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Kleinlok
27.11.09, 09:09
Die Gewalt fährt immer mit


Für den Begriff "Gewalt im Nahverkehr" liefert Google
in flotten 0,23 Sekunden ca. 92.100 Ergebnisse,
einige Beipiele:

Gewalt im Nahverkehr - Drei Angriffe auf Berliner Busfahrer an einem Tag - Berlin - Berliner Morgenpost (http://www.morgenpost.de/berlin/article1036837/Drei_Angriffe_auf_Berliner_Busfahrer_an_einem_Tag. html)

Gewalt im Nahverkehr - Randalierer werfen Mann aus Berliner U-Bahn - Berlin - Berliner Morgenpost (http://www.morgenpost.de/berlin/article1021681/Randalierer_werfen_Mann_aus_Berliner_U_Bahn.html)

Gegen Gewalttäter setzt der Nahverkehr auf ausgebildetes Sicherheitspersonal und Videokameras - Rhein-Main - Nachrichten - op-online.de (http://www.op-online.de/nachrichten/frankfurt-rhein-main/wachsames-auge-faehrt-immer-502283.html)

ver.di Online-Petition gegen Gewalt im ÖPNV « Samstag ist ein guter Tag (http://samstagisteingutertag.wordpress.com/2009/10/27/ver-di-online-petition-gegen-gewalt-im-opnv/)


In der aktuellen Offenbach-Post vom 27.11.09 geht´s mal wieder um das Thema. Besonders konservative Politiker der CDU scheinen sich laut dem Artikel "Bei Gewalt gegen Bus- und Bahnfahrer drohen härtere Strafen" berufen, um mit technischem Gerät und härteren Strafen (die es eigentlich längst gibt, die nur nicht zur Anwendung kommen) gegen die zunemmende Gewalt im ÖPNV zu Felde zu ziehen.

Erfolglos, wie ich schon jetzt vermute:




Mehr Sicherheitskräfte, mehr Videokameras - damit wollen die Verantwortlichen im öffentlichen Nahverkehr offensiv der zunehmenden Gewalt gegen Mensch und Sachen in diesem Bereich begegnen. Ich zweifele am Erfolg. Durch grenzenlosen Hass getriebene Gewalttäter werden sich davon kaum abhalten lassen, die tödliche Gewalt gegen Herrn Dominik Brunner in der S-Bahn München ist exemplarisch. Wo der Wert des menschlichen Lebens gnadenlos von strafffällig werdenden Menschen missachtet wird, haben stumme Glaslinsen und deren genauso stumme Verfechter nicht mehr viel zu sagen: Was die Verkehrsbetriebe als Offensive bezeichnen wollen, ist nur eine hilflose Gegenoffensive zu einer Gewaltoffensive meist jugendlicher Täter, deren Ursache von den Verkehrsbetrieben aber beständig geleugnet wird: Der öffentliche Nahverkehr ist in einem Land, in dem die relative Armut vieler Menschen längst zum Alltag gehört, auf Grund seiner sozial unverträglichen Tarifgestaltung alles andere als wirklich öffentlich. Doch Politik und Gesellschaft schauen weg und überlassen die Sicht auf die traurige Realität stummen Videokameras, schlecht bezahlten Sicherheitskräften und den mitfahrenden Bürgern, welche, wenn sie nicht sofort ängstlich wegschauen, möglicherweise der Gefahr ausgesetzt sind, die Herrn Brunner sein Leben kostete. Deshalb: Wo die Verantwortlichen weiter in Erstarrung verharren wollen, wird die Unsicherheit ungemindert weiter mitfahren – und das ohne Ticket - jeden Tag.

