custer war ja auch nur 34ster von 34. Er hatte wohl auch in Mathematik gerade gefehlt.

Die Indianer hatten mit diesem Doldi ein fast schon blamabel leichtes Spiel. Sie schickten Custer ein paar berittene Krieger entgegen, die vor seinem Schärflein scharf abbremsten und dann hastig wieder davon galoppierten. Und ich bin sicher – nicht nur die Pferde haben vor Lachen gewiehert, als sich die Bleichgesichter anschickten, sie zu verfolgen.

Custer, voller Enthusiasmus, dass „die Rothäute vor uns fliehen“, beschloss, dass seine indianischen Späher, die ihn vor einer Falle warnten, nun wirklich keine Ahnung hätten und kam auf die glorreiche Idee, seine ohnehin nur paar Männeken auch noch in drei Kolonnen zu je knapp 100 Mann zu teilen, um ein paar Tausend Indianerkrieger von drei Seiten „einzukreisen“.

Die Sache ging natürlich gründlicher schief als die Jungfernfahrt der Titanic.

Der Südtrupp unter Major Reno wurde von den Sioux gleich zu Beginn an den Felswänden des Little Bighorn festgenagelt, nur um wenig später Gesellschaft von Hauptmann Benteen zu erhalten, dessen Kolonne „im Westen“ ebenfalls von den Indianern eine interessante Lektion in Sachen „Mehrheitsentscheidung“ erhalten hatte.

Nur Custer fehlte noch. Der hatte das Lager der Sioux von Norden aus angreifen wollen, musste sich dazu jedoch nicht nur drei Meilen von seinen übrigen Kolonnen entfernen, sondern zu allem Überfluss auch noch einen Fluss überqueren. Doch bevor er überhaupt einmal mehr „den brillantesten Kavallerieangriff in den Annalen der Kriegsgeschichte“ starten konnte, wurde seine Rasselbande vom Hauptteil der Sioux unter Crazy Horse hinweggefegt und eine Anhöhe hinaufgetrieben. Dort stiegen die paar Überlebenden von ihren Pferden und führten die überlieferte Darstellung auf. Lediglich ein einziges Pferd überlebte das Massaker und hat damit mehr über Kriegsgeschichte gelernt als Custer in seinem ganzen Leben. Bis auf Custer selbst wurden übrigens sämtliche Leichen entkleidet und skalpiert, was zeigt, dass Indianer einfach keinen Modegeschmack hatten und außerdem Custer zutiefst verachteten.

Um es mit den abgewandelten Worten Churchills zu sagen: Nie haben so Wenige so Viele so selbstmörderisch angegriffen. Custer selbst würde sich, Niederlage hin, Niederlage her, sicher heute ähnlich freuen, wie Käpt´n Sparrow in „Fluch der Karibik“: „Ihr seid der miserabelste Feldherr, von dem ich je gehört habe“ – „aber: Ihr habt von mir gehört!“

Berühmt ist Custer auf jeden Fall bis heute – wenn auch eher als abschreckendes Beispiel, warum strenge Auswahlkriterien für Berufsoffiziere notwendig sind.

Mostrich
10.12.09, 10:50
Danke für diese hochinteressanten, federleicht geschriebenen Beiträge!:)

herberger
10.12.09, 11:01
Custer war einer der wenigen Berufsoffiziere in der US Bürgerkriegs Armee,im US Bürgerkrieg wurden Zivilisten zu Offizieren ernannt.Vor dem Bürgerkrieg bestand die US Armee aus etwa 12tausend Mann,wo etwa 4tausend Mann in die Südstaaten Armee gingen.Es war nicht ungewöhnlich das Berufsoffiziere Generäle wurden.Fast alle Offiziere wurden, die nach dem Bürgerkrieg in der Armee blieben wieder runtergestuft,das war keine Frage der Qualifikation sondern eine Geldfrage.

ThiloS
11.12.09, 11:03
Und der nächste Kandidat:

Joseph II. * 13. März 1741, † 20. Februar 1790

Gelegentlich werden Kriege mit Fußball verglichen. Da gibt es Stürmer, Verteidiger, Angreifer, kontrollierte Offensiven, Flankenmanöver…

Würde man diese Analogie auf Joseph II. von Österreich anwenden, so wäre er der erste Trainer gewesen, dessen Mannschaft alleine auf dem Platz stand und sich selbst prompt durch eine Reihe von Eigentoren besiegte.
Joseph, Sohn Maria-Theresias und damit natürlich bestens vertraut mit den Kriegen Friedrichs des Großen, beschloss eines schönen Tages, es dem ehemaligen Feind gleichzutun und auch einmal einen Feldzug siegreich durchzuziehen.

Als Feind hatte er sich die Türken ausgesucht, weil er sie a) nicht leiden mochte und b) sie für minderwertig hielt. Er sollte sich bald darauf ein Bild von der eigenen Überlegenheit machen können...

1788, bereits kränkelnd und mit einem röchelnden Reizhusten ausgestattet, machte sich der zu seiner Zeit sehr unbeliebte Pedant mit Hang zur Detailversessenheit auf, endlich militärischen Ruhm zu ernten. Er erklärte sich zum „Rächer der Menschheit“, der „die Welt von einem barbarischen Volksstamm befreien“ werde und zog an der Spitze seiner Truppen nach Transsylvanien.

Von Anfang an ging alles schief.

Josephs erste glorreiche Tat bestand darin, trotz der Warnungen von Einheimischen sein Lager in einem Malariagebiet aufzuschlagen, was ihm 33.000 Tote und 173.000 kranke Soldaten sowie einen kranken Kaiser, nämlich ihn selbst, bescherte.

Während Josef noch damit beschäftigt war, nicht an Malaria zu sterben und sich ansonsten die Seele aus dem Leib kotzte, erhielt er die Nachricht, dass die Türken unter Führung des Großwesirs Kurs auf ihn genommen hatten.
Josef brach – unter anderem sofort mit der Hälfte der Armee, die noch stehen konnte, auf, um die Schlacht nahe der Stadt Karansebesch zu suchen. Und er sollte sie bekommen. Allerdings anders, als er sie sich vorgestellt hatte.
Da die Türken noch weit entfernt waren, marschierte die Kolonne der Kranken und Siechen in ordentlicher Formation, um gegen Abend eine Brücke unweit von Karansebesch zu überqueren. Die ordentlich vorausreitenden Husaren trafen hierbei auf eine Gruppe walachischer Händler, denen sie Schnaps teils abkauften, teils einfach wegnahmen.

Als ein paar Infanteristen, die ebenfalls einen plötzlichen Durst verspürten, sich ihren Anteil an der ersten Beute sichern wollten, wurden sie von den arroganten Kavalleristen vertrieben. Zornig versuchten sie, die Husaren zu erschrecken, schossen in der Dämmerung in die Luft und riefen „Turci! Turci!“. Die Husaren, mittlerweile so voll wie die in der Mitte des Heerwurms marschierenden Haubitzen, konnten Spaß verstehen und spielten mit, brüllten ebenfalls „Turci!“ und ballerten ein wenig in der Gegend herum.

Der Effekt war allerdings wirklich grandios. Die hinteren Reihen, die immer noch auf die Brücke zumarschierten, konnten natürlich nicht erkennen, was dort in der Dunkelheit vor sich ging, gerieten in Panik und feuerten in Richtung der Rufe. Einige Offiziere liefen die Reihen auf und ab und befahlen „Halt! Halt!“, was sich für die erschrockenen Soldaten, von denen viele auch des Deutschen nicht mächtig waren, in der Dunkelheit und Chaos wie „Allah! Allah!“ anhörte und die Panik noch steigerte, die jetzt auf das komplette Heer übergriff. Es wurde geschossen, gebrüllt, gerannt und auch wirklich der letzte Österreicher war davon überzeugt, vom türkischen Heer umzingelt zu sein.

Die Troß- und Geschützfahrer wendeten ihre Fahrzeuge, versuchten sich durch die Kolonnen nach hinten durchzuschlagen, veranlassten die hinter ihnen marschierenden Reihen, auseinanderzustieben, drängten einen Großteil der eigenen Leute in den Fluss und gaben Fersengeld. Bei dieser Gelegenheit rissen sie dann ungefähr die Hälfte der Armee in ihre heillose Flucht vor garnix mit. Alles rannte, rettete und flüchtete nach hinten.

Joseph bekam von der Massenpanik erst etwas mit, als er, hustend in der Kutsche sitzend, mitsamt jener von den flüchtenden Haufen umgeschmissen wurde und in den Fluss kullerte.

Mit einer geradezu rührenden Tapferkeit bestieg der triefnasse Kaiser ein Pferd und versuchte, den Degen in der Hand, Ordnung in das um ihn brodelnde Chaos zu bringen, aber es war zu spät. Zu beiden Seiten des Flusses gab es in der Dunkelheit heftige Kämpfe von Österreichern gegen Österreicher, flüchtende Männer, Explosionen, Kanonen wurden verlassen und Gepäckstücke gingen verloren. Und überall tönte der entsetzte Schrei „die Türken sind da, rette sich wer kann“.

Erst die Morgendämmerung machte dieser Hölle ein Ende und die bestürzten Österreicher mussten erkennen, dass sie soeben gegen sich selbst verloren hatten. Über 10.000 Mann waren von Kameradenhand getötet oder verwundet worden.

Zur Ehrenrettung Josephs sei gesagt, dass er diese Katastrophe nicht wirklich hätte verhindern können – andererseits war er der Oberbefehlshaber und hat insoweit auch die Verantwortung für die Vorkommnisse zu tragen. Wäre eine solche Heimniederlage einem Subalternen passiert, dann hätte sich dieser vor einem Kriegsgericht wiedergefunden.

ThiloS
14.12.09, 15:17
So, heute wird es wirklich lang - aber die Geschichte ist wirklich spannend!

Guy de Lusignan unbekannt; † 1194
Wäre die folgende Geschichte das Manuskript eines Romans gewesen, so hätte es jeder Verleger wegen Unglaubwürdigkeit abgelehnt. Und doch hat es sich genau so zugetragen.

Als es in den Staaten von „Outremer“, den in Folge des ersten Kreuzzuges gegründeten Kreuzfahrerstaaten, absehbar war, dass der kluge, aber leprakranke König Balduin IV. bald vor seinen Herrn treten würde, machten sich die Parteien am Hofe von Jerusalem auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der die hübsche, aber strohdoofe und gerade erst 14-jährige Schwester des Sterbenskranken ehelichen und damit König von Jerusalem werden würde. Unter „geeignet“ verstanden vor allem die „Falken“ der südfranzösischen Kreise um die einflussreiche Kamarilla der Templer und den Räuber Raynald de Chatillon jeden, der sich von ihnen würde lenken und manipulieren lassen.

Und so schleppten sie einen hübschen Mann aus Südfrankreich heran, der in Punkto Dummheit seiner zukünftigen Gattin in nichts nachstehen sollte: Guy de Lusignan – und dies zu einem Zeitpunkt, in denen ihnen mit Saladin einer der furchtbarsten Gegner überhaupt gegenüberstand. Schon bald in die Thronfolge intrigiert, sollte der dumme Guy die hübsche Königsschwester Sibylle und irgendwann das ganze Königreich dazu bekommen, ohne auch nur einen verdammten Drachen getötet zu haben. Selbst zeitgenössische Chronisten bescheinigten dem zukünftigen König einen kleinen Geist, jedoch ein umso größeres Ego.

Und dies sollte Guy schon bald unter Beweis stellen.

Mitten im Waffenstillstand des Jahres 1183 beschloss Guys Gönner, Raynald de Chatillon, dass es wieder einmal Zeit wäre, sich frisches Geld von der Bank zu holen und er zerlegte ein paar Schiffe, transportierte sie durch die Negev-Wüste nach Eilath am Roten Meer, bastelte sie als begnadeter Modellbauer dort wieder zusammen und plünderte die heiligen Stätten des Islam.

Nun waren Moslems zu jener Zeit weit weniger anfällig für Beleidigungen als heute, aber was dem Einen einen Kreuzzug wert ist, darf dem Anderen ein Djihad wert sein und so marschierte Saladin am 17.September 1183 aus, um berechtigte Rache an dem Frevler zu nehmen.

Das Heer der Christen stand erstmals unter dem Befehl von Guy de Lusignan und dieser tat, was er am Besten konnte – nämlich nichts. Weder folgte er dem Rat seines Gönners Raynald, Saladin unverzüglich anzugreifen, noch dem Rat der Gemäßigten um Raimund von Tripolis, sich in bessere Verteidigungsstellungen zurückzuziehen.

Der sterbenskranke König Balduin, mittlerweile blind, unfähig zu schreiben oder auch nur einen Schritt zu gehen, kam durch die eintreffenden Beschwerden immer mehr zu der Erkenntnis, mit Guy eine vortreffliche Niete gezogen zu haben, enthob den Deppen seines Postens und auch gleich der Regentschaft, versuchte, Sibylle zu einer Annullierung der Ehe mit der Pfeife zu überreden und setzte deren sechsjährigen Sohn als seinen Nachfolger ein und wollte den anstehenden Feldzug zum Entsetzen seiner Barone selbst führen.

Aber es war zu spät.

Guy erklärte, er lasse sich von „den Wahnsinnsentscheidungen eines lebenden Leichnams nicht beeinflussen“ und gehorchte einfach nicht, bestärkt von Raynald de Chatillon und dessen Kumpanen, dem Patriarchen Heraklius. Was tun?

Die Gemäßigten am Jerusalemer Hof wollten am Besten beide Parteien miteinander versöhnen und schlugen, nach gutem alten Brauch, eine Hochzeit zwischen der kleinen Schwester Sibylles, der bedauernswerten, 12 -jährigen Isabella von Jerusalem aus der Balduin-Partei mit dem nicht minder unglücklichen, stockschwulen siebzehnjährigen Humfried von Toron von Raynalds und Guys Parteigängern vor.

Und als wäre kein Krieg, gab Raynald eine riesige und schicke Hochzeitsparty auf seiner soeben fertiggestellten Burg Kerak und um das verschüchterte Brautpaar herum soffen und fraßen sich die Ritter ins Koma. Am dritten Tag der Hochzeit kam auch Saladin zum Gratulieren und begann, die Burg mit Belagerungsmaschinen rückzubauen, konnte jedoch, gegen ein paar gebratene Fasane, Brot und Wein, dazu überredet werden, nicht ausgerechnet den Turm mit dem Brautgemach zu beschießen, woran sich der überaus amüsierte Saladin auch hielt. Er hatte ja noch den Rest der Burg zum Abreißen.

Der einzige mit zwar verwesendem, aber immerhin vorhandenem, „Arsch in der Hose“ war König Balduin, der sich bald darauf in einer Sänfte, aber an der Spitze seines Heeres Saladins Abbruchunternehmen näherte, worauf sich Saladin aus Angst um seine noch nicht abbezahlten Triböcke und Ballisten zurückzog und einmal mehr einen Waffenstillstand aushandelte.

Die nun folgenden vier Jahre verbrachten die verfeindeten Parteien, Kinderhochzeit hin oder her, damit, Kasperletheater aufzuführen und nicht nur den Moslems, sondern auch sich selbst gegenseitig das Leben schwer zu machen. Balduin war 1185 gestorben und Guy de Lusignan war nun König – sehr zum Ärger und Groll der Gemäßigten unter Raimund von Tripolis, dem an guter Nachbarschaft zu Saladin äußerst gelegen war.

Wieder war es Raynald de Chatillon, der alte Räuber, der die Kosten für die missglückte Hochzeitsfeier wieder hereinholen wollte und der mitten im Frieden moslemische Karawanen überfiel, ausraubte und plünderte.
Mittlerweile hatte nicht nur Saladin die Faxen und im Speziellen Raynald dicke, auch Raimund hatte die Nase voll und schloss, im Tausch gegen Durchmarschrecht, mit Saladin einen Geheimvertrag, wonach dieser nach einem Sieg Jerusalem schonen und ihn statt Guy zum König von Jerusalem machen sollte.

Unterstellen wir Raimund sympathiehalber, dass er einfach „vergaß“, dem Tempelritterorden mitzuteilen, dass nicht jeder, der mit Lanze, Schwert und Kettenhemd in seinen Landen unterwegs ist, automatisch auch ein christlicher Streiter sein muss. Auf jeden Fall liefen Saladins Heer einige Dutzend Tempelritter in die Arme und verloren ihre Köpfe. Der Skandal war da.
In der Folge sah sich Raimund von Tripolis der geschlossenen Front sämtlicher anderer Barone gegenüber, die ihn durch die Bank drängten, sich mit Guy auszusöhnen. Der König mochte intelligenzmäßig seinem Pferd unterlegen sein – rachsüchtig war er nicht.

Und so stieß Raimund zu dem sich für den bevorstehenden Endkampf rüstenden Heere und ließ seine Burg in Tiberias unter dem Kommando seiner Frau zurück. Die Kasper-theaterbühne für eine der größten militärischen Katastrophen des Abendlandes war gerüstet.

Man traf sich in Akko und bald war klar, dass es sich bei dem bevorstehenden Kampfe tatsächlich um die alles entscheidende Schlacht über die Vorherrschaft im Nahen Osten handeln würde. Nahezu 60.000 Mann würde Saladin gegen die Kreuzfahrer führen, die in Akko alles zusammenkratzten, was noch zwei Beine, einen Schwertarm und einen Penis hatte und die, alles in allem, trotzdem nicht mehr als etwa 1.200 Ritter und 15.000 Fußsoldaten würden aufbringen können.

Es ging unter dem Strich nicht nur um einen Kampf der Religionen, es war auch ein Kampf der unterschiedlichen Militärstrategien. Während die Ritterschaft, die doch immerhin auch seit guten 100 Jahren die Gelegenheit hatte, ihren Feind zu studieren, nachwievor auf die brachiale Schockwirkung schwer gepanzerter Reitermassen gegen geschlossene Formationen setzte, waren die muslimischen Verbände leichter, flexibler und schneller. Und damit insgesamt auch die mobilere Truppe.

ThiloS
14.12.09, 15:17
Während sich Guys Streitmacht also in Akko sammelte, hatte Saladin Tiberias, die von Raimunds Frau mit weiblicher Zähigkeit verteidigte Festung eingeschlossen, schlau kalkulierend, dass die abendländische Ritterlichkeit es nicht zulassen konnte, dass eine wehrlose Frau von einem Sarazenen belästigt würde.

Zumindest in einem Manne hatte sich Saladin da allerdings getäuscht: ausgerechnet Raimund von Tripolis sprach sich gegen den Entsatz seiner Burg aus, wohl wissend, dass eine so lächerlich geringe Streitmacht, die sich noch dazu ohne Wasser durch die Einöde würde schlagen müssen um nach Tiberias zu gelangen, eine Schlacht schon vor Beginn verloren hätte. Im Übrigen vertraue er, Raimund, auf die Zähigkeit seiner Frau und die Stärke seiner Burgmauern. Es sei klüger, Saladin kommen zu lassen.

Guy, unfähig wie stets, eine Entscheidung zu treffen, sagte zunächst einmal gar nichts und hatte keine Meinung.

Umso lauter plärrten die Südfranzosen, allen voran Raynald und der Templergroßmeister Gerard: ob Guy vergessen habe, dass Raimund ein Verräter sei und sitzenzubleiben und sich auf Verteidigung einzurichten, sei ein typischer Verräterrat und außerdem hätte die Christenheit die stärkste Waffe überhaupt zur Hand: nämlich das einzig wahre, heilige Kreuz, in dessen Schatten man überhaupt nicht verlieren könne!

Vor allem das letzte Argument muss Guy wirklich überzeugt haben und so marschierte die christliche Armee, sehr zur Freude von Saladin, aus Akko aus.
Noch war nicht alles zu spät. Bei Sephoria legten die Christen eine erste Rast ein. Hier gab es strategisch günstiges Gelände und, was noch viel wichtiger war, Wasser. Wieder wurde Kriegsrat gehalten und wieder war es Raimund, der vorschlug, sich bei Sephoria zu verschanzen und Saladin hier zu empfangen. Lieber wolle er seine Burg verlieren, als das komplette Königreich. Wohl aus Gründen der politischen Ausgewogenheit folgte Guy diesmal dem Rate Raimunds.

Aber nur für einige Stunden.

Kaum waren die Zelte der Kreuzfahrer aufgebaut, schlich sich ein stinksaurer Tempelgroßmeister Gerard in Guys Zelt: Warum Guy auf den Rat eines Verräters höre, ob Guy eigentlich wisse, wem er seinen Thron zu verdanken hätte, die Templer könnten ja auch gehen, wenn sich das Heer nebst König unter dem Zeichen des wahren Kreuzes wie ein Feigling verhielt, in diesem Zeichen wolle und könne und müsse man siegen, kurz und gut: Gerard beschwatzte, beschimpfte und bedrohte den dummen Guy so lange, bis dieser die Herolde wecken und zum Aufbruch blasen ließ.

Saladin dankte Allah für die Verwirrung seines Feindes, Raimund machte sein Testament.

Es muss für unbeteiligte Beobachter ein recht interessantes, wenngleich nicht unbedingt imposantes Schauspiel gewesen sein, den christlichen Heerwurm zu betrachten. Glänzende Ritter in glänzenden Rüstungen, denen an diesem Tage in ihren Harnischen von einer brutal heißen Sonne buchstäblich das letzte bisschen Wasser im Arsch gekocht wurde. Bereits um vier Uhr morgens ging den Streitern Christi allmählich das Wasser aus. Raimund hatte ja gewarnt, aber der war ja auch nur ein „Verräter“.

Gegen Abend erreichte das völlig erschöpfte und ausgedurstete Heer die Gegend um das Hochplateau von Hattin, nur wenige Kilometer vom rettenden See Genezareth entfernt. Raimund und die meisten anderen Barone schlugen sofort vor, über die Hügel zum See weiterzuziehen, da unten gäbe es Wasser und noch seien die Sarazenen zu schwach, um dem Heer wirksam entgegenzutreten.

Und wieder waren es die Templer um Gerard und Raynald, die erklärten, sie würden heute keinen Schritt mehr gehen, sie seien zu erschöpft und sie begannen, Kronrat hin, König her, rund um einen Brunnen, der, wie sich kurz darauf herausstellte, eingetrocknet war, ihr Lager aufzuschlagen.

Guy, der inzwischen festgestellt hatte, dass das wahre Kreuz mitnichten ein Stab war, mit dem man aus einem Felsen Wasser klopfen konnte, entschied sich dafür, sich für nichts zu entscheiden. Er saß einfach da und machte gar nichts.

Es wurde eine furchtbare Nacht. Die erschöpften Christenstreiter hörten das Gelächter aus Saladins Lager, kämpften mit Durst, Skorpionen und Spinnen, die ihnen in die Rüstungen krochen und durften sich obendrein noch von den Sarazenen verspotten lassen, die gegen Mitternacht ein Buschfeuer entfachten, dessen Rauch und Qualm den Durst der Ritter zusätzlich verstärkten. Zumindest eine Seite hatte Spaß.

Als der Morgen des nächsten heißen Tages heran graute, graute es auch den Christen: Saladin hatte im Schutze der Nacht seine Truppen umgruppiert und das Lager der Christen eingeschlossen. Dort, wo keine Sarazenen standen, gab es entweder einen Abgrund oder das Buschfeuer. Die Falle, in die sich die Christen so bereitwillig und dumm begeben hatten, war zugeschnappt. Im Grunde war die Schlacht, im Gegensatz zu Guy de Lusignan, damit bereits entschieden.

Es dauerte dann auch nur drei Stunden.
Raimund von Tripolis versuchte mit seiner schweren Reiterei, den Belagerungsring zu sprengen, aber die Sarazenen reagierten ähnlich wie das Wasser, das den Christen fehlte: sie ließen die schweren Ritter einfach durch ihre Reihen passieren, verwehrten ihnen aber die Rückkehr und schlossen die Klammer um das Heer wieder.

Allerdings rettete zumindest dem cleveren Raimund dieser Ausfall das Leben.
Die eingeschlossenen Männer wehrten sich, so gut sie konnten, gegen den Pfeilhagel der schnellen sarazenischen Kavallerie, gegen die Sonne, gegen den Durst und die wütenden Angriffe, als aber im Handgemenge das wahre Kreuz, die wichtigste Reliquie der Christenheit verloren ging, war die ohnehin schon mittlerweile gefährlich niedrige Kampfmoral der Christen endgültig zerniert. König Guy de Lusignan von Jerusalem hatte keine Lust mehr, setzte sich einfach vor sein Zelt und wartete darauf, endlich gefangen genommen zu werden. Es ging ja auch schon aufs Mittagessen zu.

Neben Guy dem Einfältigen fielen Saladin somit auch der großmäulige Gerard de Ridfort und der Raubritter Raynald de Chatillon in die Hände, den Saladin eigenhändig enthauptete.

Der Rest der Geschichte ist recht schnell erzählt: Guy wurde gegen ein immenses Lösegeld und gegen die Übergabe von 11 Städten ausgetauscht, für Gerard wurde mit Gaza bezahlt und auch Jerusalem, wahrhaft heldenhaft von Balian von Ibelin (unsterblich gemacht durch die Rolle Orlando Blums in „Königreich der Himmel“) verteidigt, fiel Saladin nach kurzer, aber heftiger Belagerung in die Hände.

Sicher gab es noch manche Belagerung und das ein- oder andere Gefecht, aber die christlichen Königreiche in Outremer waren definitiv erledigt. Es war niemand mehr da, um sie wirksam zu verteidigen. Guy nahm nach seiner Rückkehr seine Kaspereien wieder auf, die restlichen Barone waren weiterhin mehr mit ihren Streitigkeiten als mit den Sarazenen beschäftigt und Raimund von Tripolis starb bald nach der Schlacht von Hattin an seinen Wunden, vielleicht aber auch an gebrochenem Herzen.

Und dies alles ist, neben den dummen und bornierten Rivalitäten der Barone, unter dem Strich die Schuld eines einzigen Mannes: Guy de Lusignan, der aus Dummheit, Feigheit und Unfähigkeit die Niederlage bei Hattin und damit letztlich den Untergang von Outremer verschuldet hat.

ThiloS
15.12.09, 17:00
Sir Aylmer Gould Hunter-Weston * 1864; † 18. März 1940 in Hunterston, Ayrshire

In den Schickeria-Kreisen des Londoner Militärs galt General Aylmer Hunter-Weston als ganz reizender und umgänglicher Herr – nur, sobald jener Herr an einen Kartentisch gestellt wurde, zog Hunter-Weston eine Art „Dr. Jekyll and Mister Hyde“-Nummer ab und bemühte sich nach Kräften, ein Maximum an Verlusten sicherzustellen. Und zwar bei den eigenen Truppen.

Hunter-Weston, bei seinen Soldaten auch „Hunter-Bunter“ genannt, weil er sie mit seiner Leibesfülle an den fetten Komiker Billy Bunter erinnerte, bekam von den Historikern den „Ehrentitel“ „Schlächter von Helles“, nachdem er im ersten Weltkrieg gemeinsam mit anderen an einer richtigen Front nicht verwendbaren Generalsresteposten zu der unseligen „Invasion“ von Gallipoli entsandt worden war.

Hunter-Weston hatte man das Kommando über die Speerspitze der Landung anvertraut, die britische 29ste Division, eigentlich eine Elitetruppen, die, im Gegensatz zu den britischen Freiwilligenbataillonen des ersten Weltkrieges, aus hartgesottenen Berufssoldaten bestand – aber nicht hartgesotten genug für einen Befehlshaber wie Hunter-Bunter.

Bereits vor der Landung trat Hunter-Weston, ganz Motivator, vor seine Männer und erklärte ihnen, sie hätten „schwere Verluste durch Kugeln, Minen, Granaten und Ertrinken“ zu erwarten und ich könnte mir bei einem Typen wie Hunter-Bunter durchaus vorstellen, dass er ein „bei Problemen findet Ihr mich im Offizierssalon des Flaggschiffs“ hinzufügte.

Natürlich hielt es Sir Hunter-Weston für unter seiner Würde, sich so etwas wie Landkarten der Landungszone zu beschaffen oder sich wenigstens einen Standpunkt zu suchen, der ihm zumindest ansatzweise einen Überblick über das Geschehen am Strand hätte geben können. Und so wurde bereits die Landung zu einem blutigen Desaster.

Mangels geeigneter Gefährte – Elitetruppen benötigen so etwas natürlich nicht – wurde die 29ste auf Ruderbooten, die von Dampfbarkassen, von denen wiederum wenigstens zwei von 13-jährigen Seekadetten gesteuert wurden, direkt vor den Maschinengewehren der türkischen Verteidiger angelandet, die gar nicht groß zu zielen brauchten, um ihren Gegner zu dezimieren.

Während Hunter-Weston noch darüber schwadronierte, dass er „froh sei, die jungen Hunde an Blut gewöhnt zu haben“, verloren seine Brigaden an vier der fünf Landeabschnitte bis zu 70% ihrer Mannstärken.

Doch damit nicht genug: Hunter-Weston, der seinen paar restlichen Soldaten funkte, dass er erwarte, „jeder Mann solle eher auf seinem Posten sterben, als sich zurückzuziehen“, ignorierte in seiner kernigen Aufregung völlig, dass die Landung am fünften Abschnitt aus Versehen komplett und total gelungen war, schlicht, weil es keine türkischen Verteidiger dort gab.

Nun wäre ja Hunter-Bunter nicht wirklich ein blutiger Komiker gewesen, wenn er nun die einfachste Sache der Welt getan hätte, die sogar einem seiner dreizehnjährigen Dampfbootfahrer eingefallen wäre: nämlich mit den Truppen der fünften Landezone die Türken im Rücken zu fassen, um die paar panischen und zusammengeschossenen Hanseln an den anderen Landezonen zu entlasten. Nein, Sir Hunter-Weston entschied sich für die einfachste aller Lösungen: er tat gar nichts.

Und während die Truppen des fünften Landeabschnitts sich mangels Befehl in der Gegend herumtrieben und so ein wenig an ihren Verteidigungsanlagen herumbastelten, blieben die anderen Truppen unter Feuer.

Nachdem sich die Soldaten des fünften Landeabschnitts schließlich aufgrund der unklaren Befehlslage und einiger mittlerweile einigermaßen halbherzigen Gegenangriffe der im Verhältnis 1:3 unterlegenen Türken wieder zurückzogen und ihre Landezone in völliger Auflösung räumten, entschloss sich Hunter-Weston zur originellen Idee einer Reihe von Frontalangriffen bei hellichtem Tage auf die Stellungen von Achi Baba und Krithia, in die sich die Türken, die wohl das Gemetzel am Strand satt hatten, zurückgezogen hatten.

Diese wahnwitzige Art von Angriffen verschlang konsequenterweise satte drei Divisionen und Hunter-Weston erlitt als eine Art „Heimatschuss“ einen Nervenzusammenbruch, wahrscheinlich, weil es beispielsweise von den 1.100 Mann des in die 29ste Division integrierten 1st Royal Dublin Fusiliers Bataillon immerhin 11 Mann gab, die Hunter-Bunters unsorgfältig geplante Kaspereien völlig unversehrt überstanden.

Das englische Oberkommando, dem die konsequente Vernichtung der britischen Arbeiterklasse wohl sehr imponiert hatte, beförderte in der Zwischenzeit den in England von einem bösen Sonnenstich genesenden Hunter-Weston zum Oberkommandierenden des noch auf Gallipoli stehenden VIII. Korps, nur um dieses wenig später abzuziehen und zur Abwechslung an die Westfront, speziell dort die Somme zu verlegen.

