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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antisemitische Veranstaltung im Club Voltaire verhindern!


Jurassic
07.10.09, 00:43
Grade eben "erhalten":

Liebe Mitglieder und Freunde des Club Voltaire, Liebe Antifaschisten

Der Club Voltaire ist ein Ort, wo Linke und Demokraten verschiedener
Coleur diskutieren und Veranstaltung durchführen können. Dies gilt
grundsätzlich auch für kontroverse Meinungen. Eine Grenze ist aber
dort erreicht, wo eindeutig reaktionäre, antidemokratische und
antisemitische Inhalt propagiert werden und eine kritische Diskussion
nicht ermöglicht wird. Ein solcher Fall liegt bei der geplanten
Veranstaltung “Die Bandbreite und Medien zwischen Realität und
Scheinwelt” der Gruppe “Arbeiterfotografie” am 9.10.2009 vor.

Die Gruppe “Arbeiterfotografie” propagiert Verschwörungstheorien zum
Terroranschlag vom 11.September 2001. Dabei geht sie soweit,
amerikanischen und israelischen Geheimdiensten zu unterstellen, dass
sie den Massenmord selbst verübt haben. Bei der Veranstaltung im CV
soll auch der Verschwörungstheoretiker Elias Davidson auftreten, der
die Nazis für “bescheiden” im Vergleich zur heutigen Politik der USA
und Israels hält. Davidson selbst wird als “jüdischer Ausnahmemusiker”
angepriesen. Vor diesem politischen Zusammenhang kann man das nur so
verstehen, dass alle Juden, die den 11.September nicht für das Werk
des Mossad halten, als Nicht-Ausnahmen stigmatisiert werden.

Die Gruppe “Arbeiterfotografie” verbreitet Verschwörungstheorien gegen
den Volksaufstand im Iran und verteidigt das Regime von
Ahmadinedschad. Im Einklang mit dem iranischen Präsidenten behauptet
sie z.B., dass die ermordete Studentin Neda in Wirklichkeit von
westlichen Diensten erschossen wurde. Während unsere iranischen
Genossinnen und Genossen im Iran im Gefängnis sitzen, gefoltert und
vergewaltigt werden, leugnet die “Arbeiterfotografie” die Verbrechen
und preist den iranischen Präsidenten als Vorkämpfer gegen den
Rassismus und die “zionistische” Weltherrschaft.

Quelle (http://meta.copyriot.com/2009/09/antisemitische-veranstaltung-im-club-voltaire-verhindern/)

Vom inhaltlichen Schwachsinn ganz abgesehen, ist besagter Andreas Waibel nicht nur Vorsitzender des "Club Voltaire" (und wettert somit gegen eine Veranstaltung im eigenen Hause) sondern auch Mitglied der Linkspartei.
Selbst wenn das was über die Bandbreite und Arbeiterfotograhpie verbreitet wird stimmen sollte, haben sie nicht dennoch ein Recht auf ihre Meinung, und auch das Recht diese Meinung jedem der sie hören will mitzuteilen ? Schliesslich sind sie keine Nazis die man ja frei nach belieben denunzieren, observieren, diskreditieren und wie wir neulich gesehen haben sogar totfahren kann.

Isquierda
07.10.09, 18:02
Grade eben "erhalten":



Quelle (http://meta.copyriot.com/2009/09/antisemitische-veranstaltung-im-club-voltaire-verhindern/)

Vom inhaltlichen Schwachsinn ganz abgesehen, ist besagter Andreas Waibel nicht nur Vorsitzender des "Club Voltaire" (und wettert somit gegen eine Veranstaltung im eigenen Hause) sondern auch Mitglied der Linkspartei.
Selbst wenn das was über die Bandbreite und Arbeiterfotograhpie verbreitet wird stimmen sollte, haben sie nicht dennoch ein Recht auf ihre Meinung, und auch das Recht diese Meinung jedem der sie hören will mitzuteilen ? Schliesslich sind sie keine Nazis die man ja frei nach belieben denunzieren, observieren, diskreditieren und wie wir neulich gesehen haben sogar totfahren kann.

Natürlich haben auch Antideutsche ein Recht auf ihre Meinung, aber der Betreiber der Räumlichkeiten hat auch ein Hausrecht und übt es aus.

Jurassic
07.10.09, 18:20
Natürlich haben auch Antideutsche ein Recht auf ihre Meinung, aber der Betreiber der Räumlichkeiten hat auch ein Hausrecht und übt es aus.

