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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Radikalismus - Eine Analyse


logiCopter
05.08.09, 14:56
Was ist ein Komplex ? Meine ganz persönliche Definition geht so: Ein Komplex entsteht, wenn einem etwas zu kompliziert, zu differenziert ( zu komplex ) geworden ist. Die Angst (oder Erfahrung), nicht mehr "mitzukommen", deshalb vielleicht über’s Ohr gehauen oder ausgelacht zu werden, wird zur fixen Idee, es entsteht ein Komplex.

Nun basiert aber jeder Fortschritt auf einer Erhöhung von Komplexität. Die Geschichte der gesamten Evolution - vom Einzeller der in der Ursuppe schwamm bis zum Homo Sapiens der Microchips baut - ist eine Geschichte zunehmender Komplexität, im technischen Bereich, im gesellschaftlichen, im biologischen, in jeglichem Bereich.

Ideologische Radikalität ist (meistens) die Bankrotterklärung eines überforderten Geistes vor dieser sich ständig erhöhenden Komplexität.
Deshalb endet jegliche Radikalität auch immer in simpler Komplexitätsreduzierung.
Und zwar durch Projektion auf ein Feindbild.
Hat man erst den Feind, der "schuld ist", hat man auch das Gefühl, die Komplexität seiner Lebenssituation entscheidend reduziert zu haben. Man braucht sich nicht mehr mit der ganzen Kompliziertheit herumschlagen, sondern nur noch einen Feind besiegen, der sie vermeintlich verursacht.

Darum hat jeder radikale Ideologe seinen Hauptfeind, einen Verursacher, der an allem Schuld ist. Der radikale Linke den "Kapitalismus", der radikale Rechte den "Ausländer", der fanatische Religiöse den "Ungläubigen" usw.

Wichtig dabei ist, dass der schuldige Feind nicht genauer betrachtet wird. Chinesischer Kapitalismus wird keinesfalls differenziert betrachtet zu europäischen oder anderen Wirtschaftsystemen, alles ist nur ein einziger großer "Kapitalismus".
Muss so sein, damit es nicht gleich wieder kompliziert wird. :)

Zweifel ist für den Radikalen keine Option, denn Zweifel bedeutet Komplexitätserhöhung.
So ist jedem Radikalen die sogenannte "Mitte" auch äußerst suspekt, denn dort wimmelt es von Zweifeln, Abwägungen, Kompromissen. Also nix für das einfache Hau-Drauf-Gemüt.

Ein Teufelskreis: Je mehr der Radikale sein Denken in simple entweder/oder-Kategorien zwängt, desto verwirrender und bedrohlicher wird für ihn die Kompliziertheit der Wirklichkeit.
Die Folge sind totalitäre Phantasien, die sich mit Romantisierungsschüben einer vermeintlich "besseren Welt" die Klinke in die Hand geben.
Die große weltanschauliche Vereinfachung des Radikalen wird so zu einer panischen Besessenheit mit der Moral eines Umerziehungslagers.

Diesem radikalen weltfremden Prinzip ist irgendwann jede Art von Normalität nur noch verdächtig.
Denn der Radikale begreift sich in diesem Stadium nur noch als Opfer.
Opfer von anonymen Prozessen, geheimnisvollen Mächten, Opfer von Globalisierung, Steuerberatern, Politikern und allerlei sonstigen Verschwörungen.
Die Opferrolle wird zum Lösungsersatz für unbewältigte Komplexität.

Doch die Epoche, in der einfaches links/rechts –Denken die Koordinaten unseres politischen Universums bestimmte, geht unweigerlich zu Ende.
Immer unübersehbarer sind die Zeichen, wie sich die politischen Lager einander angleichen und nach dem tragfähigsten Mittelweg suchen.
Die Union überholt schon mal die SPD von links während der SPD eine Koalition mit den "Neo-Liberalen" der FDP zehnmal lieber ist als eine mit den radikalen Linken.
Chinas Kommunisten versuchen es mit dem ungehemmtesten Kapitalismus, den man seit 100 Jahren gesehen hat und Russland mag sich gar nicht mehr festlegen.
Der glatte Horror für alle Radikalen, die ja von klaren links/rechts-Feindbildern abhängig sind.

Ein Handy zum freien Meinungsaustausch passt inzwischen unter jede Burka und Attentats- und Blutbaddrohungen gegen demokratische Wahlen werden vom irakischen und afghanischen Volk mit einer höheren Wahlbeteiligung quittiert als sie selbst im sicheren Westen üblich ist.
Der glatte Horror für alle religiösen Islam-Radikalen, deren rückständiger Schwachsinn nur überlebensfähig ist bei isolierten Individuen ohne eigene Meinung, die sich kaum auszutauschen wissen.

Und so bedrückend das auch für alle Radikalen sein mag, die sich in ihren ideologischen Schützengräben der Vereinfachung verschanzt haben, der nächste Zivilisationsschub kommt bestimmt und der geht mit einer weiteren Komplexitätserhöhung einher.
Gnadenlos.