Hunter-Weston, nach seiner Rekonvaleszens wieder ganz der Alte, konnte es gar nicht erwarten, sein altes Korps wieder zu übernehmen, um auch die letzten 11 Mann, die er nicht hatte killen können, endgültig kaltzumachen. Die Wiedersehensfreude war sicher nur sehr einseitig.

Sein Oberbefehlshaber, Sir Douglas Haig, hatte die keineswegs neue Idee, einfach Hunderte von Geschützen zusammenzuziehen und auf engstem Raume auf die deutschen Stellungen zu ballern, gleich anschließend die Infanterie stürmen zu lassen und damit ein Loch in die deutsche Front zu hauen.
Wenn dieser dämliche Plan von vorneherein auch nur die allergeringste Chance auf Erfolg gehabt hätte, so verstand es Hunter-Bunter, selbst diese winzige Chance zu vermasseln, indem er mal wieder sein eigenes Ding durchzog.

Das Schlachtfeld an der Somme war sowieso schon ein matschiges Sumpfgelände, aber Haigs und Hunter-Westons witzige Strategien machten es vollends unbegehbar.

Hunter-Weston, gebrieft durch seine Erfahrungen auf Gallipoli, erzählte den armen Schweinen, die ihn schon wieder als Hauptgewinn gezogen hatten, diesmal würde alles ganz leicht: die Artillerie würde die Stacheldrähte derart zerreißen und die deutschen Stellungen zerschmettern, dass der Angriff quasi ein Spaziergang werden würde. Wurde er auch: in den Tod.
Immerhin: 6 Tage dauerte das Trommelfeuer, insgesamt fielen auf 24 Kilometer Frontabschnitt 1,5 Millionen Granaten, pro Stunde und Frontkilometer fast 400 Einschläge.

In Hunter-Westons Frontabschnitt endete am 1.7.1916 der letzte Feuerorkan von 3500 Granaten pro Minute auf seinen Befehl 10 Minuten früher als geplant, wahrscheinlich, damit die paar überlebenden Deutschen genug Zeit hätten, ihre Unterstände zu verlassen und ihre MG gegen die Engländer in Stellung zu bringen

Durch ihre Ferngläser konnten die englischen Offiziere des VIII. Korps erkennen, dass die Stacheldrahtverhaue der Deutschen keineswegs durchtrennt waren, aber Hunter-Weston bestand darauf, dass dies sogar ganz sicher der Fall sei und befahl, während er seinen Untergebenen ganz offensichtlich ins Gesicht log, den Angriff bei hellichtem Tag, frontal und auch noch „Schulter an Schulter“, um wirklich allerbeste Voraussetzungen für einen neuen Verlusterekord zu schaffen.

So quollen im prasselnden Regeln Hunter-Westons arme Soldaten bei den Pfiffen ihrer Unteroffiziere aus den Gräben und taumelten im Schlamm, aufgereiht wie die Puppen, den deutschen Linien, Maschinengewehren und Stacheldrahtverhauen entgegen.

Nur etwa 2/3 von Hunter-Westons Truppen erreichten überhaupt die Drahtverhaue, die durch den Beschuss noch undurchdringlicher waren als das Dickicht am Amazonas, irrten dort auf der Suche nach begehbaren Gassen umher und wurden reihenweise von ihrem Gegner niedergemäht.

Hunter-Weston, der mittlerweile mitbekommen hatte, dass man ihm das frühe Einstellen des Artilleriefeuers krummnehmen könnte, war unterdessen damit beschäftigt, die diversen Stäbe anzurufen und sich bitterlich über die Artillerie zu beschweren, die ihn „im Stich gelassen“ hätte.

Mittlerweile stauten sich auch die Angreifer der zweiten und dritten Welle vor dem deutschen Stacheldraht, es war taghell, die Sicht perfekt und es gab kaum Deckung und die deutschen MG-Schützen hatten mittlerweile mehr Angst vor Munitionsmangel als vor ihrem hilflosen Gegner.

Angeekelt von dem Gemetzel stellten sie, wahrscheinlich sehr zum Ärger vom Hunter-Weston, schließlich sogar das Feuer und damit ihre Mitarbeit ein, um den Überlebenden und Verwundeten des neuerlichen Rekordversuchs die Gelegenheit zu geben, zu den eigenen Linien zurück zu kriechen, deren Verbandplätze katastrophal überlastet waren.

Als sich eine gnädige Nacht über das grundlose Schlachtfeld senkte, hatten die Engländer 57.000 Soldaten verloren, von diesen gingen allein 14.000 Tote und Verwundete auf das hohe Überziehungskonto von Hunter-Bunter.
Aber immerhin: diesmal hatte er es geschafft und seine persönliche Bestleistung von Elf Überlebenden getoppt! Erstmalig überhaupt in der Militärgeschichte waren ganze Bataillone bei einem einzigen Angriff bis zum buchstäblich allerletzten Mann vernichtet worden. Hunter-Westons Korps hatte kein einziges seiner Ziele erreicht, dafür aber die höchsten Verluste überhaupt zu verzeichnen. Der Tag ging als „schwarzer Tag des britischen Heeres“ in die Geschichte ein.

Hunter-Weston sollte trotzdem noch oft Gelegenheit haben, durch seine blutige Stümperei seine Soldaten zu killen und wäre der Krieg nicht 1918 beendet gewesen, so hätte Hunter-Bunter garantiert das komplette britische Heer ausgerottet.

Seiner politischen Karriere tat seine Blutsäuferei übrigens keinen Abbruch. Er saß in einem angenehmen Unterhaus-Sessel noch 27 Jahre im Parlament, bevor er unter ungeklärten Umständen im Jahr 1940 nach einem Sturz von einem Türmchen seines Hauses verstarb und böse Zungen behaupten bis heute, das englische Oberkommando hätte ihn da sicherheitshalber heruntergeschubst, bevor er als reaktivierter General den zweiten Weltkrieg zugunsten der Deutschen entscheidet.

Mostrich
15.12.09, 17:21
Hast Du schon einmal daran gedacht, die Texte einem Verlag anzubieten?:-)

ThiloS
15.12.09, 18:03
...ach, das druckt doch keiner... außerdem bin ich zu faul dazu!

*JM*
15.12.09, 18:10
Hast Du schon einmal daran gedacht, die Texte einem Verlag anzubieten?:-)

Würde ich vorschlagen, denn so macht Geschichte Spaß. :D

Stauffenberg
15.12.09, 18:19
Würde ich vorschlagen, denn so macht Geschichte Spaß. :D

Genau, seine Texte gehörten echt in die Geschichtsbücher. :-D

Mostrich
15.12.09, 18:26
...ach, das druckt doch keiner... außerdem bin ich zu faul dazu!

Da bin ich mir nicht sicher. Sachbücher verkaufen sich in Deutschland nämlich zumeist recht ordentlich, besonders dann, wenn sie gut unterhalten.
Wenn Dir das Stehvermögen für ein Buch fehlen sollte, könntest Du Dich doch auch an eine Zeitschrift wenden. :-)

Gideon
15.12.09, 18:55
Und der nächste Kandidat:

Joseph II. * 13. März 1741, † 20. Februar 1790

Gelegentlich werden Kriege mit Fußball verglichen. Da gibt es Stürmer, Verteidiger, Angreifer, kontrollierte Offensiven, Flankenmanöver…

Würde man diese Analogie auf Joseph II. von Österreich anwenden, so wäre er der erste Trainer gewesen, dessen Mannschaft alleine auf dem Platz stand und sich selbst prompt durch eine Reihe von Eigentoren besiegte.
Joseph, Sohn Maria-Theresias und damit natürlich bestens vertraut mit den Kriegen Friedrichs des Großen, beschloss eines schönen Tages, es dem ehemaligen Feind gleichzutun und auch einmal einen Feldzug siegreich durchzuziehen.

Als Feind hatte er sich die Türken ausgesucht, weil er sie a) nicht leiden mochte und b) sie für minderwertig hielt. Er sollte sich bald darauf ein Bild von der eigenen Überlegenheit machen können...

1788, bereits kränkelnd und mit einem röchelnden Reizhusten ausgestattet, machte sich der zu seiner Zeit sehr unbeliebte Pedant mit Hang zur Detailversessenheit auf, endlich militärischen Ruhm zu ernten. Er erklärte sich zum „Rächer der Menschheit“, der „die Welt von einem barbarischen Volksstamm befreien“ werde und zog an der Spitze seiner Truppen nach Transsylvanien.

Von Anfang an ging alles schief.

Josephs erste glorreiche Tat bestand darin, trotz der Warnungen von Einheimischen sein Lager in einem Malariagebiet aufzuschlagen, was ihm 33.000 Tote und 173.000 kranke Soldaten sowie einen kranken Kaiser, nämlich ihn selbst, bescherte.

Während Josef noch damit beschäftigt war, nicht an Malaria zu sterben und sich ansonsten die Seele aus dem Leib kotzte, erhielt er die Nachricht, dass die Türken unter Führung des Großwesirs Kurs auf ihn genommen hatten.
Josef brach – unter anderem sofort mit der Hälfte der Armee, die noch stehen konnte, auf, um die Schlacht nahe der Stadt Karansebesch zu suchen. Und er sollte sie bekommen. Allerdings anders, als er sie sich vorgestellt hatte.
Da die Türken noch weit entfernt waren, marschierte die Kolonne der Kranken und Siechen in ordentlicher Formation, um gegen Abend eine Brücke unweit von Karansebesch zu überqueren. Die ordentlich vorausreitenden Husaren trafen hierbei auf eine Gruppe walachischer Händler, denen sie Schnaps teils abkauften, teils einfach wegnahmen.

Als ein paar Infanteristen, die ebenfalls einen plötzlichen Durst verspürten, sich ihren Anteil an der ersten Beute sichern wollten, wurden sie von den arroganten Kavalleristen vertrieben. Zornig versuchten sie, die Husaren zu erschrecken, schossen in der Dämmerung in die Luft und riefen „Turci! Turci!“. Die Husaren, mittlerweile so voll wie die in der Mitte des Heerwurms marschierenden Haubitzen, konnten Spaß verstehen und spielten mit, brüllten ebenfalls „Turci!“ und ballerten ein wenig in der Gegend herum.

Der Effekt war allerdings wirklich grandios. Die hinteren Reihen, die immer noch auf die Brücke zumarschierten, konnten natürlich nicht erkennen, was dort in der Dunkelheit vor sich ging, gerieten in Panik und feuerten in Richtung der Rufe. Einige Offiziere liefen die Reihen auf und ab und befahlen „Halt! Halt!“, was sich für die erschrockenen Soldaten, von denen viele auch des Deutschen nicht mächtig waren, in der Dunkelheit und Chaos wie „Allah! Allah!“ anhörte und die Panik noch steigerte, die jetzt auf das komplette Heer übergriff. Es wurde geschossen, gebrüllt, gerannt und auch wirklich der letzte Österreicher war davon überzeugt, vom türkischen Heer umzingelt zu sein.

Die Troß- und Geschützfahrer wendeten ihre Fahrzeuge, versuchten sich durch die Kolonnen nach hinten durchzuschlagen, veranlassten die hinter ihnen marschierenden Reihen, auseinanderzustieben, drängten einen Großteil der eigenen Leute in den Fluss und gaben Fersengeld. Bei dieser Gelegenheit rissen sie dann ungefähr die Hälfte der Armee in ihre heillose Flucht vor garnix mit. Alles rannte, rettete und flüchtete nach hinten.

Joseph bekam von der Massenpanik erst etwas mit, als er, hustend in der Kutsche sitzend, mitsamt jener von den flüchtenden Haufen umgeschmissen wurde und in den Fluss kullerte.

Mit einer geradezu rührenden Tapferkeit bestieg der triefnasse Kaiser ein Pferd und versuchte, den Degen in der Hand, Ordnung in das um ihn brodelnde Chaos zu bringen, aber es war zu spät. Zu beiden Seiten des Flusses gab es in der Dunkelheit heftige Kämpfe von Österreichern gegen Österreicher, flüchtende Männer, Explosionen, Kanonen wurden verlassen und Gepäckstücke gingen verloren. Und überall tönte der entsetzte Schrei „die Türken sind da, rette sich wer kann“.

Erst die Morgendämmerung machte dieser Hölle ein Ende und die bestürzten Österreicher mussten erkennen, dass sie soeben gegen sich selbst verloren hatten. Über 10.000 Mann waren von Kameradenhand getötet oder verwundet worden.

Zur Ehrenrettung Josephs sei gesagt, dass er diese Katastrophe nicht wirklich hätte verhindern können – andererseits war er der Oberbefehlshaber und hat insoweit auch die Verantwortung für die Vorkommnisse zu tragen. Wäre eine solche Heimniederlage einem Subalternen passiert, dann hätte sich dieser vor einem Kriegsgericht wiedergefunden.

Totaler Schwachsinn. Dieser Mann war kein Islamhasser, sondern er nahm Teil an einem Krieg, dem man nicht so einfach ausweichen konnte.
Der Krieg nahm erst einen negativen Lauf, als Joseph schon tot war.
So einen Blödsinn über historische Personen zu verzapfen ist reines BRD-Niveau.

ThiloS
16.12.09, 12:11
Thomas Jonathan Jackson, * 21. Januar 1824 in Clarksburg, Virginia; † 10. Mai 1863 in Guinea

In den Geschichtsbüchern und den ehemaligen Südstaaten der USA wird Thomas “Stonewall” Jackson bis heute als fähigster General der Südstaaten verehrt – was allerdings weniger mit seinen Qualitäten als vielmehr mit den fehlenden Qualitäten seiner Gegner zusammenhängt.

Legendär wurde Jackson durch seinen „Shenandoah-Feldzug“ 1862, in dem er mehr oder weniger planlos mit 17.000 Mann durch das lange Tal marschierte und nur der Unfähigkeit und Dummheit seiner Gegner, insbesondere der Nordstaatendiva McClellan, hat es Jackson letztlich zu verdanken, dass ihn seine mit 60.000 bis 100.000 Mann eigentlich um Lichtjahre überlegenen Gegner nicht bis zum allerletzen Mann vernichteten.

Es kam anders und Jackson wurde zur Legende.

Allerdings zu einer etwas seltsamen Legende. Jackson schloss Westpoint als 17ter ab und war damit ein eher durchschnittlicher Schüler, dessen Leistungen mehr auf immensem Fleiß als auf intuitiver Intelligenz beruhten. Daneben war er allerdings auch offensichtlich ziemlich plemplem.

So berichten Zeugen seiner Jugendzeit in Westpoint, dass Jackson einen ganzen drückend heißen Sommer lang nur in dem schweren Wintermantel herumlief, weil er keinen Befehl bekommen hatte, diesen abzulegen. Ein anderes Mal soll er während eines heftigen Hagelschauers vor dem Büro des Direktors auf- und abmarschiert sein, um einen Bericht zur genau ausgemachten Minute abzugeben – und keine Sekunde früher.

Dieses obsessive Verhalten, das unbedingte Festhalten an Befehlen und Normen, ohne deren Sinn zu hinterfragen, änderte sich erst, als Jackson fast ganz oben in der Befehls- und Nahrungskette des Militärs stand. Da allerdings hörte er dann nur noch auf einen Befehl, nämlich auf den Befehl des HERRN.
Jackson war ein derart frömmelnder Eiferer, dass jeder Inquisitor der katholischen Kirche neben ihm wie ein weltoffener, toleranter Freigeist aussah. So weigerte sich Jackson strickt, Sonntags Schlachten zu schlagen und selbst wenn er tatsächlich durch weniger religiös empfindsame Gegner (der HERR mag sie strafen und dafür in der Hölle schmoren lassen) schon dazu gezwungen wurde, so war er stets bestrebt, die ausgefallenen Gottesdienste nachzuholen.

Selbst bei seinem Spitznamen „Stonewall“ ist es bis heute nicht klar, ob er diesen aus Spott oder Anerkennung erhalten hat. Während bei der ersten Schlacht von Bull-Run die vor ihm stehende Brigade beschloss, auf dem Absatz kehrtzumachen und das Hasenpanier zu ergreifen, soll deren Offizier seinen flüchtenden Soldaten ein entweder anfeuerndes oder zorniges „Schaut Euch Jacksons Brigade an, Sie steht da wie eine Steinmauer“ und es ist nachwievor umstritten, ob dieser Ausruf nicht als „Sie steht da herum wie eine Steinmauer“ interpretiert werden muss, weil Jackson schlicht nicht in den Kampf eingriff. Das sollte sich noch des öfteren wiederholen.

Seine gröbsten Schnitzer aber leistete sich „Stonewall“ Jackson während der sogenannten „Sieben-Tage“-Schlacht. Möglicherweise war er nach der Shenandoah-Kampagne einfach erschöpft und abgekämpft, möglicherweise brach sich Wahnsinn Bahn, vielleicht beides.

Egal wie, Jackson hatte eigentlich am zweiten Tag der Schlacht den Befehl erhalten, bei Mechanicsville die Unionstruppen anzugreifen, aber – Jackson kam schlicht nicht. Der deswegen zornige General HP Hill war daher gezwungen, den Angriff alleine und mit unterlegenen Kräften durchzuführen. Es gibt heute Stimmen, die der Ansicht sind, dass, hätte Jackson diesen Angriff unterstützt, die Unionsarmee bereits 1862 zusammengebrochen wäre.
Aber während Jacksons Soldaten auf dem Boden sitzend und gemütlich rauchend dem Kanonendonner zuhörten, stand ihr Befehlshaber auf einem nahen Hügelchen und betete zu dem HERRN und war den ganzen Nachmittag für niemanden zu sprechen. Amen.

Am 29sten, leider einem Sonntag, konnte Jackson aus den bekannten Gründen ebenfalls nicht in den Kampf eingreifen und seine Truppen über einen Fluss führen, um die Nachhut der Union anzugreifen. Er ließ lieber eine zerstörte Brücke aufbauen, obwohl sich eine begehbare Furt in der Nähe befand und HP Hill durfte einmal mehr alleine gegen den Feind zu Felde ziehen.
Am Tage darauf musste Jackson leider schlafen und konnte deswegen mit rund 25.000 Soldaten nicht kämpfen und HP Hill zog zum dritten Mal alleine los. In anderen Armeen wäre Jackson vor ein Kriegsgericht gekommen, aber im Süden war er bereits Legende. Und bekam ein Korps unterstellt, zu dem ausgerechnet auch die Brigade des stocksauren HP Hill gehörte.
Jenes Korps durfte er dann in die „Schlacht am Cedar Hill“ führen. Natürlich muss jemand mit direktem Draht zum HERRN keine Aufklärung betreiben und so rannten sich Jacksons Truppen zuerst einmal die Hörner an den Unionslinien ein. Als schließlich Jacksons „Stonewall“-Brigade zu den „Rolling Stones“ mutierte (sie floh), versuchte Jackson sie mit erhobenem Säbel – und dessen Scheide, weil das Teil eingerostet war – zu sammeln, nur um sich anschließend mit General Winder damit zu amüsieren, ein Geschütz höchstselbst zu bedienen. Gerade einmal mehr rechtzeitig traf HP Hill ein und drehte die fast schon verlorene Schlacht zugunsten der Konförderierten. Reklamationen, die er über seinen „etwas eigenwilligen“ Befehlshaber an General Lee richtete, verhallten dort so gut wie ungehört, führten aber wenigstens dazu, dass Lee dem Verrückten nie mehr eine lange Leine ließ. Der HERR hatte gesprochen.

Jackson sollte noch viele seltsame Anwandlungen haben. Ob er seine Soldaten sich mit Steinen und Felsbrocken verteidigen ließ, oder sie bei der Schlacht von Fredericksburg mitten in einer bitterkalten Dezembernacht nachts nackt einen Fluss durchschwimmen und den Feind angreifen lassen wollte – seiner Popularität taten derartige Kaspereien keinen Abbruch. Bis heute.

Als sich Jackson am 2.Mai 1863 endlich einmal auf einem Erkundungsritt befand, wurde er von den eigenen Leuten mit dem Feind verwechselt und angeschossen und verlor den linken Arm. In der Folge bekam er eine Lungenentzündung und durfte am 10.Mai endlich persönlich Rapport bei seinem HERRN abgeben.

Itchy
16.12.09, 14:04
mein opa hat mir so ein buch für sammelbildchen vermacht.
die sammelserie hieß irgendwie "unsere großen" und von otto I. bis wilhelm II war da alles drin. die bilder dazu bekam man in zigarettenschachteln.
sowas in der art könnte ich mir hier vorstellen. wäre mal ne sinnvolle sache, anstelle sammelbildern von den aktuellen fußballpfosten.

Unbelehrbar
16.12.09, 21:07
Entweder man schreibt zum Thema oder man tobt sich im Sandkasten aus!

Zum Thema heißt, dass man sich mit den Texten befasst und nicht mit der Person!
Das gilt insbesondere auch für die Spamer aus der 3.ten Reihe, welche meinen, dass sie ihren Senf auch noch zur OT Diskussion beitragen müssen!

Plagiatsvorwüfe sind nur mit Belegung genehmigt und zwar gleich!
Möchte ich ebenfalls nicht noch mal sehen!

ThiloS
17.12.09, 11:52
Johann Ohnefurcht oder der Unerschrockene (französisch Jean sans Peur; * 28. Mai 1371 in Dijon; † 10. September 1419 in Montereau-Fault-Yonne)

Von allen Rittern des ausgehenden Mittelalters war die französische Ritterschaft wohl die prachtvollste. Und leider auch die Dümmste. Und wenn dumme Krieger einem dummen Heerführer folgen, so endet dies gewöhnlich in einer Katastrophe.

Seit etwa 1387 bemühte sich der ungarische König Sigismund um dringliche Unterstützung der christlichen Welt in seinem Kampf gegen die Türken, die sich sukzessive über den Balkan in Richtung Europa vorarbeiteten, sicher begleitet von mancherlei Rückschlag, aber doch stetig im Ziel.

Im Jahre 1396 endlich wurden seine Bitten erhört, weniger, weil die europäischen Monarchen eine dringende Notwendigkeit zur Amtshilfe sahen, als vielmehr deswegen, weil sich die junge adelige Ritterschaft der Zweitgeborenen Europas langweilte und auf Raufhändel aus war. So sammelte sich unter dem Thronfolger des Königs von Burgund, dem 25-jährigen Johann Ohnefurcht und leider auch ohne Hirn ein wirklich prachtvolles Heer und ein wunderschöner Querschnitt der europäischen Ritterschaft auf Bitten Sigismunds von Ungarn und des Papstes Bonifatius des IX. (der nicht versäumt, den Feldzug zu einem „Kreuzzug“ aufzublasen) bei Buda.

Und schon, nein, kommt es nicht zum Krieg, sondern zu rauschenden Festen. Die Ritterschaft wetteifert in der Pracht der Ausstattung mit Gold, Silber und Samt an den Rüstungen, Zaumzeugen und Waffen und auch an Großmäuligkeit versuchen sich die jungen Zivilisierten gegenseitig zu übertreffen. Die ganze Mischpoke erinnert an Fußballfans in der Erwartung eines leichten Auswärtssieges.

Sicher, ein paar ältere Fürsten haben in der prachtvollen Aufbruchstimmung einen kühlen Kopf bewahrt, so rät beispielsweise Albrecht von Bayern seinem jungen Sohn Wilhelm, „da Du willens bist, Dich auf Fahrt zu begeben und Dich nach Ungarn und ins Türkenland zu begeben und Kampf zu suchen mit Leuten und Ländern, die uns nie etwas zu Leide taten, und Du keinen vernünftigen Grund hast, dorthin zu gehen außer dem eitlen Ruhm dieser Welt – so lass Johann von Burgund und unsere Vettern von Frankreich ihre Unternehmungen ausführen und führe die Deinigen für Dich aus.“ Er hätte auch mit der untapezierten Wand seiner zugigen Burg sprechen können…

Nachdem sich also das gar prächtig anzusehende Heer bei Buda gesammelt und besoffen hat, geht es die Donau hinunter, zur Festung Nikopolis, in der ein paar versprengte Türken hocken. Ein Gelage jagt das nächste, man verbringt die Zeit damit, Tjoste und Zweikämpfe und nebenbei auch noch die Belagerung der Festung abzuhalten.

Dann passiert es: mitten während eines der üblichen Vormittagsbanketts wird Alarm geblasen: das türkische Heer unter Sultan Bayezid I. „dem Blitz“, nähert sich der Festung. Also schnell (aber nicht ZU schnell) die Tische abgeräumt, die paar rudimentären Karten ausgebreitet und Kriegsrat gehalten.

Der ungarische König Sigismund kennt seinen Gegner genau, schließlich führt er ja schon ein gutes Jahrzehnt Krieg gegen ihn. Er schlägt vernünftigerweise vor, seine leichte Infanterie als Vorhut marschieren zu lassen, da nur diese leichten und beweglichen Truppen gegen die berittenen Bogenschützen und Janitscharen Bayezids überhaupt eine Chance hätten, aber die französische Ritterschaft schmettert seinen Vorschlag erbost und arrogant mit der Bemerkung ab, er wolle sie nur um ihren Sieg und Ruhm bringen. Französische Ritter folgen keinen ungarischen Bauern auf das Schlachtfeld.

Es kommt, wie es kommen muss: die französischen Ritter bilden die Vorhut und zunächst läuft alles wie am Schnürchen. Die schwer gepanzerten Reiter brechen auf dem Plateau von Nikopolis in die vorderen Reihen der Türken ein, während sich die ungarische Infanterie atemringend bemüht, den Rittern zu folgen.

Genau dies jedoch hat Bayezid beabsichtigt. Seine ursprünglich im Zentrum aufmarschierten Reiter brechen auf die Flanken aus und die tapfere und schön anzusehende Ritterschaft sieht sich plötzlich einem Wall von türkischen Bogenschützen, die sich hinter in die Erde gesteckten Pfählen verschanzt haben, gegenüber, die mit einem unablässigen Pfeilhagel die nun schwerfälligen Ritter überschütten. Im Nu leeren sich die Sättel auf den Pferden und die Pferde unter den Sätteln und die nun UnbeRitter marschieren in ihren schweren Rüstungen langsam und ungelenk wie Marionetten auf die Bogenschützen zu. Es muss ein erschütternd lächerlicher Anblick für die Türken gewesen sein.

Bayezid macht nun kurzen Prozess. Seine beiden Flügel, bestehend aus türkischen und serbischen Panzerrittern, klappen, begleitet von dröhnenden Kriegstrompeten, wie ein Scharnier zu, seine schwere Reiterei reitet und reißt die ritterlichen Hanswurste nieder, die ungarische leichte Infanterie, noch nicht ganz heran, gib sicherheitshalber und klugerweise Fersengeld und was im ersten Anlauf nicht sofort massakriert wird, wird nach heldenhaftem, aber sinnlosem Kampf gefangen genommen und von findigen Politikern auf Lösegeld abgeschätzt..

Für die Türken hat sich die Schlacht gelohnt: dreihundert Ritter werden nackt vor Bayezid geschleppt, unter ihnen auch Johann „Ohnefurcht“ von Burgund. Die nicht lösegeldwürdigen niedrigen Adligen werden noch an Ort und Stelle liquidiert, für Johann von Burgund ein Preis von größenwahnsinnigen 200.000 Gulden festgesetzt.

So viel haben nicht einmal die reichen burgundischen Städte. Italienische Bankiers springen, nicht ohne weitreichende charmante geschäftliche Zugeständnisse, ein und so sind die Finanzen von Burgund auf Jahrzehnte hinaus ruiniert. 1398 kommen Johann von Burgund und die restlichen 24 Ritter von ursprünglich 300 endlich heim.

Und werden zur Überraschung der Nachwelt als Helden gefeiert.

herberger
17.12.09, 13:59
Unverständlicher Weise ist das in den Spam gelandet obwohl das in die Hall of Fame gut reingehört.
Titel lautet wie ein Antifaschist und Bordell Kunde zum Kriegsverbrecher wurde


Vielleicht passt dieser Herr in die Annekdoten Sammlung hinein.

Ernst Busse,ich schreibe nur das was in dem Wiki nicht drin steht.
Der Genosse Busse besuchte zu oft das KL Bordell und lebte im KL zeitweise mit einer Frau zusammen.Die roten Kapos hatten in Buchenwald beschlossen das KL Bordell zu boykotieren nur Busse hielt sich nicht daran.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Busse

ThiloS
17.12.09, 20:49
Unverständlicher Weise ist das in den Spam gelandet obwohl das in die Hall of Fame gut reingehört.
Titel lautet wie ein Antifaschist und Bordell Kunde zum Kriegsverbrecher wurde


Vielleicht passt dieser Herr in die Annekdoten Sammlung hinein.

Ernst Busse,ich schreibe nur das was in dem Wiki nicht drin steht.
Der Genosse Busse besuchte zu oft das KL Bordell und lebte im KL zeitweise mit einer Frau zusammen.Die roten Kapos hatten in Buchenwald beschlossen das KL Bordell zu boykotieren nur Busse hielt sich nicht daran.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Busse

Onkel herberger hat mich per Profilnachricht gebeten, zum obigen Beitrag Stellung zu nehmen. Dem komme ich gerne nach.

Lieber herberger,

Du hast leider das Thema verfehlt. Wie Du selbst, allerdings erst beim Lesen von mehr als drei Sätzen, bemerkt haben hättest können, geht es in dieser "Hall of fame" um die unfähigsten Generäle der Weltgeschichte.

Ernst Busse war aber kein General - und eine geschichtliche Figur war er auch nicht. Trotzdem finde ich Dein Engagement toll und sicher wäre Ernst Busse in einem Strang "kommunistische Drecksäcke oder solche, die es wahrscheinlich waren" ganz hervorragend aufgehoben. Es steht Dir frei, einen solchen Strang zu eröffnen, denn dazu ist ein Forum da.

OK so?

herberger
17.12.09, 21:01
Onkel herberger hat mich per Profilnachricht gebeten, zum obigen Beitrag Stellung zu nehmen. Dem komme ich gerne nach.

Lieber herberger,

Du hast leider das Thema verfehlt. Wie Du selbst, allerdings erst beim Lesen von mehr als drei Sätzen, bemerkt haben hättest können, geht es in dieser "Hall of fame" um die unfähigsten Generäle der Weltgeschichte.

Ernst Busse war aber kein General - und eine geschichtliche Figur war er auch nicht. Trotzdem finde ich Dein Engagement toll und sicher wäre Ernst Busse in einem Strang "kommunistische Drecksäcke oder solche, die es wahrscheinlich waren" ganz hervorragend aufgehoben. Es steht Dir frei, einen solchen Strang zu eröffnen, denn dazu ist ein Forum da.

OK so?

Thilo danke das du mich erhört hast,habe ich das übersehen,das es dir nur um Generäle ging.Aber immerhin war der Genosse Busse Kriegsverbrecher und das liegt ja nicht so weit.Aber das du diesen Antifaschisten Drecksack nennst finde ich nicht fein,Denn die PDS(SED)hat ihn doch rehabilitiert.

ThiloS
17.12.09, 21:04
Thilo danke das du mich erhört hast,habe ich das übersehen,das es dir nur um Generäle ging.Aber immerhin war der Genosse Busse Kriegsverbrecher und das liegt ja nicht so weit.Aber das du diesen Antifaschisten Drecksack nennst finde ich nicht fein,Denn die PDS(SED)hat ihn doch rehabilitiert.

Das kann die PDSEDLINKE halten wie Pfarrer Asmus, das kratzt mich garnicht.

herberger
18.12.09, 10:27
Der Marschall der Stalin so ähnlich sah.Marschall der Sowjetunion Budjonny.
Dieser Marschall als Oberkommandierender der sowj. Südwestfront 1941,kann für sich in Anspruch nehmen,den superlativen Rekord an millitärischen Niederlagen in der Weltgeschichte eingefahren zu haben.

