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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die EUROpa-Retter wollten China in den Arsch kriechen aber da war schon die USA drinn


GeorgvonD
03.11.11, 10:47
Die Betteltour Teil 1:

Merkel, Sarkozy und Co. kriechen demütig China und Norwegen in den Arsch um ihre heißersehnte Rettung des € vielleicht doch noch zu schaffen!

Während Norwegen sofort abgewunken hat Geld in den zerzausten Rettungsschirm EFSF zu pumpen, hat China Bedingungen für eine Beteiligung an EFES gestellt, die einer feindlichen Übernahme ( so würde man es in der Privatwirtschaft nennen )EUropas gleichkommen!
Die Stimmen in Peking mehren sich, die da meinen "So billig bekommen wir Europa nie wieder!".

In den USA haben sie ihren Fuß ja bereits sehr tief drinnen. In Kalifornien ist das sogar mit freiem Auge sichtbar!
California das Sprungbrett für China zur Ostküste!

Ein Großteil der chinesischen Führung möchte den zweiten Fuß auf Europa stellen!

Wenn unsere EU- und Eurofanatiker in der Obrigkeit, dass zulassen, dann haben sie für ihre Eitelkeit nicht eingestehen zu müssen, dass EUROpa gescheitert ist, die Völker unseres Kontinents verkauft!

Das ist Hochverrat! Welche Strafe steht da darauf? Mir ist es leider entfallen!:shot:

Die Betteltour Teil 2:

Die "Master of Disaster" von EUROpa schrecken wirklich vor nichts zurück, jetzt haben sie auch noch Norwegen um Hilfe angefleht! Dasselbe Land von dem es noch vor einigen Jahren geheißen hat, es werde ohne der EU kaputt gehen!

Auf der Suche nach Geldgebern für den Euro-Rettungsfonds kamen diese verblödeten Euro-Fanatiker auf die Idee den 400 Mrd € schweren norwegischen Ölfonds anzuzapfen.
Man wollte das Nicht-EU-Land Norwegen dazu überreden, aus diesem Fonds, der die Pensionen der Norweger absichert, einen Teil zur Euro-Rettung abzuzweigen.

Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen und zwar ganz eindeutig: Das steht nicht auf der Agenda meinte Norwegens Zentralbank-Chef Olsen, außerdem liege das außerhalb des Mandats!

Da haben die Ratlosen ja noch eine recht harmlose Antwort bekommen, von einigen sogenannten "befreundeten Ländern" hört man ja viel schlimmere Antworten auf dieser ekelhaften Betteltour!

Das schlimmst an dieser Geschichte ist aber, dass man gerade den Pensionsfonds eines nicht EU-Landes anzapfen wollte, wo doch die haarsträubenden Pensionsprivilegien einiger Pleite-Länder wie Griechenland und Italien mit Schuld sind an dieser EURO-Katastrophe!

Nein, jetzt wird dieser Wahnsinn immer schlimmer, jetzt werden wir noch zum Gespött der ganzen Welt! Es ist einfach zum Kotzen!:ddr::kotz:

Die Betteltour Teil 3:

Die Betteltour der Euro-Fanatiker ist bisher ein einziger Misserfolg.

Die Leute, die tatsächlich Geld haben, lachen sich krumm über eine 20%-Garantie, von einem Staatenhaufen, bei dem die meisten Mitglieder mit Billionenschulden gesegnet sind.

Die Konstruktion ist wirklich ungeheuer genial: 80% der Anlage sind gefährdet, und wenn diese 80% sich ins Nirvana verabschieden, sind die garantierten 20% ebenfalls weg, weil dem Rettungsschirm der Griff (Hebel) längst abgebrochen ist.
Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass dann diese 440Mrd€ bereits woanders als Deckung dienen!

Jetzt wird wohl Plan B in Kraft treten müssen wollen!

Die Technologien, die den "Experten" und den um Hilfe suchend um sich blickenden Regierenden helfen: die Druckerpresse und den Computer, mittels derer man Papier- und Elektro-Geld in beliebigen Mengen erzeugen kann, ohne auf knausrige Gläubiger angewiesen zu sein.