Blue Max
08.08.09, 11:52
Und so bedrückend das auch für alle Radikalen sein mag, die sich in ihren ideologischen Schützengräben der Vereinfachung verschanzt haben, der nächste Zivilisationsschub kommt bestimmt und der geht mit einer weiteren Komplexitätserhöhung einher.
Gnadenlos.

Interessante Analyse. Allerdings übersiehst du, daß wir bereits heute in einer radikalen Welt leben: Turbokapitalismus und multikulturelle Gesellschaft sind für sich selbst genommen bereits radikale Ideologien.

Außerdem ist nicht jedes Erklärungsmodell eine Verschwörungstheorie, die einer Unfähigkeit, mit komplexen Situationen zurechtzukommen, geschuldet ist.

Wenn ich z.B. sage, daß die Zionisten einen großen Einfluß auf die Weltpolitik ausüben, dann muß das nicht gleich eine Verschwörungstheorie sein. Es gibt ja handfeste Indizien dafür, wie z.B. die mächtige AIPAC.

Nur wenn ich behaupten würde, es gäbe eine jüdische Weltverschwörung, dann wäre das natürlich falsch, weil zu einseitig.

Isquierda
08.08.09, 13:43
Ideologische Radikalität ist (meistens) die Bankrotterklärung eines überforderten Geistes vor dieser sich ständig erhöhenden Komplexität.

Und wann ist sie das nicht?

:augenrollen:

Dieser, dein Beitrag ist wortgewaltiger Unsinn. Weder sind deine subjektiven Definitionen Diskussionsgrundlage noch ergibt die Grundaussage irgendeinen Sinn: Was ist denn bitte Radikalismus?

Befragen wir wikipedia:

Als Radikalismus (http://de.wikipedia.org/wiki/Radikalismus) bezeichnet man eine politische Einstellung, die grundlegende Veränderungen an einer derzeit herrschenden Gesellschaftsordnung anstrebt. Das Adjektiv „radikal“ ist vom lateinischen radix (Wurzel) abgeleitet und beschreibt das Bestreben, gesellschaftliche und politische Probleme „an der Wurzel“ anzugreifen und von dort aus möglichst umfassend, vollständig und nachhaltig zu lösen. Der Begriff bezieht sich auf die Entschlossenheit und Konsequenz des Handelns, nicht auf eine bestimmte politische Richtung.

Ursprünglich bezeichnete der Begriff die bürgerlich-liberale Freiheits- und Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts, die mit der Linken im politischen Spektrum identifiziert wurde. Heute wird er auch auf rechtsgerichtete und andere vom Mehrheitskonsens stark abweichende politische Richtungen bezogen und dann umgangssprachlich ähnlich wie Fanatismus verstanden.


Du beklagst also, dass es Radikale gibt, die politisch das herrschende System überwinden und nicht nur refomieren wollen? Und du erwartest hier Applaus?

:grin:

Träum weiter.

logiCopter
09.08.09, 12:19
Interessante Analyse. Allerdings übersiehst du, daß wir bereits heute in einer radikalen Welt leben:
Deiner Formulierung folge ich so nicht. Denn sie suggeriert, dass wir uns in einer Entwicklung hin zu einer immer radikaler werdenden Welt befinden.
In Wirklichkeit ist eher das Gegenteil der Fall und Radikalität wirklich nichts Neues auf diesem Planeten:
Das Mittelalter zB. war allgemein geprägt von einem so radikalen Weltbild (Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, 30jähriger Krieg etc.), dass dagegen heutige Islamisten schon fast gemäßigt anmuten. Selbst der Reichskanzler Hindenburg war noch ein völlig einseitig-radikal denkender Hornochse mit minimalem politischen Verstand, der auf der heutigen politischen Bühne nur Kopfschütteln auslösen würde.
Radikales Denken ist heute eher auf dem Rückzug, da sollte man sich von der Lautstärke radikaler Schwachköpfe nicht täuschen lassen.



Turbokapitalismus und multikulturelle Gesellschaft sind für sich selbst genommen bereits radikale Ideologien.
Kapitalismus ist meines Erachtens keine Ideologie..
Der kommunistischen Ideologie "alles muss gleich verteilt werden" steht kein kapitalistisches Dogma gegenüber welches lautet "alle Armen müssen ausgebeutet werden" .
Der Kapitalismus ist äußerst flexibel und passt sich in der Regel den Bedürfnissen und Sachzwängen der Zeit an. (Das sehen wir gerade im Moment bei der Finanzkrise, wo auch der Kapitalismus vor Verstaatlichung von Banken etc. nicht zurückschreckt, wenn's erforderlich ist. Wäre der Kapitalismus eine starre Ideologie, wäre er zu solch "kommunistischen" Maßnahmen unfähig)
Aufgrund dieser Flexibilität gibt es den "Kapitalismus" bereits in einer so großen Anzahl verschiedenster Modelle (von der chiesischen Raubtierversion über die soziale Marktwirtschaft bis hin zu fast schon sozialistisch anmutenden Modellen in Schweden etc.) dass radikale Schmalspurdenker schon allein von dieser Vielfalt heillos überfordert sind und lieber alles in einen Topf schmeißen (müssen).
Kapitalismus muss gezügelt und ständig nachjustiert, aber keineswegs "überwunden" werden.
Ein gutes Auto entsteht auch nicht dadurch, dass man alles über den Haufen schmeißt und ganz von vorne anfängt sondern dass man das, was sich bewährt hat beibehält und den Rest laufend verbessert.