Im Zweiten Weltkrieg übte er anfänglich hohe Funktionen in der Roten Armee aus. Er war 1941 Oberbefehlshaber der Südwestfront in der Ukraine. Nachdem seine Armee in der Schlacht um Kiew im August und September 1941 größtenteils eingekesselt und vernichtet wurden, verlor er das Kommando an Marschall Timoschenko. In der Schlacht um Moskau befehligte er Ende 1941 eine Armee südlich von Moskau um Malojaroslawez.


Bis Mitte 1942 war er Armeechef im Kaukasus, sein Politoffizier war Lasar Kaganowitsch. Die deutsche Wehrmacht konnte erfolgreich seine Armeeverbände zurückdrängen. Erneut wurde Budjonny von seinem letzten, erfolglosen Frontkommando abgelöst. Trotz seiner Niederlagen blieb er weiterhin freundschaftlich mit Stalin verbunden. Seit Januar 1943 befehligte er die Kavallerie der Roten Armee.
1946 wählte man ihn in den Obersten Sowjet.



Schon 1920 im poln./sowj.Krieg verschuldete Budjonny und sein Kriegskommisar Stalin, die sowj.Niederlage an der Weichsel

„Wenn Stalin und der Analphabet Budjonny in Galizien nicht ihren eigenen Krieg geführt hätten, hätte die Rote Armee nicht die Niederlage erlitten, die uns zwang, den Frieden von Riga zu unterzeichnen.“




http://de.wikipedia.org/wiki/Semjon_Michailowitsch_Budjonny

Mr. Smith
18.12.09, 10:46
Hmm...
Thilos Beiträge lesen sich bedeutend besser, muss ich sagen.

:-)

NukNuk

ThiloS
18.12.09, 11:31
;)

Ich verstehe das als Aufforderung, mal ein paar Zeilen über Budjonni zu verfassen - von dem es auch ein paar nette Anekdötchen gibt...

herberger
18.12.09, 11:47
;)

Ich verstehe das als Aufforderung, mal ein paar Zeilen über Budjonni zu verfassen - von dem es auch ein paar nette Anekdötchen gibt...

Seine Verdienste um die sowj.Pferdezucht?
Aber Thilo ich hoffe mein Beitrag ist genau wie du ihn in deinem Strang haben wolltest,schmunzelig und informativ.

herberger
20.12.09, 16:50
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Montgomery

Bernard Montgomery einer der höchstgelobten Nieten im WK II 1942 schaffte er es nicht trotz übergroßer Überlegenheit das deutsche AK zu zerschlagen.
Mit seinem Kumpel Schörchil hekte er den italienischen Kriegsschauplatz aus,wo man nichts gewinnen konnte,1944/45 wurde in Italien ein stillschweigender Waffenstillstand geschlossen.
Dann seine katastrophale Operation Marketgarden.




Während des Zweiten Weltkrieges erreichte er seinen größten Erfolg, als er im August 1942 das Kommando über die 8. Britische Armee (Ägypten) übernahm und in der Zweiten Schlacht von El Alamein die deutsch-italienische Front durchbrechen, in der Folge die Truppen der Achsenmächte gefangen nehmen (250.000 Soldaten) oder aus Nordafrika vertreiben konnte. Er konnte sich dabei auf eine zahlenmäßig und an Material überlegene Truppe stützen.(Dieser Wiki Abschnitt ist etwas gekürzt und geschönt)

Stauffenberg
20.12.09, 17:38
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Montgomery

Bernard Montgomery einer der höchstgelobten Nieten im WK II 1942 schaffte er es nicht trotz übergroßer Überlegenheit das deutsche AK zu zerschlagen.
Mit seinem Kumpel Schörchil hekte er den italienischen Kriegsschauplatz aus,wo man nichts gewinnen konnte,1944/45 wurde in Italien ein stillschweigender Waffenstillstand geschlossen.
Dann seine katastrophale Operation Marketgarden.




Während des Zweiten Weltkrieges erreichte er seinen größten Erfolg, als er im August 1942 das Kommando über die 8. Britische Armee (Ägypten) übernahm und in der Zweiten Schlacht von El Alamein die deutsch-italienische Front durchbrechen, in der Folge die Truppen der Achsenmächte gefangen nehmen (250.000 Soldaten) oder aus Nordafrika vertreiben konnte. Er konnte sich dabei auf eine zahlenmäßig und an Material überlegene Truppe stützen.(Dieser Wiki Abschnitt ist etwas gekürzt und geschönt)

Nichts für ungut herberger, aber das kann ThiloS besser. ;-)

herberger
20.12.09, 18:59
http://de.wikipedia.org/wiki/Georgi_Konstantinowitsch_Schukow#Verbrechen

Noch so eine heitere Gestalt Marschall Schukow
Suworow nennt ihn die sowj.Ausgabe des Baron von Münchschausen.
Eisenhower fragte Schukow bei einem Essen,wie haben sie denn Minen geräumt?Schukow antwortete Na mit der Infanterie,wir haben die Infanterie losstürmen lassen als wenn da keine Minen liegen.

Hier mal ein Verbrechen das nichts mit Faschisten zu tun hat.Schukow jagte in einem Manöver 45tausend Soldaten in ein Gebiet gleich nach der Atombombenexplosion.Mit Spätfolgen sind etwa 38tausend Soldaten verstorben

1954 befehligte Schukow einen Kernwaffentest 130 Kilometer südlich von Orenburg. Er selbst beobachtete die Explosion aus einem unterirdischen Bunker, während 5.000 Soldaten ein Übungsgefecht durchführen mussten und 40.000 Soldaten rund 8 Kilometer vom Epizentrum stationiert waren. Die Anzahl dabei getöteter, verletzter oder in ihrer Gesundheit geschädigter Soldaten ist bis heute nicht bekannt.

Ach so 1950 machte der KGB bei Schukow in seinem Haus in Odessa eine heimliche Hausdurchsuchung,der KGB berichtete das ganze Haus war voll mit Beutekunst,die Rembrandts hingen in der Küche und auf der Toillette.Schukow hatte 1945 etwa 8 Waggons Beute aus Deutschland geraubt.

herberger
20.12.09, 19:56
Nichts für ungut herberger, aber das kann ThiloS besser. ;-)

Irgend wie habe ich das Gefühl den guten Thilo gefällt sein Schmunzel Strang nicht mehr.

Freibeuter
23.12.09, 00:42
Irgend wie habe ich das Gefühl den guten Thilo gefällt sein Schmunzel Strang nicht mehr.

Hall of fame ist ja auch ein scheiß Name...weshalb heißt das hier nicht Ruhmeshalle ...achne das ist zu deutsch für unseren ThiloS , dem Scharnhorstverehrer.

herberger
23.12.09, 00:43
http://de.metapedia.org/wiki/Lettow-Vorbeck%2C_Paul_von

Paul Emil von Lettow-Vorbeck (* 20. März 1870 in Saarlouis; † 9. März 1964 in Hamburg) war preußischer Generalmajor und Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika im Ersten Weltkrieg.



Am 28. Juli 1914 war der leichte deutsche Kreuzer KÖNIGSBERG in Erwartung der drohenden Feindseligkeiten unter seinem Kapitän Max Looff aus Daressalam ausgelaufen, um für einen Kaperkrieg gegen englische Schiffe bereit zu sein. Lettow-Vorbeck erhält inzwischen Telegramme, die die deutsche und englische Mobilmachung enthalten. Er zieht daraufhin seine schwachen Kräfte aus Daressalam zurück und richtet seinen Gefechtsstand in Moschi, in der Nähe des Kilimandscharo, ein. In seinem Buch Kumbuke* gibt der deutsche Tropenarzt Dr. August Hauer eine Schilderung dieser Landschaft, wie sie den deutschen Siedlern ans Herz gewachsen war und der sie mit derselben Liebe anhingen wie ihrer Heimat Deutschland.


Wie von den Deutschen des 2. Weltkrieges insbesondere Erwin Rommel, beachtete auch Lettow-Vorbeck selbst unter den schwierigsten Umständen eine faire und ritterliche Kampfweise, obwohl er zu Anfang des Krieges einen schriftlichen Befehl des Gegners abgefangen hatte, „keine Gefangenen zu machen"! (vgl. auch Churchills Empfehlung schon im l. Weltkrieg, deutsche U-Bootmänner zu erschießen, oder ähnliche alliierte Methoden im 2. Weltkrieg wie in der Normandie usw.)

Verwundete Feinde wurden genau so behandelt wie eigene Kranke oder Verwundete. Die englischen Verwundeten hatten das größte Vertrauen zu den deutschen Ärzten und zogen es vor, von diesen statt von ihren eigenen behandelt zu werden. Wenn der Gegner sich durch Ehrenwort verpflichtet, in diesem Krieg nicht mehr gegen die Deutschen zu kämpfen, entläßt Lettow solche Gefangenen. Und wenn er weiß, daß sie allein auf sich gestellt, im Busch umkommen würden, nimmt er trotz der extrem knappen Verpflegung die Mühe auf sich, sie mit seinen Truppen mitzuführen. Bezeichnenderweise hatten Engländer oft wenig Verständnis für diese menschliche Handlungsweise. Sie glauben an Spionage, wenn Gefangene übergeben wurden. Als einmal ein deutscher Parlamentär dem Gegner Gefangene zurückbringt, schicken sie ihn mit verbundenen Augen in den Busch. Er wäre nach langem blinden Herumirren elend zugrunde gegangen, hätte eine deutsche Patrouille ihn nicht durch Zufall erretten können. Zwischen dem gegnerischen Oberbefehlshaber und Lettow besteht allerdings eine während des ganzen Feldzuges beide Männer verbindende persönliche Hochachtung. In einem Brief teilt Smuts seinem Gegner, den keine Nachricht von der Heimat mehr erreichen kann, die Verleihung des Ordens Pour le Mérite vom deutschen Kaiser mit. Und Lettow dankte ihm ebenso höflich für diese Geste.

ThiloS
23.12.09, 00:45
Irgend wie habe ich das Gefühl den guten Thilo gefällt sein Schmunzel Strang nicht mehr.

Doch, ich finde ihn nachwievor gut. Allerdings hast Du die Intention immer noch nicht begriffen und ich pflege zu recherchieren, bevor ich schreibe ;)

Freibeuter
23.12.09, 00:48
Doch, ich finde ihn nachwievor gut. Allerdings hast Du die Intention immer noch nicht begriffen und ich pflege zu recherchieren, bevor ich schreibe ;)

Dann recherchiere mal über Scharnhorst.:brav:

herberger
23.12.09, 00:50
Doch, ich finde ihn nachwievor gut. Allerdings hast Du die Intention immer noch nicht begriffen und ich pflege zu recherchieren, bevor ich schreibe ;)

Brauche ich nicht alles im Köpfele drinne,wenn ich nicht zu faul wäre, würde ich selber schreiben.

Igni et ferro
23.12.09, 00:55
Bleibt beim Thema und fresst euch nicht gegenseitig

Igni et ferro
23.12.09, 01:19
Ihr habt noch 12min zum Thema zu finden, oder der Thread ist zu!

herberger
23.12.09, 12:37
Da der schmunzel Strang noch offen ist werde ich mal weiter machen,Thilo hat wohl keine Schmunzetten mehr auf Lager.

Der US Südstaaten General Jackson ließ nach seinem Trompeter rufen,man meldete ihm,das der Trompeter gefallen sei,darauf sagte General Jackson,"Das kann man nur loben"!

US General Patton jagte in Nordafrika 1942 2 psychisch kranke Soldaten als Drückeberger aus dem Lazarett.Es wurde auch behauptet das er einen der beiden Soldaten geohrfeigt hat.
Äusserungen von General Patton:
Lieber eine deutsche Division vor sich als eine französiche Division im Rücken.
Die einzigen anständigen Menschen die ich in Europa getroffen habe waren die Deutschen.
Entnazifizierung,was soll denn der Scheiß?Ich bin hierher gekommen um einen Krieg zu gewinnen.
Die Nazi Partei ist doch auch nur eine Partei wie bei uns in den USA.
Diese Bastards(SS)sehen verdammt gut aus.

Ach so Generall Patton ist bei einem Unfall verstorben 1945/46?
Viele behaupten er wurde Verunfallt.

Mazzini
23.12.09, 12:48
Wie wär's mit Miklos Horthy (http://de.wikipedia.org/wiki/Mikl%C3%B3s_Horthy)? ThiloS, übernehmen Sie!

Gideon
23.12.09, 12:54
Wie wär's mit Miklos Horthy (http://de.wikipedia.org/wiki/Mikl%C3%B3s_Horthy)? ThiloS, übernehmen Sie!

Ein fähiger Mann, dieser Horthy.

Mazzini
23.12.09, 13:02
Ein fähiger Mann, dieser Horthy.
In der Tat, der "Angriff" auf die Blockade der Straße von Otranto ist legendär.

Gideon
23.12.09, 13:08
In der Tat, der "Angriff" auf die Blockade der Straße von Otranto ist legendär.

Mir fällt kein Fehler ein, der es verdient hätte, so ins lächerliche gezogen zu werden, wie die anderen hier vertretenen Geschichtsgrößen.

herberger
24.12.09, 13:37
Nach vorne,nach vorne!Ja Hunde wollt ihr denn ewig Leben?Friederich II zu seinen zurückweichenden Soldaten.

herberger
05.02.10, 11:42
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,675814,00.html


Antiker Leinenpanzer schützt so gut wie Kevlar


Ein bisschen Flachs, Leinsamen und Stoff - fertig ist der Brustpanzer. Historiker und Archäologen haben eine Leichtrüstung aus Zeiten Alexanders des Großen rekonstruiert und Erstaunliches herausgefunden: Das vollkommen metallfreie Hemd schützt so gut wie eine moderne schusssichere Weste.



Alexander der Große eroberte sich ein riesiges Weltreich zusammen - aber der Feldherr trug keine metallene Rüstung. Nur ein Leinenhemd schützte ihn vor feindlichen Pfeilen, Äxten und Speeren, so ist es durch zahlreiche Geschichtsschreiber überliefert.


Leinen statt Metall - das war nichts Ungewöhnliches für die damalige Zeit. Makedonen, Griechen und später auch die Römer kämpften in diesen Panzern aus speziell verstärktem Leinen, Linothorax genannt. Lange Zeit gab sie den Forschern Rätsel auf: Woraus bestand diese geheimnisvolle Rüstung?

herberger
13.03.10, 20:30
http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_MacDonald

http://666kb.com/i/bhgmukitqo9yo9j97.jpg


Sie gehörte den Mc Donalds Clan an,und ist eine schottische Nationalheldin,ihre Nachfahren betreiben weltweit eine US Imbisskette.
Flora MacDonald (* 1722 in South Uist (Äußere Hebriden) in Schottland; † 5. März 1790 in Kingsburgh, Skye) ist eine als Heldin verehrte Jakobitin.

Berühmt wurde Flora MacDonald, als sie Bonnie Prince Charlie nach dessen Niederlage in der Schlacht von Culloden zur Flucht verhalf. Sie versteckte ihn zunächst und ruderte dann mit dem Prinzen, der als Zofe Betty Burke verkleidet war, über das Meer zur Insel Skye. Am 20. September 1746 schaffte es Bonnie Prince Charlie, sich heimlich im Gebiet von Moidart, wo seine Expedition etwas über ein Jahr zuvor begonnen hatte, einzuschiffen und nach Frankreich zu segeln. Am 31. Januar 1788 starb Prinz Charlie, der nie wieder Kontakt zu Flora aufgenommen hatte, in Rom.

herberger
13.03.10, 20:36
http://666kb.com/i/bhgn0jaai3gysv0sb.jpg

Schottlands Nationalheld Bonny Prinz Charly Stuart


Charles wurde versteckt und entkam mit Hilfe der im Hochland auch heute noch als Heldin gefeierten Flora MacDonald in Frauenkleidern. Als Zofe Betty Burke verkleidet, ruderte er zusammen mit Flora in einer abenteuerlichen Fahrt über das Meer zu der Insel Skye. Am 20. September 1746 schaffte Bonnie Prince Charlie es schließlich, sich heimlich im Gebiet von Moidart, wo seine Expedition etwas über ein Jahr zuvor begonnen hatte, einzuschiffen und nach Frankreich zu segeln.

herberger
13.03.10, 20:47
http://de.wikipedia.org/wiki/Flora_MacDonald

http://666kb.com/i/bhgmukitqo9yo9j97.jpg


Sie gehörte den Mc Donalds Clan an,und ist eine schottische Nationalheldin,ihre Nachfahren betreiben weltweit eine US Imbisskette.
Flora MacDonald (* 1722 in South Uist (Äußere Hebriden) in Schottland; † 5. März 1790 in Kingsburgh, Skye) ist eine als Heldin verehrte Jakobitin.

Berühmt wurde Flora MacDonald, als sie Bonnie Prince Charlie nach dessen Niederlage in der Schlacht von Culloden zur Flucht verhalf. Sie versteckte ihn zunächst und ruderte dann mit dem Prinzen, der als Zofe Betty Burke verkleidet war, über das Meer zur Insel Skye. Am 20. September 1746 schaffte es Bonnie Prince Charlie, sich heimlich im Gebiet von Moidart, wo seine Expedition etwas über ein Jahr zuvor begonnen hatte, einzuschiffen und nach Frankreich zu segeln. Am 31. Januar 1788 starb Prinz Charlie, der nie wieder Kontakt zu Flora aufgenommen hatte, in Rom.

1746 war die Schlacht von Culloden,es war die letzte Schlacht zwischen Schotten und Engländer,die von den Schotten verloren wurde,die Folge war das die schottischen Könige die Royal Stuarts von der brit.Thron Folge für immer ausgeschlossen wurden

herberger
13.03.10, 20:55
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Culloden


http://666kb.com/i/bhgneyp2h1uqgzni3.jpg


Die Schlacht von Culloden vom 16. April 1746 zwischen englischen Regierungstruppen.

Prinz Charles Edward Stuart (genannt Bonnie Prince Charles) und seine etwa 5.000 Mann zählende Armee, die vor allem aus Männern aus den schottischen Highlands bestand, war nach seinem Sieg in der Schlacht bei Prestonpans, der ihm die Vorherrschaft in Schottland gesichert hatte, am 8. November 1745 über die Grenze nach England vorgestoßen. Die Armee gelangte über Carlisle und Manchester bis Derby. Hier beschloss man jedoch auf Drängen der von Lord George Murray geführten Ratgeber und gegen den Widerstand des Prinzen den Rückzug nach Schottland, da die Position der Jakobiten durch zwei Armeen unter General George Wade und dem Prinzen Wilhelm August, Herzog von Cumberland bedroht wurde.

herberger
09.04.10, 13:19
http://de.wikipedia.org/wiki/William_T._Sherman

Wäre noch zu erwähnen General Sherman war Geistesgestört,und sein Vorgesetzter General Grant der auch später US Präsident wurde war ein schwerer Alkoholiker.



Marsch zum Meer
Shermans Armee hinterließ auf diesem als Marsch zum Meer berüchtigten Vormarsch eine Schneise der Verwüstung, ein frühes Beispiel einer absichtlich durchgeführten Politik der "verbrannten Erde". Seine Soldaten sengten, plünderten und brandschatzen alles, was auf ihrem Wege lag. Sie vernichteten Felder, Häuser, Höfe und Hütten und nahmen alles an sich, was sie finden konnten; was sie nicht mitnehmen konnten, zündeten sie an. Nachdem er sich sechs Wochen in Savannah aufgehalten hatte, machte Sherman sich Anfang Februar 1865 daran, mit seiner 60.000 Mann starken Armee die beiden Carolinas zu durchqueren. Er marschierte zunächst durch South Carolina und hinterließ auch hier eine blutige Spur der Zerstörung. Im Staat South Carolina, der für den Abfall der Südstaaten mitverantwortlich gemacht wurde, zeigte sich erneut die Zerstörungswut der Soldaten. Verwüstet wurde, was auf ihrem Weg lag, gleichgültig, ob es von militärischem Wert war oder nicht. South Carolinas Hauptstadt Columbia wurde in einer Orgie der Zerstörung dem Erdboden gleich gemacht.

Sherman verfolgte mit seinen zerstörerischen Vormärschen durch das Gebiet der Südstaaten primär zwei Ziele. Zum einen wollte er verhindern, dass die Bevölkerung der gegnerischen Armee beistand, ihr Unterstützung, Hilfe oder Nachschub zukommen ließ. Hierfür entzog er der Bevölkerung die letzten ökonomischen Ressourcen, letztlich, wie oft zitiert, um den Krieg zu einem schnellen Ende zu führen. Zum anderen wollte er der Bevölkerung der Südstaaten, die er für den Krieg verantwortlich machte, die Grausamkeit des Krieges drastisch vor Augen führen, um sie, ein für alle Mal, von diesem "Mittel der Politik" abzuschrecken. Wegen dieser Kriegsführung, die eine verheerende Wirkung auf die Moral der Zivilbevölkerung hatte und ihre Lebensgrundlagen zerstörte, gilt Sherman als einer der ersten „modernen“ Generale

opppa
09.04.10, 16:42
Eigentlich soll es doch hier um die "Hall of Fame" der Weltgeschichte gehen!

Mir fallen da aus dem Stand die Namen von "verdienten" Politiker ein:

Stalin, Hitler, Atatürk, Idi Amin usw!

:-D

herberger
09.04.10, 16:49
Eigentlich soll es doch hier um die "Hall of Fame" der Weltgeschichte gehen!

Mir fallen da aus dem Stand die Namen von "verdienten" Politiker ein:

Stalin, Hitler, Atatürk, Idi Amin usw!

:-D

Falsch der Stranggründer Thilo S dachte mehr an kurioses der Weltgeschichte.

herberger
25.04.10, 13:19
http://de.wikipedia.org/wiki/Finnische_J%C3%A4ger



Finnische Jäger
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Parade der finnischen Jäger in Vaasa, 1918
Gedenkstein in Hohenlockstedt, ehemals Lockstedter Lager. Inschrift: Das mächtige Deutschland nahm Finnlands junge Männer auf und erzog sie in seinem ruhmreichen Heere zu Soldaten.Die so genannten Finnischen Jäger, das 27. Königlich-Preußische Jägerbataillon, bildeten den Kern der späteren finnischen Armee.

Das Bataillon wurde 1915 aus finnischen Kriegsfreiwilligen, hauptsächlich national gesinnten Studenten, gebildet, die ihre Ausbildung im Lockstedter Lager in Holstein erhielten. Material und Offiziere wurden vom Deutschen Reich bereitgestellt, das durch den Einsatz der finnischen Freiwilligen eine vollständige Annexion Finnlands durch das zaristische Russland verhindern wollte



Die finnischen Jäger bildeten lange Zeit den Kern der finnischen Armee. Noch im Winterkrieg 1939/40 stellten im Lockstedter Lager ausgebildete Offiziere den Großteil der finnischen Kommandeure

Kukumatz
26.04.10, 16:51
George Armstrong Custer (* 5. Dezember 1839, † 25. Juni 1876)

Eigentlich hat George Armstrong Custer in dieser Ruhmeshalle nichts zu suchen – schlicht, weil er nie einen richtigen Generalsrang innehatte. Aber weil Custer wohl einer der berühmtesten Kasperköpfe war, der je seine Soldaten aus Eitelkeit und Dummheit umgebracht hat, hat er sich doch ein Plätzchen unter den militärischen Versagern aller Zeiten verdient.

Custer war vom Grunde her beim Militär fehl am Platz. Ein Selbstdarsteller wie er hätte eher auf eine Theaterbühne oder in den Versicherungsaußendient gehört. Da dort aber weit weniger schicke Uniformen getragen werden als beim Militär, scheint sich Custer dann doch eher, sehr zum Pech seiner zukünftigen Opfer, für die harte militärische Laufbahn entschieden zu haben.
Apropos hart: jemand wie Custer verstand sich meisterlich darauf, sich den Militärdienst so angenehm wie möglich zu gestalten. Seine Verwarnungen wegen Disziplinlosigkeiten waren bereits zu seinen Westpoint-Zeiten Legende. Er erhielt insgesamt 360 Verweise in Westpoint und es fragt sich, warum Gott ihm nicht die 100 Verweise pro Jahr geben hat lassen, die seinen Ausschluss bedeutet hätten. Wahrscheinlich wollte er den Indianern eine kleine Wiedergutmachung zukommen lassen...

Wären Egomanie und Uniformdesign Prüfungsfach gewesen, so hätte Custer wohl sicher als Erster von 34 abgeschnitten – nur leider war dies nicht der Fall und Custer schloss Westpoint als Letzter von 34 ab und ich wette, seine Ausbilder waren froh, als sie ihn endlich von hinten sahen, als er, todschick gekleidet, das Gelände verließ.

Dieser zweifelhafte Ruhm hinderte den schönen George jedoch nicht daran, beim Militär zu bleiben und dort auch fürderhin Uniform, Haartracht, Selbstbild und Angeberei zu pflegen. Kein Wunder, dass er dem Stabe des ähnlich tickenden George McLellan zugeteilt wurde. Die beiden Brüder im Geiste dürften sich ganz hervorragend verstanden haben.

Bei Ausbruch des Bürgerkrieges galt Custer durchaus als kühner und schwungvoller Anführer – allerdings auch als ein wenig – nennen wir es freundlich – ungeschickt. Aber er besaß ein unschlagbares Talent, seine Dummheiten einer staunenden Öffentlichkeit als militärische Großtaten zu verkaufen. Einen erfolgreichen Angriff bezeichnete er einst als „brillantesten Kavallerieangriff in den Annalen der Kriegsgeschichte“ und während ernsthafte Generäle Custer mitleidig belächelten, klatschte das Volk dem Verkäufer Applaus.

Custer wäre gerne ein „richtiger General“ geworden, wurde jedoch wohlweißlich nur in den zeitlich begrenzten Rang eines Brevet-Generalmajors erhoben, was soviel wie „Generalmajor ehren- und gnadenhalber“ bedeutete. Custer wäre nicht Custer gewesen, wenn er nicht trotzdem das Beste aus der Situation gemacht und sich eine wirklich ganz extravagante Uniform, ganz aus Samt, Lametta und Gold bestehend, entworfen hätte. Man darf getrost davon ausgehen, dass Custer sicher nicht der talentierteste, aber definitiv der bestangezogenste Offizier der Nordstaatler war.

Vielleicht veranlasste die Schönheit des blonden Recken den Feind, ihn nicht zu töten. Auf jeden Fall überlebte Custer den Krieg und wurde 1867, nach einer mal wieder missglückten Aktion gegen Sioux und Cheyenne (Custer hatte auf Deserteure schießen lassen, den Gehorsam wie üblich verweigert, in Verfolgung eigener Absichten seinen Auftrag nicht ausgeführt und Verwundete der „Fürsorge“ der Indianer überlassen) von einem Kriegsgericht auf 12 Monate ohne Sold suspendiert statt füsiliert.

Natürlich beklagte sich Custer über diese nach seiner Meinung himmelschreiende Ungerechtigkeit und so wurde er 1868 auf Betreiben seines „alten Kumpels“, General Sheridan, wieder in den aktiven Dienst übernommen. Eine schicke Uniform muss natürlich ausgeführt werden.
Diesmal wählte Custer als Laufsteg ein Indianerdorf der Cheyenne, das seine Soldaten mit Mann, Maus, Frauen und Kindern komplett ausradierte. Fortan trug er bei den Indianern den unehrenhaften Beinamen „Squaw-Killer“.

In der Zwischenzeit gab der heldenhafte Custer dann wunderbare Zeitungsinterviews, in denen er seinen Vorgesetzten, unter anderem seinem ehemaligen Gönner Sheridan, Bestechlichkeit unterstellte, ohne natürlich diese Vorwürfe auch mit Beweisen zu unterlegen, löste 1874 nebenbei einen Goldrausch aus, als er in Interviews verbreitete, in den heiligen Bergen der Indianer sei Gold gefunden worden und wurde Anfang 1876 von Präsident Grant mal wieder aus der Armee geschmissen und nur der Fürsprache seines Freundes, General Terry, ist es zu verdanken, dass Custer 1876 dann schließlich doch noch am Feldzug gegen die Sioux in den Black Hills teilnehmen durfte.

Es wird Zeit, mit einer Legende aufzuräumen: Sieht man Filmbilder von der Schlacht am Little Bighorn, so steht der schöne Custer mit wallendem blonden Haar unter der Fahne der 7. Kavallerie und schießt tapfer aus seinem Revolver, während wildgewordene Wilde im Kreis um ihn herumreiten und niederpfeilen.

Es war ganz anders.

Custer, den Skalp vielleicht in einer Vorahnung militärisch kurz geschnitten, hatte das Kommando über eine von drei Kolonnen, die nach dem Plan Terrys die Indianer angreifen sollten. Custer, für seine spontanen Eingebungen und Einzelgänge unter Eingeweihten eher berüchtigt als berühmt, hatte den ausdrücklichen Befehl, nicht eigenmächtig zu handeln. Da Custer jedoch nur Befehle akzeptierte, die er selbst gegeben hatte und mal wieder alles besser wusste als Andere, speziell Vorgesetzte, ignorierte er diese Weisung völlig. Vor Kameraden hatte Custer noch getönt, die „Siebente“ würde ganz alleine mit dem „Indianerpack“ aufräumen (Kunststück – bisher hatte die „glorreiche Sieben“ ja auch nur gegen unbewaffnete Kinder und Frauen „gekämpft“) und sich aus diesem stolzen Grunde auch entrüstet geweigert, Gatling-Kanonen (eine Art Vorläufer des Maschinengewehrs) mitzunehmen. Auf die gutgemeinte Ermahnung von Oberst Gibbons („Hör zu, Custer, sei nicht voreilig und warte auf uns“) hatte Custer nur mit einem sehr auslegungsfähigen „Nein“ geantwortet und war aus dem Lager galoppiert.

Der superschlaue Custer, der in Westpoint bei der Lektion „Überraschungsangriff“ wohl gerade mit wichtigeren Dingen beschäftigt gewesen war, ignorierte den Rat seiner Crow-Späher, kein Lagerfeuer zu machen und führte sein Fähnlein Wackerer so geradewegs in die Arme der Sioux-Späher, die natürlich gar nicht lange nach ihm zu suchen brauchten, um ihn zu finden. Umgekehrt hatte Custer es augenscheinlich nicht nötig, seinen Gegner auszukundschaften, sonst hätte ihm gedämmert, dass ein Angriff mit einer Masse von knapp 300 Soldaten gegen gerademal ca. Fünftausend bis Sechstausend Indianerkrieger nur in einem Massaker an der aus seiner Sicht falschen Seite enden kann.

Aber Custer war ja auch nur 34ster von 34. Er hatte wohl auch in Mathematik gerade gefehlt.

Die Indianer hatten mit diesem Doldi ein fast schon blamabel leichtes Spiel. Sie schickten Custer ein paar berittene Krieger entgegen, die vor seinem Schärflein scharf abbremsten und dann hastig wieder davon galoppierten. Und ich bin sicher – nicht nur die Pferde haben vor Lachen gewiehert, als sich die Bleichgesichter anschickten, sie zu verfolgen.

Custer, voller Enthusiasmus, dass „die Rothäute vor uns fliehen“, beschloss, dass seine indianischen Späher, die ihn vor einer Falle warnten, nun wirklich keine Ahnung hätten und kam auf die glorreiche Idee, seine ohnehin nur paar Männeken auch noch in drei Kolonnen zu je knapp 100 Mann zu teilen, um ein paar Tausend Indianerkrieger von drei Seiten „einzukreisen“.