Herr Bratbäcker
28.11.09, 14:36
Die Gewalt fährt immer mit


Wer Angst vorm bösen schwarzen Mann hat, soll sich doch ein Taxi nehmen. :cool:

Ace of Spades
28.11.09, 15:45
Wer Angst vorm bösen schwarzen Mann hat, soll sich doch ein Taxi nehmen. :cool:

Warum soll er mit dem Taxi fahren? Das Gesocks muss von den Strassen verschwinden.

tabasco
28.11.09, 16:25
Die Gewalt fährt immer mit

Für den Begriff "Gewalt im Nahverkehr" liefert Google
in flotten 0,23 Sekunden ca. 92.100 Ergebnisse,(...)

Jaaaa, das ist ein Argument.

Zu dem Suchbegriff "Tisch" liefert die Google in den flotten 0,15 Sekunden ganze 5.090.000 Treffer ... und "Gewalt im Nahverkehr" in Ausführungszeichen - lediglich 9.480 Treffer in 0,14 sec.

Yesterday
28.11.09, 16:42
Jaaaa, das ist ein Argument.

Zu dem Suchbegriff "Tisch" liefert die Google in den flotten 0,15 Sekunden ganze 5.090.000 Treffer ... und "Gewalt im Nahverkehr" in Ausführungszeichen - lediglich 9.480 Treffer in 0,14 sec.

…das Gewaltpotential im ÖPNV… ist real…(es ist ein gesellschaftliches Problem)…man kann es verdrängen, oder man stellt sich diesem Phänomen.;-)

Freibeuter
28.11.09, 16:49
…das Gewaltpotential im ÖPNV… ist real…(es ist ein gesellschaftliches Problem)…man kann es verdrängen, oder man stellt sich diesem Phänomen.;-)

richtig, wir brauchen mehr Sichheitspersonal !
Täter müssen kurzfristig und hart bestraft werden !

Matze82
28.11.09, 17:17
richtig, wir brauchen mehr Sichheitspersonal !
Täter müssen kurzfristig und hart bestraft werden !

Sicherheitspersonal kostet Geld, wird für das verschuldete Berlin schwer.
Besser sind schwere Bestrafungen der Täter, vielleicht schreckt es ab.
Das hiesse für Migranten sofortige abschiebung und für Deutsche Gefängnis.

Freibeuter
28.11.09, 17:23
Sicherheitspersonal kostet Geld, wird für das verschuldete Berlin schwer.
Besser sind schwere Bestrafungen der Täter, vielleicht schreckt es ab.
Das hiesse für Migranten sofortige abschiebung und für Deutsche Gefängnis.

Man muß doch in Berlin nur 10.000 arbeitslose und /oder kriminelle Ausländer abschieben.
10.000 mal rund 800 Euro pro Monat gespart, macht...:out:...8.000.000

Davon kann man aber die Sicherheit sehr gut ausbauen:banana:

Yesterday
28.11.09, 18:41
…wenn und aber….alles dummes Gelaber… Null wissen haben diese braunen Muschkoten schon mit der Muttermilch eingesogen…

Statistiken geben Aufschluss über den wirklichen Anteil von Straftätern mit Migrationshintergrund…im ÖPNV… und der ist prozentual geringer als der, der Deutschen… zum Leidwesen von unseren dummen völkischen Brezelbäckern.:-D

Hendrik
28.11.09, 18:57
Schon schlimm mit dieser gewalt! Hoffentlich baut die EU endlich eine Internationale Polizei auf, die solcher gewalt entgegentritt!!

Freibeuter
28.11.09, 19:00
Schon schlimm mit dieser gewalt! Hoffentlich baut die EU endlich eine Internationale Polizei auf, die solcher gewalt entgegentritt!!

Gewalt im Nahverkehr kann man aber nur national lösen, mit dem Einsatz von Bundespolizei.
Eine EU-polizei braucht man da nicht.

Ace of Spades
28.11.09, 19:03
…wenn und aber….alles dummes Gelaber… Null wissen haben diese braunen Muschkoten schon mit der Muttermilch eingesogen…

Statistiken geben Aufschluss über den wirklichen Anteil von Straftätern mit Migrationshintergrund…im ÖPNV… und der ist prozentual geringer als der, der Deutschen… zum Leidwesen von unseren dummen völkischen Brezelbäckern.:-D

Stelle doch mal so eine Statistik ein.