Die multikulturelle Gesellschaft ist eigentlich auch keine Ideologie, sie wird von den Linken nur dazu gemacht.
Grundsätzlich ist eine Blutauffrischung das beste, was einem Volk passieren kann. Fast alle Gesellschaften, welche durch dieses "Schmelztiegelprinzip" entstanden (vorneweg Amerika), haben einen beispiellosen Fortschritt in fast allen Bereichen hingelegt. Kulturen, welche sich abkapseln erstarren zwangsläufig früher oder später in Rückständigkeit.

Das ideologische Modell einer multikulturellen Gesellschaft wie es linke Blödmänner entwerfen, hat mit einer erfolgreichen Multikulti-Gesellschaft nichts zu tun.
Zuwanderung und Einbürgerung müssen umsichtig, klug und nach vernünftigen Kriterien geregelt werden. Man muss sich bloß mal die Einwanderungskriterien anschauen, die von Ländern wie Australien oder USA verlangt werden, dann weiß man, was vernünftig ist.
Zuwanderung muss so gestaltet werden, dass sich die Eingebürgerten nachher als Deutsche fühlen, und nicht als "Reine", die mit den ungläubigen "Unreinen" nicht mehr zu tun haben wollen als dass man von deren Sozialstaat besser leben kann als zuhause. Deshalb müsste Zuwanderung bei uns erheblich erschwert werden (im Grunde nur den Kriterien vieler anderer Länder angepasst werden), denn nur was man nicht nachgeschmissen bekommt, weiß man nachher auch zu schätzen.






Außerdem ist nicht jedes Erklärungsmodell eine Verschwörungstheorie, die einer Unfähigkeit, mit komplexen Situationen zurechtzukommen, geschuldet ist.
Natürlich. Es kommt dabei immer auf das Erklärungsmodell an.



Wenn ich z.B. sage, daß die Zionisten einen großen Einfluß auf die Weltpolitik ausüben, dann muß das nicht gleich eine Verschwörungstheorie sein. Es gibt ja handfeste Indizien dafür, wie z.B. die mächtige AIPAC.
Natürlich. Solange man dabei nicht übersieht, dass auch jede Menge andere außer AIPAC großen Einfluss auf die Weltpolitik ausüben (wie zB. die mächtigen Chinesen, die mächtigen Mullahs in Teheran, die mächtigen Russen, Europäer, Kirchen, Religionen usw.) und nicht einseitig alles Unglück dieser Welt den Zionisten in die Schuhe schiebt sondern abwägt, ist es keine Verschwörungstheorie.



Nur wenn ich behaupten würde, es gäbe eine jüdische Weltverschwörung, dann wäre das natürlich falsch, weil zu einseitig.
Unterschreib ich.

logiCopter
09.08.09, 12:38
:augenrollen:

Dieser, dein Beitrag ist wortgewaltiger Unsinn. Weder sind deine subjektiven Definitionen Diskussionsgrundlage noch ergibt die Grundaussage irgendeinen Sinn: Was ist denn bitte Radikalismus?

Befragen wir wikipedia: ...

Ich müsste erstmal wissen, wo du der Ansicht bist, dass Wikipedias Definition meinen Ausführungen widerspricht. Ich sehe da keinen wirklichen Widerspruch.

Wiki derfiniert den Begriff Radikalismus - und zwar völlig wertfrei, wie es sich für ein Lexikon gehört.
Ich hingegen analysiere den Zustand der Radikalität und zeige die Folgen auf sowie die persönlichen Defizite, die Leute radikal machen.







Du beklagst also, dass es Radikale gibt, die politisch das herrschende System überwinden und nicht nur refomieren wollen? Und du erwartest hier Applaus?

:grin:

Träum weiter.
Wenn ich meine Beiträge schreiben würde, um dafür "Applaus" zu erhalten, würde ich sie ganz bestimmt nicht "hier" einstellen.

Don
09.08.09, 13:04
Wenn ich meine Beiträge schreiben würde, um dafür "Applaus" zu erhalten, würde ich sie ganz bestimmt nicht "hier" einstellen.

Dochdoch. Applaus. :thumbsup:

Isquierda
09.08.09, 13:06
Wenn ich meine Beiträge schreiben würde, um dafür "Applaus" zu erhalten, würde ich sie ganz bestimmt nicht "hier" einstellen.

Nicht? Warum machst du es dann?

Don
09.08.09, 13:23
Nicht? Warum machst du es dann?

Er is ein ganz radikaler Radikalengegner
:grin::wein::tongue:

logiCopter
10.08.09, 16:19
Nicht? Warum machst du es dann?
Ich will, dass Leute, die es gewohnt sind Dinge nicht zuende zu denken, es nicht so gemütlich haben.