Die Sache ging natürlich gründlicher schief als die Jungfernfahrt der Titanic.

Der Südtrupp unter Major Reno wurde von den Sioux gleich zu Beginn an den Felswänden des Little Bighorn festgenagelt, nur um wenig später Gesellschaft von Hauptmann Benteen zu erhalten, dessen Kolonne „im Westen“ ebenfalls von den Indianern eine interessante Lektion in Sachen „Mehrheitsentscheidung“ erhalten hatte.

Nur Custer fehlte noch. Der hatte das Lager der Sioux von Norden aus angreifen wollen, musste sich dazu jedoch nicht nur drei Meilen von seinen übrigen Kolonnen entfernen, sondern zu allem Überfluss auch noch einen Fluss überqueren. Doch bevor er überhaupt einmal mehr „den brillantesten Kavallerieangriff in den Annalen der Kriegsgeschichte“ starten konnte, wurde seine Rasselbande vom Hauptteil der Sioux unter Crazy Horse hinweggefegt und eine Anhöhe hinaufgetrieben. Dort stiegen die paar Überlebenden von ihren Pferden und führten die überlieferte Darstellung auf. Lediglich ein einziges Pferd überlebte das Massaker und hat damit mehr über Kriegsgeschichte gelernt als Custer in seinem ganzen Leben. Bis auf Custer selbst wurden übrigens sämtliche Leichen entkleidet und skalpiert, was zeigt, dass Indianer einfach keinen Modegeschmack hatten und außerdem Custer zutiefst verachteten.

Um es mit den abgewandelten Worten Churchills zu sagen: Nie haben so Wenige so Viele so selbstmörderisch angegriffen. Custer selbst würde sich, Niederlage hin, Niederlage her, sicher heute ähnlich freuen, wie Käpt´n Sparrow in „Fluch der Karibik“: „Ihr seid der miserabelste Feldherr, von dem ich je gehört habe“ – „aber: Ihr habt von mir gehört!“

Berühmt ist Custer auf jeden Fall bis heute – wenn auch eher als abschreckendes Beispiel, warum strenge Auswahlkriterien für Berufsoffiziere notwendig sind.

Dieser Offizierswicht
ist die größte Knallcharge unter seinen Kameraden!:out:

herberger
26.04.10, 17:20
Custer war einer der wenigen Berufsoffiziere in der US Bürgerkriegs Armee,im US Bürgerkrieg wurden Zivilisten zu Offizieren ernannt.Vor dem Bürgerkrieg bestand die US Armee aus etwa 12tausend Mann,wo etwa 4tausend Mann in die Südstaaten Armee gingen.Es war nicht ungewöhnlich das Berufsoffiziere Generäle wurden.Fast alle Offiziere wurden, die nach dem Bürgerkrieg in der Armee blieben wieder runtergestuft,das war keine Frage der Qualifikation sondern eine Geldfrage(Gehalt,Besoldung).


Nachtrag es gab im Bürgerkrieg auch Generäle die nie Soldat waren,in den USA nennt man diese Offiziere "Brevet Offiziere"(Etwa Fachoffizier)Es handelt sich hier um Offiziere die ernannt wurden,und die nur während des Krieges Offiziere sind.

herberger
04.05.10, 15:19
Mit einer bezahlten PR-Aktion in den zweiten Golfkrieg



Im zweiten Golfkrieg drehte eine bezahlte PR-Aktion die Stimmung in der Bevölkerung. Am 10. Oktober 1990 berichtete das damals fünfzehnjähriges kuwaitische Mädchen »Nayirah« unter Tränen vor dem Menschenrechtsausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses, wie Irakis in das kuwaitische Krankenhaus, in dem sie seinerzeit einen freiwilligen Dienst absolvierte, einfielen und Babies aus ihren Brutkästen holten, um sie auf dem kalten Fußboden liegend sterben zu lassen. Der damalige US-Präsident George Henry Walker Bush berichtete am 15. Oktober 1990 dem Emir von Kuwait darüber. Insgesamt tischte Bush diese Story in den folgenden Wochen insgesamt 5 mal auf. Somit ging diese Geschichte um die Welt und brannte sich in die Gehirne ein. Selbst Amnesty International fiel auf diese Propaganda herein. (3)

Am 27. November 1990 wiederholte »Nayirah« ihre Geschichte sogar vor dem UN-Sicherheitsrat – diesmal in Begleitung eines weiteren Augenzeugen, dem »Chirurg Dr. Behbehani«, der die Vorfälle bestätigte und sogar vorgab, an der Beerdigung von 40 Babies teilgenommen zu haben, die auf diese Weise starben! (4)
Nun gaben Senat mit 52 zu 47 und das Repräsentantenhaus mit 250 zu 183 Stimmen ihre Zustimmung für den Krieg gegen den Irak

herberger
04.05.10, 15:28
Mit getürkten Beweisen in den Krieg gegen den Irak



Nach seiner Pensionierung gab der langjährige deutsche UN-Botschafter Gunter Pleuger der Süddeutschen Zeitung ein Interview. Auf die Frage "Gab es während der Irak-Krise einen Moment im Sicherheitsrat, den Sie nie vergessen werden?," antwortete der ehemalige Botschafter: "Ja, der 5. Februar 2003, als US-Außenminister Colin Powell mit einer Diashow belegen wollte, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besaß. Es war gespenstisch. Jeder im Saal wusste, dass seine Fakten falsch waren. (...)"(16)

Warum haben hier nicht "verantwortungsvolle" Botschafter den Saal verlassen?
Auf der Basis vorgetäuschter "Beweise" für die Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen wurde 2003 der Irak-Krieg gestartet. Bis heute gab es über eine Million Tote, mehrere Millionen Flüchtlinge und weite Landstriche, die durch den Einsatz atomarer Munition verseucht sind.
Wenn "jeder im Saal wusste", dass Powell lügt, wussten es Hunderte von Diplomaten und Politikern und sehr schnell somit auch alle Nachrichtenagenturen. Dennoch schafften es erst Monate/Jahre später erste Zweifel an dieser Darstellung von Powell in die Weltpresse, als der Irak-Krieg längst geführt und der Regimewechsel vollzogen war.

DreadfulGreat
05.05.10, 10:42
Herr Berger, nach Duktus und Interpunktion sind das unmöglich deine Texte. Darum solltest du bei Copy&Paste immer schön die Quelle angeben =)

herberger
05.05.10, 11:09
Herr Berger, nach Duktus und Interpunktion sind das unmöglich deine Texte. Darum solltest du bei Copy&Paste immer schön die Quelle angeben =)

Quelle war Duktus und die Süddeutsche Zeitung.

herberger
12.05.10, 19:58
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Jubilee


Eines der merkwürdigsten Operation des WK II
Dieser Landungsversuch,war wirklich nur mal so ein Test.
Die Versuchskaninchen waren in der Hauptsache keine Briten.Pech war bei der Landung das sie noch auf eine deutsche Einheit stieß die noch erstklassig besetzt war, und noch gut bewaffnet war.

Operation Jubilee war eine am 19. August 1942 durchgeführte Landungsoperation der Westalliierten - hauptsächlich kanadische Truppen - gegen den Hafen von Dieppe im deutsch besetzten Nordfrankreich. Beteiligt waren 237 Schiffe und 7500 amerikanische, britische, kanadische, polnische und französische Soldaten. Ziel des Angriffs war die kurzzeitige Inbesitznahme der Stadt Dieppe, die nach wenigen Stunden wieder geräumt werden sollte. Die Operation scheiterte jedoch unter hohen alliierten Verlusten von bis zu 70 % der eingesetzten Streitkräfte. Im englischen Sprachraum ist der Angriff auch als Dieppe Raid bekannt

herberger
13.05.10, 20:04
http://wapedia.mobi/de/L%C3%A9gion_des_volontaires_fran%C3%A7ais_contre_l e_bolch%C3%A9visme

http://666kb.com/i/bj6eyrkstjqyankun.jpg

http://666kb.com/i/bj6ezy7trt9sl8tan.jpg




Die Légion des volontaires français contre le bolchévisme (LVF, französische Freiwilligenlegion gegen den Bolschewismus; bekannt auch als Légion volontaires française oder Légion anti-bolchévique) wurde am 8. Juli 1941 im von der deutschen Wehrmacht besetzten Frankreich gegründet, 15 Tage nach Beginn der Operation Barbarossa (des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion) auf Anregung von Jacques Doriot durch Marcel Déat und Marcel Bucard. Eugène Deloncle übernahm den Vorsitz des Exekutivkomitees der LVF. Es gelang nicht, mehr als 3.000 Freiwillige zu werben. Einsatzschwerpunkt der französischen Legion war Weißrussland. Hier bildete sie einen Teil des deutschen militärischen Besatzungsapparates hinter der Front der Heeresgruppe Mitte, zu dem auch Letten, Ukrainer, Litauer, Ungarn, Slowaken und Spanier gehörten. Die Legion war nicht größte Gruppe fremdländischer Kollaborateure in Weißrussland, trat aber als fast letzte Einheit den Rückzug an

Mr. Smith
13.05.10, 20:11
Es gelang nicht, mehr als 3.000 Freiwillige zu werben.

Und das trotz des ehrenhaften Kampfes der Deutschen um die Befreiung Europas vom Bolschewismus? Eigentlich erstaunlich.

:augenrollen:

Zum Vergleich:

Dès la fin de la guerre, 250 000 cartes de Combattants Volontaires de la Résistance sont distribuées aux candidats présentés par les 45 mouvements homologués de la Résistance française
Quelle (http://fr.wikipedia.org/wiki/R%C3%A9sistance_int%C3%A9rieure_fran%C3%A7aise#Le_ point_de_vue_administratif)

Du darfst raten, warum die Resistance bei den Franzosen beliebter war als Wehrmacht & Waffen-SS.

NukNuk

herberger
16.05.10, 19:26
http://www.enfal.de/grund60.htm
Schau einer an dieses Gesindel machte sich schon im WK I dort zu schaffen und der dicke Winston,war schon damals ein Anhänger von Zivilisten morden und das mit Giftgas

Britisches Kriegsabenteuer
30 Meilen vor Bagdad war schon einmal Schluss

Invasion, Bomben, Vormarsch auf Bagdad – das Szenario dieser Tage an der Seite der US-Invasionsarmee dürfte zumindest für die Briten nicht neu sein. Großbritanniens Soldaten versuchen nicht zum ersten Mal, Bagdad einzunehmen. Erstaunliche Parallelen zeigt die Geschichte britischer Eroberer zu den Ereignissen heute.

"Wir kommen als Befreier, nicht als Eroberer". Der von George W. Bush und Tony Blair verbreitete Leitsatz dieser Tage ist schon seit annähernd 80 Jahren Teil des irakischen Gedächtnisses. Mit diesen Worten war 1917 der britische Generalleutnant Stanley Maude in Bagdad eingezogen.


Der Waffenstillstand im November 1918 war zugleich der Auftakt zur Zerstückelung des Osmanischen Reiches. Britannien annektierte die Provinzen Bagdad, Basra sowie Mosul und kettete damit die sich untereinander ganz und gar nicht grünen Schiiten, Sunniten und Kurden unversehens aneinander. Zwei Jahre später kam es zu Stammesrevolten gegen die britische Herrschaft, mit Tausenden Toten auf beiden Seiten.

London reagierte mit Flächenbombardements, obwohl sich Winston Churchill, damals noch Kriegsminister, zusätzlich für den Einsatz von Giftgas aussprach. Noch während sie fielen, inthronisierten die Briten 1921 den schwachen Puppenkönig Faisal I.

ThiloS
16.05.10, 20:40
http://www.enfal.de/grund60.htm
Schau einer an dieses Gesindel machte sich schon im WK I dort zu schaffen und der dicke Winston,war schon damals ein Anhänger von Zivilisten morden und das mit Giftgas

Britisches Kriegsabenteuer
30 Meilen vor Bagdad war schon einmal Schluss

Invasion, Bomben, Vormarsch auf Bagdad – das Szenario dieser Tage an der Seite der US-Invasionsarmee dürfte zumindest für die Briten nicht neu sein. Großbritanniens Soldaten versuchen nicht zum ersten Mal, Bagdad einzunehmen. Erstaunliche Parallelen zeigt die Geschichte britischer Eroberer zu den Ereignissen heute.

"Wir kommen als Befreier, nicht als Eroberer". Der von George W. Bush und Tony Blair verbreitete Leitsatz dieser Tage ist schon seit annähernd 80 Jahren Teil des irakischen Gedächtnisses. Mit diesen Worten war 1917 der britische Generalleutnant Stanley Maude in Bagdad eingezogen.


Der Waffenstillstand im November 1918 war zugleich der Auftakt zur Zerstückelung des Osmanischen Reiches. Britannien annektierte die Provinzen Bagdad, Basra sowie Mosul und kettete damit die sich untereinander ganz und gar nicht grünen Schiiten, Sunniten und Kurden unversehens aneinander. Zwei Jahre später kam es zu Stammesrevolten gegen die britische Herrschaft, mit Tausenden Toten auf beiden Seiten.

London reagierte mit Flächenbombardements, obwohl sich Winston Churchill, damals noch Kriegsminister, zusätzlich für den Einsatz von Giftgas aussprach. Noch während sie fielen, inthronisierten die Briten 1921 den schwachen Puppenkönig Faisal I.

Aus Versehen hast Du vielleicht vergessen zu erwähnen, dass Bagdad damals Teil des osmanischen Reiches und somit tatsächlich fremdbesetzt war, sodass sich die Engländer durchaus als Befreier fühlen durften. Der Einsatz von Giftgas ist übrigens keine englische, sondern eine deutsche Erfindung, auch das hast Du vielleicht in der Hitze des Scheingefechts vergessen. Ob sich übrigens Churchill tatsächlich für Giftgas gegen die Zivilbevölkerung aussprach, ist nicht klar und gibt auch die Quellenlage nicht her. Zugute sei Dir gehalten, dass Du ja nur von jemandem abgeschrieben hast, der von jemandem abgeschrieben hat. Aber alles Andere wäre wahrscheinlich auch zuviel verlangt gewesen und darum ging es Dir auch nicht.

herberger
16.05.10, 20:59
Aus Versehen hast Du vielleicht vergessen zu erwähnen, dass Bagdad damals Teil des osmanischen Reiches und somit tatsächlich fremdbesetzt war, sodass sich die Engländer durchaus als Befreier fühlen durften. Der Einsatz von Giftgas ist übrigens keine englische, sondern eine deutsche Erfindung, auch das hast Du vielleicht in der Hitze des Scheingefechts vergessen. Ob sich übrigens Churchill tatsächlich für Giftgas gegen die Zivilbevölkerung aussprach, ist nicht klar und gibt auch die Quellenlage nicht her. Zugute sei Dir gehalten, dass Du ja nur von jemandem abgeschrieben hast, der von jemandem abgeschrieben hat. Aber alles Andere wäre wahrscheinlich auch zuviel verlangt gewesen und darum ging es Dir auch nicht.

So sie sind als Befreier gekommen,aber sie waren die neuen Unterdrücker,auch wenn kein Giftgas eingesetzt wurde aber die brit.Politik in den Kollonien war es ab 1919 generell bei Aufständen mit Luftangriffe zu reagieren.Aber Farbige sind ja keine richtigen Menschen.

ThiloS
16.05.10, 21:56
So sie sind als Befreier gekommen,aber sie waren die neuen Unterdrücker,auch wenn kein Giftgas eingesetzt wurde aber die brit.Politik in den Kollonien war es ab 1919 generell bei Aufständen mit Luftangriffe zu reagieren.Aber Farbige sind ja keine richtigen Menschen.

Soso. Die Briten haben also "generell" in ihren "Kollonien" "ab 1919" mit Luftangriffen reagiert.

Ich hab mal gesucht und gestöbert im web: komplette Fehlanzeige.

Aber sicher hast Du das "irgendwo" gelesen und musst das auch nicht belegen, weil "man ja weiss, wie der Engländer so ist".

herberger
16.05.10, 22:13
http://de.wikipedia.org/wiki/Reginald_Dyer


Unter Dyers Kommando töteten oder verletzten 150 Armisten am 13. April 1919 bei einem Massaker in Amritsar mehr als tausend unbewaffnete Männer, Frauen und Kinder. Die Menge hatte sich in einem Park zu einer politischen Kundgebung gegen den Rowlatt Act versammelt. Der Park war von Mauern umgeben und hatte lediglich einen Zugang, den die Armee versperrte. Die Menge war zuvor nicht einmal aufgefordert worden, sich zu zerstreuen

herberger
16.05.10, 22:29
http://www.bombenkrieg.net/Unmenschlichkeit.htm


Herr Dr. Boog, in Ihrer Rezension des Buches von Jörg Friedrich „Der Brand - Deutschland im Bombenkrieg 1940 - 1945“ (JF 50/02) haben Sie mit Blick auf den Einsatz der jungen britischen Bomberwaffe in den Provinzen des Empire in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg darauf hingewiesen, daß zu überlegen sei, ob „aus der Kolonialkriegerfahrung der Royal Air Force (RAF) eine bestimmte Mentalität entstanden ist, die sich möglicherweise auf den Bombenkrieg gegen Deutschland übertrug“. Ist es denkbar, daß die Deutschen im Zweiten Weltkrieg Opfer einer kolonialen Gesinnung wurden, die sich in Großbritannien auch durch die Praxis der Disziplinierung einheimischer Völker durch Bombardements aus der Luft herausgebildet hatte?

ThiloS
16.05.10, 22:47
http://de.wikipedia.org/wiki/Reginald_Dyer


Unter Dyers Kommando töteten oder verletzten 150 Armisten am 13. April 1919 bei einem Massaker in Amritsar mehr als tausend unbewaffnete Männer, Frauen und Kinder. Die Menge hatte sich in einem Park zu einer politischen Kundgebung gegen den Rowlatt Act versammelt. Der Park war von Mauern umgeben und hatte lediglich einen Zugang, den die Armee versperrte. Die Menge war zuvor nicht einmal aufgefordert worden, sich zu zerstreuen

Netter Versuch. Amritsar ist bekannt - aber es gab dort keine Luftangriffe. Du hast dies jedoch als "generelles Instrument" bezeichnet. Falsch!

ThiloS
16.05.10, 22:50
http://www.bombenkrieg.net/Unmenschlichkeit.htm


Herr Dr. Boog, in Ihrer Rezension des Buches von Jörg Friedrich „Der Brand - Deutschland im Bombenkrieg 1940 - 1945“ (JF 50/02) haben Sie mit Blick auf den Einsatz der jungen britischen Bomberwaffe in den Provinzen des Empire in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg darauf hingewiesen, daß zu überlegen sei, ob „aus der Kolonialkriegerfahrung der Royal Air Force (RAF) eine bestimmte Mentalität entstanden ist, die sich möglicherweise auf den Bombenkrieg gegen Deutschland übertrug“. Ist es denkbar, daß die Deutschen im Zweiten Weltkrieg Opfer einer kolonialen Gesinnung wurden, die sich in Großbritannien auch durch die Praxis der Disziplinierung einheimischer Völker durch Bombardements aus der Luft herausgebildet hatte?

Glück gehabt - wenigstens EIN Indiz für Deine Behauptung.

Leider hast Du - versehentlich? - die Antwort vergessen:

Boog: Die meisten Kolonialmächte haben in der Zwischenkriegszeit ihre Luftstreitkräfte auch zur Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung gegen unbotmäßig gewordene Stämme oder Völkerschaften in ihren Kolonial- oder Mandatsgebieten eingesetzt, so die Engländer, Italiener und Franzosen. Die Deutschen wären sicher auch nicht um die Anwendung dieser Methode herumgekommen, hätten sie noch Kolonien besessen. Am intensivsten hat die Royal Air Force die „Befriedung aus der Luft“ angewandt, denn dieses Verfahren war kostenwirksamer und schneller, als wenn wochen- oder monatelang Heerestruppen durch die Wüste geschickt worden wären. In einer Zeit des Abrüstens und Sparens nach dem Ersten Weltkrieg konnte die Royal Air Force der ihr drohenden Auflösung und Rückgliederung in die beiden älteren Tellstreitkräfte durch den Nachweis entgehen, daß sie Befriedungsaktionen kostengünstiger als diese auszuführen imstande war. Man nannte dies „Imperial Policing“ oder „Air Policing of Semi-Civilised Enemies“, also „Befriedung halb-zivilisierter Feinde aus der Luft“. Darunter hat man sich kein wildes Bombardieren vorzustellen. Vor jeder Aktion mußten die Betroffenen gewarnt werden, wobei die Warnung in der Praxis manchmal nicht jeden rechtzeitig erreichte.

War nix mit Deinem Versuch, die Engländer als "besonders niederträchtig" darzustellen.

Vielleicht klappts ja beim nächsten Mal :)

Glaub ich aber nicht :-D

herberger
16.05.10, 22:57
Großmaul,was möchtest du denn bewiesen haben?

Muad'Dib
17.05.10, 00:34
:) Geht doch, ThiloS, geht doch! :faceman:

Jurassic
17.05.10, 11:50
Jetzt hab ich ThiloS wieder nicht ganz verstanden, waren die Briten nun Unmenschen oder nicht ?

Wer hat denn im 2ten Burenkrieg erstmals Konzentrationslager für Zivilisten errichtet ?

Und wer hat in Indien absichtlich Hungersnöte herbei geführt, die zu Millionen Toten führten ?

Aber Bomben auf Menschen werfen... ist ja blos Krieg, also nich wirklich sooooo schlimm... machen andere ja auch, daher darf man das wohl. Ich werd mir demnächst ne F-16 von den Amis in Ramstein "borgen" und Guernica einfach nochmal in Schutt und Asche legen.

Gandolf
17.05.10, 11:57
... Ich werd mir demnächst ne F-16 von den Amis in Ramstein "borgen" und Guernica einfach nochmal in Schutt und Asche legen.

Wieso das denn? Nur um Thilo zu beweisen, dass du auch ein Unmensch bist?

:mad:

Walter Hofer
17.05.10, 12:05
Großmaul,was möchtest du denn bewiesen haben?

Lies mal ein paar andere Rezensionen zu dem Buch durch:

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.12.2002

Erst vorsichtig abwägend, aber am Ende doch sehr kritisch bespricht der Historiker Hans Ulrich Wehler dieses Buch über den Bombenkrieg in Deutschland. Ja, der Bombenkrieg war grausam, ja, die Engländer haben sehr viel mehr Unheil angerichtet als die Deutschen in England. Um genau zu sein: 103.000 Tonnen an Bomben warf die deutsche Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs ab, 1,3 Millionen Tonnen die Engländer und Amerikaner. Wobei die Zerstörung deutscher Schlüsselindustrien durch die Amerikaner sehr viel "effektiver" waren als die "militärisch unergiebigen" Städtebombardierungen der Engländer. Deshalb stehen Churchill und Hitler als Initiatoren des Bombenkriegs für Wehler noch lange nicht auf einer Stufe. Doch genau diese Schlussfolgerung lege Jörg Friedrich nahe. Das zeigt sich für Wehler vor allem in der Sprache, mit der Friedrich die schrecklichen Auswirkungen der Bombardierungen beschreibe. Da werden Luftschutzbunker zu "Krematorien", die Bombardierung selbst zum "Vernichtungskrieg". Diese "unverhohlene sprachliche Gleichstellung" mit dem Holocaust ist Wehler zuwider. Zumal er Friedrich eigentlich für einen reflektiert denkenden Historiker hält, dem solche "semantischen Entgleisungen" nicht versehentlich unterlaufen. Vor allem aber fehlt dem Rezensenten die "Einbettung" der englischen Bombardierungen ins Gesamtgeschehen. Immerhin hatte Hitler den totalen Krieg erklärt, hatte England bombardiert, die Warschauer Innenstadt, die Wohnviertel von Rotterdam. "Im totalen Krieg bedient sich auch der Angegriffene aller inhumanen Mittel, um zu überleben, auch um Rache zu nehmen", meint Wehler. Das entschuldigt für ihn zwar "keinen einzigen Luftangriff" der Engländer, "aber es rückt die Proportionen zurecht".

So jetzt hast du die Sachlage besser verarbeitet.
Lust auf mehr?

gerne:

http://www.perlentaucher.de/buch/12358.html

herberger
17.05.10, 15:05
Lies mal ein paar andere Rezensionen zu dem Buch durch:



So jetzt hast du die Sachlage besser verarbeitet.
Lust auf mehr?

gerne:

http://www.perlentaucher.de/buch/12358.html

Scheiße und Themenfremd Mußtopf Walter.

ThiloS
17.05.10, 20:49
Scheiße und Themenfremd Mußtopf Walter.

Gell, herb, wenn Dir alles nicht mehr hilft - Beschimpfungen gehen immer :)

herberger
17.05.10, 22:22
http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,273930-2,00.html


Er setzte stattdessen auf das Bomber Command, dessen Leitung er im Februar 1942 dem routinierten Luftkrieger Harris übertrug. Dessen Kameraden, Männer fürs Grobe, hatten in Kolonialkriegen wie im Sudan (1916), in Afghanistan (1919) oder Iran (1920) Volksaufstände niedergebombt - bisweilen so brutal, dass, etwa 1923 im Irak, sogar ein Generalstabsoffizier namens Lionel Charlton das "blinde Bombenwerfen auf die Bevölkerung" als "sinnloses Massaker" anprangerte.

Churchill, in jenen Jahren Rüstungs- und Kolonialminister, reagierte auf Berichte über solche Gräueltaten gegen Frauen und Kinder "zutiefst schockiert" - er wünschte keine derartigen Reports mehr zu erhalten: "Sollte so etwas veröffentlicht werden, wären die Luftstreitkräfte entehrt." Damals, urteilt der schwedische Publizist Sven Lindquist, wollte Churchill "Ergebnisse, aber er wollte nicht wissen, wie sie zu Stande kamen".

Der deutsche Militärhistoriker Horst Boog warf unlängst die Frage auf, ob nicht "aus der Kolonialkriegserfahrung der RAF eine bestimmte Mentalität entstanden ist, die sich möglicherweise auf den Bombenkrieg gegen Deutschland übertrug".

ThiloS
18.05.10, 00:54
http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,273930-2,00.html


Er setzte stattdessen auf das Bomber Command, dessen Leitung er im Februar 1942 dem routinierten Luftkrieger Harris übertrug. Dessen Kameraden, Männer fürs Grobe, hatten in Kolonialkriegen wie im Sudan (1916), in Afghanistan (1919) oder Iran (1920) Volksaufstände niedergebombt - bisweilen so brutal, dass, etwa 1923 im Irak, sogar ein Generalstabsoffizier namens Lionel Charlton das "blinde Bombenwerfen auf die Bevölkerung" als "sinnloses Massaker" anprangerte.

Churchill, in jenen Jahren Rüstungs- und Kolonialminister, reagierte auf Berichte über solche Gräueltaten gegen Frauen und Kinder "zutiefst schockiert" - er wünschte keine derartigen Reports mehr zu erhalten: "Sollte so etwas veröffentlicht werden, wären die Luftstreitkräfte entehrt." Damals, urteilt der schwedische Publizist Sven Lindquist, wollte Churchill "Ergebnisse, aber er wollte nicht wissen, wie sie zu Stande kamen".

Der deutsche Militärhistoriker Horst Boog warf unlängst die Frage auf, ob nicht "aus der Kolonialkriegserfahrung der RAF eine bestimmte Mentalität entstanden ist, die sich möglicherweise auf den Bombenkrieg gegen Deutschland übertrug".

Na siehste, geht doch. Damit hast Du recht und ich habe etwas hinzugelernt.
Ordentliche, nachvollziehbare Quelle - so muss das sein.

Und das beweist jetzt genau was im Bezug auf Churchill?

herberger
18.05.10, 10:03
Na siehste, geht doch. Damit hast Du recht und ich habe etwas hinzugelernt.
Ordentliche, nachvollziehbare Quelle - so muss das sein.

Und das beweist jetzt genau was im Bezug auf Churchill?

Ach der Intelligenzbolzen kann nicht zwichen den Zeilen lesen,so wie es im Spiegel beschrieben wird im Bezug auf Churchill,ist das nur milde umschrieben.

Ach so auch Al Capone wollte nicht mit seinen Morden in Zusammenhang gebracht werden.

Natürlich wird es nie eine Quelle geben,wo Al und Winston öffentlich bekennen das sie Mörder sind.

ThiloS
18.05.10, 11:24
Ach der Intelligenzbolzen kann nicht zwichen den Zeilen lesen,so wie es im Spiegel beschrieben wird im Bezug auf Churchill,ist das nur milde umschrieben.

Ach so auch Al Capone wollte nicht mit seinen Morden in Zusammenhang gebracht werden.

Natürlich wird es nie eine Quelle geben,wo Al und Winston öffentlich bekennen das sie Mörder sind.

Ach, Du wolltest "Churchill ist für den Tod von Hunderttausenden von Menschen verantwortlich" schreiben?

Ja warum tust Du es dann nicht einfach? Niemand hätte Dir widersprochen. Krönung wäre natürlich gewesen, wenn Du das ganze auch noch in den Kontext zum von Deutschland vom Zaun gebrochenen Zweiten Weltkrieges gesetzt hättest. Ist für Dich allerdings ein wenig knifflig, das sehe ich ein! Man ist ja Mensch.

Und, Bonusfrage für Dich, Historienhuhn: was ist daran jetzt die "aufsehenerregende Neuigkeit"? Hast Du wirklich gefühlte 300 Jahre Stoff- und Materialsammlung gebraucht, um das "belegen" zu können? Meine Güte: Deine Zeit möchte ich haben.

Oder lieber doch nicht...

herberger
18.05.10, 11:27
Und der Teufel frisst jetzt nur noch Fliegen.

ThiloS
18.05.10, 11:28
Und der Teufel frisst jetzt nur noch Fliegen.

...und der Walfisch könnte das kleinste Säugetier der Welt sein, wenn er nicht so groß wäre.

Sonst noch "Weisheiten"?

herberger
18.05.10, 11:30
...und der Walfisch könnte das kleinste Säugetier der Welt sein, wenn er nicht so groß wäre.

Sonst noch "Weisheiten"?

Du hast verstanden.

berty
18.05.10, 13:07
Nun, ob er unfähig war, will ich nicht beurteilen. Aber gefährlich für seine eigenen Leute war er schon.

Er, der sich bezeichnete als der Spucknapf für die, die ihren Schleim über die deutschen Soldaten noch abführen wollen. Ein Soldat, der sich dadurch auszeichnete, dass er in der Frühzeit unserer Republik von links und bis fast rechts mit Abscheu betrachtet wurde. Als Bluthund wurde er bezeichnet, als Ungeheuer in Uniform.

Verabschiedet sich vom Krieg und seinen Männern in einem Fieseler Storch und meldet sich später in Lederhosen bei den westlichen Alliierten.


http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

http://www.zeit.de/2005/37/A-Sch_9arner_neu

herberger
18.05.10, 13:19
Unabhängig ob das stimmt,wäre zu beachten,ein Tag nach der Kapitulation.

Im Jahr 1957 wurde gegen Schörner Anklage erhoben. Ihm wurde u. a. vorgeworfen, dass er seine Truppe am Tage nach der Kapitulation unter Umständen verließ, die einer Fahnenflucht glichen. Er habe eine „Krachlederne“ angezogen, einen Trachtenhut aufgesetzt und sich mit einem Fieseler Storch nach Tirol bringen lassen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

berty
18.05.10, 13:28
Unabhängig ob das stimmt,wäre zu beachten,ein Tag nach der Kapitulation.