Kleinlok
28.11.09, 19:03
Jaaaa, das ist ein Argument.

Zu dem Suchbegriff "Tisch" liefert die Google in den flotten 0,15 Sekunden ganze 5.090.000 Treffer ... und "Gewalt im Nahverkehr" in Ausführungszeichen - lediglich 9.480 Treffer in 0,14 sec.

Soll wohl heissen:

Der Tisch fährt immer mit...

Danke für den weiterführenden Beitrag :banana:

Hendrik
28.11.09, 19:08
Gewalt im Nahverkehr kann man aber nur national lösen, mit dem Einsatz von Bundespolizei.
Eine EU-polizei braucht man da nicht.

Die braucht man, und zwar damit die international gefast und zur rechenshcaft gezogen werdne.

Kleinlok
28.11.09, 19:29
Die braucht man, und zwar damit die international gefast und zur rechenshcaft gezogen werdne.

Ihr braucht einfach mehr ein bisserl Ursachenforschung,
dann könntet ihr der polizei mal eine Pause gönnen.

Hendrik
28.11.09, 19:35
Ihr braucht einfach mehr ein bisserl Ursachenforschung,
dann könntet ihr der polizei mal eine Pause gönnen.

Europaweit könnten mer Polizisten rekrutiert werden, und so könte man die Gewalt eindämmen. Zudem braucht man ein Europaweites Überwachungssystem, mit Kameras und so.

Freibeuter
28.11.09, 19:44
Europaweit könnten mer Polizisten rekrutiert werden, und so könte man die Gewalt eindämmen. Zudem braucht man ein Europaweites Überwachungssystem, mit Kameras und so.

...in den dt. Großstädten, in denen marodierende Kanackenbanden umherziehen, braucht man mehr Überwachung vor Ort , und keine europaweite Überwachung.

Hendrik
28.11.09, 20:02
...in den dt. Großstädten, in denen marodierende Kanackenbanden umherziehen, braucht man mehr Überwachung vor Ort , und keine europaweite Überwachung.

Mit einer Europaweiten Überwachung könnte man die ausser Gefecht setzen.
Du bist also einer dieser rechtsextremen, von denen man immer hört?

Freibeuter
28.11.09, 20:17
Mit einer Europaweiten Überwachung könnte man die ausser Gefecht setzen.
Du bist also einer dieser rechtsextremen, von denen man immer hört?

was ist dennn bitte rechtsextrem ?:out:

Ace of Spades
28.11.09, 21:57
Du bist also einer dieser rechtsextremen, von denen man immer hört?

Ihn kannst du am Sonntag im Zoo besichtigen.

Kleinlok
29.11.09, 09:19
Europaweit könnten mer Polizisten rekrutiert werden, und so könte man die Gewalt eindämmen. Zudem braucht man ein Europaweites Überwachungssystem, mit Kameras und so.

Wieder an den Ursachen vorbeigeschwurbelt.

Itchy
29.11.09, 09:24
Zudem braucht man ein Europaweites Überwachungssystem, mit Kameras und so.

Eine sehr gute idee.

Ace of Spades
29.11.09, 09:25
Ihr braucht einfach mehr ein bisserl Ursachenforschung,
dann könntet ihr der polizei mal eine Pause gönnen.

Das gibt es nicht mehr. Die Frage "Warum" ist gestrichen.

Kleinlok
29.11.09, 11:57
Das gibt es nicht mehr. Die Frage "Warum" ist gestrichen.

Klar, Denken ist halt anstrengend :banana:

V.V.S.O.P.
30.11.09, 15:54
Vereinfacht ausgedrückt, Schuld sind immer die anderen.

Kleinlok
30.11.09, 20:14
Vereinfacht ausgedrückt,
Schuld sind immer die anderen.