Lobo
10.08.09, 17:46
Ich will, dass Leute, die es gewohnt sind Dinge nicht zuende zu denken, es nicht so gemütlich haben.

Die werden deine Zeilen erst gar nicht lesen, insofern kannst du dir die Mühe sparen.


Gruß
:lobo:

ThiloS
11.08.09, 09:53
Der Witz in diesem Forum ist, dass die Leute, die ich selbst als rechtskonservativ oder rechtsliberal einschätzen würde, durch die RechtsEXTREMEN hier plötzlich ´rüberkommen als wären sie samt und sonders bei der Antifa :D

Es gibt also durchaus und sogar sehr sichtbar Unterschiede zwischen einer rechten und einer rechtsextremen Gesinnung!

tabasco
11.08.09, 10:51
Der Witz in diesem Forum ist, dass die Leute, die ich selbst als rechtskonservativ oder rechtsliberal einschätzen würde, durch die RechtsEXTREMEN hier plötzlich ´rüberkommen als wären sie samt und sonders bei der Antifa :D

Es gibt also durchaus und sogar sehr sichtbar Unterschiede zwischen einer rechten und einer rechtsextremen Gesinnung!Die Aussage ist genau so verheuchelt oder - je nach Kontext und Verfasser - grenzdebil, wie die Aussage "Es gibt also durchaus und sogar sehr sichtbar Unterschiede zwischen Moslems und radikalen Islamiten" oder "auch zwischen den Juden gibt es gute Menschen".

ThiloS
11.08.09, 14:38
Die Aussage ist genau so verheuchelt oder - je nach Kontext und Verfasser - grenzdebil, wie die Aussage "Es gibt also durchaus und sogar sehr sichtbar Unterschiede zwischen Moslems und radikalen Islamiten" oder "auch zwischen den Juden gibt es gute Menschen".

Du musst nicht beleidigt sein, dass Du eher zu den Gröhlern gehörst :)

K.-H. Hirmer
27.09.10, 20:38
Interessanter Beitrag. Dazu ein paar Anmerkungen.

Nun basiert aber jeder Fortschritt auf einer Erhöhung von Komplexität. Die Geschichte der gesamten Evolution - vom Einzeller der in der Ursuppe schwamm bis zum Homo Sapiens der Microchips baut - ist eine Geschichte zunehmender Komplexität, im technischen Bereich, im gesellschaftlichen, im biologischen, in jeglichem Bereich.
Dem könnte ich zustimmen.

Ideologische Radikalität ist (meistens) die Bankrotterklärung eines überforderten Geistes vor dieser sich ständig erhöhenden Komplexität.
Deshalb endet jegliche Radikalität auch immer in simpler Komplexitätsreduzierung.
Und zwar durch Projektion auf ein Feindbild.
Dem stimme ich nicht zu. Feindbilder bilden sich auf anderen Grundlagen. Radikalität hat andere Ursachen. Meistens Wut. Ich persönlich kann für mich sagen, dass ich immer radikal und stinksauer werde, wenn Probbleme nicht beim Namen genannt werden (dürfen). Wenn Schwafler in Diskussionen jedes noch so offenkundige Problem so lange "ausdifferenzieren" und "hinterfragen", bis das Problem dadurch "gelöst" ist, dass es verbal so kleingehauen wurde, dass praktrisch keines der "ausdifferenzierten" Problempartikelchen mehr erkannbar ist.

Komplexität in Problemen erkennen, ist etwas anderes, als ein Problem dadurch zu "lösen", dass man es verbal einfach in Moleküle auflöst.

Weiter macht mich sauer, dass gerade im Bereich der Soziologie jede Diskussion mit einer Schuldzuweisung an die gesamte Gesellschaft endet. Nicht der Kriminelle ist schuldig, die Gesellschaft macht ihn zum Kriminellen. Nicht der integrationsunwillige Ausländer ist schuldig, die Gesellschaft macht eben nicht genug Integrationsangebote. Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen.

Das macht mich "radikal". Problemlösungen können nur dort stattfinden, wo klare Verantwortungszuweisung stattfindet. Da verlange ich eine klare Schuldzuweisung:

"Du Krimineller hast schuld auf Dich geladen und musst Dein Verhalten ändern. Du integrationsunwilliger Ausländer verursachst Probleme und musst Dein Verhalten ändern."

Erst wenn Dinge klar benannt, konkrete Verhaltensänderungen eingefordert und Verantwortlichkeiten festgelegt sind, können Probleme gelöst werden. Niemals aber mit deren Auflösung in Moleküle.

Mit Feindbildern hat die Zuweisung von Verantwortung für Probleme nun wirklich nichts zu tun.

logiCopter
29.09.10, 10:03
Dem stimme ich nicht zu. Feindbilder bilden sich auf anderen Grundlagen.Natürlich sind die bildenden Grundlagen für Feindbilder oft anders. Deshalb sind ja auch die Feindbilder oft anders. (Kapitalist, Ausländer, Ungläubiger etc.).
Gemeinsam haben sie aber, dass anhand des Feindbilds die komplizierte Wirklichkeit vereinfacht werden soll.