Im Jahr 1957 wurde gegen Schörner Anklage erhoben. Ihm wurde u. a. vorgeworfen, dass er seine Truppe am Tage nach der Kapitulation unter Umständen verließ, die einer Fahnenflucht glichen. Er habe eine „Krachlederne“ angezogen, einen Trachtenhut aufgesetzt und sich mit einem Fieseler Storch nach Tirol bringen lassen.

Nun, verurteilt wurde er ja nicht wegen der Krachledernen. In Geschmacksfragen war man damals noch nicht so streng. Verurteilt wurde er wegen Totschlags. Nur einer von vielen Toten, für die er verantwortlich war.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761115.html

herberger
18.05.10, 13:35
Nun, verurteilt wurde er ja nicht wegen der Krachledernen. In Geschmacksfragen war man damals noch nicht so streng. Verurteilt wurde er wegen Totschlags. Nur einer von vielen Toten, für die er verantwortlich war.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761115.html

Auf der Titanic hatte zum Schluß auch niemand mehr,Geschmacksprobleme.

herberger
18.05.10, 13:44
Was ist denn daran so besonders?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

Am 8. Mai 1945 überbrachten amerikanische Truppen unter Oberstleutnant Robert Pratt Schörner in dessen Hauptquartier in Bad Welchow die deutsche Kapitulationsurkunde. Am nächsten Tag versuchte Schörner in Zivilkleidung unterzutauchen - er wurde jedoch bald darauf in Österreich von amerikanischen Truppen gefangen genommen und gelangte zunächst am 15. Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.[1] Ende des Monats Mai 1945 wurde er an die Sowjetunion ausgeliefert

Schörner errang im März 1945 einen strategischen Sieg über die sowj.Armee so einer muß ja einfach berüchtigt sein.Obwohl es sich hier um eine beachtliche Leistung handelte.

Itchy
18.05.10, 13:56
Bitte an die Quellenangabe denken, herberger. ;-)

ThiloS
18.05.10, 14:49
Schörner leitete solche Schock-Aktionen auch selber. So fuhr er am 7. Mai 1945 an der Spitze einer Wagenkolonne in ein Dorf unweit Lednices. In der Kolonne fuhr ein Lkw, auf dessen Führerhaus ein Maschinengewehr aufgebaut war. Die Kolonne hielt im Dorf. Etwa zwanzig Mann, bis an die Zähne bewaffnet, umringten den Lastkraftwagen, mit Maschinenpistolen im Anschlag.

22 deutsche Soldaten wurden vom Wagen gestoßen. Schörner schleuderte ihnen den Satz entgegen: "Ohne Befehl herumziehende Soldaten werden erschossen."

Dann gab er einem Oberfeldwebel des Begleitkommandos ein Zeichen, daß er die Soldaten abführen solle. Die Gefangenen wurden mit Gewehrkolben hinter ein Bauernhaus gestoßen. Kurz darauf ertönte die Salve des Hinrichtungskommandos.

Ein Augenzeuge berichtet, der Oberfeldwebel aus Schörners Begleitkommando habe den Vorgang so erklärt: "Bei uns gibt es schon lange kein Standgericht mehr, seit drei bis vier Wochen schon nicht mehr."

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969169.html

herberger
18.05.10, 15:18
Bitte an die Quellenangabe denken, herberger. ;-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

herberger
18.05.10, 15:24
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969169.html


Aber komisch ist das doch.


Es hat nicht an Versuchen gefehlt, den Ferdinand Schörner zu überreden, in der Sowjetzone zu bleiben.

Walter Hofer
18.05.10, 15:35
Schörner errang im März 1945 einen strategischen Sieg über die sowj.Armee so einer muß ja einfach berüchtigt sein.Obwohl es sich hier um eine beachtliche Leistung handelte.

herberger,

a) feilt und arbeitet an sauberen Quellenangaben! Sehr lobenswert! :)
b) im weiteren Schritt feilt und arbeitet er an sauberen Begriiffen,
schließlich sind wir hier nicht in seinem Wehrmachts-Sandkasten

- ein strategischer Sieg über die sowj.Armee führt zwangsläufig zum Endsieg
- lokale, zeitlich gegrenzte Siege nennt man taktische Siege (Hannibal, Cannae)

herberger
18.05.10, 15:51
herberger,

a) feilt und arbeitet an sauberen Quellenangaben! Sehr lobenswert! :)
b) im weiteren Schritt feilt und arbeitet er an sauberen Begriiffen,
schließlich sind wir hier nicht in seinem Wehrmachts-Sandkasten

- ein strategischer Sieg über die sowj.Armee führt zwangsläufig zum Endsieg
- lokale, zeitlich gegrenzte Siege nennt man taktische Siege (Hannibal, Cannae)



Nee Walter über fachliche Details rede ich mit dir Laien nicht mehr,und einer Kuh das Eiskunstlaufen beizubringen habe ich auch keine Lust.

herberger
18.05.10, 15:59
Cannae war eine Schlacht und ein genialer Sieg durch Taktik.Und ist als Schlacht isoliert zu sehen.

Cannae ist vergleichbar mit Dünkirchen 1940 beide Heerführer verzichteteten anschließend zum tödlichen Stoß anzusetzen,beide Heerführer bezahlten diese Unterlassung mit ihrem Leben.

berty
18.05.10, 16:26
Was ist denn daran so besonders?
http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Sch%C3%B6rner

Am 8. Mai 1945 überbrachten amerikanische Truppen unter Oberstleutnant Robert Pratt Schörner in dessen Hauptquartier in Bad Welchow die deutsche Kapitulationsurkunde. Am nächsten Tag versuchte Schörner in Zivilkleidung unterzutauchen - er wurde jedoch bald darauf in Österreich von amerikanischen Truppen gefangen genommen und gelangte zunächst am 15. Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.[1] Ende des Monats Mai 1945 wurde er an die Sowjetunion ausgeliefert

Schörner errang im März 1945 einen strategischen Sieg über die sowj.Armee so einer muß ja einfach berüchtigt sein.Obwohl es sich hier um eine beachtliche Leistung handelte.

Oh, Klasse. Ein Sieg, Hurra. Ein Sieg mit der Kapitulation der Deutschen im Anschluss. Wieviel Deutschen so ein wertvoller Sieg das Leben gekostet haben mag? Schörner ist bekannt dafür, dass er voll und ganz hinter seinem Personal stand. Da waren seine Ziele leichter zu treffen.

herberger
18.05.10, 17:28
Oh, Klasse. Ein Sieg, Hurra. Ein Sieg mit der Kapitulation der Deutschen im Anschluss. Wieviel Deutschen so ein wertvoller Sieg das Leben gekostet haben mag? Schörner ist bekannt dafür, dass er voll und ganz hinter seinem Personal stand. Da waren seine Ziele leichter zu treffen.


Wenn du Kriege wie Sportergebnisse wahr nimmst,so sei es dir belassen.Millitär und Kriege sind sehr komplexe Themen und und es braucht viel Sachverstand.

berty
18.05.10, 17:42
Wenn du Kriege wie Sportergebnisse wahr nimmst,so sei es dir belassen.Millitär und Kriege sind sehr komplexe Themen und und es braucht viel Sachverstand.

Ich habe bisher weder Schlachten noch Kriege als Sportereignis angesehen. Was dabei raus kommt, sind eh immer mehr oder weniger viel tote Soldaten, Krüppel und, wohl am meisten vertreten, geschundene Zivilisten. Das ist alles keinen Lorbeerkranz würdig. Und schon überhaupt nicht bei so einem Bluthund wie den Schörner.

herberger
18.05.10, 17:53
Ich habe bisher weder Schlachten noch Kriege als Sportereignis angesehen. Was dabei raus kommt, sind eh immer mehr oder weniger viel tote Soldaten, Krüppel und, wohl am meisten vertreten, geschundene Zivilisten. Das ist alles keinen Lorbeerkranz würdig. Und schon überhaupt nicht bei so einem Bluthund wie den Schörner.

Gut dann stehst du da wie die Menschheit seit x tausend Jahre.

berty
18.05.10, 18:31
Gut dann stehst du da wie die Menschheit seit x tausend Jahre.

Na klar. Hinter dem Affenbild steckt ein Mensch.

herberger
18.05.10, 18:36
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-31969169.html


Aber komisch ist das doch.


Es hat nicht an Versuchen gefehlt, den Ferdinand Schörner zu überreden, in der Sowjetzone zu bleiben.

Ich habe das nochmal vor geholt,dieser verdammte böse Nazi General.Oder doch ein Meister seines Faches?

ThiloS
18.05.10, 19:05
Ich habe das nochmal vor geholt,dieser verdammte böse Nazi General.Oder doch ein Meister seines Faches?

Wenn du Kriege wie Sportergebnisse wahr nimmst, dann stimmt Deine Aussage.

Walter Hofer
18.05.10, 19:37
Oder doch ein Meister seines Faches?

ne, Totalversager und Verbrecher, Null Menschenführung der Schlächter!

herberger
18.05.10, 19:59
ne, Totalversager und Verbrecher, Null Menschenführung der Schlächter!

Es scheint in der Ostzone war man anderer Meinung.

berty
19.05.10, 23:11
Es scheint in der Ostzone war man anderer Meinung.

Bestimmt nicht. Wenn dem so gewesen wäre, hätten sie ihn angebunden.

herberger
19.05.10, 23:34
Bestimmt nicht. Wenn dem so gewesen wäre, hätten sie ihn angebunden.

Der Spiegel lügt nie.

Jurassic
19.05.10, 23:53
Gibt es dereinst mal wieder Nachschub ?

ThiloS
20.05.10, 02:00
Gibt es dereinst mal wieder Nachschub ?

Ja. Mutmasslich am Wochendende. Budjonny ist dran. Damit der herberger was dazu schreiben kann.

herberger
20.05.10, 10:33
Ja. Mutmasslich am Wochendende. Budjonny ist dran. Damit der herberger was dazu schreiben kann.

Meinst du den Marschall der UDSSR und Analphabet,der als Befehlshaber der Südfront 1941 Stalin meldete es gibt keine Front mehr.

herberger
20.05.10, 11:05
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/hochwasser-bedroht-kz-gedenkstaette-auschwitz/1841754.html

Nomen ist Omen,sagte schon der olle Noah

Hochwasser bedroht KZ-Gedenkstätte Auschwitz
Das Hochwasser in Polen bedroht die Gedenkstätte im ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Nach neuen Regenfällen haben sich die Unterspülungen der Gebäude, Wege, Baracken und Ruinen auf dem Gelände ausgeweitet


http://666kb.com/i/bjd8qlqnmhoxf14y2.jpg


Nachtrag,na hoffentlich muß die BRD nicht die Gedenkstätte komplett neu bauen.

berty
20.05.10, 13:40
Der Spiegel lügt nie.

Das merke ich jeden Morgen beim Rasieren.

Walter Hofer
20.05.10, 17:39
Das merke ich jeden Morgen beim Rasieren.

:haha: :haha:

DreadfulGreat
20.05.10, 22:16
Das merke ich jeden Morgen beim Rasieren.

:haha: :haha:Jau, du lachst. Bei mir heißt es manchmal
~.ich kenne dich zwar nicht, aber ich rasiere dich trotzdem~.
:-D

Walter Hofer
20.05.10, 22:25
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/hochwasser-bedroht-kz-gedenkstaette-auschwitz/1841754.html

Nomen ist Omen,sagte schon der olle Noah

Hochwasser bedroht KZ-Gedenkstätte Auschwitz
Das Hochwasser in Polen bedroht die Gedenkstätte im ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Nach neuen Regenfällen haben sich die Unterspülungen der Gebäude, Wege, Baracken und Ruinen auf dem Gelände ausgeweitet


http://666kb.com/i/bjd8qlqnmhoxf14y2.jpg


Nachtrag,na hoffentlich muß die BRD nicht die Gedenkstätte komplett neu bauen.

nicht, wenn du dich als freiwilliger Katschutzhelfer meldest :)
Für Schlesien, für Deutschland!

http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/hochwasserauschwitz100_v-grossgalerie16x9.jpg

Jurassic
21.05.10, 00:26
Tja, nun wird der ganze Dreck mal rausgespült :banana:

Aber die Polacken haben schon schwer zu leiden... erst schmiert ihre Führungsriege ab, und jetzt macht ihre moralische Haupteinnahmequelle auch noch einen auf Atlantis... ob der Putin da auch wieder seine Finger drin hat ? Umweltmanipulation ?

Itchy
21.05.10, 09:20
Aber die Polacken haben schon schwer zu leiden... erst schmiert ihre Führungsriege ab,

Habe gestern gelesen, dass es nun in der Tat so scheint, als ob die Kartoffel selbst vorne im Cockpit aufgetaucht ist, um die Piloten zum Landeversuch zu treiben. Mit anderen Worten: Katschinskie hat die ganzen Polen sozusagen selbst weggemüllert.

mabac
24.05.10, 17:55
George Armstrong Custer (* 5. Dezember 1839, † 25. Juni 1876)

Eigentlich hat George Armstrong Custer in dieser Ruhmeshalle nichts zu suchen – schlicht, weil er nie einen richtigen Generalsrang innehatte. Aber weil Custer wohl einer der berühmtesten Kasperköpfe war, der je seine Soldaten aus Eitelkeit und Dummheit umgebracht hat, hat er sich doch ein Plätzchen unter den militärischen Versagern aller Zeiten verdient.

...

Berühmt ist Custer auf jeden Fall bis heute – wenn auch eher als abschreckendes Beispiel, warum strenge Auswahlkriterien für Berufsoffiziere notwendig sind.

Hallo skittic! Schön, dass Du Deinen Beitrag hier noch einmal eingestellt hast:

Eigentlich hat George Armstrong Custer in dieser Ruhmeshalle nichts zu suchen – schlicht, weil er nie einen richtigen Generalsrang innehatte. Aber weil Custer wohl einer der berühmtesten Kasperköpfe war, der je seine Soldaten aus Eitelkeit und Dummheit umgebracht hat, hat er sich doch ein Plätzchen unter den militärischen Versagern aller Zeiten verdient.
...
Berühmt ist Custer auf jeden Fall bis heute – wenn auch eher als abschreckendes Beispiel, warum strenge Auswahlkriterien für Berufsoffiziere notwendig sind.
http://www.ksk-berlin.de/phpBB2/printview.php?t=524&start=0

Warum nennst Du Dich hier eigentlich ThiloS? :D

herberger
24.05.10, 18:00
Hahaha der Copy und Paste Khilo S,ich brauche nicht nach jeden Mist zu googeln,denn der Herr Berger weiß bescheid auch ohne auswendig lernen.

herberger
24.05.10, 18:03
Hallo skittic! Schön, dass Du Deinen Beitrag hier noch einmal eingestellt hast:


http://www.ksk-berlin.de/phpBB2/printview.php?t=524&start=0

Warum nennst Du Dich hier eigentlich ThiloS? :D


Ausserdem ist dieser Copy auch noch Müll,Khilo S sollte sich besser seine Copy bei mir holen.

Muad'Dib
24.05.10, 18:05
Hallo skittic! Schön, dass Du Deinen Beitrag hier noch einmal eingestellt hast:


http://www.ksk-berlin.de/phpBB2/printview.php?t=524&start=0

Warum nennst Du Dich hier eigentlich ThiloS? :D
Häh?
Allgemeines - Militärische Ruhmeshalle
skittic - Mo Apr 28, 2008 10:10 pm
Titel: Militärische Ruhmeshalle Thread gefunden im IOFF.de Forum, von ThiloS geschrieben, einfach nur herrlich. Aller Ruhm gebührt ihm.
Oder versteh ich den Gäck nur nicht?

mabac
24.05.10, 18:06
Ausserdem ist dieser Copy auch noch Müll,Khilo S sollte sich besser seine Copy bei mir holen.

:D :D :D

http://www.ioff.de/showthread.php?t=295147

http://politikpla.net/forum/geschichte/40541-die-militaerische-ruhmeshalle-2.html

herberger
24.05.10, 18:18
http://politikpla.net/forum/geschichte/40541-die-militaerische-ruhmeshalle-2.html



Eigentlich hat George Armstrong Custer in dieser Ruhmeshalle nichts zu suchen – schlicht, weil er nie einen richtigen Generalsrang innehatte. Aber weil Custer wohl einer der berühmtesten Kasperköpfe war, der je seine Soldaten aus Eitelkeit und Dummheit umgebracht hat, hat er sich doch ein Plätzchen unter den militärischen Versagern aller Zeiten verdient.


Dummes Zeug Custer war gelernter Offizier,und die waren in den USA Mangelware.

Im US Bürgerkrieg wurden auch Zivilisten zu Generälen gemacht.Viele Offiziere waren keine gelernten Soldaten.Also nichts besonderes

Die Prunksucht der US Offiziere im US Bürgerkrieg war nichts ungewöhnliches.

ThiloS
24.05.10, 19:22
Hallo skittic! Schön, dass Du Deinen Beitrag hier noch einmal eingestellt hast:


http://www.ksk-berlin.de/phpBB2/printview.php?t=524&start=0

Warum nennst Du Dich hier eigentlich ThiloS? :D

Kannst Du lesen?

Thread gefunden im IOFF.de Forum, von ThiloS geschrieben, einfach nur herrlich. Aller Ruhm gebührt ihm.

Bitte. Danke.

ThiloS
24.05.10, 19:25
Hahaha der Copy und Paste Khilo S,ich brauche nicht nach jeden Mist zu googeln,denn der Herr Berger weiß bescheid auch ohne auswendig lernen.

Du weisst Bescheid. Genau. Und wenn Deine Socken beim Pissen feucht werden, dann deshalb, weil es regnet. Es MUSS so sein, gell?

herberger
26.05.10, 13:02
Nur mal so zum lesen,für die Millitärexperten im Forum.die Betonung lieg auf poln.Freiwilligen,und das ist nur ein Dokument.

http://666kb.com/i/bjjapfsw39dxzw6gs.jpg

berty
26.05.10, 16:59
Nur mal so zum lesen,für die Millitärexperten im Forum.die Betonung lieg auf poln.Freiwilligen,und das ist nur ein Dokument.

http://666kb.com/i/bjjapfsw39dxzw6gs.jpg

Warum Militärexperten? Da ist doch mehr die Meinung von Psychologen und Psychiater gefragt. Außerdem: Die Dummheit, sich für schlimme und verlorene Sachen zu engagieren, ist doch nicht auf Polen beschränkt. Zur Not tut dies auch gesunder Menschenverstand.

herberger
26.05.10, 17:16
Warum Militärexperten? Da ist doch mehr die Meinung von Psychologen und Psychiater gefragt. Außerdem: Die Dummheit, sich für schlimme und verlorene Sachen zu engagieren, ist doch nicht auf Polen beschränkt. Zur Not tut dies auch gesunder Menschenverstand.

Na ja eine dumme BRD Antwort ist ja auch schon eine Antwort.

In einem Link hier im Strang spricht man von etwa 500 tausend Freiwillige Polen in Wehrmacht und SS das Dokument hier ist nur eine Ergänzung.

berty
26.05.10, 19:09
Na ja eine dumme BRD Antwort ist ja auch schon eine Antwort.

In einem Link hier im Strang spricht man von etwa 500 tausend Freiwillige Polen in Wehrmacht und SS das Dokument hier ist nur eine Ergänzung.

Meinste, die 500.000 aus dem Link und das „Dokument“ wären Beleg für die massenhafte Verbundenheit von Polen mit Hitler-Deutschland? Das belegen doch schon die Hunderttausende polnischer Zwangsarbeiter, die sicher freiwillig Dienst in Deutschland schoben.

Es gab auch Volksdeutsche in Polen, die zogen es 1939 vor, die Uniform Polens anzuziehen. Ich bin sicher, auch die hätten sich ein Leben ohne Waffendienst vorstellen können.

Man war auf Seiten Deutschlands eh nicht kleinlich, wenn es darum ging, echte und alternative „Freiwillige“ für die eigene Seite zu gewinnen oder auszuheben. Man nahm sogar Muslime und Inder. Darunter wird es auch Polen gegeben haben. Wenn dieser Polka-Kreisel von einer russischen Zeitung abschreibt, dann ist das noch lange kein Beweis für die halbe Million oder eine andere Zahlenangabe. Eigentlich geht es im Link, wie eigentlich immer in diesem Polka-Kreisel darum, Deutsche und das damalige Deutschland als Opfer darzustellen. Mal durch unzählige Tote als angebliche Opfer von Polen und Russen, mal als Opfer von polnischer und russischer Propaganda. Zusätzlich will man dem Tusk eins auswischen.

Die Einstellung der Kopie eines deutschen Dokuments mit der Angabe „freiw.“ ist sicher auch nicht das Gelbe vom Ei. Und die 500.000 stehen dort auch nicht.

Darüber hinaus gilt noch immer, nicht die aus aller Welt zusammengeströmten Helfer von Hitler haben den Krieg gewonnen, sondern deren Gegner. Mag es an der Anzahl gelegen haben oder an deren Motivation. Eine großartige Leistung wäre, wenn du beweisen könntest, dass Hitler den 2. WK gewonnen hat. Aber du führst diesen Krieg ja noch immer. Und ein Ende ist nicht abzusehen.

herberger
26.05.10, 20:33
Kommentiere nur Fakten und nicht deine Geschichts Interpretationen.

berty
26.05.10, 23:20
Kommentiere nur Fakten und nicht deine Geschichts Interpretationen.

Es freut mich zu lesen, dass deine Liebe zur Wahrheit nun doch noch den Durchbruch bei dir geschafft hat. Hoffentlich hält sie sich einige Zeit.

Zur Belohnung hier ein Link. Nein, keine Sorge nicht schon wieder der Polka-Kreisel.

http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/kochan.htm

herberger
26.05.10, 23:34
Es freut mich zu lesen, dass deine Liebe zur Wahrheit nun doch noch den Durchbruch bei dir geschafft hat. Hoffentlich hält sie sich einige Zeit.

Zur Belohnung hier ein Link. Nein, keine Sorge nicht schon wieder der Polka-Kreisel.

http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/kochan.htm

Und was soll mir dieser Beitrag sagen?

Ausser das war doch alles schon bekannt.

berty
27.05.10, 00:10
Und was soll mir dieser Beitrag sagen?

Ausser das war doch alles schon bekannt.

Das musst du schon selbst rausfinden. Ich kann ja schlecht für dich denken.

Aber vielleicht ein paar Denkanstöße. Die halbe Million aus dem Polka-Kreisel erscheint mir reichlich überzogen. Dies gilt sowohl in Bezug der 1 ½ Mio. Freiwilligen insgesamt als auch hinsichtlich der noch bis Ende 1944 bei Hitler vorherrschenden Unwilligkeit, Polen mit Waffen auszurüsten. Eventuell wurden durch den Polska-Kreisel vielleicht auch ein paar Ukrainer in Polen umfirmiert. Oder ein Haufen schlecht oder gar nicht deutsch sprechende und zwangsrekrutierte Oberschlesier als polnische Freiwillige ausgegeben. Kenne ich die Zählweisen dieser Leute? Nö. Stammt die 1/2 Mio vielleicht mal wieder aus irgendeinem geknackten Geheimarchiv?

Wieso, wenn das alles schon bekannt war, erwähnst du die Zahl aus dem Link?

herberger
27.05.10, 21:37
http://www.artemodus.de/cars/AllenHess.html


Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941. Druffel-Verlag, Inning am Ammersee 2003

Churchill: "Wir können keinen europäischen Krieg gewinnen - nur einen Weltkrieg!"
Warum Rudolf Heß 1941 nicht verhandeln durfte.


Nahezu sechs Jahrzehnte lang spekulierten Historiker über das Geheimnis
des Englandfluges von Rudolf Heß.
War er auf eigene Faust nach Großbritannien geflogen oder doch im Auftrag Hitlers?
Wen wollte er in Schottland wirklich treffen?
Hatte er einen Friedensplan dabei, welches waren die deutschen Vorschläge
und wem wollte er diese unterbreiten, Churchill etwa?
Was war der wirkliche Grund dafür, dass man Heß nach seinem extrem
waghalsigen Flug in einer unbewaffneten Me -110 nicht den Status eines
Parlamentärs gewährte und ausgerechnet ihn in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilte?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Natürlich war Heß kein
verwirrter Einzeltäter, der in einem Anfall geistiger Umnachtung auf eigene Faust
nach England flog und nach seinem Scheitern diese Rolle auch in Nürnberg spielte
(spielen musste oder wollte?) . Er flog im Auftrag Hitlers und hatte ein ungeheures
Friedensangebot im Fluggepäck. Und dennoch ist die Auflösung dieses historischen
Rätsels von weltgeschichtlicher Bedeutung, die Martin Allen in seinem neuen Buch
"Hitlers Friedensfalle. Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941" gelungen ist,
überraschender und weit spektakulärer als alle bisherigen Mutmaßungen. Das größte
Verdienst erwarb sich der britische Historiker jedoch mit der Aufdeckung der Motive
der britischen Regierung. Doch der Reihe nach...

Rudolf Heß war nicht nur der Stellvertreter Hitlers innerhalb der NSDAP und Minister
ohne Geschäftsbereich, sondern er verfügte zudem über eine profunde
außenpolitische Reputation. Als Schüler des Geopolitikers und Hochschullehrers
Professor Karl Haushofer und Freund dessen Sohnes Albrecht, ebenfalls Professor
und Geschäftsführer der "Gesellschaft für Erdkunde" zu Berlin, profitierte er nicht nur
von deren außerordentlichen Kenntnissen, sondern auch von den exzellenten
gesellschaftlichen und politischen Verbindungen, über die beide in Großbritannien
verfügten. Außerdem war Heß der einzige nationalsozialistische Spitzenpolitiker, der
sich auch als Mitvierziger in ausgezeichneter sportlicher Verfassung befand und
zudem ein hervorragender (Weltrekord-)Flieger war. Als Emissär war er darüber
hinaus erste Wahl, da er einer der wenigen NS-Politiker war, die noch nicht im Visier
der publizistischen Hetzkampagnen der demokratischen Presse gestanden hatten;
gerade in England kannte man Heß als einen Mann von Wort und Vernunft, der nicht
ohne Grund im Reich den Ruf des "Gewissens der Partei" hatte und von Freunden
liebervoll-ironisierend auch als deren "Klagemauer" bezeichnet wurde.
Der halsbrecherische Flug, den er am 10. Mai 1941 unternahm, war nur das letzte
Glied einer langen Kette. Aus einem Dokument des britischen Außenministeriums
geht hervor, dass Hitler bis zum 10. Mai insgesamt 42 (in Worten: zweiundvierzig)
Mal über verschiedene Kanäle versucht hatte, Friedens- und
Waffenstillstandsangebote zu unterbreiten. Ausländische Vermittler, deutsche
Diplomaten, engste Mitarbeiter, ja selbst der Vatikan usw., sie alle hatten
diesbezüglich in Hitlers Auftrag bereits mit der britischen Regierung Kontakt
aufgenommen. Und immer, wenn die Kontaktpersonen besonders vielversprechend
waren oder sich im weit entfernten Ausland befanden, riskierte Heß bei
Mittelstreckenflügen sein Leben.

So flog er mit seiner Me-110 (Kennung VJ-OQ) am 28. Juli 1940 von Augsburg nach
Lissabon, um dort den überaus deutschfreundlichen britischen Ex-Monarchen
Edward VIII., den Herzog von Windsor, zu treffen. Dieser wollte als Kontaktmann zu
friedensbereiten Engländern fungieren. Als Churchill dies erfuhr, zwang er den
ehemaligen König sofort, die Verhandlungen abzubrechen und sich auf die Bahamas
als britischer Gouverneur "strafversetzen" zu lassen

ThiloS
27.05.10, 22:16
Ach herberger...

Quelle: http://www.google.de/search?q=%22Als+Sch%C3%BCler+des+Geopolitikers+und +Hochschullehrers%22&hl=de&filter=0&cts=1274991406648

ThiloS
27.05.10, 22:20
Und zum Kollegen Allen:

Martin Allen (* 1958 in Caerphilly, South Wales) ist ein britischer Publizist und Geschichtsrevisionist, der sich in seinen Büchern mit dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Während seine Thesen unter Historikern wenig Resonanz erfahren, genießen sie in rechtsextremen Kreisen große Popularität.

...

Unter Fachleuten finden Allens Thesen keine Unterstützung. Kriminaltechnische Untersuchungen ergaben, dass Allens Darstellung der Hintergründe des Heß-Flugs auf gefälschten Papieren basiert, die, von Allen oder seiner Frau, in Akten des britischen Nationalarchivs hineinmanipuliert wurden. Dies gilt ebenso für seine These von der angeblichen Ermordung Himmlers in britischer Gefangenschaft 1945. Ein Schlüsseldokument seines Buchs „Lieber Herr Hitler... : 1939/1940: So wollte der Herzog von Windsor den Frieden retten“ ist ein angeblicher Brief des Herzogs an Hitler, den Allen nach eigener Aussage von seinem Vater Peter Allen geerbt habe. Dieser Brief wird von mehreren Experten als Fälschung erachtet. Auch in diesem Buch werden Papiere im britischen Nationalarchiv als Quellen herangezogen, die durch Untersuchungen des Archivs als Fälschungen erkannt worden sind.

Seine Thesen werden in Deutschland hauptsächlich durch Olaf Rose, Stefan Scheil und Michael Friedrich Vogt vertreten. Seine Bücher erscheinen im Druffel-Verlag, der dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet wird. Von Rechtsextremisten werden seine Thesen als Belege für eine vermeintliche Ermordung von Rudolf Heß im Kriegsverbrechergefängnis Spandau genommen.

Die gefälschten Dokumente
Zur Untermauerung der in seinen Büchern aufgestellten Behauptungen griff Martin Allen auf eine Reihe Dokumente des Britischen Nationalarchivs zurück, die sich als Fälschungen entpuppten. Insgesamt wurden 29 falsche Dokumente in 12 Aktenbänden entdeckt und in jedem Fall waren es solche, die ausschließlich von Allen in seinen Büchern verwendet wurden. Zudem zeigte eine Überprüfung der seit 1994 geführten Aufzeichnungen über den Zugriff auf die Akten, dass genau zwei Personen Zugang zu mehr als drei der 12 kompromittierten Bestände gehabt hatten: Martin Allen und seine Ehefrau Jean. Allen selbst leugnet jede Beteiligung und sieht sich selbst als Opfer eines Betruges.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen

Da ist es mir schon fast lieber, Du postest Deine selbstausgedachten Märchen...

herberger
27.05.10, 23:35
Und zum Kollegen Allen:



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Allen

Da ist es mir schon fast lieber, Du postest Deine selbstausgedachten Märchen...

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Ach Khilo S

Walter Hofer
27.05.10, 23:39
Kommentiere nur Fakten und nicht deine Geschichts Interpretationen.

Hoffentlich hälst du dich daran!

Wiedertäufer
27.05.10, 23:51
Ich habe das nochmal vor geholt,dieser verdammte böse Nazi General.Oder doch ein Meister seines Faches?

Wieso so ironisch, gab es einen fanatischeren Nazi in der Wehrmacht?

herberger
27.05.10, 23:54
Wieso so ironisch, gab es einen fanatischeren Nazi in der Wehrmacht?

Weiß nicht,da ich noch nicht mal genau weiß was ein Nazi ist und was der so tut.

ThiloS
28.05.10, 00:00
Weiß nicht,da ich noch nicht mal genau weiß was ein Nazi ist und was der so tut.