Na ist ja schön, dass du selber erkannst hast, dass deine Rede vereinfacht daher kommt.

Ich sage da nur:

Du scheinst leider wenig Ahnung von der realen Wirlichkeit auf Deutschlands Schienen und Busspuren zu haben!

Der ist teuer, asozial und ungerecht.

Die Kosten sind zwar exorbitant hoch (allein rund 5 Mia € staatliche Subvention des Bundes in Form sogenannter "Regionalisierungsmittel" per anno), aber nicht, weil das Personal oder die Kunden fair behandelt würden.

Das erstere wird an allen Ecken und Enden bei Bus, Tram und Bahn in den Niederlohnbereich gedrückt: Leiharbeitsfirmen, Subunternehmen, kein Trick wird ausgelassen um Lohndumping auf breiter Front auif jedem Zentimeter Gleis oder bis in den letzten Winkel des Busdepots durch zu setzten.


Die zweiten dürfen sich permanent mit undurchsichtigen, oft unlogischen und generell zu teuren Tarifen rumärgern und mitunter prallen enttäuschter Kunde und genauso enttäuschtes Personal aufeinander. Handytelefonierende Busfahrer in den Nachtstunden sind im Rhein-Main Verkehrsverbund (dem teuersten und asozialsten Verbund in Deutschland) gang und gäbe.

Die Missachtung der STVO auf Kosten der Sicherheit als letzter Freiraum des mit 7-8 Euro /h für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit gedemütigten Fahrpersonals.

Dafür werden an Bestechungskonzerne (Siemens) von korrupten Beamten Milliardenaufträge rausgeputzt, die in erster Line eine moderne Bahn ergeben sollen, die dann in erster Line aber folgend daher kommt:

Teuer, oft nicht wirklich nachhaltig, steril, anonym, oft kundenfeindlich, personalentleert.

Bahnhöfe sehen aus wie der letzte Dreck,
verwahrlost, vandalsiert, vermüllt.

Wer wissen möchte wie krank und vermüllt eine
Gesellschaft geworden ist, gehe auf ihre Bahnhöfe.

Der ungeschminkte Blick auf die dortigen Realitäten, straft das ganze Honigkuchengeschwätz von Trockenkaspar Grüßaugust der Lüge und
übertönt sogar die Schnarchlaute der Kanzlerindarstellerin.

Aber die Tante muss ja auch nicht ihren bequemen Aussitz-Hintern in die Hartschalensitze der Plastikgurken drücken, die für teures Steuergeld teure und für Arme unbezahlbare S-Bahn spielen :flop:

Der Kunde ist ohnehin nur notwendiges Übel, wie jeder arbeitende Mensch in diesem Land und wenn er/sie wegbleibt- umso besser!

Da aber immer Leute fahren müssen und der Verkehrsinfarkt auf Deutschlands von Blechkarosssen zugemüllten Strassen sich in Maßen halten soll, bietet sich der ÖPNV als hervorragendes Jadggebiet für Abzocker aller Orten.

Die klassischen und zunehmenden Verlierer können sich den für Niedrig- und Normalverdiener mit am teuersten ÖPNV in Europa schwer leisten, auf diese machen dann mies bezahlte und dementsprechend miesgelaunte Kontrollettis mit tiefgefrorenen Rachegelüsten Jagd.

Der deutsche ÖPNV - ein ideales Sammelbecken für eingefleischte Sadisten und Masochisten. Die nächste Uniform der Bahn sollte ganz in Leder daherkommen, die Peitsche gibt zur Trillerpfeife gratis dazu.:banana:

Von den erwischten Schwarzfahrern revanchiert sich das Testesteron geschwängerte Klientel mit der Verschönerung der Bahnanlagen bzw. mit dem, was die darunter verstehen, gemäss deren etwas eigenwilliger Interpretation des altbekannten Klassenkampfschlagers:

Macht kaputt, was euch kaputt macht!