Radikalität hat andere Ursachen. Meistens Wut. Ich persönlich kann für mich sagen, dass ich immer radikal und stinksauer werde, wenn Probbleme nicht beim Namen genannt werden (dürfen).Dann hättest du in radikalen Systemen früher oder später die größten Probleme. Es ist das Markenzeichen von radikalen Gesellschaftsformen, dass Probleme nicht beim Namen genannt werden (dürfen).
Liberale Gesellschaftsformen zeichnen sich da immer durch einen bedeutend größeren Spielraum aus.


Wenn Schwafler in Diskussionen jedes noch so offenkundige Problem so lange "ausdifferenzieren" und "hinterfragen", bis das Problem dadurch "gelöst" ist, dass es verbal so kleingehauen wurde, dass praktrisch keines der "ausdifferenzierten" Problempartikelchen mehr erkannbar ist. Das "Zerreden" einer Problematik kenne ich gut. Wichtig dabei ist darauf zu achten, ob der "Hinterfrager" beim Thema bleibt oder versucht, in ein anderes Thema zu flüchten. Wenn man ihn nicht allzuweit vom Thema abschweifen lässt, bleibt sein Hinterfragungsspielraum eher klein.
Ausdifferenzierungen, die beim Thema bleiben, sind natürlich legitim und wichtig.


Komplexität in Problemen erkennen, ist etwas anderes, als ein Problem dadurch zu "lösen", dass man es verbal einfach in Moleküle auflöst.Damit die Moleküle nicht zu zahlreich werden, werden sie meistens in sogenannten Statistiken zusammengefasst. Diese Statistiken fördern den Überblick, wie man bei Herrn Sarrazin gesehen hat, welcher den Multikulti-Gutmenschen, die bei der muslimischen Migration gerne nur positive Moleküle benennen, recht unangenehme Statistiken entgegengehalten hat.


Weiter macht mich sauer, dass gerade im Bereich der Soziologie jede Diskussion mit einer Schuldzuweisung an die gesamte Gesellschaft endet. Nicht der Kriminelle ist schuldig, die Gesellschaft macht ihn zum Kriminellen. Nicht der integrationsunwillige Ausländer ist schuldig, die Gesellschaft macht eben nicht genug Integrationsangebote. Die Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen.Na immerhin macht dich nicht nur die molekulare Aufspaltung der Probleme, sondern deren einseitige Vereinfachung ebenfalls sauer.
Finde ich gut. Einseitige Vereinfachung ist nämich genau was ich meine.

herberger
29.09.10, 22:37
http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,8116408,00.html


Jetzt geht das auch schon in Mongolien los,
Hitlergruß und Rassenwahn
Neonazis in der Mongolei

Sie tragen Springerstiefel, Bomberjacke und rote Armbinden mit Hakenkreuz. Die Rede ist von Neonazis. Die treiben ihr Unwesen jetzt auch in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Junge Mongolen bedienen sich der Ideologie des Nationalsozialismus. Ihr Ziel: die Mongolei vor dem wachsenden Einfluss Chinas zu schützen

logiCopter
30.09.10, 09:26
http://auslandsjournal.zdf.de/ZDFde/inhalt/24/0,1872,8116408,00.html


Jetzt geht das auch schon in Mongolien los,
Hitlergruß und Rassenwahn
Neonazis in der Mongolei

Sie tragen Springerstiefel, Bomberjacke und rote Armbinden mit Hakenkreuz. Die Rede ist von Neonazis. Die treiben ihr Unwesen jetzt auch in Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei. Junge Mongolen bedienen sich der Ideologie des Nationalsozialismus. Ihr Ziel: die Mongolei vor dem wachsenden Einfluss Chinas zu schützenVielleicht sollte die mal jemand über die Rassentheorien von Hitlers Hakenkreuz-Nazis aufklären.
Da kommen sie nämlich verdammt schlecht bei weg.

Redwing
07.10.10, 22:36
Oh, hier hat er seinen Propagandatext also auch auf die Menschheit losgelassen; na, dann will ich auch, wie überall, mit meiner entlarvenden Antwort kontern. :smoke:
Hat ganz schön gedauert, bis ich das wiedergefunden hab. :-D

Hat man erst den Feind, der "schuld ist", hat man auch das Gefühl, die Komplexität seiner Lebenssituation entscheidend reduziert zu haben. Man braucht sich nicht mehr mit der ganzen Kompliziertheit herumschlagen, sondern nur noch einen Feind besiegen, der sie vermeintlich verursacht.

Ja, z.B. Arbeitslose, die fertigzumachen ja "alternativlos" ist, nicht wahr? :rollo:

Darum hat jeder radikale Ideologe seinen Hauptfeind, einen Verursacher, der an allem Schuld ist. Der radikale Linke den "Kapitalismus", der radikale Rechte den "Ausländer", der fanatische Religiöse den "Ungläubigen" usw.