...ach, darum sind Diskussionen mit Dir so schwierig...

herberger
28.05.10, 00:03
...ach, darum sind Diskussionen mit Dir so schwierig...

Ich kenne nur die Nazi Konstruktion nach 1945.

ThiloS
28.05.10, 00:09
Ich kenne nur die Nazi Konstruktion nach 1945.

Ja, das wird immer klarer und Du bist ja auch auf einem guten Weg, Deine Unwissenheit diesbezüglich konkret herauszuarbeiten.

Wiedertäufer
28.05.10, 00:13
Weiß nicht,da ich noch nicht mal genau weiß was ein Nazi ist und was der so tut.

Naja gut, sei es drum, wer Typen bewundern will, die junge Männer völlig sinnlos verheizt und willkürlich haben erschießen lassen, wozu wahrscheinlich ein guter Schuß Sozialchauvinismus gehört, der soll es tun.

Ob du es so toll fändest, wenn du derjenige gewesen wärest, dessen Schicksal ihm scheißegal gewesen wäre oder wenn's meinetwegen deine Söhne gewesen wären, die er verheizt hätte, um vor dem Führer zu glänzen und fein Karriere zu machen, steht wohl auf einem anderen Blatt.

herberger
28.05.10, 00:23
Gibt es internationale oder nationale Vorschriften,ab wann ein Land seine Verteidigung einzustellen hat?Woher weiß ein Soldat,egal aus welchen Land ob er sinnlos oder sinnvoll verheizt wird.In Krieg krepieren war nicht nur ein privileg der deutschen Soldaten.

herberger
29.05.10, 17:33
Primärquelle: Suworow, Stalins verhinderter Erstschlag


Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) war eine ernstzu*nehmende politische Kraft. Aber ihre Stärke gründete sich keineswegs auf die Schiffswerften Hamburgs, auf die Arbeiterviertel Berlins oder auf die Stahlgießereien im Ruhrgebiet. Die Hauptquellen der Stärke der deutschen Kommunisten lagen überhaupt nicht in Deutschland, sondern im kommunistischen Rußland.


Noch bevor der Ideologe des Nationalsozialismus Alfred Rosenberg zur Feder griff, um Bücher über die Minderwertigkeit der Slawen zu schreiben, vernichteten die sowjetischen Kommunisten diese Slawen bereits millionenfach und notierten die Brigadiere auf den zahllosen Sammelplätzen der Holzfällerlager des GULag, wieviel Kubikmeter Holz geschlagen worden waren.


ein sowjetisches GULag 1932


ein sibirisches GULag...

Millionen Kubikmeter Holz wurden exportiert, der Export erbrachte Devisen, die für die Kriegsindustrie der UdSSR und die Komintern - den Stab der Weltrevolution - ge*braucht wurden. Die gefräßigste Sektion der Komintern war abgese*hen von unserer eigenen KPdSU die KPD.

Die Archive wurden geöffnet, und jeder Interessierte kann sich da*von überzeugen, daß der Kraftquell der KPD gerade die sibirische Holzfällerei war. Dazu kam die Goldgewinnung. Die wirtschaftliche Macht unserer Konzentrationslager war das granitene Fundament des deutschen Kommunismus. Und von der Dynastie der Roma*nows waren noch Goldreserven vorhanden. Außerdem verkauften die sowjetischen Genossen wertvolles Kulturgut des Landes, darun*ter kirchliche Kostbarkeiten und Werke großer Meister der Renais*sance. Sie erhielten sehr viel Geld dafür. Es reichte für sie, und es fiel auch etwas für die Bruderparteien ab.

Und dann die Kollektivierung der Landwirtschaft. Das Getreide wurde unseren Bauern einfach weggenommen und exportiert. Vom Erlös lebten die Partei der Bolschewiki und ihre jüngeren Schwestern in der ganzen Welt. An den Ufern des Schwarzen Meeres überführten die sowjetischen Genos*sen alles, was dort war, angefangen von Zarenpalästen bis zu bota*nischen Gärten und Jagdrevieren, in ihren Besitz. Kommunisten aus der ganzen Welt kamen in Scharen herbei, um ihre angegriffene
Ge*sundheit unentgeltlich wiederherstellen zu lassen

herberger
19.06.10, 17:57
Als der betrunkene Churchill sich von einem Radiomoderator doubeln lies...


Im Jahre 1988 erschien in England Irvings Buch Churchill's War.

Irving deckt darin den Hintergrund von Churchills berühmter Kriegsrede aus dem jahr 1940 auf.

Er schreibt:
"...Churchill hat mit je*ner Rede "wir werden mit ihnen an den Stränden kämpfen" begonnen. Wir hören seine Stimme noch, denn sie ist in unserem Gewissen eingeprägt. Das Schlimmste dabei ist, daß diese Stimme nicht die von Churchill war, sondern von Norman Shelly, einem Schauspieler, der in einem Kinder*programm im Radio arbeitete. Shelley hat an Churchills Stelle gesprochen, denn unser Leader war völlig besof*fen. Shelly selber hat mir dies persönlich mitgeteilt, und auch gesagt, daß er so lange geschwiegen hat, weil er sonst Freunde veloren hätte, falls er die Wahr*heit gesagt hätte".


am Mikrofon Norman Shelley, der Churchill 1940 in "seiner" berühmten Rede in der Stimme doubelte, weil dieser sturzbetrunken war

Shelley über den Krieg: "Ich persönlich glaube, daß Großbritannien damals die Wahl hatte: diesen Krieg weiter zu führen oder den Frieden anzunehmen, den Deutschland im Juni 1940, über verschiedene Botschaften angeboten hat, nach der Nie*derlage von Dünkirchen und von Frankreich. Die Deut*schen haben sich bereit erklärt Polen, Frankreich und die Tschechoslowakei zu verlassen. Churchill hat aber den entgegen gesetzten Weg ausgesucht. In Chur*chills Krieg haben wir das Empire verloren, und die Welt mehr als zwanzig Millionen Menschen".

ThiloS
19.06.10, 22:10
Ooooch - nicht schon wieder eine dieser dummen und unfundierten Revisionistenmärchen...

herberger
22.06.10, 10:24
Hier mal eine Geschichte über Hitlers schönstes Weihnachtsfest,also er war nicht nur schlecht, sondern hatte auch herzenswärme.


Aus dem Jahre 1937

"Eines Nachmittags - ich war längst verheiratet, es muss im Januar 1937 gewesen sein - saßen Hermann und ich in unserem Obersalzberger Haus am Kaminfeuer. Ein Klopfen an unsere Holzläden unterbrach die Stille, und wir hörten die Stimme Adolf Hitlers. - Ob er sich noch ein bisschen bei uns aufwärmen könne, er käme nach einem langen Spaziergang gerade vorbei. Natürlich freuten wir uns über seinen Besuch. Der Koch hatte soeben etwas Gebäck gebracht, das Hitler gern aß, und ich war froh, dass ich ihm eine gemütliche Teestunde beim Kaminfeuer bereiten konnte. Wir kamen auf Weihnachten zu sprechen, und ich erkundigte mich bei ihm, wie er den Heiligen Abend verlebt habe.

»Nach langen Jahren habe ich wieder mal ein schönes Weihnachtsfest erlebt«, begann seine Erzählung. »Es wird Sie gewiss fesseln. Ungefähr im September vorigen Jahres ging ich in München ins Braune Haus. Vor der Tür stand ein besonders nett aussehendes junges Mädchen. Es kam auf mich zu und gab mir einen Brief, den es mich zu lesen bat. Ich ging in mein Arbeitszimmer und las darin, dass ihr Bräutigam Österreicher sei, sehr viel für die Bewegung getan hätte und später habe fliehen müssen, weil er verhaftet werden sollte. Jetzt befinde er sich in München. Sie selbst verdiene sehr wenig, und er ließe mich bitten, ihm doch irgendeine Stelle nachweisen zu lassen. Sie wollten so gerne heiraten.

Ich ging sofort noch mal zum Eingang zurück, wo das Mädchen noch stand. Ich versprach ihr, die brieflichen Angaben prüfen zu lassen, und dass ich ihr und dem jungen Mann helfen wollte, wenn die Angaben stimmten. Daraufhin gab ich ihr als vorläufiges Handgeld erst einmal hundert Mark. Später erfuhr ich, dass sie gerade noch dreizehn Pfennige besaß. Als nun alles überprüft worden war, wusste ich, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hatte. Ich ließ dem jungen Mann, der als sehr tüchtig geschildert wurde, eine Stellung besorgen; das junge Paar heiratete und zog in ein möbliertes Zimmer. Mittlerweile ließ ich eine Zwei-Zimmer-Wohnung suchen, stattete sie vollständig aus mit Möbeln, Wäsche, Geschirr, Bestecken, Teppichen, Gardinen und Kücheneinrichtung, na, mit allem, was man für eine Wohnung braucht.

Am Weihnachtsabend stellte ich einen geschmückten Christbaum hinein, zündete die Kerzen an und holte die jungen Leute mit dem Wagen in ihre neue Wohnung.«

Hitler nickte, wie versonnen, vor sich hin: »Ja, es war zu schön, die fassungslosen glücklichen Gesichter zu sehen.« Nach einer Pause meinte er abschließend: »Es war, glaube ich, mein schönstes Weihnachtsfest.«

Da ich viele solcher Beispiele aus seinem Leben kenne, möchte ich besonders betonen, dass auch das ein Teil seines Gemüts, seiner ursozialen Persönlichkeit gewesen ist. Es war aber fast unmöglich, dieses Wesen in seiner Vielschichtigkeit ganz zu erfassen. Hitler schien auch von einer Scheu getrieben zu werden, solche leisen Töne seiner Natur möglichst zu verbergen."

"Wer war Hitler?" von Dr. Hans Severus Ziegler, Seite 103

EddieTheEagle
22.06.10, 10:40
der fuehrer liebte auch hunde und kinder. er kann also kein schlechter mensch gewesen sein.
der krieg wurde ihm aufgezwungen und das mit den juden hat er eigentlich gar nicht so gemeint.
:)

herberger
22.06.10, 10:59
der fuehrer liebte auch hunde und kinder. er kann also kein schlechter mensch gewesen sein.
der krieg wurde ihm aufgezwungen und das mit den juden hat er eigentlich gar nicht so gemeint.
:)

Nein aber es zeigt ein Mensch hat nicht nur schlechte Seiten,wo Schatten ist da ist auch Licht.

ThiloS
22.06.10, 12:04
Hier mal eine Geschichte über Hitlers schönstes Weihnachtsfest,also er war nicht nur schlecht, sondern hatte auch herzenswärme.


Aus dem Jahre 1937

"Eines Nachmittags - ich war längst verheiratet, es muss im Januar 1937 gewesen sein - saßen Hermann und ich in unserem Obersalzberger Haus am Kaminfeuer. Ein Klopfen an unsere Holzläden unterbrach die Stille, und wir hörten die Stimme Adolf Hitlers. - Ob er sich noch ein bisschen bei uns aufwärmen könne, er käme nach einem langen Spaziergang gerade vorbei. Natürlich freuten wir uns über seinen Besuch. Der Koch hatte soeben etwas Gebäck gebracht, das Hitler gern aß, und ich war froh, dass ich ihm eine gemütliche Teestunde beim Kaminfeuer bereiten konnte. Wir kamen auf Weihnachten zu sprechen, und ich erkundigte mich bei ihm, wie er den Heiligen Abend verlebt habe.

»Nach langen Jahren habe ich wieder mal ein schönes Weihnachtsfest erlebt«, begann seine Erzählung. »Es wird Sie gewiss fesseln. Ungefähr im September vorigen Jahres ging ich in München ins Braune Haus. Vor der Tür stand ein besonders nett aussehendes junges Mädchen. Es kam auf mich zu und gab mir einen Brief, den es mich zu lesen bat. Ich ging in mein Arbeitszimmer und las darin, dass ihr Bräutigam Österreicher sei, sehr viel für die Bewegung getan hätte und später habe fliehen müssen, weil er verhaftet werden sollte. Jetzt befinde er sich in München. Sie selbst verdiene sehr wenig, und er ließe mich bitten, ihm doch irgendeine Stelle nachweisen zu lassen. Sie wollten so gerne heiraten.

Ich ging sofort noch mal zum Eingang zurück, wo das Mädchen noch stand. Ich versprach ihr, die brieflichen Angaben prüfen zu lassen, und dass ich ihr und dem jungen Mann helfen wollte, wenn die Angaben stimmten. Daraufhin gab ich ihr als vorläufiges Handgeld erst einmal hundert Mark. Später erfuhr ich, dass sie gerade noch dreizehn Pfennige besaß. Als nun alles überprüft worden war, wusste ich, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hatte. Ich ließ dem jungen Mann, der als sehr tüchtig geschildert wurde, eine Stellung besorgen; das junge Paar heiratete und zog in ein möbliertes Zimmer. Mittlerweile ließ ich eine Zwei-Zimmer-Wohnung suchen, stattete sie vollständig aus mit Möbeln, Wäsche, Geschirr, Bestecken, Teppichen, Gardinen und Kücheneinrichtung, na, mit allem, was man für eine Wohnung braucht.

Am Weihnachtsabend stellte ich einen geschmückten Christbaum hinein, zündete die Kerzen an und holte die jungen Leute mit dem Wagen in ihre neue Wohnung.«

Hitler nickte, wie versonnen, vor sich hin: »Ja, es war zu schön, die fassungslosen glücklichen Gesichter zu sehen.« Nach einer Pause meinte er abschließend: »Es war, glaube ich, mein schönstes Weihnachtsfest.«

Da ich viele solcher Beispiele aus seinem Leben kenne, möchte ich besonders betonen, dass auch das ein Teil seines Gemüts, seiner ursozialen Persönlichkeit gewesen ist. Es war aber fast unmöglich, dieses Wesen in seiner Vielschichtigkeit ganz zu erfassen. Hitler schien auch von einer Scheu getrieben zu werden, solche leisen Töne seiner Natur möglichst zu verbergen."

"Wer war Hitler?" von Dr. Hans Severus Ziegler, Seite 103

Ich habe sehr geweint. Wie anrührend.

Dazu auch eine Geschichte:

"Es muss so im Jahre 1939 gewesen sein, im Juni meine ich, wir grillten gerade Steaks in unserem kleinen, sympathischen Häuschen am Starnberger See, als es plötzlich an der Türe klopfte.

Ilse ging nach draußen, um zu öffnen und zu unserem Schrecken stand dort ein adrett aussehender SS-Soldat, der uns mit einem zackigen "Heil Hitler" grüßte. Wir waren natürlich überrascht und Ilse wollte schon den Mund auftun, dass wir gestern Abend nur aus Versehen im Rundfunk auf BBC gekommen waren, aber der SS-Soldat (er hiess Linge, wie sich später herausstellte) lächelte nur freundlich und fragte, ob es uns recht sei, wenn der Führer mal kurz unser Klo benutzen würde.

Natürlich haben wir nicht "nein" gesagt, worauf uns der Soldat in die Küche drängte, während Hitler zu unserer Türe hereinflitzte und die Tür zur Gästetoilette hinter sich zuschlug. Wir hörten ihn dann ungefähr fünf Minuten stöhnen und fluchen, dann war die Toilettenspülung zu hören, anschliessend das Geräusch des Wasserhahnes.

Der Führer kam heraus und gab jedem von uns die Hand, die sich kalt und feucht anfühlte und nach der billigen Rosenseife roch, die wir da liegen hatten. "Välen Dank" sagte er und lächelte "da war ächt gerrade Polen offän". Wir wollten ihn noch fragen, ob er mit uns grillen wollte, aber er lächelte nur und meinte, dass er doch Vegetarierer sei. Als kleines "vergelts Gott" wollte er uns den SS-Soldaten als Diener schenken, aber ich habe das zurückgewiesen, weil ich doch mt Ilse verheiratet war."

Herbert Berger "So war der Führer in Echt", Brunsbüttel 1946

Gideon
22.06.10, 12:13
Schlechte Geschichte Thilo, im Juli 39 gab es kein Verbot Feindsender zu hören.
Da haste die Nationalsozialisten aus purer Systemverblödung ohne jedes Wissen einmal wieder als böse hingestellt, obwohl die Realität mal wieder anders aussieht als in der BRD - Märchen Version.

ThiloS
22.06.10, 12:14
Schlechte Geschichte Thilo, im Juli 39 gab es kein Verbot Feindsender zu hören.
Da haste die Nationalsozialisten aus purer Systemverblödung ohne jedes Wissen einmal wieder als böse hingestellt, obwohl die Realität mal wieder anders aussieht als in der BRD - Märchen Version.

Schrieb ich was von einem Verbot?

Nein.

Also.

herberger
22.06.10, 13:08
Schrieb ich was von einem Verbot?

Nein.

Also.

Ach Thilo du kleiner Romantiker,aber eine lustige Toilletten Geschichte gibt es wirklich von Hitler,die er selber ezählte.Bei Gelegenheit erzähl ich sie, mit der Quelle dazu.

DreadfulGreat
22.06.10, 13:21
Ach Thilo du kleiner Romantiker,aber eine lustige Toilletten Geschichte gibt es wirklich von Hitler,die er selber ezählte.Bei Gelegenheit erzähl ich sie, mit der Quelle dazu.Nein. Absolut nicht nötig.

herberger
22.06.10, 13:25
Nein. Absolut nicht nötig.

Wäre aber ein Beweis das nicht nur Thilo Satire kennt,sondern auch der Führer.

Gideon
22.06.10, 13:27
Schrieb ich was von einem Verbot?

Nein.

Also.

Verarschen kannst du dich selber Thilo :) Es gab keinen Grund Angst zu haben, wenn man BBC vor dem 1. September 1939 gehört hat.

herberger
22.06.10, 13:29
Verarschen kannst du dich selber Thilo :) Es gab keinen Grund Angst zu haben, wenn man BBC vor dem 1. September 1939 gehört hat.

Mein Vater hörte zu dieser Zeit immer Radio Moskau,weil die immer von den Schauprozessen in der UDSSR berichteten.

DreadfulGreat
22.06.10, 13:31
Wäre aber ein Beweis das nicht nur Thilo Satire kennt,sondern auch der Führer.Lass man ruhig stecken. Der Beweis wurde bereits erbracht (http://www.jubed.com/images/why_hitler_lost_the_war.jpg).

DreadfulGreat
22.06.10, 13:34
Verarschen kannst du dich selber Thilo :) Es gab keinen Grund Angst zu haben, wenn man BBC vor dem 1. September 1939 gehört hat.Doch doch. Die Nachrichten von dort mussten jedem, der nicht von den Nazis gehirngewaschen wurde, Angst und Schrecken einjagen.

ThiloS
22.06.10, 13:39
Ach Thilo du kleiner Romantiker,aber eine lustige Toilletten Geschichte gibt es wirklich von Hitler,die er selber ezählte.Bei Gelegenheit erzähl ich sie, mit der Quelle dazu.

Bitte nicht :(

Muad'Dib
22.06.10, 20:48
Die Nachrichten von dort mussten jedem, der nicht von den Nazis gehirngewaschen wurde, Angst und Schrecken einjagen.
Warum?

Mr. Smith
22.06.10, 21:00
Absolut nicht nötig.

Quellenangaben?
Das weiss Herberger doch!

:-)

NukNuk

herberger
22.06.10, 21:32
Aus Traudl Junges Buch.

Hitler erzählte folgende Geschichte.In etwa wiedergegeben.

"Ich stieg in Weimar in ein Hotel ab.Vor dem Haus Menschenmengen bis rauf auf dem Hotelflur.Wenn ich zur Toillette wollte mußte ich das Zimmer verlassen denn die Toillette war auf dem Flur.Jedes mal wenn ich aus mein Zimmer kam um auf die Toillette zu gehen applaudierten die Leute,und wenn ich ich die Toillette verließ dann immer unter tosenden Applaus"!

Zeitzeuge
22.06.10, 21:43
…… was übersetzt wohl soviel wie „Jack der Schlitzer“ bedeutet dürfte wohl der bekannteste Serienmörder sein,
Im Londoner East End und dem Stadtteil Whitechapel begann 1888 die Blutspur des Rippers, mit der Ermordung von Emma Smith.
Wie alle Opfer des Rippers war auch sie eine Prostituierte.
Die Ripper-Morde wurden an öffentlichen Orten begangen, aus Akten der Gerichtsmediziner ist zu entnehmen dass die Opfer neben Verletzungen an Kehle und Hallschlagader, insbesondere am Unterleib, auffällige Verstümmelungen aufwiesen, einigen Opfern wurden innere Organe entnommen.
Die Ermittler der Metropolitan Police Service Criminal Investigation Department, der damalige Polizeipräsident selbst, Sir Melville Macnaghten, sowie Inspektor Frederick Abberline ordneten weitere Opfer Jack the Ripper zu:
- Marta Trabram ermordet am 7.August 1888
- Alice McKenzie ermordet am 17. Juli 1889.
- Frances Coles ermordet am 14. Februar 1991.
Strittig hingegen war ob Mary Jane Kelly und Elizabeth Stride Ripper-Opfer oder die eines Nachahmungstäters waren.
Die Identität eines entdeckten unbekannten Mordopfers, vom 26. Dezember 1887 das durch die Presse als „Fairy Fay“ bekannt wurde, ist ebenso wenig geklärt wie die Vermutung dass es sich hier ebenfalls um ein Ripper Opfer handelte.
Im Keller des Londoner Polizeipräsidiums das 1888 erbaut wurde, fand man den kopflosen Torso einer Frau
Einen dazugehörigen Arm fand man Tage zuvor in der Themse, ein Bein war am Tatort vergraben, die anderen Leichenteile wurden niemals gefunden, die Tote niemals identifiziert.
In der Presse wurde dieser Vorfall als das Whitehall-Rätsel (Whitehall Mysterie) bekannt, auch hier wurde nur vermutet dass Jack der Täter war.
Am 31. May und 25. Juni 1889 wurden aus der Themse verschiedene Körperteile gefischt die man der Gelegenheitsprostituierten Elizabeth Jackson zuordnete, auch hier war man im Zweifel über den Täter.
Am 10. September 1889 wurde in der Pinchin Street ein Torso gefunden aufgrund diverser Spuren am Tatort zog man vergleiche zum Whitehall Mystery – Fall.
Letztendlich gab es ein Opfer das einen vermutlichen Ripper-Angriff überlebte das Freudenmädchen Ada Wilson wurde am 28 März 1888, hinterrücks überfallen und zwei mal in den Hals gestochen, durch glückliche Fügung konnte sie fliehen, die Täterbeschreibung war jedoch sehr dürftig.
Im Allgemeinen sind die noch existierenden Ermittlungsakten sehr lückenhaft, offenbar wurden sämtliche Hinweise auf in Frage kommende Tatverdächtigte nachträglich entfernt.
Durch den anonymen Briefwechsel eines Ermittlers, mit einem Journalisten, konnte jedoch ein Memorandum verfasst werden mit eventuell in Frage kommenden Tatverdächtigen.
Stichhaltige Beweise zur Überführung eines Täters blieben jedoch aus.
Prominente Verdächtige waren unter anderem der Dichter Lewis Caroll, der Alice im Wunderland schrieb, sowie der Anwärter auf den Königsthron, Prinz Albert Victor, ältester Sohn des späteren Königs Eduard VII und Herzog von Clarence.
Letzterer weil er durch Bordellbesuche auffiel und dort auch schon verbal ausfallend und handgreiflich gegenüber den Damen wurde.
Umso mehr wäre es nahe liegend dass die Ermittlungsakten manipuliert wurden.
Auch gab es diverse Theorien um eine Freimauerhervereinigung und in diesem Zusammenhang mit einem Sohn der Königin Victoria, der mit einer Prostituierten ein Kind gezeugt haben soll.
Wesentliche Bestandteile, der Emittlungen, waren auch die Ripperbriefe in denen Polizei und Opfer verspottet und verhöhnt wurden:
Ein Brief war auf den 25. September datiert, wurde am 27. September angestempelt ging am gleichen Tag bei der Nachrichtenagentur „Central News Agency“ ein und wurde am 29. September 1888 an Scottland Yard weitergeleitet.
Der Absender eröffnete den Brief mit „Dear Boss“ was so viel wie „sehr geehrter“ oder „lieber Chef“ bedeutet, versprach dann darin der Dame (imaginäres Opfer) die Ohren zu stutzen oder abzuschneiden –„clip the ladys ears off“ und wurde letztendlich mit „Jack the Ripper“ unterschrieben.
Wieder bei der Central News Agency ging eine Postkarte mit der Unterschrift „Saucy Jack“ ein was so viel wie unverschämter Jack heisst.
Am 15. Oktober 1988 ging bei George Lusk, vom Whitechapel Vigilance Committee (eine Art Bürgerwehr oder privater Sicherheitsdienst), eine kleine Schachtel, mit einer in Ethyl-Alkohol konservierten Niere ein.
Zumindest bei einem Opfer wurde eine Niere entnommen.
Der beiliegende Brief war mit „from Hell“ was soviel bedeutet wie „aus/von der Hölle“ gezeichnet.
Leider gab es auch Trittbrettfahrer die es wohl belustigend fanden die Ermittlungsbehörden, durch gefälschte Briefe, auf eine falsche Fährte zu lenken.
Am 30. September 1888 entdeckte der Streifenpolzist (Konstabler) Alfred Long ein blutbeftecktes Kleidungsstück, in der Nähe eines Tatortes.
Über dem Kleidungsstück stand an einer Wand „The Juwes are the men that will not be beschuldigt werden” übersetzen könnte.
Das Wort „Juwes“ das sich niemand so richtig erklären konnte deutete man als „Juden“.
Andere Polizisten waren der Meinung dass dort „The Juwes are not the men that will be blamed blamed for nothing” das man mit “Die Juwes sind Menschen die nicht ohne Grund for nothing“ (Die Juwes sind nicht die Menschen die grundlos beschuldigt werden) geschrieben stand.
Polizei-Superintendent Thomas Arnold, der dort als leitender Ermittler eintraf lies die Beschriftung entfernen, da er die weit verbreitete antisemitische Stimmung, die damals herrschte nicht noch anheizen wollte.
Daher auch die unterschiedlichen Auslegungen bezüglich der Beschriftung.
Letztendlich wäre anzumerken dass die damaligen Kenntnisse über pathologische und psychiatrische Forensik eher steinzeitlich waren und die Ermittler mit Serienmördern keinerlei Erfahrung hatten.
Zwar war Jack the Ripper nicht zwingend der erste Serienmörder in England, doch lastete aufgrund der weltweiten Kenntnisnahme des Falles, bedingt durch die fortschrittliche Berichterstattung der Presse, ein erheblicher Druck auf die Ermittler.

EddieTheEagle
23.06.10, 09:50
Aus Traudl Junges Buch.

Hitler erzählte folgende Geschichte.In etwa wiedergegeben.

"Ich stieg in Weimar in ein Hotel ab.Vor dem Haus Menschenmengen bis rauf auf dem Hotelflur.Wenn ich zur Toillette wollte mußte ich das Zimmer verlassen denn die Toillette war auf dem Flur.Jedes mal wenn ich aus mein Zimmer kam um auf die Toillette zu gehen applaudierten die Leute,und wenn ich ich die Toillette verließ dann immer unter tosenden Applaus"!

bestimmt hat der fuehrer, dieser begnadete stratege, ein abfuehrmittel eingeworfen, um den tosenden egokitzel moeglichst oft geniessen zu koennen.
ist auch ueberliefert, was ER vorher gegessen hat?

wie auch immer. mein dank gilt frowe jung, die mit dieser anruehrenden geschichte einmal mehr belegen konnte, dass selbst diesem grossen mann menschliches nicht voellig fremd war.
und natuerlich dem kameraden herberger, der dieses literarische juwel fuer uns gefunden hat. :thumbsup:

herberger
23.06.10, 10:05
Du hast kein Wort verstanden,ist wohl zu viel verlangt für einen dressierten Menschen.
Diese Geschichte zeigt das Hitler auch zu Ironie fähig war,und das diese Geschichte überhaupt nicht ins Hitler Bild passt,laut Traudl Junge erzählte er diese Geschichte amüsiert.

EddieTheEagle
23.06.10, 10:14
Du hast kein Wort verstanden,ist wohl zu viel verlangt für einen dressierten Menschen. dann bitte ich dich als undressiertem, mir die versteckte botschaft zu erlaeutern, kamerad.

Diese Geschichte zeigt das Hitler auch zu Ironie fähig war,und das diese Geschichte überhaupt nicht ins Hitler Bild passt,laut Traudl Junge erzählte er diese Geschichte amüsiert. mein hitlerbild hat die frau junge nicht erschuettert. vielleicht deshalb, weil ich vor kenntnis der geschichte schon annahm, dass der fuehrer gelegentlich scheissen ging.
selbst ER konnte seine exkremente doch nicht ausschliesslich oral entsorgen. :)

herberger
23.06.10, 10:23
Keine Botschaft nur eine sinnfreie spitzfindige Ironie nicht mehr.Und meiner Meinung nach nicht mal schlecht.

EddieTheEagle
23.06.10, 10:26
und was genau war das ironische?

DreadfulGreat
23.06.10, 10:33
Warum?Nun, weil die freie Presse / Rundfunk / Fernsehen andere Informationen bereit hielt als die gleichgeschalteten deutschen Nazi-Ideologie-Verbreiter.

Somit hätte man als Konsument theoretisch einen anderen Standpunkt entwickeln können als "Heil Hitler!" mitzubrüllen.

herberger
23.06.10, 10:41
und was genau war das ironische?

Na stell dir das bildlich vor,du gehst aufs Scheißhaus und Menschen applaudieren dir,du kommst runter vom Scheißhaus und die Menschen applaudieren wieder.

Zeitzeuge
23.06.10, 10:46
..... wenns die deutschen Medien so propagieren dann muss es ja stimmen, denn die Lügen nie! :banana:

Vorverdaute Systemmedienmansche wiederzukäuen erspart natürlich selbstständiges denken und sonstige Eigenbemühungen, man ist politisch korrekt und everybodys Darling.
Es lebe Bild und sonstige Springermedien, Guido Knopp und Wikiblödia, anderweitige Bildungslücken stopfen die linken Volksbeglücker mit ihren Webseiten und Netwerkgemeinschaften auf Hilfsschulniveau!

ThiloS
23.06.10, 11:09
..... wenns die deutschen Mesdien so propagieren dann muss es ja stimmen, denn die Lügen nie! :banana:

Vorverdaute Systemmedienmansche wiederzukäuen erspart natürlich selbstständiges denken und sonstige Eigenbemühungen, man ist politisch korrekt und everybodys Darling.
Es lebe Bild und sonstige Springermedien, Guido Knopp und Wikiblödia, anderweitige Bildungslücken stopfen die linken Volksbeglücker mit ihren Webseiten und Netwerkgemeinschaften auf Hilfsschulniveau!

Genau!

Da ist es besser, sich im Internet bei sogenannten "unabhängigen Medien", wie privaten blogs, verurteiliten Holocaustleugnern und "Schularbeiten.de" nach der Wahrheit zu erkundigen, weil diese Quellen ja von einem unbarmherzigen Medien- und renommierten Historikerkartellen niedergebrüllt oder tot geschweigen werden.

Es lebe die private Homepage und der Unsinn, den man darauf verbreiten kann.

Ich hab das mal irgendwo gelesen, dass der Churchill dem Hitler schon 1919 den Krieg erklärt hat, ist die reine Wahrheit, so wahr mir Münchhausen helfe.

herberger
23.06.10, 11:10
Aus Traudl Junges Buch.