Also Leute, schauen wir mal ob die Gehälter, Löhne, Renten und die Harzerei so schnell steigen werden wie die Preise!:kurt::devil::devil::devil:

Detritus
03.11.11, 11:00
Wenn man weglässt lächerlich Ausdrücke wie "Hochverrat" und hysterisch EU-Geschimpfe, dein Text gar nicht so schlecht ist.
Was betrifft China, ich ganz deiner Meinung bin.

Es mir am liebsten wäre, wenn wir würden sperren den EU-Binnenmarkt vollständig nach außen. Er groß genug ist, dass Europa könnte ausgezeichnet den Wohlstand allein intern sichern. Wir in Wahrheit nix brauchen weder chinesisch Billigware, noch amerikanisch Zeug! Wir alles, was wir brauchen und noch mehr können entwickeln und herstellen selbst.
Eine hohe Spekulationssteuer ohnehin längst überfällig ist. Gewinn ohne gleichzeitige Wertschöpfung wie ein blutsaugender Parasit auf jedes Wirtschaftssystem wirkt. So etwas sich nicht länger darf auszahlen.

GeorgvonD
03.11.11, 11:13
Wenn man weglässt lächerlich Ausdrücke wie "Hochverrat" und hysterisch EU-Geschimpfe, dein Text gar nicht so schlecht ist.


Dieser Text wird von mir in sehr vielen Foren veröffentlicht, dadurch ist er ein Kompromiss zwischen Seriös und Populär. Werde mich aber bemühen in diesem Forum die Kraftausdrücke etwas zu reduzieren!;););)

Detritus
03.11.11, 11:15
Dieser Text wird von mir in sehr vielen Foren veröffentlicht, dadurch ist er ein Kompromiss zwischen Seriös und Populär. Werde mich aber bemühen in diesem Forum die Kraftausdrücke etwas zu reduzieren!;););)

:cool:
Das wohl kaum nötig ist.
Du bloß als Außenseiter auffallen würdest.

Schreib einfach weiter in dem Stil, den du selbst wählst.
Du es machst nicht schlecht bisher.

Zaphod
03.11.11, 11:47
1. Bessere Grammatik bitte.
2. Wa ist daran verwerflich, mit einer großen Kulturnation gute Beziehungen zu wollen?????????

Detritus
03.11.11, 11:52
1. Bessere Grammatik bitte.
2. Wa ist daran verwerflich, mit einer großen Kulturnation gute Beziehungen zu wollen?????????

Gute Beziehungen: Ja!
Arbeitsplatzvernichtung durch Preisdumping: Nein!

GeorgvonD
03.11.11, 21:17
Wa ist daran verwerflich, mit einer großen Kulturnation gute Beziehungen zu wollen?????????

Überhaupt gar nichts, aber gute Beziehungen sollten keine Einbahnstraße sein.

Verzicht auf Wohlstand und Sozialleistungen sowie eine hohe Arbeitsleistung war schon immer des Chinesen täglich Brot!
Aber am Wirtschaftswunder der Chinesen haben wir selbst Schuld.

Schon vor gut 40 Jahren begann Europa und da war Österreich maßgeblich daran beteiligt, China Stahlwerke für lau hinzubauen. Danach kamen alle anderen europäischen Technologien hinzu, die wir den Chinesen zur Verfügung stellten, die Gegengeschäfte waren ja wirklich lächerlich! So haben wir uns unsere eigene Konkurrenz gezüchtet

Die Amis waren da schlauer und hielten sich sehr zurück! Computertechnologien waren für die Chinesen nicht zu bekommen, also luchsten sie diese den Japanern ab!

Darauf begründet sich das Fernöstliche Wirtschaftswunder!

