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Vivian
31.10.09, 12:58
RWE will längere Laufzeiten

Der Wahlsieg von Union und FDP lockt die Befürworter der Atomkraft zunehmend aus der Reserve. Nun hat sich RWE-Chef Jürgen Großmann für längere Laufzeiten ausgesprochen, brachte, nach US-Vorbild, sogar Zeiträume bis zu 80 Jahren ins Gespräch. Dabei hat Großmann natürlich auch wirtschaftliche Aspekte im Auge.

Weiterlesen... (http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kernkraft-rwe-will-laengere-laufzeiten;2476510)

opppa
31.10.09, 13:42
Nachdem inzwischen sichergestellt ist, daß die zusätzlichen Gewinne nicht in die Preise reingerechnet werden müssen oder vom Staat abgeschöpft werden, kann die Arbeit der Energielobby jetzt richtig in diese Richtung laufen.

Walter Hofer
31.10.09, 13:50
[size="4"]Nun hat sich RWE-Chef Jürgen Großmann für längere Laufzeiten ausgesprochen, brachte, nach US-Vorbild, sogar Zeiträume bis zu 80 Jahren ins Gespräch.

Die Betreiber von Kernkraftwerken können bei einer Verlängerung der Laufzeiten jährlich mit zusätzlich 8 bis 10 Milliarden Euro Gewinn rechnen.

Das macht bei 80 Jahren: 9 x 80 = 720 Mrd. €

bei 20 Jahren nur: 9 x 20 = 180 Mrd. €

opppa
31.10.09, 15:21
Die Betreiber von Kernkraftwerken können bei einer Verlängerung der Laufzeiten jährlich mit zusätzlich 8 bis 10 Milliarden Euro Gewinn rechnen.

Das macht bei 80 Jahren: 9 x 80 = 720 Mrd. €

bei 20 Jahren nur: 9 x 20 = 180 Mrd. €

Wobei noch nicht berücksichtigt ist, daß die reale Laufzeit dieser Kraftwerke auch schon so deutlich von der Zeit abweicht, in der die Kraftwerke für die Preisfindung kalkulatorisch abgeschrieben werden.

Sowas kommt eben dabei raus, wenn die Betreiber bei den Vorschriften zur Preisfindung Beihilfe leisten.