Der Fotograf Hoffmann(Ex Chef von Eva Braun)war schwerer Alkoholiker,er war für eine Gesselschaft oder als Gast nicht mehr tragbar,wenn er zu Besuch auf dem Berghof kam wurde alles Alkohol weggeräumt,da er sich sonst besinnungslos besoffen hätte.Aber er wurde trotzdem auf dem Berghof als Gast begrüßt,wenn das keine Tolleranz ist,wobei man wissen muß der Führer war Antialkoholiker,aber Raucher haben dem Führer in seiner Umgebung auch nicht gestört.Wenn man überlegt wie millitant heute Anti Raucher und Alkoholiker sind.

ThiloS
23.06.10, 11:24
Aus Traudl Junges Buch.

Der Fotograf Hoffmann(Ex Chef von Eva Braun)war schwerer Alkoholiker,er war für eine Gesselschaft oder als Gast nicht mehr tragbar,wenn er zu Besuch auf dem Berghof kam wurde alles Alkohol weggeräumt,da er sich sonst besinnungslos besoffen hätte.Aber er wurde trotzdem auf dem Berghof als Gast begrüßt,wenn das keine Tolleranz ist,wobei man wissen muß der Führer war Antialkoholiker,aber Raucher haben dem Führer in seiner Umgebung auch nicht gestört.Wenn man überlegt wie millitant heute Anti Raucher und Alkoholiker sind.

Oder auch Raucher und Alkoholiker! Schliesslich hat Churchill den zweiten Weltkrieg angefangen, nur, weil Deutschland Polen kassiert hat. Das muss man sich mal vorstellen!

Tut es sonst noch irgendwo weh?

EddieTheEagle
23.06.10, 11:33
diese unervschaemte daemonisierung des fuehrers muss endlich ein ende haben!
es gibt unzaehlige belege dafuer, dass der herr hitler ein richtig netter mann war. ein mensch wie du und ich.
ausserdem soll man toten nichts schlechtes nachsagen. wer es doch tut gehoert ins kz! :angry:

herberger
23.06.10, 11:34
Oder auch Raucher und Alkoholiker! Schliesslich hat Churchill den zweiten Weltkrieg angefangen, nur, weil Deutschland Polen kassiert hat. Das muss man sich mal vorstellen!

Tut es sonst noch irgendwo weh?

Nun der Strang von dir selber eingerichtet nennt sich Hall of...Anekdoten,wenn das keine sind,was dann.

Zeitzeuge
23.06.10, 11:38
Genau!

Da ist es besser, sich im Internet bei sogenannten "unabhängigen Medien", wie privaten blogs, verurteiliten Holocaustleugnern und "Schularbeiten.de" nach der Wahrheit zu erkundigen, weil diese Quellen ja von einem unbarmherzigen Medien- und renommierten Historikerkartellen niedergebrüllt oder tot geschweigen werden.

Es lebe die private Homepage und der Unsinn, den man darauf verbreiten kann.

Ich hab das mal irgendwo gelesen, dass der Churchill dem Hitler schon 1919 den Krieg erklärt hat, ist die reine Wahrheit, so wahr mir Münchhausen helfe.

Man könnte ja auch mal auf Literatur zurückgreifen, z. B. Bücher, das sind die Dinger mit den vielen Seiten!
Wenn ich sehe wieviel Dummfug unsere systemgenormten "Qualitäts- und Informationsmedien" verbreiten frag ich mich mitunter ob es tatsächlich "Konsumenten" gibt die das Zeug glauben?

Die "reine Wahrheit" mag letztendlich für jeden das sein was er bereit ist zu glauben.
Der Eine glaubt nur das was ihm logisch und schlüssig erscheint, was nicht zwingend wahr sein muss.
Der Andere glaubt nur das was er selbst erlebt, sieht und hört, was zugegebenermaßen in einer sehr eingeschränkten Wahrheitsfindung resultiert.
Wieder Andere glauben eben das was ihnen staatlich befohlen wird zu glauben, erspart wie bereits erwähnt eigenständiges Denken, da Argumente und Antworten vorgegeben werden.
Für Gut(Blöd)Menschen ist natürlich jeder der einen bestimmten Abschnitt deutscher Geschichte genauer hinterfragt ein "Holocaustleugner".
Dieser Beissreflex wird systemtreuen Lakaien antrainiert um sofort jeglichen Denkanstoß, außerhalb des Mainstreams, mit Adrenalin zu überschütten.
Ich frage mich nur wenn die "reine Wahrheit" diesbezüglich derart unumstößlich ist und unwiderlegbar warum sie der staatlichen Reglementierung bedarf?
Hat denn die Wahrheit nicht die (un)angenehme Eigenschaft dass sie sich trotz aller Widrigkeiten immer wieder durchfrisst und keiner Stütze bedarf?

herberger
23.06.10, 11:39
Ach Eva Braun hatte 1 oder 2 kleine Hunde,und wenn der Führer Eva ärgen wollte nannte er ihre Hunde Wischmob.

Wenn der Führer zu Blondi sagte mach Zarah Leander dann heulte Blondi los.Das sind doch wirklich rührende Geschichten.

ThiloS
23.06.10, 11:44
Für Gut(Blöd)Menschen ist natürlich jeder der einen bestimmten Abschnitt deutscher Geschichte genauer hinterfragt ein "Holocaustleugner".
Dieser Beissreflex wird systemtreuen Lakaien antrainiert um sofort jeglichen Denkanstoß, außerhalb des Mainstreams, mit Adrenalin zu überschütten.
Ich frage mich nur wenn die "reine Wahrheit" diesbezüglich derart unumstößlich ist und unwiderlegbar warum sie der staatlichen Reglementierung bedarf?
Hat denn die Wahrheit nicht die (un)angenehme Eigenschaft dass sie sich trotz aller Widrigkeiten immer wieder durchfrisst und keiner Stütze bedarf?

Doch. Und die Wahrheit - speziell über den Holocaust - ist seit langem bekannt. Sie wird nur von sogenannten "unabhängig Denkenden" (das sind die, die Realität nicht akzeptieren können) immer wieder in Abrede gestellt. Warum das so ist, wissen die Götter der Dummheit, ich kann nur vermuten.

Aber geh hinaus! Erzähle Deine Wahrheit. Sage sie den paar Überlebenden, die heute noch des Hörens mächtg sind, ins Gesicht! Erklär ihnen, dass sie sich geirrt haben, dass meinetwegen ihre Eltern nicht vergast, sondern nur "umgesiedelt" wurden, beispielsweise nach Sansibar. Erklär ihnen, sie hätten keine Ahnung, schliesslich würdest Du einen kennen, der einen kennt, der eine Gesteinsprobe in Hadamar genommen hat und da gab es keine Blausäurerückstände, die ausgerechnet er mit dem Chemiebaukasten (ab 10 Jahren) hätte nachweisen können.

Mach! Geh hin! Sags Ihnen. Und wenn Du dabei bist, dann erkläre doch mir gleich, wo die paar Hunderttausend Juden, die alleine in Deutschland lebten, hingekommen sind und wie sie es geschafft haben, sich in Luft aufzulösen.

Leo Navis
23.06.10, 11:45
Ach Eva Braun hatte 1 oder 2 kleine Hunde,und wenn der Führer Eva ärgen wollte nannte er ihre Hunde Wischmob.

Wenn der Führer zu Blondi sagte mach Zarah Leander dann heulte Blondi los.Das sind doch wirklich rührende Geschichten.
Ja, der Führer war schon 'nen klasse Typ.

Da möchte man doch am liebsten gleich 'heil' brüllen. :)

herberger
23.06.10, 11:49
Ja, der Führer war schon 'nen klasse Typ.

Da möchte man doch am liebsten gleich 'heil' brüllen. :)

Nein es ist immer interessant einen berühmten Menschen mal menschlich und privat zu sehen.

EddieTheEagle
23.06.10, 11:49
Das sind doch wirklich rührende Geschichten. schnief... JA!
was hat der hund getan, wenn der fuehrer sagte "mach mir den juden!"?

vor 1941: zum buecherschrank getrabt, sich den weltatlas geschnappt und die seite mit madagaskar aufgeschlagen?

nach 1941: sich unter graesslichem roecheln auf den boden geworfen, die glieder verrenkt und sich tot gestellt?

des fuehrers glueck, dass er seinem hund nie befahl "mach mir den hitler!"

Zeitzeuge
23.06.10, 11:53
Doch. Und die Wahrheit - speziell über den Holocaust - ist seit langem bekannt. Sie wird nur von sogenannten "unabhängig Denkenden" (das sind die, die Realität nicht akzeptieren können) immer wieder in Abrede gestellt. Warum das so ist, wissen die Götter der Dummheit, ich kann nur vermuten.

Aber geh hinaus! Erzähle Deine Wahrheit. Sage sie den paar Überlebenden, die heute noch des Hörens mächtg sind, ins Gesicht! Erklär ihnen, dass sie sich geirrt haben, dass meinetwegen ihre Eltern nicht vergast, sondern nur "umgesiedelt" wurden, beispielsweise nach Sansibar. Erklär ihnen, sie hätten keine Ahnung, schliesslich würdest Du einen kennen, der einen kennt, der eine Gesteinsprobe in Hadamar genommen hat und da gab es keine Blausäurerückstände, die ausgerechnet er mit dem Chemiebaukasten (ab 10 Jahren) hätte nachweisen können.

Mach! Geh hin! Sags Ihnen. Und wenn Du dabei bist, dann erkläre doch mir gleich, wo die paar Hunderttausend Juden, die alleine in Deutschland lebten, hingekommen sind und wie sie es geschafft haben, sich in Luft aufzulösen.

Woher willst du Wissen was "meine Wahrheit" ist?

Wer hat den Holocaust geleugnet? Zeig mir hier wo?

Wieso erhebst du dich zum Experten unserer Geschichtsschreibung und welche(r) der noch lebenden Geschädigten hat dich zu deren Fürsprecher erhoben?

Leo Navis
23.06.10, 11:54
Nein es ist immer interessant einen berühmten Menschen mal menschlich und privat zu sehen.
Ja, wahnsinnig interessant. Ich will trotzdem heil brüllen. :(

ThiloS
23.06.10, 13:22
Woher willst du Wissen was "meine Wahrheit" ist?

Wer hat den Holocaust geleugnet? Zeig mir hier wo?

Wieso erhebst du dich zum Experten unserer Geschichtsschreibung und welche(r) der noch lebenden Geschädigten hat dich zu deren Fürsprecher erhoben?

Look: immer, wenn jemand über die "knoppsche Verblödung" und "das Geschichtsbild der Systemmedien" meint, referieren zu müssen, dann tut er das deswegen, weil er natürlich "die Wahrheit", wie sie ja "in den Systemmedien" eben NICHT dargestellt ist, zu kennen glaubt.

Diese "Wahrheit" sieht dann meistens so aus:

- es gibt keinen so richtgen Nachweis für Gaskammern, weil unserem Protagonisten und seinen dubiosen Geschichtsquellen kein TÜV-Abnahmebericht über die Gasleitungen und auch keine Gasrechnungen vorliegen.
- es kann sein, dass der ein- oder andere Jude, Sinthi, Homosexuelle oder Linke (die Zecken) so aus Versehen ums Leben kam, aber in der Hauptsache haben alle überlebt. Beweis: Bevölkerungsentwicklung Israels seit 1945
- Deutschland hat den Krieg nicht gewollt, sondern bekam ihn aufgezwungen, weil die Polen (die Spacken) den Korridor nicht freiwillig ´rausrücken wollten, wo sie doch von Hitler und Konsorten (den Lämmchen) so nett und freundlich gebeten wurden

Zum "Fürsprecher für die Überlebenden" habe ich mich selbst erhoben, da Dir kein Überlebender in diesem kleinen, sympathischen Rechtsauslegerforum antworten wird, ich aber der Meinung bin, dass auch ich als Bürger dieses Landes die Verantwortung dafür trage, dass Gleiches oder Ähnliches hier nicht noch einmal geschieht.

Ich korrigiere mich im Bezug auf Deine Person aber gerne, sofern ich das Gefühl habe, Dir glauben zu können, dass Du nicht wie andere diverse gehirnamputierte Revisionisten und Relativisten hier in diesem kleinen, sympathischen Forum für gepflegte Geschichtsklitterung tickst.

Solltest Du Dich von mir als Gutmensch aber "nazigekeult" fühlen (fühlt man sich ja gerne als Trompetenbläser der "so schlimm war das Dritte Reich jetzt aba auch nicht"-Fraktion), dann werde ich Deine Schmerzensschreie mit Freuden vernehmen.

Deine Aufforderung, "doch einmal nachzudenken und ein gutes Buch zu lesen" gebe ich somit gerne an Dich zurück. Ich glaube nämlich nicht, dass Deine Bibliothek mit meiner mithalten kann. Und da sind wirklich so gut wie ALLE vertreten - auch auf Englisch, Französisch und übersetztem Russisch, verbunden mit der Bitte, Dich mal mit ein paar Überlebenden persönlich zu unterhalten, wenn Du welche triffst. Ich habe das nämlich getan. Und Rotz und Wasser danach geheult.

Bitte. Danke.

Zeitzeuge
23.06.10, 13:39
Look: immer, wenn jemand über die "knoppsche Verblödung" und "das Geschichtsbild der Systemmedien" meint, referieren zu müssen, dann tut er das deswegen, weil er natürlich "die Wahrheit", wie sie ja "in den Systemmedien" eben NICHT dargestellt ist, zu kennen glaubt.

Diese "Wahrheit" sieht dann meistens so aus:

- es gibt keinen so richtgen Nachweis für Gaskammern, weil unserem Protagonisten und seinen dubiosen Geschichtsquellen kein TÜV-Abnahmebericht über die Gasleitungen und auch keine Gasrechnungen vorliegen.
- es kann sein, dass der ein- oder andere Jude, Sinthi, Homosexuelle oder Linke (die Zecken) so aus Versehen ums Leben kam, aber in der Hauptsache haben alle überlebt. Beweis: Bevölkerungsentwicklung Israels seit 1945
- Deutschland hat den Krieg nicht gewollt, sondern bekam ihn aufgezwungen, weil die Polen (die Spacken) den Korridor nicht freiwillig ´rausrücken wollten, wo sie doch von Hitler und Konsorten (den Lämmchen) so nett und freundlich gebeten wurden

Zum "Fürsprecher für die Überlebenden" habe ich mich selbst erhoben, da Dir kein Überlebender in diesem kleinen, sympathischen Rechtsauslegerforum antworten wird, ich aber der Meinung bin, dass auch ich als Bürger dieses Landes die Verantwortung dafür trage, dass Gleiches oder Ähnliches hier nicht noch einmal geschieht.

Ich korrigiere mich im Bezug auf Deine Person aber gerne, sofern ich das Gefühl habe, Dir glauben zu können, dass Du nicht wie andere diverse gehirnamputierte Revisionisten und Relativisten hier in diesem kleinen, sympathischen Forum für gepflegte Geschichtsklitterung tickst.

Solltest Du Dich von mir als Gutmensch aber "nazigekeult" fühlen (fühlt man sich ja gerne als Trompetenbläser der "so schlimm war das Dritte Reich jetzt aba auch nicht"-Fraktion), dann werde ich Deine Schmerzensschreie mit Freuden vernehmen.

Deine Aufforderung, "doch einmal nachzudenken und ein gutes Buch zu lesen" gebe ich somit gerne an Dich zurück. Ich glaube nämlich nicht, dass Deine Bibliothek mit meiner mithalten kann. Und da sind wirklich so gut wie ALLE vertreten - auch auf Englisch, Französisch und übersetztem Russisch, verbunden mit der Bitte, Dich mal mit ein paar Überlebenden persönlich zu unterhalten, wenn Du welche triffst. Ich habe das nämlich getan. Und Rotz und Wasser danach geheult.

Bitte. Danke.

Nochmalige Frage: Wer hat den Holocaust hier geleugnet? Wo?
Du unterstellst hier Straftaten, bitte beweise?
Deine Pauschalisierungen die du aus irgendwelchen deiner "einzig-Wahrheit-Medien" rauskopiert hast sind da nicht nützlich!
Deine Bibliothek, so sprachlich bunt sie auch sein mag, scheint in eine ziemlich einseitige Richtung zu gehen!
Die Diskussion mit Holocaustopfern (lebenden) habe ich ebenso gesucht wie du, besonders ist mir aufgefallen dass diese die Überfremdung Deutschlands, vor allem durch eine gewisse Ethnie, die ihrem Antisemitissmus und Antizionismus, ihrer Abneigung gegenüber Andersgläuniger, Homosexuellen, Behinderten und sonstiger Gruppierungen ungehemmten freien Lauf lassen, weitaus kritischer gegenüberstehen, auch wenn sie bestimmt keine Nazis sind?
Belehre mich eines besseren wenn dies nicht stimmen sollte!
Bitte erkläre mir warum die Systemmedien den absoluten Wahrheitsgehalt für sich beanspruchen wollen?
Etwa weil sie mehr Anhänger haben?

herberger
23.06.10, 14:10
Aus Taudl Junges Buch

Eine Köchin auf dem Berghof wollte einen Angehörigen der SS-Leibstandarte heiraten.Bei dem durchsuchen ihrer Papiere entdeckte sie,das sie jüd.stämmig ist.Die Köchin wandte sich an Hitler um Hilfe,der Führer gab ihr ein Brief und sagte zu ihr"Sie fahren jetzt nach Wien und bringen ihre Papiere in Ordnung und dann heiraten sie"!Das Kind aus dieser Ehe lebt heute in Israel als Jüdin.

DreadfulGreat
23.06.10, 14:37
Aus Taudl Junges Buch

Eine Köchin auf dem Berghof wollte einen Angehörigen der SS-Leibstandarte heiraten.Bei dem durchsuchen ihrer Papiere entdeckte sie,das sie jüd.stämmig ist.Die Köchin wandte sich an Hitler um Hilfe,der Führer gab ihr ein Brief und sagte zu ihr"Sie fahren jetzt nach Wien und bringen ihre Papiere in Ordnung und dann heiraten sie"!Das Kind aus dieser Ehe lebt heute in Israel als Jüdin.Netter Kerl, dieser Führer.

Nur sagte er gewöhnlich "Auschwitz", nicht "Wien".

:mad:

ThiloS
23.06.10, 14:42
Nochmalige Frage: Wer hat den Holocaust hier geleugnet? Wo?
Du unterstellst hier Straftaten, bitte beweise?

Du musst Dich nicht gleich vom 130er verfolgt fühlen. Schreib doch einfach, worauf Du mit Deiner "Kritik an der knoppschen Verblödungsmaschinerie" hinauswillst und was Du so unter "unabhängigem Denken" verstehst. Ich werde Deinen Ausführungen, sofern Sie eben nicht mit meiner obigen Aussage übereinstimmen, mit Freuden meine Aufmerksamkeit widmen.


Deine Pauschalisierungen die du aus irgendwelchen deiner "einzig-Wahrheit-Medien" rauskopiert hast sind da nicht nützlich!
Deine Bibliothek, so sprachlich bunt sie auch sein mag, scheint in eine ziemlich einseitige Richtung zu gehen!

Nun, es handelt sich um Werke anerkannter Historiker wie beispielsweise Piekalkiewicz, Zentner oder des Franzosen Corvin(?), die aber wohl der "Systempresse" zuzurechnen sind? Da steht so ziemlich das Gleiche drin: Deutschland hat Polen überfallen.


Die Diskussion mit Holocaustopfern (lebenden) habe ich ebenso gesucht wie du, besonders ist mir aufgefallen dass diese die Überfremdung Deutschlands, vor allem durch eine gewisse Ethnie, die ihrem Antisemitissmus und Antizionismus, ihrer Abneigung gegenüber Andersgläuniger, Homosexuellen, Behinderten und sonstiger Gruppierungen ungehemmten freien Lauf lassen, weitaus kritischer gegenüberstehen, auch wenn sie bestimmt keine Nazis sind?
Belehre mich eines besseren wenn dies nicht stimmen sollte!

Ob Holocaustopfer der derzeit beliebten Bashing-Gruppe der Muslime kritsch gegenüberstehen, ist hier nicht die Frage und auch nicht Thema.

Es geht darum, ob sie Dir erzählt haben, sie seien geschlossen nach Sansibar übersiedelt oder ob sie der Meinung waren, KZ seien nicht mehr als etwas straffer geführte Urlaubscamps gewesen. Oder ob Du das Gefühl hattest, scherst traumatisch geschädigten Menschen gegenüberzusitzen. Oder ob das für Dich nur die "Sprachrohre des Holo-Kultes" waren. Deiner Stellungnahme sehe ich interessiert entgegen.


Bitte erkläre mir warum die Systemmedien den absoluten Wahrheitsgehalt für sich beanspruchen wollen?
Etwa weil sie mehr Anhänger haben?

Bitte erkläre mir, warum die "Systemmedien" irgendwelches Interesse an einer "Umerziehung durch Lügnerei" haben sollten.

Mr. Smith
23.06.10, 14:42
Netter Kerl, dieser Führer.
Nur sagte er gewöhnlich "Auschwitz", nicht "Wien".

Die Geschichte besitzt tatsächlich einen geringen Wahrheitsgehalt - für Herberger schon erstaunlich. Bei dem jungen Mann aus der LSAH handelte es sich um Rochus Misch. Er wusste jedoch nichts von der jüdischen Abstammung seiner Angeheirateten. Eigentlich war es eher so, dass sie ihre Abstammung sehr geschickt zu verbergen wusste und aus diesem Grunde auch Misch ehelichte (Alibifunktion). Nach dem Krieg hatten beide übrigens keinen Kontakt mehr; Rochus Misch besitzt auch keinerlei Kontakt zu seiner nun in Israel lebenden Tochter.

Abgesehen davon hätte Hitler es wohl nie zugelassen, dass ein Angehöriger seiner LSAH eine Jüdin heiratet. Das hat sich Herberger aus den Fingern gesogen.

NukNuk

herberger
23.06.10, 14:43
Netter Kerl, dieser Führer.

Nur sagte er gewöhnlich "Auschwitz", nicht "Wien".

:mad:

Tja da kann man nur noch mit billiger Polemik reagieren.

herberger
23.06.10, 14:53
Die Geschichte besitzt tatsächlich einen geringen Wahrheitsgehalt - für Herberger schon erstaunlich. Bei dem jungen Mann aus der LSAH handelte es sich um Rochus Misch. Er wusste jedoch nichts von der jüdischen Abstammung seiner Angeheirateten. Eigentlich war es eher so, dass sie ihre Abstammung sehr geschickt zu verbergen wusste und aus diesem Grunde auch Misch ehelichte (Alibifunktion). Nach dem Krieg hatten beide übrigens keinen Kontakt mehr; Rochus Misch besitzt auch keinerlei Kontakt zu seiner nun in Israel lebenden Tochter.

Abgesehen davon hätte Hitler es wohl nie zugelassen, dass ein Angehöriger seiner LSAH eine Jüdin heiratet. Das hat sich Herberger aus den Fingern gesogen.

NukNuk

Du Nasenbär das habe ich mir nicht ausgedacht,sondern das hat Traudl Junge in ihrem Buch geschrieben.Im übrigen stand Traudel Junge der SPD nahe und ihr Buch erschien erst nach ihrem Tode,Ausserdem wurde ihr Buch auch in dem Film "Der Untergang" verwendet.

Was andere da relativieren ist mir egal und tut auch nichts zur Sache.Faktenlage ist die Tochter lebt in Israel als Jüdin und das zählt.

ThiloS
23.06.10, 14:55
Tja da kann man nur noch mit billiger Polemik reagieren.

Ach herb...

Natürlich ist es nicht so, dass der An- und Landstreicher aus Braunau mit zwei Hörnern und einem Teufelsschwanz auf die Welt kam...

Und natürlich muss Adolf auch charismatisch gewesen sein - anders hätte er seine Paladine gar nicht bei der Stange halten können.

Und natürlich war er zu seinem engsten Umfeld nett.

Nur: was ändert das an seiner Rolle als einer der größten Verbrecher der Weltgeschichte?

Vlad Tepes war sicher auch ein guter Kumpel und im Zelt von Dschingis Kahn wurde viel gelacht und gesoffen.

Aber nochmal: was ändert das an deren unrühmlichen Rollen?

herberger
23.06.10, 15:03
Aber Thilo es ist ein weiter Bogen zu den Erzählungen, Hitler habe Wutanfälle gehabt und biss in Teppiche.

Mr. Smith
23.06.10, 15:04
Du Nasenbär das habe ich mir nicht ausgedacht,sondern das hat Traudl Junge in ihrem Buch geschrieben.

Nein, hat sie nicht. Im Übrigen wurden Deimos und ich bereits vor geraumer Zeit von Misch über einen gemeinsamen Freund zu ihm eingeladen. Was ich über Misch weiss, weiss ich von ihm direkt bzw. von unserem gemeinsamen Freund. Was ich über Misch weiss, sind also Schilderungen aus erster Hand. Historiker würden hierbei auch von Primärquelle sprechen.

Was also interessiert mich das Gewäsch eines Herberger, der zu blöd ist, zu seinen Copy&Paste-Zitaten auch die Quellenangabe mitzuliefern, aber meint, in irgendwelchen Büchern mal was überflogen zu haben?

:augenrollen:

NukNuk

ThiloS
23.06.10, 15:05
Du Nasenbär das habe ich mir nicht ausgedacht,sondern das hat Traudl Junge in ihrem Buch geschrieben.Im übrigen stand Traudel Junge der SPD nahe und ihr Buch erschien erst nach ihrem Tode,Ausserdem wurde ihr Buch auch in dem Film "Der Untergang" verwendet.

Was andere da relativieren ist mir egal und tut auch nichts zur Sache.Faktenlage ist die Tochter lebt in Israel als Jüdin und das zählt.

Schrieb Frau Junge, dass Mischs Frau Jüdin war? Willst Du sicherheitshalber noch einmal nachsehen?

Mr. Smith
23.06.10, 15:06
An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Hitler mal ein Gedicht über seine Mutter verfasst hat. Und wer seine Mutter derart abgöttisch liebte wie der Führer, der kann schliesslich kein schlechter Mensch gewesen sein!

=)

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:07
Quellenangabe Traudl Junge und die Beiträge kein copy paste

Mr. Smith
23.06.10, 15:07
Schrieb Frau Junge, dass Mischs Frau Jüdin war?

Erschien Mischs Frau mit Judenstern auf Arbeit? Durften Juden zur Mittkriegszeit noch Beamte werden? Fragen über Fragen.

:(

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:09
Schrieb Frau Junge, dass Mischs Frau Jüdin war? Willst Du sicherheitshalber noch einmal nachsehen?

Traudl Junge schrieb jüd.stämmige Köchin,und da die Tochter als Jüdin in Israel lebt was ja auch Nuckel bestätigt,gibt es ja wohl keine Zweifel.

Nachtrag den Namen Rochus Misch erwähnte Traudl Junge nicht aber jeder weiß wer gemeint war.

ThiloS
23.06.10, 15:10
Aber Thilo es ist ein weiter Bogen zu den Erzählungen, Hitler habe Wutanfälle gehabt und biss in Teppiche.

Ach, es geht Dir darum, "auch mal die andere Seite von Adolf" zu zeigen? Sozusagen "den netten Führer von nebenan"?

Das mag ja für Kamingespräche ganz interessant sein - ändert aber nichts daran, dass er Millionen Menschen in den Tod getrieben hat. Selbst, wenn er nett dabei gewesen ist. Und seine Wutanfälle sind Legende - ebenso übrigens wie auch die von Napoleon.

ThiloS
23.06.10, 15:13
An dieser Stelle möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass Hitler mal ein Gedicht über seine Mutter verfasst hat. Und wer seine Mutter derart abgöttisch liebte wie der Führer, der kann schliesslich kein schlechter Mensch gewesen sein!

=)

NukNuk

Seine Mutter hat ihm aber auch ins Poesie-Album geschrieben.

Ich hab das mal irgendwo gelesen...

Mutter lieben, Vater ehren
Adolf, das sei Deine Pflicht
fremde Länder zu verheeren
das versuch Dein Lebtag nicht

Ich glaube, das war in irgendeinem MAD-Magazin. Als Feuerstein da noch Redakteur war.

Mr. Smith
23.06.10, 15:14
Traudl Junge schrieb jüd.stämmige Köchin

Das hat Junge aber erst nach dem Krieg erfahren. Denn während des Krieges musste Frau Misch ihre Religionszugehörigkeit verstecken. Selbst vor ihrem Mann Rochus.

:augenrollen:

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:17
Das hat Junge aber erst nach dem Krieg erfahren. Denn während des Krieges musste Frau Misch ihre Religionszugehörigkeit verstecken. Selbst vor ihrem Mann Rochus.

:augenrollen:

NukNuk

Na dann hat Frau Junge wohl gelogen,das sich Frau Misch an Hitler gewandt hat um ihr zu helfen.Aber du kannst hoffentlich das belegen,

Mr. Smith
23.06.10, 15:18
Ich glaube, das war in irgendeinem MAD-Magazin. Als Feuerstein da noch Redakteur war.

Der Herbert? Man lernt nie aus!

:schock: :-D

NukNuk

ThiloS
23.06.10, 15:19
Der Herbert? Man lernt nie aus!

:schock: :-D

NukNuk

Verdammt... :D

Mr. Smith
23.06.10, 15:21
Na dann hat Frau Junge wohl gelogen,das sich Frau Misch an Hitler gewandt hat um ihr zu helfen.

Ich gehe sogar arg davon aus, dass sie derartiges nie geschrieben hat.

Aber du kannst hoffentlich das belegen,

Trug sie einen Judenstern auf der Brust? Nein? Beweis erhalten.

NukNuk

ThiloS
23.06.10, 15:21
Na dann hat Frau Junge wohl gelogen,das sich Frau Misch an Hitler gewandt hat um ihr zu helfen.Aber du kannst hoffentlich das belegen,

Herberger, rallst Du es nicht?

Es geht darum: hätte Hitler auch nur im entferntesten geahnt, eine jüdisch-stämmige Mitarbeiterin (wie "stämmig war sie den= Halb? Viertel? Achtel?) im Haus zu haben - willst Du allen Ernstes behaupten, er hätte sie auch nur eine Sekunde auf dem Berghof geduldet UND ihr auch noch einen SS-Mann gegeben?

Wirklich?

herberger
23.06.10, 15:23
Na dann hat Frau Junge wohl gelogen,das sich Frau Misch an Hitler gewandt hat um ihr zu helfen.Aber du kannst hoffentlich das belegen,

Anmerkung es gibt keinen Grund der Geschichte von Frau Junge nicht zu glauben.Fakt ist Misch hat seine Frau 1942 geheiratet und logisch ist das Frau Misch zur Ehe ihre Papiere oder Dokumente vorlegen musste, inclusive Ahnennachweis da Misch in der SS war.

Mr. Smith
23.06.10, 15:26
hätte Hitler auch nur im entferntesten geahnt, eine jüdisch-stämmige Mitarbeiterin (wie "stämmig war sie den= Halb? Viertel? Achtel?) im Haus zu haben - willst Du allen Ernstes behaupten, er hätte sie auch nur eine Sekunde auf dem Berghof geduldet UND ihr auch noch einen SS-Mann gegeben?

Wäre Hitler kein verkorkster Vegetarier gewesen, hätte er der Frau Misch bestimmt auch mal erlaubt, für ihn Matzeballen oder gefillte Fish zu kochen. Der Hitler war schliesslich ein feiner Kerl, nich'?

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:28
Herberger, rallst Du es nicht?