Mit dem gesammelten Vermögen dieses Wirtschaftswunders könnten diese den Euro retten! Aber die Bedingungen(nur z.B.: Piräus) (http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/grosse_plaene_griechenlands_fuer_den_hafen_von_pir aeus_1.7547686.html) zur Absicherung der chinesischen Gelder, die ja aus verständlichen Eigennutz handeln und nicht aus Liebe zu EUROpas politischen Versagern, würde praktisch einen großen Teil der EUROpäischen Werte (Immobilien, Grund, Unternehmen) in deren Besitz bringen, da wir niemals imstande sein werden die Anleihen zurück zu zahlen.

Kleines Mäuschen
03.11.11, 21:45
Wenn man weglässt lächerlich Ausdrücke wie "Hochverrat" und hysterisch EU-Geschimpfe, dein Text gar nicht so schlecht ist.
Was betrifft China, ich ganz deiner Meinung bin.

Es mir am liebsten wäre, wenn wir würden sperren den EU-Binnenmarkt vollständig nach außen. Er groß genug ist, dass Europa könnte ausgezeichnet den Wohlstand allein intern sichern. Wir in Wahrheit nix brauchen weder chinesisch Billigware, noch amerikanisch Zeug! Wir alles, was wir brauchen und noch mehr können entwickeln und herstellen selbst.
Eine hohe Spekulationssteuer ohnehin längst überfällig ist. Gewinn ohne gleichzeitige Wertschöpfung wie ein blutsaugender Parasit auf jedes Wirtschaftssystem wirkt. So etwas sich nicht länger darf auszahlen.

Da gibt es aber noch diesen Schmierstoff, der zumindest zurzeit noch unsere Wirtschaft am Laufen hält: Öl.

Auch mit den anderen Rohstoffen ist Europa ja nicht so gesegnet, als dass es vollkommen autark wirtschaften könnte.

Senfgnu
04.11.11, 07:41
Bin ich betrunken oder hat da jemand ein paar Beiträge weiter oben China als "Kulturnation" bezeichnet??

Vendetta
04.11.11, 07:46
Bin ich betrunken oder hat da jemand ein paar Beiträge weiter oben China als "Kulturnation" bezeichnet??

Aber ja. Eine der ältesten Kulturen überhaupt.

Detritus
04.11.11, 08:04
Da gibt es aber noch diesen Schmierstoff, der zumindest zurzeit noch unsere Wirtschaft am Laufen hält: Öl.

Auch mit den anderen Rohstoffen ist Europa ja nicht so gesegnet, als dass es vollkommen autark wirtschaften könnte.

Das kein schlechter Hinweis ist.
Die fossilen Energien aber ohnehin ein Ablaufdatum haben und wir konsequent hinarbeiten müssen auf erneuerbare Energienutzung, je rascher, desto besser.
Europa muss werden so rasch wie möglich unabhängig, vom Rest der Welt, sonst es wird immer erpressbar bleiben.

Und bevor unvermeidlich Aufschrei kommt: Ja, das tatsächlich technisch möglich ist, auch ohne Kernenergie, wenn wir umsteigen konsequent auf Elektroantrieb und verzichten ein klein wenig auf Individualverkehr.

Detritus
04.11.11, 08:05
Aber ja. Eine der ältesten Kulturen überhaupt.

Unbestreitbar. Bloß was hat übrig gelassen davon die maoistisch "Kulturrevolution"?

Vendetta
04.11.11, 08:12
Unbestreitbar. Bloß was hat übrig gelassen davon die maoistisch "Kulturrevolution"?

Mao war natürlich die größte Katastrophe überhaupt, aber inzwischen hat sich China ja durchaus gemacht.

Detritus
04.11.11, 08:38
Mao war natürlich die größte Katastrophe überhaupt, aber inzwischen hat sich China ja durchaus gemacht.

Ob zum Positiven, darüber man kann prächtig streiten.
Zweifellos die Chinesen haben angenommen die kapitalistisch Ellbogenkultur.
Und so wie bei allem, was sie tun, sie ungleich konsequenter anwenden dies als Normalität geltend Unsitte (Unkultur) als wir.
Was aber übrig geblieben ist, von der wahren Seele Chinas, der bewundernswert Philosophie der Gelassenheit?