Man kann aber nicht damit angeben die Meinungsfreiheit erhalten und verteidigen zu wollen, während man sie selbst mit Füßen tritt. Das gleiche Schema haben wir bei den Westmächten welche 24std am Tag von Frieden und Freiheit faseln, während sie gleichzeitig ganze Nationen in Schutt, Asche, und Ketten legen.

Isquierda
07.10.09, 18:48
Man kann aber nicht damit angeben die Meinungsfreiheit erhalten und verteidigen zu wollen, während man sie selbst mit Füßen tritt. Das gleiche Schema haben wir bei den Westmächten welche 24std am Tag von Frieden und Freiheit faseln, während sie gleichzeitig ganze Nationen in Schutt, Asche, und Ketten legen.

Das Recht auf Meinungsfreiheit schließt nicht ein, sie in fremden Räumlichkeiten gegen den Willen des Betreibers zu äußern. Das Hausrecht der Betreiber ist zu akzeptieren, das gilt auch für halböffentliche Räume. Ansonsten können alle ihre Meinung weiter kräftig weiter äußern, ohne zu barmen, eben nur nicht da. Das passiert, darum braucht man kein Faß aufzumachen und den angeblichen verlust der Grundrechte zu beklagen, das ist das Hausrecht der Betreiber und das tangiert das Recht auf Meinungsfreiheit nur insoweit, dass eben gewisse Ort zur Verkündung ausgeschlossen sind - mehr nicht. Sie haben aber keinen Anspruch darauf, dort ihre Meinung zu äußern, wenn der Betreiber der Räumlichkeiten dies nicht möchte.

Isquierda
07.10.09, 22:12
Was mir noch einfiel: Wir hatten auch mal Probleme mit ´nem Raum. Sehr kurzfristig entschied sich der Betreiber der Gastlichkeit, uns abzusagen. Aus irgendeinem unsinnigen Grund. Ihm paßte wohl das Thema nicht. Die Werbung war aber schon raus, auch sonst alles geplant und wir dann auch schon reichlich verzweifelt. Aber anstatt jetzt einen Angriff auf unsere Grundrechte zu halluzinieren und den 3. Weltkrieg vom Zaun brechen zu wollen, wurde dann halt umdisponiert. Hausrecht-> Mist, kannste machen nichts, mußte gucken zu. Schlußendlich hat es - dank meines überwältigenden Charms - doch noch dort geklappt. Allerdings war es inhaltlich nur ein Mißverständnis, keine echte Differenz. Aber wir haben daraus gelernt: Nutzungsverträge werden schriftlich gemacht und die Finanzierung sowie der Inhalt der Veranstaltung mit dem Betreiber vorher abgeklärt.

Geht alles.

Jurassic
28.01.10, 02:00
Hier das abschliessende Video der Bandbreite:

FtyAvc11v2Y

Alles in allem eine herrliche Aktion... wäre ich dabei gewesen hätte man vermutlich einen Notarzt rufen müssen, der erste Nazi der sich totgelacht hat ! :banana:

Mal im ernst... kann jemand, der dieses Video sieht und über ein rudimentäres Hintergrundwissen verfügt, tatsächlich der Meinung sein Antideutsche wären Polit-Aktivisten ? Strunzdebile Hundesöhne sind das, aber von der allerdämlichsten Sorte.

Lieber Junge
28.01.10, 02:58
Grade eben "erhalten":



Quelle (http://meta.copyriot.com/2009/09/antisemitische-veranstaltung-im-club-voltaire-verhindern/)

Vom inhaltlichen Schwachsinn ganz abgesehen, ist besagter Andreas Waibel nicht nur Vorsitzender des "Club Voltaire" (und wettert somit gegen eine Veranstaltung im eigenen Hause) sondern auch Mitglied der Linkspartei.
Selbst wenn das was über die Bandbreite und Arbeiterfotograhpie verbreitet wird stimmen sollte, haben sie nicht dennoch ein Recht auf ihre Meinung, und auch das Recht diese Meinung jedem der sie hören will mitzuteilen ? Schliesslich sind sie keine Nazis die man ja frei nach belieben denunzieren, observieren, diskreditieren und wie wir neulich gesehen haben sogar totfahren kann.

Kennst du diesen Strang? Beitrag #1

http://www.politikarena.net/showthread.php?t=1780

Jurassic
28.01.10, 13:05
Kennst du diesen Strang? Beitrag #1

http://www.politikarena.net/showthread.php?t=1780

Pah... mein Strang sieht aber viel schöner aus :P