PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Andreas Werckmeister, vergessenes Ossi-Genie, Wohltäter der Menschheit


soso
18.11.11, 03:10
Werckmeister, Andreas
1645 - 1706

Ein fast vergessenes aber nützliches Ossi-Genie?

Er tat den Erdenmenschen soviel grundlegend Gutes,,,
kaum zu beschreiben!

Wird die Materie etwas komplizierter
dann halten sie sich raus: Die Jour-
naillen,,, die Babbel-Journaillen von
Sendern und die Kritzel-Journaillen
von Papierverkäufern.


- - Die wohltemperierte Stimmung - -

ANFANG eines Textes für ---siker-Laien
vom soso möglichst leicht verständlich

Vor Werckmeister gab es auf festgestimmten Instrumenten,
Klaviere, Orgeln usw, nur die reine Stimmung.

Eine Quinte erklang a - - - - sauber,
wie tot,
total ruhig, ohne Schwebung,
ohne auch nur 1 Mal pro Zeitsekunde zu "jaulen".

Diese steril-tote Reinheit hatte den Nachteil,
daß man NICHT in allen Tonarten spielen konnte,,,
genauer gesagt:
daß man nicht einmal alle Dur-Akkorde spielen konnte.

Alle Tonarten wohl erklingen zu lassen. Das blieb den
reicheren Musikern vorbehalten, die ein Orchester
zur Verfügung hatten, für ihre Harmonien-Schweinereien.
Harmonien-Schweinereien ist ein Insider-Schnack
statt Akkord-Modulationen.

Seit Werckmeister 1645 - 1706 gibt es die wohltemperierte Stimmung.

Da sind die Quinten zwar gleichmäßig unrein jaulend,
a - o - a - o <--- pro Zeit-Sekunde
die Quinten jaulen also, aber nur minimal,
also noch erträglich,
sie leben quasi,,,
fast 2 Jauler pro Zeitsekunde.

Der gute Klavierstimmer muß also eine reine Quinte
unrein machen, etwas kleiner machen, bis die
Quinte fast 2 Mal pro Zeitsekunde jault.

Diese minimale bewußte "Unreinheits-Toleranz" hat den Vorteil
daß in allen Tonarten gespielt werden kann,
auf "festgestimmten" Instrumenten,
Orgeln, Klaviere, Spinette, Keyboards.

Genaugenommen klimpern Tastenleute unrein
gestimmt,
aber seit Werckmeister gleichmäßig minimal
unrein, eben quasi erträglich gestimmt,
sodaß es in allen Tonarten möglich ist, und auch
die ärmeren Klimper-Komponisten wie Harmonien-
Schweine im gesamten Tonartenbereich herum-
wühlend sich endlich prächtig entwickeln konnten

seit 1700 dank dem ostdeutschen Andreas Werckmeister.


Mit Klimper-Komponisten meint der soso
jene ärmeren, die höchstens ein Klavier
jedoch keine Orchester hatten
zum hörbaren Erproben ihrer
Akkord-Modulations-Ideen.

Jeder gute Musiker ist Physiker, und zwar schon
länger als die heutigen Physiker damals noch
in ihren Alchimisten-Höhlen herumkrochen.

...siker-Praxis-Beispiele:
Beispiele wohltuend angewandter Physik
variabel lebender untoter c-Werte

In C-Dur wäre c die 1,
dafür wäre ein "normales C" gutstimmig

Auch dieses kann unterschiedlich ein,
je nachdem, ob ein Orchester gar zur
"Wiener Stimmung" tendiert,
die im Ganzen etwas höher liegt.

In F-Dur wäre c die 5,,, (also die Quinte),,,
dafür wäre ein etwas niedergedrücktes,
"etwas tieferes c" gutstimmig.

In As-Dur wäre c die 3,,, (große Terz),,,
dafür wäre ein etwas hochgedrücktes,
"etwas höheres c" gutstimmig

Erstklassige Orchester sind mit ohrenmäßig
so gut geschulten Musikern besetzt, daß
die das sofort (in Echtzeit) ausgleichen.

Diese "Artisten" wissen Töne nach oben
oder nach unten etwas zu drücken,
sodaß ein Akkord insgesamt gut stimmt

und nicht so schrillt als wäre der Akkord
von unbesorgten Naturburschen einer
Feuerwehr- oder Militär-Kapelle geboten.

So ein Instrumental-Artist,
mit Orchestermusiker-Ohren, hat
(1)
enormes artistisches Können,
(2)
Einordnungs-Potenz, demütig, integer,
(3)
menschliches Universal-Wohlwollen,
(4)
Ehrlichkeit in seiner Arbeitsweise,

lauter Dinge, die solchen Pfuscher-
Naturen wie AE und seinen Jubel-
Journaillen ziemlich fremd sind,

solchen Edel-Menschen und Könnern wie
Yehudi Menuhin dagegen sehr eigen sind.

Es soll schon Keyboards geben mit Akkord-
Erkenn-Chip, der außerdem sogar die Akkorde
"sauber" umstimmen kann, sofort, in
Echtzeit, wie gute Orchester-Musiker.

Der Begriff "Zeitsekunde" war obig nötig,
weil in der Musik ja auch Intervalle
(Tonabstände)
als Sekunden benannt werden:
Prime, Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte,
(mehr wollt Ihr garnicht wissen? - Oder doch?)
Septime, Oktave, None, Dezime, Undezime, Duodezime.

- - ENDE des Textes f Ohren-Laien von soso - -


Werckmeister, Andreas
1645 - 1706
Stimmung wohltemperiert

http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Werckmeister

Andreas Werckmeister
(* 30. November 1645 in Benneckenstein;
† 26. Oktober 1706 in Halberstadt)
war ein Musiker und Musiktheoretiker der Barockzeit.

Werckmeister besuchte die Schule in Nordhausen
und in Quedlinburg.

Er erhielt seine musikalische Ausbildung
von seinen Onkeln Heinrich Christian
Werckmeister und Heinrich Victor Werckmeister.

1664 wurde er Organist in Hasselfelde,
zehn Jahre später in Elbingerode;

1696 wurde er Organist der Martinskirche in Halberstadt.

Von seinen Kompositionen ist lediglich ein Heft erhalten:
Violinstücke mit Generalbass mit dem Titel
Musikalische Privatlust (1689).

Werckmeister ist der Nachwelt eher als Musiktheoretiker
bekannt geworden, insbesondere mit seinen Schriften
Musicae mathematicae hodegus curiosus… (1687)
und Musikalische Temperatur, oder… (1691),
in denen er die nach ihm benannten Stimmungen beschrieb.

Von
http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Werckmeister


soso-Coda:
Merkwürdig!
Sokrates hinterließ keine Schriften,
Werckmeister auch kaum?

Sollte man Schrieb-Triebe als unweise niedere
Geltungs-Suchts-Auswüchse ansehen? - - - soso 29-11-2006