Und es gibt immer was zum Kaputtmachen, da es im staatlich subventionierten, aber nicht sozialverträglich organisierten ÖPNV auch immer was an (unnötig) funkelnagelneuem Gerät kaputt zu machen gibt.

Was nun unschuldige Fahrplanaushänge dafür können, dass sie zerschlagen, eingetreten und eingeschmissen werden, ist nun die Frage
-eine Frage allerdings, die keiner stellen soll
und niemand beantworten will.

Was die eigentlich genauso unschuldigen Bahnhofsuhren verbrochen haben sollen, dass sie mitunter keine 3 Umdrehungen des Stundenzeigers in freier Wildbahn überleben, das entzieht sich schon einer gewissen Logik, aber logisch denken tut in diesem Bereich schon lange keiner mehr, am allerwenigsten die Bosse der ÖPNV-Mafia.

Ein bisserl jammern die auch darüber, dass so viel kaputtgeht oder lassen das ihnen so genehme Kleinbürgertum jammern das das "öffentliche " Eigentum so lieblos behandelt wird, aber nach der Runde Jamerrn kommt nicht viel und die nächste Uhr darf gerade ihren Dienst quittieren, was aber nichts macht, denn bei der Bahn tickt eh keiner mehr ganz richtig.

Klirr, Krach, Schepper, Bums.
Uhrwerk orange sagt Tschüss...

Und dann schweigt sie wieder, unsere zu Stillstand und political Correctness verpflichtete Beamten- und Leisetreter-Mafia, die immer gern so verlogen einen auf öko macht und so lieb, nett und familienfreundlich daher kommt, aber hinter der scheinheiligen Ökofresse eiskalt asoziale Tarife in ihre gierigen Fahrkartenautomaten impft, damit weiter viel artig Auto in diesem Autolobby-Land gefahren wird und möglichst wenig Menschen in den ÖPNV umsteigen.

Zurück zu deinem Statement:

Ich bin sicher kein Engel oder Unschuldlamm, aber das verkackte Schühchen für die oben geschilderte Abzocke und Korruption ziehe ich mir nicht an, selbst wenn du mit einem goldenen Schulöffel daherkommen solltest.:banana:

Herr Bratbäcker
30.11.09, 22:47
Von den erwischten Schwarzfahrern revanchiert sich das Testesteron geschwängerte Klientel mit der Verschönerung der Bahnanlagen bzw. mit dem, was die darunter verstehen, gemäss deren etwas eigenwilliger Interpretation des altbekannten Klassenkampfschlagers:

Bei uns werden auch die Kontrollettis öfters mal hübsch verschönert, so an den Augen und an den Näschen. Das Proletariat beginnt sich effektiv zu wehren, denn die Kontrollettis trauen sich inzwischen nur noch an kleine Mädchen und Rentner ran. Bei denen sind sie allerdings sehr mutig.

Kleinlok
15.12.09, 16:26
Du scheinst leider wenig Ahnung von der realen Wirlichkeit auf Deutschlands Schienen und Busspuren zu haben!

Der ist teuer, asozial und ungerecht.

Die Kosten sind zwar exorbitant hoch (allein rund 5 Mia € staatliche Subvention des Bundes in Form sogenannter "Regionalisierungsmittel" per anno), aber nicht, weil das Personal oder die Kunden fair behandelt würden.

Das erstere wird an allen Ecken und Enden bei Bus, Tram und Bahn in den Niederlohnbereich gedrückt: Leiharbeitsfirmen, Subunternehmen, kein Trick wird ausgelassen um Lohndumping auf breiter Front auif jedem Zentimeter Gleis oder bis in den letzten Winkel des Busdepots durch zu setzten.

Die zweiten dürfen sich permanent mit undurchsichtigen, oft unlogischen und generell zu teuren Tarifen rumärgern und mitunter prallen enttäuschter Kunde und genauso enttäuschtes Personal aufeinander. Handytelefonierende Busfahrer in den Nachtstunden sind im Rhein-Main Verkehrsverbund (dem teuersten und asozialsten Verbund in Deutschland) gang und gäbe.