...die regierenden BWL-Sektierer alles Soziale, die horizontbeschränkten Durchschnittsspießer das arbeitslose Systemopfer, der Logicopter den Verstand,... :smoke:

Wichtig dabei ist, dass der schuldige Feind nicht genauer betrachtet wird. Chinesischer Kapitalismus wird keinesfalls differenziert betrachtet zu europäischen oder anderen Wirtschaftsystemen, alles ist nur ein einziger großer "Kapitalismus".

Ach, weißt du: Das Resultat zählt, und JEDES kapitalistische Resultat ist sozialdarwinistische Scheiße und beinhaltet expansiv-kumulative Gefällebildung mit Massenarmut und destabilisierender Kaufkraftvernichtung als Folge. Ist mir völlig Wurscht, ob die Gefällebildung bei Variante X vielleicht etwas langsamer als bei Variante Y vonstatten geht, aber im Prinzip ist es immer derselbe, x-fach gescheiterte Rotz. :smoke: Je wirtschaftsliberaler und sozialstaatsärmer, desto schlimmer, aber in jedem Kapitalismus ist der Sozialstaat mickrig genug, um die Leute in die "freiwillige" Versklavung zu bringen und die Privatwirtschaft vorhanden, die Konditionsabriß durch Rationalisierung und Konkurrenzwahn sowie Gefällebildung durch persönliche Bereicherung (auf Kosten Anderer obendrein) bedeutet.

So ist jedem Radikalen die sogenannte "Mitte" auch äußerst suspekt, denn dort wimmelt es von Zweifeln, Abwägungen, Kompromissen. Also nix für das einfache Hau-Drauf-Gemüt.

Das wirtschaftsliberale Politkartell der Mitte (KED) ist nichts weiter als ein rückgratloser, erbärmlicher Haufen von Wirtschaftsmafiakriechern, die kein anderes Konzept kennen, als vor Wirtschaft und Bonzen zu kuschen und dafür lieber alle Anderen zu schröpfen und fertigzumachen. Erbärmlich, asozial und kurzsichtig, diese Politik.

Ein Teufelskreis: Je mehr der Radikale sein Denken in simple entweder/oder-Kategorien zwängt, desto verwirrender und bedrohlicher wird für ihn die Kompliziertheit der Wirklichkeit.

Mir ist schon klar, daß egomanische Systemprofiteure wie du nur zu gerne ganz offensichtlich und einfach vernünftige Lösungen unnötig verlabbern und verkomplizieren, damit die von euren Medien verblödete Masse, die täglich mehr blutet für des reichen Soziopathen Überfluß, nicht kapiert, wie einfach es sein könnte. Denn wenn sie das tut, dann ist es essig mit eurer getarnten Diktatur; dann haben weder die reiche Minderheit noch ihr Gefällesystem noch eine glaubwürdige Rechtfertigung für ihre Existenz. :smoke:

Diesem radikalen weltfremden Prinzip ist irgendwann jede Art von Normalität nur noch verdächtig.

Wenn kranke Arschlöcher, die nur Scheiße bauen, einem die Norm vorschreiben wollen, dann widersetzt man sich der Norm zu recht und schafft bessere Normen!

Denn der Radikale begreift sich in diesem Stadium nur noch als Opfer.
Opfer von anonymen Prozessen, geheimnisvollen Mächten, Opfer von Globalisierung, Steuerberatern, Politikern und allerlei sonstigen Verschwörungen.

Ach nee, das sind alles Unschuldslämmer und es gibt überhaaauuuupt keine Opfer und Verarschten in deiner Scheinwelt, was? Das bildet sich jeder nur ein und soll doch mit dem bißchen Scheiße, das man ihm läßt- wobei viele nicht mal'n bißchen Scheiß noch haben- zufrieden sein, was? Ganz bequem für die paar davon profitierenden Blutsauger an der Spitze, was? Ey, was laberst'n DU für'n Scheiß, Al'a!? :mad:

Immer unübersehbarer sind die Zeichen, wie sich die politischen Lager einander angleichen und nach dem tragfähigsten Mittelweg suchen.
Die Union überholt schon mal die SPD von links während der SPD eine Koalition mit den "Neo-Liberalen" der FDP zehnmal lieber ist als eine mit den radikalen Linken.

Ach ja, der "tragfähigste Mittelweg" der wirtschaftsliberalen Einheitsmitte, die Lebensumstände für die meisten Arbeitnehmer, die Rentner, die Studenten, die meisten Kranken, ganz besonders die unverschuldet arbeitslosen Systemopfer (und sich der Ausbeutung und dem Dumping zu sperren ist auch absolut nachvollziehbar),...- sprich: fast ALLE, bis auf die reiche, auf Überfluß und Sonderrechte beharrende, herrschende Minderheit!- zu verschlechtern, nur damit eine globale Mafia aus (Wirtschafts)bonzen sich nicht einschränken und ihr erpresserisches Terrorregime nicht aufgeben muß! :mad: Das ist nicht tragfähig, angesichts immer mehr Massenarmut weltweit- selbst in Industrieländern-, sondern einfach nur Feigkeit, Rückgratlosigkeit, Inkonsequenz und blanke Unfähigkeit! Politik des geringsten Widerstands auf blanke Kurzsicht ist das!
Alternativen zum einheitlich-volksfeindlichen Abgrundskurs wählen; (echte) Linke wählen, sag ich da nur!

