Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Best Practice
Hallo,
viele Mitmenschen haben ein Ego-Problem im Umgang mit objektiv intelligenten Menschen. Egal, ob beruflich oder privat.
Wer sich davon freigemacht hat, so wie ich, der dürfte eigentlich kein Problem damit haben, einen Menschen als Mitarbeiter einzustellen, der zwar wesentlich jünger, aber offensichtlich auch intelligenter als man selbst ist. Die Sorge bezüglich drohender Machtschieflage ist zwar nicht ganz unbegründet, dürfte sich aber bei ausreichender Souveränität nicht stellen.
Best Practice heißt ja, sich an den Erfolgreichen zu orientieren und nicht auf Biegen und Brechen eigene Entwicklungen durchboxen zu wollen, auch wenn bekannt ist, dass die Konkurrenz schon davon gezogen ist. Ich bin der Meinung, "best practice" scheitert in vielen Fällen an Egoproblemen der Beteiligten. Wie seht ihr das?
"Meinem Kind soll es einmal besser gehen als mir"
Dieser altbekannte Spruch gilt längst nicht für alle Eltern. Viele Eltern wollen gar nicht, dass ihre Kinder aus dem Milieu ausbrechen, sondern ihre Eltern möglichst nicht überflügeln, damit diese keine Komplexe kriegen.
Schäbig sowas, oder?
"Meinem Kind soll es einmal besser gehen als mir"
Dieser altbekannte Spruch gilt längst nicht für alle Eltern. Viele Eltern wollen gar nicht, dass ihre Kinder aus dem Milieu ausbrechen, sondern ihre Eltern möglichst nicht überflügeln, damit diese keine Komplexe kriegen.
Schäbig sowas, oder?
Schwierige Fragestellung ... etwas unfair auch.
"Aus dem Milieu ausbrechen" ist keine Garantie dafür, dass es dem Kind mal "besser gehen" wird. Und "in dem Milieu bleiben" auch kein Verdammnis zum "beschissenes Leben haben" ...
JuanCabrillo
21.09.09, 16:05
Wer sich davon freigemacht hat, so wie ich, der dürfte eigentlich kein Problem damit haben, einen Menschen als Mitarbeiter einzustellen, der zwar wesentlich jünger, aber offensichtlich auch intelligenter als man selbst ist. Die Sorge bezüglich drohender Machtschieflage ist zwar nicht ganz unbegründet, dürfte sich aber bei ausreichender Souveränität nicht stellen.
Der Alltag zeigt doch,das man nicht studiert haben muss
um für sich nur Studierte arbeiten zu lassen .
Als Arbeitgeber und auch oft als Kollege von solch
Mehrintelligenten hat man sehr viel damit zu tun ,
denen effiziente Wege aus ihrem Intellektdschungel
zu weisen .
Wenn man sich das finanziell leisten kann und will
hat man nie Probleme mit Mehrintelligenten .
Man darf die nur niemals um Hilfe bitten ,dann hat man
ein Problem ,dann werden die zum Vampir und berauschen
sich an der Bitte um Hilfe um ihre Unfähigkeit zum Helfen/
Problemlösen zu verschleiern
JuanCabrillo
21.09.09, 16:09
"Meinem Kind soll es einmal besser gehen als mir"
Dieser altbekannte Spruch gilt längst nicht für alle Eltern. Viele Eltern wollen gar nicht, dass ihre Kinder aus dem Milieu ausbrechen, sondern ihre Eltern möglichst nicht überflügeln, damit diese keine Komplexe kriegen.
Schäbig sowas, oder?
Das ist alte SPD Strategie ,man züchtet sich doch keine
neue Gesellschaftschicht ,die dann die Arbeiterpartei
nicht mehr wählt .
Blödsinn ?
Habe ich selber am eigenen Leib erfahren .
Das ist alte SPD Strategie ,man züchtet sich doch keine
neue Gesellschaftschicht ,die dann die Arbeiterpartei
nicht mehr wählt .
Blödsinn ?
Habe ich selber am eigenen Leib erfahren .
Der Arbeiter- und Bauernstaat hatte ja auch ein großes Problem damit, freie Studienwahl zuzulassen und eine Höllenangst, die Kinder von zwei Akademikern (klassischer Fall: eine Wissenschaftlerin und ein Geistlicher) wiederum studieren lassen, weil sie Angst hatten, da könnte sich eine Elite formulieren, die sich der Kontrolle des Staates entzieht.