Es geht darum: hätte Hitler auch nur im entferntesten geahnt, eine jüdisch-stämmige Mitarbeiterin (wie "stämmig war sie den= Halb? Viertel? Achtel?) im Haus zu haben - willst Du allen Ernstes behaupten, er hätte sie auch nur eine Sekunde auf dem Berghof geduldet UND ihr auch noch einen SS-Mann gegeben?

Wirklich?

Kein Grund das du die Geschichte verselbstständigst,ich gehe nur nach Fakten.

Heirat 1942 mit einer Jüdin
Tochter lebt in Israel,auch wenn das nicht ins Bild passt aber nur diese beiden Fakten zählen der Rest ist wischie waschi und willkürliche Interpretation.

Jurassic
23.06.10, 15:28
Herberger, rallst Du es nicht?

Es geht darum: hätte Hitler auch nur im entferntesten geahnt, eine jüdisch-stämmige Mitarbeiterin (wie "stämmig war sie den= Halb? Viertel? Achtel?) im Haus zu haben - willst Du allen Ernstes behaupten, er hätte sie auch nur eine Sekunde auf dem Berghof geduldet UND ihr auch noch einen SS-Mann gegeben?

Wirklich?

Nie was von Karl Haushofer gehört ?

herberger
23.06.10, 15:32
Also kurz um Thilo ist der Meinung "Es kann nicht wahr sein,was nicht wahr sein darf"!

Mr. Smith
23.06.10, 15:35
Nie was von Karl Haushofer gehört ?

Noch nie was vom Frontkämpferprivileg gehört?

:augenrollen:

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:38
Nuckel und Thilo hört auf hier mit eigenen Storis Fakten zu relativieren.

Zeitzeuge
23.06.10, 15:41
Du musst Dich nicht gleich vom 130er verfolgt fühlen. Schreib doch einfach, worauf Du mit Deiner "Kritik an der knoppschen Verblödungsmaschinerie" hinauswillst und was Du so unter "unabhängigem Denken" verstehst. Ich werde Deinen Ausführungen, sofern Sie eben nicht mit meiner obigen Aussage übereinstimmen, mit Freuden meine Aufmerksamkeit widmen.



Nun, es handelt sich um Werke anerkannter Historiker wie beispielsweise Piekalkiewicz, Zentner oder des Franzosen Corvin(?), die aber wohl der "Systempresse" zuzurechnen sind? Da steht so ziemlich das Gleiche drin: Deutschland hat Polen überfallen.



Ob Holocaustopfer der derzeit beliebten Bashing-Gruppe der Muslime kritsch gegenüberstehen, ist hier nicht die Frage und auch nicht Thema.

Es geht darum, ob sie Dir erzählt haben, sie seien geschlossen nach Sansibar übersiedelt oder ob sie der Meinung waren, KZ seien nicht mehr als etwas straffer geführte Urlaubscamps gewesen. Oder ob Du das Gefühl hattest, scherst traumatisch geschädigten Menschen gegenüberzusitzen. Oder ob das für Dich nur die "Sprachrohre des Holo-Kultes" waren. Deiner Stellungnahme sehe ich interessiert entgegen.



Bitte erkläre mir, warum die "Systemmedien" irgendwelches Interesse an einer "Umerziehung durch Lügnerei" haben sollten.

Nochmal! Du hast hier unterstellt dass alle die deine Geschichtsauffassung anzweifeln, was ich auch tue, Holocaustleugner sind? Wo und wann wurde hier der Holocaust geleugnet?

Da du meine Beiträge vorab als Nazipropaganda aburteilst, dies alleinig weil ich die mainstreamlastige Geschichtsschreibung in Frage stelle, erübrigt sich wohl jeglicher Erklärungsversuch!

Warum hat Deutschland Polen "überfallen"? Aus Langeweile oder reiner Mordlust die den deutschen angeboren ist? Was sagt dein Knopp dazu?

In einem Punkt muss ich dir Recht geben, keiner der Holocaustopfer erzählte etwas von Umsiedlung nach Sansibar oder sonstwohin?
Die KL`s empfanden sie auch nicht als Erhohlungscamps?
Es waren Menschen die schlimmes erlebt haben und sich dies verständlicherweise nicht aus den Knochen schütteln können.
Ich war schockiert da sich hier auch mir abseits der Systemmedien Dinge eröffneten, heisst das jetzt dass diese Leute lügen?
Einen Heulkrampf habe ich nicht bekommen!

Was ist also jetzt mit deiner Mär dass alle Deutschnationalen den Holocaust leugnen?
Wie vertrauenswürdig und glaubwürdig sind deine Medien gegenüber meinen?
In meinen Bücherregal findest du Knopp wie Irving, Bascque, Buchanan, Aust, Scholl-Latour und andere.
Was wohl der Grund ist warum ich mir erlaube über einen Knopp zu Urteilen, dessen dusselige Dokumentationen, auch in aktueller Zeitgeschichte, wohl nur noch von seinen Büchern, im negativen Sinne, übertraoffen werden.

Die Kult-Lüge der alleinigen Kriegsschuld der deutschen muss aufrecht erhalten werden damit gewisse Lobbys die hierauf ihre Ideologien und ihre Manipulation aufbauten sonst gnadenlos vor die Wand laufen würden.
Stell die mal vor die Wiedergutmachungsleistungen würden aufgrund irgendwelcher Berichtigungen der Geschichtsschreibung in Frage gestellt werden?
Dann wärst Du ja plötzlich vom systemtreuen Befürworter und Abnicker zum Staatsfeind gewandelt!?
Was würden all die Lobbys, die aufgrund der Schuldtheorien jegliche Kritik abwürgen dann noch für Druckmittel haben?
Wem sollten sie künftig ein schlechtes Gewissen einreden um diese besser steuern zu können?

Mr. Smith
23.06.10, 15:43
Rochus Misch über den Holocaust:

Es war ein Schock für mich, bei meiner Heimkehr zu erfahren was geschehen war. Während meiner Gefangenschaft bei den Russen hat mir nie einer was gesagt. Obwohl auch jüdische Vernehmungsoffiziere bei den Russen waren. Auch bei meinem Dienst bei Hitler erfuhr ich nichts davon. Das es Konzentrationslager gab, wusste fast jeder, aber das dort Vernichtung betrieben wurde.... Nein!
Ich habe mir dann viele Bücher über den Holocaust zugelegt und gelesen. Es ist furchtbar....
Quelle (http://www.roland-harder.de/historisches/rochus_misch_interview.html)

NukNuk

herberger
23.06.10, 15:46
Aussage Rochus Misch über den HC "Als Telefonist hätte ich irgend mal was vom HC aufschnappen müssen.aber nichts.
In sowj.Kriegsgefangenschaft wurde ich x mal verhört auch von jüd.Vernehmern,aber keiner wollte von mir irgendwas vom HC hören.Ich wurde nie über den HC befragt"!

Mr. Smith
23.06.10, 15:48
Im Gegensatz zu Dir, Herberger, bestreitet der Zeitzeuge Rochus Misch weder Existenz noch Dimension des Holocaust.

NukNuk

DreadfulGreat
23.06.10, 15:50
Nuckel und Thilo hört auf hier mit eigenen Storis Fakten zu relativieren.Diese Faktenrelativierer :haha:

Nein, Herr Berger, sie stutzen nur deinen Schmonzes auf korrekte Linie. Und du musst meiner bescheidenen Meinung nach ganz gewaltig einen an der Waffel haben, hier einen Gewaltherrscher und Despoten zu feiern, der (wenn man sich mal kurz auf deinen Standpunkt stellt) neben 6 Millionen Juden zu ermorden

.~eine jüdische Frau~.

aus seinem Umfeld verschont hat und auch noch an diesem Beispiel die ausnehmend sympathische nette Privatseite von Hitler zu bebildern. Geklatscht haben sie, wenn er von Scheißen kam, Mann muss der NETT gewesen sein. Wirklich unglaublich :mad:

herberger
23.06.10, 15:56
Diese scheiß Schulabbrecher merken noch nicht mal jetzt ihre dämlichkeit,ihr taugt noch nicht mal zum Scheiße schippen,

herberger
23.06.10, 16:00
Im Gegensatz zu Dir, Herberger, bestreitet der Zeitzeuge Rochus Misch weder Existenz noch Dimension des Holocaust.

NukNuk

Doch hat er,nur das er sich vorsichtig skeptisch äusserte.

ThiloS
23.06.10, 16:33
Nochmal! Du hast hier unterstellt dass alle die deine Geschichtsauffassung anzweifeln, was ich auch tue, Holocaustleugner sind? Wo und wann wurde hier der Holocaust geleugnet?

Da du meine Beiträge vorab als Nazipropaganda aburteilst, dies alleinig weil ich die mainstreamlastige Geschichtsschreibung in Frage stelle, erübrigt sich wohl jeglicher Erklärungsversuch!

Siehst Du - ich habe weder das Eine - noch das Andere getan. Als getroffener Hund bellst Du natürlich trotzdem :) Und möchtest es "lieber mal nicht erklären", weil man Dir das ja "als Nazipropaganda" "aburteilen" könnte... Ja, wie könnte man das denn, wenn es keine Nazipropaganda ist Magst Du wenigstens das erklären? Was an der "meinstreamlastigen Geschichtsschreibung" stellst Du denn in Frage?

Im Moment kann ich mir noch gar kein Urteil bilden, Du magst ja nix sagen!


Warum hat Deutschland Polen "überfallen"? Aus Langeweile oder reiner Mordlust die den deutschen angeboren ist? Was sagt dein Knopp dazu?

"Mein Knopp" sagt das Gleiche wie der Führer es auch tat: er suchte "Lebensraum im Osten". Kannst Du in "Mein Kampf" übrigens nachlesen. Der Korridor war der Anlass - nicht der Grund.

Aber das weisst Du als Besitzer "der wahren Wahrheit" ja sicher besser und kannst Dich bestimmt vortrefflich mit Herberger über den "eigentlichen Schuldigen" Churchill auslassen - der übrigens weder zu dieser Zeit noch vorher Premierminister war. Aber das nur am Rande...


In einem Punkt muss ich dir Recht geben, keiner der Holocaustopfer erzählte etwas von Umsiedlung nach Sansibar oder sonstwohin?
Die KL`s empfanden sie auch nicht als Erhohlungscamps?
Es waren Menschen die schlimmes erlebt haben und sich dies verständlicherweise nicht aus den Knochen schütteln können.
Ich war schockiert da sich hier auch mir abseits der Systemmedien Dinge eröffneten, heisst das jetzt dass diese Leute lügen?

Was haben Dir denn Deine Gesprächspartner "abseits der Systemmedien" noch erzählt? :)


Einen Heulkrampf habe ich nicht bekommen!

Offen gestanden hätte mich das auch bei Leuten wie Dir gewundert. Hast Du Dir wenigstens das Lachen verkniffen?


Was ist also jetzt mit deiner Mär dass alle Deutschnationalen den Holocaust leugnen?

Das schrieb ich genau wo? Kannst Du lesen?


Wie vertrauenswürdig und glaubwürdig sind deine Medien gegenüber meinen?
In meinen Bücherregal findest du Knopp wie Irving, Bascque, Buchanan, Aust, Scholl-Latour und andere.
Was wohl der Grund ist warum ich mir erlaube über einen Knopp zu Urteilen, dessen dusselige Dokumentationen, auch in aktueller Zeitgeschichte, wohl nur noch von seinen Büchern, im negativen Sinne, übertraoffen werden.

Was hat er denn Deiner Meinung nach Falsches behauptet?


Die Kult-Lüge der alleinigen Kriegsschuld der deutschen muss aufrecht erhalten werden damit gewisse Lobbys die hierauf ihre Ideologien und ihre Manipulation aufbauten sonst gnadenlos vor die Wand laufen würden.

BINGO!

Was wird denn genau manipuliert?


Stell die mal vor die Wiedergutmachungsleistungen würden aufgrund irgendwelcher Berichtigungen der Geschichtsschreibung in Frage gestellt werden?
Dann wärst Du ja plötzlich vom systemtreuen Befürworter und Abnicker zum Staatsfeind gewandelt!?
Was würden all die Lobbys, die aufgrund der Schuldtheorien jegliche Kritik abwürgen dann noch für Druckmittel haben?
Wem sollten sie künftig ein schlechtes Gewissen einreden um diese besser steuern zu können?

BINGO!

Ich wusste es. Ich hätte mir in Deinem Falle die Antworten auch selbst geben können.

Was wäre denn so eine "Berichtigung in der Geschichtsschreibung", die Deiner Ansicht nach vorgenommen werden müsste?

Wo fühlst Du Dich denn durch ein "eingeredetes schlechtes Gewissen" "gesteuert"?

Mr. Smith
23.06.10, 17:27
Doch hat er

Nein, hat er nicht.
Bist Du zu unfähig, mit Zitaten zu arbeiten?

*hust*

Wieso frag ich bei Dir überhaupt?

:augenrollen: :-D

NukNuk

Zeitzeuge
23.06.10, 17:30
Siehst Du - ich habe weder das Eine - noch das Andere getan. Als getroffener Hund bellst Du natürlich trotzdem :) Und möchtest es "lieber mal nicht erklären", weil man Dir das ja "als Nazipropaganda" "aburteilen" könnte... Ja, wie könnte man das denn, wenn es keine Nazipropaganda ist Magst Du wenigstens das erklären? Was an der "meinstreamlastigen Geschichtsschreibung" stellst Du denn in Frage?

Im Moment kann ich mir noch gar kein Urteil bilden, Du magst ja nix sagen!


Wer hat das geschrieben?

Look: immer, wenn jemand über die "knoppsche Verblödung" und "das Geschichtsbild der Systemmedien" meint, referieren zu müssen, dann tut er das deswegen, weil er natürlich "die Wahrheit", wie sie ja "in den Systemmedien" eben NICHT dargestellt ist, zu kennen glaubt.

Diese "Wahrheit" sieht dann meistens so aus:

- es gibt keinen so richtgen Nachweis für Gaskammern, weil unserem Protagonisten und seinen dubiosen Geschichtsquellen kein TÜV-Abnahmebericht über die Gasleitungen und auch keine Gasrechnungen vorliegen.
- es kann sein, dass der ein- oder andere Jude, Sinthi, Homosexuelle oder Linke (die Zecken) so aus Versehen ums Leben kam, aber in der Hauptsache haben alle überlebt. Beweis: Bevölkerungsentwicklung Israels seit 1945
- Deutschland hat den Krieg nicht gewollt, sondern bekam ihn aufgezwungen, weil die Polen (die Spacken) den Korridor nicht freiwillig ´rausrücken wollten, wo sie doch von Hitler und Konsorten (den Lämmchen) so nett und freundlich gebeten wurden.

..... die Schweizer waren es nicht!

Und da du dir ja alle Antworten selbst geben kannst, leider aber keine Argumente dafür hast und Menschen wie "mich" zu kennen scheinst (wie du ja geschrieben hast), darfst du dir restlichen Antworten auch selbst geben.

Ich bitte um Entschuldigung hinter deinem Nick jemanden vermutet zu haben der außerhalb der Mainstream-Kacke etwas versierter ist!
Les Knopp, Wikiblödia usw., das passt schon!

Mr. Smith
23.06.10, 17:37
Les Knopp, Wikiblödia usw., das passt schon!

Würdest Du mir bitte die schwerwiegendsten inhaltlichen Fehler dieses Wikiartikels hier benennen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust

NukNuk

herberger
23.06.10, 17:50
Nein, hat er nicht.
Bist Du zu unfähig, mit Zitaten zu arbeiten?

*hust*

Wieso frag ich bei Dir überhaupt?

:augenrollen: :-D

NukNuk

Er sagte das im Fernsehen.Er sagte gleich zum Anfang auf diese Frage er glaubt es nicht.

ThiloS
23.06.10, 18:13
Und da du dir ja alle Antworten selbst geben kannst, leider aber keine Argumente dafür hast und Menschen wie "mich" zu kennen scheinst (wie du ja geschrieben hast), darfst du dir restlichen Antworten auch selbst geben.

Das dachte ich mir :)

Du hast also meinen Ergänzungen keinen neuen Gesichtspunkt hinzuzufügen.

Ich habe Dich erwischt, gell? :)


Ich bitte um Entschuldigung hinter deinem Nick jemanden vermutet zu haben der außerhalb der Mainstream-Kacke etwas versierter ist!
Les Knopp, Wikiblödia usw., das passt schon!

Du meinst, es ist "versierter", "lustige Hitleranekdoten" zu kennen oder einzelne Sätze beispielsweise Churchills aus dem Zusammenhang zu reißen und die dann als "Nachweis für die Kriegsschuld Englands" oder ähnlichen Blödsinn zu nehmen?

Du meinst, es ist "versierter", NS-Propagandamärchen vom "Kriegstreiber Churchill" zu glauben oder halbgare Artikel mit halbwahren Halbwahrheiten von Holocaustleugnern und -relativierern als "Beleg" für eine "wahre Geschichtsschreibung, die uns von den Systemmedien aufgrund des Schuldkultes vorenthalten werden" anzuführen?

Dann nur zu!

Extra für Dich herausgesucht: Die Wahrheit - was die Nazis wirklich wollten (http://www.hohle-erde.de/neuschwabenland.html)

Viel Spass damit :)

Mr. Smith
23.06.10, 19:23
Er sagte das im Fernsehen.Er sagte gleich zum Anfang auf diese Frage er glaubt es nicht.

Halten wir mal fest: Du behauptest also ernsthaft, Rochus Misch hätte im Fernsehen den Holocaust geleugnet?

NukNuk

herberger
23.06.10, 19:54
Halten wir mal fest: Du behauptest also ernsthaft, Rochus Misch hätte im Fernsehen den Holocaust geleugnet?

NukNuk

Nun er hatte nicht geleugnet sondern er glaubt es nicht.Aber spiele hier nicht den Oberschüler und fange hier an mit Spitzfindigkeiten,denn es war auch für den dümmsten rauszuhören was er vom HC hält.

Muad'Dib
24.06.10, 04:30
Nun, weil die freie Presse / Rundfunk / Fernsehen andere Informationen bereit hielt als die gleichgeschalteten deutschen Nazi-Ideologie-Verbreiter.

Somit hätte man als Konsument theoretisch einen anderen Standpunkt entwickeln können als "Heil Hitler!" mitzubrüllen.
Den kann man mit oder ohne Gleichschaltung immer entwickeln...:augenrollen:

Zum "Fürsprecher für die Überlebenden" habe ich mich selbst erhoben, da Dir kein Überlebender in diesem kleinen, sympathischen Rechtsauslegerforum antworten wird, ich aber der Meinung bin, dass auch ich als Bürger dieses Landes die Verantwortung dafür trage, dass Gleiches oder Ähnliches hier nicht noch einmal geschieht.

Gleiches oder Ähnliches kann auch ohne Leugnung jederzeit sich wiederholen/geschehen. Das ist der Mensch und seine Möglichkeiten. Einige leugnen ja nicht und wünschen sich eine Wiederholung oder ähnliches aus anderen Gründen/an anderen Orten. :augenrollen:

Bitte erkläre mir, warum die "Systemmedien" irgendwelches Interesse an einer "Umerziehung durch Lügnerei" haben sollten.
:augenrollen: ...Geldgeber, Bewußtseins- und Identitätssicherung, mit dem (Haupt-)Strom schwimmen (ganz unabhängig vom Holocaust)...:augenrollen:

Vlad Tepes war sicher auch ein guter Kumpel und im Zelt von Dschingis Kahn wurde viel gelacht und gesoffen.

Aber nochmal: was ändert das an deren unrühmlichen Rollen?
Mit zeitlichem und räumlichem Abstand (oder nicht persönlich betroffen sein/fühlen) ändern sich die Sichtweisen (oder sind völlig andere). Die beiden funktionieren zB gut für Gassenhauer und andere Kunst...
Auch der von Dir erwähnte Napoleon und der von Dir nicht erwähnte Alexander der Große gelten heute als große Figuren der Geschichte (wie viele andere Schlächter...). Hitler gilt im arabischen oder (süd)ostasiatischem Raum schon heute als eine. Mao, Lenin, Stalin, die französiche Revolution, Christianisierung Nordeuropas...gelten vielen als sehr rühmlich, Che ist ein Popstar...

Zeitzeuge
24.06.10, 13:22
Es ist immer ulkig wenn ein gewisses Klientel seine zeitgeschichtlichen Kenntnisse zur Schau tragen will.
Ich bin es leid bei ewigen "erklär doch mal" oder "zeig mal ne Quelle" bei Adam und Eva anzufangen, nur um irgendwelchen Wikipedia- und Knopp-Jüngern die Basics deutscher Zeitgeschichte zu erklären.
Zudem sich diese auch gar nicht informieren geschweige denn diskutieren wollen, sondern lediglich ihre vorgefertigten Meinungen und Vorurteile befriedigt sehen wollen.
Jeder der sich dann nicht belehren lassen möchte oder von der Meinung der angeblich Sachkundigen abweicht ist natürlich im harmlosesten Fall ein Relativierungstheoretiker oder gar ein Holocaustleigner, ein rechtsextremer Nazi mit antisemitischen und rassistischen Verschwörungstheorien.
Im Wahn benannter Märchenbücher-Fundamentalisten, ala Friedman, Knopp, Wikiblödia & Co., hassen Mainstream-Geschichtsabweichler Neger und Juden, tragen Glatzen, Springerstiefel und Hakenkreuztattoos, sitzen vor einer Reichskriegsflagge, neben sich Hakenkreuzfähnchen und/oder Führerbüste und hacken Hassparolen ins Weltnetz!

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, des Gutmenschentums, lässt mich manchmal "fast" neidisch werden, wie schön muss es doch sein in solch einer kleinen rosaroten Welt zu leben mit all den putzigen Illusionen, zumindest bis diese lautknallend platzen.

Aber zurück zum Thema:

Speziell für die "Gutmensch-Hall-of-fame" habe ich einen Anwärter der es, zumindest nach deren Auffassung, verdient hat hier aufgenommen zu werden:

Sultan Mehmet II, auch genannt Mehmet Fatih der Eroberer!

Multi-Kulti-Extremisten dürfte dieser Name längst ein Begriff sein, als politisch korrekte Deutsche waren sie doch bestimmt schon bei der Eröffnung von Fatih-Moscheen und haben diese dümmlich grinsend beklatscht während der freundliche Muezzin von nebenan sein "Allahu akbar" verkündete.

Der auch noch heutige Kulturbereicherer Sultan Mehmet II, lies einst Christen und Juden auf den Altären Konstantinopels köpfen, geschlechtsreife Knaben dieser Glaubensrichtungen bei lebendigem Leib kastrieren und falls diese dies überlebten durften sie Zeuge werden wie ihre Frauen, Schwestern und Mütter vergewaltigt wurden.
Alles auf Anordnung des lieben Sultans Mehmet der II, der sich durch dies Heldentaten den Beinahmen "Fatih" (Eroberer) verdiente.

Das heisst also dass diese Moscheen, auf "deutscher Erde", unserer kulturellen Bereicherer nach einem blutrünstigen, extremistischen Juden- und Christenhasser benannt werden.

Wollen wir hoffen dass diese Kultstätten islamischer Toleranz nicht auf einem Hugo von Payns - oder Jacques de Molay - Platz stehen und hoffentlich auch nicht in der Amon Leopold Göth - Allee!?

DreadfulGreat
24.06.10, 13:35
Ich kannte mal einen User mit dem Namen Fatih Sultan Mehmet. Der war im FF aktiv und hat den Strammgescheitelten dermaßen gebildet, eloquent und nachhaltig die facts of life erklärt, dass die erst in Tränen ausgebrochen und dann ins CPF abgewandert sind.

Leider habe ich den Kontakt zu ihm verloren. Hier hätte er schön zu tun :cool:

Zeitzeuge
24.06.10, 14:53
Ich kannte mal einen User mit dem Namen Fatih Sultan Mehmet. Der war im FF aktiv und hat den Strammgescheitelten dermaßen gebildet, eloquent und nachhaltig die facts of life erklärt, dass die erst in Tränen ausgebrochen und dann ins CPF abgewandert sind.

Leider habe ich den Kontakt zu ihm verloren. Hier hätte er schön zu tun :cool:

Ich glaube auch dass der Typ eine gute Ergänzung zu dir wäre!
Erstens hättest du jemandem im Rücken der sachlich argumentieren kann ohne in tiefsten Gossenjargon zu verfallen.
Zweitestens könntet ihr dann zusammen über "Opfer" ablästern und diese verhöhnen.

Dein stummer Schrei nach Zuwendung und Gesellschaft wird hoffentlich bald erhört werden, ich wünsche es dir so!

Muad'Dib
24.06.10, 18:41
Für Guido-Knopp-Fans:

http://www.youtube.com/watch?v=d3FczQO4KOE&feature=player_embedded

ThiloS
24.06.10, 21:19
Es ist immer ulkig wenn ein gewisses Klientel seine zeitgeschichtlichen Kenntnisse zur Schau tragen will.
Ich bin es leid bei ewigen "erklär doch mal" oder "zeig mal ne Quelle" bei Adam und Eva anzufangen, nur um irgendwelchen Wikipedia- und Knopp-Jüngern die Basics deutscher Zeitgeschichte zu erklären.
Zudem sich diese auch gar nicht informieren geschweige denn diskutieren wollen, sondern lediglich ihre vorgefertigten Meinungen und Vorurteile befriedigt sehen wollen.
Jeder der sich dann nicht belehren lassen möchte oder von der Meinung der angeblich Sachkundigen abweicht ist natürlich im harmlosesten Fall ein Relativierungstheoretiker oder gar ein Holocaustleigner, ein rechtsextremer Nazi mit antisemitischen und rassistischen Verschwörungstheorien.
Im Wahn benannter Märchenbücher-Fundamentalisten, ala Friedman, Knopp, Wikiblödia & Co., hassen Mainstream-Geschichtsabweichler Neger und Juden, tragen Glatzen, Springerstiefel und Hakenkreuztattoos, sitzen vor einer Reichskriegsflagge, neben sich Hakenkreuzfähnchen und/oder Führerbüste und hacken Hassparolen ins Weltnetz!


Och, da bist Du - schon wieder übrigens - auf dem Holzweg.

Du bist ein MWJWNSD (http://www.politikarena.net/showthread.php?t=245).

Nicht mehr.

Aber auch nicht weniger.

Du würdest Dich selbst natürlich als "konservativ" beschreiben, habe ich recht?

Zeitzeuge
25.06.10, 14:02
Och, da bist Du - schon wieder übrigens - auf dem Holzweg.

Du bist ein MWJWNSD (http://www.politikarena.net/showthread.php?t=245).

Nicht mehr.

Aber auch nicht weniger.

Du würdest Dich selbst natürlich als "konservativ" beschreiben, habe ich recht?

Ich bin Deutschnationaler, wenn ich deshalb auch Konservativer bin dann bitte!
Maßgeblich ist dass ich mich vom verblödet, konditionierten Gutmenschvolk mit seinem Märchenbuch-Fundamentalismus so weit wie irgendwie möglich distanziere!

ThiloS
25.06.10, 16:50
Ich bin Deutschnationaler, wenn ich deshalb auch Konservativer bin dann bitte!
Maßgeblich ist dass ich mich vom verblödet, konditionierten Gutmenschvolk mit seinem Märchenbuch-Fundamentalismus so weit wie irgendwie möglich distanziere!

...Du bist also sozusagen "ein lieber Nazi(onalist), der "selbständig denkt" und so sein eigenes Geschichtsbuch seiner eigenen kleinen Nazi(onanisten)-Welt hat.

Na, das ist doch was! Das ist doch toll!

Und, wie lebt es sich so in einer selbgebastelten Realität?

Wenn Du auf die Strasse gehst, dann siehst Du bestimmt ganzganz viele Türken, de total gemein zu Dir sein wollen und Dir den Arbeitsplatz und die Sozialleistungen wegnehmen, stimmts?

Zeitzeuge
25.06.10, 17:04
...Du bist also sozusagen "ein lieber Nazi(onalist), der "selbständig denkt" und so sein eigenes Geschichtsbuch seiner eigenen kleinen Nazi(onanisten)-Welt hat.

Na, das ist doch was! Das ist doch toll!

Und, wie lebt es sich so in einer selbgebastelten Realität?

Wenn Du auf die Strasse gehst, dann siehst Du bestimmt ganzganz viele Türken, de total gemein zu Dir sein wollen und Dir den Arbeitsplatz und die Sozialleistungen wegnehmen, stimmts?

Nun, gemein sind die nicht zu mir, meistens wechseln sie ja die Straßenseite wenn es nicht mehr als zwei sind oder gehen zu Boden blickend an mir vorbei.
Ich fühle mich echt missachtet und diskriminiert von denen.

Meist sehe ich auch Idioten die blind der Masse nachblöken um ihr Gehirn nicht nutzen zu müssen, wahrscheinlich weil nicht all zuviel davon vorhanden ist, die outen sich aber meist in politischen Diskussionsforen, wo mir deren Anblick erspart bleibt.

Hin und wieder lernt man in diesen Diskussionsforen -zumindest virtuell- nette User kennen mit denen man diese Dumpftröten ordentlich veräppeln kann! :banana:

..... und jetzt mach mir bitte noch mal den Knopp, bitte!

ThiloS
25.06.10, 23:06
Nun, gemein sind die nicht zu mir, meistens wechseln sie ja die Straßenseite wenn es nicht mehr als zwei sind oder gehen zu Boden blickend an mir vorbei.
Ich fühle mich echt missachtet und diskriminiert von denen.

Meist sehe ich auch Idioten die blind der Masse nachblöken um ihr Gehirn nicht nutzen zu müssen, wahrscheinlich weil nicht all zuviel davon vorhanden ist, die outen sich aber meist in politischen Diskussionsforen, wo mir deren Anblick erspart bleibt.

Hin und wieder lernt man in diesen Diskussionsforen -zumindest virtuell- nette User kennen mit denen man diese Dumpftröten ordentlich veräppeln kann! :banana:

..... und jetzt mach mir bitte noch mal den Knopp, bitte!

Ja, natürlich laufen Sie an Dir vorbei und haben Angst vor Dir, Du bist schliesslich Einsachzig groß, durchgestählter Körper, blond und blauäugig mit einem Schrankkreuz und stahlharten Muskeln. Wie hätte es auch anders sein können? Wie ein Bild von Breker, so siehst Du aus! Hast Du eigentlich auch so einen kleinen Penis wie seine Skulpturen?

Zeitzeuge
25.06.10, 23:39
Ja, natürlich laufen Sie an Dir vorbei und haben Angst vor Dir, Du bist schliesslich Einsachzig groß, durchgestählter Körper, blond und blauäugig mit einem Schrankkreuz und stahlharten Muskeln. Wie hätte es auch anders sein können? Wie ein Bild von Breker, so siehst Du aus! Hast Du eigentlich auch so einen kleinen Penis wie seine Skulpturen?

Das ist fies! Für deine Kindheitstraumas kann ich nichts!
Ich hätte nie geduldet dass du die abgelegten Kleider deiner Cousinen tragen musstest! :cool:

ThiloS
26.06.10, 14:12
Das ist fies! Für deine Kindheitstraumas kann ich nichts!
Ich hätte nie geduldet dass du die abgelegten Kleider deiner Cousinen tragen musstest! :cool:

Hab ich recht? Hab ich recht? Sag schon - hab ich recht? :banana:

herberger
26.06.10, 14:20
Ach Thilo vor kurzem war der 22.Juni,ist dir aufgefallen das an dem Tag nirgends an ein historisches Ereignis erinnert wurde?Warum könnte das so sein?Ob dieses Ereignis eventuell wie eine heiße Kartoffel behandelt wird,das man lieber fallen läßt?