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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abschaltungen deutscher Atomkraftwerke


Jurassic
25.07.09, 19:19
25. Juli 2009 Die Serie von Abschaltungen deutscher Kernkraftwerke hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) als „außerordentlich beunruhigend“ bezeichnet. „In allen drei AKW gibt es Probleme im Bereich der Maschinentransformatoren, obwohl alle drei Anlagen kurz zuvor in der Revision waren oder umfassend saniert wurden“, sagte Gabriel.

Quelle (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E30A0175445EE4944AD00C9F5D27CBCFC~ATpl~Ecommon ~Scontent.html?rss_googlenews)

Praktiker
25.07.09, 19:24
25. Juli 2009 Die Serie von Abschaltungen deutscher Kernkraftwerke hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) als „außerordentlich beunruhigend“ bezeichnet. „In allen drei AKW gibt es Probleme im Bereich der Maschinentransformatoren, obwohl alle drei Anlagen kurz zuvor in der Revision waren oder umfassend saniert wurden“, sagte Gabriel.

Quelle (http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E30A0175445EE4944AD00C9F5D27CBCFC~ATpl~Ecommon ~Scontent.html?rss_googlenews)
Eigentlich bin ich ein großer Freund der Kernenergie
( wenn die AKW´s weit genug von mir weg stehen )
und eigentlich könnte die Atomenergie die Kraftquelle der Zukunft sein ,
wenn die kapitalorientierten Energiekonzerne nicht in ihrer Gewinnsucht
so unbenklich leichtsinnig wären,-
ich sehe es noch kommen, daß die Braunkohle wieder massenhaft verfeuert wird,
nur weil Vattenfall und andere Raffkes den Profit der Sicherheit voranstellen.

mentecaptus
25.07.09, 20:29
Naja, bei relativ kurzem Restlaufzeiten der AKWs rentieren sich umfassende Investitionen eben nicht mehr. Und den Atomausstieg hat Rot-Grün ja festgeschrieben und er wird allenfalls bei einer Schwarz-Gelben neuen Bundesregierung überdacht werden. Aber auch dann wird es keinen Neubau von AKWs geben, sondern allenfalls Restlaufzeitverlängerungen, um den Ausstieg aus der Kohle hin zu regenerativen Energien möglich zu machen, ohne dass hier der Strom ausfällt.

K.-H. Hirmer
05.08.09, 21:57
Naja, bei relativ kurzem Restlaufzeiten der AKWs rentieren sich umfassende Investitionen eben nicht mehr.

Das ist falsch. Und zwar komplett. Jedes Kernkraftwerk wird während der Revision auf den letzten Stand der Sicherheitstechnik gebracht. Das Kraftwerk Unterweser kenne ich näher. Die haben vor wenigen Jahren allein 70 Millionen Euro in einen noch weiteren Ausbau des Brandschutzes gesteckt und für einen ähnlichen Betrag eine Primärkreis-Dekontamination durchgeführt, und dabei alle austauschbaren Stähle aus dem alten, leichter aktivierbarem Typ gegen neue nicht mehr so leicht aktivierbare ausgetauscht. Und das alles nur dafür, dass die wenigen Male im Jahr, wo in der Nähe des Primärkreislaufes gearbeitet werden muss, die Strahlenbelastung des Personals weiter verringert wird.

Das waren Maßnahmen, die neben den ohnehin gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen durchgeführt wurden.

Der Tagesumsatz eines AKW beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Euro. Da hat der Betreiber kein Problem damit, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu finanzieren.