Chinas Kommunisten versuchen es mit dem ungehemmtesten Kapitalismus, den man seit 100 Jahren gesehen hat und Russland mag sich gar nicht mehr festlegen.
Der glatte Horror für alle Radikalen, die ja von klaren links/rechts-Feindbildern abhängig sind.

Daß kapitalistische Systempopulisten das noch "Kommunismus" nennen, wundert mich nicht- wohl selbst nicht dran glaubend-, aber für mich ist nur Sozialismus/Kommunismus, was sozialistisch/kommunistisch IST und nicht, wo das nur als Etikett draufsteht.

Ein Handy zum freien Meinungsaustausch passt inzwischen unter jede Burka und Attentats- und Blutbaddrohungen gegen demokratische Wahlen werden vom irakischen und afghanischen Volk mit einer höheren Wahlbeteiligung quittiert als sie selbst im sicheren Westen üblich ist.

Und dann kommen mitunter US-kritische, islamische Parteien an die Macht... :rollo:

Und so bedrückend das auch für alle Radikalen sein mag, die sich in ihren ideologischen Schützengräben der Vereinfachung verschanzt haben, der nächste Zivilisationsschub kommt bestimmt und der geht mit einer weiteren Komplexitätserhöhung einher.

Der nächste und wohl bedeutendste Zivilisationsschub wird darin bestehen, dieses sozialdarwinistische, entartete Raubtiersystem ein für alle mal auf die Müllhalde der Geschichte zu verbannen und ein System zu etablieren, das auf Gemeinschaft, Ausgewogenheit und Soziales setzt, statt auf Gefälle, Egoismus, Soziopathie und Konkurrenzwahn. :smoke:

Du kamst dir wieder schlau und gewitzt vor, aber einmal mehr hat sich's als Verbalblähung und viel Lärm um nichts erwiesen. :-D Blanke, verzweifelte Propaganda einer aussterbenden Kaste, die keine glaubwürdigen Argumente mehr konstruieren kann, angesichts des unverkennbaren Systemniedergangs, eben.

el spartaco
10.10.10, 20:35
Ich will, dass Leute, die es gewohnt sind Dinge nicht zuende zu denken, es nicht so gemütlich haben.Du bereitest dir demnach also deine kleine Privathölle, du großer Nichtzuendedenker!

herberger
10.10.10, 21:02
Die größten Extremisten sitzen im deutschen Bundestag sie wollen Deutschland durch musel Überfremdung abschaffen,und gleichzeitig wollen sie die BRD am Hindukusch vor Islamisten verteidigen.

Vielleicht sind ja auch die Überfremdungs Gauner Rechtextremisten.

logiCopter
11.10.10, 12:40
Und dann kommen mitunter US-kritische, islamische Parteien an die Macht... :rollo:Dass du da lachen musst, versteh ich gut. Am linken Rand versteht man ja unter Demokratie grundsätzlich nur das Wählen von ein paar Marionetten der "Partei".
In richtigen demokratischen Wahlen dagegen hat das Volk die freie Auswahl.
Da ist es nur logisch, dass auch US-kritische Parteien an der Macht beteiligt sein können. Die USA beweisen damit, dass sie echte demokratische Wahlen abgehalten haben.
Das kann der an sein totalitäres Denken gewöhnte Redwing natürlich nicht verstehen und kugelt sich vor Lachen ... :)

el spartaco
11.10.10, 21:05
In richtigen demokratischen Wahlen dagegen hat das Volk die freie Auswahl.
Genau, wie in den USA, wo man immer nur geeignete und aus dem einfachen Volke kommende Präsidenten wählen kann - wenn sie denn über das notwendige Kleingeld verfügen. Sag mal unlogicopter, wie naiv geht es eigentlich. Glaubst du eigentlich an das, was du da schreibst? Ist echt putzig!:)

logiCopter
12.10.10, 09:58
Genau, wie in den USA, wo man immer nur geeignete und aus dem einfachen Volke kommende Präsidenten wählen kann - wenn sie denn über das notwendige Kleingeld verfügen. Sag mal unlogicopter, wie naiv geht es eigentlich. Glaubst du eigentlich an das, was du da schreibst? Ist echt putzig!:)Auch noch so viel Kleingeld kann nicht sicherstellen, wo der arme Obdachlose (in den USA gibts ja deiner Meinung nach fast nur solche) in der Wahlkabine schließlich sein Kreuzlein hin macht.
Selbst wenn der Präsident den vielen armen Sklavenarbeitern höchstpersöhnlich im Wahllokal noch 100 Dollar von seinem "Kleingeld" zustecken würde, dürfte er nicht mit in die Wahlkabine um die Kreuzlein zu kontrollieren.