Und diese ungesunde Politik soll scheinbar ungehindert weitergehen.

Ein ungutes Beispiel dafür liefert der neue Geschäftsführer des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV) Herr Knut Ringat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau:

RMV-Geschäftsführer: Öffentlicher Nahverkehr nimmt Fahrt auf | Frankfurter Rundschau - Hessen (http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2137102_RMV-Geschaeftsfuehrer-oeffentlicher-Nahverkehr-nimmt-Fahrt-auf.html)


RMV-Geschäftsführer
Öffentlicher Nahverkehr nimmt Fahrt auf, FR vom 11.12.09


Herr Ringat, in Hessen nutzt lediglich jeder siebte Berufstätige Bahn und Busse. Ist der RMV-Chef damit zufrieden?

Wir wollen Mobilität für die Region Frankfurt/Rhein-Main. Die verschiedenen Mobilitätsarten - zu Fuß gehen, Radfahren, öffentlicher Nahverkehr, Individualverkehr - müssen miteinander harmonieren. Der öffentliche Nahverkehr ist Garant für Mobilität in der Region. Rund 2 Millionen Fahrgäste fahren täglich mit dem RMV. Wenn nur ein Teil davon auf das Auto umsteigen würde, könnten wir das Projekt "Staufreies Hessen" nicht umsetzen. Unser Ziel ist es, ein Fünftel der Verkehrsteilnehmer zu erreichen.

Für eine Ausweitung des Angebots fehlen die Kapazitäten im Ballungsraum. Wann werden sie erhöht?

Für den viergleisigen Ausbau Frankfurt-Bad Vilbel und die nordmainische S-Bahn wird Mitte des nächsten Jahres das Planfeststellungsverfahren eröffnet. Wenn alles gut läuft, inklusive der Finanzierungen durch Bahn, Land und Bund, könnten wir frühestens 2016 fertig sein.


Für das jahrzehntealte Projekt Regionaltangente-West hat sich dieses Jahr eine Planungsgesellschaft gegründet. Wie weit sind die Vorbereitungen?

Die ersten Planungsaufträge sind vergeben. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr Ergebnisse vorliegen. Auf dieser Grundlage kann dann ein Finanzierungskonzept erstellt und über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Was steht noch auf der Agenda?

Wenn das Terminal 3 am Flughafen gebaut wird, hat es Sinn, es ans Eisenbahnnetz anzubinden. Das gilt auch für den neuen Flughafen-Stadtteil Gateway Gardens. Im dort angesiedelten House of Logistics and Mobility "Holm" ist unser Kompetenzzentrum Mobilität angebunden. Das nimmt jetzt so richtig Fahrt auf. Die S-Bahn muss leistungsfähiger werden. Mitte nächsten Jahres sind wir so weit, dass die S 2 während der Hauptverkehrszeit auf der ganzen Strecke im 15-Minuten-Takt fahren kann. Außerdem arbeiten wir an einem Leitbild. Wir müssen Qualität bieten, dazu pünktlich, sauber, informiert, schnell sein. Das ist das, was den Fahrgast interessiert. Da müssen wir zulegen.

Das sind die Probleme des Ballungsraums. Wie ist Ihr Zukunfts-Konzept für den ländlichen Bereich?


Es wird weniger Schüler und Berufstätige geben, weniger Einwohner. Wenn wir uns den öffentlichen Verkehr von heute morgen noch leisten wollen, müssen wir mehr Kunden gewinnen. Aber wir denken auch in Alternativen: Anrufsammeltaxi, Rufbus.

Wenn etwas schief läuft, schimpft der Kunde immer auf den RMV. Dabei ist oft die Bahn oder ein anderes Verkehrsrunternehmen schuld. Können Sie deren Kundennähe beeinflussen?