Es gibt wohl wenige Staaten auf dieser Welt, wo Intelligenz wirklich hochgehalten wird und die ihr Volk nicht dumm sterben lässt, um es beherrschbar zu halten. Das hat aber keine Zukunft. Solche Staaten sind immer nur kurzlebig. Wahre Kultur kann nur auf Intelligenz aufbauen. Und das schließt Elitenbildung eben nicht aus, sondern zwangsläufig ein.
Demokratie ist Herrschaft des Pöbels. Wir brauchen eine Herrschaft der Besten! Jetzt!
Der Alltag zeigt doch,das man nicht studiert haben muss
um für sich nur Studierte arbeiten zu lassen .
Als Arbeitgeber und auch oft als Kollege von solch
Mehrintelligenten hat man sehr viel damit zu tun ,
denen effiziente Wege aus ihrem Intellektdschungel
zu weisen .
Wenn man sich das finanziell leisten kann und will
hat man nie Probleme mit Mehrintelligenten .
Man darf die nur niemals um Hilfe bitten ,dann hat man
ein Problem ,dann werden die zum Vampir und berauschen
sich an der Bitte um Hilfe um ihre Unfähigkeit zum Helfen/
Problemlösen zu verschleiern
Man muss sowieso nicht studiert haben, um Intelligenz zu beweisen. Wahre Intelligenz zeigt sich im Leben, nicht am Uni-Abschluss. Und nach ein paar Berufsjahren fragt auch keiner mehr nach der Uni oder den Noten.
JuanCabrillo
21.09.09, 19:14
Der Arbeiter- und Bauernstaat hatte ja auch ein großes Problem damit, freie Studienwahl zuzulassen und eine Höllenangst, die Kinder von zwei Akademikern (klassischer Fall: eine Wissenschaftlerin und ein Geistlicher) wiederum studieren lassen, weil sie Angst hatten, da könnte sich eine Elite formulieren, die sich der Kontrolle des Staates entzieht.
Es gibt wohl wenige Staaten auf dieser Welt, wo Intelligenz wirklich hochgehalten wird und die ihr Volk nicht dumm sterben lässt, um es beherrschbar zu halten. Das hat aber keine Zukunft. Solche Staaten sind immer nur kurzlebig. Wahre Kultur kann nur auf Intelligenz aufbauen. Und das schließt Elitenbildung eben nicht aus, sondern zwangsläufig ein.
Demokratie ist Herrschaft des Pöbels. Wir brauchen eine Herrschaft der Besten! Jetzt!
Die Besten suchen sich einen anderen Staat
JuanCabrillo
21.09.09, 19:20
Man muss sowieso nicht studiert haben, um Intelligenz zu beweisen. Wahre Intelligenz zeigt sich im Leben, nicht am Uni-Abschluss. Und nach ein paar Berufsjahren fragt auch keiner mehr nach der Uni oder den Noten.
Ich kenne einen gelernten Bäcker ,der heute die Eliten
coucht .
Der sagte mir mal ,das Alle gleich sind ,wenn sie mit
nackten Füssen auf einen Kronkorken treten ,den sie
aus Faulheit nicht vom Boden aufgehoben hatten :banana:
Das ist alte SPD Strategie ,man züchtet sich doch keine
neue Gesellschaftschicht ,die dann die Arbeiterpartei
nicht mehr wählt .
Blödsinn ?
Habe ich selber am eigenen Leib erfahren .
kanst du das genauer definieren?
JuanCabrillo
22.09.09, 09:56
kanst du das genauer definieren?
Was jetzt speziell definieren ?
Die alte SPD oder das Erfahren am eigenen Leib ?
Das ist bei mir ein sehr komplexes Thema ,selbst erlebt
als Arbeiterkind ,aufgewachsen zwischen SPD ,Gewerkschaft
und Volksfürsorge .
Natürlich sollte ich auch was besseres werden ,bei der
Post oder bei der Bundesbahn :grin:
Als ich das erste Mal mit den Schulbüchern der Realschule
nach Hause kam ,zeigte sich das Drama ,als meine Eltern
diese inspizierten .
Eigentlich aber hatte ich keine Eltern im Sinn von Eltern ,
weil die viel zu sehr in ihrer kleinen Politik und ihrem
Gewerkschaftsleben eingespannt sein wollten .
Das war natürlich auch viel aufregender ,die Intrigen zu spinnen ,die Andere klein und bei der Stange halten
sollten .
Wer Etwas mehr werden wollte ,hatte dieses mit der
Partei einzufädeln,und musste dafür seine Seele eben
an diese verkaufen .
Ich war und bin ein schlechter Sohn
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