Also frage dich lieber mal, warum deine angeblichen Massen von unterdrückten Obdachlosen und Sklavenarbeitern in den USA denn nicht zum Beispiel die "Socialist Workers Party" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Socialist_Workers_Party_(USA) ) oder die "Kommunistische Partei" (http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_(Vereinigte_Staaten) ) oder die "Sozialistische Partei der USA" (http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Partei_der_USA ) und auch nicht die "Green Party" (http://de.wikipedia.org/wiki/Green_Party_(Vereinigte_Staaten) ) in Massen wählen, wenn sie ganz unbeobachtet in der Wahlkabine ihr Kreuzlein machen können.

Seltsam, nicht ? :)

el spartaco
12.10.10, 19:20
Auch noch so viel Kleingeld kann nicht sicherstellen, wo der arme Obdachlose (in den USA gibts ja deiner Meinung nach fast nur solche) in der Wahlkabine schließlich sein Kreuzlein hin macht.
Selbst wenn der Präsident den vielen armen Sklavenarbeitern höchstpersöhnlich im Wahllokal noch 100 Dollar von seinem "Kleingeld" zustecken würde, dürfte er nicht mit in die Wahlkabine um die Kreuzlein zu kontrollieren.

Also frage dich lieber mal, warum deine angeblichen Massen von unterdrückten Obdachlosen und Sklavenarbeitern in den USA denn nicht zum Beispiel die "Socialist Workers Party" ( http://de.wikipedia.org/wiki/Socialist_Workers_Party_(USA) ) oder die "Kommunistische Partei" (http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Partei_(Vereinigte_Staaten) ) oder die "Sozialistische Partei der USA" (http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Partei_der_USA ) und auch nicht die "Green Party" (http://de.wikipedia.org/wiki/Green_Party_(Vereinigte_Staaten) ) in Massen wählen, wenn sie ganz unbeobachtet in der Wahlkabine ihr Kreuzlein machen können.

Seltsam, nicht ? :)Es dreht sich im Kreis, Burschi, schon Kalle sagte: "Die gedanken der Herrschenden sind in einer Gesellschaft die herrschende4n Gedanken.

logiCopter
13.10.10, 09:56
Es dreht sich im Kreis, Burschi, schon Kalle sagte: "Die gedanken der Herrschenden sind in einer Gesellschaft die herrschende4n Gedanken.Wenn das so wäre, dass sowieso "die Gedanken der Herrschenden in einer Gesellschaft die herrschenden Gedanken sind", dann stellt sich natürlich die Frage, warum Sozialisten und Kommunisten immer diese Gedanken überall wo sie geherrscht haben mit vorgeschriebener Einheitsmeinung, Pressezensur und Stasi-Spitzeln ständig überwachen mussten.

Seltsam, nicht ? ... :)

el spartaco
14.10.10, 19:12
Wenn das so wäre, dass sowieso "die Gedanken der Herrschenden in einer Gesellschaft die herrschenden Gedanken sind", dann stellt sich natürlich die Frage, warum Sozialisten und Kommunisten immer diese Gedanken überall wo sie geherrscht haben mit vorgeschriebener Einheitsmeinung, Pressezensur und Stasi-Spitzeln ständig überwachen mussten.

Seltsam, herrschen nicht ? ... :)Das ist ja nun bei uns nicht anders, das gehört wohl zum Herrschen dazu, aber natürlich gibt es Andersdenkende, eine Minderheit eben. Vor deinen Äußerungen habe ich keine Angst, aber wenn es einmal so sein sollte, dass sich die Verhältnisse bbei uns ändern, muss man dich im Auge behalten. Aber vielleicht bist du, wi4 so viele einer der ersten, die angeschleimt kommen...:-D

logiCopter
15.10.10, 06:39
Das ist ja nun bei uns nicht anders, das gehört wohl zum Herrschen dazu ...Die überwachte Einheits-Meinung gehört nur bei deinesgleichen zum Herrschen dazu.
Dass sich ein Regierungskritiker wie Michael Moore im Westen eine goldene Nase verdient und in Ruhe alt werden kann, während er in China, Nordkorea oder Kuba längst "verschwunden" oder mit einer Dosis Pullonium "ruhiggestellt" wäre, sollte auch dem dümmsten linken Schwachkopf langsam mal aufgefallen sein.

Vor deinen Äußerungen habe ich keine Angst ...Das klingt wie Pfeifen im dunklen Wald, wenn du da extra drauf hinweisen musst, merkst du das nicht ? :)


... aber wenn es einmal so sein sollte, dass sich die Verhältnisse bbei uns ändern, muss man dich im Auge behalten.Die Verhältnisse ändern sich bereits, und zwar so, wie es meistens ist, wenn es weniger zu verteilen gibt: Die Rechtspopulisten haben die besseren Argumente. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,629070,00.html

Nicht dass ich das begrüßen würde, aber wenn sich die Verhältnisse weiter so ändern, wird man eher Leute wie dich "im Auge behalten".