Ja. Der RMV hat starken Einfluss auf die Qualität durch das Werkzeug der Ausschreibung.

Wir haben auch das System von Bonus und Malus als Qualitätsanreiz.

Was muss unbedingt besser laufen?

Das Zusammenspiel. Wir sind an vielen Stellen gut, aber häufig nicht durchgängig. Beispiel: Ich fahre als Kunde mit einer modernen klimatisierten Bahn, die pünktlich ist und mit deren Tarif ich zufrieden bin. Doch wenn sie mal nicht fährt, kriege ich keine Informationen. Oder ich fahre in einem tollen Zug, zum Umsteigen ist genug Zeit, aber wenn ich zum anderen Bahnsteig will, muss ich durch eine übelriechende Kloake laufen. Menschen kann man nur emotional erreichen. Dafür muss das System in toto stimmen. Es muss nicht alles überall ganz toll sein, die Basis ist wichtig: Infrastruktur, Fahrzeuge, ein verlässlicher Fahrplan. Ich muss meinen Fahrschein einfach kaufen können. Bei Wartezeiten muss ich erfahren, wann es weiter geht.

Und ich möchte wissen, ob ich anders besser wegkommen kann...

Wir machen im nächsten Jahr unter unseren Fahrgästen eine große Erhebung. Die Bestandsaufnahme soll uns Aufschluss über die Lücken geben. Wir wollen nicht nur Verkehr machen, sondern Mobilität anbieten. Deshalb schauen wird auch zu anderen Verkehrsträgern. Je nach der besten Erreichbarkeit unseres Ziels wählen wir das Verkehrsmittel. Das kann mal die S-Bahn sein, dann das Auto. In der Wegekette sind wir oft unterschiedlich unterwegs. Über den ganzen Tag müssen wir unsere Angebote so gestalten, dass sie einfach und mit Freude zu nutzen sind. Nach der Erhebung werden wir Schwerpunkte setzen und beispielsweise die Information mit dynamischen Fahrzielanzeigen vorantreiben.

Die gibt es schon an einigen Haltestellen. Aber sie funktionieren nicht immer.

Da sind wir dran. Mit dem neuen Bahnvorstand ist es einfacher, Verbesserungen zu erreichen. Es klappt, Vorstellungen zusammenzubringen. Das hat es früher nicht gegeben. So kann man die Mittel dort einsetzen, wo sie die höchste Wirkung erzielen - ein Programm für die nächsten zehn Jahre.


Sie sprachen von einer sinnvollen Verknüpfung der Verkehrsmittel. Wie reagieren Sie auf die Zunahme des Radverkehrs?

Der Radfahrer ist mutmaßlich eher ein Kunde von Bahn und Bus als ein Autofahrer. Wenn es schneit oder glatt wird, nimmt er die Bahn und fährt nachmittags, wenn es getaut hat, wieder mit dem Rad nach Hause. Deshalb brauchen wir mehr Platz in den Zügen. Die neuen Fahrzeuge haben alle Kombiabteile für Räder.



Zur Person:

Knut Ringat ist seit September Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Er ist auch Vizepräsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen.


Ich halte mit einem heute versendeten Leserbrief dagegen:





Dem neuen Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Herrn Knut Ringat scheint leider wie seinem Vorgänger zu entgehen, dass dieser Verbund seit Jahren an einem Akzeptanzproblem leidet. Dabei liefert Herr Ringat selbst den Hinweis: “ Unser Ziel ist es, ein Fünftel der Verkehrsteilnehmer zu erreichen.“ Ich entnehme seiner Aussage, dass aktuell weniger als 20% der Verkehrsteilnehmer den öffentlichen Nahverkehr des RMV nutzen, ein für meine Begriffe sehr schlechter Wert, schlecht für die Umwelt, schlecht für Hessen, schlecht für den RMV. Doch den RMV scheint das nicht zu stören, allein dieser Tage wurden die m.E. teuren Tarife des Verbundes weiter erhöht. Herr Ringat begründet das unter anderem damit, dass der RMV gutes Fahrpersonal bezahlen will und hohe Energiepreise verkraften muss. Da frage ich ihn, ob ihm ernsthaft entgangen sein sollte, dass Lohndumping im Personalbereich des RMV bei privaten Busunternehmen und den Zeitarbeitsfirmen der Deutschen Bahn AG gang und gäbe ist? Herr Ringat scheint jedoch in anderen Kategorien zu denken und anderen Bussen und Bahnen zu fahren als ich, denn Zitat Ringat: „Ich fahre als Kunde mit einer modernen klimatisierten Bahn, die pünktlich ist und mit deren Tarif ich zufrieden bin.“ Ich darf Herrn Ringat bezogen auf meine Wenigkeit entgegenhalten: Herr Schüller fährt als Kunde auch gerne in modernen Bahnen, aber immer noch gerne in den seiner Ansicht zufolge immer noch zeitlos modernen und im Betrieb kostengünstigen S-Bahn Zügen der Baureihe 420/421. Leider erkennt er im Gegensatz zu Herrn Ringat bei alten und neuen Zügen permanent beständige massive Verspätungen im Netz der gesamten S-Bahn Rhein-Main und ist zudem mit dem seiner Ansicht zufolge überteuertem Tarif des RMV alles andere als einverstanden.

Thomas Schüller

Stolzdeutscher
15.12.09, 16:49
Eine Überwachung der Busse und Bahnen durch Sicherheitspersonal könnte abhelfen!
Man könnte sie aus dem Heer der [B]deutschen[B]Arbeitslosen rekrutieren!
Das würde aber unweigerlich die Fahrpreise erhöhen,von nix kommt nix!
Da würden unsere ängstlichen Bahnfahrer dann lieber mit Gefahr Bahnfahren!
Im übrigen,wer Zeitung liest,sieht das mindestens 60% der gewalttätigen Bus und Bahn-Schläger "Ausländer mit Migrationbshintergrund"sind!
Da braucht man nicht "rechtsextrem "zu denken,sondern nur die Augen aufmachen!!!

Reginald
15.12.09, 19:58
............das mindestens 60% der gewalttätigen Bus und Bahn-Schläger "Ausländer mit Migrationbshintergrund"sind!


scheint dem Herrn Bratbaecker zu gefallen denn er spricht ja von "Verschoenerung der Kontroleure.
Nur ein ganz uebler Charakter wuerde so etwas sagen.

Matze82
15.12.09, 20:05
…wenn und aber….alles dummes Gelaber… Null wissen haben diese braunen Muschkoten schon mit der Muttermilch eingesogen…

Statistiken geben Aufschluss über den wirklichen Anteil von Straftätern mit Migrationshintergrund…im ÖPNV… und der ist prozentual geringer als der, der Deutschen… zum Leidwesen von unseren dummen völkischen Brezelbäckern.:-D

Na wie gut das deine 1 Zeiler-Beiträge meist nur mit Pöbel durchtränkt sind. Bravo Gutmensch

Matze82
15.12.09, 20:09
Eine Überwachung der Busse und Bahnen durch Sicherheitspersonal könnte abhelfen!
Man könnte sie aus dem Heer der [B]deutschen[B]Arbeitslosen rekrutieren!
Das würde aber unweigerlich die Fahrpreise erhöhen,von nix kommt nix!
Da würden unsere ängstlichen Bahnfahrer dann lieber mit Gefahr Bahnfahren!
Im übrigen,wer Zeitung liest,sieht das mindestens 60% der gewalttätigen Bus und Bahn-Schläger "Ausländer mit Migrationbshintergrund"sind!
Da braucht man nicht "rechtsextrem "zu denken,sondern nur die Augen aufmachen!!!

Das wissen Linke und Gutmenschen auch, sie müssen es halt nur so drehen und Wenden das es nach Multikulturellen miteinander aussieht.